Hans-Ulrich Jörges zittert um Angela Merkel

Der Zittern der Macht

Hans-Ulrich Jörges ist krank. Krank vor Sorge um Angela Merkel. Deshalb beginnt er seine Kolumne im aktuellen „Stern“ (€) mit diesen Worten:

Die Kanzlerin ist krank. Seit dem zweiten überaus verstörenden Zitteranfall binnen weniger Tage muss angenommen werden: Da ist etwas. Mehr als sie zugeben möchte. Ernst jedenfalls, womöglich von Dauer und vorerst rätselhaft. Das ändert alles, Angela Merkels persönliche Lage wie die Perspektiven der ohnehin torkelnden Koalition. Und damit Europa und die Weltpolitik. Merkels Zittern ist auch ein Zittern der Macht, ein dickes rotes Ausrufezeichen hinter den Krisenberichten aus der deutschen Hauptstadt.

Vor allem ist es ein dickes rotes Fragezeichen hinter Hans-Ulrich Jörges, einem Mann, der sich mit rasant zunehmender Hilf- und Haltlosigkeit Weltbedeutung herbeischreiben möchte; für den dieses Zittern aber auch ein Hoffnungsschimmer ist, dass er den Abschied Merkels als Kanzlerin, den er seit vielen Jahren herbeizuschreiben versucht, doch noch erleben könnte.

Quelle: „Stern“, Montage: Übermedien

Er weiß, um es vorwegzunehmen, nichts über den Gesundheitszustand von Angela Merkel. Er sieht die Bilder, die wir alle gesehen haben, und dann geht er zum Recherchieren in seinen Kopf und lässt uns staunend teilhaben an den Abgründen, die sich dort auftun. Was er dort vorfindet, ist womöglich von Dauer und vorerst rätselhaft. Jedenfalls ernst. Und Weltpolitik erschütternd, mindestens.

Furcht vor der Angst

Was Hans-Ulrich Jörges annimmt, nimmt er nicht bloß an; er hält es für das, was man annehmen muss, und damit ist es von einer Tatsache für ihn im Grunde nicht mehr zu unterscheiden.

Er referiert die psychologischen Erklärungsversuche aus dem Umfeld Merkels, das zweite Zittern sei dadurch ausgelöst worden, dass sie sich an das erste in der Woche zuvor erinnerte, und er sieht in diesen Erklärungsversuchen die mögliche Ursache für eine Krankheit:

Der Versuch, plausibel zu machen, was da erneut passiert war, ohne eine Krankheit zuzugeben, könnte indes mitten hineinführen in eine Krankheit. Eine ganz besondere, derer man sich im Kanzleramt womöglich nicht bewusst ist. Oder war.

„Angst vor der Angst“ ist ein Erscheinungsbild aus dem weiten Spektrum der Angsterkrankungen, von denen viele Menschen gepackt sind.

Furcht vor der Mitte

Und Jörges ist etwas aufgefallen:

Merkels Situation war bei beiden Zitteranfällen ähnlich. Sie stand im Zentrum der Szene, neben einem anderen, unter öffentlicher Beobachtung. Beim Gruppenfoto des G-20-Gipfels in Osaka übrigens hatte sie sich ganz außen aufgestellt, am äußersten linken Flügel. Fürchtete sie die Mitte?

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Unions-Kanzlerin fürchtet die Mitte, das muss es sein! Vor allem, wenn man nicht weiß, dass es für diese G-20-Gruppenfotos ein Protokoll gibt: In der Mitte steht der aktuelle Gastgeber, neben ihm sein Vorgänger und Nachfolger. Es folgen erst Staatschefs, dann Regierungschefs. Merkel steht als einzige Regierungschefin, die nicht Staatsoberhaupt ist, in der ersten Reihe, weil sie am längsten im Amt ist.

Gut, aber vielleicht hat sie wegen ihrer Zitter-Angst, Zitter-Zitter-Angst oder Mitte-Angst auf diesem Platz in der ersten Reihe außen bestanden, weil sie sonst in der zweiten Reihe in der Mitte platziert worden wäre. Also ungefähr so wie auf dem anderen Gruppenfoto, das beim Gipfel in Osaka entstand, diesmal teilweise mit Ehepartnern:

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Aber da war es natürlich dunkel, und vielleicht hat Merkel nur tagsüber Zitter-Angst und kann nachts aber gut auch in der Mitte stehen? Wo sind die investigativen Politikjournalisten, wenn man sie mal braucht?

Furcht vor dem Nachdenken

Jörges jedenfalls hat noch mehr beobachtet – sogar als Merkel es nicht ahnte:

Eine nachdenkliche, mitunter wie erloschen wirkende Mimik in Momenten, in denen sie sich unbeobachtet glaubt, spricht dafür, dass ihre Kräfte schwinden und sie nachdenkt über sich selbst, dass ihre Schnoddrigkeit – sie habe nichts Besonderes zu berichten – reine Abwehr ist.

Eine Kanzlerin, die womöglich gelegentlich über sich selbst nachdenkt – was für ein Alarmsignal! Hans-Ulrich Jörges passiert sowas nicht. Der rätselhafte Halbsatz mit der Schnoddrigkeit spricht jedenfalls dafür, dass sich seine Texte unbeobachtet fühlen.

Aber spekulieren wir weiter:

Der Tremor kann viele Ursachen haben, psychische wie physische. Ärzte debattieren Ferndiagnosen, die freilich alle einen Mangel haben: Man weiß zu wenig über Form und Verlauf der Krankheit. Wie viele Zitteranfälle hatte sie schon? Auch im Kanzleramt oder zu Hause? War sie beim Arzt? Oder drückt sie alles weg?

Je weniger man weiß, umso mehr wird man ja wohl noch fragen dürfen.

Auch eine Kanzlerin hat selbstverständlich Anspruch auf den Schutz der persönlichsten Umstände. Die Öffentlichkeit aber muss sich darauf verlassen können, dass die Frau im entscheidenden Staatsamt verantwortungsvoll mit sich selbst umgeht. Das erfordert eine gründliche medizinische Diagnose. Von Amtsunfähigkeit kann überhaupt keine Rede sein.

Ach, nicht? Aber worauf zielt denn dann Jörges Forderung, die ernsthaft kranke Kanzlerin jetzt mal richtig öffentlich durchzudiagnostizieren, um zu herauszufinden, ob sie überhaupt noch Kanzlerin sein kann?

Furcht vor der weißen Stelle

Nun, da Dr. Jörges das Wort „Amtsunfähigkeit“ schon mal hingeschrieben hat, kann er daran auch gleich anknüpfen:

So weit aber dürfte es gar nicht erst kommen. Denn das Grundgesetz hat hier eine weiße Stelle, keinerlei Regelung dafür, verlässt sich ganz auf den Verstand der Nummer eins.

Als „weiße Stelle“ zählt hier mutmaßlich der Artikel 68 („Der Bundeskanzler ernennt einen Bundesminister zu seinem Stellvertreter“) samt Paragraph 8 der Geschäftsordnung der Bundesregierung („Ist der Bundeskanzler an der Wahrnehmung der Geschäfte allgemein verhindert, so vertritt ihn der gemäß Artikel 69 des Grundgesetzes zu seinem Stellvertreter ernannte Bundesminister in seinem gesamten Geschäftsbereich“).

Aber am Verstand der Nummer eins zweifelt ja ohnhin niemand. Außer Jörges, wenn nicht gerade nicht.

