Falsche Behauptungen in der BPK

Wirtschaftsministerin Reiche sagt die Unwahrheit – und die „Tagesschau“ verbreitet sie

In der Bundespressekonferenz behauptete Katherina Reiche vorige Woche, ihr Ex-Arbeitgeber Westenergie betreibe kein Gasgeschäft. Was nicht stimmt, aber trotzdem von der „Tagesschau“ vermeldet wurde, ohne Einordnung. Dabei wäre Reiches falsche Aussage so leicht zu überprüfen gewesen.
Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche (CDU) am 22.4.2026 in der Bundespressekonferenz.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche.Screenshot: youtube.com/bundeswirtschaftsministerium

Diese Nachfrage gefiel Katherina Reiche (CDU) offensichtlich nicht so gut. Am vergangenen Mittwoch war die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie zu Gast in der Bundespressekonferenz. Gegen Ende der Fragerunde wollte der Journalist Tilo Jung wissen, ob Reiche es ausschließe, nach ihrer Zeit in der Bundesregierung „wieder in der fossilen Energiebranche zu arbeiten“. Sie sei ja früher schon in der „Gaslobby“ tätig gewesen.

„Gaslobby“ – das Wort ließ Reiches Blick plötzlich finsterer werden.

„Ich weise das zurück“, erwiderte sie streng. „Ich war nie in der Gaslobby tätig.“ Sie habe für ein Unternehmen (Westenergie) gearbeitet, „das Stromleitungen gebaut hat und an der Energiewende gearbeitet hat“. Es habe Solaranlagen und Windparks angeschlossen, „Energieinfrastruktur“ betrieben, das sei ein „gravierender Unterschied“. 

Und Reiche behauptete: 

„Das Geschäftsfeld der Westenergie umfasst kein Gasgeschäft, das ist falsch!“

Doch falsch ist, was Katherina Reiche da sagte. Nur fiel das nicht allen auf. Reiches Behauptung hat es sogar in einen Artikel der „Tagesschau“ geschafft, ohne Zusatz, was daran nicht stimmt. Korrigiert wurde das erst nach einigen Tagen, nachdem wir beim Autor des Textes nachgefragt hatten.

Reiches Vergangenheit

Der Konzern Westenergie, wo Reiche bis zu ihrem Antritt als Ministerin Vorstandsvorsitzende war, betreibt (über eine 100-prozentige Tochtergesellschaft) sehr wohl ein Gasnetz. So steht es auch auf der Internetseite des Unternehmens.

Außerdem war Reiche vor ihrer Tätigkeit bei Westenergie mehrere Jahre Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU). Der Lobbyverein vertritt unter anderem die Interessen von Stadtwerken, und die vertreiben unter anderem auch Gas. Der Vorwurf, Katherina Reiche mache nun auch entsprechend Politik, ist nicht neu. Christina Deckwirth von Lobbycontrol sagte beispielsweise erst vor zwei Wochen dem MDR, Reiche falle immer wieder als „Sprachrohr der Gaslobby“ auf. 

Von Medien wurden Reiches falsche Behauptungen in der Bundespressekonferenz nur vereinzelt thematisiert – was überraschend ist: Eine Ministerin, die so ungeniert vor versammelter Presse die Unwahrheit serviert, verdient eigentlich mehr mediale Beachtung.

Tilo Jung jedenfalls postete einen Videoausschnitt der Pressekonferenz auf X mit der Bemerkung, Reiche habe „gelogen“. „t-online“ titelte: „Katherina Reiche macht Falschaussage“. Und der Sender n-tv zitierte die Plattform „Abgeordnetenwatch“ mit den Worten: 

„Tatsächlich war Reiche noch am Tag ihrer Vereidigung [als Bundesministerin] als Lobbyistin der Eon-Tochter Westenergie im Lobbyregister geführt. Westenergie verdient sein Geld unter anderem mit Gas.“

„Tagesschau“ ohne Einordnung

Bei der „Tagesschau“ hingegen klang das ganz anders, schon in der Überschrift: 

„Reiche fordert Reformen und weist Kritik zurück“

Der Artikel, der vorigen Mittwoch erschien, ging am Ende kurz auf die (vielfach geäußerte) Kritik ein, Reiche bevorzuge fossile Energieträger wie Öl und Gas – und überließ Reiche das letzte Wort. Das kann ohnehin problematisch sein, weil so ein Ende immer nachhallt, also besonderes Gewicht bekommt. Und hier endete der Text dann auch noch ausgerechnet mit Reiches falscher Behauptung, Westenergie betreibe kein Gasgeschäft.

