Die Dreistigkeit der „Berliner Zeitung“ und ihre Ignoranz gegenüber dem Presserat
Spätestens seit dem Beginn der russischen Vollinvasion in der Ukraine sieht sich die „Berliner Zeitung“ mit der Kritik konfrontiert, sie gebe russlandfreundlichen Positionen außergewöhnlich viel Raum. Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk bezeichnet die Zeitung zum Beispiel als „Berlinskaja Prawda“ – eine Anspielung auf das frühere sowjetische Zentralorgan. Russlandfreundliche Positionen zu vertreten, ist grundsätzlich nicht illegitim. Zum Beispiel, wenn ein Redakteur der „Berliner Zeitung“ die Äußerung „Russland hat es in der Hand, den Krieg jederzeit zu beenden“ als „weltfremd“ bezeichnet, und „einer Allianz aus Politik und Medien“ vorwirft, sie wolle „mit aller Ma…

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