Marvin Schade ist Co-Gründer und Chefredakteur von „Medieninsider“. Zuvor war er mehrere Jahre für den Branchendienst „Meedia“ in Hamburg und Berlin tätig, arbeitete kurz beim „Focus“ und zuletzt für Gabor Steingarts „Morning Briefing“.
Frisst Künstliche Intelligenz die Jobs im Journalismus?

In etlichen Medienhäusern passiert gerade das, wovor sich viele in der Branche sorgen: Aufgaben, an denen bisher Menschen gearbeitet haben, sollen jetzt automatisiert oder von Künstlicher Intelligenz übernommen werden. Vergangene Woche berichtete Marvin Schade, Medienjournalist und Co-Gründer von „Medieninsider“, dass bei „Bild“ und „Spiegel“ deshalb nun Stellen eingespart werden – vor allem im Layout und der Produktion. Ist das wirklich so ein großes Problem?
Schade selbst gehört nicht zu denjenigen, die Künstliche Intelligenz verteufeln. Gerade für kleinere Redaktionen, die kein Millionenbudget haben, könne der Einsatz von KI im Redigat durchaus hilfreich sein, sagt er. Man könne es deshalb als „fast schon ehrenhaft“ bezeichnen, wenn Verlage bis zuletzt an menschlichen Arbeitskräften festhalten, während deren Aufgaben genauso gut von einer Technologie übernommen werden könnten.
Aber können sie das wirklich? Bemerken die Leserinnen und Leser einen Unterschied? Und wird all das auch bald die journalistischen Stellen im Newsroom betreffen? Darüber sprechen Holger Klein und Marvin Schade in der neuen Folge „Holger ruft an…“.
Links:
- Stellenabbau: Bild kürzt in ihrem größten Ressort („Medieninsider“)
- Sparprogramm: Hier baut der „Spiegel“ Stellen ab („Medieninsider“)
- Macht bei Axel Springer bald KI die ganze Arbeit? (Übermedien-Podcast)
- Mit KI generiert, statt vor Ort fotografiert (Übermedien)

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