Die neuen Journalisten

„Freunde der Sonne“, so begrüßt die Chemikerin Mai Thi Nguyen-Kim ihre Zuschauer regelmäßig in ihren sehr sehenswerten Wissenschaftsvideos auf YouTube – in diesem Sinne: Freunde der so genannten klassischen Medien, wir müssen uns mal kurz unterhalten, irgendwie habt ihr ja ein seltsames Verhältnis zu Youtubern, ihr süßen Gatekeeper.

Mai Thi Nguyen-Kim ist promovierte Chemikerin, studierte in Mainz und am weltberühmten MIT, war Doktorandin an der Harvard University und dem Fraunhofer-Institut, ist Wissenschaftsjournalistin des Jahres 2018, Trägerin des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises 2019, bekam am Donnerstag den Oberhummer-Award für Wissenschaftsvermittlung, moderiert die Wissenschaftssendung „Quarks“, kommentierte kürzlich in den „Tagesthemen“, war schon vor Corona eine der erfolgreichsten deutschen Youtuberinnen, hat noch dazu einen „Spiegel“-Bestseller geschrieben – und wie betitelt die „Neue Zürcher Zeitung“ ein (inhaltlich gutes) Porträt über sie? „Die neue Rezo geht durch die Decke“.

Ja, lol, ey. Die neue Rezo. War der Name zu kompliziert? Ein Fall von AKK-Verkürzung? Kennste einen YouTuber, kennste alle? Der Vergleich ist – bei aller Liebe für beide Akteure – kränkend für die Individualität des jeweils anderen, Rezo hat meines Wissens (noch) keinen Doktor, Mai Thi (noch) keine Partei zerstört. Die einzigen Parameter, über die ein Vergleich journalistisch sinnvoll wären, sind also das Medium und die hohe Reichweite.

Klar kann man machen. Billie Eilish, die neue Ed Sheeran. Scarlett Johansson, die neue Adam Driver.

So wie der Mann, nur weiblich

Aber: Unabhängig davon, dass Nguyen-Kim schon länger Videos bei YouTube veröffentlicht als Rezo, ist es tatsächlich problematisch, eine erfolgreiche Frau als weibliche Version eines erfolgreichen Mannes zu präsentieren.

Nur eine kurze Skizzierung dessen, was die Medienkritikerin Anita Sarkeesian als das „Miss Male Character“-Prinzip bezeichnet: Anhand von Pac Man und der Erweiterung Miss Pac Man, also der weiblichen Version von Pac Man, zeichnet sie die Tradition in der Popkultur nach, männliche Figuren als erzählerischen Standard zu etablieren und Frauen als weibliche, schleifentragende Variationen dieser männlichen Norm zu präsentieren.

Die Außenwahrnehmung, die diesen Figuren zugestanden wird, ist nicht nur die unterkomplexe Reduktion auf ihr Geschlecht als wichtigste Charaktereigenschaft, sondern die Idee, dass ihr Geschlecht eine Abweichung der als Standard etablierten männlichen Norm ist: Superwoman ist die neue Superman, der pinke Powerranger ist die neue blaue Powerranger, Lady Thor ist die neue Thor.

Die amerikanische Schriftstellerin Katha Pollitt beschrieb das 1991 in einem „New York Times“-Artikel folgendermaßen:

„The message is clear. Boys are the norm, girls the variation; boys are central, girls peripheral; boys are individuals, girls types. Boys define the group, its story and its code of values. Girls exist only in relation to boys.“

Aber darf man denn dann niemanden mit niemanden mehr vergleichen? Doch, darf man. Natürlich! Ich bin die begeistert Hinkende unter den einäugigen Analogisten. Sind sie gut, helfen Vergleiche bei einer schnellen Einordnung und gestatten es, mit dem vorausgesetzten Wissen Unbekanntes schneller, eleganter, oder unterhaltsamer zu vermitteln. Doch manchmal reduziert der Vergleich die Komplexität derart, dass er verfälscht. „Ist Ebola der IS der biologischen Waffen?“, fragte CNN mal.

Dieses verrückte YouTube

Die Idee, eine YouTuberin zum besseren Verständnis mit einem anderen bekannten YouTuber zu vergleichen, veranschaulicht außerdem die noch immer existierende, teilweise ungewollt kulturpessimistische und kneifzangige Wahrnehmung von Netzinhalten als eigene noch unbegründete Sonderform der Informationsvermittlung.

Wer sagt, sie sei der eine neue andere bekannte Mensch aus diesem Internet da, vermittelt, dass er davon ausgeht, dass für einen Außenstehenden ohnehin alle Youtuber irgendwie gleich sind.

Bei einer Fernsehbesprechung käme keiner auf die Idee, Judith Rakers „die neue Zamperoni“ zu nennen. Oder Carolin Kebekus „die neue Barth“.

