Linke Programme für ein linkes Publikum? Was die Reuters-Studie wirklich zeigt

Das Reuters-Institut für Journalismusforschung an der Uni Oxford hat einen Bericht über das Publikum der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehsender in Europa vorgelegt, und einige Ergebnisse sind beunruhigend. Die Nachrichtenangebote von ARD, ZDF und Deutschlandfunk erreichen demnach nur wenige junge Leute und kaum Menschen mit formal niedriger Bildung.

Doch es ist ein anderer Aspekt des Berichtes, der in den vergangenen Tagen die besondere Aufmerksamkeit vor allem von konservativen, rechten und extrem rechten Seiten erregt hat: Angeblich beweist die Studie, dass ARD und ZDF fast nur noch für ein linkes Publikum senden. Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch entdeckt in ihr den Beleg, dass ARD und ZDF „die größte und teuerste Filterblase in Deutschland sind“, und behauptet, sie „bestätigt die Kritik der AfD am Staatsfernsehen (sic)“. In einem Blogeintrag schreibt sie:

Die Zuschauer von ARD und ZDF verorten sich selbst klar links von der Mitte. Die bürgerliche Mitte und die Konservativen finden sich im Programm der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten offensichtlich nicht wieder.

Auch die „Neue Zürcher Zeitung“ behauptet unter Bezug auf den Bericht:

Der öffentlichrechtliche Rundfunk in Deutschland hat ein linkes Publikum. (…)

In Finnland und Spanien ist die Verteilung nahezu symmetrisch: Eine Hälfte der Zuschauer verortet sich leicht links der Mitte, die andere leicht rechts davon. Beim britischen Rundfunk BBC zeigt sich ein eher schwach ausgeprägter Trend nach links, während sich das Publikum von ARD und ZDF fast vollständig in die linke Hälfte des politischen Koordinatensystems einordnet.

Das stimmt so nicht.

Wer guckt?

Für die Studie haben die Forscher jeweils rund 2000 Menschen in acht europäischen Ländern interviewt. Sie baten sie unter anderem, ihre eigene politische Orientierung auf dieser Skala einzuschätzen:

  • 1. Links außen
  • 2. Weit links
  • 3. Etwas links von der Mitte
  • 4. Mitte
  • 5. Etwas rechts von der Mitte
  • 6. Weit rechts
  • 7. Rechts außen

Sie wurden außerdem gefragt, welche Medienmarken sie online oder offline in der vergangenen Woche genutzt haben, um sich über Nachrichten zu informieren.

Kombiniert ergeben sich, wie die Studien-Autorin Anne Schulz uns auf Nachfrage mitteilt, folgende Reichweiten von ARD und ZDF in den verschiedenen politischen Lagern:

politische Einordnung durchschnittliche Reichweite Anzahl
links (1, 2) 77 % 216
Mitte (3, 4, 5) 73 % 1430
rechts (6, 7) 52 % 114

Tatsächlich schauen also in Deutschland deutlich mehr Menschen, die sich als links identifizieren, öffentlich-rechtliche Nachrichten als Menschen, die sich als rechts identifizieren. Aber es ist keineswegs so, dass ARD und ZDF ein „linkes Publikum“ haben: Auch bei denjenigen, die sich als „Mitte“ bezeichnen, erreichen sie fast drei von vier Menschen. Und sogar bei denen, die sich als „rechts“ bezeichnen, liegt die Reichweite bei über 50 Prozent.

Wahr ist, dass die Reichweiten-Unterschiede je nach politischer Verortung in Deutschland stärker ausgeprägt sind als bei den meisten anderen untersuchten Ländern.

Wer vertraut?

Dass jemand ein Programm schaut, bedeutet noch nicht zwangsläufig, dass er ihm auch glaubt. Die Forscher fragten deshalb auch danach, wie sehr die Befragten einer Medienmarke trauen. Sie konnten dafür ein Wert zwischen 0 und 10 angeben.

Die Ergebnisse zeigen interessante Unterschiede im Urteil von linken und rechten Zuschauern. „Tagesschau“ und „heute“ kommen links und in der Mitte auf Vertrauenswerte von 7,1; rechts aber nur auf 5,0.

Grafik: Studie

„Ein ver­gleich­ba­rer Ver­trau­ens­ver­lust auf die­ser Sei­te des po­li­ti­schen Spek­trums ist wo­an­ders nicht fest­zu­stel­len, auch nicht bei der BBC“, schreibt die FAZ heute – was nicht stimmt: In Griechenland ist er noch stärker. Die FAZ schreibt auch, ”mehr Bri­ten in al­len po­li­ti­schen La­gern [vertrauen] der Be­richt­er­stat­tung der BBC als bei uns der­je­ni­gen von ARD und ZDF“. Das ist ebenfalls falsch: Im linken Lager ist das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland einen Hauch größer, in der Mitte gleich groß.

Wer nennt sich „rechts“?

Bei der Interpretation der Zahlen ist aber auch zu berücksichtigen, dass die Gruppen, die sich als politisch links, rechts und mittig einsortieren, unterschiedlich groß sind – und sich diese Größen auch von Land zu Land unterscheiden.

In Deutschland machen diejenigen, die sich „rechts“ nennen, nur einen Anteil von 6,4 Prozent aller Befragten aus. Die geben „heute“ und „Tagesschau“ tatsächlich nur 5 von 10 möglichen Vertrauenspunkte. In Großbritannien identifizieren sich dreimal so viele Befragte als „rechts“ ein (und geben der BBC immerhin 6,2 Vertrauenspunkte).

Die Bereitschaft, sich auf den extremeren Positionen des Spektrums zu verorten, ist in den verschiedenen Ländern unterschiedlich ausgeprägt. In Deutschland wollen besonders viele Menschen der Mitte zugehören. Der im Vergleich etwa zu Großbritannien viel kleinere Anteil von Deutschen, die sich in der Studie als „rechts“ bezeichnet, spricht dafür, dass diese Gruppe auch politisch extremer ist.

In jedem Fall stellt sie nur eine kleine Minderheit dar. Ändert man die Balkendiagramme so, dass die Breite der Säulen der Zahl der durch sie dargestellten Personen entspricht, wird deutlich, dass der besonders starke Vertrauensabfall mit einer besonders geringen Zahl Personen korrespondiert:

Grafik: Übermedien

Was die Vertrauenswerte von „heute“ und „Tagesschau“ in der breiten „Mitte“-Gruppe angeht, werden sie in den acht untersuchten Ländern Europas nur vom finnischen Rundfunk überboten.

Wer betreibt Agendasetting und Framing?

Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, wenn die NZZ in den Ergebnissen der Reuters-Studie ein „schlechtes Zeugnis für ARD und ZDF“ sieht, und sogar pauschal einen Beleg dafür, „dass die anhaltende Kritik an den öffentlichrechtlichen Sendern in Deutschland berechtigt ist“. Oder wenn die FAZ darin ein „Alarmzeichen“ sieht und eine Folge davon, dass sich „der Jour­na­lis­mus“ der Öffentlich-Rechtlichen „nur noch mit Agen­da­set­ting und Framing“ beschäftige und „mit der Be­richt­er­stat­tung gleich die ‚rich­ti­ge‘ In­ter­pre­ta­ti­on mit­lie­fert be­zie­hungs­wei­se dies der Be­richt­er­stat­tung zu­grun­de liegt“.

Sie liefert mit ihrem irreführenden Artikel selbst das beste Beispiel für eine Berichterstattung, der es nur um das „richtige“ Ziel geht.

82 Kommentare

  1. Das ist insbesondere wichtig, weil sich AfD-Anhänger ja konstant in der Mitte verorten, also einer Gruppe, die dem ÖR laut Eigenaussage stark vertraut. Die Selbstverortung ist ein gewaltiges Problem bei solchen Studien.

  2. @ Stefan Niggemeier:

    Die Analyse Ihres Artikels scheint überzeugend.

    Allerdings finde ich die Nachricht, dass die ÖR doch ein recht großes Vertrauen genießen, nicht sonderlich beruhigend. Dass jedenfalls die großen Nachrichten-Sendungen der ÖR bei etlichen wichtigen Themen keineswegs ausgewogen berichten, wurde ja zur Genüge (auch durch Sie selbst und Übermedien) immer wieder aufgezeigt.

  3. @LLL: Hmnaja. Aber lässt sich das wirklich an einer Umfrage festmachen, bei der Leute ihr Vertrauen auf einer Skala von 0 bis 10 angeben?

    Nicht falsch verstehen, es ist natürlich legitim, solche Umfragen zu machen und die Studie ist interessant. Aber was wäre jetzt das Ergebnis, das angemessen verdientes Vertrauen und verdientes Misstrauen reflektiert? 6,2? 5,3? 4,1? Und wie hoch wäre die Zahl für die FAZ oder die NZZ? Ich könnte es nicht sagen.

  4. Es ist korrekt, dass sich in keinem untersuchten Land weniger Menschen als „rechts“ deklarieren als in Deutschland. Dass diese Kategorie deshalb „extremer“ ist kann zwar sein, muss aber nicht, und die Schlußfolgerung ist durch die Studie nicht gedeckt.

