Der Fall Fernandes/Ulmen

Warum es in der Debatte um digitale Gewalt und „Deepfakes“ wichtig ist, genau zu sein

Collien Fernandes präzisiert, es gehe bei den Vorwürfen gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen nicht um KI-generierte „Deepfakes“. Dabei wirkte bisher alles so. Was vor allem daran liegt, wie der „Spiegel“ Fernandes‘ persönliche Geschichte erzählt hat. Ungenaues Framing aber schadet der notwendigen Diskussion über digitale Gewalt und tatsächliche Deepfakes.
Caren Miosga (links) sitzt Collien Fernandes an einem Tisch gegenüber. Im Hintergrund ein Foto von einer Demonstration und ein Schild mit der Aufschrift: „Gewalt gegen Frauen gefährdet Demokratie“.
Collien Fernandes (r.) bei Caren Miosga im Ersten.Screenshot: Das Erste

Als Collien Fernandes am Sonntagabend in der Talkshow von Caren Miosga im Ersten zu Gast war, nutzte sie den Moment, um etwas zu „präzisieren“, wie sie sagte. Es ging um die Behauptung, ihr Ex-Mann Christian Ulmen (für den die Unschuldsvermutung gilt) hätte anderen Männern pornografische „Deepfa…

1 Kommentare

  1. Ich finde es zwar etwas hinterlistig formuliert beim Spiegel, ansonsten in der öffentlichen Debatte aber angebracht, dass die Themen miteinander zusammen verhandelt werden – es geht ja eben nicht darum, was Ulmen jetzt konkret nachzuweisen ist, sondern um die gelebte Realität von Frauen, insbesondere denen in der Öffentlichkeit.
    Im Gerichtsprozess wird man das trennen müssen, ansonsten sind die Themen doch eng verbunden.

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