Die einfache Empörung und der Twitter-Fetisch der Berliner Polizei

Zunächst schien die Sache klar: Trotz explodierender Infektions-Zahlen haben im Moloch Berlin vergangenen Samstag unverantwortliche Partydeppen groß und ohne jeden Ab- oder Anstand gefeiert, eine queere Fetischparty auch noch, also: F-E-T-I-S-C-H, verstehen Sie? Lack, Leder, Sadomaso, jeder mit jedem, in irgendwelchen Darkrooms. Ja, ticken die noch ganz richtig?

Das dürfte die Wirkung zahlreicher Artikel vom vorigen Wochenende gewesen sein, die auf einem Tweet der Berliner Polizei beruhten:

Man nehme einen eher müden Witz („Fetischparty – unbefriedigend“ – höhö) und zwei Fotos, die ein bisschen diesen „SM-Look“ zeigen – zack, fertig ist der Social-Media-Erfolg. Der wiederum von vielen Medien begierig aufgenommen wurde, sogar der Polizei-Witz findet sich in einigen Artikeln wieder.

Ein Screenshot der Seite Tag24 zur aufgelösten vermeintlichen Fetisch-Party in Berlin
Screenshot: „Tag24“

Polizeisprecher Winfrid Wenzel sagte dem RBB dazu:

„Hier wurde unter Vernachlässigung aller aktuellen Hygienemaßnahmen eine große Feier gefeiert, die keinesfalls mit den Corona-Regelungen im Einklang war.“

Abgesehen davon, dass der Satz zwei Mal denselben Sachverhalt feststellt, ist das keine besonders detaillierte Beschreibung der Verstöße – die von den Veranstaltern zudem bestritten werden.

Polizei plötzlich schweigsam

Vorigen Montag haben wir bei der Berliner Polizei nachgefragt, um welche Verstöße genau es sich handelt und wie man zur Kritik der Veranstalter an Auflösung der Party, Verhalten der Beamten und dem Tweet steht. Nach drei Tagen erhielten wir von Sprecher Martin Dams unter anderem die Antwort:

„Die Veranstaltung wurde von Mitarbeitenden des zuständigen Ordnungsamtes des Bezirksamtes Mitte von Berlin beendet. Die Polizei Berlin wurde anschließend im Rahmen der Amtshilfe tätig. Insofern bitte ich Sie, sich mit dieser Frage an das genannte Ordnungsamt zu wenden.“

Der Verweis auf die Amtshilfe ist zwar nicht ungewöhnlich, überraschend ist aber, dass Dams‘ Kollege Wenzel keine Schwierigkeiten hatte, am Abend des Geschehens von der „Vernachlässigung aller aktuellen Hygienemaßnahmen“ zu sprechen – seine Behörde fünf Tage später dazu aber keine Angaben machen möchte.

Natürlich haben wir auch beim Bezirksamt nachgefragt. Dort war man dann etwas schneller:

„Das Ordnungsamt Mitte hat auf der Veranstaltung zahlreiche Verstöße festgestellt: Es gab ein unzureichendes Hygienekonzept, die Kontaktlisten wurden unzureichend geführt, mehrere Gäste trugen keine Mund-Nasen-Bedeckung. Es waren ca. 600 Gäste anwesend. Gegen die Betreiber wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.“

So weit, so schlecht, nach einer Sensation klingt das allerdings nicht.

Veranstalter wehren sich

Die Veranstalter wehren sich gegen die Vorwürfe und die mediale Darstellung: Sie sagen, die Party habe nicht im Gebäude der „Alten Münze“ in Berlin, sondern davor stattgefunden, im „Münzgarten“ auf über 3.500 Quadratmetern.

Man habe die zu diesem Zeitpunkt gültigen Vorgaben beachtet, die Maskenpflicht sei eingehalten worden, auf der Tanzfläche seien Getränke und Rauchen nicht erlaubt gewesen, es habe Desinfektionsspender und bargeldlose Zahlung gegeben. Am Einlass habe man außerdem die Temperatur jedes Gastes gemessen und Tickets nur online verkauft, die Namen seien kontrolliert worden. Und in der Tat findet man auf der Webseite der Veranstaltungsreihe bereits auf der Einladung zahlreiche Hinweise zum Hygienekonzept.