Zum Finale formuliert der „Stern“-Kolumnist, der am 8. Dezember 68 Jahre alt wird:

Berlin schwirrt in diesen Tagen von ­Gerüchten über das angeblich bereits ­beschlossene Ende der Groko. Merkels ­Verfassung potenziert diese Unsicherheit. Denn die Frau, die am 17. Juli 65 Jahre alt wird, könnte nun jederzeit gehen, aus gesundheitlichen Gründen.

Hurra! Nun kann sie endlich gehen und nur drei Jahre zu spät Hans-Ulrich Jörges‘ Prognose wahrwerden lassen.

Wenn das kein Grund zum Zittern ist.

90 Kommentare

  1. „Er sieht die Bilder, die wir alle gesehen haben“
    Die waren allerdings bedenklich genug, dass sie die Presse weltweit beschäftigt haben, am wenigsten ausgerechnet in Deutschland.
    Und das Zittern ist kaum auf eine Dehydrierung zurückzuführen, die bei den Umständen des zweiten Vorfall sowieso nicht nahelag.
    Eher geht es um Medikamente:
    „However, the British NHS does not list shivering or tremors as a known symptom of dehydration – when the body loses more fluid than it takes in…
    Dr Brewer added that shaking could be a side effect of some medication. The US National Library of Medicine lists 17 different drugs that can cause the shakes, including caffeine, antibiotics, antidepressants, alcohol or nicotine.“

  2. Und dazu dieser pseudo-besorgte, eigentlich scheiße-abfällige „Aber es geht mir doch nur ums Staatswohl“-Blick. Ich nenne das gerne „Seriösitätssimulation“. Je schwächer der Inhalt, desto seriöser muss das Porträt wirken. Vergleiche z. B. Compact-Magazin, da sind immer alle super angezogen auf den Bildern, mit steifem Kragen und rasiertem Kinn.

  3. Zwischen „mit diesen Worten:“ und „(QUELLE: „STERN“, MONTAGE: ÜBERMEDIEN)“. Scheint das Zitat zu fehlen. Ich sehe es im HTML-Quelltext aber nicht auf der Seite angezeigt.

  4. Wenn man sein Geld mit schreiben verdient, aber nichts weiß, muss man über das schreiben was man nicht weiß.

  5. Allein für diesen Satz hat sich die Lektüre gelohnt: „und dann geht er zum Recherchieren in seinen Kopf .“

  6. Es gibt bekannte Bekannte, es gibt Dinge, von denen wir wissen, dass wir sie wissen. Wir wissen auch, dass es bekannte Unbekannte gibt, das heißt, wir wissen, es gibt einige Dinge, die wir nicht wissen. Aber es gibt auch unbekannte Unbekannte – es gibt Dinge, von denen wir nicht wissen, dass wir sie nicht wissen. Oder so ähnlich. (Zitat: Donald Rumsfeld. Übersetzung: Wikipedia.)

  7. Mir ist die Berichterstattung der vergangenen Tage über das Zittern von Angela Merkel auch aufgefallen. Und ich habe mich gefragt: Warum ist das so ein Thema?

    Angenommen, Angela Merkel müsste demnächst am Stock gehen. Oder sie müsste im Rollstuhl sitzen. Wäre das in irgendeiner Weise schlimm?

    Ich sehe in dieser ganzen Berichterstattung die Einstellung, daß ein Politiker (vor allem in führender Position) körperlich besonders fit und kräftig sein müsse. Also nicht nur der Norm entsprechend weiß und heterosexuell, sondern auch noch gesund und unbehindert.

    Ich erinnere mich noch an das Attentat auf Wolfgang Schäuble Anfang der 90er-Jahre. Da ging unter Behindertenorganisationen der Spruch herum „Es kann ein Politiker zu einem Behinderten werden, aber nicht ein Behinderter zu einem Politiker“. Das sollte ausdrücken: Wer wie Wolfgang Schäuble bereits etablierter Politiker ist, der bleibt dies auch im Rollstuhl. Zudem handelte es sich ja um ein Attentat, die Behinderung von Wolfgang Schäuble wurde also mutwilig von außen verursacht, sie stammt nicht von ihm selbst. Aber wehe, es käme ein Bürger, der bereits im Rollstuhl sitzt, auf die Idee, in eine politische Partei einzutreten und in der Bundespolitik eine Rolle spielen zu wollen.

    Nun sind wir (als Gesamtgesellschaft) inzwischen 30 Jahre weiter. Wir sprechen über Inklusion, und wir beziehen uns dabei sogar nicht nur auf körperliche Behinderungen, sondern auf alle Arten von Behinderungen. Wir verfolgen das Ziel, daß alle Menschen gleichermaßen am gesellschaftlichen Leben und an Entscheidungsprozessen teilhaben sollten.

    Und doch sind rein körperliche Gebrechen von Politikern plötzlich wieder ein Riesenthema.

  8. @ Daniel Rehbein #9
    „Inklusion“
    Ein etwas naiver Exkurs.
    Das Zittern deutet stark auf Medikamentennebenwirkungen, worauf der „New Zealand Herald“ explizit hingewiesen hat (#1).
    Eines der Psychopharmaka, die in Frage kommen, ist Lorazepam. Zu seinen Nebenwirkungen gehören Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Lallen, Haarausfall. Das Medikament soll wegen starker Suchtgefahr nur kurzfristig eingesetzt werden, aber das Absetzen ist schwierig und führt leicht zu einem “ unkontrollierten Zittern“.

    Lorazepam, auch als ‚Tavor‘ bekannt, ist ein Angstlöser.
    Uwe Barschel hatte vor seinem Tod lange Zeit Tavor in hoher Dosierung eingenommen. Seine Angst hat sich als begründet herausgestellt. Er hatte Monate vor seinem Tod bereits einen mysteriösen Flugzeugabsturz knapp als einzige von 4 Personen an Bord überlebt.
    Wovor könnte Angela Merkel Angst haben? Nun, da kommen mir sofort die auffällig vielen Zwischenfälle ihrer Flugbereitschaft in den letzten Monaten in Sinn. Oder auch die Terroranschläge, die Mitteleuropa und Deutschland seit 2015 in schöner regelmäßig heimsuchen. An Gründen für eine existenzielle Angst sollte es Angela Merkel nicht fehlen. DAS spricht nicht gegen sie, schon gar nicht als Mensch.

  9. @Andreas Müller
    Herr Niggemeier kritisiert in seinem Artikel die Ferndiagnosen von
    Dr. Jörges.
    Was machen Sie? Legen noch einen drauf, gebärden sich als Professor Müller mit Lehrstuhl für Ferndiagnostik und stellen wilde Theorien über irgendwelche Nebenwirkungen von Medikamenten auf.
    Wie sagt man in so einem Fall immer so treffend:
    Kannste dir nicht ausdenken!