    Außerdem ist die Rechts-Links-Orientierung der Gesamtheit der Bevölkerung in der Analyse der Autoren bereits eingepreist: „In Figure 7, we chart each PSM news provider and select private broadcasters in terms of the size of their cross-platform weekly news audience (the size of each bubble) and how far its overall audience leans towards the left or right of the political spectrum (as compared with the population as a whole). This is based on asking each survey respondent to self-identify politically on a seven- point scale ranging from ‘very left-wing’ to ‘very right-wing’. If a news organisation is to the right of the centre of the chart, its audience is more right-leaning than the population. The further from the centre, the more politically polarised its audience.“ (p. 23)

    Die dazugehörige Grafik 7 auf der Folgeseite zeigt schon recht deutlich den Ausnahmestatus der deutschen Öffentlich-Rechtlichen (mal abgesehen vom Extremfall Griechenland), und das ist auch eine der Schlußfolgerungen der Studienautoren.

  5. Wenn der Teufel in der Sahara friert, liegt es sicher nicht daran, daß es dort kalt wäre.
    Ich verorte Ihre Person, Herr Niggemeier, im linksradikalen Umfeld.
    Und nur Ihre Fans glauben Ihnen, daß rechts von dem, was Sie für die Mitte halten, tatsächlich auch rechts ist.
    Sie hüpfen in Wahrheit von links nach ganz links und wieder zurück.
    Ihr Wertesystem ist, wie bei 98% aller Journalisten, die alle im gleichen Stallt sozialisiert wurden, komplett nach links verschoben.
    Das gilt auch für die Öffentlich-Rechtlichen, die zu reinen Verkündungs- und Propagandersendern verkommen sind.

    Ich habe, wie viele andere auch, 2015 die Öffnung der Grenzen und die anschließenden Verheerungen in dieser Gesellschaft und die verzerrende und diffamierende Berichterstattung erst ohnmächtig und dann wütend verfolgt.
    Im gleichen Jahr haben wir unseren Fernseher entsorgt und ich klicke weder auf die Seiten des hier regionalen WDR, noch lese ich die gleichgeschaltete Presse, von der auch nur gleichgeschaltete Jornalisten wie Sie glauben, sie hätte noch irgendeine Funktion und einen Nutzen für den Bürger.

    Sie brutzeln mit Ihren Kollegen im eigenen Saft; die Musik spielt aber längst woanders.
    Und das erfüllt mich mit Freude.

  6. Grafik 7 ist aber, wer’s guckt, nicht wer vertraut – hier führt das geringere Vertrauen der Rechten in Deutschland auch tatsächlich zu weniger ÖR-Konsum, während in den meisten anderen Ländern trotzdem genauso konsumiert wird. Auffällig Frankreich: Obwohl es im Vertrauen kaum einen Unterschied gibt, ist er im Konsum genauso ausgeprägt wie in DE.

    Durch die geringe Fallzahl für „rechts“ in Verbindung mit dieser Zusammenfassung auf drei Stufen lässt sich allerdings kaum sagen, ob das an „in Deutschland nennen sich nur Extremisten rechts“ liegt – dafür wäre interessant, ob und wie stark es im Vergleich zu anderen Ländern in den Gruppen 4-6 mit dem Vertrauensverlust losgeht.

    Ein Wort zu Griechenland: Zwei dominante Anbieter, deren Zielgruppen sich nichtmal mehr überschneiden, sind definitiv ein schlechtes Zeichen.

  7. Welchen Aussagewert hat denn die Studie, wenn den Befragten nach ihrer subjektiven Wahrnehmung überlassen wird, sich selbst im Spektrum einzuordnen. Was Stefan Pannor unter Nr. 1 sagt, wird in der Analyse nur angedeutet, aber es ist doch interessant, dass z.B. Frau von Storch zitiert wird, die sich im Zitat der Mitte zuordnet, und zwar der bürgerlichen, wobei unklar bleibt, welche Mitten es dann noch gibt. Würde man Frau von Storch fragen, ob sie die AFD rechts oder links neben der CDU einordnet, würde sie wahrscheinlich viel unbekümmerter mit „rechts“ antworten. Wer definiert denn die Mitte, welche Menschen gehören denn zur Mitte, was ist das denn?
    Die CDU? Eine Gruppe von Menschen, die in einer Herde im Hauptteil den Leittieren hinterherläuft, ohne nach rechts oder links zu gehen? Oder eine Gruppe, die ausgewogen, objektiv und sachlich urteilt und deswegen die ausgeprägeste Weisheit bzw. Menschlichkeit besitzt?
    Möchte man zur Mitte gehören oder ist das eher zu angepasst? Sieht ein Befragter die Begriffe „Rechts“ und „Links“ als neutralen Messwert oder bewertet er sie im Sinne einer moralisch-ethischen Einordnung?
    Die Studie mag sicher zumindest interessant sein, aber speziell diese subjektive Verortung der Befragten, macht die ganze Diskussion eigentlich etwas sinnlos.

  8. Wenn Leute nach ihrer politischen Selbsteinschätzung gefragt worden sind, zeigt das nicht, wie das Programm ist, sondern nur wer mit welcher Selbsteinordnung was für eine Haltung hat.

  9. @5: Und, haben Sie auch Argumente? Und woher wissen Sie eigentlich, was und wie die öffentlich-rechtlichen so berichten, wenn Sie sie nicht verfolgen?

  10. @5 Jonas
    Niggemeier und linksradikal?!?!?
    Ich lache mich schlapp.
    Stefan Niggemeier ist ein liberal konservativer mittiger, dessen Weltbild aufgrund der Liberalität nicht eingeschränkt ist.
    Aber links ist Niggemeier mit Sicherheit nicht.

    Eher ist es so, dass einige mittlerweile so rechts außen stehen, dass sie linksradikal, links und Mitte als einen fernen gemeinsamen Punkt sehen.

  11. 2000 Befragte ist wenig, 114 gegen 216 an den Rändern hochrechnen ist statistisch noch problematischer; die meisten Menschen verorten sich eher in der Mitte und der ÖR erreicht immer noch viele Menschen. Aber klar, das klickt natuerlich nicht so gut…

  12. Es ist immer wieder nervig, wenn Studien in Medien verkürzt und sinnentstellt zusammengefasst werden. Ich glaube ja, dies liegt daran, dass viele Journalisten die darüber berichten nicht einmal einen Blick in die Studie geworfen oder keine Ahnung von Statistik haben.
    Im vorliegenden Fall ist der Vergleich zwischen den einzelnen Ländern sehr schwierig und muss sehr vorsichtig getroffen werden. Vergleicht man Menschen in Deutschland mit Menschen in Frankreich, die sich als links oder rechts verorten, so dürften diese im Mittel politisch stark differierende Ansichten haben.

    Damit sind einfache Vergleiche aber nur auf einem sehr oberflächlichen Level möglich. Aus den reinen Zahlen, die oben dargestellt sind, lässt sich nicht ableiten, dass der ÖR in Deutschland weniger politisch divers berichtet, als anderswo in Europa.

  13. Hiess Jonas nicht eben noch Sachse? Oder – was ja schön wäre, so im Sinne der innerdeutschen Annäherung – haben Ost- und Westsuperwutbürger inzwischen einen komplett identischen sprachlichen Duktus?

    Wenn wenigstens die Dummheit bundesweit angeglichen ist.

    Naja, zum Thema:

    „Dass jedenfalls die großen Nachrichten-Sendungen der ÖR bei etlichen wichtigen Themen keineswegs ausgewogen berichten, wurde ja zur Genüge (auch durch Sie selbst und Übermedien) immer wieder aufgezeigt.“

    Wobei „wichtig“ auch wieder so eine teilsubjektive Kategorie ist, und das Aufzeigen von Fällen noch keine valide Statistik ist. Man könnte auch im Gegenteil sagen: bei zu Beginn unwichtigen Themen wie der AfD wurde unausgewogen zu viel berichtet und diese dadurch erst wichtig gemacht. Mögliche Unausgewogenheit ist eben nicht nur eine Frage des Weglassens, sondern auch des Zuviel. Betonung auf „mögliche“, ich will hier zwischen These und Theorie klar unterscheiden.

  14. Die Umfrage erscheint mir empirisch gesehen, bei den Gesamt-Zuschauerzahlen der aufgeführten Sendeanstalten, wie eine Umfrage in der Fußgänger-Zone zum Thema „wer mag welche Farbe?“. Diese wird dann anschließend vom „Wir wollen nur Schwarz Magazin“ interpretiert. Und mit dem Selbstverständnis als Hüters über die Farbreinheit dann von den „nur schwarz liebendem Magazin“ verzerrt zur Desinformation propagiert.

  15. „Die Umfrage erscheint mir empirisch gesehen, bei den Gesamt-Zuschauerzahlen der aufgeführten Sendeanstalten, wie eine Umfrage in der Fußgänger-Zone zum Thema „wer mag welche Farbe?“.“

    Entscheidend ist nicht zwingend die Größe, sondern die Gestaltung einer Stichprobe.

  16. „Entscheidend ist nicht zwingend die Größe, sondern die Gestaltung einer Stichprobe.“
    Ich stimme Ihnen zu,

    Da es sich um 2000 Teilnehmer pro Land handelt – bei 75 Millionen (abgerundet) Fernsehzuschauern in Deutschland – eine Testgruppe von 2000 Personen (sind 0,003%) –
    fehlen in der Studie – wie sich die Stichproben genau zusammensetzen – und vor allem was genau erfragt wurde.

    Die Aufbereitung der hier ermittelten Daten stellen somit eine stark kanalisierte Aussage dar. Welche hier durch ein wiederum stark polarisierendes Medium uminterpretiert wird.

    In wieweit die „geschauten“ Beiträge als „Links“ bewertet worden sind – und um welche Beiträge es sich handelt wird nicht erwähnt.

