Rosenmontagszug-Absagen

Lügenwetter!

Es war ein langer Weg für mich von 1990 bis 2016, bis ich gestern am Rosenmontag schrieb: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat alles richtig gemacht.

Er hat die Karnevalszüge beraten (in Deutschland sucht man gerne bei Beamten Schutz, wenn es existentiell wird), und ich war nicht neidisch auf die Aufgabe des staatlichen Wetterdienstes. Bei einer solchen Wetterlage kann man nur mit vollen Händen ins Unaussprechliche greifen: Es würde prinzipiell windig sein, bisweilen stürmisch (die Modellkarten hatten als typische Spitzenböen um die 70 km/h drin).

Wenn das alles wäre, könnte man alle Karnevalszüge ohne Problem durchführen. Dummerweise zeigten aber sämtliche Berechnungen übereinstimmend, dass im Laufe des Tages von Westen her Höhenkaltluft reinziehen würde, die die Atmosphäre labilisiert und Schauer und Gewitter erlaubt. In den vertikalen Umlagerungen, die mit Gewittern einhergehen, kommt es gerne zum vertikalen Impulstransport. Das heißt, dass die deutlich stärkeren Höhenwinde für kurze Zeit bis zum Boden durchkommen – wir haben in unseren Wetterberichten immer von einem Aufschlag von 10-20 km/h gesprochen.

Das Problem ist nur, dass niemand morgens weiß, wo ein solches Gewitter genau durchzieht. Man wird das in hundert Jahren noch nicht können, nicht mal das Eingrenzen mag gelingen, und es würde ja auch nicht mal helfen, wenn es Köln-Niehl zerlegt, tut es gleichzeitig trotzdem nichts dem Karnevalszug in der Kölner Innenstadt.

Ich schrieb am Rosenmontags-Vormittag von einer „Lose-Lose-Entscheidung“:

Man kann so oder so entscheiden. Für die Durchführung braucht man bei dieser Ausgangslange sehr viel Gottvertrauen oder die Überzeugung: Et hätt noch immer jot jejange

Und ergänzte mittags:

Man nennt eine solche Unwetterlage Low Probability/High Impact: Sehr unwahrscheinlich, dass es eintritt, aber grosser Mist, wenn es eintritt.

Es war vergebene Liebesmüh, da Medien und Öffentlichkeit einfach den ganzen Tag das erwarteten, wogegen wir vergeblich anschrieben: einen alles hinwegfegenden Sturm, einen dunklen schröcklichen Mahlstrom, der Pappnasen hinwegfegen würde und für alle sichtbar die Absage rechtfertigte.

Wie ich schrieb: Zu 95 Prozent würde nicht mal ein Schauer und Gewitter kommen, und so gab es die zu erwartenden Bilder vom blauen Himmel, auf Twitter und Facebook zuhauf, und jedes Mal hätte ich gerne das Ceterum censeo aus dem Stehsatz geholt und mit Schweigerschen Grossbuchstaben geschrieben:

JA, NA UND, DAS IST GAR NICHT DER PUNKT, ES MÜSSEN AUCH KEIN STURM KOMMEN UND DICKE WOLKEN, ES IST NUR DIE FRAGE, OB DAS EINE GEWITTER, WAS ES GEBEN KANN, ZUFÄLLIG EUCH ERWISCHEN KANN UND EUCH EINE MERKELPAPPNASE INS AUGE BOHRT!!!!!1111!1!“

Auch viele Medien haben es bis zum Ende nicht gerafft, berichteten vom „Sturm, der ausblieb“, und vergeblich rief man in den Wind, eingedenk der Sinnlosigkeit des Unterfangens schon leiser: Aber es sollte doch gar kein Sturm … Es war doch nur: Wenn ein Gewitter kommt und genau trifft, dann …

Und die Gewitter kamen. Westlich von Düsseldorf ging eines hoch, brachte dort 89 km/h (ein Wert, der, vorher gewusst, auch zur Absage geführt hätte). Weiter östlich war das Gewitter in voller Pracht entwickelt, mit Hagel und noch stärkeren Böen:

Und ja, es gibt auch die Gefahr in Gewittern, dass es mal mitten in eine Menschenmasse hammern kann – deswegen werden in zivilisierten Ländern Großveranstaltungen abgesagt, wenn Gewitter drohen – Glück für Bochum, stand niemand am Gleis:

All der Hagel, die Blitze, die Böen bis 100 km/h aus dem Ruhrgebiet konnten natürlich nicht helfen gegen die kollektive Macht der Handys, die dem blauen Himmel über dem Dom entgegengestreckt wurden: Lügenwetter! Und da Deutschland die weltweit führende Favela für verlorene Seelen in Sachen Verschwörungstheorien ist, war der Weg kurz, bis es durch die kalten Flure der rechten Runenfreunde raunte: Das Wetter war nur ein Vorwand! Die Bilderberger haben erst mit Chemtrails das Tief gemacht, haben es aber nicht hinbekommen, es richtig stark werden zu lassen und nutzen es jetzt als Vorwand, um aus Rücksicht vor den südöstlichen Horden alles abzusagen.