Alexander Kühn schreibt im aktuellen „Spiegel“ in einem wirklich sehr schönen Porträt über Nguyen-Kim:

„YouTube ist eine Parallelwelt mit Stars, die jenseits der 25 kaum einer kennt, Sie zeigen, wie man sich schminkt oder in grünem Schleim badet. Einige haben tatsächlich etwas mitzuteilen, wie Nguyen-Kim.“

Das ist fast anrührend in seinem digitalkulturethnologischen Exotismus, könnte aber zum Beispiel auch genauso über Fernsehen geschrieben werden: eine Parallelwelt, die diesseits der 40 kaum einer kennt.

Und wenn einleitend in der Unterzeile zu lesen ist: „Corona hat Mai Thi Nguyen-Kim zum Medienstar gemacht. Verbreitete sie früher eher unnützes Wissen, taugt sie nun als Welterklärerin“, dann wird deutlich, in welchem Hierarchieverhältnis Onlinemedien zu Fernsehen und Print auch heute noch wahrgenommen werden. Wenn da „Medienstar“ steht, dann meint das „Star in den sogenannten alten Medien“; der Sprung von Online zu TV gilt immer noch als Adelung und Veredlung der Inhalte. Im Web hat sie ja nur duzend unnützes Wissen vermittelt.

Und das führt mich zum Henri-Nannen-Preis, den Rezo letzte Woche bekam.

Der ist ja gar kein richtiger Journalist

Welche lexikalischen Verrenkungen gemacht wurden, um Rezo die damit einhergehende Etikettierung als Journalist abzusprechen, war amüsant. Ein Aktivist sei er, kein Journalist. Und das Handwerk, ja, das Handwerk habe er ja gar nicht gelernt und überhaupt, Recherchefleiß und 55 Minuten eine Position vertreten machen noch keinen rasenden Reporter, schon gar nicht auf YOUTUBE, und nein, die Kolumne bei der „Zeit“ könne man auch nicht gelten lassen und dann ja noch die blauen Haare. Darf ein echter Journalist überhaupt blaue Haare haben? Und außerdem jetzt, da Relotius und Böhmermann auch Preise bekommen hatten, sagen Preise ja gar nichts mehr über echten Journalismus aus. Und warum habe man selbst denn keinen bekommen?

Am Ende stand der seltsame Vorwurf, dass ein Youtuber, der seine Meinung vertritt, eben nicht das sei, was man sich unter klassischem Journalismus vorstelle. Ja gut, der Preisträger kann ja nichts für ihre mangelnde Vorstellungskraft.

Lustigerweise kam übrigens die Kritik, dass Rezo keinen richtigen Journalismus mache, ganz gerne von Redakteuren der „Bild“. (Ich lachte.)

Schon das Staunen über Nguyen-Kim ist entlarvend

Das Problem der medialen Anerkennung ist die unterstellte mangelnde Professionalisierung auf anderen Plattformen, die deshalb keine Lieferanten ernstzunehmender Inhalte sein könnten. Und der Argwohn ist in Anbetracht aller Fake News, Verschwörungstheorien oder tatsächlich einfach schlecht recherchierten Inhalte auf YouTube nicht mal unbegründet. Das ist natürlich der Niedrigschwelligkeit des Mediums und der Abwesenheit von Gatekeepern geschuldet, aber das bedeutet ja nicht, dass dort nicht trotzdem valides, anerkennbares journalistisches Arbeiten erfolgt.

Wie eben das sehr positiv, aber auch auf entlarvende Art staunend aufgenommene Video von Nguyen-Kim zu Corona.

Auch wenn auf Twitter, Youtube, in Blogs und mittlerweile auch auf Tiktok selbstverständlich journalistisches Arbeiten stattfindet, gibt es eine etwas verschnupfte Überlegenheits-Abgrenzung, die sich der eigenen professionellen Wertigkeit versichern will. Und eine ungewollt komische und etwas naive Skepsis publizistischer Türsteher, die keine Influencer – oder das, was dafür halten – auf ihrer Ok-Boomer-Party wollen.

Man muss Rezo gar nicht für einen Journalisten halten, er hält sich ja selbst nicht für einen, um anerkennen zu können, dass Inhalte zur öffentlichen Meinungsbildung und Informationsvermittlung eine publizistische Relevanz und einen journalistischen Mehrwert schaffen, ohne im System des klassischen Journalismus entstanden zu sein.

Ich meine, sogar die größten Quatschkolumnisten, also auch mich, und „Bild“-Redakteure bezeichnet man als Journalisten (‪was mir echt leid tut für Journalisten, das haben die nicht verdient), aber bei Rezo geht das halt nicht, er hat ja blaue Haare.

