Flüchtlinge aus Marokko

„Bild“ wähnt Ceuta-Migranten in wenigen Stunden in Stuttgart

Die Lage in Ceuta war extrem, entspannte sich aber schnell: Mehr als 50.000 Migranten schwammen innerhalb kurzer Zeit von Marokko aus in die spanische Exklave. Die meisten sind inzwischen wieder zurück. Unter anderem „Bild“ befeuerte dennoch die Panik, die Flüchtlinge könnten schon bald in Deutschland sein – und präsentierte eine krude Hochrechnung.

Diese Bilder sind natürlich eindrücklich. Tausende junge Menschen, vor allem Männer, schwimmen an den Strand der spanischen Exklave Ceuta im nördlichsten Zipfel Afrikas. Eine extreme Situation für die Stadt mit rund 85.000 Einwohnern, keine Frage. Mehr als 50.000 Menschen sollen es vorigen Donnerstag und Freitag insgesamt gewesen sein, die durch die Straßen strömten; die Aufnahmen davon gingen schnell um die Welt.

Und dass es diese eindrücklichen Bilder gibt, ist selbstverständlich auch perfekt für jene, die politisch Geschäfte machen mit der Angst vor einer „Invasion“ von Migranten.

Alice Weidels Angsterzählung

AfD-Chefin Alice Weidel begann bereits am Donnerstag damit, die Angsterzählung zu verbreiten, die Migranten aus Ceuta seien quasi auf dem Weg hierher: „Ihr Ziel dürfte mutmaßlich Deutschla…

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