    Quelle für – Zuschauer
    https://www.kek-online.de/fileadmin/user_upload/KEK/Medienkonzentration/Zuschaueranteil/Zuschaueranteile_2019.pdf

  17. @ Jonas #5:
    Ich habe die Öffnung der Grenzen bereits 1995 erlebt. Ob da wirklich noch so viele andere auch eine ähnlich retardierte Wahrnehmung haben wie Sie, bezweifle ich stark.

  18. @18: Der Vergleich mit den 75 Mio. ist natürlich quatsch, das wissen Sie auch. Eben darum geht es ja: Menschen aus einem kleineren Personenkreis auszuwählen, der den gesamten Personenkreis repräsentativ abbildet. n=~1000 ist hier ausreichend, 2000 mehr als das.

    „wie sich die Stichproben genau zusammensetzen“
    Genau, das wäre interessant, ob die Auswahl tatsächlich repräsentativ war. Wir wissen es nicht, weshalb Ihre Aussage „Die Aufbereitung der hier ermittelten Daten stellen somit eine stark kanalisierte Aussage dar.“ auch Quark ist.
    Ob das Reuters Institut ein „stark polarisierendes Medium“ ist wage ich auch mal zu bezweifeln.

  19. „bei 75 Millionen (abgerundet) Fernsehzuschauern in Deutschland“

    Eher aufgerundet. Zumal nicht alle Fernsehzuschauer befragt wurden, sondern die mit einer politischen Haltung. Ich gehe davon aus, dass etwa Achtjährige aussen vor gelassen wurden.

    Und wie eben erwähnt, spielt das eigentlich auch keine Rolle.

    Sie zünden hier eine Nebelkerze nach der anderen.

  20. „ 1. Links außen
     2. Weit links
     3. Etwas links von der Mitte
     4. Mitte
     5. Etwas rechts von der Mitte
     6. Weit rechts
     7. Rechts außen“

    Schon Mist.

    Der Mensch ist ein Herdentier. Im Zweifelsfall tendieren wir in die Mitte. Hat nichts mit der Intelligenz zu tun, sondern mit den Instinkten.
    Deshalb sollten bei Umfragen mit Auswahlboxen niemals eine ungerade Zahl von Möglichkeiten angeboten werden.

    Wenn die Studienautoren die politische Richtung abfragen, sollte Möglichkeit 4. (Mitte) raus. Dann hätten wir mehr aussagekräftige Ergebnisse. So haben wir auf den ersten Blick (ich habs nicht tiefer analysiert) einen Mittenmischmasch (216-1430-114) mit wenig Aussagekraft.

  21. @Windisch

    Haben Sie irgendeinen Nachweis für Ihre Behauptungbezüglich der Aussagekraft? Forscherinnen und Forscher, die solche Skalen benutzen, diskutieren nämlich schon seit langem die Frage der (un)geradzahligen Intervallskalen; eine herrschende Meinung hat sich da aber meinem Kenntnisstand nach überhaupt noch nicht gebildet.

    Da es um eine Selbstverortung geht, könnte es genauso problematisch sein, die Probanden von einer selbstgewählten Mitte wegzudrängen. Das würde auch zu einer Frustation durch das Design führen und die Qualität der Antworten beeinträchtigen. Was jetzt davon wann der problematischere Faktor ist, weiß man, wie gesagt, meistens nicht vorher (und oft auch nicht nachher). Es so hinzustellen, als wüsste man das mit Sicherheit – von wegen Natur und so – ist unlauter.

  22. „Tatsächlich schauen also in Deutschland deutlich mehr Menschen, die sich als links identifizieren, öffentlich-rechtliche Nachrichten als Menschen, die sich als rechts identifizieren“.
    Das kombiniert mit der Tatsache, dass deutsche „Qualitäts“-Journalisten mehrheitlich dem links grünen Bereich zu verordnen sind, bestätigt die Überschrift „Linkes Programm für linkes Publikum“.
    Dazu kommt noch, dass einige ö-r Journalisten (Anja Reschke bspw.) auch ganz offiziell nicht neutral berichten möchten, sondern „Haltung“ fordern, womit aber nur ihre politische Haltung gemeint ist.
    Da das ö-r System aber ein von allen bezahltes System ist, können die AfD-Wähler, welche in den letzten Landtagswahlen gut 1/4 der Stimmern ausmachten, mit Recht fragen wo denn ihre Weltsicht, ihr Blickwinkel und ihre kritischen Fragen gegen grün und links eigentlich im Programm bleiben!

  23. @ Jonas:

    „Ich verorte Ihre Person, Herr Niggemeier, im linksradikalen Umfeld.
    Und nur Ihre Fans glauben Ihnen, daß rechts von dem, was Sie für die Mitte halten, tatsächlich auch rechts ist.
    Sie hüpfen in Wahrheit von links nach ganz links und wieder zurück.
    Ihr Wertesystem ist, wie bei 98% aller Journalisten, die alle im gleichen Stallt sozialisiert wurden, komplett nach links verschoben.
    Das gilt auch für die Öffentlich-Rechtlichen, die zu reinen Verkündungs- und Propagandersendern verkommen sind.“

    Ihnen ist aber schon klar, dass Sie nur zu solchen Aussagen kommen können, weil Sie Termini wie „linksradikal“ etc. in einer hochgradig idiosynkratischen, vom allgemeinen Sprachgebrauch differierenden Weise gebrauchen?

    @ Stefan Pannor:

    „Man könnte auch im Gegenteil sagen: bei zu Beginn unwichtigen Themen wie der AfD wurde unausgewogen zu viel berichtet und diese dadurch erst wichtig gemacht.“

    Ja, dieses Phänomen gibt es natürlich auch. Ist aber ein weiterer wunder Punkt, über den Medien m.E. selbstkritisch nachdenken sollten.

    @ Dieter Weller:

    „Das kombiniert mit der Tatsache, dass deutsche ‚Qualitäts‘-Journalisten mehrheitlich dem links grünen Bereich zu verordnen sind, bestätigt die Überschrift ‚Linkes Programm für linkes Publikum‘.“

    Aber auch nur, wenn man das „linke Publikum“ so operationalisieren würde, dass nahezu alle Leute „links“ wären. Andernfalls gilt das nämlich so nicht, wie Herr Niggemeier zeigt.

  24. Wow, so kann man sich das natürlich auch schön reden. Aufgrund ihrer dezenten Überheblichkeit und ihrer sehr gewählten Sprache ist es ja nicht sonderlich schwierig darauf zu schließen das sie gern das öffentlich rechtliche Fernsehen in Deutschland konsumieren. Dessen Zuschauer sich übrigens selbst stets als viel intelligenter und aufgeklärter bezeichnen. Ich persönlich würde mich sehr mittig einordnen, weil ich eine nennen wir es mal eine Radikalisierung der Meinung für absolut Dumm halte. Wenn ich als 32 jähriger Mensch im Osten geboren und im Westen Lebend das öffentlich rechtliche Programm anschalte, möchte ich mein Geld zurück. Es ist mehr als eindeutig für welche Zielgruppe dieses Programm gemacht wird und wer das aufgrund einer schlecht durchgeführten Studie in Frage stellt, ist entweder blind, verbohrt oder und das denke ich, fühlt sich einfach nur ertappt. Ich denke nicht das sie Dumm sind, nur das sie diese langweilige, selbstverherrlichende Gehirngrütze schon so lange konsumieren, das sie definitiv nicht mehr Objektiv entscheiden können welches Puplikum diese Programme ansprechen. Es ist schlichtweg das gleiche wie bei Lehrern, der Großteil der erzeuger dieser Sendungen und Formate ist Links. Nicht Mittig, nicht Rechts (was ja sowieso einer öffentlichen Hinrichtung gleichkommt in unserem Land.). Wenn ich mir Talkshows ansehe und dort ein Politiker der AFD eingeladen wird, die ich übrigens nicht wähle, wird die Hälfte der Sendezeit darauf verwendet gegen ihn zu schießen oder zwanghaft versucht ihn in einem schlechten Licht darzustellen. Das Puplikum in solchen Sendungen reagiert auch stets gegen diesen Politiker und klatscht stattdessen egal wie blöd die Meinung der entgegen gesetzten Partei auch ist, stets die für anderen. Die heuteshow, neo Magazin was weiß ich was und alle etwas moderneren Sendungen sind fast schon radikal links angehaucht und wer das bestreitet ist wirklich nicht objektiv. Es mag also sein das die Studie scheiße durchgeführt wurde aber am Problem, ändert das überhaupt nichts. Nämlich das wir einen aufgeblähten Abfallhaufen haben, der uninteressante und einseitige Sendungen liefert uns aber gleichzeitig eine Rekordsumme kostet. Der deutsche Film ist mitunter einer der schlechtesten der Welt und dsd liegt einfach daran das sie sich keine Mühe geben müssen, weil es ja sowieso bezahlt wird und um sich denn selbst zu feiern, erschafft man Auszeichnungen und Preise um sich selbst zu feiern. Die dokumentationen sind für heutige Verhältnisse Grottensxhlecht und wirken von der Aufmachung wie aus dem letzten Jahrtausend. Dieses ständige selbstverherrlichen und das selbst legitimieren hat einfach dazu geführt das diese Programme sich selbst für perfekt und unabdingbar halten, obwohl ein großer Teil der Menschen aufgrund ihrer beschissenen Qualität sie nicht konsumieren könnte, selbst wenn er es wollte. Das einzige was wir mit so einem riesen Zwangsfinanzierten mediwnapperat machen, ist den Wettbewerb kaputt oder was meinen sie warum andere Sender so einen totalen Bullshit wie das Junglecamp senden? Weil die öffentlich rechtlichen ihnen die vermeintlichen schlauen Zuschauer abgrasen und denen den ganzen Tag einreden, das privates Fernsehen scheiße ist. Also bitte, als Journalist mit ein bisschen würde für ihren Beruf, schweigen sie lieber wenn sie sich ertappt fühlen oder berichten sie objektiv und hacken nicht auf schlecht Recherchierten Zahlen rum um ihre Meinung zu legitimieren. Jeder aber wirklich jeder sieht das, das öffentlich rechtliche Fernsehen in diesem Land einseitig ist und die jüngeren Menschen wissen auch das die Qualität heutige Standarts bei weitem verfehlt.

