Pampe aus der Pampa

Bei „Focus Online“ haben sie es nicht so mit Understatement. In der Selbstbeschreibung auf der eigenen Internetseite steht: „Focus Online ist das schnellste Newsportal und bietet gleichzeitig beste Service-Inhalte.“

Seit ein paar Monaten hat „Focus Online“ auch eine Lokalredaktion. Chefredakteur Daniel Steil formuliert das natürlich anders: „Deutschlands größtes Nachrichten-Portal Focus Online gründet eine neuartige Publishing Plattform für lokalisierte Inhalte.“

Screenshot: „Focus Online Local“-Präsentation für Werbekunden

Als Leser erfährt man gar nicht so genau, was es mit dieser neuartigen Plattform auf sich hat. Auf der Startseite sieht das Ressort „Regionales“ aus wie ein ganz normales regionales Ressort, nur dass das Wetter dort sehr viel Raum einnimmt.

Das sieht dann so aus.

Oder so.

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Oder so.

Die Kuh sieht man sehr oft auf dieser neuartigen Publishing-Plattform für lokalisierte Inhalte. Aber die Redaktion hat natürlich auch noch andere Symbolfotos, um die Artikel über das Wetter zu bebildern.

Natürlich muss man sagen: Es ist völlig in Ordnung, auf einer regionalen Seite auch über das Wetter zu informieren. Aber nur, um mal einen flüchtigen Eindruck davon zu vermitteln, welche enorme Bedeutung die Wetter-Berichterstattung hier einnimmt: Die sind am Freitagabend die Top-Meldungen aus Bayern.

Die fünf Top-Meldungen in Baden-Württemberg sind zur gleichen Zeit die Wettervorhersagen für Freiburg, Ulm, Mannheim, Stuttgart und Heidelberg.

Es ist ein bisschen viel Wetter, aber möglicherweise lässt sich das noch dadurch erklären, dass sich das neue Ressort im Aufbau befindet.

Dafür spräche, dass „Focus Online“ in einer Präsentation, die sich an potenzielle Werbekunden richtet, von 17 Redakteuren und Volontären spricht, die seit Oktober 2015 aus 66 Städten in allen 16 Bundesländern berichten, laut Impressum aber bislang nur zwei Redakteure und vier Volontäre in diesem Ressort arbeiten.

Die Burda-Pressestelle erklärt das so, dass das Ressort tatsächlich noch nicht komplett sei, aber „über die im Impressum genannten Mitarbeiter hinaus auch weitere Kollegen mitwirken“. Die Zahl 17 sei schon korrekt.

Überhaupt befinde sich das ganze Ressort in einer Art Beta-Phase: „Wir testen gerade, wie wir ein bestmögliches Angebot für die lokalen Bedürfnisse unserer User erstellen können. Dabei sind wir in einem aufwendigen journalistischen Testszenario. Erste Ergebnisse sind sehr gut.“

Als Leser ahnt man nicht, dass man sich im Grunde noch auf einer Baustelle bewegt. Als potenzieller Werbekunde allerdings auch nicht.

In der Präsentation, die auf der Website der Marketing-Agentur Brückl zu finden war, seit unserer Anfrage aber teilweise wieder verschwunden ist, sieht es so aus, als wäre der Startschuss im Oktober 2015 gefallen. Kurz darauf sollten die Nutzerzahlen explodieren. „Focus Online“ ging davon aus, dass sie sich in den ersten neun Monaten auf 24 Millionen Seitenabrufe im Monat vervielfachen würden.

Screenshot: „Focus Online Local“-Präsentation für Werbekunden

Und das alles mit einer Rumpfmannschaft, die ein bisschen herumtestet, ein paar Artikel zusammenschreibt und die großen Lücken dazwischen mit unredigierten Pressemitteilungen verdeckt? Unwahrscheinlich.

So aber sieht „Focus Online Local“ aus.

Der Burda-Pressesprecher sagt, die Zahlen würden im Großen und Ganzen schon stimmen. Er räumt aber ein, dass sich das vor allem auf die gute Entwicklung insgesamt zurückführen lasse.

