„Trauma Loveparade“: Wie ein Schlag in die Magengrube

Podcast-Kritik: Trauma Loveparade

21 Menschen sterben bei der Loveparade 2010, werden erdrückt an der vielbeschriebenen „Rampe“, hinter den zwei Tunneln auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Duisburg. Es sind drastische Szenen, die damals aus vielen Perspektiven gefilmt und in den Medien sehr oft gezeigt wurden und sich in das kollektive Gedächtnis einbrannten, weit über den Raum Duisburg hinaus.

„Zum zehnten Jahrestag und kurz nach der Einstellung des Gerichtsverfahrens im Mai dieses Jahres, beleuchtet der Musikjournalist Julian Brimmers im aufwendig recherchierten und hochwertigen, dokumentarischen Podcast die Geschehnisse in Gesprächen mit Angehörigen, Expert*innen und Zeitzeug*innen“, kündigte Spotify in seiner Pressemitteilung den Podcast an. Natürlich ist in solchen vollmundigen Ankündigungen auch eine Menge Marketing eingewoben. Schließlich ist „Trauma Loveparade – 10 Jahre nach der Katastrophe“ der erste Podcast mit journalistischer Ausrichtung für den deutschsprachigen Raum aus dem Hause Spotify.

Aber für meinen Geschmack ist diese Eigenbeschreibung viel zu dick aufgetragen, weil sie bei mir falsche Erwartungen an sieben Episoden geweckt hat: Nein, der Podcast fördert keine neuen, bahnbrechenden, investigativen Erkenntnisse zu Tage. Er ist aber auch keine eindrucksvolle, weil umfangreiche Dokumentation dessen, was bereits bekannt ist – wie beispielsweise der Podcast „Oury Jalloh und die Toten des Polizeireviers Dessau“. Es gibt auch keinen großen Moment, kein Finale, das beim Hören den Aha-Moment oder ein Umdenken auslöst.

Keine Suche nach Antworten, sondern nach Deutungen

Was hier zu hören ist, ist erstmal das Brot-und-Butter-Programm: Gespräche mit Zeitzeug*innen, Akteuren, Angehörigen, Nebenklägerinnen, Interviews mit Fachexperten, Gutachtern, Szene-Kennern, mit anderen Journalistinnen. Noch am ehesten bemerkenswert, weil tendeziell jenseits des Doku-Podcast-Standardprogramms: Ein Anwalt eines Angeklagten kommt zu Wort. Nicht im Interview zu hören sind der ehemalige Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland, der Duisburger Ordnungsdezernent Wolfgang Rabe sowie der damalige Loveparade-Veranstalter und McFit-Gründer Rainer Schaller. Das Trio, das für viele Betroffene und Beobachter damals wie heute letztendlich die Loveparade in Duisburg zu verantworten hatte.

So beginnt der Podcast nach dem Intro mit der Episode „Damals, heute“ recht klassisch, vielleicht zu klassisch: Mit der viel bemühten Reporter-Marotte „Ich stehe hier jetzt …“. Podcast-Host Julian Brimmers ist betroffen, als er die 21 Kreuze der Opfer stehen sieht: „Es ist ein richtiges Scheißgefühl, jetzt hier zu stehen“, sagt Brimmers in Duisburg, bevor er einen Kloß im Hals wegräuspert. Die Einstiegsszene zeigt, welche Ausrichtung der Podcast einschlägt: Es ist keine nüchterne Dokumentation, sondern eine emotionale Reise – mit allen Vor- und Nachteilen. Es ist ein Deutungs- und Interpretationsversuch, keine Suche nach Antworten.

Ich möchte den Macher*innen an dieser Stelle gar nicht ihre Subjektivität vorwerfen, im Gegenteil: Ich finde es gut, dass ihre Haltung zu den Geschehnissen so transparent wird. In Deutschland wird ja gerne mal fälschlicherweise behauptet, dass der US-amerikanische „Podcast host“ einfach nur ein neudeutsches Wort für klassische Moderationsaufgaben ist. Ich will jetzt auch gar nicht die alte Objektivitäts-Subjektivitäts-Debatte wieder aufwecken. Aber ich finde, Julian Brimmers gelingt es ziemlich gut, eben kein distanzierter Moderator oder Erzähler zu sein, sondern ein Host.

