Wieso ist das so? (37)

Wie nah stehen sich Journalisten und Politiker?

Gerade für Hauptstadtjournalisten ist der direkte Draht zur Politik Teil des Arbeitsalltags – von spontanen SMS-Nachrichten an Koalitionsmitglieder bis zu vertraulichen Hintergrundgesprächen. Politikjournalistin Helene Bubrowski erklärt, warum diese Nähe wichtig ist und wo sie ihre Grenzen zieht.
Im Flieger mit dem Bundespräsidenten: Frank-Walter Steinmeier spricht auf einer Reise nach Rom mit Journalistinnen
Im Flieger mit dem Bundespräsidenten: Frank-Walter Steinmeier spricht auf einer Reise nach Rom mit Journalistinnen.Foto: IMAGO / dts Nachrichtenagentur

Eine gewisse Nähe zu Politikern ist für Journalisten wichtig für ihre Berichterstattung. So können sie besser verstehen, was hinter den Kulissen passiert, und politische Entscheidungen einordnen. SMS-Schreiben mit dem Minister oder der Abgeordneten gehört für Hauptstadtjournalisten ebenso zum Alltag wie regelmäßige Hintergrundgespräche oder Reisen im Regierungsflieger.

Warum reicht es nicht, Informationen ausschließlich über Pressestellen einzuholen? Wie lässt sich trotz enger Kontakte professionelle Distanz wahren? Und was würde sich verändern, wenn es diese Nähe nicht mehr gäbe? Darüber haben wir mit Helene Bubrowski von „Table Media“ gesprochen.


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