  25. „Da das ö-r System aber ein von allen bezahltes System ist, können die AfD-Wähler, welche in den letzten Landtagswahlen gut 1/4 der Stimmern ausmachten, mit Recht fragen wo denn ihre Weltsicht, ihr Blickwinkel und ihre kritischen Fragen gegen grün und links eigentlich im Programm bleiben!“

    Der war nicht schlecht. Kritische Fragen. Wirklich nicht schlecht. Muss man auch erst mal drauf kommen. Und die 5(?)% die heute noch Juden ins Gas schicken wollen, haben natürlich auch Anspruch darauf, dass ihr Weltbild im ÖR positiv gespiegelt wird. Die bezahlen ja schließlich auch dafür.

    Generell halte ich das Medienframing der heutigen Zeit aber tatsächlich für sehr bedenklich. Und das hat jetzt gar nichts mit der politischen Richtung zu tun. Das passiert permanent auf allen Seiten. Die Grünen die Luftballons und das Fliegen verbieten wollen, fanden sich zum Beispiel nicht nur bei FAZ und Springer in den Schlagzeilen.

    Und umgekehrt das erbärmliche Höcke-Interview, mit der noch erbärmlicheren Vorabumfrage unter seinen Parteigenossen… dabei braucht man solche Typen wie den Höcke doch nur reden lassen, der führt sich dann schon selbst vor.

    Es ist mir häufig zu viel Meinung in der Berichterstattung.

  26. @27:
    „der führt sich dann schon selbst vor.“
    Naja … Er führt siene Position aus und dass diese ca. 20-25% Wahlpotential hat in DE wissen wir ja auch nicht erst seit gestern.
    Insofern: Ja, die Maske ist schon lange abgelegt. Aber viele finden es halt geil, was darunter ist.
    M. E. ist das Problem das mangelde Selbstbewusstsein der Rechten:
    Sie möchten trotz menschenverachtender Ideologie nicht „rechts“ oder gat „Nazis“ genannt werden („Nazikeule“), siehe Jonas. Er hält sich und seinen Standpunkt für eine Mitten-Position. Das muss man dann in der Opferrolle einfach nur oft und laut kolportieren, bis die ersten Medien auf den Zug aufspringern.

    Die Stategie hat Kurt Tucholsky schon 1931 analysiert:
    https://www.textlog.de/tucholsky-rosen-weg.html

  27. „Dazu kommt noch, dass einige ö-r Journalisten (Anja Reschke bspw.) auch ganz offiziell nicht neutral berichten möchten, sondern „Haltung“ fordern, womit aber nur ihre politische Haltung gemeint ist.“

    Wobei mit „Haltung“ hier schlicht der Einsatz für die Demokratie gemeint ist, also das Gegenteil zum Rechtsextremismus.

    Es gibt übrigens keine „neutrale Berichterstattung“, höchstens objektive. Dass die Medienkritiker, die sich an demokratischer Haltung stören, das nicht auseinanderhalten wollen oder können, ist ein klar korrelierendes Problem.

    Und wenn einer, ganz objektiv, also an den Fakten orientiert, ein menschenschlachtender afrikanischer Diktator war, dann ist es Berichterstattung mit Haltung, das auch so zu sagen.

    Und wenn Bernd H. ein Rechtsextremist ist, dann ist es eben auch Berichterstattung mit Haltung, das so zu sagen. Haltung heisst auch, sich gegen die durchzusetzen, die wollen, dass gewisse Dinge nicht ausgesprochen werden.

    Zum Rest Ihrer Thesen muss man sich nicht äußern, außer dahingehend, dass es verblüffend ist, wie sehr Sie auf bereits widerlegten Aussagen bestehen – als ob die reine Widerholung aus einer falschen Behauptung eine richtige machen würde. Sie wissen, dass das nicht der Fall ist, aber ie hoffen auf das Kurzzeitgedächtnis der Mitlesenden.

  28. (Ich habe auch die Vermutung, dass Jonas kein echter Mensch ist. Das Wort „Verheerungen“ (devastation) ist zu auffällig, als dass es nicht aus einem Online-Übersetzer stammt. Diese Kopiernudeln kommen übrigens aus der rechten Ecke von reddit oder 4chan. Oft werden dann nur Senderkürzel ersetzt, z. B. „CNN“ durch „WDR“, damit es von gleichgesinnten in anderen Ländern verwendet werden kann.)

  29. Wenn @Jonas die dt. Souveränität durch 1 Mio. Flüchtlinge bedroht sieht -was sollen dann andere Länder sagen? Jordanien, Türkei, Kenia usw. die alle weniger BIP haben aber viel mehr Menschen aufnehmen.
    Dabei muss man das Ammenmärchen von der reinen Humanität aber auch nicht glauben: Merkels CDU lebt von Spenden der Konzerne, deren Bosse kurz vor der Öffnung für die Asylsuchenden von Merkel mehr Einwanderung forderten: Als billige Arbeitskräfte, damit die Gewerkschaften nicht frech werden und faire Lohnerhöhungen fordern, wo die Konzernkassen so ausdauernd klingeln, der Dax durch die Decke kracht und Manager jedes Jahr goldnere Nasen kriegen…
    Nebenbonus: Parteien, die solche Lohnerhöhungen befürworten werden von rechts unter AfDruck gesetzt, nachdem man den Leuten Angst vor Überfremdung machte (Badeanstalt-Thema usw.).
    Ob es hilft, den AfD- (Angsthasen für Deutschtümelei) -Gläubigen als „Sachsen“ oder „Ossi“ zu denunzieren (Spiegeltitel zur Wahl: So isser, der Ossi, Bild stempelt ihn zum Nazi-Spießer) ist aber fraglich. Motto: Diese Rassisten solln mal sehn, wie dat is, wenn man rassistisch angegiftet wird?

  30. @ Anderer Max:
    Dafür sieht der Rest so aus, wie wenn er gerade nicht aus dem Online-Übersetzer kommt. Das ist einfach nur ekeliger, rechtsnationaler Duktus.
    Auch der Rest des „Beitrags“ mit der angeblichen „Grenzöffnung“ spricht nicht dafür, dass der Mist nur an Deutschland angepasst wurde.

  31. @31: Ja, grundsätzlich stimme ich da zu. Aber gerade dieser spezielle Fall erinnert mich an diesen und ähnliche Threads auf reddit:
    https://www.reddit.com/r/AskReddit/comments/52kvpm/serious_germans_of_reddit_is_the_immigration/

    Das Thema „Grenzöffnungen“ ist für ausländische Rassisten ein probates Mittel, DE als „bereits vom muslimischen Mob übernommen“ zu brandmarken … „Damit es hier nicht auch passiert!“. Realität interessiert beim Hetzen ja eh nicht.

    Aber ja, ich habe es mir wohl zu leicht gemacht mit der Erklärung.

  32. @28 Naja, wenn die 20-25 Prozent, die seine Meinung für legitim halten (ich glaube nicht, dass es so viele sind, man kann da denke ich die statistischen Verwerfungen, erzeugt durch Wahlergebnisse einiger Regionen nicht als Maßstab nehmen), ist es trotzdem die schlechtere Lösung ihn so vorzuführen.

    Also nicht, dass ein finsterer Teil meiner Seele sich nicht amüsiert hätte und es ist ja dieselbe Taktik, die die selbst quasi exklusiv anwenden, von daher hält sich mein Mitleid generell in Grenzen.

    Aber so lässt es sich eben noch besser rumopfern. Ich halte das für eine verfehlte Strategie. Und die Geschichte mit „Mein Kampf“ war schäbig. Amüsant, aber schäbig.

    Wären die befragten Intelligenzflüchtlinge auf der Flucht etwas langsamer gewesen, hätten sie das sicher leicht kontern können, zum Beispiel im Sinne von „Im Gegensatz zu Ihnen lese ich Hitler nicht“…

  33. Na gut, dann halt nur 12%-16% (Sonntagsfrage) ;)
    Reicht mir aber auch schon.

    „dieselbe Taktik, die die selbst quasi exklusiv anwenden“
    Exakt das! Damit gebe ich denen ja retroaktiv recht, wenn die rumopfern, manipuliert zu werden!
    Ich meine, wer AfD-Wähler zurückgewinnen will, der darf nicht die gleichen Methoden anwenden, sondern aufzeigen, mit welchen Methoden die AfD manipuliert.
    AfD-Wähler fühlen sich ja von der Mainstreampolitik hinters Licht geführt. Wie reagieren die wohl wen ndie merken, auch von der „Alternativen“ nur interumentalisiert worden zu sein?