  10. @ Frank Reichelt #11
    Es ist mir egal, was Sie sich nicht denken wollen.
    Jörges hat keine gesicherten Fakten und Quellen ins Spiel gebracht, sondern nur herumpsychologisiert. Das ist offenbar die Ebene, auf der das Thema in Deutschland belabert werden darf, garantiert ohne Erkenntnisfortschritt. Dazu gibt’s dann noch eine Meta-Debatte und Inklusionsforderungen.
    Der Tatsache, dass es Angela Merkel schlicht beschissen geht und man das seit Jahren auf Fotos ahnen konnte und dafür mit dem sichtbaren Tremor jetzt eine wichtige Information dazugekommen ist, muss aber ins Auge geblickt werden.
    Es ist etwas Fundamentales faul im Staate Deutschland. Und ich lasse es mir nicht nehmen, das offen beim Namen zu nennen.
    Theorien über Nebenwirkungen von Medikamenten stelle ich im übrigen nicht auf. Hierzu zitiere ich ausschließlich Quellen, Schritt für Schritt.
    Die einzige Spekulation besteht darin, dass es um genau dieses Medikament gehen könnte. Und dann ergeben die Beobachtungen plötzlich ein schlüssiges Bild. Nur so kann man sich als Einzelner Dinge erklären, über die eine Öffentlichkeit nicht sprechen will oder darf.
    Was ist denn Ihre Erkenntnismethodik? Warten bis irgendeine Autorität eine abschließende Wahrheit verkündet und dann zustimmend nicken?

  11. @9 Daniel Rehbein
    „Mir ist die Berichterstattung der vergangenen Tage über das Zittern von Angela Merkel auch aufgefallen. Und ich habe mich gefragt: Warum ist das so ein Thema?“

    Es gibt Krankheiten, die das Ausführen eines solch hohen Amtes nicht mehr ermöglichen. Und bei solch Krankheiten ist ein Zittern oder Tremor manchmal ein Symptom.

    Aber: Die Erklärung der Dehydrierung ist so plausibel an diesen beiden Tagen gewesen und das Zittern ansonsten nie aufgefallen (weil es nicht stattgefunden hat), so dass man tatsächlich nicht weiter spekulieren muss.

  12. @Andreas Müller: Ihre eigene Erkenntnismethodik ist so fantastisch, dass Sie nicht einmal gemerkt haben, dass der „New Zealand Herald“ den Artikel, den Sie hier so bedeutungsschwanger behandeln, bloß von der britischen „Daily Mail“ übernommen hat – ein Blatt von erbärmlichster Reputation.

    Was ich aber eigentlich sagen will: Sie können gern spekulieren, soviel Sie wollen. Im Zweifel nur nicht hier.

  13. Und vielleicht grundsätzlicher: Natürlich gibt es ein berechtigtes Interesse der Öffentlichkeit, wenn die Kanzlerin solche Symptome zeigt, zu erfahren, was dahinter steckt. Ich glaube auch nicht, dass man jede offizielle Erklärung dafür blind glauben muss oder sollte. Das heißt, dass es dann grundsätzlich auch zulässig ist, Spekulationen anzustellen. Dass ein solches Zittern Diskussionen und Berichterstattung auslöst, finde ich völlig normal.

    Etwas anderes ist es aber, auf eigenen Spekulationen, haltlosen Ferndiagnosen und bloßen Behauptungen einen ganzen bedeutungsheischenden Text aufzubauen, wie Jörges es tut, angefangen von der sichtbaren Lust, einfach mal eine Kolumne mit dem Satz „Die Kanzlerin ist krank“ zu beginnen.

  14. @ Stefan Niggemeier
    In ihrem Google-Ergebnis unter #2 ist auch ein Artikel des ‚Südkurier‘ enthalten, der nachdrücklich Zweifel an einer Dehydrierung als Ursache anmeldet. Vielen Dank dafür! Punkt für den ‚Herald‘ und die ‚Mail‘.
    Die US National Library of Medicine listet tatsächlich ebenfalls Lorazepam als ein Medikament mit der Nebenwirkung ‚Tremor‘ bei Unterdosierung, wie der New Zealand Herald berichtet hat.
    Ab diesem Punkt sehe ich wirklich beim besten Willen nicht mehr, warum mich die ‚erbärmliche Reputation‘ der Daily Mail noch kümmern sollte, die diese information vielleicht zuerst verbreitet hat.
    Manchmal sind es die Kinder und die übel Beleumundeten, die eine Tatsache als erste aussprechen, weil alle anderen zu vornehm dafür sind.

  15. @9 Daniel Rehbein
    „Angenommen, Angela Merkel müsste demnächst am Stock gehen. Oder sie müsste im Rollstuhl sitzen. Wäre das in irgendeiner Weise schlimm?“

    Natürlich wäre das in irgendeiner Weise schlimm. Zumindest für Angela Merkel und ihre Angehörigen. Wenn Sie selbst infolge einer Krankheit oder eines Unfalls dauerhaft Hilfsmittel nutzen müssten, da vorherige Selnstständigkeit und damit auch Selbstbestimmung gesundheitsbedingt reduziert wurden, würden Sie das nicht in irgendeiner Weise schlimm finden?

  16. @ Daniel Rehbein:

    Ich sehe in dieser ganzen Berichterstattung die Einstellung, daß ein Politiker (vor allem in führender Position) körperlich besonders fit und kräftig sein müsse. Also nicht nur der Norm entsprechend weiß und heterosexuell, sondern auch noch gesund und unbehindert.

    Das finde ich weit hergeholt. Hautfarbe und sexuelle Orientierung haben mit der Berichterstattung nicht das Geringste zu tun, Behinderung höchstens am Rande – in Form von Spekulationen über eine mögliche chronische Erkrankung der Kanzlerin, die sie im Wortsinne bei den Amtsgeschäften behindern könnte.

    Besonders fit (im sportlichen Sinne) muss ein Spitzenpolitiker vielleicht nicht sein. Leidlich gesund schon, denn in angeschlagenem Zustand steht man eine 14-Stunden-am-Tag-7-Tage-Woche nicht lange durch. Kanzlerin ist ein Hochleistungsjob.

    @ Andreas Müller:

    Ich habe manchmal ein Zittern in den Händen, wenn ich schwere Einkäufe nach Hause schleppe. Daraus ergibt sich schlüssig, dass die Kanzlerin in letzter Zeit mindestens zweimal ihre Aktenkoffer über längere Strecken selbst tragen musste. Und es ist ja wohl etwas faul im Staate Deutschland, wenn die Regierungschefin nicht einmal einen Kofferträger hat!

    Im Ernst: Unbewiesene medizinische Spekulationen seitens einer Zeitung, die nichts als Fernsehbilder von einem Vorfall kennt, nennen Sie „Tatsachen“? Die Logik dahinter lautet „Die Kanzlerin hatte einen Tremor“ – „Unterdosiertes Tavor verursacht einen Tremor“ – „Also schluckt die Kanzlerin Tavor“. Das ist ein schiefer Syllogismus nach dem Muster „Das Haustier meines Nachbarn hat gelb-braunes Fell“ – „Giraffen haben gelb-braunes Fell“ – „Also hat mein Nachbar eine Giraffe“. Ausgeschlossen ist das nicht, aber wahrscheinlich hat er eher eine Katze.

  17. Kann dem Müller endlich mal jemand den Gefallen tun und ihn endlich zum Opfer linksgrüner Meinungsdiktatur machen?

  18. @Jub 68:
    Offenbar ist gemeint „Schlimm für die Öffentlichkeit“.
    Es gibt buchstäblich Mio. Leute in D., denen es gesundheitlich schlechter geht als Merkel, die aber trotzdem keine pseudo-Mitleid-Artikel kriegen.

