Das ganze Gedöns (9)

Ist Kinderhaben wirklich so stressig – und muss man das andauernd aufschreiben?

In „Zeit“, FAS und SZ plädieren Autoren dafür, weniger lamentierend über Care-Arbeit zu berichten, um jungen Menschen nicht die Lust auf Familie zu nehmen. Dass es etwas Schönes ist, Kinder zu haben, ist allerdings keine neue Erkenntnis. Und die vielen Berichte über stressige Vereinbarkeit sind nicht das Problem.

In Deutschland werden gerade historisch wenige Babys geboren. Dafür gibt es viele Erklärungen, manche plausibel, andere weniger. Eine steile These dazu hat Johanna Dürrholz in der FAS. Sie schrieb im Juni:

„Ausgerechnet wir Eltern reden schlecht übers Kinderkriegen – und wundern uns, dass keiner mehr Kinder kriegen will.“

In eine ähnliche Kerbe schlugen Tobias Moorstedt in der „Zeit“ („Es ist keine Arbeit, wenn ihr Zeit mit eurem Kind verbringt“) und Philipp Bovermann in der SZ („Das Gerede von Care-Arbeit schadet mehr, als es nutzt“).

Lieber nicht von „Care-Arbeit“ sprechen?

Die drei sind sich einig: Über Familie wird zu negativ gesprochen, deswegen haben Menschen (Männer insbesondere) keinen Bock drauf. Der Begriff „Care-Arbeit“ muss weg, und, übrigens, Kinder haben ist toll, auch wegen Liebe und Sinn und so.

Die Texte sind schöne Beispiele dafür, dass Medien Themen manchmal so lange „weiterdrehen“ (klassischer Journalistenreflex), bis sie wieder da sind, wo sie angefangen haben. Denn dass Kinder haben was Natürliches ist, und sich um sie zu kümmern etwas Schönes: Das ist kein origineller Take, sondern eine uralte Vorstellung.

Ich habe über Care-Arbeit schon geschrieben, als man den Begriff noch einen Absatz lang erklären musste. Was soll das sein? Haushalt, Pflege, Kindererziehung. Gibt es da kein deutsches Wort für? Doch, Kümmerarbeit oder Sorgearbeit. Versteht halt keiner. Na gut, aber dann bitte gleich im nächsten Satz definieren.

„Mental Load“ klingt nicht nach süßen Babys

Das muss man inzwischen nicht mehr. Der Begriff ist, wie Bovermann schreibt, „aus feministischen Uni-Seminaren in den linken und linksliberalen Mainstream eingezogen“. Auch „Mental Load“, also die mentale Belastung durch Organisationsaufgaben, ist inzwischen oft Thema. Keiner der beiden Begriffe lässt an strahlende Säuglinge und sorglose Schwimmbadnachmittage denken. Das ist Absicht.

So soll betont werden, dass all die Mütter in Elternzeit oder mit Teilzeitjobs nicht über stundenlange Tagesfreizeit verfügen, sondern meist sehr beschäftigt sind. Denn bevor die Vereinbarkeitsdebatte auch außerhalb feministischer Zirkel geführt wurde, verdeckte eine dicke, müffelnde Decke die Kackewindeln, die plärrenden Kinder und zu schälenden Kartoffeln. Diese Decke bestand aus ganz viel natürlicher Mutterliebe und diesem bisschen Haushalt, das sich von allein macht, wie Johanna Koczian 1977 sang.

Als ich ein Kind war, lief dieser Schlager immer noch oft im Radio. Vielleicht kommt er mir deshalb in den Sinn, wenn ein Mann wie Tobias Moorstedt mir erklärt: „Es ist keine Arbeit, wenn ihr Zeit mit eurem Kind verbringt.“ Als Beleg führt er an, dass er im Whirlpool liegt, während sein Kind Schwimmtraining hat, dass er aber keine Poolbilder findet, wenn er auf Instagram den Hashtag Care-Arbeit eingibt. Kleiner Tipp: Such mal nach Pooltime. Oder Familylife.

