Wayback Machine

Medien blockieren Internet-Archiv, das vor allem Journalisten nutzen

Das Internetarchiv „Wayback Machine“ ist für Journalisten bei Recherchen im Netz oft unverzichtbar. Doch jetzt behindern ausgerechnet Medienhäuser die Arbeit des gemeinnützigen Angebots. Hintergrund ist ein Konkurrenzkampf der Verlage mit den mächtigen KI-Anbietern.
Logo: Internet Archive; Montage: Übermedien

Papier vergisst nicht. Menschen schon. Im analogen Leben werden wichtige Dinge daher gerne in Schnellheftern, Aktenordnern oder Klarsichtfolien festgehalten. Im Internet übernimmt unter anderem die „Wayback Machine“ diese Rolle. Das ist ein öffentliches Archiv, das seit den 1990ern Versionen des Internets speichert. Wer also wissen will, was auf einer Webseite vor drei Jahren stand, klickt sich einfach durch die in der „Wayback Machine“ archivierten Momentaufnahmen. Dahinter steht die gemeinnützige Stiftung „Internet Archive“.

Der Nutzen, gerade für Journalisten und Medien, ist enorm. Gerichte akzeptieren die archivierten Seiten des Tools als Beweismittel. Faktenchecker der „Tagesschau“ haben damit schon Verschwörungstheorien entkräftet, und die „

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