Eurovision Song Contest 2017: Vorschau aus der Kommentatorenbox

Wie im Vorjahr schalten wir kurz vor dem Eurovision Song Contest in die deutsche Kommentatoren-Kabine und sprechen mit dem Mann, der neben Peter Urban sitzt, über das, was uns heute erwartet: Bühnenbauten statt Trickkleider, eine Kurmuschel, Wasserspiele, einen Gorilla, international missverständliche Handgesten, weite Wege – ach ja, und Musik leider auch. Hier ist unser exklusives Interview mit dem Assistant Commentator German Television:

(Lukas Heinser und Stefan Niggemeier haben zwischen 2010 und 2012 in drei Videoblogs vom ESC in Oslo, Düsseldorf und Baku berichtet.)

14 Kommentare

  1. „Die Fernsehzuschauer hören den italienischen Song zum ersten Mal.“
    Derzeit fast 114 Millionen Abrufe der Langfassung des Videos (Anfang der Woche waren es 110) sprechen ganz deutlich dagegen. Das können nicht alles nur die Italiener nach dem Sieg in San Remo geschafft haben.

    Wenn ich den Portugiesen höre, muss ich immer an die Gesangsszenen von Herbert aus „Family Guy“ denken…
    https://www.youtube.com/watch?v=UfDoEpTAlRk

  2. Danke, das waren unterhaltsame, informative, gut einstimmende, technisch einwandfrei präsentierte 17 Minuten Kylog. Danke, danke.

  3. Wenn zwei Sportmoderatoren am Vortag des Fußball-WM-Finales mit diesem unjournalistischen Fachgesimpel auf Sendung gehen würden, würde Stefan Niggemeier das im FAS-Teletext pointiert verreißen. Bitte nicht falsch verstehen: Ist finde es durchaus informativ und kurzweilig, wie beide sich die Bälle zuspielen. Es soll wohl ein Liebhaberei-Beitrag über den ESC sein, was aber streng genommen auf Übermedien nicht hingehört (anders, wenn über die Show später berichtet wird bzw. wie über die Show berichtet wird).

  4. Nur ganz kurz meine billigen 5 Pfennig: Ich komme gerade von der Arbeit heim, schalte den Fernseher ein und sehe, daß der ESC noch läuft. Es war erstaunlich, aber sogar bei uns im Theater wusste von den ca. 30 Mitarbeitern, mit denen ich darüber gesprochen habe niemand, wer nun eigentlich für Deutschland antritt. Die Hälfte wusste nicht mal, daß der ESC heute ist. Dann habe ich im Fernsehen die ersten 20 Wertungen gesehen und hatte das unstillbare Verlangen, mir den deutschen Song einmal anzuhören. Nachdem ich das getan habe, muß ich sagen: Völlig zurecht hat Deutschland 0 Punkte (während ich das schreibe, bekommt Deutschland 3 Punkte von Irland) – so ein seelenloser Stahlbolzen [/Simpsons] an entrumpelten Tumb-Tönen darf dieses Ergebnis gerne einfahren. Und das hat dann auch nichts mehr mit Nachbarschaftspunkterei zu tun.

  5. @Jens: Grundsätzlich hast du recht, aber Stefan hat seinen privaten Blog, für ÜM, komplett eingestampft. Und irgendwo (mit Reichweite) müssen die alten Fans der ESClogs weiterhin gefüttert werden.

    @ÜM: Es mag nicht ganz passen, aber bitte dranbleiben!

    @Raoul: Ging mir genauso. Ich kann mich auch nicht erinnern das Lied im Radio mal aufgeschnappt zu haben (hab den Rundfunkkonsum aber auch deutlich reduziert).

    Ich finde es aber ein wenig Schade das es so wenig Punkte gab. Hatte ich doch bei Lena das Gefühl das gerade die Lockerheit, der Spaß _jetzt_ auf _dieser_ Bühne zu stehen einen großen Teil des Erfolgs ausgemacht hatte. Und es hat ja auch geklappt obwohl der Song ein wenig fragwürdig war.
    Der Spaß war bei Leniva auch da. Was man so drumrum liest die Künstlerin echt sympatisch und mit elan dabei. Der Titel (im ersten Moment*) bedeutungsschwer, aber … irgendwie … langweilig?
    Allein auf der Bühne vielleicht einfach zu wenig Show?
    Fehlte die Rückung? *duck*

    Wie dem auch sei, Leniva weiterhin viel Erfolg mit Pan A (die Stimme macht Spaß auf mehr) und für DE:
    Nach dem ESC ist vor dem ESC. ;)

    *) Mensch? Leben? Böhmi hat uns den ESC-Sieg versaut! :D

  6. Blöde Iren, vermasseln uns doch glatt den verdienten letzten Platz und das Triple! Na ja, nächstes Jahr klappts bestimmt wieder!

  7. ein sehr schönes Video, habe das erst heute morgen gesehen, nachdem ich die Aufzeichung bei ARD gesehen hatte. Und danach habe ich mich dann mit dem Dusblog sehr amüsiert. Auch aus der Zeitlichen Entfernung von 6 Jahren ist die Reihe immer noch sehr unterhaltsam und witzig. So eine Reihe in diesem Jahr hätte mir den ESC dieses Jahr nähergebracht. Bis heute kannte ich den/die deutsche(n) Interpreten/Interpretin gar nicht.

    Vielen Dank für die Unterhaltsamen Stunden

    Herzliche Grüße aus Bremen

  8. Um ihn erfüllt zu bekommen, jetzt schon mal:
    Ich wünsche mir fürs nächste Jahr ein #Lislog.
    Obrigado antecipadamente.

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