Jens Spahn und Springer

Der ganz normale „Spahn-Sinn“ 

Die einstige „Kanzlerhoffnung“ Jens Spahn ist nur noch einfacher Abgeordneter. Mit einem nach 18 Minuten wieder gelöschten Bericht hat „Bild“ einigen Anteil an diesem Abstieg. Hatte das Springer-Blatt Spahn nicht nach Kräften gefördert? Rückblick auf eine ganz besondere Beziehung. 
Jens Spahn guckt zur Seite, daneben die Logos von „Bild" und „Welt“
Besonderes Verhältnis: CDU-Politiker Jens Spahn und die Springer Medien „Welt“ und „Bild“Foto: dts Nachrichtenagentur

Ein Boulevard-Blatt veröffentlicht das Foto eines Politikers mit Baby auf dem Arm: Wahrscheinlich hätte sich niemand gewundert, wenn „Bild“ den Schnappschuss eines „Leserreporters“ vom Flughafen Olbia auf Sardinien einfach online gelassen hätte. Der Schaden für Jens Spahn war ohnehin angerichtet: Der CDU-Politiker war als neues Mitglied des Haushaltsausschusses zu seiner ersten Sitzung im Bundestag erwartet worden, hatte sich aber offenbar abgemeldet, angeblich wegen einer Erkrankung des Kindes. Das Foto aus Sardinien kam da natürlich ungelegen. 

Fragwürdige Lösch-Aktion

Noch interessanter wurde die Geschichte, als „Bild“-Chefredakteurin Marion Horn das Foto und den zugehörigen Artikel schnell wieder löschen ließ und sich die Redaktion bei Spahn sogar

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