So was wird im Ernst in diesem Land gedacht und geschrieben. Mit Nuancen, mal mehr, mal weniger bescheuert, zwischen Bachmann und Tichy. Als Zeuge der Anklage taucht nun plötzlich mein Ex-Angestellter Karsten Schwanke auf, der sich am Vormittag wunderte, dass Düsseldorf abgesagt wurde, aber am Abend zuvor seiner Kollegin nicht redaktionsintern in die Arme fallen wollte, als sie gar schröckliche Zahlen über NRW auf die Wetterkarte malte:

Und nun fragt man sich, wie man es schaffen kann, die Kommunikation in einem solchen Fall fürderhin besser hinzubekommen. Medien müssten sich die Mühe geben, jemanden zu fragen, der sich damit auskennt (neinnein, muss nicht ich sein, der DWD hätt’s genauso getan), und dann zuhören:

Nein, es ist kein Sturm für alle, es wird viel blauen Himmel geben. Wenn bei Ihnen vor dem Redaktionsfenster blauer Himmel ist, kann zehn Kilometer weiter die Welt untergehen. Ja, es ist unwahrscheinlich, dass die Welt über Ihrem Karnevalsumzug untergeht. Nein, wir können nicht sicher sein, dass es keine Toten gibt, wenn ein Hagelgewitter mit 100 km/h durch die Innenstadt pflügt, denken Sie an Beispiele aus der Vergangenheit, dass dann alle Leute gleichzeitig losrennen und versuchen, in Häuser zu kommen. Wollen wir dran denken, was passiert, wenn ein kleines Kind, das zuvorderst beim Kamelleaufheben steht, stürzt, umgeschubst wird?

Wir wollen ja die Geschichte nicht zu Tode recherchieren. Wir haben die einfache Storyline „Sturm blieb aus“, die Tichyaner haben ihre Verschwörungstheorie vom diplomatischen Wetter, das den wahren Absagegrund Terror verschleiern soll, und hantieren mit gefaketen Windkarten, um den Stuss zu Tausenden zu teilen und Unsinn zu hyperventilieren:

sturm_uckermann

Heute kommt wieder ein Sturm, wieder nicht für alle, wieder in Gewittern am stärksten und abends rauscht im südlichen Bayern noch was durch, was sich gewaschen hat. Wenn was passiert, wird wohl vom „verspäteten Rosenmontags-Sturm“ oder anderen Furchtbarkeiten zu lesen sein, und was die rechten Verschwörungstheoretiker draus machen, wenn diesmal was passiert, vermag ich gar nicht zu ahnen.

Darf ich nunmehr Merksätze ans Herz legen?

  • Manche Unwetter finden nur dort statt, wo Gewitter sind.
  • Wenn bei Ihnen gerade kein Gewitter ist, ist womöglich woanders eins.
  • Wir wissen morgens nicht, wo nachmittags ein Gewitter ist.
  • Wo kein Gewitter ist, ist Ententeich.
  • Wo Gewitter ist, wollen Sie nicht sein in einer pickepackedichten Straße voll mit Menschen. Sie interessieren sich für Ihre Kinder?
  • Sie nerven mit Ihrem rechtsgewirkten Verschwörungsthorie-Gesülze, dass die Absage der Karnevalsumzüge mit irgendetwas anderem zu tun hätte als mit der Sorge von empathiefähigen Menschen um ihre Mitmenschen. Ja, das hört sich für Sie exotisch an, aber gibt es alles. Vergessen Sie nicht: Der Reichswetterdienst war nicht besser. Damals, der Winter 42/43. Wurde nicht so mild wie gedacht.

35 Kommentare

  1. Dankedankdankedankedanke.
    Danke.
    Man ey.

    In dem Artikel bei Tichy steht tatsächlich dieser Satz:
    „(…) ohne dass man dabei komplizierte Verschwörungstheorien kultivieren müsste (…)“
    So wie diese auch, sind die allermeisten Verschwörungstheorien gar nicht kompliziert.
    Das macht sie ja auch so beliebt: Einfache Antworten auf komplizierte Fragen.

  2. Vielen lieben Dank. Sie sprechen mir aus der Seele. Als ich gestern die Kommentare im SPON-Forum las, stand ich kurz vor einem Biss in die Tischkante.

  3. Zuallererst herzlichen Dank für die Erklärung, warum es lokal zu so unterschiedlichen Entwicklungen der Wetterauswirkungen kommen kann. Mal wieder was dazugelernt.

    Und zu den aktuell kursierenden Verschwörungstheorien rund um den Karneval und das Wetter: wenn man denkt, man hat schon alles gesehen, gelesen und gehört, kommt irgendeiner aus seinem Bodenloch gekrochen und legt eine Schippe drauf.
    Da schließe ich mich dem Herrn Winkler an, da will man nicht nur in die Tischkante reinbeißen, man will sie aufessen.

  4. Lügenwetter macht Spaß, nach Ihrem Artikel noch viel mehr. Abo abgeschlossen. Bitte weitere Artikel über Lügensturm, Lügenregen, Lügenhitze usw.