Die „Pornceptual“-Partys seien zudem keine „Fetischpartys“; der entstandene Eindruck, es habe massiven Körperkontakt gegeben, dementieren die Veranstalter als Stigmatisierung. Es habe nirgends Bereiche gegeben, in denen sich Menschen zum Sex hätten treffen können. Es sei vielmehr um das Zusammenkommen einer Community gegangen. Diese sei von einzelnen Polizisten als „ekelhaft und pervers“ beschimpft worden. „Pornceptual“ sei „in seinem Wesen immer ein politisches/queeres Projekt gewesen – der Kampf für sexuelle Freiheit und die Infragestellung gesellschaftlicher Normen“, so die Veranstalter in ihrer Stellungnahme. Weiter heißt es:

„Unsere Gäste wurden als Freaks und Gesetzlose behandelt und von der Polizei gedemütigt. Das beweisen auch die Schlagzeilen in den Medien. Während viele andere legale Open-Airs in Berlin gestern geschlossen wurden, schafft es nur die ‚Fetischparty‘ in die Medien und erweckt den Eindruck, Teil der Fetischszene zu sein, sei beschämend. Wir stehen gegen diesen Ansatz und werden nicht aufhören, gegen diese Art von moralischer Beurteilung zu kämpfen.“

„Kanaltypisch und zielgruppenadäquat“

Die Polizei dementiert, dass Gäste „gedemütigt“ wurden: „Weder im Einsatzgeschehen, noch im Nachgang wurden solche Äußerungen bekannt oder angezeigt. Die Kommunikation der Polizei Berlin ist stets sachlich und basiert auf Respekt, Freundlich- und Höflichkeit“, so Sprecher Dams. Der Tweet verstärke zwar „unter Umständen das Unverständnis oder Missfallen über polizeiliche Maßnahmen bei den Betroffenen“, die Formulierungen seien jedoch „kanaltypisch und zielgruppenadäquat“. Mit dem Begriff „Fetisch“ hätten die Veranstalter selbst geworben – womit wohl der kleingedruckte Dresscode in der Einladung gemeint ist, unter dem auch „Fetish Outerwear“ angegeben wurde.

Dem „Spiegel“ hatte die Polizei noch gesagt, das Wort sei „wohl wegen der Kleidung der Gäste aufgekommen“. In der Pressemitteilung zum Einsatz fehlt es hingegen.

Die Polizei hat 13 Anzeigen wegen fehlenden Mund-Nase-Schutzes eingeleitet, alles Ordnungswidrigkeiten, und zudem eine Strafanzeige wegen Beleidigung erstattet. Die Veranstalter haben nach eigenen Angaben noch keinen Bußgeldbescheid erhalten und prüfen rechtliche Schritte.

Obwohl zahlreiche Medien die Reaktion der Veranstalter in ihrer späteren Berichterstattung abbildeten, hat sich das polizeiliche und mediale Bild von der irren Fetischparty längst verbreitet. Das zeigen unter anderem die politischen Reaktionen: So will der Grüne Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel laut „B.Z.“ „alles versuchen“, damit „die Teilnehmenden wirklich sanktioniert werden“. Er hätte sich gewünscht, dass die Personalien der Feiernden aufgenommen worden wären. Für die Veranstaltung fehle ihm „jedes Verständnis“.

4.500 Zuschauer im Stadion

Ins selbe Horn stieß Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD), die laut „Tagesspiegel“ am Montag im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses Konsequenzen gefordert hat. Sie sei „schockiert, dass es solche Partys noch gibt. Da haben einige den Schuss nicht gehört.“ Dazu sagte der Betreiber der „Alten Münze“, Felix Richter, dem „Spiegel“:

„Moralisch gesehen kann man darüber diskutieren. Aber solange Open-Air-Veranstaltung genehmigungsfähig sind, wird es sie auch geben.“

Tatsächlich könnte man einwenden, dass am selben Sonnabend der 1. FC Union Berlin ein Fußball-Bundesligaspiel vor 4.500 Zuschauen austrug – natürlich auch mit Hygienekonzept, aber eben mit deutlich mehr als 500 oder 600 Teilnehmern. Auch auf den Bildern aus dem Stadion ist zu sehen, dass nicht alle Zuschauer ständig, wie vorgeschrieben, eine Maske trugen.

Stigmatisierung

Fragwürdig ist die mediale Inszenierung aus zwei Gründen: Erstens beruht sie, wie so häufig, zunächst nur auf einer Quelle, den polizeilichen Angaben, in diesem Fall auch noch in Form eines süffisanten Tweets. Dass es zwingend auch die Darstellung der Gegenseite braucht und man diese aktiv einholen sollte, bevor man berichtet – und nicht drei Tage später die Artikel um diese Darstellung ergänzt –, sollte eigentlich zum Handwerk gehören. Das auffällig unregulierte Social-Media-Gebaren der vielen Polizeidienststellen, ist noch ein ganz eigenes Thema. Hier sind spitze Finger mehr als angebracht.

Zweitens besteht tatsächlich die Gefahr, die Verantwortung für die Pandemie Randgruppen und Minderheiten zuzuschieben: Nachdem „türkische Hochzeiten“ verteufelt wurden und Jugendliche, die sich zum Cornern treffen, ist es nun eine Fetischparty. Zwischendurch werden immer mal wieder Menschen als „Superspreader“ geächtet, denen später keine Übertragung nachgewiesen werden kann.