Anders wäre es auch kaum zu erklären. Wenn man abwechselnd in die Präsentation und auf „Focus Online Local“ schaut, wird das Problem schnell deutlich. Dieser Ausschnitt, ebenfalls aus einer Folie, veranschaulicht es unfreiwillig sehr schön. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit befindet sich ein Ozean.

Man kann ein beliebiges Bundesland herausgreifen. Nehmen wir mal Niedersachsen. Die Top-Meldung dort ist am Freitagabend – Sie ahnen es – eine über das Wetter: die aktuelle Vorhersage und die Drei-Tages-Vorschau für Göttingen.

Danach folgen, wenn ich richtig gezählt habe, 103 Meldungen, 15 davon hat die Deutsche Presse-Agentur geliefert. Das sind also Nachrichten, die man auch auf jeder beliebigen anderen Nachrichtenseite findet, die den Dienst abonniert hat. Was man da aber vielleicht nicht findet: fast 90 unbearbeitete Pressemitteilungen von der Polizei.

Das sieht dann so aus.

Oder so.

Oder so.

Oder so.

Zwischendurch natürlich immer wieder die Kuh.

Hier vielleicht noch mal ein Zitat von Focus-Online-Chefredakteur Daniel Steil aus einem Interview im vergangenen Jahr: „(…) unser Anspruch ist es, uns abzusetzen und für die User etwas vollkommen Neues zu schaffen.“

Etwas vollkommen Neues. Das klingt nicht schlecht. Aber wie könnte das aussehen? So?

Das sind die Top-Meldungen aus Wuppertal am Dienstagmittag. Dort findet man W-Brände, W-Unfälle, W/RS/SG-Einbrüche und und sogar RS-Verletzte.

Nie gehört? Kein Wunder. Das gibt es tatsächlich nur auf Focus Online Local – und eben in den Pressemitteilungen der Polizei.

Aber weiter auf der Landkarte. Deutschland ist ja groß. In Tübingen zum Beispiel ist eine neue Urnengemeinschaftsgrabstätte eingerichtet worden, und die konnte man sich vor Kurzem bei einer Führung ansehen. Wenn man in Tübingen lebt, muss man sich aber nicht die Mühe machen, „Focus Online Local“ aufzurufen, um das zu erfahren. Ein Blick ins Pressemitteilungsarchiv der Stadtverwaltung reicht.

Aber Moment, kennen Sie Tübingen überhaupt? Am 8. August?

So viele Pannen sind ein bisschen lustig. Aber wenn das der Anspruch sein sollte, hat „Focus Online“ diesen Punkt in der Präsentation vergessen. Dort steht: „Die neugegründete Lokalredaktion bietet (…) stets aktuelle Nachrichten mit entscheidenden [sic!] Nutzwert für unsere Leser.“

Also in etwa so was?

Schauen wir nach Leverkusen. Dort darf die Stadtverwaltung die „Focus“-Leser darüber informieren, dass sie bei der Säuberung von zwölf Spielplätzen in diesem Jahr zum ersten Mal spezielle Sandreinigungsmaschinen einsetzen lässt. Dabei macht sie auch noch ein bisschen Werbung für das beauftragte Unternehmen.

Und wenn die Stadtverwaltung in Leverkusen Werbung machen darf, dann darf das natürlich auch die in Wiesbaden. Dort weist das Pressereferat auf eine Werbekampagne hin, die jetzt auf den Müllwagen zu sehen ist. Die städtischen Entsorgungsbetriebe suchen nämlich händeringend Auszubildende, aber für zwei Berufe sind die kaum zu bekommen. Doch das beruht offenbar nur auf einem Missverständnis.

