„Tichys Einblick“ erfindet Ermittlungen gegen Seenotretter

Bleiben wir noch einen Moment bei Roland Tichys lustigem Online-Magazin „Tichys Einblick“ und lernen heute, wie einfach es ist, sich eine sensationelle Exklusiv-Meldung zu basteln. Alles, was wir dafür brauchen, ist ein handelsübliches E-Mail-Konto, eine unkooperative Pressestelle, etwas Spucke und die Bereitschaft, sich zum Horst zu machen.

Die Meldung, die „Tichys Einblick“ am Samstag exklusiv verbreitete, lautet: Der Generalbundesanwalt (GBA) ermittelt gegen deutsche Seenothelfer-Organisationen wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung.

Das ist, um es gleich zu sagen, falsch. Aber viel interessanter ist, wie Tomas Spahn, der Autor der Geschichte, sie, nun ja, recherchiert hat, inklusive einer vermeintlichen Bestätigung von der Bundesanwaltschaft:

  • Er hat die Pressestelle in einer Mail gefragt, ob der Generalbundesanwalt Ermittlungen gegen deutsche Hilfsorganisationen wie „Sea-Eye“ oder „Sea-Watch“ eingeleitet hat.
  • Er hat keine Antwort bekommen.
  • Er hat noch einmal nachgefragt und keine Antwort bekommen.
  • Er hat noch einmal nachgefragt und keine Antwort bekommen.
  • Er hat noch einmal nachgefragt und keine Antwort bekommen.
  • Er hat noch einmal nachgefragt und keine Antwort bekommen.
  • Dann hat er noch eine letzte Mail geschrieben, in der er ankündigt, dass er eine ausbleibende Antwort nun als Bestätigung deuten werde, dass der Generalbundesanwalt entsprechend ermittelt.
  • Er hat keine Antwort bekommen.
  • Ta-daa: Exklusivmeldung.

Tomas Spahn und „Tichys Einblick“ scheinen das für übliche journalistische Praxis zu halten. „Kein Dementi ist auch eine Bestätigung“ steht schon über dem Artikel. Auch in der letzten Mail an die Bundesanwaltschaft schreibt Spahn:

Gemeinhin wird das zeitgleiche Ausbleiben einer Bestätigung wie eines Dementi dahingehend interpretiert, dass die nicht dementierte Annahme zutrifft, der Angefragte jedoch aus übergeordneten Gründen diesen Sachverhalt weder bestätigen noch dementieren kann.

In dieser Mail hatte er einen ganzen Textblock formuliert und angekündigt, ihn zu veröffentlichen (und als bestätigt zu betrachten), wenn die Bundesanwaltschaft nicht reagiert. Das liest sich so:

„Die Generalbundesanwalt verweigerte trotz mehrfacher Nachfrage die Antwort darauf, ob die Generalbundesanwaltschaft Ermittlungen wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung gemäß § 278 (2) StGB auf Grundlage unter anderem des § 96 Aufenthaltsgesetz gegen jene sogenannten NGO mit Sitz in Deutschland eingeleitet hat, die als Shuttle-Betreiber auf dem Mittelmeer das Geschäft der kriminellen Schlepperbanden besorgen. (…) Da ein Dementi an dem in der Öffentlichkeit verbreiteten Eindruck, dass die Bundesanwaltschaft in dieser Angelegenheit tatenlos bleibt, keine Änderung verursacht hätte, ist insofern davon auszugehen, dass der GBA seinen Aufgaben nachkommt und entsprechende Ermittlungen eingeleitet sind.“

Was das überhaupt bedeuten soll, ist unklar, aber Spahn fügt nun hinzu:

Da auch dieser Text von der Bundesanwaltschaft nicht kommentiert wurde, kann er als bestätigt betrachtet werden.

Das nun bedeutet jedoch notwendig, dass der Generalbundesanwalt entsprechende Ermittlungen eingeleitet hat.