Im Gespräch mit Übermedien berichteten die Veranstalter, dass sie in den vergangenen Tagen sowohl via Social Media als auch per Mail wüste Beschimpfungen bis hin zu Todesdrohungen erhalten hätten. Das sei eindeutig die Folge davon, dass sie von der Polizei und den Medien an den Pranger gestellt worden seien.

In Wirklichkeit ist das Infektionsgeschehen diffus. Ob die gerade beschlossenen Maßnahmen, die sich vorwiegend gegen die Freizeitgestaltung der Bürgerinnen und Bürger richten, etwas bringen werden, wird von einigen Experten bezweifelt. Schließlich gibt es in Deutschland jeden Tag eine Großveranstaltung von geschätzt 30 Millionen Arbeitnehmern, die nicht im Homeoffice sind (basierend auf Umfragen des IFO-Instituts) und mehr als acht Millionen Schülerinnen und Schüler, die an manchen Schulen mit 30 Personen in schlecht belüfteten Räumen fünf bis sechs Stunden verbringen.

Darüber kann man sich aber nicht so einfach empören wie über „Fetischpartys“.

34 Kommentare

  1. Danke für diese Hintergrundinformationen zu diesem leidigen Artikel. Auch ohne die Details ist mir aufgefallen, wie er im Internet herumgereicht wurde, oft versehen mit einem teils empörten, teils onkelhaften Hö-hö-Hö im Unterton. Ich hab schon damals das Gefühl bekommen, dass diese mediale Aufmerksamkeit vor allem darauf beruht, dass der Öffentlichkeit hier eine Subkultur präsentiert wird wie im Zirkus. Die Verbreitung des Virus wird zudem großteils jeweils „Anderen“ zur Last gelegt. Dieses Othering ist nicht überraschend, aber hoch problematisch.

  2. Schöner, einordnender Beitrag, der auch einen Aspekt anspricht, den ich für immer wichtiger halte: Eine Sündenbock-Berichterstattung ist in dieser Pandemie oft falsch und kann zudem kontraproduktiv sein. Sobald sich nämlich in der breiten Bevölkerung die Meinung manifestiert hat, dass das große Problem die Partygänger aller Orten seien, braucht man sich als Nicht-Partygänger ja auch nicht so sehr zurücknehmen. Bei steigender Prävalenz werden aber auch immer mehr normale Kontakte auf der Arbeit, im ÖPNV oder bei ganz normalen Besuchen von Freunden und Verwandten problematisch, weswegen man die reduzieren sollte.

  3. Typisches Scapegoating halt: In Mitte und im Multikultibezirk Neukölln grassiert das Infektionsgeschehen und teile der Presse bringen das, was gewisse Teile der Bevölkerung hören wollen: Feierwütige Hauptstädter und sexsüchtige Raver gepaart mit uneinsichtigen nicht itegrierten Shisha-Nucklern treiben uns alle in den Untergang. Dass im Berchtesgadener Land voran und im Großteil von Bayern ähnliche Infektionszahlen herrschen, ist für die aufmerksamkeitsökonomische Schlagzeile unrelevant.

  4. Wir stellen fest: Wer die Maßnahmen als solche in ihrer Allgemeinheit kritisiert, der ist ein Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker.

    Ganz anders sieht die Sache aber aus, wenn sich der Maßnahmenrausch, in den sich die Politik hineinsteigert, gegen irgendetwas „Queeres“ richtet. Dann kehrt sich das alles natürlich völlig um, denn wichtiger als jede Eindämmung irgendeines Virus kann natürlich nur noch eins sein: Irgendeine Minderheit und ihre speziellen Interessen.

    Weiter so: Wirtschaftlichen Ruin, existenzielle Ängste, all das verlachen – aber für das Recht auf „queere Conventions“ in den Ring ziehen.

    Es muss schön sein in diesen Tagen, wenn man kaum noch was merkt.

  5. @Galaktika
    Genau, deshalb positioniert sich der obige Text auch eindeutig mit folgenden Worten zur 600-Mann-Feier und den aufgetretenen Verstößen dort: „So weit, so schlecht“

    Nun ernsthaft: Es ging hier ja in keiner Weise darum, die Veranstaltung als absolut notwendig über den Klee zu loben, sondern den aus seiner Sicht übertriebenen öffentlichen Hohn, der zudem von einer staatlichen Stelle ausgelöst wurde, und den Umgang der meisten Massenmediem damit zu thematisieren.

    Getreu Ihren Worten muss es übrigens offenbar gerade sehr schön sein für Sie selbst, wenn die Textinterpretation derart misslingt, dass Sie das ganze so auslegen, als würde hier für das Recht auf solche Conventions während der Pandemie gekämpft. Nein, tatsächlich nur für das Recht auf gleiche Beurteilung wie ähnliche Veranstaltungen ohne schäbige Witze, Häme und ignorante Anfeindung.

  6. #4: „Wir stellen fest: Wer die Maßnahmen als solche in ihrer Allgemeinheit kritisiert, der ist ein Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker.“

    Keine Ahnung, für wen Sie sprechen und in wessen Namen Sie da als „Wir“ etwas feststellen, aber: Nein.