Er spricht sein Publikum direkt an, bringt seine eigene Gedanken- und Wertewelt ein, führt Gespräche statt in Interviews auf O-Ton-Jagd zu gehen. Er agiert auch nicht nur in der professionellen Rolle: So geht Brimmers extrem empathisch in das Gespräch mit Gabi Müller, deren Sohn auf der Loveparade starb und die seitdem für irgendeine Form der Gerechtigkeit kämpft.

Der Podcast gibt den Betroffenen, Angehörigen und anderen Traumatisierten einen Raum. Um Dinge laut auszusprechen. Um gehört zu werden. Das hat einen unbestreitbaren Wert.

Der Kloß im Hals

Ich halte es zeitgleich aber auch für die große Schwäche des Podcasts, dass er dermaßen stark auf Emotionalität setzt. Ich bin überzeugt, dass sich hieran die Geister scheiden werden. Keine Frage, an einigen Stellen entwickelt diese Emotionalität zwar eine Wirkung, der ich mich als Hörer auch nur schwer entziehen kann und will. Aber mitunter wirkt der Spotify-Podcast auf mich eben effekthascherisch, weil er die absolut validen Emotionen zu selten mit Fakten und Information ergänzt.

Es ist das schwierige Spannungsfeld bei erzählerischen Podcasts, wo empathische Erzählung aufhört und eine Art Unterhaltung durch das Schlüpfen in fiktive Rollen, durch vorübergehende Gedankenspiele anfängt.

Im Interview mit radiowoche.de sagte Co-Autorin Viola Funk, sie habe sich „bewusst dagegen entschieden, Schreie und Atemgeräusche einzusetzen […] Ich denke, dass wir eine Version gefunden haben, die das Gefühl des Tages vermittelt, diesen Kloß im Hals. Aber ohne, dass es effekthascherisch oder voyeuristisch ist.“

Aber: Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Es verdient doch kein explizites Lob – auch kein Eigenlob der Macher*innen –, den Tod von Menschen eben nicht nachträglich als Audio-Erlebnis inszeniert zu haben. Aber viele True-Crime-Podcasts haben das mittlerweile erfolgreich eingerissen.

Bei „Trauma Loveparade“ ist die Chronologie des 24. Juli 2010 in Folge 2 dagegen tatsächlich vergleichweise minimalistisch bearbeitet, der erzählende Host Brimmers wechselt hier ausnahmsweise in den Hintergrund. Im Vordergrund stehen die Berichte der Menschen vor Ort und der Angehörigen.

Erst Folge 3 beginnt, die Erlebnisberichte zu kontextualisieren. Der Podcast versucht hier eher mit journalistischen als mit empathischen Werkzeugen das Bild eines Versagens zu zeichnen. Folgt einer Kette von fahrlässigen Entscheidungen und mehreren Faktoren.

Folge 4, quasi zur Halbzeit, ist dann ein komplett verzichtbarer Rückblick auf die Geschichte der Loveparade vor der Katastrophe, inklusive dem Interview mit Loveparade-Gründer Dr. Motte, das aber wahrscheinlich aus Prominenz-Gründen natürlich nicht fehlen durfte.

An der Grenze zur Effekthascherei

Und das ist ein Problem: Auf mich wirkt „Trauma Loveparade“ mitunter ziellos, weil er mit dem Episoden-Konzept eher mehrere Schlaglichter setzt, wenig Zwischenbezüge herstellt. Der Podcast arbeitet auf keinen entscheidenden Moment hin, weder in den Episoden noch im Verlauf des ganzen Podcasts. Das wird der Produktion in der ersten beiden Episoden zum Verhängnis. Trotz des erklärten Ziels der Autor*innen: Auf mich wirken die detaillierten Schilderungen eben doch effekthascherisch und voyeuristisch, auch weil das Sound-Design mit Musik und Hall-Effekten eben sehr klischeehaft genau das betont, was ohnehin schon viel emotionale Schlagkraft hat. Ich bekomme den Kloß in den Hals gesetzt.