Hätte er recht, würde die Bundesanwaltschaft gegen „Sea-Watch“ und andere wegen dem „Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse“ ermitteln. Das ist nämlich das Delikt, um das es in Paragraph 278 Strafgesetzbuch geht, auf den sich Spahn in seinem Text und seiner Anfrage konsequent bezieht.

Spahn hat den deutschen Paragraphen mit dem österreichischen Paragraphen verwechselt. Dort geht es in § 278 um die „Bildung einer kriminellen Vereinigung“. Der deutsche Paragraph ist § 129.

Aber es lässt sich auch ausschließen, dass die Bundesanwaltschaft deswegen gegen „Sea-Watch“ und andere ermittelt: Sie ist nämlich dafür gar nicht zuständig. Ihr Aufgabengebiet ist im Wesentlichen Terrorismus und Spionage. Der Anwalt Udo Vetter erklärt: „Der Generalbundesanwalt ist im hier interessanten Rahmen nur für die Bildung terroristischer Vereinigungen (§ 129a StGB) und terrorstische kriminelle Vereinigungen im Ausland (§ 129b StGB) zuständig sowie für Kriegsverbrechen. Die Zuständigkeit für ’normale‘ kriminelle Vereinigungen liegt bei den Staatsanwaltschaften der Bundesländer, also bei den normalen Strafverfolgern.“

Selbst wenn es entsprechende Ermittlungen gäbe, würden sie also nicht von der Stelle eingeleitet werden, die der Autor von „Tichys Einblick“ mit ahnungslosen Anfragen bombardierte. Das hätte die Pressestelle Spahn natürlich auch mitteilen können. Udo Vetter mutmaßt, dass sie vielleicht schwieg, „weil die Anfrage viel zu abgedreht ist, um ernsthaft beantwortet zu werden.“ Die Bundesanwaltschaft wollte den Vorgang uns gegenüber nicht kommentieren.

Doch Spahn hat nicht nur den falschen Paragraphen gewählt und die falsche Stelle gefragt (und aus einer ausbleibenden Antwort die falsche Schlussfolgerung gezogen). Seine ganze Konstruktion, mit der er aus den Seenotrettern eine „kriminelle Vereinigung“ macht, ist juristisch „substanzlos“, wie Udo Vetter sagt: Im Zweifel müssten die Helfer dafür einen wirtschaftlichen Zweck verfolgen, also Profit machen wollen. Dass Helfer sich auch noch bereichern, wird man kaum ernsthaft annehmen dürfen. Im übrigen sei auch nicht jede „Verbrecher“-Bande automatisch eine kriminelle Vereinigung, dafür müssten noch viele andere juristische Voraussetzungen gegeben sein, die aber ersichtlich nicht vorliegen.

Spahns Text ist auch über seine juristische und journalistische Ahnungslosigkeit hinaus atemberaubend. Unter anderem diskutiert er die „durchaus zu rechtfertigende“ Möglichkeit, dass die Retter die lebenslange Verantwortung für die von ihnen Geretteten übernehmen müssten: Sie wären dann verpflichtet, „die aufgenommenen Migranten bis zu deren Tod auf ihren Schiffen verpflegen“.

Er behauptet, die Seerettungs-Vereine seien Betreiber eines illegalen „Mittelmeer-Shuttle“. Sie machten „gut organisierte Zielfahrten“ dorthin, wo „libysche Geschäftsleute zahllose Migranten, vor allem Schwarzafrikaner auf hochsee-untaugliche Schlauchboote setzen“: „Das Risiko für die Insassen dieser überfüllten Plastikteile ist vergleichsweise gering.“

Seit Anfang des Jahres sind mindestens 1443 Menschen beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, ums Leben gekommen.

106 Kommentare

  1. Schade, dass es keinen Paragraphen gegen die „Bildung Unsinn verbreitender Vereinigungen“ gibt, man müsste dann zwingend gegen „Tichys Einblick“ ermitteln!