    Man kann ganz gut „die Maßnahmen als solche in ihrer Allgemeinheit kritisieren“ (versuchen Sie’s bei Gelegenheit ruhig mal, hier ist es nicht das Thema) ohne Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker zu sein. Allerdings tun das erstere eben auch reichlich letztere und wenn man selbst nicht dazu gezählt werden will, sollte man sich nicht ihres Vokabulars und ihrer Theorien nicht bedienen. Und besser auch nicht ihrer Sehnsucht nach Opfer-sein.

    „Ganz anders sieht die Sache aber aus, wenn sich der Maßnahmenrausch, in den sich die Politik hineinsteigert, gegen irgendetwas „Queeres“ richtet.“

    Nein. Der Artikel, den Sie zu kommentieren vorgeben, befasst sich mit der immer mal wieder fragwürdigen Unkontrolliertheit polizeilicher Social Media-Accounts und dem, was Medien daraus machen. Das ist ist nämlich ein Onlinemagazin für Medienkritik.

    „Weiter so: Wirtschaftlichen Ruin, existenzielle Ängste, all das verlachen – aber für das Recht auf „queere Conventions“ in den Ring ziehen.“

    Tut das jemand? Gut möglich, aber der Artikel handelt davon nicht. Er berichtet auch nicht darüber. Falls Sie den Artikel also überhaupt gelesen haben …

    „Es muss schön sein in diesen Tagen, wenn man kaum noch was merkt.“

    … muss es Ihnen ziemlich gut gehen, denn gemerkt haben Sie nichts.

  7. Man sollte vielleicht mal nachlesen, was die Truppe sonst so veranstaltet.
    Deren Parties sind nichts weiter als allgemeines, quasi-öffentliches Rudelbumsen. Wenn das kein Fetisch ist, was dann?

    Unabhängig davon besteht Online-Journalismus mehrheitlich ohnehin aus dem Abschreiben irgendwelcher Agenturmeldungen, gerne auch mit vollständiger Übernahme sämtlicher Orthographie- und Grammatikfehler.
    Warum das nun in diesem Fall besonders kritikwürdig sein soll, erschließt sich nicht.
    Vielleicht, weil sich wieder irgendwer selbst zu einer diskriminierten Minderheit ausgerufen hat?
    Identitätspolitik bei Übermedien?

  8. @7: „Deren Parties sind nichts weiter als allgemeines, quasi-öffentliches Rudelbumsen.“

    Dem wird in o.g. Artikel deutlich widersprochen. Hier ohne Beleg das Gegenteil zu behaupten, ist schlechter Stil. Das in abfalliger Manier zu tun, ist bösartig.

  9. @Simon:
    Also bitte, es gibt deren eigene Website, einen Wiki-Eintrag, einen Stern-Artikel aus 2018 u.v.m.
    So schwer ist es nicht, das selbst nachzulesen.
    Es ist eher der Autor, der sich ohne Recherche zum Sprachrohr des Veranstalters macht.
    Und selbst wenn es in diesem Fall mal weniger hoch herging, ist der gewählte Begriff „Fetisch-Party“ nicht so weit weg von der Wahrheit, wie es uns der Artikel verkaufen will.

  10. Wer die Maßnahmen als solche in ihrer Allgemeinheit kritisiert, der ist ein Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker.

    In Tateinheit mit Aluhut, COVIDiot und Rechtsextremist. So viel Zeit muss sein.

    … dass sie in den vergangenen Tagen sowohl via Social Media als auch per Mail wüste Beschimpfungen bis hin zu Todesdrohungen erhalten hätten.

    Wie man es sieht. „Übertriebener öffentlicher Hohn, der zudem von einer staatlichen Stelle ausgelöst“ wird, macht richtig Laune, wenn er gegen die geht, die sich nicht wehren dürfen.
    Und wenn dummerweise mal die Hetze gegen Guten geht – wird sofort umgestellt auf mimimi und rumopfern.
    So weit, so schlecht, so doppelstandardig.

    Vielleicht sollte man das Positive sehen.
    Vielleicht ist das ein wake up call, ein Grund mal wieder darüber nachzudenken, dass das Einhalten zivilisatorischer Standards vielleicht diese und jene Unbequemlichkeit mit sich bringt, doch insgesamt das Zusammen-, oder von mir aus Nebeneinanderherleben letztlich sehr erleichtert.
    Vielleicht ist das ein Tipp daran zu denken, wenn das nächste mal ein am Boden liegender zusammengetreten wird, es könnte beim nächsten Mal einen selbst treffen.

