Ist die FAZ doof?
Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hat am Donnerstag einen neuen Geschichtspodcast gestartet, der auch genauso heißt: „Der Geschichtspodcast“. In den ersten vier Folgen widmet sich die Redaktion dem Thema Kulturkampf. Und um die erste Episode zu promoten, hat sie sich ein bisschen dumm gestellt.
„War Hitler links?“, heißt die Premieren-Folge. Die Antwort darauf lautet natürlich: Nein. Oder, um es ganz deutlich zu machen: NEIN!


„unwissende oder verunsicherte Menschen erreichen“
Was spricht denn dagegen, das Offensichtliche zu benennen: Die sprechen ganz bewusst die Rechtsaußen-Zielgruppen an, weil sich diese Narrative verkaufen. Deswegen wird das „Nein“ auch nicht (im Titel) mitgeliefert.
10 Jahre AFD_Propaganda gehen nicht spurlos an einer Nation vorüber. Als ob davon irgendetwas Zufall wäre und nicht das Resultat eines kalkulierten Kommunikationskonzepts (das hier in der Verschiebung der Themen im Medien-Mainstraum der FAZ resultiert).
„Nebenbei belegt das Beispiel mal wieder eine alte journalistische Faustregel. Wenn in Überschriften eine Ja/Nein-Frage gestellt wird, lautet die Antwort fast immer: Nein!“
Volle Zustimmung Frau Schneider. Fast immer. Eine der Ausnahmen ist ihre Überschrift, denn die FAZ ist in diesem Fall wirklich doof. Und das ist noch nett formuliert.
Ich hab ja diese absurde Behauptung das erste mal beim Gespräch der Faschisten Weidel und Musk gehört und konnte nur lachen aufgrund dieses wahnwitzigen Schwachsinns. Das dies außerhalb dieser Bubble auch nur den Hauch einer Erwähnung wert wäre schockiert mich jetzt doch sehr nach dieser Podcast Anti-Empfehlung.
Wem außer der afd sollte dieser Schwachsinn denn nutzen. Damit macht sich die FAZ mit Vorsatz zum Steigbügelhalter. Einfach nur widerlich!