Holger ruft an (249)

Wie berichtet man über die AfD, wenn sie den eigenen Arbeitgeber abschaffen will?

Gewinnt die AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, will sie den MDR-Staatsvertrag kündigen. Wie viel Einfluss hat das auf die eigene Arbeit? Anruf bei Lars Frohmüller, der als freier Journalist für den MDR aus Magdeburg über die Wahlen und die AfD berichtet.
Foto: Engin Haupt

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Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September steht kurz bevor. Für den MDR, der über das Bundesland berichtet, steht in diesem Jahr mehr auf dem Spiel als sonst: Stellt die AfD die Regierung, will sie den MDR „als erste Amtshandlung“ abschaffen – so steht es in ihrem Wahlprogramm. Das wäre theoretisch auch möglich. Kündigt die AfD direkt nach den Wahlen den MDR-Staatsvertrag, dürfte der ab 2029 nicht mehr in Sachsen-Anhalt senden. Wie denken darüber die Journalisten, die dort für den MDR arbeiten?

Lars Frohmüller ist freier Journalist und berichtet für den MDR in Magdeburg über die Landtagswahl und die AfD. Im Podcast sagt er: „Was bringt es mir, wenn ich jetzt in Panik verfalle und auf irgendeinen Tag hinarbeite, an dem mir dann der Stecker gezogen wird?“ Er versuche, sich „so gut es geht zu entspannen“. Trotzdem habe er Nächte, in denen er deswegen schlecht einschlafe.

Inwiefern hat sich seine Arbeit rund um Landtagswahlen in den vergangenen Jahren verändert? Wie gehen AfD-Mitglieder mit ihm um? Und wie ist sonst so die Stimmung im MDR, der derzeit viele Kürzungen beschließt? Darüber sprechen Holger Klein und Lars Frohmüller in der neuen Folge „Holger ruft an…“.

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