Journalist ist, wer sich beweist

Der Begriff „Journalist“ ist, nur zur Erinnerung, in Deutschland nicht geschützt. Dies ist einerseits Ausdruck der Idee, dass die Presse keine geschlossene Veranstaltung sein darf, sondern jeder das Recht und die Möglichkeit hat, aufgrund der Meinungs- und Pressefreiheit nach Artikel 5 des Grundgesetzes journalistisch frei zu arbeiten.

Andererseits bewirkt diese Bezeichnungsfreiheit einen strengeren Branchen-Blick auf die Qualifikation: Man muss sich die gesellschaftliche Anerkennung als Journalist durch Fleiß, Kontinuität und Schaffen von berichterstatterischem Wert verdienen, damit Außenstehende einen Medienakteur offiziell als solchen bezeichnen würden. Der Journalist entwickelt sich durch seine Arbeit zu einem.

In den 80er-Jahren formulierte der Deutsche Journalisten-Verband in seinem Papier „Berufsbild des Journalisten“:

„Journalisten müssen je nach den Anforderungen ihrer unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche über folgende Fähigkeiten und Eigenschaften verfügen: analytisches und logisches Denken, sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Sinn für akustische und visuelle Gestaltungsmöglichkeiten, technische Kenntnisse über das Medium, Kontaktfähigkeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit, Einfühlungsvermögen, Aktivität, Kreativität.“

Warum soll man das alles nicht auch bei Youtube sein können?

Kevin Kühnert sagte in einem Interview mal, dass er Youtuber als neue Leitartikler begreift:

Ich würde noch dazu sagen, sie sind moderne Video-Essayisten. Die Youtube-Videoessays sind vielleicht eben die journalistische Form digital, autodidaktisch aufgewachsener Medienschaffender, die hungrig sind nach einer eigenen, vermittelnden Durchdringung und einem (Selbst-)Verständnis ihrer Wirklichkeit (mehr dazu hier).

Diese neuen Medienmacher sind nicht gekommen, um den klassischen Journalismus aus dem obskuren Netz heraus zu zersetzen oder durch mangelnde Qualitätsstandards oder Tugenden zu untergraben, sondern um ihn zu komplementieren und zu erweitern.

Mai Thi Nguyen-Kim ist nicht „die neue Rezo“ und Rezo nicht „der Youtuber“ – beide sind einfach: neue Journalisten.

30 Kommentare

  1. Mai war auch vor Corona schon beliebt auf YouTube, wenn auch nicht so beliebt wie Rezo. Sie hat auch schon vor Rezo Themen einer wissenschaftlichen Prüfung unterzogen, inklusive Quellenangaben. Rezo hatte eher typischen reinen Unterhaltungs-YouTube-Content und hat sich für die Untermauerung der Zerstörung der CDU erstmals für ein ausführliches Quellenverzeichnis entschieden. Also wenn jemand jemand neues war, dann war Rezo der neue Mai.

    Ich bin mir sicher, dass Rezo Mais Kanal kannte und sich von ihr mindestens hat inspirieren lassen. Fun Fact: in Mais Video, wo sie die Umbenennung von schönschlau in maiLab bekannt gibt, hat Rezo den Top-Kommentar gepostet, beides vor zwei Jahren, also vor der Zerstörung der CDU.

  2. ist es tatsächlich problematisch, eine erfolgreiche Frau als weibliche Version eines erfolgreichen Mannes zu präsentieren.

    Für noch problematischer halte ich, dass Mai Thi Nguyen-Kim in einem Atemzug mit Rezo genannt wird.
    Bei Mai Thi Nguyen-Kim spürt man förmlich den investigativen, aufklärerischen Impetus. Ihre Rede ist verständlich, klar strukturiert, nachvollziehbar. Besonders angenehm, wer macht das heute noch?, hat sie die Angewohnheit, die von ihr besprochenen Sachverhalte von allen Seiten zu beleuchten.

    Auf der anderen Seite Rezo. Fuck, fucking, fucking, fuck, fuck, fuck.

  3. Der Vergleich hinkt auch absolut.

    Wissenschaftlerin, die ihren Beruf (und Herzensangelegenheit) auf dem Medium Youtube verbreitet
    vs.
    Typ (?), der es sich zum Beruf gemacht hat, mit beliebigem, reichweitenstarken Inhalt auf der Plattform Youtube Geld zu verdienen

    Diskrepanz Idealismus vs. Opportunismus, Inhalt-Marketing vs. Marketing-Inhalte, intrinsisch motiviertes Arbeiten vs. extrinsisch motiviertes Arbeiten, etc.