Gerade der Hall-Effekt auf den Stimmen der Protagonisten, wenn besonders starke Zitate enden, wird dermaßen inflationär eingesetzt und damit überstrapaziert. Das mittlerweile sehr beliebte Stilmittel, das ich eigentlich bei Podcasts wie „Radiolab“ (WNYC) und „Systemfehler“ (Viertausendhertz) lieben lernte, verkommt zum Kitsch und unterstützt die Aussagen nicht mehr, sondern karikiert sie beinahe. Nach dem Motto: Achtung, Holzhammer, hier kommt wieder so eine Stelle, die hat so viel emotionale Schlagkraft. Deswegen hallt der Satz jetzt buchstäblich nach, von vorsichtig wabernden Synthies getragen.

Die Triggerwarnung am Anfang der Episoden, die bewusst durch Bearbeitung hervorgehobenen Zitate – das wirkt auf mich, als wären sich die Macher*innen sehr bewusst gewesen, was ihr Podcast emotional auslöst, ja auslösen soll. Die ersten beiden Episoden sind wirklich sehr aufwühlende, schwer verdauliche Kost.

Schwächen des Episoden-Konzepts

Außerdem meine ich in „Trauma Loveparade“ sogar einen aktuellen Trend wiederzuerkennen: Podcasts werden gerade immer häufiger in Staffeln gedacht, aber nicht explizit als Serie oder Mehrteiler konzipiert. Das hat zwei Vorteile, pragmatische aus Macher*innen-Sicht: Für die einzelne Episode muss kein roter Faden beachtet werden, der für die übergreifende Dramaturgie eingewebt und kontinuierlich gepflegt werden muss. Praktisch heißt das: Der Podcast lässt sich dadurch beispielsweise besonders zeiteffizient durch ein Team schreiben. Weil Episoden nach Themen aufgeteilt werden und so von unterschiedlichen Menschen separat voneinander bearbeitet können.

Der zweite, eher geschmäcklerische Vorteil der Schlaglichter-Methode: Sie kann mitunter versachlichen, weil sie den Fokus mehr auf die Inhalte legt, weniger auf die Erzählung und Host-Präsentation – als Gegenentwurf zur personalisierten Reporter-Story in der ersten Staffel von „Serial“ oder bei „Wind of Change“. Ein Nachteil, abhängig von den Hörgewohnheiten, ist aber: Es ist schwerer, eine verlässliche Struktur zu bieten, die Orientierung und Anreize zum Dranbleiben schafft.

Daran scheitert „Trauma Loveparade“, weil sich die Episoden sehr uneinheitlich anfühlen – rhythmisch und thematisch.

Ist mein Gefühl berechtigt?

Die schon erwähnte Episode 4 zur Geschichte der Loveparade vor Duisburg und die „Trauma“-Folge 6 fallen sehr aus dem Muster. Beide muten wie optionales Bonusmaterial an, das zu wenig oder viel zu spät relevante Bezüge zum Rest des Podcasts herstellt. So wird erst in Folge 6 thematisiert, dass zehn Jahre alte Erinnerungen – besonders an traumatische Ereignisse – auch Schwächen haben. „False Memories“ schließen Lücken in der Erinnerung oder führen nahtlos nachträgliche Interpretationen direkt mit in das Erlebte ein, vermischen Interpretation und Erleben. Das untergräbt keinesfalls die Berichte der Augenzeug*innen. Aber wenn sich die ganze zweite Folge so stark auf subjektive Berichte aus Erinnerungen stützt – dann gehört diese Einordnung eben direkt dazu und nicht in eine separate Episode.