    An dieser Stelle, mit dem jetzigen Wissen, aus Rücksichtsnahme auf anderer Leute Privatssphäre, und insbesondere in Hinblick darauf, dass Merkel demnächst so oder so in den Ruhestand* geht, kann der Artikel nur lauten:
    „Merkel zittert. Es ist hoffentlich nichts ernstes. Wir wünschen ihr aber auf jeden Fall gute Besserung.“

    *Ist jetzt ein bisschen zynisch vom mir, aber wenn jemand, die oder der sich zur Wiederwahl für irgendein Amt stellt, eine Krankheit hätte, die sie oder ihn ernsthaft bei der Ausübung einschränken würde (krankheitsbedingte Auszeiten, Operationen, was auch immer), wäre das ein legitimer Grund, sie oder ihn nicht zu wählen, und von daher relevanter.

  19. „Eine Kanzlerin, die womöglich gelegentlich über sich selbst nachdenkt – was für ein Alarmsignal! Hans-Ulrich Jörges passiert sowas nicht.“

    Dieser Satz ließ mich herzlich lachen. Mal abgesehen vom Informativen, sind es solche amüsanten Spitzen, wegen denen ich Herrn Niggemeiers Texte gern lese.

    Allerdings weiß ich gerade nicht, ob man das uneingeschränkt als Kompliment verstehen sollte. Denn der Teil, der da bei mir ein leicht gehässiges „HöHöHö“ ausstößt, ist jenes Ventil, über das ich so Sachen wie Gernervtheit, Frustration, Hoffnungslosigkeit uvm. kanalisiere. Es ist jener Humor, den ich einerseits als „Notwehr“ gegen den allgemeinen Irrsinn sehr schätze, mit Blick auf die Diskussionskultur im Internet jedoch zunehmend auch fürchte. Weil dieser Humor je nach Kontext unterhalb von Artikeln, in den Kommentarspalten, unter Umständen als Trollen wahrgenommen würde, das die eigentliche Aussage verblassen lässt. Weil dieser Humor per Memes & Co. in sozialen Netzwerken zu einem politischen Werkzeug geworden ist, das Menschen bei ihren negativen Gefühlen packt. Weil jene Gefühle mich trotz zumeist grundlegend anderer politischer Ausrichtung die Gefühle verstehen lassen, die Trolle und Meme-Bastler mitunter antreiben. Und nicht zuletzt auch, weil es unweigerlich die Frage aufwirft, ob es einen Unterschied macht, ob diese Art des bissigen Humors in einem Artikel steht oder darunter. Denn die Antwort könnte lauten: Wenn das der Journalist darf, darf ich das auch.

    Okay, dafür, dass ich mich köstlich amüsiert habe und diesen Humor als Teil meiner Überlebensstrategie auch nicht missen möchte, war das jetzt ziemlich kritisch und fernab des eigentlichen Themas. Aber da mich dieser Zwispalt beim Schreiben oft ereilt und Herr Niggemeier und Übermedien mich einerseits sensibilisiert und so meinen Anspruch an Journalismus auch deutlich angehoben haben, dies zugleich aber auch immer mal wieder humoristisch torpedieren, wollte ich es nicht unerwähnt lassen.

  20. @ Andreas Müller (#21):

    Nö, das Beispiel passt aufs Haar – vorausgesetzt natürlich, Sie haben das Haustier noch nicht gesehen, sondern nur, sagen wir, ein gelb-braunes Haarbüschel im Zaun entdeckt. Nun googeln Sie „Tier“ und „gelb-braunes Fell“, stoßen auf Dutzende Möglichkeiten und entscheiden sich für „Giraffe“, weil Sie den Eindruck haben, das würde irgendwie zur Persönlichkeit Ihres Nachbarn passen.

    Genauso gehen Sie bei Ihrer Presselektüre vor: Der erste von Ihnen verlinkte Artikel lehnt zwar die Dehydrierungs-Hypothese ab, nennt aber (unter Berufung auf Ärzte) zahlreiche andere Möglichkeiten – tatsächlich Medikamenten-Missbrauch, aber auch zu viel Koffein oder Nebenwirkungen von Antibitioka, eine Schilddrüsen-Überfunktion, eine Unterzuckerung oder eine seltene Krankheit namens „Orthostatischer Tremor“, die bei Menschen jenseits der 60 auftreten kann.

    Alles Spekulation, alles möglich, nichts notwendig. Vielleicht muss Merkel Schmerzmittel nehmen, seit sie sich 2013 das Becken gebrochen hat. Vielleicht hatte sie eine Sommergrippe und das Antibiotikum nicht vertragen; vielleicht hat sie Probleme mit der Schilddrüse; vielleicht hatte sie zu viel Kaffee getrunken und zu wenig gegessen, so dass der Koffeinspiegel unter der Decke war und der Blutzuckerspiegel im Keller. Wir wissen es nicht.

    Sie aber entscheiden sich ausgerechnet für Tavor (die Giraffe): Zittern! Merkel! Tavor! Angstlöser! Barschel! Ominöser Flugzeugabsturz! Die Flugbereitschaft! Terroranschläge! All diese völlig disparaten Personen und Ereignisse von einer unter Dutzenden möglichen Ursachen aus zu einem „schlüssigen Bild“ zu verknüpfen und das dann nicht einmal mehr Vermutung zu nennen, sondern „Tatsache“ – das ist als „seriöse Erkenntnismethode“ höchstens beim Daniele-Ganser-Lehrstuhl auf der YouTube-Uni anerkannt. Oder beim Goldenen Blatt: „Schrecklicher Flugzeugabsturz – Merkel zittert um ihr Leben!“ #MatsSchönauer #TopfVollGold

  21. @ Unkritischer Kritiker
    Sie unterschlagen, dass es nicht nur ein Zittern gab, sondern schon lange schlimme Fotos, „In private she is even more miserable than she looks in public“ und erst im April einen lallenden Auftritt bei einer Pressekonferenz (Bekannte Nebenwirkung und Indikation für eine Dosisminderung, das wiederum das Zittern auslösen kann).
    Zu dieser Serie an beunruhigenden Informationen liefert eben die Giraffe Lorazepam eine stimmigere Erklärung als irgendein hektisches Eichhörnchen, das Sie hier zur Verwirrung ins Rennen werfen:-)

  22. @ ANDREAS MÜLLER und KRITISCHER KRITIKER

    Ich finde auch dass das Beispiel nicht passt. Denn Andreas Müller hat ja gleich 2 Fehlschlüsse.
    1. Das Zittern kommt von einem Medikament.
    2. Tavor verursacht Zittern und ist daher die Ursache (neben den ganzen anderen Medikamenten, die die gleiche Nebenwirkung haben.

    D.h. man müsste ihr Beispiel erweitern ala: Ich habe die Farbe Gelb-Braun bei meinem Nachbar auf dem Balkon gesehen.
    1. Das Gelb-Braune muss ein Tier gewesen sein.
    2. Giraffen sind gelb-braun und es muss daher eine Giraffe gewesen sein (neben anderen, gelb-braunen Tieren).

    Ansonsten:
    https://scilogs.spektrum.de/marlenes-medizinkiste/zitteranfall-merkel/

    Aber das schöne ist: Herr Müller wird das alles sowieso negieren/ignorieren. Das ist ja das schöne an Verschwörungstheorien. Natürlich könnte es sein, dass Tavor der Grund für die Zitterattacken war. Und dann sucht man sich halt alle Informationen, die dazu passen und lässt den Rest weg. Und andere, viel naheliegendere Gründe natürlich auch. Hat auch den Vorteil, dass man dann über Ängste und Flugzeugabstürze fabulieren kann. Dann hängt dann alles mit allem zusammen (Barschel!) und die blöde Systempresse verschweigt es uns nur. Und diese Nicht-Berichte sind dann in der VT-Welt auch noch die Bestätigung der Theorie. Ist doch schön, so ein geschlossenes Weltbild. Dann macht plötzlich alles den Sinn, den man gerne hätte….