  4. @Anderer Max: Das klingt für mich nach genau dem im Artikel besprochenen „Rezo ist gar kein Journalist“-Kommentar hier

  5. Achso, also macht dieser Artikel Rezo automatisch zum Journalisten?
    Ist Mai Journalistin? Wissenschaftlerin?
    Das sind doch alles nur arbiträre Worthülsen.
    Wenn Rezo gut recherchierte Inhalte liefert, warum ihn dann nicht als Journalisten bezeichnen?
    Ich sage nur, dass die Motivation, wie gute Inhalte zustande kommen, völlig unterschiedlich sein kann.
    (Ich oute mich auch gerne als Mai-Fan und Rezo-Gutfinder. Hat aber nix damit zu tun. Wir können nicht die Kritik am Journalismus mit dem Bade des „Blogger sind Journalisten“ ausschütten. All die Qualitätsansprüche müssen ja auch für Rezo und Co. gelten, damit sie gegen „sind keine echten Journalisten“-Kritik immun sind. Wäre ja vielleicht nicht so lol ey, wenn die Kritik dann auch noch stimmt.

  6. @EinerVonVielen,AndererMax
    Ich frage mich, wie viel Minuten YouTube Sie sich eigentlich von Rezo angeschaut haben und wie viel Kolumnen bei der Zeit von ihm gelesen, um zu diesen Urteilen zu kommen. Insbesondere die reine Fixierung aufs Geschäft erscheint mir nicht plausibel und konstruiert. (Nur mal so: Um möglichst sicher, möglichst viel Geld zu machen, sollte man mit einem Master of Computer Science sicher nicht damit anfangen, „beliebige“ Videos auf YouTube zu veröffentlichen)

    Nun würde ich aus dem Bauch heraus auch sagen, dass ich eher das maiLab schauen würde und schätze Nguyen-Kim auch mehr. Aber dass die beiden nun Gegenteile wären ist genauso absurd wie die von der Autorin kritisierte Gleichmacherei.

  7. Also ich schaue beide (relativ) regelmäßig, weshalb ich mir dieses Urteil auch erlaube. Die meisten Rezo Inhalte sprechen mich (m, 33) schlicht nicht an.
    Ich meine, dass selbst Rezo nicht widersprechen würde, wenn ich behaupte, dass es ihm erst mal darum ging, mit dem Medium Youtube Geld zu verdienen, denn das Medium Youtube zur Verbreitung seiner Message zu verwenden. Als Beleg, oder eher als Hinweis darauf kann man ja z. B. nehmen, dass er 2 Kanäle hat, die Thumbnails, die Themenauswahl. Die letzten Videos sind Reaction videos auf TikTok, Minecraft Freundesanfrage, ein Rezo-Quiz und 1 politisches Thema „Wie Politiker momentan auf Schüler scheißen…“.
    Allein der Titel deutet ja schon darauf hin, dass es eher darum geht Aufmerksamkeit zu erzeugen, als Kontruktives zur Debatte beizusteuern.

    Ich will Rezo nicht diskreditieren. Ich bin unendlich froh, dass jemand, der so viel Einfluss auf junge Menschen hat sich so gut medial präsentiert und auch alteingesessene Medien regelmäßig demontiert und zeigt, was 2020 für Medien bedeuten kann, wenn man es denn ernst nähme.
    Ich glaube aber auch, dass Rezo sich sein Standing mit sinnlosen Quatschinhalten selbst kaputt macht. Entweder, ich bleibe bei meiner Zielgruppe von 13+, oder ich passe meine Inhalte meinem eigenen Reifegrad (und dem meiner Zielgruppe) an. Ich meine, der Spagat zwischen „Zerstörung einer Partei“ und „Katja und ich REMIXEN ihren neuen Song GUCCI GIRL!🎧🎤“ könnte schwierig werden. Nur meine Meinung.

  8. Sie hat eine gute Erziehung und eine wissenschaftliche Ausbildung.

    Was für eine Erziehung er hatte, weiß ich nicht. Aber sein Studium nennt sich wissenschaftlich und ist mit Sicherheit wissenschaftlich fundiert. Aber am Ende ist es für die meisten Studierenden – wohl auch für ihn – nur ein Abschluss, das zu einer Arbeit qualifiziert.

    Sie: Wissenschaftlerin, die auch dem Laien Dinge verständlich macht.

    Er: Typ von Youtube, der junge Menschen beeinflusst.

    NZZ: Mädchen mit schwierigen Namen für Schweizer, die 2020 außerhalb Youtubes so prominent ist wie der Rezo DAMALS

  9. @Civichief
    „nennt sich wissenschaftlich“

    Er hat auf übliche Weise Informatik studiert. Dass das nicht mehr Dipl-Inf. heißt, kann er auch nichts dafür, sondern liegt an den Bologna-Reformen.

  10. Noch mal in einfach: Rezo macht ja keine Videos über Informatik. Vermutlich würde das seiner Agentur Ströer auch nicht so gut gefallen, wegen der geringeren Reichweite.
    Wen’s interessiert, wie so was funktioniert: tubeone.com
    Ich finde daran nichts Verwerfliches und mir geht es nicht ums anprangern. Ich glaube nur nicht, dass maiLab so etwas nötig hat / überhaupt will. Es geht ja auch um Reputation und Glaubwürdigkeit. Nu is‘ auch gut.

