Kulturstaatsminister im „Zeit“-Interview

Wo ist bloß dieses Baden-Württemberg, von dem nur Wolfram Weimer weiß?

Die AfD spiele in Baden-Württemberg nach der Landtagswahl keine Rolle mehr, behauptet der parteilose Minister Wolfram Weimer im Interview mit der „Zeit“. Wie kommt er drauf? Und warum hat ihm keiner gesagt, dass das falsch ist? Sieben Erklärungsversuche.

Lebt Wolfram Weimer in einer anderen Welt? Diese Frage stelle ich mir, seit ich das „Zeit“-Interview mit dem Kulturstaatsminister gelesen habe. Geführt hat es Bernd Ulrich, bei der „Zeit“ Redakteur für besondere Aufgaben.

Er sprach mit Weimer unter anderem über die Frage, warum dieser drei Buchhandlungen von einem staatlichen Preis ausgeschlossen hat, über die Köpfe einer Fachjury hinweg – und über das Thema Kulturkampf. Außerdem ging es um die Landtagswahl in Baden-Württemberg Anfang März.

„Zeit“-Interview mit Wolfram Weimer, Überschrift: „Das ist …</p>        <script type=

2 Kommentare

  1. Es gab einige Stimmen der Erleichterung darüber, dass die AfD nicht so stark abgeschnitten habe wie frühere Meinungsumfragen es hätten befürchten lassen. Auch lag sie etwas unter dem Bundestagswahlergebnis in BaWü. Irgendwer schrieb dazu, die Partei sei zuletzt wieder etwas in die Defensive geraten. Vielleicht hat Weimer so etwas aufgeschnappt. Aber angesichts des tatsächlichen Wahlergebnisses ist das schon eine kühne These.

  2. Ok, Deine Interpretationsansätze sind ja wohl eher satirisch gemeint, wobei ich Erklärung 4 gar nicht mal für so unrealistisch halte. Irgendwo im Autorisierungs hin und her, ist das wohlw as schief gelaufen
    Aber stimmt die Bezeichnung Minister im ersten Satz? Ist Weimer nicht „nur“ Staatsminister im Bundeskanzleramt?
    Ein Minister (Bundesminister) leitet ein eigenes Ministerium und ist Mitglied des Kabinetts. Ein Staatsminister im Bund ist hingegen kein Minister im eigentlichen Sinne, sondern ein Parlamentarischer Staatssekretär mit besonderem Aufgabenbereich, der keinen eigenen Geschäftsbereich führt.

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