Die „Trauma Loveparade“-Macher*innen thematisieren dann in Folge 5, dass McFit-Gründer Rainer Schaller wirtschaftlich unbeschädigt davongekommen sei. Mittlerweile habe er sogar eine Fitnessstudio-Filiale ausgerechnet in der italienischen Stadt eröffnet, in der die Mutter einer Verstorbenen wohnt. Es schwingt an dieser Stelle im Podcast mit, was die Angehörigen im O-Ton sagen und die Autor*innen selber nur unausgesprochen mitschwingen lassen: Es fühlt sich ungerecht an. Ich finde diesen Vorwurf, die Empörung, das Gefühl menschlich nachvollziehbar.

Von einem journalistischen und dokumentarischen Format jenseits des Boulevards erwarte ich aber, dass es zum impliziten Vorwurf auch eine nicht zu knappe explizite Einordnung jenseits des Bauchgefühls gibt. Welche Recherchen, welche Beweise aus dem Prozess beleuchten die Rolle von Rainer Schaller? Ist mein Bauchgefühl als Hörer jetzt wirklich berechtigt? Oder sprechen Indizien und Fakten dafür, dass der sehr menschliche Reflex ein unangebrachter ist? Liegt die Wahrheit womöglich zwischen Schwarz und Weiß? Oder ist es ausnahmsweise so, dass der Reflex stimmt und Schuld problemlos verteilt werden kann?

Was will „Trauma Loveparade“?

Es sind Momente wie diese, in denen ich mich frage, für wen der „Trauma Loveparade“-Podcast eigentlich gedacht ist und was er erreichen will. Geht’s um das System, um kommerzielle Großveranstaltungen und Sicherheitskonzepte dafür? Nein, dafür geht es bei der Schnittstelle zwischen Veranstaltung und Politik nicht tief genug; mangels harter Beweise hatte sich auch schon die Justiz schwer mit diesem Thema getan.

Geht es im Podcast um nachträgliche Aufklärung und Schuldsuche, darum, Menschen konkret zur Verantwortung zu ziehen? Nein, weil dafür die Ursachenforschung und Chronologie wiederum zu kurz kommt. Die Macher*innen wollen auch explizit keine Schuldigen benennen. Sie geben auch die streitbare Erklärung wider, dass sich das deutschen Rechtssystem besonders schwer tun würde, Schuld bei Ereignissen mit mehreren Einflüssen und Verantwortlichen zu finden. (Es gibt übrigens eine lesenswerte Entgegnung zu diesem Argument: „Die Legende von der Unaufklärbarkeit einer Katastrophe“.)

Die finale Episode 7 wirkt dann wie ein Pflicht-Blick auf den eingestellten Mammut-Prozess. Wie die ungeduldige TLDR-Zusammenfassung einer der aufwendigsten deutschen Prozesse, der ohne Urteil endete.

Wie ein Hieb in die Magengrube

Am Ende bleibt vom Podcast eigentlich nur das engagierte Plädoyer, den Opfern keine Mitschuld zu geben. Der engagierte Widerspruch zu Framings, die sich früh in den Medien durchsetzten. Die Loveparade 2010 war eben keine „Massenpanik“, weil kein kollektives Fehlverhalten der Menge 21 Menschen das Leben kostete, sondern Fehlplanungen im Vorfeld und Fehlentscheidungen vor Ort. Die Loveparade 2010 ist auch kein „Unglück“, weil es die politische Komponente und den Einfluss von Verantwortlichen komplett unterschlägt.

Ich hätte mir mehr Sachlichkeit gewünscht. Wahrscheinlich nicht anstelle der emotionalen ersten beiden Folgen, sondern ergänzend dazu. Ohne Frage, die emotionale Schlagkraft entfaltet dieser Podcast, wie ein Hieb in die Magengrube. Aber sie verpufft und wirkt stellenweise leider effekthascherisch, weil sie kein echtes Ziel hat. Oder vielleicht ist der Podcast eben doch eine sehr eindringliche Dokumentation? Nicht der Loveparade 2010, sondern des Bauchgefühls, das zehn Jahre danach bei Hinterbliebenen und Traumatisierten bleibt. Wenn der Abschluss fehlt und individuell wie kollektiv nur ein Gefühl einer großen Ungerechtigkeit zurückbleibt, zusammen mit vielen Fragezeichen.