Zur Frage, ob dieser Moment im Schwimmbad wirklich Arbeit ist: Nun ja, zumindest eine Art Bereitschaftsdienst schon, oder? Wenn das Kind sich im Training den Kopf anhaut, hat man direkt wieder zu tun. Moorstedt mag Care-Arbeit trotzdem, traut sich das aber kaum zu schreiben (wie er in einer der auflagenstärksten Zeitungen des Landes schreibt). Bovermann und Moorstedt sind, in ihren Texten beeilen sie sich, das zu versichern, Väter, die ihren gerechten Teil der Care-Arbeit erledigen. Sie wissen, wovon sie reden, haben Teresa Bücker gelesen und eine Feministin zum Thema interviewt. Trotzdem leuchtet ihnen nicht ein, wieso man all die schönen Familienmomente mit dem hässlichen Begriff der Arbeit kontaminieren soll.

Johanna Dürrholz schreibt in der FAZ, dass sie sich nach all der Katastrophenberichterstattung ihrer älteren Kolleginnen richtiggehend verarscht gefühlt habe. Als leicht und wunderwunderschön habe sie die Zeit mit ihrem Baby empfunden.

Sorry not sorry, Johanna.

Vor zehn Jahren war es umgekehrt

Vielen von uns ging es vor zehn, zwanzig Jahren umgekehrt. Gerade waren Elterngeld und Elternzeit eingeführt worden, Krippenplätze sollte es auch geben, also ganz bestimmt bald (wahrscheinlich, vielleicht, irgendwann …), und wir dachten, das wird schon. Es wurde auch – aber das Vereinbarkeitsding war und ist für viele schwierig. Dürrholz weiß das und schreibt: „Viele Frauen meiner Generation haben keine Lust mehr, auf ein erfülltes Berufsleben zu verzichten und ihrem Partner dabei zuzuschauen, wie er die Karriereleiter weiter emporklettert.“

Von wem hat ihre Generation nur erfahren, dass das passieren kann? Ich vermute: von uns schlecht gelaunten Frauen, die im letzten Jahrzehnt all die Care-Arbeits-Essays geschrieben haben. Wunderwunderschön war und ist Familie auch für uns, ich sehe da keinen Widerspruch. Familie ist alles gleichzeitig und außerdem für jeden anders, das ist keine neue Erkenntnis.

Erwerbsarbeit wird auch bezahlt, selbst wenn sie Spaß macht

Es ergibt meiner Meinung nach wenig Sinn, den Begriff der „Arbeit“ daran festzumachen, wie schön oder anstrengend etwas ist. Ja, Care ist manchmal erfüllend und leicht. Manchmal ist sie langweilig und überfordernd. Dasselbe gilt für die meisten Arten der Erwerbsarbeit. Nicht der Grad der Freude oder der Anstrengung macht den Unterschied – sondern die Bezahlung.

Bovermann zieht in seinem Essay trotzdem eine recht direkte Linie vom unfreundlichen Care-Diskurs, der betont, wie anstrengend das alles sei, zu den Männern, die deswegen „nicht reihenweise Hurra schreien“. Er kritisiert, dass über Elternschaft geredet werde, wie über einen langen Passionsweg: „Jetzt dürfen auch die Väter Mütter sein. Jetzt dürfen auch sie leiden. Wollen viele aber nicht. Komisch.“

Lasst es mich also kurz zusammenfassen: Früher haben Väter sich nicht an Hausarbeit und Kindererziehung beteiligt, weil ihre Frauen es aus Liebe und Freude taten. Heute machen sie nicht mit, weil es, huch, doch nicht nur Liebe und Freude ist.

Väter motivieren ist nicht Aufgabe von Journalismus

Da könnte man fast den Eindruck bekommen, manche von ihnen wollen grundsätzlich nicht – mal ganz davon abgesehen, dass es nicht die Aufgabe von Journalistinnen und Journalisten ist, Väter mit möglichst sensibler Ansprache dazu zu bewegen, ihren eigenen Dreck wegzumachen oder sich um ihre eigenen Kinder zu kümmern.