  23. @Andreas Müller: Ja, das Video von der Pressekonferenz ist als Beweis wirklich unschlagbar. Das war früh morgens nach einem achtstündigen Verhandlungsmarathon. Wenn jemand danach furchtbar übermüdet wirkt und „lallt“, dann lässt sich das ja quasi nur durch Medikamente oder ihre Absetzung erklären.

    (Ockhams Rasiermesser spielt in Ihrer Erkenntnismethode keine größere Rolle, oder?)

  24. @Andreas Müller: Und Sie halten ernsthaft das Zitat „In private she is even more miserable than she looks in public“ von Nigel Farage (!) von 2014 in irgendeiner Weise für ein ernstzunehmendes Indiz für den Gesundheitszustand von Angela Merkel?

    Sie sind ein Witz.

  25. Kleiner Nachtrag: Der von Herrn Müller in #26 verlinkte Twitter-Kanal verbreitet nicht nur die Tavor-Hypothese unterstützt, sondern behauptet auch, Carola Rackete stünde auf der Gehaltsliste von George Soros. Im Untertitel heißt er „Institut für angewandtes Framing“. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

    Und ich habe natürlich kein „hektisches Eichhörnchen“ gegen die Giraffe gesetzt (#28), sondern einen kleinen Zoo voller Katzen, Hunde, Meerschweinchen und Hamster als mögliche Alternativen genannt – will sagen: Ich habe nicht behauptet, den Grund für die Zitterei zu kennen.

  26. @ Andreas Müller:

    Lorazepan ist eines von zahlreichen Medikamenten aus der Klasse der Benzodiazepine, zu denen auch viele andere Stoffe gehören, beispielsweise das Diazepam (auch bekannt als „Valium“). Benzodiazepine werden insbesondere zur Beruhigung, zur Verminderung von Angst und zum Anstoßen von Schlaf eingesetzt. (Das Problem: Bei regelmäßiger längerfristiger Einnahme entstehen oftmals schnell Toleranz und Abhängigkeit.)

    Ihre (versuchte) Beweisführung, dass Angela Merkels Zittern durch Lorazepamentzug hervorgerufen wird, beruht auf einem versuchten abduktiven Schluss auf die beste (bzw. auf die vermeintlich einzig plausible) Erklärung: Nur Ihre These könne – so muss das implizite Argument lauten – die beobachtbaren Tatsachen zufriedenstellen erklären; alternative Erklärungen hingegen könnten kaum ernsthaft infrage kommen.
    Das sehe ich aber nicht als gegeben:

    – Benzodiazepin-Entzug ist eine mögliche Ursache von Zittern – aber es gibt auch viele andere mögliche Ursachen. Dass ein Benzo-Entzug als Erklärung wesentlich wahrscheinlicher wäre als die Möglichkeit, dass eine andere Ursache vorliegt, wurde doch wohl nirgendwo behauptet.

    – Das „Lallen“ von Angela Merkel ist jedenfalls nach meinem Endruck geringfügig und könnte einfach auch die Folge von Übermüdung und Überanstrengung sein, wie Her Niggemeier das meint.

    – Wie man das Aussehen von Angela Merkel einschätzt, ist zum Teil subjektiv. Sie hat einen extrem anstrengenden Job und wird älter. Dass sie eindeutig „krank“ aussähe, lässt sich m.E. kaum sagen. Zudem führt eine regelmäßige Benzodiazepin-Einnahme nicht unbedingt dazu, dass jemand sehr krank aussieht. Doch selbst wenn dem so wäre und wenn Merkel eindeutig krank aussähe, kämen immer noch alternative Erklärungen in Betracht.

    – „[D]ass es Angela Merkel schlicht beschissen geht“, würde ich angesichts der Tatsache, dass sie (soweit Informationen vorliegen) jeden Tag ein enormes Arbeitspensum absolviert, das viele normale und gesunde Leute überfordern dürfte, nachdrücklich bezweifeln.

    – Der zweite Vorfall mit der Flugbereitschaft der Bundeswehr betraf offenbar ein Fahrzeug, das die bereits gelandete Bundeswehr-Maschine leicht gestreift hat – kein guter Plan für einen Terroranschlag. Dass es sich beim ersten Fall um eine Manipulation handelt, ist wohl in Erwägung zu ziehen, steht aber nicht fest. Doch selbst, wenn es fest stünde, würde daraus noch nicht folgen, dass Angela Merkel Benzodiazepine schluckt.

    – Auch zusammengenommen beweisen die von Ihnen gesammelten Indizien (von denen ich die Punkte mit dem Lallen, dem Aussehen und dem „beschissen gehen“ offen gesagt für sehr schwach halte) keinen Benzodiazepin-Konsum von Angela Merkel; würden sie es aber tun, dann kämen zahlreiche Medikamente aus ebendieser Substanzgruppe infrage, keineswegs nur Lorazepam.

    Kurzum: Ihre Hypothese bietet zwar EINE Erklärung für manche beobachtbaren Tatsachen; das heißt aber noch lange nicht, dass sie wahr wäre.
    Letzteres wäre nur dann zu folgern (im Sinne eines abduktiven Schlusses), wenn Ihre Erklärung zugleich die EINZIGE vernünftige Erklärung für besagte Tatsachen wäre; wenn also alternative Erklärungen unplausibel wären.
    Dies scheint wie dargelegt aber keineswegs der Fall zu sein.
    Solange bleibt Ihre Hypothese ein möglicher, letztlich aber spekulativer Erklärungsversuch.

  27. Also mir war immer diese graue,fahle (ungesunde)Hautfarbe zu Anfang der Karriere von Frau Merkel auf gefallen…90er Jahre-wir erinnern uns!
    Meine Vermutung war damals da sie aus Bitterfeld kam…
    einen Chemiestandort mit hoher Luftverschmutzung!
    Von daher tippe ich (auch wenn wir es nie wirklich erfahren werden) auf eine gesundheitliche Belastung,
    die auf damals auf genommene Toxine hinweist und sich jetzt in der Öffentlichkeit bemerkbar machen…
    Evtll gab es vorher noch kontrollierbare Symptome?!

  28. Lesenswerter und gut geschriebener Artikel, danke!

    Wollte nur auf einen Tippfehler aufmerksam machen: „Amtsunfähgikeit“.

    Zum Rest möchte ich mich #12 anschließen.

  29. @ Martin Däniken:

    Dass Merkel 1999 nicht den rosigsten Teint hatte, deutet darauf hin, dass ihre Zitteranfälle 2019 von einer Vergiftung durch die Bitterfelder Chemie-Industrie verursacht wurden, die um 1969 entstand? Herrje, das schießt nun wirklich den Vogel ab.

    Zur Aufklärung: Merkel hat nie auch nur in der Nähe von Bitterfeld gelebt. Sie ist in Templin in der Uckermark aufgewachsen – dort gibt es Wälder, Seen, frische Luft und keine Chemiefabriken. Nach ihrem Studium in Leipzig hat sie in Berlin als Wissenschaftlerin angefangen, und dort lebt sie bis heute.

