Holger ruft an (230)

Haben Medien im Kampf gegen KI-Fakes schon verloren?

Immer häufiger schafft es KI-manipuliertes Material in große Medien. Was können Redaktionen tun, um das zu verhindern? Holger ruft an bei Anika Gruner, Expertin für Deepfake-Erkennung.
Deep-Fake-Expertin Anika Gruner
Deepfake-Expertin Anika GrunerFoto: Cindy Ngo

Vergangene Woche machte der „Spiegel“ transparent, dass er versehentlich KI-generiertes Bildmaterial in seiner Berichterstattung über den Iran verwendet hatte. Die Redaktion erkannte das erst, als es zu spät war – nachdem die Bilder veröffentlicht worden waren.

Ähnlich war es mit einem KI-generierten Video eines angeblichen ICE-Einsatzes in den USA, das in einem Beitrag des „heute journal“ im ZDF landete. Und im Januar druckten mehrere Zeitungen KI-manipulierte Fotos von der angeblichen Gefangennahme des venezolanischen Machthabers Maduro.

Wie können sich Redaktionen gegen diese Gefahr wappnen? Darüber spricht Holger Klein diese Woche mit Anika Gruner. Ihr Start-up hat eine Software entwickelt, die Redaktionen dabei helfen soll, KI-manipulierte und KI-generierte Fotos und Videos zu erkennen. Das Team unterstützte auch den „Spiegel“ bei der Identifizierung der KI-Fakes aus Iran.

Wie gehen sie dabei vor? Wie problembewusst erlebt sie Redaktionen? Und warum wird es selbst für geschulte Augen immer schwieriger, KI-Fakes zu erkennen? Darüber sprechen Holger Klein und Anika Gruner in der neuen Folge von „Holger ruft an…“.

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Ein Kommentar

  1. Ich bin kolossal begeistert!
    Von der Podcast Episode und von dem Startup und seiner technischen und prozessualen Expertise, die offensichtlich ihresgleichen in dieser Republik sucht.

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