  11. @9
    Alles in Ordnung. Aber dass es ihm (nihilistisch?) nur extrinsisch um Geld/Anerkennung ginge und er das nicht intrinsisch aus Freude/Mitteilungsbedürfnis macht, geht mir dann doch den Schritt zu weit. Solche Menschen sind zudem meist nicht sehr gut in dem, was sie tun.

  12. Ich bin die begeistert Hinkende unter den einäugigen Analogisten.

    Ein wunderbarer Satz! Kann man den zufällig auf ein T-Shirt gedruckt von Ihnen erwerben?
    (Wie nahezu immer auch allgemein ein toller Artikel.)

  13. Die Kebekus heißt übrigens Carolin, ohne „e“.
    Bitte keine Witze mit Namen, ändern Sie das!

  14. @Frank Reichelt:
    Ouassil wird eh immer falsch geschrieben, die darf das.

    Allg.: eine Kunstfigur, die explizit als weibliches Gegenstück zu einer männlichen Kunstfigur entworfen wurde, gibt’s zwar auch bei YT, aber hier passt das absolut nicht. (Wobei Nostalgia Chick inzwischen unter ihrem bürgelichen Namen zu finden ist.)
    Andererseits in einer Kultur, wo Orange das neue Schwarz ist, stirbt irgendwann mal selbst der Tod.

  15. Was ist mit dem Argument, dass sich ein „Journalist“ mit keiner Sache gemein machen sollte? Weder mit einer Guten noch mit einer Schlechten? Ich finde, Rezo wird dem nicht ganz gerecht – bei aller Eloquenz, Aufklärung und gelungener Kritik. Als Kolumne (subjektive Darstellungsform) oder Satire, super Kiste. Aufgrund der gewählten Sprache („Zerstörung“), mit gewisser Tendenz zum letzteren. AUch das ist in gewisser Weise „Journalismus“, mit fließenden Grenzen. „Netzpolitik.org“ bezeichnet sich ja auch als „nicht neutral“ und geht in Richtung Aktivismus. Dabei werden Teilkomplexitäten und auch „Wahrheiten“ beleuchtet und mal mehr und mal weniger radikal formuliert. Finde ich super! Nach welchen Regeln eine Partei in der politischen „Realität“ agieren muss, ist ja nochmal eine ganz andere Sache – was immer man davon (oder auch einem solchen System oder auch von den einzelnen Akteuren) persönlich halten mag. Aber zeichnet sich „Journalismus“ nicht auch gerade durch eine gewisse Form der Zurückhaltung aus? Wenn alles in Stimmungsmache kippt, haben wir auch ein Problem, weil die Leute eher auf die „gefühlige“ Eloquenz und Vehemenz des Vortrags (oder sogar des Vortragenden) achten als auf die sorgfältig recherchierten Fakten „im Text selbst“ – die ja oft nicht ganz so laut sind. Mai agiert da wesentlich subtiler und bringt Fakten und Wahrheiten trotzdem extrem eloquent rüber. Ich kann einige Kritiker da schon ein bisschen verstehen. Statusgehabe, gekränkte Eitelkeit, fehlende Toleranz („blaue Haare“) oder ein Medienverständnis von gestern zu unterstellen, ist leider auch nicht ganz fair (wenn auch natürlich ganz gerne mal zutreffend) …

  16. „Was ist mit dem Argument, dass sich ein „Journalist“ mit keiner Sache gemein machen sollte?“

    Ja, was ist mit dem? Sagen Sie mal. Gibts das oder ist das nur ein Scheinargument, weil Journalisten letztlich auch nur Menschen sind?

  17. @nurEineMeinung: „Was ist mit dem Argument, dass sich ein „Journalist“ mit keiner Sache gemein machen sollte? Weder mit einer Guten noch mit einer Schlechten?“ Nichts ist damit. Schon allein deshalb nicht, weil der Autor dieses Ausspruchs, das nicht auf den gesamten Journalismus bezog, sondern auf die Rolle des Anchorman/der Anchorwoman in Nachrichtensendungen. Darüber hinaus ist Journalismus a) nur in reinen Nachrichtenmeldungen völlig neutral (Stil: Am Mittwoch sind auf der Kreuzung Hauptstrasse/Nebenstrasse in Neustadt zwei Autos zusammengestossen). Ansonsten ist schon die Themenwahl nicht mehr völlig neutral. Egon Erwin Kisch seinerseits befürwortete z.B. für Reportagen die persönliche „Verortung“ des Journalisten7der Journalistin im Text. Es ist doch ein Irrglaube zu meinen, man könne z.B. über einen Wahlkampf, politische Massnahmen, Forderungen der Wirtschaft etc. berichten, ohne dabei mindestens rudimentär Stellung zu beziehen. Wenn das zudem derart deutlich geschieht, wie z.B. in Rezos CDU-Abrechnung, dann entspricht das dem, was wir aus Leitartikeln seit Jahrhunderten gewohnt sind. Und wenn jemand aus einem Flüchtlingslager berichtet, dann wird gewöhnlich auch sehr schnell klar, wo er/sie sich in diesem Thema verortet. Sind deshalb all solche Reportagen, Leitartikel, Kolumnen, Kommentare kein Journalismus mehr? Dieses „Journalisten sollten sich mit keiner Sache gemein machen“, wird üblicherweise dann ins Diskussions-Getümmel geworfen, wenn dem Werfer der Standpunkt dessen nicht passt, der den Ursprungsbeitrag verfasste. Genau dann nämlich wird der Standpunkt als „gemein machen“ empfunden. So lange der eigenommene Standpunkt dem eigenen entspricht, ist er „objektiv“ bzw. nicht „gemein gemacht“.