  2. Dieser Spahn schreibt offenbar – mit Schaum im Mund – gern einfach drauf los.

    Es ist noch so vieles anderes rätselhaft und offenbar auch nicht mit nur einer Millisekunde Befassung mit Einzeheiten zusammengeschrieben worden:

    Die Regelungen des Aufenthaltsgeseztes beziehen sich meines Erachtens ausdrücklich auf das Verbringen ins „Bundesgebiet“. Das kann man auch ohne juristische Kenntnisse aus dem Gesetzestext erkennen („ins Bundesgebiet“). Die Bundesrepublik hat jedoch keinerlei Mittelmeerzugang. Wenn man aber selbst keine Lust hat, die Gesetze, die man in seinem Artikel zitieren möchte, zu lesen, könnte man jedoch wenigstens einen Juristen bitten, oder?

    Nach § 323c StGB ist übrigens die unterlassene Hilfeleistung strafbar. Nach § 111 STGB ist zudem strafbar: „öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) zu einer rechtswidrigen Tat aufzufordern“. Wer das macht, „wird wie ein Anstifter (§ 26) bestraft.“

    Vielleicht sollte Herr Spahn mal vorsichtshalber beim Generalbundesanwalt anfragen, ob gegen ihn ermittelt wird. Wenn dann keine Antwort kommt, dann wirds natürlich unangenehm.

  3. Gute Nachrichten: der Generalbundesanwalt ermittelt nun gegen Tichy. Meine diesbezügliche Anfrage blieb nämlich unbeantwortet. Der Generalbundesanwalt wollte sich darüberhinaus nicht zu meiner Anfrage äussern, ob Deutschland 2020 Europameister wird. Party!

  4. Allein für diesen Text hat sich mein Abo für diesen Monat gelohnt. Wünsche mir als Service noch einen Button, mit dem man den Spahn-Text direkt dem Presserat melden kann ohne auf das widerliche Tichyportal zu klicken.

  5. „Tomas Spahn und „Tichys Einblick“ scheinen das für übliche journalistische Praxis zu halten. „Kein Dementi ist auch eine Bestätigung“ steht schon über dem Artikel. Auch in der letzten Mail an die Bundesanwaltschaft schreibt Spahn:“

    Cool!
    Ein verrenteter Reichsbahner, der wegen seiner Rentenbezüge im Streit mit den Behörden lag, hat mit dieser Herangehensweise angeblich immerhin den Grundstein für mehrere deutsche Königreiche, eine nicht-souveräne Bundesrepublik und die Deutschland GmbH gelegt.
    Der meinte, die amerikanische Regierung wäre seit dem Endes Krieges der oberste Souverän der Bundesrepublik. Entsprechend hat er die amerikanische Botschaft mit unzähligen Quengelbriefen bombardiert und ausbleibende Antworten als Einwiligungen, bzw. positive Bescheide interpretiert. Das mündete wohl darin, dass er sich irgendwann als Kanzler und Präsidenten des Deutschen Reichs ausrief und somit zugleich auch das Reichsbürgertum gründete.

    Wenn Tichys Einblicke bald möglichst eigene Presseausweise druckt und ein auf die Bedürfnisse der Seite zugeschnittenes Presserecht verabschiedet, stehen die Chancen gut, dass Tichy schon bald zum mächtigsten und letztlich auch einzig legitimen Leitmedium Absurdistans aufsteigt.

  6. Nein, der eigentlich Spaß ist doch hier, dass sich Stefan Niggemeier zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage eine „Exklusiv-Meldung“ bastelt, dass er in Sachen Seenotrettung eben auch ein bisschen Klaas Heufer-Umlauf sein möchte, ein wenig Böhmermann. ;)

    Hier mal in seinem Sound retouniert. Denn zum Thema Sachlichkeit, wie im letzten Artikel von der Community ausführlich in den Kommentaren diskutiert, müssen wir hier nun auch nichts mehr auswalzen: Vom Titelbild bis zur Behauptung einer „Erfindung“ ein großer Murks.

    Da der Artikel nicht von mir ist, kann ich zur Sache und zur Erwiderung/Niggemeier nur so viel sagen: Hier beißt sich der Hund in den Schwanz. Es wäre doch deutlich interessanter gewesen, wenn einer der Mails von Stefan Niggemeier an die Generalbundesanwaltschaft beantwortet worden wäre – oder hat er nicht einmal eine geschrieben?