  5. Ich finde den Artikel grundsätzlich gut. Er erklärt die fachlich-wissenschaftlichen Hintergründe der Absage und nimmt den Rechtspopulisten den Wind aus den Segeln.

    Was ich nicht gut finde, ist, dass am Schluss wieder die Leier „Medienkritiker = Lügenpresse (Lügenwetter) = Rechtsextremer“ kommt. Es wird wieder einmal die Gleichsetzung Nazi = Lügenpresse vollzogen und die wird dem normalen Propaganda-/Medienkritiker anhand der genannten Gleichung mittlerweile täglich übergebraten.

    Immer, wenn in den Medien von „Lügenpresseschreiern“ die Rede ist, geht es doch im wesentlichen um die Nicht-Rechtsextremisten, um die wirklichen Kritiker, deren Widerstand gegen die tägliche Propaganda mit einer Gleichsetzung mit Nazis gebrochen werden soll.

    Der Artikel ist mit „AfD, Lügenpresse, Lageso, Youtube, Medienkritik“ getagged …

    Und es ist doch so, dass in den Medien hinsichtlich „Medienkritik“ immer die Lügenpressenazis vorgeführt werden, die Leute mit den wirklichen Argumenten aber wohlweißlich ignoriert werden. So denunziert man alle Medien-/Regierungskritiker: Indem man das Bild vermittelt, das seien doch alles Verrückte und Nazis.

    Kann man nicht einen solchen Artikel schreiben, ohne den Zusammenhang in der Form herzustellen? Und sorry, für mich ist das auch keine Popkultur, kein Humor, kein Witzchen etc. mehr, dass man leicht ironisch mit „Lügenpresse“ hantiert oder dergleichen. Letztlich dient das auch der Verleumdung von Regierungskritikern, auch wenn Herr Kachelmann mit dem heeren Ziel den Artikel schrieb, rechte Spinner mit Wissenschaft in die Schranken zu weisen.

  6. Danke für diesen hervorragenden Artikel und vor allem für die „normalerweise“ für jeden zu verstehenden Erklärungen. Hatte doch tatsächlich schon an andere Gründe geglaubt ;)

  7. @Jens: „Lügenpresse“ ist ein Begriff mit hochgradig rechtsextremer Konnotation. Er ist immer politisch rechts und wurde schwerpunktmäßig während Weimarer Republik und Drittem Reich verwendet. Wenn Ihnen das nicht einleuchtet, dann halten Sie Begriffe wie „Halbjude“ oder „Euthanasie“ für gänzlich unpolitisch. Informieren Sie sich!

  8. @Jens ich glaube das soll nur die obere Navigation sein, die wohl die aktuell wichtigsten Tags enthält. Der Artikel selbst ist (ganz unten) mit „ROSENMONTAG · UNWETTER · VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN“ getagt.

    Und die Gleichsetzung Medienkritiker=Lügenpresse=Rechtsextremer ist natürlich quatsch. Bloß in diesem Fall geht es um Tichys Blog, und der Blog ist nun einmal ziemlich weit am rechten Rand angesiedelt.

  9. Danke für diesen aufschlussreichen Artikel. Was die Lügenpresseschreier betrifft, ist es allerdings Perlen vor die Säue. Beratungsresistent, Borniert, völlig neben der Spur. Da kann man entweder nur in die besagte Tischkante beißen und sich die Zähne ruinieren oder es einfach nur noch mit Humor nehmen. Humor mögen die Dumpfbacken ja bekanntlich nicht so gerne, jedenfalls nicht, wenn es um sie geht.

  10. Hallo Herr Kachelmann,
    ich kann mich den bisherigen Kommentaren nur anschließen. Einen Fauxpas muss ich allerdings doch benennen, dies aber nicht, um Sie in böser Art zu diskreditieren – ich stehe hier, wie schon zuvor gesagt, ganz auf Ihrer Seite. Was mich nur stört, ist ein aus meiner Sicht sprachlicher Fehlgriff mit dem von Ihnen verwendeten Adjektiv der „getürkten“ Wetterkarten. „Getürkt“ kann ja nur pejorativ verstanden werden – auch wenn Sie dies so vielleicht nicht beabsichtigt haben: Was haben Türken mit manipulierten oder gefälschten Wetterkarten zum Rosenmontag anno 2016 zu tun? Ist es Ihrerseits möglich, dies zu ändern?
    Mit sensiblen Grüßen
    Okuta

  11. Dr. David Berger war mal mein Deutsch- und Religionslehrer am Gymnasium. Ich hab ihn damals sehr bewundert. Er war ein intellektuelles Vorbild für mich. Vorallem für’s sich grade machen gegen Unterdrückung und Scheinheiligkeit. Bis grade. Jetzt hab ich krude Verschwörungstheorien von ihm auf Roland Tichys als Nachrichtenseite getarntem Müllblog gelesen. Ich weiß nicht, ob das eine komplette Selbstdemontage ist, aber es ist schon nah dran. Ich bin deprimiert jetzt.

