Programmbeschwerden bei ARD, ZDF und Deutschlandradio

Verworren und intransparent: Wie die Öffentlich-Rechtlichen mit Beschwerden umgehen, ist Quatsch

Wenn ARD, ZDF und Deutschlandradio Fehler machen, darf jeder eine Programmbeschwerde einreichen. Doch das System ist extrem intransparent: Wie oft sich über welche Sendung warum beschwert wurde, ist kaum herauszubekommen. Und die Rundfunkräte entscheiden fast immer im Sinne der Sender.

Ein Fehler ist ein Fehler ist ein Fehler. Könnte man denken. Nicht aber beim ZDF.

Am 15. Februar hatte das „heute journal“ in einem Beitrag über Abschiebungen in den USA KI-generierte Bilder verwendet und als echt ausgegeben. Nach Kritik räumte der Intendant das Vergehen ein, die stellvertretende Chefredakteurin entschuldigte sich vor laufender Kamera.

Beim Fernsehrat, dem Aufsichtsgremium des ZDF, gingen ebenfalls Beschwerden ein. Auch der Fernsehrat erkannte den Fehler an. Den Beschwerden aber …

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