Was die Texte richtigerweise beobachten, ist, dass der Begriff Care-Arbeit sehr viele, sehr unterschiedliche Dinge zusammenschmeißt. Moorstedt formuliert es so: „Die letzten Schritte eines sterbenden Menschen begleiten – Care-Arbeit. Babywindeln bei Rossmann kaufen – Care-Arbeit. Küche putzen – Care-Arbeit. Ein Kind, das zum ersten Mal die Rutsche hinunterrutscht – Care-Arbeit. Der Begriff radiert die Unterschiede aus zwischen zutiefst menschlicher Verbindung und alltäglicher Hausarbeit.“

Dieser Mischmasch entsteht allerdings schlicht dadurch, dass Menschen immer Menschen sind und gleichzeitig Dinge tun und Dinge fühlen. Künftig zwischen zwei Arten von Care zu differenzieren und, wie vom „Zeit“-Autor vorgeschlagen, von Logistik und Liebe zu sprechen, halte ich für falsch. Genauso wie ich auch nicht glaube, dass vor allem Teil zwei, die Liebe, ein Imageproblem hat und „gesellschaftlich aufgewertet“ werden müsse, wie der Autor schreibt.

Eher halte ich es für ein Missverständnis, die beiden Dinge überhaupt voneinander trennen zu können. Man kann ein Kleinkind nicht dolle liebhaben ohne ihm je die Windel zu wechseln.

Verantwortung tragen reicht nicht

Oder beziehungsweise doch: Mann kann. Väter haben jahrzehntelang bettfertigen Kindern abends noch was vorgelesen oder sind am Wochenende mal mit dem Spross auf dem Bolzplatz gegangen, für saubere Trikots und erledigte Hausaufgaben sorgte jemand anderes. Dass bei so einer Arbeitsteilung seine Liebe nur von ihrer Logistik ermöglicht wird, ist anscheinend noch nicht von allen verstanden.

Auch Bovermanns Alternativvorschlag für den Begriff Care-Arbeit überzeugt mich nicht. Er plädiert für „Verantwortung“. Da muss ich an eine alte Karikatur denken, die eine mit tausend Aufgaben jonglierende Frau zeigt, und daneben einen sie kritisch beobachtenden Mann. Bildunterschrift: Er trägt die Verantwortung.

Was alle drei Texte übersehen: Das Problem beim Thema Care ist nicht, dass darüber geredet wird, und auch nicht die verwendeten Begriffe. Das Problem ist und bleibt, dass diejenigen wirtschaftlich benachteiligt werden, die diese dringend notwendige unbezahlte Arbeit leisten. Liebe hilft dagegen wenig.

Aber wer über Liebe schreiben will oder darüber, wie schön das Familienleben ist: Macht doch einfach. Legt los. Das ist halt nur ein ganz anderes Thema. 

12 Kommentare

  1. Ich bin einer von viel zu wenigen Männern, die lange in Elternzeit gehen, während die Mutter unseres Kindes Vollzeit arbeitet. Knapp anderthalb Jahre. Sollten viel mehr Männer tun, um zu wissen, wie fordernd und anstrengend das sein kann, vor allem, wenn es nicht nur mal vier oder sechs Wochen so ist.

    Was ich dabei vor allem merke: Wie wenig Männer trotz dieser Debatten ein Gefühl dafür haben, wie viel Arbeit da wirklich drinsteckt. Und natürlich ist die Zeit wunderschön, das schließt sich ja nicht aus, im Gegenteil: Es ist ist so anstrengend, WEIL es mir so wichtig ist.

    Der Schluss des Textes ist dabei sehr stark: Verantwortung übernehmen ist wichtig, klar. Noch wichtiger ist aber, wer jeden Tag das Kind anzieht, ihm Essen macht, die richtigen Dinge zur richtigen Zeit einkauft und sich überlegt, was wir später essen und wann die Zubereitung starten muss.