  12. Danke fürs Klarstellen diverser Verschwörungstheorien. Wenn ich eine sprachliche Ungenauigkeit noch klarstellen darf: Low Probability – High Risk ist nicht korrekt. Es muss Low Probability – High Impact heißen. Die Definition lautet nämlich: Risk := Probability * Impact. Im Fall dieser Wettersituation also: Sehr geringe Eintrittswahrscheinlichkeit, aber maximale Auswirkung, wenn es dann doch passiert.

  13. Die Erläuterung von Herrn Kachelmann ist erhellend. Nur hat er nicht vor kurzem ebenfalls falsche Darstellung in der Presse angeprangert, als es um seine Person ging? Jetzt hier von „rechten Verschwörungstheorien“ zu schreiben, ist in Anbetracht der wirklichen Fehlleistungen in Print und TV beinahe schon niederträchtig. Nur zur Erinnerung: Als die ersten Blogs und Kommentatoren vor Jahren die (inzwischen nachweislich) von Lügen durchsetzte Berichterstattung zu Libyen oder zu Syrien kritisierten, wiesen sie immer wieder auch daraufhin, dass, wenn es so weiterginge, der Tag komme, an dem nicht einmal mehr die harmlose Wanderweg-Reportage geglaubt würde. So weit ist es nun. Wer einmal lügt… Da muss sich auch ein Herr Kachelmann nicht wundern.

  14. Irgendwie sind mir die Regeln der Seite nicht so ganz klar.

    Das ist nun wirklich ein Artikel, der ohne weitere Auswirkungen in der Mitte hinter der Bezahlschranke hätte verschwinden können. Und keiner hätte es irgendwie schröcklich gefunden.

  15. Und hätte man nichts gemacht, hätte der Sturm irgendwo einen Treffer gelandet, dann hätte man im Netz schon zur Jagd nach dem/ den Verantwortlichen geschrien, dessen Kopf/Köpfe zu rollen haben. Hätte man ja alles wissen müssen.
    Hinterher finden sich im Internet dann viele „Experten“ und nicht in Verantwortung stehende, die es natürlich besser gewusst und gemacht hätten.

  16. Jörg Kachelmann einen guten Artikel geschrieben. Danke für die wissenschaftlichen Erklärungen. Einige Sachen stoßen mir aber auf. Sind die Leute in Köln unverantwortlich? So weit liegen die Städte Köln und Düsseldorf nicht entfernt.
    Und was soll der Vergleich mit dem Reichswetterdienst?
    Wenn jemand was hinterfragt wie die „Tichyaner“ (eine ziemlich alberne Wortschöpfung), ist er gleich „rechts“.
    Was hat er für ein Problem mit seinen Ex-Angestellten? Ich habe den Eindruck, er will wieder ins Fernsehen.

  17. @18, Joergus:

    – Düsseldorf hat ein strengeres Sicherheitskonzept als Köln. Es gibt keine allgemein gültigen Sicherheitsregeln für Karnevalsumzüge.

    – Schauen Sie sich den Großteil der Artikel der Tichy-Seite doch mal an und dann die Kommentare darunter. Da merken Sie dann, was für ein Publikum dort angesprochen wird. Ungefähr das gleiche wie der „Deutsche Wirtschafts-Nachrichten“.

    Im Übrigen: Toller informativer Artikel. Ich hoffe, Herr Kachelmann ist hier künftig öfter zu lesen.

  18. Den Satz „Deutschland (ist) die weltweit führende Favela für verlorene Seelen in Sachen Verschwörungstheorien“, lasse ich mir auf den Rücken tätowieren. Der Tag ist gerettet!