    Hier würde ich jetzt gerne einen Rant über verbohrte linke Ideologen ablassen, die sich schon für Moralisten halten wenn sie sagen „Kein Bier für Nazis!“. Wem soll dat helfen, außer dass man sich in der homogenen Gruppe einen drauf runterholt, wieder voll geil was gegen rechts gemacht zu haben? Das ist dann der finstere Teil der Seele, der auch in mir über Höcke gelacht hat, aber auf dem anderen Auge weinte, weil Höcke jetzt einen videodokumentierten ÖR-Opfer-Präzedenzfall hat, der beliebig interpretiert werden kann.
    Die „wir haben alles richtig gemacht“ Schnappatmung der ÖR war leider nicht wirklich verwunderlich. Nicht, weil es ein linksgrünversiffter Staatssender ist (ist es nicht), sondern weil man innerhalb einer Gruppe sich gerne nach außen hin immunisiert. Leider hat der ÖR noch nicht gemerkt, dass das nicht die Außenwirkung entfaltet, die man sich erhofft, egal wie schnell man es behauptet.

    „Im Gegensatz zu Ihnen lese ich Hitler nicht“
    „Ich musste das lesen für die Recherche zu diesem Interview.“
    Gegen trockene Fakten lässt sich nicht insinuieren ;)

    Was mich wieder dazu bringt: Sarkasmus ist scheiße im Umgang mit Rechten! Die benutzen das Stilmittel selbst erfolgreich, weil ideologische Inhalte sich einfacher „erdenken“ lassen, als dröge Fakten.

    Nehmen wir mal das Vorurteil „polnische Autodiebe“, was wirkt besser:
    „Statisch ist keine Signikikanz feststellbar bei der Nationalität von Autodieben.“
    oder
    „Ist bestimmt schon auf der A4 Richtung Osten :D :D :D“

    Sorry, Freitag, Laberwasser, schönes Weekend!

  34. @36
    „Ich meine, wer AfD-Wähler zurückgewinnen will, der darf nicht die gleichen Methoden anwenden, sondern aufzeigen, mit welchen Methoden die AfD manipuliert.“

    Ich habe meine Zweifel daran, dass das in größerem Umfang möglich ist. Also mit solchen Typen wie diesem „Jonas“-Darsteller in diesem Thread zum Beispiel braucht man meines Erachtens nicht mehr zu reden, das ist verschwendete Zeit. Der steht soweit rechts draußen, für solche Leute ist Seehofer ein Linksradikaler.

    Letztlich kann das nur für die sein, die immer noch glauben, die Alternative für Deppen sei irgendwie so etwas wie konservativ oder würden irgendwelche Werte bewahren wollen. Und mal im Ernst, die die immer noch nicht gerafft haben, wie die Leute wie von Storch, Weidel, Höcke usw. ticken, ich weiß nicht womit man die noch irgendwie erreichen können will. Die haben nämlich entweder die letzten vier Jahre im Koma gelegen oder es ist mit den intellektuellen Kapazitäten nicht so weit her, als dass irgendein sachliches Argument noch irgendwo verfangen könnte.

    Ich glaube, leider, der Zug ist abgefahren.

    Aber deshalb muss man sie in ihrer Opferrolle ja nicht bestätigen. Von daher, amüsant schon irgendwie, zielführend eher nicht.

  35. @27 Jan Erwin: Mein Vorschlag wäre, dass Sie Ihren Textblock kopieren und nochmal jemanden wegen Rechtschreibung und Grammatik drüberschauen lassen. Danach können Sie ihn überall druntersetzen, wo irgendwas mit öffentlich-rechtlichem Rundfunk steht. Soviel Wut muss einfach raus, immer und immer wieder!

    Nur kleine Nachfrage: Wenn ich Sie richtig verstanden habe, haben die Öffentlich-Rechtlichen Ihrer Meinung nach eine „beschissene Qualität“ und sind überaus linkslastig, machen aber trotzdem die Konkurrenz kaputt. Die weiß sich in ihrer Not nicht anders zu helfen, als Dschungelcamp zu senden. Wer aber setzt dann die „heutigen Standards“, die die Öffentlich-Rechtlichen so sehr verfehlen? An wem sollen sie sich standardmäßig orientieren, wenn doch nach Ihren Ausführungen eigentlich alle „beschissen“ sind? Haben Sie da Beispiele für den „heutigen Standard“?

  36. @Jan Erwin
    „Wenn ich mir Talkshows ansehe und dort ein Politiker der AFD eingeladen wird, die ich übrigens nicht wähle, wird die Hälfte der Sendezeit darauf verwendet gegen ihn zu schießen oder zwanghaft versucht ihn in einem schlechten Licht darzustellen.“

    Muss man Ihrer Meinung nach streng Links sein, um in Talkshows Politiker der AfD schlecht aussehen lassen zu wollen oder gegen diese zu schießen?

    Wenn Sie eine Talkshow sehen, in der kein AfD Politiker vorkommt, haben Sie da das Gefühl, dass die jeweils anderen Politiker nicht gegen ihre politische Konkurrenz schießen und ihre Gegner im schlechten Licht darstellen, sondern, dass die alle nur lieb kuscheln?

    Welche Medien mögen Sie?

  37. „An wem sollen sie sich standardmäßig orientieren“

    Zum Beispiel an der ÖR-Qualität aus dem letzten Jahrtausend.
    Die haben sich damals echt um Qualitätsjournalistik bemüht. Das genaue Gegenteil des widerlichen Haltungsjournalismus´ heutzutage.

  38. …das genaue Gegenteil zum Journalismus mit Haltung wäre dann ja einer, der keinerlei Haltung zu irgendetwas einnimmt. „Heute haben Menschen protestiert gegen den Klimawandel. Ach nein, protestieren, das klingt so positiv. Sie waren auf der Straße. Nein, wenn ich darüber berichte, nehme ich ja die Haltung ein, dass dies berichtenswert ist. Ich sende lieber nur das Testbild.“. Oder Wiederholungen von Ekel Alfred. Das tolle Programm der Öffentlich-Rechtlichen aus dem letzten Jahrtausend halt.

  39. Musste schon ein bisschen lachen, Jan Erwin, als ich bei Ihnen las: „berichten sie objektiv und hacken nicht auf schlecht Recherchierten Zahlen rum um ihre Meinung zu legitimieren“.
    Also soll Herr Niggemeier die schlecht recherchierten Zahlen der konservativ bis rechtslastigen Berichterstattung nicht kritisieren? Weil die ja genutzt werden, um eine Meinung zu legitimieren, die Ihre ist? Und das wäre ja voll fies, wenn da jetzt jemand nachweist, dass Ihre Zahlen Unsinn sind (ganz objektiv übrigens)? Oder gar die Datenanalyse nutzt, um die eigene Meinung zu begründen? Weil ja unbegründete Meinungen, also quasi das eigene Bauchgefühl, viel besser sind? Putzig.

  40. Nur am Rande: Dass der Umgang vieler Medien mit der AfD eher unbeholfen ist und ihr nutzt, gerade weil man sich so sehr bemüht, sie zu „überführen“, wurde immer wieder kritisiert, sinngemäß etwa auch von Herrn Niggemeier. Es geht auch anders, wie etwa das Sommer-Interview von Thomas Walde mit Alexander Gauland zeigt.

  41. Mich würde ja eher interessieren was Studienteilnehmer, Umfrageinstitute, zitierende Medien als links und rechts verstehen. Vielleicht ist die „Politik“/“Philosophie“ der öffentlich-rechtlichen Sender einfach „vernünftig“, „demokratisch“, „liberal“, „kritisch“, „integrativ“ o.ä. Wenn das als Werte eines linken Denkens und Handelns genommen werden, dann sind die öffentlich-rechtlichen Sender aus guten Grund, zu Recht links.

  42. Es wird nur Einheitsbrei in allen deutschen Medien berichtet.
    Dem dummen Volk darf man die Wahrheit nicht sagen, siehe 9/11.

  43. Bei Studien bin ich immer sehr vorsichtig und versuche zu hinterfragen, weil ich Neutralität generell anzweifle (Cui bono?):
    Warum diese Studie? Welche Ziele?
    Wer hat sie bezahlt?
    Wie lauten die wirklichen Fragestellungen? Meist liegt in der Fragestellung bereits die gewünschte Antwort.
    Welche Auswahlkriterien bei den Probanten?
    Man könnte noch viele andere Fragen stellen; das würde hier aber zu weit führen.
    Ich traue auch nur meiner eigenen Statistik, die ich eigenverantwortich gefälscht oder manipuliert habe.

  44. Die Leute schreiben Korrelationen auch viel zu viel Bedeutung zu. Wie im Artikel schon steht: „Die Nachrichtenangebote von ARD, ZDF und Deutschlandfunk erreichen demnach nur wenige junge Leute und kaum Menschen mit formal niedriger Bildung.“ Wenn man jetzt parallel andere Studien (zB ALLBUS) zu Rate zieht, sieht man, das Menschen mit niedrigem Bildungsstand eher rechts als links gesinnt sind.
    Daher würde ich sagen, dass zusätzlich zur Erklärung im Artikel, das Publikum der öffentlich rechtlichen einfach gebildeter ist als der Durchschnitt und der leichte linksdrall im Publikum darin begründet ist.

  45. „Bei Studien bin ich immer sehr vorsichtig und versuche zu hinterfragen, weil ich Neutralität generell anzweifle (Cui bono?):“

    Warum tun Sie das? Studien sind keine Straftaten. Bei Straftaten lohnt die Frage, bei so ziemlich allen anderen gesellschaftlichen Akten nicht.

    Siehe dazu kurz und simpel erklärt hier:

    https://www.ratioblog.de/entry/fehlschluss-27-der-cui-bono-fehlschluss

    Cui bono, pauschal angewandt, ist das Gegenteil einer rationalen Geisteshaltung, eine paranoide.