  11. @Andreas: Der Autor hat also nicht recherchiert und nur so getan, als hätte er Dutzende Links in den Artikel eingebettet und sowohl Polizei, Behörden als auch Veranstalter zu Wort kommen lassen? Und weil der Veranstalter 2018 mal was getan hat, was Ihnen nicht gefällt, ist die Skandalisierung jetzt trotzdem angemessen, auch wenn „das in diesem Fall mal weniger hoch her ging“? Und ein Artikel, der im Gegensatz zu den meisten anderen Artikeln nicht nur Polizei-Twitter abschreibt, macht sich zum Sprachrohr, die anderen, die nur Polizei-Twitter abschreiben, aber nicht? Got it.

  12. @Andreas: Was hat denn das Nichteinhalten von Hygieneregeln mit der persönlichen Abneigung gegen solche Partys zu tun?
    Wenn sich die Veranstalter an die zur Zeit geltenden Regeln halten, dann gibt es doch kein Problem.
    SARS-CoV-2 macht keinen Unterschied zwischen Familienfeiern, feiernden Fußballfans oder sonstigen Partys.
    Das ist für alle schwierig, und jeder muss lernen damit umzugehen.

  13. #7
    Da bin ich ganz bei Ihnen. Deshalb an dieser Stelle ein lautes Doppel-Pfui! Ein Mal pro Jahr Missionarsstellung. Alles andere ist Sünde, weil es nicht der Fortpflanzung dient.

  14. Mir gefällt der Fußball- Whataboutism nicht in dem Artikel.
    Ist schlicht nicht nötig, einfach beim Thema bleiben.

    @4: „Wer die Maßnahmen als solche in ihrer Allgemeinheit kritisiert, (…)“

    Text: „Ob die gerade beschlossenen Maßnahmen, die sich vorwiegend gegen die Freizeitgestaltung der Bürgerinnen und Bürger richten, etwas bringen werden, wird von einigen Experten bezweifelt.“

    Hat sich Andrej Reisin also selbst als Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker geframt? Oder gar als Aluhut, COVIDiot und Rechtsextremist?

  15. Also mir persönlich kommt eher bei Begriffen mit Porn~ als bei solchen mit Fetisch~ die Assoziation möglichen „massiven Körperkontakt[s]“. Daher scheint mir der Begriff „Fetischparty“ eher harmloser im Gegensatz zu allem mit „Porn~“, Pornceptual, z.B. Um es einfach zu sagen: Porno ohne Ficken geht nicht, Fetisch ohne Koitus hingegen schon.
    Hinzu kommt: Pornceptual ist der Eigenname der Veranstalter, Fetischparty hingegen ein beschreibender Begriff, das steht beides also gar nicht auf einer Begriffs-Ebene und ein „Nein, nicht Fetischparty, sondern Pornceptual!“ trifft den Kern daher gar nicht, quasi ein Kategorienfehler, und geht als Kritik ins Leere.

  16. Hat sich Andrej Reisin also selbst als Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker geframt? Oder gar als Aluhut, COVIDiot und Rechtsextremist?

    Ich kriege nicht mehr alles mit.
    Im Winter wurden die als Rechtsextremisten entlarvt, die das Corona-Virus als gefährlich beschrieben haben. Die wollen damit Panik schüren „um selbst die Macht zu ergreifen“.
    Im März hat sich der offizielle Wind gedreht. Wer Corona für eine übliche Winterepidemie hält (ähnlich der Influanza), der ist Corona-Leugner, Verschwörungstheoretiker, Aluhut, COVIDiot und Rechtsextremist.
    Hat sich das schon wieder geändert? Falls ja, bitte ich um Entschuldigung, dass mir der letzte Schwenk entgangen ist.

  17. #16: „Im Winter wurden die als Rechtsextremisten entlarvt, die das Corona-Virus als gefährlich beschrieben haben.“

    Hätten Sie dafür mal ein, zwei Belege? Wann soll denn dieses „im Winter“ gewesen sein?

  18. Jaja, diese klassischen Winterepidemien, die zwischen März und Mai und dann wieder ab Oktober wüten. Juni = Frühling, Juli= Sommer, August = Herbst, ist doch logisch.

  19. Hab ich doch gedacht, man könne Mr Re hinters Licht führen.
    Schade, hat nicht geklappt. Der Typ ist so intelligent, der lässt sich nicht austricksen.

  20. #19: Hätten Sie jetzt bitte noch ein oder zwei Belege dafür:

    „Im Winter wurden die als Rechtsextremisten entlarvt, die das Corona-Virus als gefährlich beschrieben haben.“

    ?

  21. @ Jörn: Beantworten Sie doch mal die Frage aus #17.

    Dass Sie nicht mehr mitkommen ist nicht so schlimm.
    Meiner Meinung nach (Ich spreche nicht für alle linksgrünversifften Gutmenschen, nicht für alle Merkelschweine und Lügenpresse-Systemlinge) sind die, die „Corona für eine übliche Winterepidemie halten (ähnlich der Influanza)“ nicht sehr gut informiert. Ob Corona eine „übliche Winterepidemie“ wird, bleibt ja abzuwarten. Das hängt davon ab, ob ein flächendeckender und langfristiger Impfstoff gefunden wird, damit eine saisonale Wiederkehr verhindert werden kann.

