Hund mit Böllern in den Tod gejagt? Die Geschichte eines vermeintlichen Fakes

Ein Facebook-Beitrag über Jugendliche mit Migrationshintergrund, die den Tod eines Hundes verursacht haben sollen, hat im Netz gewaltige Aufmerksamkeit erregt – und heftigste Reaktionen ausgelöst. Bis jetzt erhielt der Post über 65.000 Likes; er wurde rund 38.000-mal geteilt und 30.000-mal kommentiert. Ein Teil davon sind rassistische Ausfälle, andere Nutzer werfen dem Verfasser vor, sich den ganzen Fall nur ausgedacht zu haben, als Mittel zur Volksverhetzung.

Die Geschichte, wie sie Aloys Hoffman, der Verfasser des Beitrags, schildert, geht so: Vier Jugendliche „ca. 10, 13, 16 und 18 Jahre alt, mit Migrationshintergrund“ sollen ihn und seinen Hund Paolo am 30. Dezember abends mit Böllern beworfen und so eine tragische Kettenreaktion ausgelöst haben. Der Hund habe sich losgerissen und sei auf eine Schnellstraße gelaufen. Dort sei er laut Polizei von einem LKW, zwei Autos und einem Motorradfahrer überfahren worden. Der Motorradfahrer sei verletzt worden, der Hund getötet. Fünf Fotos zeigen die Leiche des Tieres.

Den angeblichen Tätern ruft der Verfasser zu:

Ich wünsche Euch von ganzen Herzen einen guten Rutsch in das neue Jahr. Solltet Ihr Euch dabei das Genick brechen, soll Euer letzte Gedanke sein was ich für Euch empfinde.

Die Diskussion eskaliert schnell und extrem. Aber in die Hetze gegen die angeblichen Täter („Dreckspack! Die Todesstrafe einführen und sofort erschießen. Auch das!Minderjährige Dreckspack.“) und Ausländer allgemein, mischen sich auch zahlreiche Leute, die nicht nur der Hetze widersprechen, sondern auch immer wieder „Fake!“ brüllen.

Vieles scheint zunächst dafür zu sprechen, dass es sich um einen erfundenen Vorfall handelt, konstruiert, um Ressentiments gegen Migranten zu befeuern. Zu perfekt ist die Geschichte, andererseits zu vage, was etwa konkrete Ortsangaben geht. Außerdem finden sich auffällig viele Schilderungen anderer Facebook-Nutzer, die fast oder ganz wortgleich sind.

Peter Huth, der Chefredakteur der „Welt am Sonntag“, schreibt nachts um halb zwei am Neujahrsmorgen, was einige Kritiker denken:

Dieser Vorfall ist vom ersten bis zum letzten Satz erlogen. Es ist Hetze, vielleicht sogar Volksverhetzung, in Reinform. 40.000 Menschen haben diesen Beitrag geliked, 26.000 geteilt – auch gegen alle eindeutigen Belege, dass sich dieser Vorfall nie zugetragen hat. (…)

40.000 Likes für eine klare Fake-News. Und Menschen, die sich soetwas ausdenken, um mit Triggern wie Hund-tot-Migranten-Schuld, Stimmung zu machen.

Happy new year.

Doch so ist es nicht. Die Geschichte ist zumindest nicht ganz erlogen. Den Unfall mit dem Hund hat es nach Angaben der Polizei gegeben.

Auf unsere Anfrage bestätigt die Polizei Hamburg, dass sich am Vorabend von Silvester auf der B5 in der Nähe von Hamburg-Billstedt tatsächlich ein Verkehrsunfall ereignet hat. Dabei wurde ein Hund tödlich verletzt. Vier Autos sowie ein Motorroller waren involviert. Der Roller-Fahrer musste mit einer Schulterverletzung und Rippenprellung ins Krankenhaus.

Zur möglichen Unfallursache ermittelt die Polizei noch. Sie hält die Version mit Silverknallern als Auslöser für möglich. Auch der Name Aloys Hoffman ist der Polizei bekannt. Sie geht davon aus, dass es der Hundehalter sein könnte. Hoffman hat auf eine Anfrage von uns nicht reagiert.

Zumindest insoweit handelt sich aber nicht um eine ausgedachte Geschichte: Der Unfall hat sich ereignet. Wer ihn ausgelöst hat, weiß die Polizei noch nicht.

Der Verdacht, dass hier nicht nur jemand mit großer Wut auf die Leute schimpft, die er für den Tod seines geliebten Tieres verantwortlich macht, sondern bewusst und gezielt gegen Ausländer hetzt, entstand auch dadurch, dass der Facebook-Feed des Verfassers schon vorher voller Einträge war, in denen Stimmung gegen Migranten gemacht wird. Und der Eindruck einer ausgedachten Geschichte schien dadurch bestätigt zu werden, dass sich die Geschichte in Varianten mit teils anderen Namen und Details auf anderen Facebook-Seiten fand.

Dennoch ist offenbar nicht Hoffmans Eintrag „Fake“; die Kopien sind es. Die Einträge, die belegen sollen, dass er die Geschichte nur irgendwo herkopiert hat, sind erst nach seinem Eintrag entstanden. Auch ein angeblicher Verwandter Hoffmans schildert den Vorgang auf seiner Facebook-Seite – er erwähnt allerdings nicht den angeblichen Migrationshintergrund der Täter.

Durch die gewaltige Zahl von Reaktionen, viele davon voreilig und extrem emotional, ist ein kaum zu durchdringendes Gewirr von Vorwürfen entstanden. Die einen nutzen einen – nach wie vor nicht belegten – Zusammenhang mit ausländisch sprechenden Jugendlichen zum Vorwand, um gegen Flüchtlinge zu hetzen. Andere rufen dazu auf, das Profil des angeblichen Hundebesitzers bei Facebook als Fake zu melden.

Journalisten machen die Sache nicht besser. Neben Huth, der voreilig die ganze Geschichte als „Fake News“ bezeichnete, begab sich der österreichische Privatsender Puls4, der zu ProSiebenSat.1 gehört, ins Getümmel. Er meinte anhand von Screenshots ähnlicher Einträge „rechtsextreme Propaganda auf Facebook“ enttarnt zu haben. Auf den Ursprungspost und den Hintergrund der Geschichte geht der Sender in seinem kurzen Video nicht ein.

Screenshot: facebook.com/puls4news

Die ganze Geschichte ist ein beunruhigendes Beispiel dafür, wie kompliziert der Umgang mit echten oder vermeintlichen Fake News ist. Es ist ungemein schwer, der Wahrheit nahezukommen, und extrem leicht, eine unüberprüfte Geschichte weiterzuverbreiten – und eben auch die Geschichte von einem angeblichen Fake. Aber unabhängig davon, wie genau der Unfallhergang war, ist auch die Tatsache bestürzend, dass eine so gewaltige Zahl von Menschen in dem Vorfall einen Beweis für die vermeintliche Verkommenheit von Flüchtlingen insgesamt sehen oder sehen wollen.

Mitarbeit: Mirko Lorenz

Korrektur, 4. Januar. Wir hatten geschrieben, Puls4 habe „den Eintrag von Hoffman als falsch“ enttarnt. Das stimmt nicht. Puls4 geht in seinem Video lediglich auf Nachahmer-Postings ein. Wir haben das im Text korrigiert.

Nachtrag, 10. Januar. Nach Auskunft der Polizei meldete sich Aloys Hoffman als Hundehalter am Abend des 30. Dezember bei ihnen. Wegen des Sach- und Personenschadens ermittelt die Polizei noch. Sie prüft sowohl eine Mitschuld Hoffmans, weil das Tier möglicherweise nicht ordnungsgemäß angeleint war, als auch die Vorwürfe Hoffmans gegenüber den Jugendlichen.

123 Kommentare

  1. Warum Fake-News? Machen jetzt die einzelnen Menschen die Nachrichten auf Facebook?
    Es ist ein Facebook-Eintrag. Wie kann so etwas zur Nachricht werden?

    Frohes Neues Jahr.
    Hoffentlich schauen die Redakteure dieses Jahr weniger auf Facebook und Twitter und mehr auf das reale Leben

  2. Seltsam, dass dieser Eintrag schon vorher gepostet wurde. Von einer anderen Person. Derselbe Text, dieselben Bilder, nur der Hund hieß anders. Woher will der Verfasser das Alter der Jugendlichen wissen? Und wieso kann ein Freund bei der Kripo keinen derartigen Fall finden? So viel dazu, dass es kein Fake sein soll.

  3. Man kann ein tragisches Ereignis auch zu propaganda Zwecken missbrauchen. Aus der art und weise, wie das opfer sich ausdrückt kann man SOFORT herauslesen, wie dieser, Ausländischen Bürgern gegenüber eingestellt ist. Das „Arme“ Opfer giesst nicht Öl ins Feuer sondern direkt mal Napalm…

  4. Ergänzend zu CIVICHIEF: Die Quelle ist ein Post eines einzelnen Menschen auf FB.
    – Das sollte ohne zusätzliche „seriöse“ Quelle nie eine Nachricht werden. (& auch hier auf ÜM tunlichst nicht kommentiert werden; etwa so wie BILD ;-)
    – Man sollte vielleicht FB & Twitter generell in den Nachrichtenredaktionen ignorieren: da spielen sich eh nur Wichtigtuer in den Vordergrund. Ist für die Redaktionen natürlich sehr bequem & billig, aber fördert definitiv die Blasenbildung usw.