  46. Cui bono bezieht sich nicht allein und ausschließlich auf ‚Straftaten‘. In diesem Zusammenhang habe ich es überhaupt noch nicht gesehen oder wahrgenommen. Warum ich es tue? Diese Einstellung begründet sich vermutlich auf Lebenserfahrung. Ich schätze, uns trennen mindestens 35 Jahre. Mit Ihrem Input werde ich mich auseinandersetzen, denke allerdings nicht, dass ich zu einer Einschätzung analog Ihrem Schluss-Statement komme. Das klingt nach kategorischem Imperativ, wo weitere Sachargumente fehlen.

  47. Ihr Sachargument ist im Moment „Ich bin älter als du“, was ein Autoritätsargument ist. Also benfalls ein Fehlschluß:

    https://www.ratioblog.de/entry/fehlschluss-12-autoritaetsargument

    Um im Beispiel zu bleiben: es gibt genügend Studien mit sehr unangenehmen Ergebnissen für den Auftraggeber der Studie, die auch veröffentlicht wurden. Nach Ihrer der Fragestellung zugrundeliegenden Logik dürfte es diese Studien nicht geben.

    Sie mißverstehen die Funktionsweise von Wissenschaft grundsätzlich und setzen diese der Politik gleich. Das Ergebnis, wie gesagt, ist eher paranoider Natur („Wie lauten die WIRKLICHEN Fragestellungen“, Hervorhebung von mir, als gäbe es quasi – raun, raun – geheimgehaltene eigentliche Fragen).

    Ebenso haben Sie von Statistik keinerlei Ahnung. Was Sie im Endeffekt tun: Sich vor den Inhalten Ihnen unangenehmer Forschung drücken, indem Sie diese ad personam angreifen statt ad argumentum. Sie immunisieren sich gegen Ihnen unangenehme Argumente.

  48. Wer ernsthaft in Frage stellt, dass die Ö/R-Medien linksrotgrün ticken und vor allem entsprechend berichten, dem ist nicht zu helfen. Und daran hat sich seit der Studie der FU mit ihren eindeutigen Ergebnissen (politische Ausrichtung deutscher Journalisten) von vor einigen Jahren auch nichts geändert. Im Gegenteil, seit 2015 wurde noch mal so richtig aufgedreht (ebenfalls, sogar durch eine Studie von der der IG Metall nahestehenden Otto-Brenner-Stiftung bestätigt, ARD war dort Spitzenreiter, was die einseitige Berichterstattung betrifft). Es ist eindeutig so, dass eine linke Meinungsherrschaft festzustellen ist.

    Doch das ist mir auch völlig egal, ich tu mir diese selbsternannten Qualitätsjournalisten schon lange nicht mehr an. Man benötigt sie auch garnicht mehr, es ist zunehmend so, dass die Musik woanders spielt. Und was selten thematisiert wird, der Geldhunger dieser Leute. Wieviel der GEZ-Gelder im eigentlichen Programm steckt. Die exorbitanten Gehälter, die zweiten Altersvorsorgen (wer hat das von uns arbeitenden und wertschöpfenden Menchen?) usw. Einfach mal recherchieren und z.B. die Budgets von ARD, ZDF und BBC vergleichen, da fällt es einem wie Schuppen von den Augen.

  49. Ich weiß nicht genau, wie ich einen deutschen extremen Linken „Raus aus der Nato“ mit einem französischen Marxisten, der sich für Rüstungsarbeiter in seinem Wahlkreis engagiert, vergleichen soll.

    Auch ein erzkatholischer Le Pen Wähler, der vor Selbst- und Nationalstolz nur so strotzt, dürfte den ein oder anderen AfD-Wähler nur als billiges Abziehbild dastehen lassen.

    Es macht einfach keinen Sinn, länderübergreifend links/rechts als gültige Kategorien auf Medienwahrnehmung anzuwenden.

    Aber YouGov ist auch ein geschickter Medienplayer.

  50. Ich hätte da mal ne Frage aus der Schlucht der Abgeschriebenen, denen nicht mehr zu helfen ist, hoch in den Olymp jener Weisen, die den Kelch der Erkenntnis bis zur Neige geleert haben, obschon sie das Objekt dieser Erkenntnis bereits lange keines Blickes mehr würdigen. Gibt es schon konkretere Pläne für die, denen nicht mehr zu helfen ist? Ich meine, stören die nicht eigentlich nur? Werden die auch irgendwo entsorgt, wie es ein zugegebenermaßen schon etwas älterer Fürsprecher ähnlicher Absolutismen anzudeuten beliebte?

  51. Meines Erachtens geht es doch nicht um das Publikum bzw. um die Zuschauer, sondern darum, wie Journalisten und Inhalte von ARD und ZDF beurteilt werden. Die Studie hat aus meiner Sicht ihren Auftrag nicht erfüllt. Es sollte untersucht werden, ob es noch eine ausgewogene Meinungsbildung gibt oder ob es eine von der Politik vorgegebene „Herrschende Meinung“, wie behauptet, gibt. Die Zuschauer schauen doch auch bewusst ARD und ZDF, um sich ein Bild darüber zu machen, ob die Sender noch neutral berichten. Jeder, auch ich, bildet sich dann seine Meinung. Ich bin auch davon überzeugt, dass Zuschauer, die sich nicht intensiv mit Politik beschäftigen, in Ihrer Meinungsbildung und damit auch in Ihrer Wahlentscheidung beeinflusst werden (sollen?). Das habe ich zumindest unter dem Vorwurf der einseitigen Berichterstattung so verstanden. Die Menschen müssen, auch durch die öffentlich-rechtlichen Medien, in die Lage versetzt werden, sich selbst eine Meinung zu machen. Alles andere hatten wir leider schon erleben müssen, wie das ausgeht.

  52. „Es sollte untersucht werden, ob es noch eine ausgewogene Meinungsbildung gibt oder ob es eine von der Politik vorgegebene „Herrschende Meinung“, wie behauptet, gibt. “

    Sie meinen, ob das Kanzleramt befiehlt, was berichtet wird? Ist das eine Frage, die sich Ihnen tatsächlich stellt?

  53. Ach quatsch, die These muss nur oft genug wiederholt werden (zutreffend oder nicht – egal), damit sie in möglichst vielen Gehirnen kleben bleibt.
    Wie im Nachbarthread: Eine Gleichwertigkeit soll simuliert werden. Zweifel an der Neutralität reichen, der Nachweis selbst macht einen eh nur angreifbar. Gefahrlose Diskreditierung statt nachprüfbarer inhaltlicher Debatte. Auf jede Widerlegung folgt eine weitere Platitüde. Trump macht es vor.

    Übrigens ist das die generelle Taktik der Esotheriker: Einfahc postulieren, dass meine Wahrheit auch stimmen könnte (Nachweis ist meist nicht möglich) und den Gegner als nicht-ergebnisoffen beschimpfen. Macht Eindruck und bewegt genug Leute zum Kauf von Zuckerkügelchen, um über die Runden zu kommen.

  54. Die Häufigkeiten bei den Selbsteinschätzungen dazuzulegen ist sowohl eine gute Korrektur des NZZ-Kommentars, was die Reichweite unserer ÖRs angeht, als auch die Bestätigung eines Klimas, in dem es nicht opportun erscheint, sich anders als in der Mitte zu verordnen, und wenn doch, dann scheint es für links leichter zu sein als für rechts. Die Interpretation, dass die, die sich selbst als rechts qualifizieren, dann wohl rechtsextrem sein müssten, trifft bestimmt auf einen Teil zu, ich schätze, dass aber auch ein Teil einfach nur konservativ in Verbindung mit hinreichendem Selbstbewusstsein ist. Um es an einer Frage zu polarisieren, die heute regelmäßig als Indikator für links/rechts genommen wird: Ich schätze Bassam Tibi hätte sich hier vielleicht als rechts einordnen können, ist mit Sicherheit nicht rechtsextrem und verdreht gleichzeitig regelmäßig die Augen, was bestimmte Bereiche der Berichterstattung in den ÖRs angeht.

    Und da sind wir dann bei einem Thema, das mit so einer globalen Betrachtung nicht zu erfassen ist: Dass unsere Presse im Allgemeinen, unsere ÖRs im Besonderen auch im internationalen Vergleich auf einem hohen Niveau arbeiten, ist eine Sache, dass es aber Themen gibt, in denen sie „erzieherisch tätig“ sind (siehe „Kapagnen-Journalismus“) eine andere. Es ist genauso bezeichnend, dass die ARD-Nachrichtenredaktion bestimmte Themen nur nach 24:00 sendet – sehr auffällig bei einem Interview mit Ourghi – wie dass Tibi mit seinen Kommentaren im Wesentlichen von der NZZ gedruckt wird. Ein verwandtes Beispiel, bei dem die hier wirksame „freiwillige Selbstkontrolle“ sehr wirksam wurde, war die Diskussion um das „Beschneidungsgesetz“.

    Also: Sowohl „Lügenpresse“ als auch „Regierungssender“ halte ich für ausgemachten Blödsinn. Was ich allerdings sehe, ist, dass sowohl die Mehrheit in den Parlamenten als auch im Journalismus bei bestimmten Themen unter einer zeitgeistbedingten Schere im Kopf leidet. Symptomatisch für diese Haltung empfand ich einmal das Ende einer Diskussion mit einem Freund (ca 25 Jahre Redakteur beim Spiegel), die er mit den Worten abschloss: „Es kann ja sein, dass Du recht hast. Aber ich bin mir sicher, auf der richtigen Seite zu sein.“ Das ist das Primat der Position über den Inhalt. Daran kann man noch arbeiten.