  19. Ich werde aus meinem langen Kommentar drei machen, damit es leichter zu lesen ist.

    Hallo Herr Kachelmann,
    die guten Zeiten als es noch SWF3, Elmi und einen bekannten „Wetterman“ bei SWF3 gab, sind leider schon vorbei.
    Wenn Sie ihre Erfahrungen aus den Jahren 2010 und 2011 mit der deutschen Justiz und den deutschen Medien Revue passieren lassen, käme Ihnen dabei eventuell auch das Wort Verschwörungstheorie über die Lippen?
    Kennen Sie den Fall Gustl Mollath? Oder die Sache mit den vier hessischen Steuerfahndern? Den Fall Harry Wörz?
    Wie ist denn der schwyzerdütsche Begriff für Mauschelei? Also wenn sich lokale Honoratioren zusammen mit Unternehmern in irgendwelchen Hinterzimmern treffen, um die Welt zu retten.
    Haben Sie sich schon mal mit Ihrem Landsmann Daniele Ganser über das Thema Verschwörungstheorien speziell im Bereich Militär und oder Rüstung unterhalten?
    Ich selber wohne in der Eifel und habe bis 13:00 am Rosenmontag kräftigen Wind, vermutlich mit Sturmböen gemischt (habe keinen Windmesser draußen gehabt) und sogar einen Donner erlebt. Auf der Seite der örtlichen Meteomedia-Station war am Vormittag sogar eine Windböe mit 100km/h verzeichnet.
    Also von daher würde ich Ihre Meinung schon teilen, allerdings weiß ich nicht genau wie die genauen Daten bzw. Vorhersagekarten für die jweiligen Regionen aussahen. Mitbekommen hatte ich, dass es, noch am letzten Freitag oder Samstag, zwischen einem amerikanischen und einem europäischen(?) Vorhersagemodell Unterschiede in der Region mit den heftigsten Windböen gab: Einmal war es Mainz und beim anderen Modell war es glaube ich Köln oder Düsseldorf.
    Vor ein paar Monaten ist in Kalifornien(?) eine Canonying-Gruppe von etwa sieben Personen ertrunken, weil in ca. 40-50 km Entfernung ein schweres Gewitter mit starkem Regen niederging (=>Sturzflut, die in Wüsten häufig auftritt). Noch kurz bevor die Gruppe aufbrach, ca. drei bis vier Stunden vor dem Gewitter, und die letzten Wettermeldungen abrief, war von einer Unwetterwarnung nichts zu sehen.
    Bis heute können weder Tornados, noch Gewitter und wohl auch keine Orkan-„Zellen“ (Wiebke? Lothar?) zeitlich und örtlich sowie deren Zugbahnen auch nur einigermaßen begrenzt vorhergesagt werden, selbst mit dem inzwischen sehr dichten Meteomedia-Messnetz in Deutschland nicht. Dies liegt wohl nicht an der dafür zu geringen zur Verfügung stehenden Rechenleistung, sondern an der immer noch unvollständigen Kenntnis über Dinge wie die Wechselwirkung zwischen Vegetation oder Orographie und Atmosphäre oder auch die genauen Abläufe der Wolkenenstehung (nachzulesen im Netz z.B. im Text von aktuellen Wetterforschungsprojekten).
    Ich habe da auch so eine Verschwörungstheorie im Kopf, die in die Richtung geht, die Sie erwähnt haben: „Die Bilderberger haben erst mit Chemtrails das Tief gemacht, haben es aber nicht hinbekommen, es richtig stark werden zu lassen“
    Stark genug war dieses Tief ja, um etliche Rosenmontagsveranstaltungen platzen zu lassen.

  20. Leider kennen immer noch zu wenige Leute die ENMOD-Konvention (ENMO = ENVironment MODification = Umweltveränderung). Dazu gibt es sogar einen Wikipedia-Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/ENMOD-Konvention.
    Dort steht immerhin: „Kurz nach dem Ende des Vietnam-Krieges mit seinen Umweltfolgen wurde das Thema Umweltkrieg im Jahre 1974 von der damaligen Sowjetunion auf die Tagesordnung der Vereinten Nationen gesetzt. Dies führte zur Ausarbeitung der Konvention, die von der Generalversammlung der UN als Resolution 31/72 am 10. Dezember 1976 verabschiedet wurde. Vom 18. Mai 1977 bis zum 5. Oktober 1978 unterzeichneten 47 Staaten die Konvention, die dann am 5. Oktober 1978 für die Unterzeichnerstaaten in Kraft trat.“
    Zu den Unterzeichnern gehören immerhin Staaten wie Großbritannien, die USA, Russland oder China. Es handelt sich also nicht um einen Faschingsscherz. Es geht um „das Verbot der militärischen oder einer sonstigen feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken. “
    Damit ist diese Resolution leider recht ungenau beschrieben.
    Exakt wird dies in der folgenden Dokumentsammlung zum humanitären Völkerrecht auf Seite 491 ausgeführt (http://www.concernedhistorians.org/content_files/file/TO/244.pdf):
    „Auslegungserklärung zu Artikel II Nach dem Verständnis des Ausschusses zeigen die folgenden Beispiele, welche Erscheinungen durch den Einsatz umweltverändernder Techniken im Sinne des Artikels II des Übereinkommens verursacht werden könnten: Erdbeben, Flutwellen (Tsunamis), die Störung des ökologischen Gleichgewichts einer Region, Änderungen der Witterungsverhältnisse (Wolken, Niederschlag, verschiedene Arten von Zyklonen und tornadoartige Stürme), Änderungen der klimatischen Bedingungen, Änderungen von Meeresströmungen, Änderungen des Zustands der Ozonschicht sowie Änderungen des Zustands der Ionosphäre.“