  18. @Anderer Max:

    Sehe ich es richtig, dass Sie es nicht gut heißen Mai und Rezo im gleichen Zusammenhang zu nennen? Gerade nach Beitrag Nr. 7 verstehe ich ihre ursprüngliche Kritik umso weniger. Die Spagat-Abneigung aber bleibt mir weiterhin ein Rätsel.

    Studierter Informatiker, “ der es sich zum Beruf gemacht hat, mit beliebigem, reichweitenstarken Inhalt auf der Plattform Youtube Geld zu verdienen“
    und der regelmäßig eine Zeit-Kolumne schreibt und manchmal ein politisches Video hochlädt.

    „Diskrepanz Idealismus vs. Opportunismus, Inhalt-Marketing vs. Marketing-Inhalte, intrinsisch motiviertes Arbeiten vs. extrinsisch motiviertes Arbeiten“ Sie wollen damit sagen, dass er das CDU-Video z.B. nur aufgrund potentieller Gewinnaussichten gemacht hat und nicht aus Überzeugung/Verantwortungsgefühl/Interesse? Und wenn es so wäre, ist es dann dadurch irgendwie schlechter? (Ich mein, fragen wir sonst auch, um zu beurteilen ob ein Artikel gut ist, ob dieser nur dafür geschrieben wurde damit er schön oft gelesen wird und der Autor*in eine Beförderung kriegt? )

  19. @21: Ich find’s nicht verwerflich (siehe #12), solange man nicht behauptet, es sei nicht so. Wir wollen alle gerne Geld verdienen. Und Youtube ist nun mal ein verlockendes Feld, gerade für junge Influencer.

    Wie ich schon sagte: Rezo ist ja kein Informatik-Blogger, der die Inhalte seiner gelernten Profession nun verbreiten möchte. Er ist Teil eines Youtube-Vermarktungsnetzwerks, das primär Geld mit (beliebigem, solange er sich verkauft) Content verdienen will. Daher behaupte ich, dass die Motivation, Content auf Youtube zu verbreiten eine grundsätzlich verschiedene ist bei maiLab und Rezo. Ist auch nur ne Behauptung, ich erhebe keinen Wahrheitsanspruch.

    Ich glaube, Rezo möchte selbst aus seiner Bubble ausbrechen und seriöser werden. Mit dem CDU Video hat er gemerkt, dass er das auch kann. Aber wie schon gesagt, ich sehe eine große Diskrepanz (wenn man ernst genommen werden will) zwischen politischem Ernst-Content und lustigem Youtuber-Challenge-Unsinn. Ich meine, er macht sich dadurch angreifbar. Das muss ihm aber ja auch nicht missfallen.

    Siehe Nachbarthread, wo man auch bereits feststellte: „Für die (Welt) ist eine Erwähnung auf Uebermedien doch nur die Bestätigung, in der Frage der Polarisierung sogar die medialen Sittenwächter erfolgreich auf den Plan gerufen zu haben.“
    Wie bei jedem anderen Medium auch ist es auch auf Youtube das Gerangel zwischen seriösem Inhalt und publikumswirksamer Inszenierung. Mein Video kann noch so gut sein, es wird nicht strark geklickt wenn Titel und Thumbnail nicht „verkaufsoptimiert“ wurden (Clickbait).

