Bezahlbarer Wohnraum

Fliegen wir gemeinsam über eine x-beliebige deutsche Stadt: Im Zentrum finden sich dicht gedrängte Mietwohnungen, am Stadtrand reihen sich freistehende Einfamilienhäuser aneinander. Im Norden vermietet eine Genossenschaft mehrere Wohnungen, im armen Süden ragen Hochhäuser aus dem Boden. Weil immer mehr Menschen in der Stadt leben wollen, ziehen Bagger und Kräne auf frischem Bauland gerade emsig Neubauten hoch.
In jeder Stadt tummeln sich verschiedene Wohnformen, viele Medien nutzen dafür aber oft nur den unkonkreten Begriff Wohnraum. Warum beschreiben sie nicht einfach das, worum es geht? Miethäuser, Eigentumswohnungen, Villen, Penthouse-Lofts, Klitschen …? „Wohnraum“ klingt so kalt und steril, nicht unbedingt wie ein Ort, an dem man sich gerne aufs Sofa fläzt.
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