  21. Dass es Versuche zur Wettermanipulation in den letzten etwa sechzig Jahren immer mal wieder gegeben hat, dürfte den meisten Menschen mit Zugang zu Zeitungen, Radio oder Internet nicht entgangen sein. Meistens ging es in Berichten dazu aber nur um Versuche mit Silberjodid oder um sogenannte Hagelflieger.
    Das obige Zitat aus der Dokumentsammlung erklärt aber in welch unfassbarem Ausmaß man heutzutage mit Veränderungen der Umwelt rechnen sollte. Vielleicht ist z.B. die Erwähnung von Erdbeben nur dem Umstand geschuldet, dass man von UN-Seite auch schon für die Zukunft gewappnet sein wollte, was immer die Zukunft an technischen Weltuntergangstechniken bereit halten würde (die heutige Masse an Atom- und Wasserstoffbomben reichen dafür aber auch schon aus). Was aber wenn es nicht um die Zukunft ging?
    Ich bin kein Meteorologe, kein Klimawissenschaftler, kein Mathematiker oder Physiker, das Thema FEM-Berechnungen bzw. numerische Simulationen kenne ich nur aus dem Studium, welches allerdings ein ingenieurwissenschaftliches war.
    Aufgrund von Texten, vor allem amerikanischer Wissenschaftler oder (ehemaligen) Mitarbeitern von US-Behörden (z.B. über das Projekt Argus), habe ich nach und nach meine Meinung zum Thema Umweltbeeinflussung geändert.
    Selbst die Erzeugung von Erdbeben halte ich inzwischen für möglich. Nachzuweisen wäre dies nur durch die intensive Zusammenarbeit von Meteorologen, Elektroingenieuren, Physikern, Atmosphärenchemikern sowie Raumfahrtingenieuren.
    Warum so etwas möglich sein kann:
    – Bei einem labilen Gleichgewicht (eine Kugel auf dem Berg) kann man durch eine geringe Zufuhr von Energie große Mengen an Energien freisetzen bis dann ein stabiles Gleichgewicht erreicht wird (Kugel im Tal). Beispiel dafür: Die Entstehung von Hurrikans vor der westafrikanischen Küste.
    – Woher sollte die riesige benötigte Energie kommen: Die Solarkonstante, also die Leistung die von der Sonne jeden Moment auf den Rand der Erdatmosphäre trifft, beträgt ca. 1,3 kW, d.h. ein Föhn pro Quadratmeter. Die Kreisfläche der Projektion der Erde beträgt einige Millionen Quadratkilometer, dementsprechend einige zig Milliarden Föhns mit entsprechender Leistung, die man sammeln kann.
    – Die effektivste Art um eine Menge von einem Glas Wasser zu erhitzen ist nicht der Wasserkocher, nicht der Herd und nicht der Backofen, sondern die Mikrowelle. Praktisch nur das, was heiß werden soll, wird erhitzt.
    – Es gibt den Begriff der Skalarwellen: Normalerweise wirft man einen Stein ins Wasser und es bilden sich Wellen, die kreisförmig auseinanderlaufen. Jede Welle transportiert Energie. Wenn man jetzt alle Wellenenergie in eine einzige Richtung bündeln kann, können sehr große Wellenberge entstehen, durch den Wurf nur eines einzigen kleinen Steins. Die Maxwell-Gleichungen wo es um Felder und Wellen in der Elektrotechnik geht, kann man mathematisch wohl in Richtung einer Skalarwelle umformulieren und davon ausgehend entsprechende Apparate bauen. Wird von einem Professor der FH Furtwangen erklärt.

    Das Motiv für die Wettermanipulation hatte ich noch vergessen. Es ging glaube ich irgendwie darum zum einen den Menschen in Deutschland Fastnacht zu vermiesen, vor allem in Köln, und zum anderen vielleicht auch um einfach Macht zu demonstrieren, was aber nur diejenigen erkennen, die einigermaßen Bescheid wissen – nach dem Motto: Bestrafe einen, erziehe tausend.

  22. Noch eine Möglichkeit zur Entstehung großer Energien:
    – Die Nutzung der sogenannten Resonanzfrequenz: 100 oder 200 Soldaten, die über eine Brücke im Gleichschritt marschieren, können diese Brücke zum Einsturz bringen, ganz ohne Sprengstoff oder sonstige Sabotage.

  23. @Stephan Becker:
    Was versprechen Se sich davon, hier seitenweise esotherischen Quark zu posten?
    Ich weiß, es ist natürlich bei Aluhutträgern immer schwierig aber:
    Gibt es wissenschaftliche Belege für Ihre Thesen?
    Also außerhalb von „Wer Zeitung gelesen hat, sollte wissen, dass…“ und „Es ist ja klar, dass…“
    Ihr subjektive Meinung ist ja noch lange kein Fakt.

  24. @Stephan Becker:

    Irgendwie kann ich mit ihrem Kommentar nichts anfangen. Ist das Ironie?
    Oder meinen Sie das ernst?
    Also nochmal zusammengefasst : die klimaforscher können bisher keine Tornados etc. exakt voraussagen weil ein kleiner Eingriff große Auswirkungen hat.
    Auf der anderen Seite sind die Länder aber in der Lage, ein Tief zu erzeugen und wissen, dass das dann zu Fasching in Köln zu Gewittern führt, weswegen Karneval abgesagt werden muss? Ernsthaft?
    Und vor allem : wer sollte das aus welchem Grund veranlasst haben? Merkel mit unserem Geheimdienst? Oder die USA weil die uns gerne helfen wollen, kriminelle Flüchtlinge zu verschleiern?
    Oder „um Macht zu demonstrieren“ wie sie sagten? Dazu müsste man uns aber irgendwann einweihen sonst ist das irgendwie sinnlos. Weil wem gegenüber will man seine Macht demonstrieren wenn alles geheim ist?