    Und, auch das eine Dualität: An manchen Tagen geht das locker von der Hand, an manchen wünscht man sich schon um 8.30 Uhr den Feierabend des Partners herbei.

  2. Es ist tatsächlich nicht die Aufgabe von Journalismus, _Väter_ oder sonstigen davon zu überzeugen, deren eigenen „Dreck“ wegzuräumen.
    Wenn mir jemand sagt, dass Carearbeit noch schlimmer als Erwerbsarbeit sei, dann verzichte ich als Mann oder Frau doch besser ganz darauf, eine Familie zu gründen, und konzentriere mich auf den Job.
    Dass Artikel über Carearbeit sich an Väter wenden, habe ich ja verstanden, aber sie werden eben auch von Kinderlosen gelesen, und da haben die möglicherweise nicht den gewünschten Effekt.
    Warum, um im Bild zu bleiben, den „Dreck“ wegmachen, wenn man einfach keinen „Dreck“ erzeugt?

  3. Es gibt Texte, da möchte man gedanklich hinter jedem Satz ein Ausrufezeichen setzen. Das hier ist so einer.

  4. Wenn Care-Arbeit nicht vor allem auch Arbeit wäre, wäre sie keine Domäne der Frauen in der Familie oder der Marginalisierten in der Pflege in diesem Land. Ein sozialer Lackmustest mit ziemlich hoher Zuverlässigkeit.

    Ansonsten zeigt sich mal wieder, wie überfordernd Ambiguitätstoleranz für viele ist.

    Kinder zu haben und zu erziehen ist natürlich beides: Arbeit und Erfüllung. Welchen Raum dabei der Arbeitsanteil einnimmt, hängt aber auch davon ab, wie wir unsere Gesellschaft gestalten. Gerade da gibt es ein riesiges Ungleichgewicht. Für nicht wenige, fast immer Frauen, ist dieser Arbeitsanteil immer schwerer zu schultern.

    Ohne die immer weiter wachsende Zahl berufstätiger Frauen wäre die Zahl derjenigen, die den Sozialstaat schultern, noch katastrophaler niedrig. Denn im Wesentlichen tun das die Arbeitenden und nicht die Vermögenden.

    Aber ja, Ambiguität anzuerkennen, überfordert viele.

    Israel oder Palästina. „Nicht alle Männer“ heißt dann automatisch, es könne keine strukturellen Probleme geben. Wir behandeln die Welt, als sei sie ein großes Länderspiel und wir hätten unser Team längst gewählt.

    Schliesslich hat Ursula von der Leyen auch 6 Kinder großgezogen ( mit. X Angestellten, aber wer wird da so kleinlich sein? ).

  5. Ach ja, noch etwas: Es sind meiner Wahrnehmung nach fast immer dieselben, die fordern, man müsse das alles etwas positiver darstellen, um junge Menschen nicht abzuschrecken, und die sich an anderer Stelle über die angebliche Lebensuntüchtigkeit nachfolgender Generationen beschweren.

    Just sayin.

  6. Dass Kochen, Waschen und Putzen sowie Kinderbetreuung Arbeit ist, sieht man natürlich schon daran, dass man andere Leute typischerweise dafür bezahlen muss, wenn man die fraglichen Tätigkeiten nicht selbst macht.

    Was im Umkehrschluss natürlich heißt, dass Kinderwunsch eher nichts für Leute ohne große Einkommen ist.
    Was jetzt nicht die Schuld der Artikel über Carearbeit ist, aber die Männer und Frauen, die die lesen, ziehen vielleicht nicht die Schlüsse, die die Journalistinnen sich erhoffen…

  7. @Mycroft:
    Den Lesenden gezielt nur das zu präsentieren, was die gewünschten Reaktionen hervorruft, und alles andere bewusst auszublenden, halte ich für demokratisch äußerst fragwürdig und einer „vierten Gewalt“ für unwürdig.

    Das ist keine Gegenrede, nur eine Feststellung.

  8. Da haben Sie sicher Recht, Herr Gemein. Wenn man nicht die gewünschten Reaktionen hervorruft, obwohl man gar nichts ausgeblendet hat, dann ist das eben so.
    Andere Leute haben halt andere Ansichten.