  55. Das Interessante an der Studie ist doch gerade, dass sich die Befragten _selbst_ in ihrer politischen Position einschätzen sollten. Es ist doch erstaunlich, dass bei 13% AfD-Wählern 2017 plus konservative CxU-Wähler sich gerade mal 6 % als rechts bezeichneten.

    Natürlich gibt es generell Unsauberkeiten. Wenn z.B. der „Kampf gegen Rechts“ beschworen wird, ist ja eigentlich der Kampf gegen Rechtsradikalismus gemeint. Rechts ist konservativ, das wurde nur nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland so nie bezeichnet.

    Daher stimme ich zu, dass diese bekennenden 6% Rechten vermutlich sehr weit rechts stehen.

    Interessant ist aber auch, dass hier Studien von vor 5 Jahren rausgekramt werden, um die „linksrotgrün“ verseuchten Medien nachzuweisen. Aber das sind meistens dieselben, die verbale Verstöße gegen grundgesetzlich geschützte Rechte für Meinungsfreiheit halten und sich dann in derselben beschnitten fühlen, nur weil Widerspruch kommt.

  56. Ich sehe mich weit links und schaue die ÖR im Grunde gerne, weil die Informationen vielfältig sind. Leider wurde aber, wenn es um politische Meinungen geht, das in den letzten Jahren sehr eingeengt.

    Zu meiner Jugend Zeit wurden in jugendsendungen genau so Rechtsradikale Skinheads wie Linke Anhänger der RAF eingeladen und dürften dort ihre Meinung sagen.

    Heute kommt es immer darauf an, dass die „andere“ Meinung möglichst lautstark übertönt wird. Oder wie es manche Journalisten nennen, dass „Haltung “ gezeigt wird.

    Natürlich sind die ÖR links in manchen Themen. Aber nach meiner Ansicht sind Sie, wenn es um kriegsrethorik geht weit rechts. Säbelrasseln gegen Russland ist ein Fachgebiet des ZDF und Kriege zu führen würde kein Tagesschau Sprecher kritisch hinterfragen. Im Gegenteil, die Selbstverständlichkeit mit der ein Szenario z.b. gegen Venezuela entwickelt wurde, dass ohne Skrupel eine Intervention der USA gerechtfertigt hätte, ist erschreckend.

    Trotzdem hat Frau Storch natürlich recht. ARD und ZDF bildet politisch nicht annähernd die Sichtweisen der Gesellschaft ab und sie unterdrücken das Meinungsspektrum was ihnen nicht passt. Das war einmal besser.

    Noch kann man sich online etwas pluralistischer informieren, was auch der Grund für den relativen Erfolg rechter Kanäle auf YouTube ist. Das wird aber nicht mehr lange so sein. Die ÖR versuchen immer stärker dort Einfluss auszuüben.

    Für Menschen die sich wirklich dafür interessieren, wie z.b. afd Wähler ticken ist das schade. Darüber werden wir im ÖR nicht informiert.

  57. „Die ÖR versuchen immer stärker dort Einfluss auszuüben.“
    lol, weil tagesschau jetzt nen eigenen YT channel hat, nimmt „der ÖR“ mehr Einfluss? Wie kommt man auf so einen Quark?

    „Darüber werden wir im ÖR nicht informiert.“
    Wat? Die ÖR haben die AfD mit hochgeschrieben, weil man sich nicht sicher war, ob Rassismus, wenn er in netten Worten verpackt kommt denn auch tatsächlich rassismus ist u nd ob man dem nicht eine Plattform geben muss weil man ja pluralistisch ist.

    Hier, vom 01.09. eine Analyse „was für die sächsischen AfD Wähler wichtig war“:
    https://www.tagesschau.de/inland/sachsenwahl-115.html

    Dinge einfach zu behaupten macht sie nicht wahr!

  58. „Säbelrasseln gegen Russland ist ein Fachgebiet des ZDF und Kriege zu führen würde kein Tagesschau Sprecher kritisch hinterfragen.“
    tagesschau ist ARD

    „Heute kommt es immer darauf an, dass die „andere“ Meinung möglichst lautstark übertönt wird. Oder wie es manche Journalisten nennen, dass „Haltung “ gezeigt wird.“
    Quatsch. Meinungskonflikte gehören dazu, wer nicht in der Lage ist solche Debatten zu führen ohne beleidigt sein, der muss noch mal in den Kindergarten.
    Im Journalismus ist eine Meinung ein „Kommentar“, der entsprechend gekennzeichnet werden muss. Dass es da sicherlich Nachholbedarf / Luft nach oben gibt, meinetwegen. Aber „Haltung“ (geile Anführungszeichen!) gegenüber antidemokratischen Anschlägen (egal aus welcher Richtung – wobei, wie Sie selbst gemerkt haben man im klinken spektrum schon ca. 50 Jahre zurück blicken muss, im rechten ca. 50 Tage) ist bürgerpflicht.

  59. „Trotzdem hat Frau Storch natürlich recht. ARD und ZDF bildet politisch nicht annähernd die Sichtweisen der Gesellschaft ab und sie unterdrücken das Meinungsspektrum was ihnen nicht passt.“

    Falsch formuliert!
    Sie sind der Meinung, dass Frau v. Storchs Meinung richtig ist.
    Bitte nicht immer vorsätzlich die eigene Meinung als Fakt verkaufen, irgendwann fällt auf, dass man lügt.

  60. „Es ist genauso bezeichnend, dass die ARD-Nachrichtenredaktion bestimmte Themen nur nach 24:00 sendet – sehr auffällig bei einem Interview mit Ourghi“

    Nun ja, der Stammplatz für Interviews im Tagesschau-Umfeld sind die Tagesthemen. Ansonsten findet sich im ARD-Nachrichtenarchiv nur ein Beitrag, und der wurde am 28.11. um 04:58 Uhr ausgestrahlt. Dort kommt Ourghi kurz zu Wort – ein Interview ist es nicht.

    Ich sehe daran eigentlich nichts „Bezeichnendes“, einfach weil ein einzelner Beitrag keine empirisch faßbare Datenmenge ist.

  61. „und Kriege zu führen würde kein Tagesschau Sprecher kritisch hinterfragen“

    Im Rahmen der Tagesschau findet keine politische Kommentierung statt. Private Ansichten sind davon zu trennen, allerdings kennen weder Sie noch ich alle politischen Ansichten aller Tagesschau-Sprecher, um das hinreichend einschätzen zu können.

    Ansonsten ist Ihr Beitrag eigentlich ein Werbeblock für die AfD, deren Russland-Positionen Sie ja hier propagieren. Das belegt das Problem der politischen Selbsteinschätzung, denn aufgrund Ihrer Äußerungen stehen Sie AfD-nah und damit ziemlich weit rechts.

  62. @ Stefan Pannor

    Der Beitrag von Ourghi, auf den ich mich bezog, lief am 7.2.16 im Nachtmagazin:
    https://www.youtube.com/watch?v=L1q-5C835pM
    Er fiel mir auf, weil er in eine völlig andere Richtung ging als alle anderen Kommentare zur Kölner Silvesternacht in der Tagesschau.

    Ich habe dann ganz konzentriert nach Vergleichbarem gesucht oder danach, ob dieser Kommentar irgendwo wiederholt wurde und wurde nicht fündig.

    Richtig ist, dass ich hier ein einzelnes Ereignis nenne, das alleine wenig sagen muss. Aber wer sich mit der Darstellung von Religionskritik in den ÖRs und unserer Presse allgemein etwas beschäftigt hat, der kann ohne große Schwierigkeiten sehen, dass etwa in den ÖRs zum Thema Islamkritik hauptsächlich Leute eingeladen werden, die sich selbst zerlegen wie etwa Sarrazin. Etwas gegen den Islam zu sagen, gilt bei uns anscheinend als rechts, fremdenfeindlich und rassistisch, und das weitgehend unabhängig davon, wie qualifiziert es ist. Insofern war es etwas Besonderes, was Ourghi da in der ARD gesagt hat und bezeichnend, wann das gesendet wurde. Und das „durfte“ er machen, weil seine eigenen Karten im Minderheiten-Poker gut genug sind.

    Um das selbe grundsätzliche Problem an einer anderen Ecke zu zeigen – Sie schreiben ja auch für SPON: Ich habe es dort im Forum, das nicht unbedingt für die Qualität der veröffentlichten Beiträge berühmt ist, erlebt, dass ein islamkritischer Post von mir, sorgfältig formuliert und in seinen Aussagen auch begründet, nicht im Forum veröffentlicht wurde. Aber ich war nicht der Einzige, der diesbezüglich etwas an dem von mir kritisierten Artikel auszusetzen hatte, denn im nächsten gedruckten Spiegel gab es einen Artikel mit dem selben Tenor, den mein Post auch gehabt hatte, nur härter formuliert – der Autor trug aber einen arabischen Namen.

  63. So weit ist es schon gekommen, jetzt nehmen diese Araber uns sogar die Islamkritik weg. Und dass bei Spiegel Online mal ein Forumskommentar nicht veröffentlicht wurde, ist natürlich auch ein sehr stichhaltiges Beispiel dafür, dass die Öffentlich-Rechtlichen hart links sind.
    Kann man sich nicht ausdenken.