    Das wiederum hat ja nichts damit zu tun, dass es Menschen gibt, die Corona für weniger oder genauso gefährlich (tötlich) halten, wie eine Influenza. Ich denke die meint man (unter Anderem ) wenn man von COVIDidoten spricht. Wenn dazu dann noch abenteuerliche Geschichten über „Chippen per Impfung“ oder „Covid ist eine Erfindung um uns gefügig zu machen“ dazu kommen, kann man (nur meine Meinung) durchaus von Verschwörungserzählern / Aluhüten (ist ja synonym) sprechen. Und wenn die dann noch gemeinsam mit Rechtsextremisten auf die Straße zum Demonstrieren gehen, tja, dann sollte man auch mit den Konsequenzen leben die das Demonstrieren mit Rechtsextremisten evtl. mit sich bringen könnte.

    Mit dem Schwenk im Frühjahr haben Sie m. M. nach recht, schrieb ich in ’nem anderen Thread auch schon mal sinngemäß: Erst war es „Wuhan-Verharmlosung“, jetzt ist es „Nicht schlimmer als Grippe“.
    Zum Glück, sonst müssten so die Covid-Toten als „Die Regierung will uns umbringen“-Zombies wiederkehren.

  22. @ Jörn: Beantworten Sie doch mal die Frage aus #17.

    Falls Sie diese Frage meinen:
    Wann soll denn dieses „im Winter“ gewesen sein?
    muss ich Sie enttäuschen. Wenn Sie wollen, können Sie dazu was sagen, ich tu es nicht.

    Dass Sie nicht mehr mitkommen ist nicht so schlimm.

    Sehe ich auch so. Hauptsache es gibt Auskenner wie Sie.

    Merkelschweine und Lügenpresse-Systemlinge … COVIDidoten … Rechtsextremisten … Zombies

    Sie werden schon wissen, was Sie zu diesem verbalen Veitstanz treibt.

  23. @22, Jörn: Ich vermute, näher als „ich tu es [=etwas dazu sagen] nicht“ kommen Sie dem Eingeständnis nicht, dass Sie bloß haltlose Behauptungen aufstellen, oder?

  24. #22: „Wenn Sie wollen, können Sie dazu was sagen, ich tu es nicht.“

    Also haben Sie Stuss rausposaunt. Das kann schon mal passieren, wenn man sich nach einer Opferrolle sehnt.

  25. „Quer“ im BR: „Wie ein Virus alle Vernunft zerstört“, 30. Januar 2020
    https://www.br.de/mediathek/video/corona-panik-wie-ein-virus-alle-vernunft-zerstoert-av:5e334c6403c067001ad12096

    Christoph Süß: Was jetzt? Wie geht’s den Corona-Opfern in München?
    Einspieler – Prof. Clemens Wendtner, Chefarzt München Klinik Schwabing: Die vier sind pumperlxund, haben keine Symptomatik, sind fieberfrei, husten nicht. Denen ist so langweilig, daß sie uns ständig mit der Entlaßfrage nerven.
    Einspieler – Prof. August Stich, Missioklinik Würzburg: Dieses neuartige Corona-Virus scheint nicht so gefährlich zu sein. Letztes Jahr sind 25.000 Menschen an der echten Grippe gestorben. (…)
    Christoph Süß: Würde man sich jede Horror-Zahl merken, man zerfiele ja zu Staub. Allein – es gibt natürlich auch die, die immer erregt sein wollen, weil Erregung das Zentrum ihrer politischen Arbeit darstellt. Martin Sellner beispielsweise von der rechtsextremen Identitären Bewegung zwitscherte:
    eingeblendeter Tweet: Das Wuhan-Virus verbreitet sich rasend schnell. Offene Grenzen bedeuten auch offene Grenzen für Viren.
    Christoph Süß: Wer die Apokalypse zur Basis seines Denkens macht, der schlägt Maßnahmen zu deren Verwirklichung vor. Ich meine, nehmen wir den hier implizit gemachten Vorschlag doch mal ernst. Was wäre, wenn man die Grenzen schließen würde? Vorteil: Keine Ausländer kommen mehr rein, juhu. Nachteil: Kein Verkehr mehr, Flugzeuge bleiben am Boden, Züge fahren nicht, quasi Generalstreik, die Wirtschaft erlahmt, Krise, und schon hätte man genau das, was man draußen halten will: das Desaster. Natürlich beteiligt sich auch der Asthmaanfall für Deutschland, kurz AfD, an der Paranoia-Produktion …
    eingeblendeter Tweet der AfD Sigmaringen: „WARNUNG AN ALLE! Corona Virus außer Kontrolle – Und was macht unsere Regierung. Nichts“
    eingeblendete Grafik der AfD/Alice Weidel: „Corona-Virus jetzt auch in Europa: Gesundheitsminister hat die Bevölkerung aufzuklären!“
    Christoph Süß: … und rechte Youtuber kriegen sich vor lauter Endzeitpsychosen gar nicht mehr ein. (…)
    Youtube-Video, Kanal Odysseus: Die Coronavirus-Pandemie ist weitaus schlimmer, als man euch glauben machen möchte. Sie ist viel, viel, viel schlimmer. Ich möchte keine Panik verbreiten oder euch verunsichern.
    Christoph Süß: Ja, des ging ja wohl echt schief. Welche von diesen Bildern aus der aktuellen Krise stammen, bleibt unklar. Denoch wird dieses Video millionenfach geteilt. Warum sind so viele so leicht mit Verschwörungstheorien zu infizieren? (…)