„Denn fragt man unsere Auszubildenden, hört man nur Positives, und etliche waren sofort bereit, überlebensgroß mit Ihrem Gesicht für die Ausbildung bei den ELW zu werben. Deshalb fanden wir es an der Zeit, die Vorstellung der Ausbildungsberufe mit den Schlagworten interessanter zu machen und im Portal das Spannende an den Berufen mehr in den Mittelpunkt zu stellen.“

„Focus Online“ verschweigt nicht, woher die Meldung stammt. Es ist klein unten links unter dem Text vermerkt, allerdings an zweiter Stelle. Davor steht das Kürzel „Focus NWMI“, das den Eindruck vermittelt, jemand hätte die Informationen aus der PR-Meldung als Grundlage für einen eigenen Artikel genommen, sie bearbeitet oder wenigstens ein Wort verändert. Aber nichts davon ist der Fall.

NWMI bedeutet: „News Wire Mail Importer“. Also kein Redakteur, sondern lediglich ein Import-Automatismus war hier am Werk. Auch das erfährt man nur, wenn man in der Pressestelle fragt. Der Burda-Sprecher sagt, das sei sicher nicht optimal. Das könne man verbessern. Man werde darüber nachdenken.

Das gilt auch für die automatische Veröffentlichung von Inhalten generell – also zum Beispiel die ganzen unbearbeiteten Polizeimeldungen. „Es gibt viele vertrauensvolle Quellen, die, bevor sie bei uns auf die Seite kommen, mehrfach journalistisch getestet werden. Hier gibt es aber sicherlich noch Luft nach oben“, schreibt der Burda-Sprecher.

Man könnte das interpretieren als: Wir testen schon die Quellen. Da müssen wir ja nicht mehr jeden einzelnen Text lesen. Aber vielleicht doch ein paar.

Wie der Presse-Verteiler der Polizei es mit seinen verkrüppelten Überschriften durch diesen angeblichen Mehrfach-Test geschafft hat, bleibt in jedem Fall ein Rätsel.

Der Dienstleister Presse-Service.de ist bei diesen Tests offenbar ebenfalls irgendwie durchgerutscht. Dabei verrät schon ein Blick auf seine Website, dass hier nichts verteilt wird, was auch nur einem einfachen journalistischen Test standhalten könnte.

Presse-Service.de wirbt mit dem Satz: „Optimieren Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Erhöhen Sie Ihre Reichweite zu Pressediensten, Medienvertretern und Journalisten.“ „Focus Online“ ist da gerne behilflich.

Wobei man sagen muss: Es spricht natürlich nichts dagegen, sich von einem solchen Dienst beliefern zu lassen, wenn man die PR-Meldungen als Grundlage für eigene Recherchen nimmt. Aber bei „Focus Online“ scheint weder vor noch nach der Veröffentlichung irgendwer auf diese Texte zu schauen. Und da fragt man sich natürlich: Woher wollen sie dann wissen, dass es sich um „beste Service-Inhalte“ handelt?

Vielleicht sind das alles Probleme der Testphase. Es wäre zu hoffen, denn dafür, dass in diesem Ressort 17 Journalisten arbeiten sollen, passiert auf dieser neuartigen Publishing-Plattform von Deutschlands größtem Nachrichten-Magazin erstaunlich wenig.

Zwischendurch schreibt die Redaktion auch Texte – darüber, was andere Medien so berichten; und hier und da übersetzt dann auch tatsächlich mal jemand eine Polizeimeldung in verständliche Sprache.

Aber das ist so wenig Material, dass es gar nicht auffiele, wenn man die Beiträge einfach in den anderen Ressorts eingliedern würde.

Auf „Focus Online Local“ wirken sie verloren zwischen dem ganzen Content-Füllschaum. Aber man kann das natürlich auch anders sehen. Man könnte sagen: Die ganzen PR-Meldungen stehen „im hochwertigen Umfeld unserer redaktionellen Beiträge“.

Diese Formulierung findet man tatsächlich so in der Präsentation, allerdings in einem anderen Zusammenhang, denn die Pressemitteilungen sind ja noch gar nicht der „User Generated Content“, mit dem das Portal bei seinen potenziellen Werbekunden wirbt.

Von tausend befragten Nutzern (500 von „Focus Online“, 500 von anderen Newsportalen) geben fast die Hälfte an, dass sie auch selbst Nachrichten schreiben würden, wenn sie dürften. Und bei „Focus Online“ dürfen sie.