„Nicht ausreichend überprüft“

Auf Übermedien-Nachfrage am Montag antwortete der Autor des Artikels, der als Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio arbeitet (Fachgebiet unter anderem: Wirtschaft und Energie), er habe Katherina Reiches Aussage „nicht ausreichend überprüft“. Man könnte auch sagen: gar nicht. „Der Fehler lag hier eindeutig bei mir.“ Er werde sich um einen Korrekturhinweis bemühen.

Bis dieser Nachtrag am Montagabend erschien, vergingen allerdings noch mal einige Stunden, weil die „Tagesschau“ dafür eigens bei Westenergie angefragt hatte. Um dann eine Antwort zu erhalten, die auch eine Recherche ein kurzer Blick auf die Webseite des Unternehmens ergeben hätte: Dass Westenergie „neben einem Stromnetz und erneuerbaren Energieanlagen auch ein Gasnetz mit einer Länge von 37.000 Kilometern betreibt“. (Auf seiner Internetseite gibt Westenergie 38.000 Kilometer an.) 

Reiches Framing dominiert aber weiter den Artikel. Dass sie Kritik zurückweise, steht immer noch in der Überschrift, im Vorspann und noch mal in einer Zwischenüberschrift im Text. Wäre es nicht treffender, hervorzuheben, dass Reiche die Unwahrheit über ihre Vergangenheit gesagt hat? Wäre das nicht die Nachricht?   

Sowieso ist es bemerkenswert, dass es Reiches Behauptung in einen „Tagesschau“-Artikel schaffte, ohne eingeordnet zu werden. Womöglich folgte der Text der stumpfen Logik des Nachrichtengeschäfts: Äußerungen, die hochrangige Politiker in Pressekonferenzen zum Besten geben, werden einfach wiedergegeben. Was eine Ministerin sagt, ist also erst mal eine Nachricht, und eine Einordnung nicht so zwingend. Aber diese Art von Verlautbarungsjournalismus genügt eben nicht.

Besonders ärgerlich ist es hier auch deshalb, weil die Aussage so leicht zu überprüfen gewesen wäre. Und normalerweise werden Artikel ja noch mal von einer weiteren Person, einem Chef vom Dienst zum Beispiel, abgenommen, bevor sie publiziert werden. Das ist entweder nicht passiert, oder es ist niemandem aufgefallen, dass das, was Reiche sagt, nicht stimmen kann. Obwohl ihre Nähe zu der Branche, für die sie als Ministerin zuständig ist, doch hinlänglich bekannt ist.

Und selbst nachdem der Text online war und andere Medien längst kritisch berichtet hatten, reagierte in der Redaktion der „Tagesschau“ niemand; der Artikel blieb einfach tagelang unkorrigiert stehen. Was bedeuten kann, dass eine der renommiertesten Nachrichtenredaktionen die anderen Berichte gar nicht mitbekommen hat – oder es als nicht so wichtig erachtet, die Falschaussage einer Ministerin in einem Artikel zügig zu korrigieren. Beide Optionen sähen für die „Tagesschau“ nicht besonders gut aus.

Und Katherina Reiche? 

Das Energiewende-Magazin „Cleanthinking“ hat nicht bei Westenergie nachgehakt (warum auch?), sondern Reiches Ministerium mit den Widersprüchen konfrontiert und gefragt, ob die Ministerin ihre Aussagen dennoch aufrechterhält. 

Die Antwort des Ministeriums beginnt mit dem formschönen Satz: „Die Worte der Ministerin stehen für sich.“ Und weiter heißt es: 

„Sie [Katherina Reiche] hat insbesondere darauf hingewiesen, dass das Unternehmen Westenergie kein Lobbyverband ist, sondern allgemein Infrastruktur betreibt, insbesondere auch im Strombereich.“

Auch hier kann man wohl sagen: Diese Worte stehen für sich.

16 Kommentare

  1. Müsste es im Titel nicht heißen: Wirtschaftsministerin Reiche lügt? Die Unwahrheit kann man ja auch aus Unwissenheit sagen, aber davon kann ja hier nicht ausgegangen werden, oder?

  2. Zu #1

    „Lügen“ würde vermutlich eine innere Absicht unterstellen, deren Nachweis quasi unmöglich ist. Allerdings wäre „redet Quatsch über“ eine deutlichere Variante gewesen, ntv.de hat das mal bei einem Friedrich-Merz-Zitat gemacht. Das impliziert ja einen Faktencheck, der problemlos möglich ist.

  3. Wie ich die hasse, diese Vertrumpung der Politik, dieses Lügen der Fossillobbygesteuerten.
    Da ARD ein staatlicher Sender ist, sollte man mal eine gründlichste Recherche darüber führen, wie sehr der Sender dazu benutzt wird, diese Lügen oder Falschaussagen pro-Fossillobby zu verbreiten.

    @ #3, Kritischer Denker,
    Hahahaha, der war gut.

