Holger ruft an (225)

Warum ist der Sportjournalismus immer noch fest in Männerhand?

Obwohl immer mehr Frauen als Sportjournalistinnen arbeiten, bleibt das Ressort ganz klar eine Männerdomäne. Woran liegt das – und was müsste sich ändern? Holger Klein ruft bei Sportjournalistin Nora Hespers an.
Die Sportjournalistin Nora Hespers.Foto: Annette Etges

Frauen im Sportjournalismus bleiben eine Minderheit. Seit Jahren liegt ihr Anteil zwischen zehn und 15 Prozent. Darüber können auch einzelne Entwicklungen nicht hinwegtäuschen. Etwa, dass bei Fußballübertragungen im Fernsehen mittlerweile rund die Hälfte der Moderator:innen weiblich sind. Denn auch diese erfreuliche Zahl hat eine Kehrseite: Männliche Kommentatoren sind immer noch deutlich in der Mehrheit, und auch in Führungspositionen sind kaum Frauen zu finden.

Dazu kommt: Gerade in Sportarten wie Fußball erleben Frauen besonders heftige Angriffe. Wenn Kommentatorinnen wie Claudia Neumann am Mikro seien, müssten sie in der Online-Redaktion deutlich mehr Community Manager als sonst einsetzen, sagte 2021 der damalige ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann der dpa. So sehr stiege die Anzahl an Beleidigungen und sexistische Kommentaren in den sozialen Medien.

„Obwohl mehr Frauen in den Sportjournalismus kommen, bleibt noch viel zu tun“, sagt daher auch Nora Hespers im Gespräch mit Podcast-Host Holger Klein. Welche Hürden Frauen beim Einstieg in den Job erleben, was konkret getan werden könnte und was Hespers selbst als Sportjournalistin erlebt hat, hören Sie in der neuen Folge von „Holger ruft an …“.

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