  9. Oh Dang! Ich habe eines der Kinder von Ursula von der Leyen unterschlagen.
    Es sind 7.
    Entschuldige Egmont, je suis vraiment désolée!

  10. Arbeitsteilung halbe/halbe.
    Hohe Informationsdichte auf gleicher Ebene.
    Respekt vor der Leistung der verpartnerten Person.
    Ständiger Abgleich über Entwicklungen im Familiengefüge.
    Freude auf die Zukunft, tolle junge Menschen zu begleiten, Stolz auf das Erreichte, Geschaffte, Liebe im Jetzt, trotz Gerüchen, Übermüdung, Streit, Frühstückstischen, Zeugnissen.
    Wahrnehmung von Nichtwahrnehmung gesellschaftlicher Verpflichtung und Randdiskursen um egozentrische Selbstverwirklichungsphantasien, denen tolle junge Menschen wie im Affekt „entgegengestellt“ werden.
    „Empfundene“ Arbeit ist in D nicht nur im familiären nachbarschaftlichen ehrenamtlichen Umfeld eine immer wiederkehrende Definitionswunde, auch innerhalb des „Hauptamtlichen Sektors“ täglicher Arbeit, begründet auf schriftlichen „Ausbildungsnachweisen“. Die Bewertung stützt sich auf viele Punkte, die sich im Netz (eigener Beispiele) von individuellem Empfinden und Pauschalisieren ableiten.

  11. @Mattes:
    „Nichtwahrnehmung gesellschaftlicher Verpflichtung und Randdiskurse um egozentrische Selbstverwirklichungsphantasien“? Geht’s noch? My body, my choice, mal gehört? Vielleicht gestehen sich immer mehr Frauen einfach ein, dass sie gar keine Kinder wollen.
    Verrückter Gedanke, dass die sich das auch ganz alleine überlegen könnten, ohne dass erst die Männer durch miesepetrige Artikel abgeschreckt werden müssten. Die entscheidende Person beim Kinderkriegen ist nämlich trotz aller Fortschritte immer noch die Frau. Deswegen darf über Schwangerschaft und Geburt ebenfalls niemand negativ sprechen oder schreiben, sonst kriegt ja am Ende keine Frau mehr Kinder.
    Weltweit haben wir allerdings immer noch zu viele davon. Es gab doch mal auf globaler Ebene die Überlegung, jeder kinderlosen Frau mit 50 eine Prämie zu zahlen, aber das passt wohl auch nicht mehr in den zunehmend konservativen Mainstream.

  12. Meine Mutter war mit 35 Witwe mit fünf kleinen Töchtern (ein reiner Weiberhaushalt), ich selbst bin Mutter von vier Kindern und Großmutter von elf Enkeln- da kann ich mir wohl ein Urteil erlauben über die Frage von Last und Lust des Kinderkriegens und -habens. Alles was in den anderen Kommentaren gesagt wurde ist im Einzelnen zutreffend, aber: Es gibt eben kein stimmt/stimmt nicht etc. Und wer bewußt keine Kinder bekommen möchte, muss das sowieso nicht. Was ich aber feststelle ist, dass im Alter diejenigen, die keine Kinder haben (egal ob gewollt oder ungewollt) oft traurig sind. Kein Freundeskreis kann die Liebe und Zuneigung von Kindern und Enkeln ersetzen, kann so einen unmittelbaren Zugang zum Denken und Fühlen der nächsten Generationen generieren.
    Das alles gilt natürlich nur für die Familien, die tatsächlich mit Liebe, viel „Care-Arbeit“ und Empathie leben. Millionen von Kindern auch in Europa erleben das leider nicht und deren Eltern hätten tatsächlich vielleicht besser keine Kinder bekommen.

Einen Kommentar schreiben

Mit dem Absenden stimmen Sie zu, dass Ihre Angaben gemäß unseren Datenschutzhinweisen gespeichert werden. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.