Der ganz normale „Spahn-Sinn“

Ein Boulevard-Blatt veröffentlicht das Foto eines Politikers mit Baby auf dem Arm: Wahrscheinlich hätte sich niemand gewundert, wenn „Bild“ den Schnappschuss eines „Leserreporters“ vom Flughafen Olbia auf Sardinien einfach online gelassen hätte. Der Schaden für Jens Spahn war ohnehin angerichtet: Der CDU-Politiker war als neues Mitglied des Haushaltsausschusses zu seiner ersten Sitzung im Bundestag erwartet worden, hatte sich aber offenbar abgemeldet, angeblich wegen einer Erkrankung des Kindes. Das Foto aus Sardinien kam da natürlich ungelegen.
Fragwürdige Lösch-Aktion
Noch interessanter wurde die Geschichte, als „Bild“-Chefredakteurin Marion Horn das Foto und den zugehörigen Artikel schnell wieder löschen ließ und sich die Redaktion bei Spahn sogar

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