    Was Spahns Text angeht: Ihre Kritik ist ja in sofern berechtigt, dass es hier offensichtlich kein Ergebnis gibt. Aber Spahn bestreitet das ja nicht einmal. Er will ja – so lese ich das – den Generalbundesanwalt zu einer Anwort herausfordern – aber dazu kann er sicher mehr sagen.

    Allerdings: So wie Stefan Niggemeier es hier wiedergibt …. das ist etwas dünn, finde ich.. Nichts geheim, nichts verschleiert, nichts gedichtet. Nigeemeier allerdings dichten die Dichtung. Da wäre deutlich mehr drin gewesen, oder? Ich wäre direkt beleidigt, wenn Sie eionem meiner Texte so dünn munitoniert gegenübetreten würden. Und ehrlich: Der läppische Sound Ihrer „Enthüllung“ einer angeblich läppischen Enthüllung ist eben genau das: einfach dünn. Man könnte es mit gutem Willen allenfalls als eine misslungene Diskussionsaufforderung verstehen. Aber will man das? Ein „Bitte mal sprechen“ geht doch deutlich anders.

  7. Ps.: Und sich so billig, zeitnah und in Penetranz einzuklinken in den Streit „Handelsblatt vs. TE“ um ein bisschen vom Fame abzuschleckern, dazu muss man nun wirklich nichts mehr sagen.

  8. @Alexander Wallasch: Ich verrate Ihnen ein Geheimnis, das Sie vielleicht Ihrem Kollegen Spahn weitergeben können: Es gibt Telefone. Die Bundesanwaltschaft hat ein Telefon. Wir haben mit der Bundesanwaltschaft telefoniert. Die Bundesanwaltschaft ermittelt nicht.

    Die vermeintliche Enthüllung von „Tichys Einblick“ ist nicht läppisch, sondern gravierend und vor allem falsch. „Tichys Einblick“ behauptet als schlichte Tatsache, dass der Generalbundesanwalt ermittelt. Er ermittelt nicht.

    Ich verstehe: Das ist Ihnen egal. Sie sind bei „Tichys Einblick“ gut aufgehoben.

  9. Gut.

    „Wir haben mit der Bundesanwaltschaft telefoniert. Die Bundesanwaltschaft ermittelt nicht.“

    Aber warum sollte das nun ein Geheimnis sein bei Ihnen? Sie haben dort also angerufen und bestätigt bekommen, dass nicht ermittelt wird, richtig? Dann schreiben Sie es doch genau so auf. Dann hat der Kollege Spahn tatsächlich ein Problem. Dann sind seine Mutmaßungen und Herleitungen in die Hose gegangen. Wer wäre ich, dass in Abrede zu stellen?

    Aber Sie liegen strenggenommen eben auch falsch, wenn Sie mir schreiben: „„Tichys Einblick“ behauptet als schlichte Tatsache, dass der Generalbundesanwalt ermittelt.“ So habe ich Spahn nicht gelesen, er beschreibt ja die Herleitung so ausführlich, dass Sie sie widerkäuen können. In wie weit das koscher ist, müssen Sie mit Spahn diskutieren, nicht mit mir. Ich habe dazu ja gerade alles gesagt.

    Aber das beantwortet nicht die viel spannendere Frage, warum Sie sich so offensichtlich penetrant und in Folge heranwanzen an den Streit Handelsblatt vs. RT für ein bisschen Fame. Warum?

  10. @Alexander Wallasch:

    Spahn schreibt: „Das nun bedeutet jedoch notwendig, dass der Generalbundesanwalt entsprechende Ermittlungen eingeleitet hat.“

    Sie lesen daraus nicht, dass er behauptet, dass der Generalbundesanwalt entsprechende Ermittlungen eingeleitet hat. Okay.