  4. @#3 Sorry, Name falsch abgetippt. War wohl ein Freudscher Verschreiber, da kritische Kritiker in der Regel auch denken.

  5. Die ARD ist kein staatlicher Sender.
    Warum der Redaktion durchgegangen ist, dass Reiche offensichtlich lügt, ist natürlich trotzdem aufklärungswürdig.

    Mir fällt auf, dass es immer schwieriger wird, Kritik an der Regierung zu üben, ohne braune Schmeißfliegen anzulocken. Was natürlich Teil der rechten Strategie ist; Regierungskritik darf nicht ohne blaue „Alternative“ gedacht werden.
    Hier wird die Strategie beleuchtet am Beispiel „Biden Burgers“ in den USA vor ca. 4 Jahren: https://www.youtube.com/watch?v=3yEh6T1kYMQ
    „Right-wing news media invents a story about a liberal politician. Mainstream media debunks it. Liberal media uses the invented story to defend the liberal politician from legitimate criticism and from the left.“

  6. @ #3 Oder sie hat zuviel davon geschnüffelt.

    Aber mal ernsthaft. Als ich des Herrn Jungs Beitrag gesehen habe, fragte ich mich: Wen möchte Fr. Reiche hier ohne Not auf den Arm nehmen? Wer nimmt ihr wirklich ernsthaft ab, nach all den Vorfällen und unausgegorenen Vorschlägen, wegen der sie nun kontinuierlich in der Kritik steht, nie in im Gasgeschäft tätig gewesen zu sein?

    Dank ihres Artikels weiß ich nun das ein Vertreter unserer Qualitätsmedien dies dankbar zum Anlass genommen hat, daraus eine solche peinliche Nachricht zu fabrizieren.

    Wie immer von Ihnen gewohnt, herrlich pointiert formuliert. Wer braucht Satire, wenn die Realität mittlerweile Tag fur Tag Steilvorlagen liefert?

  7. Na danke ARD, direkt doppelt Mist gebaut.
    Einmal die Lüge von Fossil Kathi weiterverbreitet und zum anderen Wasser auf die Mühlen derer die die öffentlichen und demokratischen Institutionen diskreditieren und abschaffen wollen.
    Mmn zeichnen ihre Worte und Taten doch ein eindeutiges Bild einer Ministerin die mindestens zum Teil für die fossile Energiebranche lobbyiert. Wenn man das als Nachrichtenmedium nicht immer im Hinterkopf hat wenn sie irgendwas sagt, dann läuft doch etwas gewaltig schief.

  8. Man möchte ja nichts unterstellen. Das Handeln der CDU/CSU-Verantwortlichen erinnert halt sehr daran, wie es in den USA gerade läuft. Es ist egal, was man sagt. Gerne auch widersprüchlich, bis es nicht mehr um Fakten, sondern nur noch um Gefühl geht. Hauptsache die eigene Bubble wird bedient. Daher halte ich mittlerweile Vieles für möglich. Ich hoffe nicht, dass der ARD-Programmdirektorin Christine Strobl auch die Tagesschau zu links ist und man solche fehlende Einordnung „akzeptiert“. Nur ein ungutes Gefühl.

  9. Was mich in solchen Momenten immer wieder fast um den Verstand bringt: Warum gibt es scheinbar kaum noch Journalist:innen, die so tief im Thema sind, dass sie Reiches dreiste Falschaussage direkt vor Ort aufdecken? Oder warum sind die kundigen Journalist:innen offenbar nie da, wenn man sie brächte?

    Stellen wir uns vor, Tilo Jung selbst oder irgendein anderer Medienvertreter in der vollen BPK – nur ein einziger – hätte auf Reiches Aussage die Nachfrage stellen können:

    „Westenergie betreibt ein Gasnetz von mehr als 30.000 Kilometern Länge und vertritt etliche Stadtwerke, die Gas verkaufen. Wissen Sie das nicht oder wollen Sie uns und alle Menschen, für die Sie nach eigener Aussage Ministerin sind und Politik machen, gerade für dumm verkaufen?“

    Das ist inhaltlich nicht zu viel verlangt, finde ich. Weil es ja eben nicht um Hintergrundwissen oder ein neues Thema geht, sondern um eine Kritik, die seit Monaten Anlass für Recherchen und Berichterstattung war – und um eine offen verfügbare Information. Man kann erwarten, dass irgendjemand in der Hauptstadt- und Wirtschaftspresse das weiß.

    Warum das einen Unterschied gemaht hätte: Der Verlautbarungs-Journalismus funktioniert nur deswegen so gut, weil Politiker:innen kaum noch live factgecheckt werden. Nicht in Tv-Talkrunden, nicht in den Nachrichten, nicht einmal in der BPK.