  5. @Civichief, Matbu: Hm, der Facebook-Eintrag ist von zigtausend Menschen gesehen, geteilt, geliked worden. Warum sollten er und die Frage, ob sein Inhalt stimmt, kein relevantes Thema sein?

    Richtig ist, dass es hier nicht um ein klassisches Medium geht (außer in Form von Puls4 und indirekt durch den Chefredakteur der „Welt am Sonntag“). Insofern ist das hier auch kein klassisches Übermedien-Thema. Die Frage, wie sich solche Nachrichten verbreiten, wie sie instrumentalisiert werden, wie aber auch der Kampf gegen vermeintliche Fake News sich verrennen kann, halte ich aber für extrem relevant. Das ist dafür ein Beispiel.

    (Das mit der „Blasenbildung“ ist hier übrigens gerade nicht der Fall, weil da in den Kommentaren sehr unterschiedliche Blasen aufeinanderstoßen.)

  6. @Stefan: mal anders probiert: ich (fast 50) , meine gesamte Verwandtschaft, incl. unseren Kindern (<20) & Arbeitskollegen: niemand (wirklich!!!) informiert sich – was "echte" politische Nachrichten betrifft – auf diesen sogenannten sozialen Medien. Zugegeben: wir sind alle aus dem Osten und in technischen Berufen tätig.
    Ich bin immer ziemlich verständnislos, wie man Postings dort irgendwie ernst nehmen kann.

  7. Ich finde wunderbar, dass Übermedien das Thema aufgegriffen hat und natürlich ist es ein Medienthema. Wenn Tausende Menschen über etwas reden, ist es relevant – egal ob mündlich oder per SocMed. Dass heißt nicht, dass es wichtig ist, aber es ist relevant. Und in den Redaktionen der Nachrichtenagenturen sind Twitter- und Facebook-Einträge heute der Auslöser von mindestens zwei Dritteln aller Meldungen.
    Es geht ja auch nicht um das ob, sondern das wie. Etwas ohne Quelle bei Facebook abzuschreiben (oder auch gleich zu verdammen), ist grob fahrlässig. Aber es ist Ansatzpunkt für Recherche. Im Jahre 2017… sorry 2018 zu sagen, Journalisten sollten FB und Twitter ignorieren, kann gar nicht weiter an der Realität vorbeigehen.
    Ernüchternd, ja geradezu deprimierend ist an diesem hier wunderbar aufgeschriebenen Fall, wie leicht es ist, Stimmung zu machen. Und wie schwer es ist, da wieder rauszukommen. Selbst hier in den Kommentaren, nachdem der Fall ausführlich geschildert wurde!, lesen einige nur, was sie lesen wollen.

  8. @Civichief und Matbu: Was ist denn eine Nachricht? Warum kann eine Einzelperson keine Nachricht verbreiten? Ist es dann auch keine Nachricht, wenn bspw. der von uns alle hoch geschätzte Julian Reichelt zum Beispiel auf Facebook über irgendeinen Vorfall – welcher Art auch immer – schreibt, weil er ein einzelner Mensch ist oder doch, weil er Journalist ist?

    Ein Beitrag wie dieser, der eben zigtausend Menschen erreicht (deutlich mehr als die bloßen Interaktionszahlen), ist eine – in meinen Augen – eine Nachricht, egal ob sie nun von einem Journalisten oder einer Privatperson stammt.

    @Matbu direkt: das ist zwar sicherlich vernünftig (ich sehe es genauso), aber machen Sie bitte nicht den Fehler, von sich und Ihrem Umfeld auf die Allgemeinheit zu schließen. Ich und mein Umfeld halten bspw. auch die BILD für absolut unseriös, dennoch gibt es (leider) viele Menschen, die trotzdem alles glauben, was sie dort lesen. Oder schauen Sie sich mal auf YT Videos zu verschiedensten Verschwörungstheorien an, da wird z.T. jeder Mist geglaubt, nur weil er eben nicht in einem journalistischen Medium veröffentlicht wurde (dem wird nämlich prinzipiell nicht geglaubt). Würden alle so handeln wie Sie oder Ihr Umfeld, dann gäbe es die Problematik der Fake-News in den Social Media ja erst gar nicht. Nur leider nehmen noch immer zu viele Menschen zu vieles für bare Münze, selbst wenn es von Facebook und Co. stammt.

    @Stefan Niggemeier: Es ist definitiv richtig auch solche Themen hier zu behandeln, weil sie eben durchaus relevant sind und arge Probleme mit dem Begriff Fake-News und dem Umgang mit solchen zeigen. Ein vermutlicher wahrer Vorfall, bei dem evtl. die Details verändert wurden, um ins Weltbild zu passen? Um aktiv zu hetzen? Man weiß es nicht, und das macht die Sache noch viel schlimmer.

    @Anja Nowak de Lopez Lopez: Es kann durchaus verschiedene Gründe dafür geben, dass ein Freund bei der Kripo Ihnen gegenüber angibt, nicht gefunden zu haben. Dass es nicht passiert ist, ist davon nur einer. Aber ich bin gespannt, ob Sie der Bitte Herrn Niggemeiers nachkommen und einen Link liefern können, der älteren Datums ist und damit dann eindeutig belegt, dass es Fake ist (was wünschenswert wäre, wenn kein Hund gestorben und kein Unfall passiert wäre).

  9. Habt ihr euch die Beiträge durchgelesen?
    Da wird zum Mord aufgerufen. Das übelste was ich bisher auf Facebook gelesen habe. Und das schlimmste ist, Facebook unternimmt rein gar ni hts dagegen. Das Profil des Erstellers strotzt nur so von Fremdenhass und Hetze. Im übrigen hat er sich nicht ein einziges MAL zu seinem Beitrag gemeldet. Ich bin nach wie vor der überzeugung, das es sich hier rein um Volksverhetzung handelt. Hat ja wunderbar geklappt.
    Zudem macht der werte Herr falsche Angaben zum Unfallhergang. Tja, was ist nur los mit vielen in diesem Land, ich bin schokiert.

  10. Gute Blitz-Recherche; mimikama verweist auch direkt auf Übermedien.

    Dann mal abwarten, was weiter dabei herauskommt.

  11. @10: Aber machen Sie doch nicht den gleichen idealistischen Fehler, wie Ihre „Gegenseite“.
    In DE ist man unschuldig solange der Gegenteil nicht bewiesen wurde und das ist ja auch gut so.
    Dass in dem Profil „Hetze“ verbreitet wird ist ja kein Beweis für eine Straftat (Volksverhetzung).
    Und was soll Facebook (ein privates, amerikanisches Unternemen) dagegen tun? Wir haben uns doch alle freiwillig von dem Quatsch abhängig gemacht …

    „Tja, was ist nur los mit vielen in diesem Land?“
    Das frage ich mich auch manchmal, wenn vorverurteilt wird. Aber zum Glück machn das ja immer nur die anderen.

  12. Wenn von „Freund bei der Kripo“ oder „persönlich bekannte, sehr vertrauenswürdige Person“ die Rede ist wird weggeklickt weil IMMER, ja IMMER und ausschliesslich Grütze. Wer diesen Mist glaubt hat verdient beleidigt zu werden.

  13. Tiere mit Knallkörper zu bewerfen geht gar nicht. Es spielt keine Rolle woher die Jugendlichen stammen. Sowas macht man einfach nicht. Mir ist dies selber als Teenager in der Schweiz passiert. Und diese Jugendlichen hatten keinen Migrationshintergrund.
    Ich holte unser Kleinpferd von der Weide. Im Dorf kam mir ein Pfadi-Leiter mit einer Gruppe Kinder/Jugendlicher entgegen. Einer der Jugendlichen warf Knaller unter das Pferd. Zum Glück hat es nicht all zu fest darauf reagiert. Sonst hätte noch schlimmeres passieren können. Als ich den Jugendlichen gedadelt habe, hat mich der Pfadi-Leiter zusammengeschissen, was ich mir denke den Jugendlichen so zu beschimpfen.
    Dies ist jetzt schon ca. 30 Jahre her. Wenn die liebe städtische Gesellschaft keinen bezug mehr zu Tieren hat, wird sich dies nie Ändern… Weshalb soll dies heute besser sein als vor 30 Jahren?

  14. Diese verdammte Flüchtlingshysterie lässt doch wirklich kein Denken mehr in Grauzonen zu. Entweder ist es ein Fake oder der nächste bundesdeutsche Skandal. Vielleicht ist der Mann an einer Gruppe Feiernder vorbeigekommen, der Hund gerät in Panik, reißt sich los und wird überfahren. Dabei wird der Mann von den Jugendlichen überhaupt nicht wahrgenommen bzw die Sache steht in gar keinem willentlichen Zusammenhang. Wahrheiten sind immer subjektiv. Dass der Hund tot ist tut mir leid, habe selber einen, aber erzählen sie mal den Millionen Weihnachtsgänsen warum DAS jetzt eine Geschichte mit Nachrichtenwert ist. Diese Füchtlingsgeschichten kommen mir langsam zu den Ohren raus.