  64. [NB: Ich höre selten von einer Buddhismuskritik. Oder einer Christentumkritik. Seltsam … „Islamkritik“ ist ein Begriff, der eigentlich nur Rassismus verschleiern soll. Es gibt ja zwei rational vertretbare kritische Positionen: man lehnt Religion per se ab, also als Konzept an sich, oder man lehnt Aspekte von Religionen ab. Die „Islamkritik“ setzt sich nun genau dazwischen. Damit besetzt sie eine Position, die rational NICHT vertretbar ist: nur eine einzige, spezielle Religion ganz oder in Teilen zu kritisieren, und andere Religionen für Vergleichbares nicht zu benennen.

    Das ganze Konzept der „Islamkritik“ ist in sich hochungleichmachend, und zwar nicht trotz, sondern obwohl es natürlich einiges am praktischen Islam der Gegenwart zu kritisieren gibt – wie an wohl jeder aktuellen Religion. Die Schlußfolgerung daraus ist, dass es natürlich nicht um die Religion geht, dass auch keine Religionskritik geübt werden soll, sondern dass es gegen Moslems gehen soll, die als fremd empfunden werden, selbst wenn sie schon Jahrzehnte hier leben – ein Blut-und-Boden-Ansatz.]

    BTT:

    Herr Wohlgemuth, was Sie da äußern, sicher im besten Glauben, ist leider nicht im mindesten gut argumentiert. Sie machen aus einem sehr vereinzelten Fall eine Pauschalkritik und implizieren, dass die ARD gewisse Dinge nicht vor Mitternacht senden wolle oder dürfe. Das mag sein, das mag nicht sein – rein logisch betrachtet wissen weder Sie noch ich das. Woraus folgt: das ist kein Argument, es ist nichtmal eine Behauptung, es ist nur Geraune, das den Einzelfall zur angedeuteten Verschwörung aufbläst.

  65. „Ich höre selten von einer Buddhismuskritik.“

    Vielleicht hängt es damit zusammen, dass die Zahl der von Buddhisten geschädigten Menschen in Deutschland gering ist.

    „Islamkritik“ ist ein Begriff, der eigentlich nur Rassismus verschleiern soll.

    Rüschtüsch. Alles Nazis, Rassisten, Frauenfeinde und Klimaleugner.

  66. @72: Ach, Opferzahlen sind es! Na da kenne ich noch eine andere homogene, radikale , glaubensgesteuerte Gruppe in DE, die ein paar historische Opfer auf dem Kärbholz hat.
    Ganz dünnes Eis.

    „Alles Nazis, Rassisten, Frauenfeinde und Klimaleugner.“
    Nö, ein paar Scharfmacher und viel zu viele Mitläufer, die selber Denken mit Nachplappern verwechseln.
    Und klar: Wer rassistische Sachen sagt muss sich nicht wundern Rassist genannt zu werden –> Wo ist das Problem?

  67. @ Stefan Pannor
    „Ich höre selten von einer Buddhismuskritik. Oder einer Christentumkritik. Seltsam … „Islamkritik“ ist ein Begriff, der eigentlich nur Rassismus verschleiern soll.“
    LOL
    btw: Die heißt hier nicht Christentumkritik, weil wir lange Zeit fast nur das Christentum hatten, sondern Kirchenkritik, eine Bezeichnung, die aber auf andere Religionen, denen die Organisation Kirche fehlt, schlecht zu übertragen ist. Schon diese Antwort zeugt von einer gewissen Blindheit. Ich weiß, warum ich etwas gegen das Christentum habe und warum ich Atheist bin, obwohl die Religion meiner Eltern nicht einmal dazu auffordert, Apostaten zu töten. Da diese Antwort zeigt, dass Sie von Religionskritik keine Ahnung haben, glaube ich Ihnen sogar, dass Sie von Islamkritik bisher wirklich nur aus rassistischen Mäuler gehört haben. Aber sie sollten nicht versuchen, aus dieser Unkenntnis einen Umkehrschluss zu machen.

    „Sie machen aus einem sehr vereinzelten Fall eine Pauschalkritik und implizieren …“
    Ich impliziere gar nichts, sondern zeige anekdotisch einen Vorfall, der zu denken geben könnte – wenn man in dieser Sache denken will. Man kann sich aber auch einfach in Abwehrrhetorik ergehen. Da werde ich Ihnen als alter weißer Mann, der dies ohne schlechtes Gewissen ist, nicht helfen können.

  68. Mal Ihr ad hominem beiseite …

    „Ich impliziere gar nichts, sondern zeige anekdotisch einen Vorfall, der zu denken geben könnte – wenn man in dieser Sache denken will. “

    Anekdotische Evidenz ist minimale Evidenz. Da war mal was, und dazu könnte man dann denken, dass … und dann würde man dieses oder jenes daraus schlußfolgern können, wenn dem so wäre …

    Das ist ein Popanz, mehr nicht. Kommen Sie bitte mit Stichhaltigerem.

  69. @75: Das Wort Islamkritik wird also benötigt, weil Religionskritik / Kirchenkritik nicht den Islam umfasst?
    Das hört sich für mich nach Quatsch an.

  70. @Stefan Pannor
    Es ist kein ad hominem, wenn ich ihnen eine gewisse Blindheit zum Thema Religionskritik attestiere, sondern nur eine sachliche Feststellung – andernfalls hätten Sie die von mir zitierten Sätze nie schreiben können. Aber das Loch, das da in Ihrer Bildung ist, ist zu groß, als dass ich hier versuchen würde, es zu stopfen.

    Ansonsten: Wenn ich selbst auf den anekdotischen Charakter einer Bemerkung von mir hinweise, sage ich damit, dass mir klar ist, dass ich damit nichts beweisen kann. Es war ein Hinweis auf eine Atmosphäre. Wenn Sie die selbst auch nach einem Hinweis nicht spüren, weil Sie zu gut integriert sind, dann können Sie gern versuchen, auch aufwändigere Untersuchungen zu diesem Thema wie z.B. die von Michael Haller: „Die „Flüchtlingskrise“ in den Medien“ an sich abprallen zu lassen.

    @anderer Max
    „Das Wort Islamkritik wird also benötigt, weil Religionskritik / Kirchenkritik nicht den Islam umfasst?
    Das hört sich für mich nach Quatsch an.“

    Dass die Wörter Botanik Zoologie und Mikrobiologie benötigt werden, obwohl die Biologie sowohl die Pflanzen, die Tiere, die Einzeller und sogar noch mehr umfasst, mag sich für Sie nach Quatsch anhören. Ich werde auch Sie dabei nicht weiter stören.

  71. @78:
    Mikrobiologie (etc.) ist Subkategorie der Biologie.
    Islamkritik (etc.) ist eine Subkategorie der Religionskritik.
    Danke für die Herleitung, die meine These in #77 belegt.

  72. @65 Anderer Max: „Quatsch. Meinungskonflikte gehören dazu, wer nicht in der Lage ist solche Debatten zu führen ohne beleidigt sein, der muss noch mal in den Kindergarten.“

    Exakt das was ich sage. Im ÖRR gibt es diese Meinungskonflikte im Rahmen der Bercitherstattung nicht mehr. Was aber nichts mit „Kindfergarten“ zu tun hat. Es geht um den Vertrag den der ÖRR erfüllen soll.

    Und „Antidemokratisch“ ist ein Begriff der nichts aussagt und nur die eigene Meinung zu einer Grundsätzlichen „Haltung“ deklarieren soll ohne das eine Bedeutung dahinter steht.

    @66 Anderer Max: „Falsch formuliert!“

    Sie können mir sicher erklären, wie die Gesellschaft in den Rundfunkanstalten abgebildet ist? Ich fühle mich dort – Rahmen der täglichen Nachrichten – nicht wieder. Muss aber trotzdem dafür zahlen.

    @68 Stefan Pannor: „Im Rahmen der Tagesschau findet keine politische Kommentierung statt.“

    Jetzt stellen Sie sich dümmer an, als Sie vermutlich sind. Auch wenn es natürlich Kommentare in den Nachrichtne gibt, es geht um die Art und Weise wie kriegerische Konflikte dargestellt werden und wie über welche Positionen berichtet wird.

    „Das belegt das Problem der politischen Selbsteinschätzung, denn aufgrund Ihrer Äußerungen stehen Sie AfD-nah und damit ziemlich weit rechts.“

    Da habe ich Ihre Intelligenz überschätzt. Ich halte Sie für Erzrekationär und dikatorisch, da Sie keine andere Meinung als die eigene verstehen oder zulassen. Für mich ist Pluralismus und verstehen (nicht zustimmen!) von anderen Meinungen wichtig.
    Sie halten es aber für geboten, dass Meinungen denen Sie nicht zustimmen nicht öffentlich gemacht werden dürfen?
    Für mich klingt das eher nach weit rechts. Für Sie ist der Aufruf zu Verständigung und Frieden Rechts. So sieht es halt jeder anders. Aber förderlich für einen friedlichen Fortschritt ist Ihre Haltung meiner Ansicht nach nicht. Mir macht die Welt die Sie hier propagieren eher Angst, als ich sie mir wünschen würde.

  73. zu
    Stefan Niggemeier
    23. September 2019 um 11:20 Uhr

    @Milestone: Warum formulieren Sie die Fragen, anstatt sie einfach mit einem schnellen Blick in die Studie zu beantworten?

    Weil ich die Studie gelesen habe, stellte ich diese Fragen, um damit dann auch gleich die Anworten zu liefern.Damit sollten Sie erkennen, warum ich Studien generell anzweifle. Aus der wissenschaftlichen Arbeit hat sich Ihnen vielleicht erschlossen, dass es zu jedem Statement ein tausenfach anderes Statement gibt. Nicht selten, dass der Zitationsindex sich umfangreicher liest als die eigentliche Abhandlung.

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