    Aber wahrscheinlich ist sie ein paar Mal mit dem Zug durch Bitterfeld gefahren – das würde es natürlich erklären. Also, nicht. Diese Lust an der Ferndiagnose treibt wirklich seltsame Blüten…

  30. @Blinse: Danke!
    Wollte die Ferndiagnosiritis auf die Spitze treiben…
    Ist demnächst im ICD-10 ;-)

  31. @ Martin Däniken:

    Wenn das so ist, bitte ich um Entschuldigung. Ich bitte aber auch zu Bedenken, dass Ironie nicht einfach ist, wenn zum gleichen Thema schon Leute unterwegs sind, die ganz ironiefrei eine Verbindung zwischen Merkels Zittern und Barschels Flugzeugabsturz vor 32 Jahren hergestellt haben.

    Ironie ist kontextbedingt manchmal schwer zu erkennen. Ich habe in #19 auch ironisch argumentiert, aber zur Klärung ein „Im Ernst:“ hinterhergeschoben. Nicht weil ich die Leser hier für blöd hielte, sondern weil ich weiß, dass es objektiv schwierig ist, wenn man die Leute nicht kennt und wenn man keine Mimik und Gestik hat, die einem die Einordnung erleichtern.

    Blinse kann sich seine Arroganz jedenfalls sparen: „Wer Ironie nicht erkennt, ist zu doof zum Lesen“, stimmt einfach nicht.

  32. Den Spieß kann man doch auch umdrehen.
    Jemand kriegt es nicht hin, den Namen seines Mitdiskutatenten richtig aufzuschreiben.
    Statt, wie hier geschehen, dass Ganze als kindische Provaktion zu ignorieren (Rasiermesser), könnte man ihm auch unterstellen, (mindestens) eine Lese- & Rechtschreibschwäche zu haben und ihm daher die Fähigkeit zur Mitwirkung in diesem Diskussionsbereich absprechen.
    Ich bin ja durchaus für das Verabreichen der eigenen Medizin.

  33. Thema Ironie: ich schwanke auch immer noch ob das Video/der Kanal aus #32 Ernst gemeint ist oder nicht (also von dem, der das Video erstellt hat). Heutzutage weiß man ja nie…

  34. Man sollte immer alles für wahr halten… ;-)
    dann kann man immer ernsthaft sagen:
    „Ich habe es doch gewusst!“

  35. @ LLL #36
    „Solange bleibt Ihre Hypothese ein möglicher, letztlich aber spekulativer Erklärungsversuch“
    Ich stimme allen Ihren Aussagen zu, insbesondere auch der hier zitierten.
    Warum aber sollte ich einen möglichen spekulativen Erklärungsversuch nicht öffentlich machen, wenn zahllose große Medien Erklärungsversuche bereits auf vielen Seiten berichtet und besprochen haben, die offensichtlich nicht überzeugend („Dehydrierung“) oder gar völlig nutzlos („Klimawandel“) sind?
    Warum sollte ich die Psychopharmakon-Spur und ihr Potenzial zur Erklärung des Beobachtbaren nicht als kleiner Blogger diskutieren, wenn sie von großen Medien im Gegensatz zu all dem Larifari vollständig ignoriert wird?
    Die kontroverse Diskussion hier und ihre Anmerkungen haben jedenfalls dazu beigetragen, mein Bild zu schärfen.

  36. @48: „(…) wenn sie von großen Medien im Gegensatz zu all dem Larifari vollständig ignoriert wird?“

    „Mann, heute sind wieder viele Geisterfahrer auf der Straße!“

  37. @Andreas Müller:

    „Warum sollte ich die Psychopharmakon-Spur und ihr Potenzial zur Erklärung des Beobachtbaren nicht als kleiner Blogger diskutieren“

    Sie können „als kleiner Blogger“ alles mögliche diskutieren. Sie haben es hier aber als „die einzig logische Möglichkeit“ präsentiert.
    Und dann brauchen Sie sich nicht wundern, wenn andere das als groben Unfug/Verschwörungstheorie entlarven. Vor allem, wenn Sie noch dazu irgendwelchen abstrusen Verbindungen zu Barschel ziehen…

    Und zur Dehydration/Hitzeschlag nochmal: https://scilogs.spektrum.de/marlenes-medizinkiste/zitteranfall-merkel/
    Wenn Ihnen das nicht passt, glauben Sie halt weiter an Ihre Psychopharmaka-Variante wenn Ihnen das wider besseren Wissens Spaß macht.

  38. @ ICHBINICH #51
    „wider besseren Wissens“
    Es gibt bei mir kein besseres Wissen. Stattdessen wurde heute der 3. Anfall beobachtet. In Berlin. Bei aktuell 17° Celsius.
    Ihr Artikel wurde übrigens nach dem 1. Vorfall dieses Jahres geschrieben. Da war es noch heiß. Aber der Artikel erwähnt auch, dass es etwas Ahnliches bereits 2014 gegeben habe.
    Das ist ein Hinweis, nochmals auf den Kommentar #31 zu schauen. Das Problem hat also doch eine jahrelang Entwicklung und Kontinuität hinter sich. Ich sehe das keineswegs als Witz, sondern als sehr ernst an. Als medizinischer Laie ohne jede Unfehlbarkeit natürlich.

  39. Scheiße, klicke ich Idiot da auch noch drauf, aah ^^ Nice one, der Klick sei Ihnen gegönnt!

    Zum Thema:
    Also echt alles Geisterfahrer, nur Sie haben die Wahrheit™ erkannt und trauen sich (ALS EINZIGER!) es auszusprechen? Als medizinischer Laie, ohne „besseres Wissen“.
    Mutig, aber nicht auf die Weise, die Sie meinen :)

  40. Köstlich, wie beim Klimawandel, die „ich bin zwar kein Experte und nur Laie, aber könnte doch trotzdem recht haben“-Fraktion…

  41. @#53,54
    Zwei Maxe stellen sich ganz schön dumm.
    Journalisten schreiben ständig über Themen, in denen sie keine Experten sind. Dafür gibt es Datenbanken oder Fachleute, die man fragen kann.
    Die Schlüsselfrage ist doch, was Medien dazu treibt, eine Unsinnsaussage der Art
    „Angela Merkels Zittern hat mit dem Klimawandel zu tun“
    als Erklärung zu berichten und die Entschuldigung für den Blödsinn auch noch, während eine von Laien überprüfbare Aussage der Art
    „Medizinische Datenbank X listet y Medikamente, bei denen ein Tremor als Nebenwirkung aufgeführt wird…“ automatisch als ‚igitt‘ zu betrachten und einer gefühlten Schweigepflicht zu unterwerfen.
    Dasselbe gilt natürlich auch für die Hypothese eines ‚orthostatischen Tremor‘: das ist nachlesbar und zu mind. 80% für Nicht-Mediziner verstehbar. Es handelt sich nicht um eine Geheimwissenschaft.
    Über so schlichte Fragen hilft auch ein zur Schau gestelltes Überlegenheitsgefühl nicht hinweg.

  42. Über Baerbocks Satz mit dem Klimawandel ist in aller Regel nicht als mögliche Erklärung berichtet worden, sondern als Aufreger, dass die Grünen-Chefin sich so verrennt.

    Aber was Nigel Farage vor 5 Jahren sagte, das ist, wenn man es nur passend missversteht, bestimmt ein gutes Indiz für irgendwas.

