Haben Medien im Kampf gegen KI-Fakes schon verloren?
Immer häufiger schafft es KI-manipuliertes Material in große Medien. Was können Redaktionen tun, um das zu verhindern? Holger ruft an bei Anika Gruner, Expertin für Deepfake-Erkennung.
Vergangene Woche machte der „Spiegel“ transparent, dass er versehentlich KI-generiertes Bildmaterial in seiner Berichterstattung über den Iran verwendet hatte. Die Redaktion erkannte das erst, als es zu spät war – nachdem die Bilder veröffentlicht worden waren.
Ähnlich war es mit einem KI-generierten Video eines angeblichen ICE-Einsatzes in den USA, das in einem Beitrag des „heute journal“ im ZDF landete. Und im Januar druckten mehrere Zeitungen KI-manipulierte Fotos von der angeblichen Gefangennahme des venezolanischen Machthabers Maduro.
Wie können sich Redaktionen gegen diese Gefahr wappnen? Darüber spricht Holger Klein diese Woche mit Anika Gruner. Ihr Start-up hat eine Software entwickelt, die Redaktionen dabei helfen soll, KI-manipulierte und KI-generierte Fotos und Videos zu erkennen. Das Team unterstützte auch den „Spiegel“ bei der Identifizierung der KI-Fakes aus Iran.
Wie gehen sie dabei vor? Wie problembewusst erlebt sie Redaktionen? Und warum wird es selbst für geschulte Augen immer schwieriger, KI-Fakes zu erkennen? Darüber sprechen Holger Klein und Anika Gruner in der neuen Folge von „Holger ruft an…“.
Die Gesprächspartnerin
Anika Gruner ist Mitgründerin und Co-Geschäftsführerin der Neuramancer AI Solutions GmbH, einem bayerischen Deep‑Tech‑Startup für KI‑gestützte Deepfake‑Erkennung und Multimediaforensik. Gegründet hat sie Neuramancer 2024 zusammen mit Anatol Maier, der seine Expertise aus seiner Forschung in diesem Bereich einbringt. Anika ist studierte Medienwissenschaftlerin und sammelte bereits berufliche Erfahrung sowohl beim öffentlich‑rechtlichen Rundfunk (BR) als auch in privaten Medienhäusern (u.a. ProSieben).
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