    Zum Thema : Sehr guter und interessanter Artikel. Bisher dachte ich tatsächlich, Tichy wäre streng konservativ aber weit weg von Verschwörungen. Das muss ich jetzt wohl nochmal überdenken…

  25. „labilisiert“ ist wahrscheinlich schweizerisches Deutsch für „instabilisiert“? Oder ist das Wetterfroschisch?

  26. @Anderer Max
    Mit welcher These oder welchem Argument haben Sie genau Probleme?

    @ichbinich
    „Also nochmal zusammengefasst : die klimaforscher können bisher keine Tornados etc. exakt voraussagen weil ein kleiner Eingriff große Auswirkungen hat.
    Auf der anderen Seite sind die Länder aber in der Lage, ein Tief zu erzeugen und wissen, dass das dann zu Fasching in Köln zu Gewittern führt, weswegen Karneval abgesagt werden muss? Ernsthaft?“

    Bei den Klimaforschern muss man denke ich inzwischen unterscheiden zwischen zivilen und militärischen Wetterforschern. Das mit den Tornados hatte ich angeführt, um zu zeigen, dass zivile Wetterforscher bis heute nicht in der Lage sind, den Ort und den Zeitpunkt der Entstehung, die Stärke und die Zugbahn von Tornados vorherzusagen. Wieso sollte man dann 100 Jahre im Voraus die globale Durchschnittstemperatur vorhersagen können, auf ein Zehntel Grad genau? Als Gegenargument wird dann angeführt, dass es einen Unterschied gäbe zwischen einzelnen Wetterereignissen und einem statistischen Trend für das Große Ganze. Hmm, aber wenn man nicht einmal für eine Region für sagen wir aktuell fünf Tage im voraus das Wetter einigermaßen (mehr als ein ähnliches Wetter wie heute was glaube ich eine 60-75% Eintrittswahrscheinlichkeit bedeutet) genau vorhersagen kann, was soll dann die Vorhersage für 100 Jahre bringen? Im übrigen bauen Klimamodell auf sogenannten Randbedingungen auf. Diese Randbedingungen behinhalten z.B. dass man genau wissen sollte wie Wolken entstehen bzw. dass man den Mechanismus und die Wechselwirkungen zwischen Bodenbedeckung, Winden, Sonnenschein und exakt mathematisch formulieren kann. Das weiß man aber (auf ziviler Seite) bis heute nicht.
    Angeblich war das sogenante Manhattan-Projekt so geheim, dass die Japaner bis zum Abwurf der Atombombe völlig ahnungslos waren. Inzwischen habe ich im Netz gelesen, dass zumindestens der Anflug der Atom-Bomber zu den Zielen in Japan wohl hätte verhindert werden können – so wie die Katastrophe Pearl Harbour hätte verhindert werden können, was vor 15 oder 20 Jahren in den USA per Veröffentlichung von Dokumenten(?) von Seiten der USA zugegeben wurde.
    Ich denke, dass es im militärischen Bereich inzwischen viel mehr Wissen gibt als im zivilen Bereich. Man denke nur an das Riesen-Budget die die USA jedes Jahr für den MIK ausgeben, seit Jahrzehnten! Da kann man einige Wissenschaftler und einige Super-Computer und Versuche mit bezahlen.

  27. Es kann sich jeder selber ein Bild zum Thema Wettermanipulation machen, der einigermaßen Englisch versteht (man sollte sicher aber am Besten vorher mit Höherer Mathematik beschäftigen. Guter Einstieg dieses Taschenbuch: „Repetitorium der Ingenieur-Mathematik“, u.a. von Dr. Dietrich Feldmann; zum Nachschlagen sehr gut: „Taschenbuch mathematischer Formeln und moderner Verfahren“, von Prof. Dr. Stöcker, Harri Deutsch Verlag) – eine Vorlesung zum Thema Elektrotechnik:

    Fundamentals of Physics with Ramamurti Shankar
    https://www.youtube.com/watch?v=NK-BxowMIfg&list=PLD07B2225BB40E582

    Dem Fach Felder und Wellen aus der Elektrotechnik entspricht quasi das Fach Strömungslehre/Fluiddynamik aus dem Bereich Maschinenbau.

    Hier sind zwei Vorträge, die von der Komplexität dieses Gebiets eine Ahnung geben:

    Stromfunktion & Vortizität [GdSt] [DE]
    https://www.youtube.com/watch?v=UKuuo3yCulw

    Hydrodynamik 1: Lagrangesche Ableitung und Advektion
    https://www.youtube.com/watch?v=n_aNqKZPSO8

    Das entscheidende Stichwort für das Verständnis des Begriffs der Skalarwellen, die mit dem Thema Strömungslehre zusammenhängen, ist Wirbel. Ich könne hier z.B. anfangen zu erklären wie man eine Potentialgleichung (Skalarfeld) für den dreidimensionalen Raum mit einer mathematischen Umformung in ein sogenanntes Vektorfeld (quasi die Umwandlung einer Luftdruckkarte in eine Windkarte) umwandelt, aber das ist nicht der richtige Ort dafür.
    Bei Wettermanipulation denken viele, dass das gar nicht möglich ist, weil man ja quasi Gott sein müßte mit unendlich großer Kraft und Energie, um so etwas zu bewirken. Aber wie ich versucht habe zu erklären, benötigt man mit den richtigen Techniken gar nicht sooo viel Energie. Die Umlenkung des Jet-Streams gehört dazu.

