CNN deckt auf, was der NDR auch schon aufgedeckt hat
Wann immer besonders schlimme Fälle sexualisierter Gewalt bekannt werden, ist das Entsetzen in der Öffentlichkeit und in den Medien groß. Jeffrey Epstein? „Schockierende Abgründe“. Dominique Pelicot? Ein „Monster“, eine „Bestie“.
Natürlich ist dieses Entsetzen angebracht und nachvollziehbar. Doch oft schwingt dabei auch ein Staunen darüber mit, wie absonderlich und außergewöhnlich solche Verbrechen doch sind. Dabei sind sie das gar nicht. Epstein und Pelicot sind nur prominente Beispiele für Taten, die häufig geschehen. Leider.
Das ist nur ein Grund, warum die Recherchen der NDR-Journalistinnen Isabell Beer und Isabel Ströh so wichtig sind. Seit vier Jahren recherchieren die beiden für die Formate „Strg_F“ und „Panorama“ zu einem Thema. Es geht um Täter, die sich auf Telegram und Porno-Plattformen darüber austauschen, wie sie ihre Partnerinnen betäuben und vergewaltigen. Die Männer teilen Fotos und Videos, feuern einander an und schicken sich Anleitungen, mit…

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