Daniel Steil: „Individuell, datenbasiert und offen für alle User, die publizieren wollen: Das ist ‚Focus Online Local‘.“

Was man auch wissen muss: Die von den Nutzern geschrieben Beiträge erscheinen nicht irgendwo, sondern genau da, wo auch alle anderen Nachrichten stehen. Zitat aus der Präsentation: „Wir platzieren die Artikel einmalig im selben hochwertigen Umfeld wie unsere redaktionellen Beiträge.“ Da war sie, die Formulierung.

Screenshot: „Focus Online Local“-Präsentation für Werbekunden

Schauen wir uns auch das einmal an. Die beiden einzigen Gastautoren, die ich zwischen den ganzen Polizeimeldungen finden konnte, sind in Bayern aktiv.

Das ist zum einen der CSU-Bundestagsabgeordnete Andreas Lenz, der erst einen Beitrag geschrieben hat, und der Blogger Werner Moser, der sehr viele Beiträge beisteuert – und der in seiner Kurzbeschreibung darauf hinweist, dass sein Spitzname „mOsi“ mit großem „O“ geschrieben wird, was die Redaktion konsequent missachtet („Mosi unterwegs“).

Werner Moser berichtet in seinem Blog „Werners Er-Lebenswelt“ über das, was er in seiner Freizeit erlebt. Wenn er etwas Leckeres gegessen hat, in einem guten Hotel war oder sich ein Konzert angesehen hat, dann schreibt er darüber. Er empfiehlt und gibt Tipps, und manchmal sieht man in seinen Beiträgen tatsächlich Fotos, bei denen man denkt: Da könnte man auch mal hin, wenn man in der Gegend ist.

„Focus Online Local“ veröffentlicht hin und wieder „Gastbeiträge“ aus diesem Blog. Am 9. Juni zum Beispiel hat Moser sich in der Passauer Dreingau-Halle den Auftakt von Nenas Konzert-Tournee angesehen. Am Tag darauf schrieb er in seinem Blog ein paar Sätze und veröffentlichte einige Fotos.

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Den Konzertbericht kann inzwischen man auch bei „Focus Online“ lesen. Da ist er allerdings etwas später erschienen, um genauer zu sein: fast sieben Wochen später – wenn das Erscheinungsdatum über dem Gastbeitrag stimmt.

Jemand aus der Redaktion muss den Text vorher gelesen und für gut befunden haben, denn der Burda-Sprecher versichert: „Experten und Friends-Beiträge sind immer Brand-Safe und werden von uns händisch freigegeben und vorher geprüft.“

Hin und wieder schreibt Werner Moser auch exklusiv für „Focus Online“. Er weist auf Veranstaltungen hin, neulich auf eine Ausstellung bei der Sparkasse Passau. Manchmal sind seine Beiträge allerdings nur zwei Sätze lang, also kürzer als der kleine Text, in dem erklärt wird, wer er selbst ist.

Auch dieser Beitrag muss vom „sorgfältigen Qualitätsmanagement“ geprüft worden sein und erschien danach „im selben hochwertigen Umfeld“ wie die redaktionellen Beiträge. Er scheint den Anforderungen also zu genügen.

Vielleicht liegt auch das an der Testphase. Vielleicht geht es im Moment einfach darum, dass überhaupt irgendetwas auf „Focus Online Local“ erscheint. Und vielleicht wird sich das alles in ein paar Wochen ändern, wenn die Testphase vorbei ist (einen Termin nennt Burda noch nicht). Aber vielleicht sollten das die Leser wissen.

Neulich hat die Redaktion einmal dran gedacht. Da schrieb Werner Moser über ein Kunstprojekt, wieder der Sparkasse Passau, und die Redaktion sah sich veranlasst, unter dem Text zu vermerken, dass Moser selbst für die Sparkasse in Passau tätig ist.