  43. @ SN #56
    Dazu den Auszug aus dem schon unter #51 von ICHBINICH verlinkten Text:
    „Wie inzwischen bekannt wurde, litt unsere Bundeskanzlerin nicht zum ersten Mal an einem solchen Zitteranfall. Bereits 2014 musste sie während eines CDU-Parteitags ein Interview aus diesem Grund abbrechen“
    2014 war es auch, als Nigel Farage sich nach einer Einladung im EU-Parlament, entsprechend geäußert hatte. Es ist zwar Glück, dass das hier so gut zusammenpasst, aber kein Fehler, eine gesundheitliche Entwicklung über einen so langen Zeitraum zu betrachten.
    Mir persönlich ist 2014 noch nichts aufgefallen, aber als ich ab 2015 genauer hingeschaut habe, bin ich durchaus über manches Foto erschrocken.
    Probleme von Stress, Angst und Medikamenten brauchen dann trotzdem noch eine Weile, bis sie nicht mehr GELEUGNET werden können von Leuten, die nicht sehen wollen. Der Zeitraum scheint mir durchaus plausibel.

  44. Verstehen Sie mich nicht falsch: Sie sollten sich in Ihren Theorien viel öfter auf alte, missverstandene Polemiken von Nigel Farage stützen – das gibt Ihnen die richtige Glaubwürdigkeit.

  45. @ SN #58
    Traurig, traurig, jetzt kommen nur noch die Kontaktschuld-Argumente. Nigel Farages Aussage darf nicht einmal zitiert werden, als einer von vielen Hinweisen, dass es da vielleicht schon länger ein kleines Problem gibt, das heute unübersehbar groß geworden ist.
    Ich verstehe das natürlich auch irgendwie:
    Für eine Qualitätsmedienlandschaft, die Angela Merkel jahrelang als konkurrenzlose Lichtgestalt hochgejubelt und ernsthafter Kritik und demokratischem Wettbewerb präsidial enthoben hat, ist das ein erneuter Super-GAU. Nach Relotius, Hingst und wie die Qualitäts-Preisträger und Erwartungs-Erfüller sonst noch alle heißen: eine Katastrophe des Konformismus und des Nicht-Wissen-Wollen-Was-Ist nach der anderen.

  46. @Andreas Müller #59 Sie sollten sich um die tägliche Auszeichnung mit dem Goldenen Aluhut bewerben. Sie haben beste Chancen.

  47. @55: „Journalisten schreiben ständig über Themen, in denen sie keine Experten sind.“
    Und zimmern sich dann ihre Ableitungen zurecht, um diese dann als Tatsachen hinzustellen, gerne mit eher seltsamen oder bewusst sinnverdrehten Quellen?
    Yo, machen sie, wenn sie beim Goldenen Blatt und ähnlichem arbeiten…

  48. „mit eher seltsamen oder bewusst sinnverdrehten Quellen“
    Jo, schauen wir doch mal nach den Quellen und überlegen, was ich da noch verdrehen müsste:
    „Dass Kanzlerin Merkel mit einem A340-Airbus auf dem Weg zum G-20-Gipfel notlanden musste, erregte internationales Aufsehen. Es folgten viele weitere Pannen bei Regierungsfliegern. Die Bundesregierung hält Sabotageakte für möglich“
    Da würde ich nicht mehr mitfliegen wollen – ohne ein Mittel gegen die Angst. Diese Info passt sauber rein und kommt deshalb 1:1 in mein goldenes Blatt. Informiert meine Leser allemal besser als irgendein seriöser Baerbock-Sprung :-)

  49. @ANDREAS MÜLLER

    „Da würde ich nicht mehr mitfliegen wollen – ohne ein Mittel gegen die Angst. Diese Info passt sauber rein und kommt deshalb 1:1 in mein goldenes Blatt. “

    Wie gesagt ist das ja das schöne an Verschwörungstheorien. Es passt immer alles ins Bild! (wenn man die Ungereimtheiten einfach ignoriert. Hier z.B., dass — wie Sie ja selbst schreiben — der erste Zitteranfall schon 2014 war und es diese Pannen da noch nicht gab. Aber wer will denn schon so kleinlich sein…)

  50. @ ICHBINICH #65
    „wie Sie ja selbst schreiben — der erste Zitteranfall schon 2014 war“
    Ich habe das nicht geschrieben, sondern nur zitiert aus dem Link, den Sie in #51 verlinkt haben. Es war die einzige Quelle dafür, die ich bisher gesehen habe.
    Und Sie werden lachen: heute funktioniert der Link nicht mehr. ‚Marlenes Medizinkiste‘ gibt es noch, aber den Text nicht mehr. DAS ist eine seltsame Quelle im Sinne von DERMAX, vermute ich.

    Ich habe mehrere Gründe genannt, warum Angela Merkel Grund zu großer Angst hat. Flugzeugpannen waren nur einer davon.
    Wenn sie wirklich schon 2014 gezittert hat: damals hat sie mit François Hollande und Wladimir Putin das Minsker Abkommen ausgehandelt, sehr zum Ärger von Victoria „Fuck the EU“ Nuland, die wohl andere Pläne hatte.
    Vielleicht ist 2014 insgesamt gar kein schlechtes Startdatum für den ganz großen Schlamassel für Merkel und die EU? Vorher plätscherte alles eher träge vor sich hin. Die ganz schrillen Probleme kamen alle erst danach: Farages Lästerei, der Terror in Europe, der Brexit, die vielen Schutzbedürftigen, Trump, die AfD nach Lucke
    Ihre Einwände regen zum Nachdenken an! Dafür vielen Dank.

  51. @ Schnellinger #67
    Was hier ‚marschieren‘ bedeuten soll, wäre noch zu erläutern.
    Ich bin ja schließlich in dieser Frage völlig allein unterwegs gegen eine Armee von Zinnsoldaten, die hier der Reihe nach aufmarschiert mit immergleichen scheppernden Phrasen von ‚Aluhüten‘ und klingendem Parolenspiel. Dazu ist eigentlich alles gesagt:
    „Skeptiker als Spinner darzustellen, wird immer wieder versucht, indem bestimmte Phrasen stur wiederholt werden. Dabei werden offizielle Versionen von unbequemem Fragen abgeschirmt: indem diese Fragen bereits als ‚verrückte‘ Theorien bezeichnet werden“

  52. Was Sie machen, hat mit Skeptizismus nichts zu tun.
    Bei Bedarf erkläre ich Ihnen gerne den Unterschied zu axiomatischer Herangehensweise (das, was Sie machen).
    Insofern ist der verlinkte nachdenkseiten-Artikel hier nicht zutreffend.

  53. @ ANDERER MAX #69
    Erklären Sie mir lieber mal, warum große Teile der Presse nach dem Zusammenbruch der Geschichte von der Dehydrierung jetzt unisono solche Psycho-Erklärungen verbreiten:
    „Merkel zittert aus Angst vor dem Zittern“ oder so.
    Welches Axiom zwingt große Medien dazu, gemeinsam immer auf die Erklärung zu hüpfen, die am wenigsten Zweifel an der Regierungsfähigkeit der Kanzlerin aufkommen lässt?
    Skeptizismus gegen die Überlegungen eines kleinen Bloggers in Ehren, aber gegen die Meinungsmacht von Medienhäusern und ihren unermüdlichen Konformismus wäre er viel sinnvoller.

