Wieso ist das so? (38)

Was sagt die Regie der Moderation ins Ohr?

Regie bei einer Talkshow oder einer anderen Live-Sendung zu führen, erfordert maximale Konzentration, sagt WDR-Regisseur André Müller. Im Interview erzählt er, welche Informationen er der Moderation über den Knopf im Ohr mitteilt, warum es für gutes Fernsehen wichtig ist, die Reaktionen der Gäste vorauszuahnen – und wie man mit unerwarteten Momenten umgeht.
Regieraum der „Sportschau“: Viele Bildschirme mit unterschiedlichen Bildern, darunter Mischpulte
Regieraum der „Sportschau“Foto: WDR

Was hinter den Kulissen einer Fernsehsendung passiert, bekommen die Zuschauerinnen und Zuschauer zu Hause meist nicht mit. Es sei denn, es gibt eine Panne. Damit alles reibungslos läuft, muss man sehr viel vorbereiten und vorausdenken, sagt André Müller im Gespräch mit Übermedien.

Müller ist Regisseur bei mehreren Live-Sendungen des WDR, unter anderem für die „Sportschau“ sowie die Polit-Talkshows „Hart aber fair“ und „Maischberger“. Letztere wird zwar nicht live gesendet, aber unter Live-Bedingungen aufgezeichnet.

Was sagt die Regie der Moderation über den Knopf im Ohr? Wie viel Spontaneität ist in einer Sendung möglich, die so genau vorgeplant ist? Und was tut man, wenn einmal etwas anders läuft als geplant? Darüber haben wir mit Müller gesprochen.


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