  15. Schade, dass Übermedien die Geschichte nicht zuende recherchiert hat. Wenn man endlich erfahren würde, ob es nun fake oder kein fake war, dann könnte man hier mal auf einer Basis aufsetzen. Die einen wollen alle schlechten Geschichten über Ausländer nicht hören. Die anderen sind durch diese aufgeschreckt. Dass dann ggf. Fake dazukommt ändert nichts daran, dass es überdurchschnittlich viele schlechte Geschichten gibt, wie ein Blick in die Kriminalstatistik bestätigt. Aus meiner Sicht wird es Zeit, dass auch die hier Lesenden nicht mehr die Augen vor den Zuständen im Land verschließen und vor allem kritischer gegenüber den news aus den Qualitätsmedien werden. Denn diese sind inzwischen so einseitig, dass man nicht mehr von seriösem Journalismus sprechen kann. Wenn grundsätzlich die Nationalität nicht genannt wird, sobald es sich um einen Ausländer handelt, dann ist das bereits eine Verfälschung der Nachrichten. Dann wiegen sich die unkritischen Leser in einer Scheinwelt. Warum haben die Journalisten Angst davor, die Täter zu benennen? Dies in der Höhle der Löwe zu schreiben, wird wieder einen shitstorm hinter mir her ziehen. Ich nehme es gelassen.

  16. @Killt mich nicht

    Interessehalber: Wie kommen Sie auf die Idee, solch einen Standardpost über „Systemjournalismus“ hier an dieser Stelle abzulassen (und sich nicht zum eigentlichen Artikel zu äußern, natürlich)? Werden in der rechten Filterblase Links zu Artikeln geteilt, die auch nur entfernt Kriminalität und Migranten in Verbindung bringen? Lesen Sie eigenständig regelmäßig möglichst viele Nachrichtenportale, um Ihren Quatsch an die Leute bringen zu können? Oder wie….? Welchen Grund haben Sie, das an dieser Stelle zu veröffentlichen, wenn es eigentlich um etwas ganz anderes geht? Wollen Sie Diskussionen kapern oder triggern bestimmte Worte („Migranten“) Sie?

    Klären Sie mal auf. Das zumindest wäre interessant im Gegensatz zu ihrem Legotext.

  17. @16 Killt mich nicht: Eine Anmerkung zu Ihrer Klage, wir hätten die sehr unübersichtliche Geschichte nicht zu Ende recherchiert: Was da oben steht, ist halt der Stand im Moment. Die Polizei ermittelt. Wer den Unfall verursacht hat und wie, lässt sich derzeit nicht mit Sicherheit sagen.

  18. @16:
    „Die einen wollen alle schlechten Geschichten über Ausländer nicht hören. Die anderen sind durch diese aufgeschreckt.“
    Meinen Sie „Geschichten“ von PI-News oder Epoch Times?

    „wie ein Blick in die Kriminalstatistik bestätigt.“
    Damit meinen Sie die heute vorveröffentlichte Studie von Christian Pfeiffer?
    Weil die bestätigt nämlich nur, dass Kriminalität unter frisch zugewanderten tatscählich über dem Normalniveau liegt.
    Aber der Grund ist nicht die Hautfarbe des Straftäters sondern die Demografie. Der Großteil ist in dem Alter, in dem auch deutsche gehäuft straffällig werden. Voll banal.

    „dass die hier Lesenden nicht mehr die Augen vor den Zuständen im Land verschließen“
    Das behaupten Sie ja nur. Nun gut.

    „Wenn grundsätzlich die Nationalität nicht genannt wird, sobald es sich um einen Ausländer handelt, dann ist das bereits eine Verfälschung der Nachrichten.“
    Naja, der Pressekodex wurde in Ihrem Sinne ja letztes Jahr geändert:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/presserat-erneuert-richtlinie-zur-berichterstattung-ueber-straftate-14937809.html
    Ob Sie meinen, dass das eine Verfälschung ist … naja, eine Meinung halt.

    „Dies in der Höhle der Löwe zu schreiben, wird wieder einen shitstorm hinter mir her ziehen.“
    Vorausschauend schon mal in die Opferrolle geschlüpft. Stehen Sie doch einfach zu Ihrer Meinung und gut is. Inhaltliche Debatte ist auch kein Shitstorm … Kontroverse Meinungen gehören zur Demokratie!

  19. @alle

    Mal etwas zum Umfeld der angeblichen Unfallstelle: Die B5 beginnt in Hamburg-Eppendorf, führt erst südlich am Ostufer der Außenalster nach Borgfelde und von dort östlich aus der Stadt heraus. Dabei passiert sie als Bergedorfer Straße u.a. die Stadtteile Horn, Billstedt, Lohbrügge und Bergedorf, bevor sie parallel zur A24 über Boizenburg, Ludwigslust und Kyritz nach Berlin führt, wo sie in Amalienhof in die B2 übergeht (unweit des Brunsbütteler Damms).

    Ohne etwas zu beschönigen: In der Gegend, in der das passiert sein soll, drängen sich die finanziell Schwachen. Horn und Lohbrügge sind noch etwas „bürgerlicher“, Billstedt dagegen kann man unumwunden als sozialen Brennpunkt bezeichnen, ganz besonders die Hochhaussiedlung Mümmelmannsberg (trotz des ZDF-Fake-Berichts von 2006 – http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/streit-um-zdf-reportage-fernsehteam-zahlte-pruegelnden-jugendlichen-200-euro-a-410103.html), die der Boberger Niederung gegenüber auf der anderen Seite der B5 liegt. Das gibt auch die Wahlbeteiligung aus dem September wieder (https://www.statistik-nord.de/fileadmin/Dokumente/Wahlen/Hamburg/Bundestagswahlen/2017/Wahlergebnisse/endg%C3%BCltig/Stadtgebiete/e_20_0_BTW17_HH_Zweit_aus_Part_Proz_WaBet.pdf) – in Horn zwischen 35,5 (Washingtonallee) und 54,9% (Snitgerreihe 2), in Billstedt zwischen 32,2 (Oskar-Schlemmer-Straße, Mümmelmannsberg) und 55,1% (Sterntalerstraße, Schiffbek), in Lohbrügge zwischen 40,2 (Leuschnerstraße) und 57,1% (Heidhorst).

    Allerdings – und das ist das Dubiose – gibt es nicht viele Stellen, an denen sich das abgespielt haben kann. Wer sich selbst mal ein Bild von der Bergedorfer Straße machen will, wird auf Google Streetview erkennen, dass die B5 zwischen Hamm und Lohbrügge autobahnähnlich ausgebaut ist (weswegen sie Raser anzieht) und es praktisch keine Fußwege und Fußgängerüberwege gibt. An den meisten Stellen ist die Straße sogar links und rechts von Schallschutzwänden gesäumt, und auch die Zufahrten haben keine Fußwege, wo sich Leute begegnen könnten. Da müsste der Hund schon in Panik mehrere hundert Meter eine Auffahrt rauf- oder runtergerannt sein, etwa am Schiffbeker Weg. Am nächsten kommt noch die Steinbeker Hauptstraße der B5 an zwei Stellen, aber auch da gibt es räumliche Trenner zwischen den Straßen, allein wegen der erlaubten Geschwindigkeit auf der B5 (80 km/h). Ob sich da allerdings Kids rumtreiben, wo doch da nix los ist, ist auch wieder fraglich.

    Ich will damit nicht sagen, dass das erlogen ist, und auch nicht, dass es wahr ist. Es gibt aber ziemlich viele offene Fragen.
    Und dass es Flüchtlinge waren, ist angesichts des hohen Migrationsanteils von 55,3% in Billstedt, bei sogar 73,9% der Unter-18-Jährigen (https://www.statistik-nord.de/zahlen-fakten/hamburger-melderegister/migrationshintergrund/dokumentenansicht/bevoelkerung-mit-migrationshintergrund-in-den-hamburger-stadtteilen-ende-2015-58836/) umso fraglicher. Zumal es in Billstedt, inkl. Mümmelmannsberg, gerade mal 625 Plätze in Flüchtlingsunterkünften gibt (http://www.hamburg.de/fluechtlinge-unterbringung-standorte/4373128/unterbringung-mitte/), und die sind nicht mal voll belegt. Allerdings passt diese Meldung wieder den Gegnern einer noch 2017 angedachten Unterkunft mit 2.500 Plätzen unweit des Öjendorfer Parks in den Kram…

  20. Überlassen Sie die Ermittlungen doch der Polizei … bitte.
    Sie spekulieren hier doch über ungelegte Eier.

    @16, eine Kleinigkeit noch:
    Sie haben behautet, dass „grundsätzlich nicht die Nationalität des Straftäteers genannt wird, wenn es sich um einen Ausländer handelt“
    Das ist kompletter Unfug.
    Bis letztes Jahr sollte die Nationalität laut Pressekodex ganz wegfallen – Bei deutschen wie auch nichtdeutschen (mutmaßlichen) Straftätern.
    Das ist nach wie vor die fairste Lösung in meinen Augen, wie ich schon sagte, Justitia hat ’ne Augenbinde.

  21. @Killt mich nicht.
    Sie empfehlen einen Blick in die Kriminalitätsstatistik zu werfen. Ich bezweifle dass sie das je getan haben. In diesem Land finden Jahr für Jahr ca 350 Morde aus niederen Beweggründen statt. Die übrigen Tötungsdelikte nicht einbezogen. Und jetzt schauen Sie mal welcher Opfer-bzw. Tätertypus hier die Schlagzeilen hoch und runter beherrscht Was wird da bitteschön verschwiegen? Der Autor hat hier – richtig so -lediglich die Dynamik einer Geschichte dokumentiert. Und jetzt wird hier auch schon wieder die große Dackelgeschichte diskutiert. So einen Vorfall kann man gar nicht ausrecherchieren. Das ist es auch gar nicht wert.

