Native Advertising
Sieht aus wie ein redaktioneller Artikel, ist aber Werbung. Print- und Online-Medien betten Reklame teilweise direkt ins redaktionelle Umfeld ein. Solche „Native Ads“ ähneln dann in Aufmachung und Stil den journalistischen Texten. Diese Ähnlichkeit ist beabsichtigt – und ein Problem. Denn die Texte sind zwar als „Anzeige“ oder „Sponsored Post“ gekennzeichnet, oft aber nur klein. Was dazu führen kann, dass sich Leser getäuscht fühlen: Sie denken, sie lesen einen Text, der von einer unabhängigen Redaktion erstellt wurde – tatsächlich aber wurde er bezahlt und ist deshalb kein objektiver journalistischer Beitrag. Das kann die Glaubwürdigkeit von Medien beeinträchtigen. Medien gehen trotzdem oft so vor, weil sie mit Native Advertising gutes Geld verdienen können.
Siehe auch: SchleichwerbungMitunter tarnen Medien Werbung als vermeintlich seriöse Information, etwa in einem Artikel....