Der Medienhype um eine unbewiesene Menschenjagd

Seit November verbreitet sich weltweit in Medien eine makabere Geschichte. Sie spielt in den 90er Jahren, im Bosnienkrieg. Reiche Westeuropäer sollen damals viel Geld bezahlt haben, um während der vierjährigen Belagerung Sarajevos durch bosnisch-serbische Einheiten auf unschuldige Menschen zu schießen. Ihr Motiv: Mordlust.
Keine Story aus Bosnien-Herzegowina hat in den vergangenen Jahren eine derart große mediale Aufmerksamkeit erhalten. RTL titelte: „Menschen-Safari in Europa – Touristen haben Schwangere und Kinder gegen Bezahlung erschossen.“ Welt TV bewirbt einen Beitrag auf Youtube mit dem Titel: „Unfassbar! Wie im Horrorfilm! Touristen zahlten, um auf Kinder zu schießen!“. „

Sehr starke Recherche!