  22. „Wenn grundsätzlich die Nationalität nicht genannt wird, sobald es sich um einen Ausländer handelt, dann ist das bereits eine Verfälschung der Nachrichten. “

    Schuhgröße und Augenfarbe werden auch nicht genannt. Hat die Nationalität des Täters mehr mit der Tat zu tun als dessen Augenfarbe?

  23. Ich fasse einfach mal zusammen:

    An einem Tag um Sylvester ist jemand mit seinem Hund unterwegs.
    Vollkommen überraschend gehen Böller los ???

    Der Hund kann nicht gehalten werden weil der Halter offensichtlich persönlich nicht geeignet ist das Tier zu halten ….

    … und raus kommt ein rassistischer Beitrag in Facebook der offensichtlich seine Fangemeinde findet.

    Tatsache ist, dass zu Sylvester Böller wohl eher wenig überraschend losgehn.
    Weiterhin Tatsache ist, das der Halter mit dem Hund überfordert war.
    Weiterhin Tatsache sind verletzte Menschen (ein oder mehrere) dazu vermutlich satter Sachschaden.

    Wo bitte bleiben denn die Leut, die dem Halter Vorwürfe machen – denn ausschliesslich er ist wohl schuldig einen Unfall verursacht zu haben.

    In diesem Sinne hoffe ist, das der Typ wenigstens versichert war oder gut verdient – der Spaß wird nämlich teuer.

    Ob das ganze unter diesem Focus denn eine überregionale Nachricht wert ist lass ich denn mal offen.

  24. @25: Jetzt nur mal hypothetisch: wenn der Halter tatsächlich bewusst und gezielt mit Böllern beworfen wurde, dann kanns tatsächlich sein, dass er da nicht viel machen konnte. Und sich mit seinem Hund gefälligst die Tage um Silvester daheim einzuschliessen, kann man auch nicht verlangen.

    Nichtsdestotrotz schon interessant, dass derartige Dinge in erster Linie Menschen „passieren“, die sowieso zumeist vorher schon nicht als Mitglieder der Willkommenskultur aufgefallen sind und einen empfindlichen Finger auf der Tastatur haben…

  25. Ja genau. Auch wenn wir nicht mit Sicherheit wissen ob gestern ein rosa Elefant einen Porzellanladen demoliert hat, heißt das ja nicht dass wir uns nicht grundsätzlich und ganz ernsthaft Gedanken über die Haltung von rosa Elefanten machen sollten.

  26. @ anderer Max
    Volksverhetzung ist eine Straftat und diesen Straftatbestand erfüllen viele in diesem Beitrag. Dazu gibt es Gerichtsurteile. Also ist Facebook verpflichtet, hier zu handeln. Des weiteren verstoßen mindestens die Hälfte der Beitragsverfasser gegen die facebookeigenen Richtlinien.
    Also wundert es mich doch sehr, das nichts passiert. Das Netz ist nämlich kein rechtsfreier Raum.
    Zum Verfasser des Beitrages muss man sagen, das sein Profil nur so vor Fremdenhass trieft.
    Ich schaue nicht weg und werde das auch weiterhin nicht tun.
    Der bisherige Bericht des Unfalls. Falls identisch, weicht schon bei den Unfallfahrzeugen ab. Alles andere ist Spekulation.

  27. Ich werfe noch kurz eine Vermutung hinterher.
    Nehmen wir mal an, der werte Aloys war tatsächlich mit Hund unterwegs, es knallt “ an Silvester nicht ungewöhnlich“ der Hund reißt sich los und rennt auf die Fahrbahn.
    Es passiert der beschriebene Unfall. Nun geht dem Aloys die Muffe denn er muss eventuell dafür bezahlen…. weil Hund und Er nicht hier versichert sind (Wohnort laut Profil Fuerteventura).
    Nun kommt dem Aloys DIE IDEE.
    Wäre doch auch möglich, oder????
    Das ist übrigens eine reine Mutmaßung liebe Leser.

  28. @Tanja: Was soll das? Wem ist damit geholfen, sich irgendwelche Umstände und Gründe und Möglichkeiten auszudenken? Es kann übrigens auch sein, dass es genau so war, wie er es beschreibt. Warum wollen Sie diese Möglichkeit mit Gewalt ausschließen?

    Wenn Sie ihm nicht glauben, können Sie es natürlich lassen. Sicher ist aber: Die „Fake“-Schreier, die ihm unterstellen, sich die komplette Geschichte ausgedacht zu haben, liegen nachweislich falsch.

  29. Was ist denn nachgewiesen?
    Das die Unfallfahrzeuge andere sind als er angibt!
    Die Polizei geht davon aus, das er der Halter ist. Gat er denn keine Anzeige erstattet. Nach seinen Schilderungen müsste er doch auf die Polizei zugegangen sein.
    Liebe Leute, Hirn einschalten.

  30. Auf unsere Anfrage bestätigt die Polizei Hamburg, dass sich am Vorabend von Silvester auf der B5 in der Nähe von Hamburg-Billstedt tatsächlich ein Verkehrsunfall ereignet hat. Dabei wurde ein Hund tödlich verletzt. Vier Autos sowie ein Motorroller waren involviert. Der Roller-Fahrer musste mit einer Schulterverletzung und Rippenprellung ins Krankenhaus.

    Zur möglichen Unfallursache ermittelt die Polizei noch. Sie hält die Version mit Silverknallern als Auslöser für möglich. Auch der Name Aloys Hoffman ist der Polizei bekannt. Sie geht davon aus, dass es der Hundehalter sein könnte. Hoffman hat auf eine Anfrage von uns nicht reagiert.

    Nochmal zum NACHLESEN.

  31. Laut dem Schwager von Herrn Hoffman ist dieser von Facebook gesperrt worden, was mich wiederrum verwundert da Facebook auf meine Meldung des Profils immer mit dem Satz: Danke, dass du uns das mitgeteilt hast. Wir haben uns den Beitrag angesehen. Obwohl er gegen keinen unserer Gemeinschaftsstandards verstößt, war es richtig, uns zu informieren. Wir wissen, dass du ihn möglicherweise noch immer als anstößig oder geschmacklos empfindest. Deshalb möchten wir dir dabei helfen, in Zukunft weniger dieser Inhalte zu sehen. – geantwortet hat. Desweitern ist Herr Hoffman von Anfang an auf keine einzige Frage( es wurden auch sachliche, höfliche Fragen gestellt— wo ist das passiert, war dein Hund angeleint, wie konnten sie erkennen wie alt die Kinder/ Jugendliche waren etc..) eingegangen. Über sein Profil muss ich keine Worte verlieren. Das Profil spricht für sich selbst.

  32. Eas genau beweißt das denn?
    Ein Unfall mit Hund. Aber nicht die Storry des Verfassers der mittlerweile auf FB gesperrt ist ;-)

  33. Zumindest insoweit handelt sich aber nicht um eine ausgedachte Geschichte: Der Unfall hat sich ereignet. Wer ihn ausgelöst hat, weiß die Polizei noch nicht.

  34. #38: „Zumindest insoweit handelt sich aber nicht um eine ausgedachte Geschichte: Der Unfall hat sich ereignet. Wer ihn ausgelöst hat, weiß die Polizei noch nicht.“

    Ja genau. Schön, dass Sie nach zahlreichen eher skurrilen Kommentaren nun endlich zum Kern des Artikels vorgedrungen sind, den Sie zu kommentieren vorgeben. Das nächste Mal denken Sie bitte erst in Ruhe und still darüber nach – „Hirn und so“ – was im Artikel steht und stellen ggf. Verständnisfragen, damit Ihnen jemand helfen kann.

  35. Sehr Niveauvoll.
    Beweißt denn dieser Artikel hier, das sich die Situation genau so zugetragen hat wie Herr A.W. es in seinem Beitrag auf Facebook schildert, ja oder nein?

    Für mich eindeutig nein und somit steht der Vorwurf eines gefakten Beitrags dennoch im Raum.

    Die Welle der Hetze und Hassparolen gegen Menschen mit Migrationshintergrund ist immens und wird hier wie auch auf der Seite des Schwagers von Herrn A.W. nicht erwähnt.

  36. #41: „Sehr Niveauvoll.“

    Wer hier in GROSSBUCHSTABEN rumbrüllt und „Hirn und so“ für ein Argument hält, sollte besser keine Niveaudiskussion beginnen.

    „Beweißt denn dieser Artikel hier, das sich die Situation genau so zugetragen hat wie Herr A.W. es in seinem Beitrag auf Facebook schildert, ja oder nein?“

    Nein. Und den Anspruch erhebt der Artikel auch gar nicht. Nicht zu Ende gelesen? Dann lesen Sie mal den ganzen Beitrag und besonders den letzten Absatz.