Die Redaktion hat alles richtig gemacht. Sie hat einmal offengelegt, wo Moser sein Geld verdient, damit man die Informationen aus dem Text als Leser besser einordnen kann. Daniel Steil würde wahrscheinlich sagen: „Deutschlands Nachrichtenmagazin Nummer eins startet eine beispiellose Transparenz-Offensive.“

11 Kommentare

  1. …ähem „Focus“…?
    Ist das die aus meinem Kuför-Laden?
    Die liegt da schon ewig rum.
    Werde beim nächsten Besuch mal darauf achten und anschliessend berichten.

  2. Im Grunde ist es doch die bekannte FOCUS Qualität wie aus dem Heft: kurz, bunt, soll den Leser nicht zu sehr beanspruchen, und wird als „moderner Journalismus“ bezeichnet. Ich vermeide solche links bzw. schließe sowas gleich.

  3. Die Werbekunden haben sicher auch den peinlichen Rechtschreibfehler in dieser „Focus Online Local“-Präsentation bemerkt. Herr Steil und seine zahllosen (wörtlich gemeint) Mitarbeiter offenbar nicht ;-)

  4. „Deutschlands Nachrichtenmagazin Nummer eins startet eine beispiellose Transparenz-Offensive.“

    Herrlich! :D

    Es mag mit meinen Browserwerten und dem da ausgelesenen Nutzerverhalten zusammenhängen, aber im Vergleich zum Artikel kommt es mir vor, als habe man bereits reagiert und die Kühe zugunsten einer deutlich größeren Anzahl Sonnenblumen ausgetauscht.

  5. @3:

    Das kommt schon mal vor, dass bei einem „Mission Statement“ (do legst di nieda!) all die vielen Großbuchstaben sich vor Kraft nicht mehr bewegen können und so ein schmächtiges „I“ nicht mehr zu lokalisieren ist.

    Der geht schon steil, der Daniel.

  6. Habe mir die verlinkte Präsentation doch tatsächlich mal angesehen…
    „Der typische FOCUS Online Local User…
    (…)
    … interessiert sich vor allem für:
    Computerhard- und Software
    (…)
    Wetten und Lotteriespeile(…)“

    Rechtschreibung scheint nicht in das Zuständigkeitsgebiet des Qualitätsmanagements zu fallen :-)

  7. Sollte wahrscheinlich Drei-Länder-Halle heißen, statt „Dreingau-Halle“
    Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag über mich
    Viele Grüße von „mOsi“ mit großem „O“
    (was die Redaktion konsequent missachtet („Mosi unterwegs“).

  8. Bin immer wieder entsetzt darüber, wieviel Leute focus.de und bild.de konsumieren. Selbst engere Kollegen, Freunde, ja sogar Familenmitglieder sind sich nicht zu schade dafür auf diese Hetzblätter/seiten zu gehen.

  9. Der ganze regionale Anstrich ist doch bloß Fassade für eine reine SEO-Geschichte. Die Wetterberichte werden von einer „Learning Machine“ (siehe textomatic.net) geschrieben und alles andere, was irgendwie öffentlich crawlbar ist, wird mitverwurstet, solange es nur automatisierbar ist. Ein stimmiges Gesamtbild (mit weniger Kühen) braucht es dazu nicht – es reicht ja, wenn der regionale Google-User auf einer für ihn zugeschnittenen Einzelseite landet.

  10. Viel besser ist es nicht geworden. Allerdings wurden Regional-Blogger angeschrieben.

    Da heißt es:
    Hallo ,

    du liebst es, eigene Texte zu schreiben? Du machst gerne Fotos und möchtest sie teilen? Dann bist du bei FOCUS Online genau richtig!“

    Dann wird witzigerweise exemplarisch auf den Passauer Blogger Werner Moser verwiesen.

    Auf Nachfrage:

    „Die Autoren können so einfach viele Menschen mit ihrem Anliegen erreichen. Einen Honorarsatz zahlen wir dafür nicht. Ob Sie daran teilnehmen möchten, ist natürlich Ihnen überlassen.“

    Zum Glück gibt’s den Schluss-Satz, damit hebt sich Focus wohltuend vob anderen Portalen ab, die Texte einfach kopieren, ohne zu fragen.

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