  54. @Andreas Müller: Der „Spiegel Online“-Artikel, den Sie verlinken, ist eine Nachricht. Er berichtet – ganz nachrichtlich und in direkter und indirekter Rede – welche Erklärungen die Kanzlerin und ihr Umfeld für das Zittern angeben, ohne sie sich zu eigen machen.

  55. @SN #71
    Das ist natürlich nicht ganz falsch.
    Wo bleibt aber die Frage nach der Plausibilität dieser Erklärung und die nach der wirklichen Ursache?
    Tatsächlich sind andere aber noch viel schlechter und machen aus dieser jüngsten Erklärung gleich noch ein Zeichen der Stärke.
    Das rudelhafte Wohlwollen für die offizielle Erklärung (des Tages) ist auffällig. Die Keule der Erkenntniskritik bleibt für Abweichler und Störenfriede reserviert.

  56. @Andreas Müller: Dass Sie Erklärungen, selbst von Fachleuten, mit Ihrem Aluhut nicht akzeptieren wollen, ist Ihr gutes Recht. Inwieweit diese Ablehnung plausibel ist, müssen Sie mit sich selber ausmachen. Aber mit Ihrer Bemerkung über rudelhaftes angebliches Wohlwollen ziehen Sie den Aluhut noch fester auf Ihren Schädel. Ich werde mir Ihre Statements jdfls nicht mehr zumuten. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

  57. @ VGB #73
    Sie lesen, was sie wollen.
    Und ich auch, z.B. einen „Politikpsychologen“:
    „Das heißt übersetzt: Lasst mich in Ruhe! Jeder Mensch ist mal krank, man muss das mit Kaffeesatzlesen doch nicht noch schlimmer machen. Wenn es wirklich nicht mehr geht, werde ich Euch schon reinen Wein einschenken“
    Das wäre doch mal eine Basis: Jetzt gibt es jedenfalls noch keinen reinen Wein. Fachleute zur Bestätigung finden sich trotzdem und Leute, die es glauben, auch zuhauf.

  58. Irre ich mich, oder wirkt es so, als ob Herr Müller denkt, einen Scoop gelandet zu haben?
    Das ist hier fast schon witzig zu lesen. :-)

  59. @75: Ist es schon ein „Scoop“, wenn eine mögliche skizzierte Erklärung sich als wahr herausstellt? Ich weiß ja nicht.
    Das wäre ja so, wie zu behaupten, der Wetterbereicht sei immer zu 100% korrekt wenn er meldet „Heute kann es regnen stürmen oder schneien oder nichts von alldem“.
    Außerdem würde die zweifelhafte „Ehre“ ja dem Urheber (Jörges?) zufallen, nicht dem Trittbrettfahrer.

  60. Eine Konditionierung durch die Nationalhymne kann auch eintreten. Wer über 15 Jahre immer wieder zur Nationalhymne steht. Das wird unter dem etwas esoterischen Stichwort Schlangenkraft international diskutiert. Die kann – fragen se den Yogalehrer – euphorische Zustände, Erleuchtung, aber auch Tremor auslösen.

    Es ist aber nicht unnormal. Es gibt hochbegabte Pianisten, die nicht mehr spielen können weil zwei Tasten miteinander verschmelzen, und auch Leute, die das Protokoll mit Nationalhymne nicht mehr ohne Zittern überstehen.

    Als ich 1999 in der Bundeswehr war, hat man uns beim Formaldienst erklärt, welche Probleme auftreten können. Das gesamte Protokoll ist ja eine unnatürliche Show.

    Beim Journalisten ist die Kanzlerschreibblockade noch nicht da. Das ist doch was…

  61. „Der Himmel ist blau weil Gott ihn so angemalt hat“ – Zack, alle Zweifeler stehen jetzt unter starkem Leugnungsdruck ^^

  62. @82: Entgegen der anderen Spekulanten hier meinen Sie also, die Hymne würde eine psychische Reaktion bei Frau Merkel auslösen, die sie einen Euphoriezustand versetzt und sie dadurch anfängt zu zittern.
    Da versuchen se mal Herrn Müller von zu überzeugen, der weiß nämlich, dass es eine Krankheit ist.
    Aber wahrschienlich einigen Sie sich dann auf eine psychische Krankheit und alle Zweifler stehen dann wieder unter Leugnungsdruck ^^
    Oh mann ich brauch‘ Wochenende…

  63. @ Anderer Max #83
    Ich darf Ihnen eine Sendung auf BR2-Radio heute Abend um 22:30 Uhr empfehlen. Es handelt sich um eine Wiederholung von heute Vormittag:
    „Freitagsforum: Chance oder Risiko – Wie viel Schwäche darf ich im Job zeigen?“
    Frauen berichten über ihren Weg in die und aus der Depression. Und wie waaaahnsinnig wichtig es dafür ist, sich ehrlich zu machen. Ganz am Schluss kommen sie, wie könnte es anders sein, noch auf Angela Merkel zu sprechen: sie muss nichts sagen, wegen der schlimmen Häme.
    Die Sendung hinterlässt einen äußerst skurrilen Eindruck:
    „Lasst uns endlich offen und ehrlich über Dehydrierung sprechen!“
    Wie man dem Hörer durch die Blume das mitteilt, was nicht offen zugegeben werden kann. Ein Manifest des Leugnungsdrucks.

  64. Herr Müller, Sie wissen doch, dass es nicht Dehydrierung war.
    #1 „Eher geht es um Medikamente“
    Na, steigt der Leugnungsdruck?

  65. @ ARMER MAX #86
    Gut, dass wir uns darüber einig sind: Dehydrierung war es sicher nicht.
    Ich finde weiterhin, dass Medikamente, Psychopharmaka, Benzodiazepine, Tavor am besten ins Gesamtbild passen.
    Alternativen sind nicht vorteilhafter, wenn auch schon lange im Angebot.
    Und Sie sollten öfter mal an #12 denken: eigener Anspruch!
    Sie füttern mich mit nichts, und als Reaktion füttere ich das Publikum mit Quellen. Das ist ein ungleiches Spiel, das Sie eher nicht gewinnen.

  66. Wir sind uns nicht einig!
    Sie scheinen ja nicht mal mit sich selbst einig zu sein, in #85 referenzieren Sie eine Radiosendung, die über Dehydrierung spekuliert. Sie selbst spekulieren über Medikamente. Der neue Link spekuliert über Alkohlsucht.
    Vielleicht hat ja auch jemand ein N64 RumblePack in Angela Merkel installiert?

  67. @ ARMER MAX #88
    Ich kenne und diskutiere auch die Alternativen, die ich für weniger überzeugend halte.
    Und in #85 habe ich nichts referenziert, was über Dehydrierung spekuliert. Es ging dort um den Umgang mit Depression und psychischen Zusammenbruch im Beruf mit einem erstaunlichen Moderationsrahmen Angela Merkel. Passt!
    Sie müssen sich Quellen schon ansehen oder anhören, wenn Sie etwas Sinnvolles dazu sagen wollen. Einfach nur rummaulen, weil sie von mir davon erfahren haben, ist kein seriöser Umgang mit Quellenmaterial.

  68. Vielleicht hat Angela Merkel auch ihr Handy nicht auf Stumm gestellt und der Vibrationsalarm hat sich auf ihren Körper übertragen?!
    Oder es gab ein Erdbeben zu dem Zeitpunkt und Frau Merkels Körper resonierte mit der Amplitude?
    Ne, jetzt hab ich’s – Das war eine neue Folge „Hysterical Literature“!
    Oder doch Rumble Pack?

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