    „Für mich eindeutig nein und somit steht der Vorwurf eines gefakten Beitrags dennoch im Raum.“

    Ja, für Sie – und mehr als ein Vorwurf ist es eben nicht. Dieser Brüllreflex und die Bereitschaft, zu _glauben_ und aggressiv zu verteidigen, was gerade in den eigenen Kram passt, ist, was die ganze Angelegenheit so unappetitlich macht – der letzten Absatz des Artikels fasst es zusammen:

    ‚Die ganze Geschichte ist ein beunruhigendes Beispiel dafür, wie kompliziert der Umgang mit echten oder vermeintlichen Fake News ist. Es ist ungemein schwer, der Wahrheit nahezukommen, und extrem leicht, eine unüberprüfte Geschichte weiterzuverbreiten – und eben auch die Geschichte von einem angeblichen Fake.‘

    „Die Welle der Hetze und Hassparolen gegen Menschen mit Migrationshintergrund ist immens und wird hier wie auch auf der Seite des Schwagers von Herrn A.W. nicht erwähnt.“

    Doch, hier wird sie das, mehrfach sogar. Ich zitiere:

    ‚Die Diskussion eskaliert schnell und extrem. Aber in die Hetze gegen die angeblichen Täter („Dreckspack! Die Todesstrafe einführen und sofort erschießen. Auch das!Minderjährige Dreckspack.“) und Ausländer allgemein, … Die einen nutzen einen – nach wie vor nicht belegten – Zusammenhang mit ausländisch sprechenden Jugendlichen zum Vorwand, um gegen Flüchtlinge zu hetzen. … ‚

    Wozu soll das eigentlich dienen, dass Sie hier leicht zu widerlegende falsche Behauptungen aufstellen?

  37. Ich habe mir auch mal seine Seite angesehen und die ist schon extrem Rechtslastig. Aber vergleicht man das Foto seines Hundes, das helle Schild vor der Brust, die Füsse und das Halsband, mit dem Foto des getöteten Hundes, dann glaube ich das es zumindest sein totes Tier ist. Und als langjähriger Hundebesitzer ist mir so eine Situation nicht gerade fremd, denn einige Jugendliche machen sich einen Spaß daraus Hunde + Halter zu provozieren, bzw. aus der Fassung zu bringen. Und auch wenn deutsche Jugendliche sicher keine Heiligen sind, dann sind es vorallem Migranten die absolut kein Verständnis für unsere Art der Tierliebe haben, denn in ihren Herkunftsländern werden sie wohl keine Leute gesehen haben, die mit Hunden Gassi gehen und wie ein Kind oder Familienmitglied behandeln. Mein Bauchgefühl sagt mir darum das es kein Fake Beitrag ist, auch wenn viele Dinge gegen den Verfasser sprechen…

  38. @Tanja:

    Was genau ist eigentlich Ihr Problem mit dieser Artikel hier? Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht. Liegt es wirklich daran, dass Herr Niggemeier nicht sofort „Alles Fake!!!!1einself!“ ruft, sondern darlegt, dass man einfach noch nichts Genaues weiß und daher eben nicht sofort „Alles Fake!!!!1einself!“ rufen sollte? Oder in anderen Worten: dass man besonnen und vernünftig agieren sollte?

    Beweißt denn dieser Artikel hier, das sich die Situation genau so zugetragen hat wie Herr A.W. es in seinem Beitrag auf Facebook schildert, ja oder nein?

    Für mich eindeutig nein und somit steht der Vorwurf eines gefakten Beitrags dennoch im Raum.

    Um es mal ganz dämlich zu formulieren: dieser Artikel hier beweist (ja, das schreibt man tatsächlich mit einfachem „s“) auch nicht, dass es nicht Sie waren, die den Unfall verursacht haben und da ich das jetzt so geäußert habe, steht dieser Vorwurf jetzt wohl im Raum.

    Dieser Artikel wollte gar nicht beweisen, ob es nun Fake ist oder nicht, sondern zeigen, dass die Fake-Rufe mindestens verfrüht sind und es begründete Zweifel daran gibt, dass es ein Fake ist, aber auch Hinweise darauf, dass es einer ist. Nichts Genaues weiß man nicht. Und solange man es nicht weiß, sollte man auch nicht spekulieren (so wie Sie es ja auch getan haben). Sondern abwarten. Dafür haben wir Ermittlungsbehörden. Es ist kein Zeichen großer Vernunft, wenn man bei allen Dingen eine Instantan-Empörung äußert (das darf nur Claudia Roth ^^).

  39. ‚Die Diskussion eskaliert schnell und extrem. Aber in die Hetze gegen die angeblichen Täter („Dreckspack! Die Todesstrafe einführen und sofort erschießen. Auch das!Minderjährige Dreckspack.“) und Ausländer allgemein, … Die einen nutzen einen – nach wie vor nicht belegten – Zusammenhang mit ausländisch sprechenden Jugendlichen zum Vorwand, um gegen Flüchtlinge zu hetzen. … ‚

    , Wozu soll das eigentlich dienen, dass Sie hier leicht zu widerlegende falsche Behauptungen aufstellen?,

    Vielleicht bin ich der deutschen Sprache nicht wirklich mächtig, aber was genau ist an der oberen Behauptung falsch und was genau lässt sich an dieser angeblich falschen Behauptung leicht widerlegen?

    Vielleicht klärt @SOMEONESDAUGHTER mich diesbezüglich bitte mal auf?

    Der Beitrag von Uebermedien wurde von der „Fraktion Rettung Abendland“, als Beweis für die Richtigkeit des Statusbeitrags des Hundehalters angeführt, was er meiner bescheidenen Meinung nach mitnichten ist.

    Mittlerweile kommt es auch zu dubiosen und „schwierigen“ Wortmeldungen im Kampf um die Deutungshoheit in dieser Causa.

    Oliver Flesch hat sich in meinen Augen diesbezüglich besonders negativ hervorgetan und lässt seiner Paranoia in sonderbaren Videobotschaften freien Lauf. Gleicher Flesch nennt Herrn Niggemeier auch einen linksextremen Journalisten… 😉

    Was soll ich von einer Person halten, die wegen eines toten Hundes aktiv einen Bürgerkrieg unterstützen würde? Wo bleibt da die Kritik an der nichtvorhandene Rationalität und nötigen Distanz diverser Akteure? Da lobe ich mir ja die Reaktion von einem Peter Huth und muss gleichzeitig meinen Brechreiz unterdrücken.

    Die Hysterie die dieser Fall in den Kommentarspalten entfacht hat und fatal an ähnlich von Rechts instrumentalisierte Fälle der jüngeren Geschichte erinnert, wird uns noch eine Weile beschäftigen.

    Ich hoffe, dass sich der Anfangsverdacht gegenüber den von Jugendlichen angeblich verursachten Unfall als falsch herausstellt und am Ende der Wahrheitsfindung einvernehmlicher interreligiöser Gruppensex rauskommt.

    Hoffentlich war Herr Hoffmann wegen seines Hundes Haftpflichtversichert, das wird eine teure Angelegenheit.

  40. Diese ganzen Spekulationen über „Was ist eigentlich passiert und wie“ sind absolut unangebracht, da es noch keine Ermittlungsergebnisse gibt. Mehr muss man dazu eigentlich auch nicht sagen.
    Alle daraus reultierenden Spekulationen über ein vermeintlich fremdenfeindliches Motiv sind daher wertlos.

    Nur weil etwas Sinn macht, plausibel, vorstellbar ist oder leicht nachvollziehbar ist, ist es noch lange nicht wahr.

  41. Toller Beitrag !

    Wird es auch einmal einen Beitrag geben, warum unsere überregionalen Medien nicht über die Doppelmorde mit verstümmelten Frauenleichen in Leipzig berichten dürfen ?

    … einfach mal beim mdr oder bei der LVZ nachfragen, wieviele Menschen innerhalb eines Jahres in Leipzig durch Schutzsuchende getötet wurden. ;-)

  42. #45: „Vielleicht klärt @SOMEONESDAUGHTER mich diesbezüglich bitte mal auf?

    Au weia. Vielleicht lernt @FRANK SERPICO einfach mal verstehendes Lesen? Nichts ist daran falsch und ich habe das auch nicht behauptet – es ist der Beleg dafür, dass die Behauptung von TANJA, „Die Welle der Hetze und Hassparolen gegen Menschen mit Migrationshintergrund“ werde hier nicht erwähnt, falsch ist. Deshalb steht über dem zitierten Absatz auch

    „Doch, hier wird sie das, mehrfach sogar. Ich zitiere:“

    Jetzt kapiert? Vielleicht hilft auch Ihnen weniger Hysterie.

  43. @47:
    Welche überregionalen Medien gehören Ihnen denn?
    Wer verbietet Ihnen, darüber zu berichten? Das Verbot scheint ja schon mal nicht für diesen Kommentarbereich zu gelten.

    Fragen Sie doch einfach bei der LVZ oder dem MDR an und teilen und Ihre Ergebnisse mit, das wäre sicher produktiver!

  44. #47: Sowohl der MDR als auch die LVZ haben – wie sich mit Google in 10 Sekunden feststellen lässt – darüber berichtet. Ebenso wie das Organ der Niedertracht (Bild), Stern, Spiegel, RTL, der Locus, die FAZ etc. pp.

    Warum lügen Sie (und dann auch noch so plump) und was hat das mit dem Artikel zu tun unter dem Sie Ihre Lügen erbrechen?