Podcast: „Trauma Loveparade – 10 Jahre nach der Katastrophe“ von Spotify
Episodenlänge: 7 Folgen (+ eine zehnminütige Intro-Episode), jeweils circa 30 Minuten lang
Offizieller Claim: Am 24. Juli 2010 sterben bei der berühmtesten Technoparty der Welt 21 Menschen. Die Loveparade, Ende der achtziger Jahre gegründet als Feier des Lebens, endet mit einer der größten Katastrophen der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Inoffizieller Claim: 10 Jahre Schmerz

Nicht geeignet für: Die Triggerwarnung ist für die ersten beiden Folgen absolut angebracht. Sie sind emotional sehr herausfordernd und nicht geeignet für Menschen, die sich vor Menschengedränge fürchten.

Wer diesen Podcast hört, hört auch: „Loveparade 2010 – Die Geschichte einer Tragödie“ von der WAZ oder schaut die WDR-Doku „Das Leben danach“.

4 Kommentare

  1. Der komplette Prozess war eine Farce von Anfang an und nicht nur für Angehörige.

    Juristisch ist das Unterfangen, die Verantwortlichen zu verurteilen allerdings mittlerweile „sinnlos“, denn die Taten sind verjährt.
    Seit ein paar Wochen ist das traurige Ereignis nämlich mehr als 10 Jahre her.

    Die Lehre aus der Sache für viele BeobachterInnen ist schlicht: Wenn Politik, Polizei, Ordnungsbehörden (und jemand aus der Wirtschaft) gemeinsame Sache machen, dann werden – wenn überhaupt – nur Bauernopfer vor Gericht gestellt („Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen“) und wenn die sich alle gegenseitig gut decken, was definitiv der Normalfall ist, da politisch und materiell voneinander abhängig, dann ist offiziell einfach niemand Schuld, auch wenn 21 Menschen sterben.

    Jeder Ladendieb spürt mehr von diesem angeblichen „Rechtsstaat“ als die wirklich Verantwortlichen für 21 Tote.
    Wie soll man sowas einer Gemeinschaftskunde-Klasse erklären?

  2. Kann man einer Gemeinschaftskunde und auch dir recht leicht erklären.
    Ein Gericht im echten (nicht angeblichen) Rechtsstaat konnte halt nicht so einfach eine individuelle Schuld feststellen.
    Wenn dich das wirklich interessiert, schau doch die Dokumentation zur Verhandlung in der Arte Mediathek.

  3. Der Ladendieb – wenn man ihn erwischt – ist relativ eindeutig der allein Verantwortliche. Wenn man ihn nicht erwischt, spürt er rein gar nix vom Rechtsstaat.

    Dass der Prozess mit so wenig Erkenntnisgewinn ausgegangen ist, tut mir auch leid, aber es ist nicht so, dass man die „Kleinen“ „gehängt“ hätte. Tatsächlich hatten einige sogar auf die Einstellung ihres Teilverfahren verzichtet, um ihre Unschuld feststellen zu lassen.

  4. Ich hatte mir die erste Folge angehört. Da ich ohnehin emotional mit diesem Unglück verbunden bin, aufgrund eigener früherer LP-Besuche, habe ich diese emotionale Aufbereitung aber nicht wirklich gebraucht. Ich hatte mir mehr journalistisches Aufklären und Sichtbarmachen von Zusammenhängen gewünscht.
    In der ersten Folge wird leider auch nicht wirklich definiert, worauf der Podcast hinaus will, was IMHO umumgänglich ist für so ein Format.
    Ich habe mir die weiteren Folgen dann geschenkt.

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