Finanzjournalismus

Der Chef der DKB-Bank empfiehlt im „Bild“-Interview vor allem: seine Bank

In einem „Bild“-Video darf der Vorstandsvorsitzende der DKB-Bank seine Produkte anpreisen. Ein gutes Beispiel dafür, wie Finanzjournalismus nicht aussehen sollte. Denn das angeblich journalistische Interview wirkt eher wie ein Werbeclip.

Aktienkurse rauf, Aktienkurse runter, Zinsentscheidungen, neue Gesetze, Verbrauchertäuschung. Es gibt zahlreiche Finanzthemen, die wichtig sind, viele unmittelbar für Verbraucher. Nur über sie zu berichten, ist nicht leicht.

Zum einen, weil die Finanzwelt zahlreiche erklärungsbedürftige und somit abschreckende Begriffe nutzt (kleiner Test: Wofür genau steht nochmal die Abkürzung ETF?). Und zum anderen, weil die Berichterstattung über Finanzen Menschen bei riskanten Entscheidungen beeinflussen kann. Finanzthemen brauchen also eine Menge Einordnung.

„Bild“-Video klingt nach Werbung

Oder man macht es einfach wie zuletzt „Bild“:

„Ab 2026! DKB greift Trade Republic und Co. an“

So lautet der Titel eines vierminütigen 

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