  45. Schade, jetzt kann „ICHICH“ wieder ganz einfach in die Opferrolle schlüpfen und seinen PI-Freunden zeigen, wie unfair und persönlich auf uebermedien angegriffen wurde, nur weil er eine andere Meinung hatte.

  46. „… einfach mal beim mdr oder bei der LVZ nachfragen, wieviele Menschen innerhalb eines Jahres in Leipzig durch Schutzsuchende getötet wurden. ;-)“

    Oder bei der Polizei Leipzig, die weiss das nämlich besser.

    Aber Achtung: die nachweisliche, sprich: erwiesene Zahl liegt deutlich unter der in rechten Filterblasen gefühlten Zahl. D.h. Sie dürften mit der Antwort nicht zufrieden sein, weshalb Sie ja auch nicht selber nachfragen. (Etwa indem Sie jede entsprechende Tat auf Asylsuchende zurückführen, was faktisch falsch ist.)

    Mit dem Thema hat das eh nix zu tun. Sie wollen nur den Radius des fremdenfeindlichen Giftes erhöhen. Das ist ja das Paradoxe an Situationen wie dieser: Hasspredigern genügt die Wahrheit selbst dann nicht, wenn sie ihnen zugute kommt. Sie müssen immer noch einen draufsetzen, weil der Hass immer größer ist als die Realität.

  47. Für mich ist das Ausmaß der Hetze im besagten Beitrag von A.W. ausschlaggebend. Diese Tatsache gehört für mich nicht ans Ende dieses Artikels sondern ebenfalls mit in die Headline.
    Das dieser Artikel hier als ultimativer Beweis für die echtheit der schilderungen von A.W. gehandelt wird ist mindestens genau so falsch wie der Vorwurf des Fakes. Was ich jedoch am erschreckendsten finde ist, das Facebook hier anscheinend keinen Handlungsbedarf sieht obwohl ganz unverblümt zum Mord, Steinigung und Folter an Menschen ( Kindern)
    aufgerufen wird.
    Was dieser Artikel vewirkt ist nur weiteres Öl ins Feuer des Mobs zu gießen.

  48. Vielleicht hätte hier auch einfach die komplette Ermittlung abgewartet werden sollen. Das hier ist weder Fisch noch Fleisch.
    Aber hauptsache auf den Zug aufgesprungen.

  49. „Das dieser Artikel hier als ultimativer Beweis für die echtheit der schilderungen von A.W. gehandelt wird (…)“
    Wo wird er das? Wie kommen Sie darauf?

    Beitrag #44 fasst es im letzten Absatz doch zusammen, warum es diesen Artikel gibt.

    Und ja, mit Ihren Motivations-Spekulationen hätten Sie gerne warten dürfen, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind, sehe ich genau so!

  50. „dass eine so gewaltige Zahl von Menschen in dem Vorfall einen Beweis für die vermeintliche Verkommenheit von Flüchtlingen insgesamt sehen oder sehen wollen.“

    Das Problem mit den Migranten entsteht zu 90% darin, dass bei der Einreise nicht zwischen echt und vermeintlich Schutzbedürftigen unterschieden wird (falsche Papiere, keine Papiere als Massenphänomen) und dass die später die durch kriminelles Verhalten und kriminelle Strukturen polizeibekannten Migranten Deutschland zum weit überwiegenden Teil nicht wieder verlassen.
    Das wirft dann trauriger weise auch ein schlechtes Licht auf die um Integrations sich bemühenden Migranten.

    Die Bewegungsfreiheit von Gruppen der Einheimischen, insbes. von Frauen und Juden, im öffentlichen Raum ist durch Angriffe gewalttätiger Migranten zur Zeit schon erheblich eingeschränkt. Diesen Zustand muss man nicht befürworten.
    Andere Länder unterscheiden ihre Migranten, Bsp. Schweiz, Canada, Australien, Japan. Und diese Länder sind keine Diktaturen.

  51. Also doch gute Migranten und böse Migranten.
    Ist das mit §1 GG vereinbar? Ernsthafte Frage.

    „Die Bewegungsfreiheit von Gruppen der Einheimischen, insbes. von Frauen und Juden, im öffentlichen Raum ist durch Angriffe gewalttätiger Migranten zur Zeit schon erheblich eingeschränkt. “
    Aha, gibt’s dazu Belege?

    Haben Sie auch offizielle Zahlen über die Anzahl an Flüchtlingen, die bei der Einreise keine Dokumente dabei haben? Woher wissen Sie, wieviel Prozent davon dann wiederum bei den pers. Daten lügen? Und woher wissen Sie so sicher, dass das zu 90% das Hauptproblem ist?

    Ihre Meinung ist kein Fakt …

  52. „Die Bewegungsfreiheit von Gruppen der Einheimischen, insbes. von Frauen und Juden, im öffentlichen Raum ist durch Angriffe gewalttätiger Migranten zur Zeit schon erheblich eingeschränkt.“

    Sagen Sie. Es passt zu dem Bild der verbarrikadierten Städte, in denen nachts die Barbarenhorden toben. Nur: so siehts halt nicht aus. Es ist Wunschdenken, und der Gedanke ist erschreckend.

    Wobei Antisemitismus in deutschland seit je ein virulentes Problem ist, aber die Erkenntnis, dass Deutsche antisemitisch sein können, leugnen viele Deutsche ja gern. Es ist auch bequem, für den Antisemitismus der deutschen gesellschaft einen ausländischen Buhmann zu haben, verquickt das doch bequem Antisemitismus und Rassismus.

    Vom selbernannten beschützerinstinkt vieler Männer für „ihre“ Frauen fang ich gar nicht erst an. Was dahinter steckt, riecht hundert Jahre überlagert.

  53. „Aha, gibt’s dazu Belege?“
    Ja, Bsp. Silvester in Hamburg waren bedeutend weniger Frauen draußen, als es sonst üblich war.
    Bsp. der jüdische Schüler, der den Pausenhof nicht betreten kann, weil er dort von Migranten gemobbt wird.
    Es gibt naürlich noch weitere Beispiele.

  54. @ anderer Max
    Auf der Facebook Seite des A.W.
    Und auf der Seite dessen Schwagers.
    Viele User nehmen den Link zu diesem Artikel ebenfalls als Beweis.

  55. „Also doch gute Migranten und böse Migranten.“
    nein. gesetzestreue Migranten und kriminelle Migranten.
    Diese nicht zu unterscheiden ist Realitätsverweigerung.
    Was hat das mit §1 GG zu tun? Ich spreche den kriminellen Gewalttätern nicht die Würde ab. Ich wünsche mir Opferschutz, das ist alles.

  56. @63:
    Gibt es denn dazu Belege, also dass weniger Frauen unterwegs waren und „der“ jüdische Schüler den Pausenhof nicht mehr betreten kann?

    @64:
    Aha, wayne?
    Soll sich die rechte Filterblase doch das Maul zerreißen.
    Wenn die argumentativ so dolle dabei sind, wie Sie, ist doch alles i. O.

  57. “ Woher wissen Sie, wieviel Prozent davon dann wiederum bei den pers. Daten lügen? “
    Dazu gibt es eine seriöse Doku bei den öffentl. rechtlichen.
    Dort wurden Polizisten befragt über ihre Möglichkeiten, Fälschungen zu erkennen, es wurde in Athen gezeigt, wie leicht es ist, einen gefälschten EU Ausweis zb. französisch, für wenige hundert Euro zu kaufen.
    Nur 5% der Einwohnermeldeämter, der Einstiegsstationen in die Sozialsysteme, sind mit Dokumentenprüfgeräten ausgestattet.

  58. @65:
    „esetzestreue Migranten und kriminelle Migranten. Diese nicht zu unterscheiden ist Realitätsverweigerung.“

    Dann können wir doch auch bei der derzeitigen Legislaton bleiben und einfach „gesetzestreue Menschen und kriminelle Menschen“ unterscheiden.

    Realitätsverweigerung ist es zu behaupten, wir hätten nicht bereits Gesetze, die genau dies abdecken.

  59. Natürlich hätte hier auch nichts abgewartet werden sollen; es ist gut einen Zwischenstandsbericht mit allen aktuell verfügbaren, korrekten Informationen zu bekommen.

    Daß hier beide Seiten versuchen, für ihre Sache zu trommeln, liegt in der Natur der Sache. Wer versuchen will, sich frei von Voreinstellungen zu informieren, ob der Artikel oder die Fake“belege“ selbst Fake sind, kann dies hier tun. Und dieses Drumherum finde ich tatsächlich deutlich interessanter als den Ursprungspost selbst, da man die verschiedenen Mechanismen der SJW (ich nutze den Begriff hier für beide Seiten) wunderschön beobachten kann.

    Das Posting selbst ist trotz allen Bedauerns für die Person, der es passiert ist, banal. Solche Vorfälle kommen vermutlich dauernd vor – wenn man mal nur davon ausgeht, daß 0,01 % der Menschen so etwas tun würden, dann sind wir bei 81 Mio. Personen auf Bundesgebiet schon bei 8.100 Menschen. Reicht für 22 Jahre täglich Böller auf Hunde.

  60. @71: Kenne ich, habe ich schon gesehen.

    Und die schlechten Erfahrungen in dieser Doku sind für Sie ein Beleg, auf dessen Basis Sie di o. s. Aussagen teffen können?

