Die hilflosen Versuche von Medien, sich eines Urteils zu enthalten

Soviel ist unstrittig: In Minneapolis ist am Mittwochvormittag (Ortszeit) eine Frau am Steuer ihres Autos von einem Beamten der amerikanischen Einwanderungsbehörde ICE erschossen worden. Doch über den Ablauf des Geschehens gibt es zwei grundlegend widersprüchliche Versionen. Die Regierung behauptet, die Frau habe ihr Auto als Waffe benutzt und den Beamten „gewaltsam und vorsätzlich“ angegriffen, der in Notwehr geschossen habe. Andere behaupten hingegen, die Frau habe versucht wegzufahren und ihr Auto von dem Beamten weggesteuert; er habe noch auf sie geschossen, als er neben dem Auto stand.
Beide Versionen schließen einander aus, und weil es mehrere Videoaufnahmen von der Situation aus verschiedenen Perspektiven gibt, lässt sich auch sagen, welche stimmt: die zweite. Die Behauptungen verschiedener Vertreter der Regierung über den Ablauf sind eindeutig unwahr. Präsident Donald Trump selbst verstieg sich s…

Bei der WELT habe ich schon vor längerer Zeit es aufgegeben, sie als „Journalismus“ zu betrachten.
das medien herumeiern, nennt man rechtsstaat. es gibt gesetze, die eindeutig stellung zu beziehen verbieten. dass sie einseitig die position der us-regierung verkünden, gehört sich nicht.