Künstliche Intelligenz

Am Ende schaut noch ein Mensch drauf – aber wie?

Fast alle großen Medienhäuser haben festgelegt, dass KI bei ihnen nur mit einem „human in the loop“ arbeiten darf, also unter menschlicher Aufsicht. Aber kaum ein Unternehmen hat aufgeschrieben, was das genau bedeutet. Über ein Prinzip, das beruhigt – und über die Fragen, die es verdeckt.
Gelbes Warndreieck mit einem grafischen Gehirn.
Grafik: Übermedien

„Human in the loop“. Irgendwo im Workflow sitzt noch ein Mensch, der kontrolliert und verantwortet. Das Prinzip aus der Automatisierungstechnik ist innerhalb kurzer Zeit zu einer Beruhigungspille der Medienbranche geworden. Es steht in KI-Richtlinien der großen öffentlich-rechtlichen Sender, der Nachrichtenagenturen, der großen Verlage.

Für journalistische Betriebe ist das Prinzip ein beruhigender Gedanke: Egal, was die Maschine anstellt, es geht nichts raus, was nicht auch ein Mensch gesehen hat. Damit wird der Einsatz von KI verantwortbar – was grundsätzlich sinnvoll ist, schließlich lässt sich die Technologie nicht mehr wegdiskutie…

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