    Passkontrollen mangelhaft – Zack, alle kriminell!
    Meine Güte …

  61. #66
    diese Belege gibt es. Auf seriösen Medien. Die links wurden nicht freigeschaltet, k.A. warum, viell. wg. copyright?

  62. @72:
    Okay, wenn von den 8100 Menschen 20% Migranten sind, dann haben wir 1.620 Migranten in DE, die Böller auf Hunde werfen würden!

    Bild-Schlagzeile!

  63. #74
    „Zack, alle kriminell!“
    Das habe ich nie behauptet, was für eine böswillige Unterstellung.
    Ich möchte lediglich, dass zw. kriminellen und anderen realistisch unterschieden wird.
    Mangehafte Passkontrollen sind hausgemacht und kein unabwendbares Schicksal.

  64. # 63: „Ja, Bsp. Silvester in Hamburg waren bedeutend weniger Frauen draußen, als es sonst üblich war.“

    Aha. Was war denn „sonst“ so üblich? Wieviele Frauen waren denn „sonst“ in Hamburg so „draußen“ und wie viele waren ‚drin‘? Und wie wird das erfasst, sowohl „sonst“ als auch an Sylvester? Werden Sie doch mal konkret. Zahlen bitte, sonst hinterlassen Sie den Eindruck, einfach irgendwelchen Quatsch rauszuhauen.

  65. # 76: „Das habe ich nie behauptet, was für eine böswillige Unterstellung.
    Ich möchte lediglich, dass zw. kriminellen und anderen realistisch unterschieden wird.“

    Das wird es schon – es gibt Kriminelle und Nicht-Kriminelle. Für diese realistische Unterscheidung spielen weder das Geschlecht noch die Staatsangehörigkeit noch die Haarfarbe eine Rolle. Und das Alter nur insofern, als dass es eine definierte Grenze zur Strafmündigkeit gibt. Auch die gilt für Deutsche und Christen und Nicht-Deutsche und Moslems und alle anderen gleichermaßen. Ist Ihnen das alles neu?

  66. #78
    Wenn durch mangelhafte Kontrollen gefälschte Dokumente anerkannt werden, wird eben nicht bzw. zu selten zw. Kriminellen und Nichtkriminellen unterschieden. Dokumentenfälschung ist ein Straftatbestand. „Ist Ihnen das neu?“

  67. #77

    Das ist interessant, ich las es eben erst auf welt[]n24
    die entsprechende Meldung wurde nun geändert:
    Nun ja, die Änderung einer Silvestermeldung am 4.Jan. was soll das denn?

    zitat: „Hinweis: In einer ersten Version hatte es geheißen, dass in diesem Jahr laut Polizei verhältnismäßig wenige Frauen und viele Männer mit augenscheinlichem Migrationshintergrund auf der Reeperbahn unterwegs waren.
    Die Deutsche Presseagentur korrigierte ihre Meldung um 14.38 Uhr: „Die Polizei hat ihre Angaben aus der Nacht widerrufen und mitgeteilt, dass es sich bei der Info zu Männern mit augenscheinlichem Migrationshintergrund um einen Einzelfall gehandelt habe.“
    Zudem hieß es weiter, dass eine Polizeisprecherin nun lediglich von „einer Situation“ in der Nacht sprach, als auffällig wenige Frauen und viele junge Männer mit augenscheinlichem Migrationshintergrund in einer Straße unterwegs waren.“

  68. ’79: „Wenn durch mangelhafte Kontrollen gefälschte Dokumente anerkannt werden, wird eben nicht bzw. zu selten zw. Kriminellen und Nichtkriminellen unterschieden. Dokumentenfälschung ist ein Straftatbestand. „Ist Ihnen das neu“.“

    Ihnen scheint neu zu sein, dass das Nichterkennen von Kriminellen bei jedem Straftatbestand dazu führt, dass nicht unterschieden werden kann. Warum macht Ihnen das ausgerechnet bei Passkontrollen solche Sorgen und nicht etwa bei Steuerhinterziehung oder Fahren unter Alkoholeinfluss oder Spendenbetrug?

    P.S.: Liefern Sie doch bitte eine noch eine Quelle für Ihre ‚Drinnen/Draußen‘-Behauptungen. Wenigstens was zum Lachen wie ‚hab ich im TV gesehen‘.

  69. #83
    „Ihnen scheint neu zu sein, dass das Nichterkennen von Kriminellen bei jedem Straftatbestand dazu führt, dass nicht unterschieden werden kann. “
    Warum soll ich mit dem Nichterkennen von Kriminellen einverstanden sein? Warum stört es sie, dass ich mir ein Erkennen der Fälschungen wünsche?

  70. # 81: Super – Sie haben also irgendwas gelesen und für den ultimativen Beweis gehalten und jetzt lesen Sie was anderes. Jetzt müssen Sie sich nur noch entscheiden, was Ihnen mehr zusagt …. Ich kann’s mir denken.

    „Nun ja, die Änderung einer Silvestermeldung am 4.Jan. was soll das denn?“

    Ja wirklich, wie man kann bei bei genauerer Erkenntnis und mehr Überblick einfach so Meldungen korrigieren!? Haben Sie das „was soll das denn?“ eigentlich auch gefragt, als die Kölner Polizei ihre Silvestermeldungen vom 1.1.2016 geändert hat?

  71. #84: „Warum soll ich mit dem Nichterkennen von Kriminellen einverstanden sein?“

    Wo steht, dass Sie das sollen?

    „Warum stört es sie, dass ich mir ein Erkennen der Fälschungen wünsche?“

    Wie kommen Sie darauf, dass mich das stört?

  72. #87
    ok, ich mach mich vom Acker.
    Kann es sein, dass die Meldung auf welt[]n24 wg. ihrer Anfrage #80
    geändert wurde?

  73. @Paul: Nee. Ach so, vielleicht ist es eh ein Missverständnis. Mein Kommentar in #80 bezieht sich auf den Fall mit den Hund und den Böllern. Die Meldung auf welt.de basiert auf einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa. Die hat das schon am Neujahrstag nachmittags berichtigt.

  74. #89
    das war wirklich ein Missverständnis. die haben auf welt[]n24 zwei unterschiedliche Seiten zum selben Thema, davon 1 mit Änderung wobei nur die Uhrzeit angegeben ist, nicht das Datum.

  75. Auch ich muss gestehen das ich durch die Meldung (Falsch oder Echt), sofort sehr emotional reagiert habe und weder über die Echtheit, noch über die Quelle nachgedacht habe. Das liegt wohl daran, das ich nie auf die Idee käme, so eine Nachricht zu „Faken“. Und so wie mir geht es sicher auch sehr vielen anderen Menschen im Netz. Jeder weiß natürlich das Meldungen manipuliert werden, das auf diese Art Menschen und Meinungen manipuliert werden, aber wer hat schon die Zeit, Lust, Fähigkeiten und Energie, jede Meldung und deren Verfasser, auf Herz und Nieren zu prüfen? Sicher werde ich in Zukunft misstrauischer sein…

  76. @ 52 Anderer Max

    ICHICH wurde nicht „persönlich angegangen“ weil er „eine andere Meinung hatte“ sondern weil er dummdreist gelogen hat.

    Oder genießt er etwa als Einwoher der Minimi-Filterblase Welpenschutz?

    Diese Spezies befindet sich übrigens permanent in der Opferrolle, zumindest seit dem „Dolchstoß“ 1918 – deshalb ist man dort auch so glücklich darüber im Fremden einen Schuldigen für das eigene Minimi zu haben.

  77. Es gibt übrigens neue Erkenntisse zum Sachverhalt:

    Die „Kindermigranten“ haben die Böller nicht auf den Hund geworfen, sondern auf den Aloys selbst nachdem sie seine FB-Seite besucht hatten.

    So schließt sich der Kreis …

  78. @95: Ich weiß wohl, wollte nur die üblichen „Opfer-Mechanismen“ der rechten Filterblase aufzeigen.

    @93:
    Und, schon neue, bahnbrechende Erkenntnisse gewonnen?

  79. @76:
    „(Ich möchte) dass zw. kriminellen und anderen realistisch unterschieden wird.“

    Wird es doch bereits.
    Unser Strafrecht unterscheidet zwischen kriminellen Menschen und nicht kriminellen Menschen.
    Wo sehen Sie da verbesserungsbedarf?

  80. #98
    „Wo sehen Sie da verbesserungsbedarf?“

    noch einmal:
    Es geht nicht darum, das Strafrecht zu verbessern.
    Es geht darum, dem Recht außerhalb der Bücher und Medien d.h. in der Lebenswirklichkeit aller Menschen, also auch der bis dato in migrantischen Parallelstrukturen nicht gesetzestreue lebenden, Geltung zu verschaffen.
    Wo Gesetze ohne wirksame Ahndung missachtet werden, wird der Rechtsstaat ausgehebelt.
    Es gibt heute schon No-Go-Gebiete, vor allem in NRW, die nach Einschätzung von Polizeibeamten vor Ort durch migrantische Parallelstrukturen beherrscht werden. Wenn es so weitergeht wie bisher, werden mit zunehmender Migrantenzahl diese Gebiete größer und zahlreicher werden, das ist eine logische Schlussfolgerung.

  81. Vorab gebe ich zu nicht alle Kommentare vollständig gelesen zu haben, d.h. möglicherweise wiederhole ich mich. Zunächst wundere ich mich darüber, dass der Hund offensichtlich interessanter ist als der verletzte Mensch (Motorradfahrer).