    Nachträgliche Richtigkstellungen sind wichtig! Aber egal wie prompt und wie prominent sie ausfallen – sie verhindern nie, dass der Stuss, der uns erzählt wird, sich erstmal verbreitet. Wer liest schon drei Tage später eine Korrektur in einem tagesschau-Artikel?

    Hätte jemand in der BPK live „stellen“ können, hätten die Berichte im folgenden News Cycle ganz anders geklungen: „Ministerin Reiche entschuldigt sich nach eindeutiger Falschaussage.“

    So aber werden wir diese dreisten Lobbyist:innen, die sich als Politiker:innen verkleiden, erst recht nicht wieder los. Weil wir als Medien ihnen ihre schmierigen Strategien durchegehen lassen…

  10. Wenn Westenergie nicht lobbyistisch tätig wäre, bräuchte sie keine Eintragung im Lobbyregister. K.Reiche war für Westenergie nicht nur als Vertreterin, sondern auch als Person, die unmittelbar Interessensvertretung ausübt aufgeführt. Bei ihrem Ausscheiden hatte die Westenergie zwei Regelungsvorhaben im Gas-Bereich im Lobbyregister gemeldet (jeweils zu Wasserstoffnetzen). (Alles einfach recherchierbar.)

  11. Kann es damit zu tun haben, dass die ARD-Programmdirektorin Christine Strobl (CDU) ist, deren Ehemann Thomas Strobl (CDU) und deren Vater Wolfgang Schäuble (CDU)?

    Nur so eine Idee.

  12. @10 Volker: Kleine Korrektur. Die Stadtwerke werden von dem erwähnten Verband vertreten, nicht von Westenergie.

    @12 Michael: Sie meinen, Wolfgang Schäuble hat aus dem Grab heraus seine Tochter angewiesen, diesen „Tagesschau“-Text anzuweisen?

    Und um es noch mal zu wiederholen, auch wenn es Anderer Max schon korrigiert hat: Die ARD ist kein staatlicher Sender. Doppelt hält vielleicht besser. ;)

  13. Der Punkt ist, daß zu wenig unmittelbar nachgehakt und richtig gestellt wird. So durfte Alice Weidel in einer Talkshow unwidersprochen behaupten, Hitler sei links gewesen.

  14. Ich habe auch das Gefühl, Journalisten sind noch etwas überfordert mit diesen dreisten und offensichtlichen Lügen die mit voller Überzeugung rausgehauen werden. Da hat man dann vielleicht doch ganz leichte Zweifel – hab ich doch was übersehen oder nicht bedacht. Die krux der ehrlichen Menschen die sich lieber erst nochmal selbst hinterfragen bevor sie die anderen der Lüge bezichtigen. Denn der/die wird doch nicht bei einer offiziellen Pressekonferenz oder ähnlichem, vor einem Millionen Publikum so dreist Lügen. Da schau ich mir lieber nochmals alle Fakten genauer an.

    Dieses mMn ehrenwerte und für ein gutes Miteinander unerlässliche Verhalten könnte noch unseren Untergang bedeuten, denn wie schon andere auch in anderen Artikeln mehrfach erwähnt haben, die Lüge die in der Welt ist lässt sich durch spätere Faktenchecks nahezu gar nicht mehr einfangen/widerlegen.

  15. Eine besonders dolle Lüge hat Ministerin Reiche am 29.07.2025 beim Besuch des Hamburger Hafens verbreitet – „Wir importieren mehr als wir exportieren. Das zeigt sich in einer Rezession.“ Der eine Satz eine Lüge – weil Monat für Monat werden immer noch Exportüberschüsse erzielt – kombiniert mit einer krass verqueren Schlussfolgerung. Wie kann jemand bar jeglicher Ahnung das Wirtschaftsministerium leiten? ((OK der Bundeskanzler haut auch laufend seltsame Sätze raus))
    Gestört hat das weder NDR noch ZDF oder sonst wen – die haben lustige Video-Ausschnitte der Statements unkommentiert wiedergegeben
    Übrigens ist die Berichterstattung über den Besuch im Hamburger Hafen kurios – das ZDF hat für WISO einen Ausschnitt gewählt, da gibt Reiche ihr Statement kurz nach der Präsentation eines roten RoboterHundes auf regennassem Untergrund (https://www.zdf.de/play/magazine/wiso-104/wiso-vom-6-oktober-2025-100 so ab min28:40)
    dann gibt es einen Bericht
    https://www.thb.info/rubriken/politik-konjunktur/detail/news/reiche-am-cta-standort-staerken.html
    auf trockenem Asphalt mit grauem RoboterHund und Frau Reiches zweiter Satz wird diesmal „Das zeigt, wir sind in einer wirtschaftlichen Schwächephase.“

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