  26. @Jörn: Ich habe mehrfach in meinem Kommentar darauf hingewiesen, dass dies meine Meinung ist. Ich präsentiere es nicht als Wahrheit. Von daher: Kein Auskenner, nur eine Meinung.
    Die Erwähnung der Schimpfworte ist bewusst gewählt, sollte als Spiegel (Reflektionsmöglichkeit) dienen.
    „COVIDiot und Rechtsextremist“ stammen aus Ihrem Beitrag #10.
    Zombie weil … ach passt scho‘.

  27. Danke für diesen Artikel. Was man so mitbekommt und in welchem Zusammenhang es eigentlich steht bzw. wie das Geschehen und die Berichte darüber einzuordnen sind, macht mich nicht nur nachdenklich sondern echt sauer. Beim Oktoberfest saufen, kotzen, unters Dirndl grapschen und sich gegenseitig verhauen geht momentan nicht, da kommen die bösen Fetischleute gerade recht, auch wenn die Coronaleugner ganz woanders unterwegs sind.

  28. Also haben Sie Stuss rausposaunt.

    Verehrtester, ich habe keinen Stuss rausposaunt. Bitte nehmen Sie das zur Kenntnis.

  29. „COVIDiot und Rechtsextremist“ stammen aus Ihrem Beitrag #10.

    Wenn Sie nicht mal unterscheiden können zwischen zitieren und sich zu eigen machen, dann weiß ich auch nicht weiter.

  30. #28: „Verehrtester, ich habe keinen Stuss rausposaunt. Bitte nehmen Sie das zur Kenntnis.“

    Doch, Allerwertester, haben Sie:

    „Im Winter wurden die als Rechtsextremisten entlarvt, die das Corona-Virus als gefährlich beschrieben haben.“

    Weder können Sie die ein, zwei Belege liefern, nach denen ich Sie fragte noch können Sie erklären, wann dieses „im Winter“ gewesen sein soll.

    Beenden Sie einfach dieses unwürdige Schauspiel und ziehen sich zurück anstatt hier ein ums andere Mal zu zeigen, dass Sie nicht mitkommen.

  31. Kommt mir vor wie eine Begebenheit in Orwells 1984.
    Winston sitzt in einer Kneipe. Aus dem Televisor dröhnt die übliche Merkel-Propaganda und bringt, Winston traut seinen Ohren kaum, das Gegenteil der gestrigen Wahrheiten.
    War es möglich, daß die Leute das nach nur vierundzwanzig Stunden schlucken würden?
    Ja, sie schluckten es. …
    Stand er demnach allein da, war er der einzige der noch ein Gedächtnis hatte?

    Zustände wie in Deutschland, möchte man sagen. In immer mehr Fällen hämmert die Propaganda heute das Gegenteil von dem, was die vielleicht nicht 24 Stunden, doch nur wenige Monate vorher im Brustton der Unfehlbarkeit verbreitet haben.
    So liegt es hier.

    Zu einhören dieses Kleinod des Bayerischen Rundfunks vom 30. Januar 2020

    https://twitter.com/BobsonDugnutt9/status/1238212813874659333

  32. Der Plan war so raffiniert wie teuflisch: Corona-Hysterie schüren und dies zur Machtergreifung ausnutzen.
    Fast hätte es geklappt, wenn den Rechten nicht Termi … äh … Zerlegerator Thomas Laschyk in die Quere gekommen wäre. Der hat ihn aufgedeckt, den heimlichen Grund, warum Dir Rechte Angst vor dem Corona-Virus machen wollen.

    WEIL SIE DAVON PROFITIEREN
    Rechtsextremisten … können auch nicht … einfach so Grenzschließungen fordern – oder ohne gute Gründe einen Sturz der Regierung fordern, um selbst die Macht zu ergreifen. Dazu müssen sie zunächst die Meinungshoheit im politischen Diskurs erhalten.

    Doch warum AfD und andere Rechtsextreme jetzt versuchen, dir Angst vor dem Corona-Virus zu machen, ist nicht so offensichtlich.