    Ich möchte das ganze mal auf die zivilrechtliche Schiene ziehen. Es gibt den § 833 im BGB in welchem es um die Haftung des Tierhalters geht. Bei dem § 833 handelt es sich um eine reine Gefährdungshaftung d.h. es kommt auf ein Verschulden es Hundehalters gerade nicht an. Da bei dem angeblichen Vorfall ja ein Motorradfahrer verletzt wurde steht dem Motorradfahrer ein Schadensersatzanspruch gegen den Hundehalter zu. Es liegt eine Schulterverletzung und eine Rippenprellung laut obigen Angaben vor. Weiterhin dürfte das Motorrad bzw. der Roller beschädigt sein. Der Motorradfahrer könnte insofern gegen den Hundehalter einen Schadensersatzanspruch geltend machen. Auf diesem Wege könnte man dann auch feststellen ob der Aloys wirklich der Hundehalter ist. Auf die Verantwortlichkeit des Hundehalters im Verhältnis zum Motorradfahrer kommt es nicht an. Die Geschichte dürfte aus zivilrechtlicher Sicht noch nicht beendet sein.

    Ich persönlich vermute, dass hier jemand den Sachverhalt in den sozialen Medien anders darstellt als er sich tatsächlich abgespielt hat, genauer gesagt glaube ich dass der Aloys nicht der fragliche Hundehalter ist, vielmehr glaube ich dass der Aloys einen Unfall für eigene Zwecke missbraucht.

  82. @anderer Max
    Ihre unverschämte Art spricht nicht gerade für sie ;-)

    Die Anfrage ging raus.
    Ich werde sie natürlich sehr, sehr gerne auf dem laufenden halten. Keine Sorge ;-)

  83. Hallo Herr Niggemeier

    Nein, ich habe keine Beweise wie gesagt ich vermute etwas. Es ist leider bei Medien sehr schwierig zwischen den Fakten und den Vermutungen zu unterscheiden da dies häufig miteinander vermischt wird. Dies wissen Sie viel besser als ich und Sie schreiben entsprechend auch darüber.

    Meine Vermutung (!) für die ich keine Belege habe ist wie folgt: Es gibt einen Verkehrsunfall an dem ein Hund beteiligt ist. Der Hund läuft auf eine Straße und es kommt zu einem bedauerlichen Unfall bei dem ein Motorradfahrer verletzt wird und der Hund stirbt. Davon erfährt der Aloys. Nun schreibt der Aloys etwas zur (angeblichen) Vorgeschichte des Unfalles und verwendet auch Fotos. Die Fotos kenne ich nicht, genau so wenig wie ich den Facebookbeitrag vom Aloys kenne. Meine Fragen zu den Fotos sind nun; sind das die Fotos des auf der B5 überfahrenen Hundes, ist es der Hund vom Aloys oder sind es Fotos von irgendeinem toten Hund? Die konkreten Örtlichkeiten des Unfalles bzw. Unfallherganges wären interessant, insbesondere nach einem Beitrag eines anderen Users ziemlich weit oben.

    Ich versuche das alles so neutral wie möglich zu betrachten, also einen Unfall bei dem ein Hund auf die Straße rennt und einen Unfall verursacht. Beruflich hatte ich mit einem vergleichbaren Fall vor langer Zeit zu tun bei dem ich den Geschädigten vertreten habe.

    Gegenfrage an Sie Herr Niggemeier. Interessiert die Medien eigentlich was der Motorradfahrer m0mentan macht, immerhin wurde dieser verletzt.

  84. @Minimax: Nein, Sie versuchen das nicht, so neutral wie möglich zu betrachten. Sie konstruieren eine komplexe Geschichte, bei der jemand von einem Unfall erfährt, über den eigentlich nirgends berichtet wurde, diesen Unfallhergang weitgehend korrekt schildert und mit einer Geschichte über einen Hund verknüpft und mit Vorwürfen gegen muslimische Jugendliche und mit Fotos von einem überfahrenen Hund, der früheren Fotos ähnelt, die der Mann in seinem Profil veröffentlicht hatte.

    Möglich, dass es so wahr. Es ist aber das, was man sonst auch „Verschwörungstheorie“ nennt. Ich bezweilfe, dass es sinnvoll ist, sowas ohne deutliche Indizien zu mutmaßen.

    Die Frage, ob „die Medien“ der Motorradfahrer interessiert, verstehe ich nicht. Die Medien hat ja der ganze Unfall auch nicht interessiert.

  85. Sehr geehrter Herr Niggemeier,

    letzte Antwort von mir damit das Wesen Ihres Beitrages nicht in die falsche Richtung läuft.

    Ich bin davon ausgegangen, dass ich klar herausgearbeitet habe wo ich die Fakten sehe und wo ich selbst Vermutungen aufstelle. Auch nach dem Durchlesen meiner beiden Beiträge wird aus meiner Sicht klar wo ich Vermutungen aufstelle. Sollte es allerdings tatsächlich unklar sein, bitte ich das zu entschuldigen. Eine Verschwörungstheorie stelle ich nicht auf, ich sehe keine Verschwörung. Ich vermute (!) nur, dass der Aloys ganz alleine die Erwähnung von Flüchtlingen mit Altersangabe auf die Geschichte draufgesetzt hat. Zu einer echten Verschwörungstheorie gehört mehr als der Aloys.

    Jetzt ist aber genug, Ihre Seite ist nicht dazu da, dass wir hin- und her schreiben. Die Mitleser wird es sicher nicht sonderlich interessieren.

  86. @104:“Gegenfrage an Sie Herr Niggemeier. Interessiert die Medien eigentlich was der Motorradfahrer m0mentan macht, immerhin wurde dieser verletzt.“
    Gegen-gegenfrage : Was genau geht es die Medien an, wie es dem Motorradfahrer geht, wenn man mal annimmt, dass er überlebt hat?

  87. gegengegengegenfrage: Warum aber geht es die Medien an was den juristischer Sachschaden Hund betrifft, aber den menschlichen an Motorradfahrer nicht?

  88. Es könnte natürlich daran liegen, daß in dem Posting, das diese beidseitige Empörungswelle verursacht hat, hauptsächlich über einen toten Hund und nicht über einen verletzten Motorradfahrer geredet wird.

    Man könnte jetzt spekulieren, warum er sich nicht auch zu Wort meldet. Aber es warten doch eh alle nur auf Tanja.

  89. @99: „Es gibt heute schon No-Go-Gebiete, vor allem in NRW (…)“
    Wo? Hier im Kreis Steinfurt nicht. Hier höre eigentlich nur Gutes über die Integration Flüchtlingen, auch direkt von Polizeibeamten!
    Was nicht zuletzt daran liegt, dass eine breite Öffentlichkeit über Jahre hinweg ehrenamlich in der Flüchtlinghilfe tätig ist und aktiv hilft, Missstände zu bekämpfen, statt sich in Online-Kommentarspalten darüber zu beklagen.

  90. Ich muss sie leider enttäuschen.
    Es hat sich bisher nur das LKA gemeldet.

    Aber die Bildzeitung hat gestern angeblich neue bahnbrechende Erkenntnisse vetöffentlicht. Vielleicht informieren sie sich dahingehend ;-). O:-)

  91. Was für ein Kindergarten …
    Ich finde nicht mal was bei Bild, außer dass irgendein Sven besoffen und auf Extasy zwei Rettungssanitäter mit Böllern beworfen hat. Falls Sie das meinen: Was hat das hiermit zu tun?
    Was sagt denn das LKA?
    Lassen Sie mich raten: „Zu laufenden Ermittlungen geben wir keine Statements ab“?
    Das wäre in der Tat bahnbrechend.

  92. Ach gottchen. Ich habe geschrieben angeblich. Mir wurde nur die Seite der Zeitung abfotografiert. Ob die gedruckte Hamburger Ausgabe der Onlineversion entspricht weiß ich nicht.
    Das LKA ermittelt in einer anderen Angelegenheit was diesen Fall betrifft und hat mit dem Artikel hier und der Frage nach Fake oder nicht oder Halbfake nichts zu tun.

  93. Was ist denn nun eigentlich wirklich passiert? – ist ja jetzt schon ein bisschen was her und es müsste doch zu ermitteln sein, was es mit dem Unfall mit Hund auf sich hatte. Immerhin scheint es wenigstens den ja gegeben zu haben. gibt es da was Neues von der Polizei?

  94. Der aktuelle Stand der Dinge:

    Nach Auskunft der Polizei meldete sich Aloys Hoffman als Hundehalter am Abend des 30. Dezember bei ihnen. Wegen des Sach- und Personenschadens ermittelt die Polizei noch. Sie prüft sowohl eine Mitschuld Hoffmans, weil das Tier möglicherweise nicht ordnungsgemäß angeleint war, als auch die Vorwürfe Hoffmans gegenüber den Jugendlichen.

  95. Danke für das Update.

    (Und danke, daß es sowohl oben als auch unten gepostet wurde. Ich hätte es sonst wohl übersehen.)

  96. @ 93 f. Tanja: Was hat Ihnen denn nun das LKA, die Polizei und die Feuerwehr geantwortet? Unterscheidet sich die Antwort der Polizei von der, die Stefan Niggemeier erhalten hat?

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