  20. Vielleicht darf ein Boomer wie ich (*1965) ja nichts über die Machart eines Youtubevideos sagen, weil er die neue hektische Bildsprache nicht als Ausdruck des frischen Winds verstehen kann, den solche Influencer angeblich in die muffige Mediensphäre blasen. Doch beim Betrachten des hier verlinkten Mai-Videos „Phase 2“ fällt mir auf, daß es aus Schnipseln von jeweils höchstens 30 Sekunden zusammengesetzt ist und mich das nervt. Nach jedem Schnipsel eine leicht andere Kameraeinstellung und auch beim Ton ändert sich etwas, Gate auf, Gate zu, wie es der Toningenieur nennt, der allerdings meist Wert darauf legt, daß man eben dieses n i c h t hört.
    Nun stelle ich mir ja vor, daß Frau Mai einen vorbereiteten Text hat und den vorträgt. Oder spricht sie frei? Von Notizen? Ich bin ja nur ein Boomer, ich weiß nicht was heute genau hipp ist und wie man diese lebendige Frische professionell erzeugt. Und ihre Professionalität wird ja allerorten so gelobt. Doch habe ich halt den Eindruck, daß ihr alle 30 Sekunden die Luft ausgeht, sie sich verspricht oder sonst etwas passiert, das einen Stop der Kamera erfordert. Ich habe dann nach 10 Minuten aufgehört, „Phase 2“ zu schauen, weil ich in diesem Punkt eigentlich nicht an Absicht glaube, also daß sie das tut, um Lebendigkeit reinzubringen. Sondern weil sie anscheinend nicht imstande ist, mehr als 30 Sekunden am Stück zu sprechen. Das muß ich mir nicht anschauen. Falls die anderen Videos in dieser Hinsicht professioneller sind, oder nach zehn Minuten in „Phase 2“ Frau Mai in dann plötzlich besser wird, senke ich demütig mein graues Boomerhaupt und lasse mich belehren, die Leserbriefspalte hier ist eh einer der besten Orte, der Welt, um bräsig geschulmeistert zu werden. Falls sie alle Videos, die sie selber aufnimmt, so verhunzt, kann ich nur sagen: Sowas anzuschauen macht mich nervös und ärgerlich, professionelle Schnittechnik ist Höflichkeit gegenüber dem Zuschauer. Was Rezo betrifft, ich kenne auch nur sein Zerstörungsvideo und der Junge inszeniert sich ja als Hektiker und das Video s o l l so wirken wie ein Impulsreferat auf Speed, fuck. Aber die ruhige Frau Mai, die könnte ruhig ruhiger schneiden, dann schauen sich auch alte Boomer junge Erklärbärinnen länger als 10 Minuten an. So, und jetzt macht mich fertig. Alter weißer Mann und so.
    @LucianoCali_2

  21. @LUCIANOCALI_2
    Ich vermute Ihre Abneigung gegen das Video hat ihren Ursprung in einer generellen Abneigung gegen das Format YouTube. Denn die Plattform hat, bedingt durch ihre ursprüngliche (und teilweise auch heute noch relevanten) Restriktionen zu einem ganz eigenen Stil geführt. So waren Videos ursprünglich mal auf 10 Minuten beschränkt. Mehr konnte man schlicht nicht hochladen. Aber auch heute noch ist der Algorithmus so gestrickt das kurze Videos eher vorgeschlagen werden als lange. Möchte man nicht nur seine bestehenden Fans ansprechen ist es der Verbreitung förderlich ein Thema auf mehrere Videos aufzuteilen.
    Der harten Schnitte sind ebenfalls Teil dieser Plattform und schon zum Stilmittel geworden bei dem, mit dem Ziel möglichst viel Inhalt in die Begrenzte Zeit zu quetschen, selbst Luftholen heraus geschnitten wird. Das muss einem nicht gefallen, ist aber etabliert und wird von weit mehr Influenzern genutzt als nur Mai Thi Nguyen-Kim.

    Jetzt sind die Zeiten des 10-Minuten-Limits vorbei und es gibt heute durchaus Content der den speziellen Stil nicht nutzt. Falls sie doch regelmäßig auf Youtube unterwegs sind ist auch nicht unwahrscheinlich das ihnen der Algorithmus bevorzugt solchen anbietet.

    Oder anders ausgedrückt: Sie gehören einfach nicht zur Zielgruppe.
    Womöglich sind sie mit den Videos von z.B. Harald Lesch besser unterhalten.

  22. @23: Falsche Zielgruppe.
    Alte-Weiße-Leute-Opferrolle können Sie besser woanders spielen, das Publikum hier kennt die Maskierung und was darunter liegt nur zu gut.

  23. @Anderer Max: Klingt vielleicht seltsam ausgerechnet von mir, aber in dem Fall finde ich die Polemik unangebracht. Der Kommentar klingt für mich amüsant, selbstironisch und gar nicht opferrollig.

    Und auch wenn ich ein bisschen jünger bin, nerven mich Youtube-Schnittmuster ebenfalls, dafür bin ich einfach zu langsam. Wobei ich Nguyen-Kim noch ok finde, Rezo dagegen stilistisch unerträglich. Aber jemand wie Harald Lesch kommt meinen und sicher auch Lucianocalis Sehgewohnheiten deutlich näher, das hat Klaus Trophobie schon ganz richtig erkannt.