    RECHTE SCHÜREN (MIT FAKE NEWS) PANIK VOR DEM CORONA-VIRUS

    In rechtsextremen Gruppen, von AfD-Politiker*innen und auch von der vom Verfassungsschutz beobachteten “Identitären Bewegung”, werden (Falsch-)Meldungen über das Virus verbreitet. Die Regierung wird aufgefordert, Flüge einzuschränken, es wird Angst vor einer Verbreitung in Europa gemacht, es werden “Einreisestopps” und “Grenzschließungen” gefordert.

    DABEI GIBT ES BISHER KEINEN GRUND ZUR PANIK
    Genau wie Fake News und die Kriminalitäts-Hysterie der Rechten haben diese Verschwörungsvideos und diese Aufforderungen an die Regierung eine politische Funktion: Sie sollen Angst schüren. Wenn die Menschen Angst haben, werden sie irrational und sie sehnen sich nach Handeln der Regierung. Wenn das ausbleibt, wird die Angst verstärkt – und das Vertrauen in die Regierung schwindet. Und man sucht gleichzeitig nach einer neuen Regierung – und bekommt im Hiobs-Boten auch gleich die “Alternative”.
    Es ist sehr leicht, mit Ereignissen wie dem Corona-Virus den Menschen Angst zu machen …. Man will sich schützen … Und teilt Angstmache und die Verschwörungs-Videos. Und damit auch die Beiträge von Rechtsextremisten … So erreicht die Panikmache auch Menschen, die die AfD sonst nicht erreicht.

    Das Virus ist nicht gefährlicher als SARS oder die ganz normale Grippe … Rechtsextremisten möchten dir aber trotzdem Angst davor machen.

    Um ehrlich zu sein, an diese journalistische Meisterleistung konnte ich mich selbst nicht erinnern. Ist auch nicht nötig, sie ist ja in dieser Doppelstandardsammlung enthalten (Seite 4).

  33. @Jörn: Hilfreich wäre ein Link zu dem Artikel von Herrn Laschyk, den Sie zitieren –> https://www.volksverpetzer.de/politik/rechte-panik-corona-virus/
    Dann können interessierte Mitleser auch selbst herausfinden, dass dort mittlerweile folgende Präambel steht:
    „Nachträglicher Hinweis April 2020: Einige Informationen in diesem Artikel vom Januar 2020 bezüglich der Gefährlichkeit des Corona-Virus sind veraltet und falsch. Unter anderem der Vergleich mit einer Grippe ist nach neuesten Erkenntnissen höchst problematisch.“
    So machen das nämlich seriöse Journalisten, sie geben Fehler zu und korrigieren sie transparent.

    Auf den „Doppelstandard“ Link mag ich nicht klicken, da ich keine Ahnung habe, wo er hinführt.

    Ansonsten ja, wir können froh sein, dass die Verschwörungsideologen Anfang des Jahres von „Wuhan-Verharmlosung“ auf „Nicht schlimmer als Grippe“ umgestiegen sind und jetzt wenigstens nicht die Opfer des Virus instrumentalisiert werden (denn die sind ja alle an Motorradunfällen oder Altersschwäche gestorben, gelle?).

  34. „Nachträglicher Hinweis April 2020: …

    Selbstverständlich hängt Zerlegerator Laschyk sein Fähnchen in den Wind. Andernfalls müsste er fürchten, dass auf einmal keine „Spenden“ mehr auf seinem Konto eingehen.

    Auf den „Doppelstandard“ Link mag ich nicht klicken, da ich keine Ahnung habe, wo er hinführt.

    Ich habe wirklich nicht vor, S.N. eins reinzuleiern. Der Link führt auf eine schnöde PDF-Datei. Diese kann man für gut oder schlecht halten, gefährlich ist sie nicht.
    Das Portal Workupload ist bis jetzt nicht verdächtig, eine Virenschleuder zu sein (von anderen habe ich schon anderes gehört).
    Außerdem kann man jedem, der noch keinen hat, einen Virenscanner empfehlen.

    Ansonsten ja, wir können froh sein, dass die Verschwörungsideologen Anfang des Jahres von „Wuhan-Verharmlosung“ auf „Nicht schlimmer als Grippe“ umgestiegen sind und jetzt wenigstens nicht die Opfer des Virus instrumentalisiert werden (denn die sind ja alle an Motorradunfällen oder Altersschwäche gestorben, gelle?).

    Wer nur einen Hammer hat, sieht überall Nägel.
    Als Ottonormalbürger interessiert mich weniger das Hintergrundrauschen des anonymen Fakenewsnet. Und erst recht keine Phantomnazis, die via Coronahysterie die Weltherrschaft zu erobern gedenken.
    Ich erwarte, dass die Ämter, Behörden und Regierungen ordentlich arbeiten, dass die sich auf Sacharbeit konzentrieren und sich propagandamäßig zurückhalten.
    Leider ist die Praxis genau umgekehrt. Und damit sind wir wieder am Anfang. Trotzdem schön, dass wir einmal diese Runde gedreht haben.

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