    Beim Erdbeben und dem Tsunami vom März 2011, die zur Zerstörung der Kernenergie-Anlagen von Fukushima geführt haben, muss man wissen, dass erstens das Hauptbeben (7,9 ist glaube ich der letzte offizielle Richter-Skala-Wert) schwächer war als das erste oder zweite Nachbeben, was nach Meinung von Experten extrem ungewöhnlich ist, und zweitens dass es ein ziemliches Hin und Her bei den Angaben zur Stärke des Hauptbebens gab, bis das dann endlich feststand. Man vergleiche dies mit dem Zeitpunkt der Angabe von Erdbebenstärken anderer großer Beben. Es gab noch andere Ungereimtheiten beim Fukushima-Unglück, aber das würde auch zu weit führen.

  28. Oder „um Macht zu demonstrieren“ wie sie sagten? Dazu müsste man uns aber irgendwann einweihen sonst ist das irgendwie sinnlos.

    Man muss nicht allen diese Macht demonstrieren. Es reicht denen diese Macht zu zeigen, die scheinbar die Macht haben (Ministerpräsidenten, BundeskanzlerInnen etc.). Wieso konnte VW, einer der größten Konzerne Europas, die völlig unnötigen Russland-Sanktionen (http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Maerkte/Dossiers/russland-sanktionen.html), die vermutlich auch VW schaden (Militärtransporter?), nicht verhindern, obwohl man doch sagt, dass hinter den Politikern immer große Konzerne stehen (z.B. Thyssen-Krupp hinter Hitler). Wie gesagt: Bestrafe einen, erziehe tausend.

    Und vor allem : wer sollte das aus welchem Grund veranlasst haben? Merkel mit unserem Geheimdienst? Oder die USA weil die uns gerne helfen wollen, kriminelle Flüchtlinge zu verschleiern?

    Ich hatte bei meinem ersten Posting zum Thema Motiv noch eines vergessen: Da Dank dem bewußten Eskalieren Lassen durch das Nicht-Eingreifen der zahlreich vorhandenen Polizei in Köln eine gewisse rassistische Grundstimmung in Deutschland geschaffen wurde und zudem das Misstrauen gegenüber Medien, Polizei und Justiz verstärkt wurde, sorgte die Absage zahlreicher Rosenmontagsumzüge/-veranstaltung für ein Aufrechterhalten bzw. Verstärken dieser Grundstimmung (s. Artikel bei Rolandtichy.de). Es war schon ein verdammt dummer Zufall diese Kalt- bzw. Sturmfront ausgerechnet am Rosenmontag. Dass es zudem bis kurz vor Beginn der Umzüge nicht wirklich sicher war wie sich die Windausbreitung entwickelt, hat die ganze Situation nicht verbessert.
    Dieses Hickhack mit dem Sturm hat Deutschland auf jeden Fall in keiner Weise genützt. Man braucht übrigens keine kriminelle Flüchtlinge um Attentate durchzuführen (Buback, Schleyer, Palme, Herrhausen, Rohweder, Beckurts, 11. September, Madrid 2004, Bali 2002, Istanbul 2003, Djerba 2002, London 2005, Mumbai 2006 etc.).

  29. @Stephan Becker :

    Es gibt in der seriösen Wissenschaft keine „Skalarwellen“. Elektrodynamische Wellen sind immer Transversalwellen (zumindest solange die Naturgesetze der elektrodynamik gelten) .
    Den Rest kommentiere ich nicht weil da sicherlich kein Mehrwert für irgendjemand entsteht.

  30. Ein wahrer Artikel, danke Herr Kachelmann. Schade nur, dass diejenigen die ihn lesen müssten, das nicht tun werden und wenn doch, dann wird der Artikel zum Teil der Lügenpresse erklärt. Zum Kotzen.

  31. @ Stephan Becker:
    Mit Allen.

    Wenn Sie behaupten, der rosa Elefant würde existieren, dann müssen Sie es beweisen.
    Zweifler müssen nicht das Gegenteil beweisen (also dass der rosa, fliegende Elefant nicht existiert).
    Die Bringschuld liegt auf Seiten des Behauptenden.

    Und nun ersetzen Sie einfach „rosa, fliegender Elefant“ mit ihren Pseudowissenschaften, wie „Skalarwellen“.

    Tipp: „Schulphysik“ und „Alternativphysik“ existieren nicht. Es gibt nur Physik oder nicht. Und diese muss reproduzierbar nachweisbar sein. Sonst bleibt es ein fliegender, rosa Elefant.

Einen Kommentar schreiben

Mit dem Absenden stimmen Sie zu, dass Ihre Angaben gemäß unseren Datenschutzhinweisen gespeichert werden. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.