  24. Wollte ich auch erst schreiben: Bin 33 und finde Lesch auch besser als Nguyen-Kim. „Urknall, Weltall und das Leben“ ist einer meiner Lieblings-YT Kanäle. Schade, dass Alpha Centauri nicht auf YT (offiziell) ist. maiLab ist dennoch super und auch m. E. weit (75%) vor Rezo und anderen Content-Marketern.
    Jumpcuts (bzw. deren neue Definition bezogen auf Youtuber) sind auch m. E. absolut daneben. Generell vermute ich ja, dass Aussagen wie „die jungen Leute wollen das so“ nicht stimmen, das sind nur Ausreden von Marketingabteilungen, um mal was neues auszuprobieren.
    Im Falle von YT-Jumpcuts ist das Problem aber ganz eindeutig: Die Produktionen wurden unprofessioneller, also auch die Produzenten. Einige davon können keine 3 Sätze am Stück vorlesen. Also wurden die ääähs und öööhs rausgeschnitten. Erst noch verpönt und durchweg negativ kommentiert (wisst ihr noch als Youtube keine Werbeplattform war …) waren derlei Kritiken nach der Google Übernahme schnell nicht mehr sichtbar. Innerhalb kürzester Zeit wurden so alle Unsitten zur best praxis. Nebenbei hat man der Paxis noch das Label „Jumpcuts“ aufgedrückt, damit es wie ein althergebrachtes Stilmittel wirkt, dessen Definition jedoch eher wenig bis nichts mit der Praxis der Youtuber zu tun hat.
    Wie auch der massive Einsatz von Autotune in Popmusik, ist dies m. E. ein tatsächlich quantitativ messbarer Nachweis für allgemeinen Qualitätsverlust im Medien-Mainstream. (Alter-weißer-Mann-Genörgel)

    „So, und jetzt macht mich fertig. Alter weißer Mann und so.“
    Wenn’s Selbstironie ist, ok, dann bin ich der Dumme. Ironiedetektion geht mir manchmal ab im Interwebz. Aber wem geht das nicht so. Ich glaube ja auch immer, mein Sarkasmus wäre absolut eindeutig. Nein, keine Position ist so abstrus, als dass irgendwer sich nicht zu blöd wäre, sie zu vertreten.

  25. @ Anderer Max, #27
    „(Alter-weißer-Mann-Genörgel)“

    In der Tat.
    Vielleicht mussten Sie sich auch mal auskotzen und wegen der Kontaktbeschränkungen bleibt Ihnen nur Übermedien. :)

    Jedenfalls haben, natürlich!, Amateure auf YouTube angefangen. Und diese sind, wenig verwunderlich, amateurhaft vorgegangen. Billige Technik, wenig Wissen, kaum Fertigkeiten. Es zählten eben die Inhalte. Aus dieser Zeit kamen auch die Jump Cuts.

    Das hat sich ein bisschen gewandelt (vom Inhalt zum Clickbait), dafür sind viele Kanäle professioneller geworden. Mehr Geld finanziert eben auch ein Team, für Recherche, Schnitt, Thumbnail, whatever.

    Sie tun allerdings so, als ob Google YouTube-Kommentare löschen würde, die die Machart des Videos kritisieren. Das belegt schon, dass Sie zumindest von Algorithmen wenig Ahnung haben.

    Und wenn Ihnen Autotune auf den Keks geht (ich brauchs auch nicht), dann hören Sie halt was anderes. Sie haben ja heute die Wahl!

  26. @28:
    „Sie tun allerdings so, als ob Google YouTube-Kommentare löschen würde, die die Machart des Videos kritisieren. Das belegt schon, dass Sie zumindest von Algorithmen wenig Ahnung haben.“

    Da schieben Sie mir aber einen Strohmann unter. Ich spiele an auf Methoden wie angepinnte Kommentare oder die Abhängigkeit der Sichtbarkeit eines Kommentars von seinem Alter. Die Methode „löschen“ wäre etwas offensichtlich und kommunikativ vielleicht Kontraproduktiv.

    „Aus dieser Zeit kamen auch die Jump Cuts“
    Ne. Das was heute auf Youtube gemacht wird, hat mit Jumpcuts per Definition wenig zu tun. Und klar kommt das aus der Amateurszene. Aber es gibt halt auch da qualitative Unterschiede .. Siehe z. B. die Anfangszeiten von Captain Disillusion. Man kann 3 Sätze am Stück sprechen, auch als Amateur (der ja besser werden will?!).

    „Sie haben ja heute die Wahl!“
    Das sowieso. Wie gesagt wären aber Autotune und „Jumpcuts“ zwei messbare Werte, die zumindest einen (wertfreien) Wandel belegen. Nur darum ging es mir.

    „Auskotzen“
    Mag sein. Ich bin da so konsequent, dass ich ernsthaft der Meinung bin, dass es besser wäre, wenn dieser Kommentarbereich nur für Übonnenten wäre. Selbstdarsteller (wie ich) würden so automatisch einen Beitrag leisten müssen, um sich darstellen zu können.

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