Unechter Pudding, komische Tiere: Die KI-Bilder-Flut, die in die Kioske quillt

Einen Teil der Handarbeitscommunity hat diese neue Zeitschrift jedenfalls schon mal verärgert. „Im ernst, denen brennt doch der Hut“, schreibt die strickbegeisterte Lara. Eine Zeitschrift, in der es um Handarbeit geht, aber ausschließlich mit KITechnologie, die Maschinen oder Software befähigt, Aufgaben auszuführen, die normalerweise menschliche Intelligenz...-Bildern? Und ohne Anleitungen? Und dafür soll man auch noch Geld bezahlen!? Lara ist ganz außer sich, als sie das Magazin im Supermarkt entdeckt. Viele ihrer Follower sind es nun auch.
Das Heft, über das sie sich aufregen, heißt „HI…

Meine Güte, diese Ressourcenverschwendung tut mir beinah körperlich weh. :(
Schöner Beitrag wie immer!
Eine Kleinigkeit: „Und dem KI-Tier auf dem Cover fehlt irgendwie ein Bein. Naja. Details. “ Da hätte ich mir ein Foto vom Cover gewünscht gehabt, der Hund im Bild obendrüber scheint beide Beine zu haben.
@#2
Der Hund hat 3 Beine
@2 Fedor: Danke dir! Und das Tier auf dem Cover hat in meinen Augen drei Beine, das vierte hinten links fehlt.
Aus der Reihe „Aus Müll oder gar Nichts Geld machen“.
@Boris: Der Gemeine Regenbogen-Ohrenwidder hat nur drei Beine. Wusstest du das nicht?
@6 Inga: Ah, Mist … jetzt, wo du‘s sagst!
Haha ohje. Da fällt mir nichts ein, dass ich zur Verteidigung meiner Tierkenntnisse anführen könnte.
Ich bin hin- und hergerissen zwischen Abscheu und Bewunderung. Ich mag auch nicht an die Ressourcenverschwendung denken, den ganzen Quatsch zu produzieren, zu verteilen und zu entsorgen. Aber es einfach zu machen – Chapeau.
Für Eltern, die ihr Kind nicht mögen. Sie häkeln ihm so ein Tier und legen es ihm ins Bett – High-End-Alpträume garantiert…
Vielen Dank @Boris Rosenkranz für diesen aufschlussreichen Text! Ich bin Konditormeisterin und habe das Dessert-Heft neulich am Bahnhof in der Hand gehabt und mich nur wundern können. Grundsätzlich sucht man ja immer nach Inspiration und freut sich über kreative Ideen, aber beim durchblättern sind mir nur Fragezeichen geblieben. Die Umsetzbarkeit ist vollkommen unklar bei vielen Produkten, die geschmackliche Komponente wird gar nicht erwähnt. Aber jetzt weiß ich wenigstens ein wenig darüber, was dahinter steckt. Danke!
Danke für den schönen Artikel. Ein Beispiel für KI generierte Drucke ist mir auf einem Kinder-Abenteuerspielplatz mit Hüpfburgen begegnet. Auf dem ersten Blick sahen die großflächigen Fototapeten nach Disneys „König der Löwen“ aus.
Doch jedes Tier darauf sieht im Detail eher gruselig aus. Im besten Fall fehlt nur ein Bein. Alpträume garantiert.