  11. Ja, natürlich haben Sie das richtig gelesen. Aber in dem Moment ignorieren Sie die Herleitung, die Sie ja ausführlich seziert haben. Richtig?

    Aber das beantwortet leider immer noch nicht die viel spannendere Frage, warum Sie sich so offensichtlich penetrant und in Folge heranwanzen an den Streit Handelsblatt vs. RT für ein bisschen Fame. Warum?

  12. @Alexander Wallasch – #7&8

    „Nein, der eigentlich Spaß ist doch hier, dass sich Stefan Niggemeier zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage eine „Exklusiv-Meldung“ bastelt […]

    Ich würde das ja eher so interpretieren, dass Herr Niggemeier hier nur einen Spaß in eine unterhaltsame Textform gebracht hat, den sich zuvor ein Gag-Schreiber von „Tichys Einblicke“ ausgedacht hat.

    „dass er in Sachen Seenotrettung eben auch ein bisschen Klaas Heufer-Umlauf sein möchte, ein wenig Böhmermann. ;) “

    Das Ihnen die Fantasterei von Bedeutsamkeit und Macht aus ihrer eigenen Gedankenwelt bestens vertraut sind, kann ich mir gut vorstellen. Aber glauben Sie mir, Sie sind damit statisch betrachtet nicht in der Mehrheit, sondern gehören vielmehr zu einer ziemlich bedauernswerten, wenngleich auch sehr unangenehmen Minderheit.

    „Hier mal in seinem Sound retouniert. Denn zum Thema Sachlichkeit, wie im letzten Artikel von der Community ausführlich in den Kommentaren diskutiert, müssen wir hier nun auch nichts mehr auswalzen […]“

    Keine eigenen Gedankenleistung, keine eigenen Argumente, sondern nur einen vagen Hinweis auf irgendwelche Kritiker.
    Das nenne ich ja mal eine überaus okonomische Kritik. Allerdings ist billlig bekanntlich selten besser…

    „Da der Artikel nicht von mir ist, kann ich zur Sache und zur Erwiderung/Niggemeier nur so viel sagen: Hier beißt sich der Hund in den Schwanz. Es wäre doch deutlich interessanter gewesen, wenn einer der Mails von Stefan Niggemeier an die Generalbundesanwaltschaft beantwortet worden wäre – oder hat er nicht einmal eine geschrieben?“

    Also, mal zum besseren Nachvollziehen zusammengefasst: Zu dem nicht von Ihnen verfassten und offensichtlich schlecht recherchierten Artikel können Sie nichts zum Wahrheitsgehalt sagen, außer dass Herr Niggemeier eigentlich Schuld ist, weil er bei der Aufarbeitung von TEs schlecht recherchierten Artikel angeblich schlecht recherchiert hat.

    „Was Spahns Text angeht: Ihre Kritik ist ja in sofern berechtigt, dass es hier offensichtlich kein Ergebnis gibt. Aber Spahn bestreitet das ja nicht einmal. Er will ja – so lese ich das – den Generalbundesanwalt zu einer Anwort herausfordern – aber dazu kann er sicher mehr sagen.“

    Ja, eine dafür nicht zuständige Behörde zu einer Antwort herauszufordern macht natürlich Sinn. Der Fehler muss also zwangsläufig bei Herrn Niggemeier und nicht bei Spahn oder TE liegen.

    „Allerdings: So wie Stefan Niggemeier es hier wiedergibt …. das ist etwas dünn, finde ich.. Nichts geheim, nichts verschleiert, nichts gedichtet.“

    Äh…, Text nicht gelesen?

    „Nigeemeier allerdings dichten die Dichtung. Da wäre deutlich mehr drin gewesen, oder? “

    Na dann bin ich mal gespannt, wie sie das plausibel begründen.

    „Ich wäre direkt beleidigt, wenn Sie eionem meiner Texte so dünn munitoniert gegenübetreten würden. Und ehrlich: Der läppische Sound Ihrer „Enthüllung“ einer angeblich läppischen Enthüllung ist eben genau das: einfach dünn. Man könnte es mit gutem Willen allenfalls als eine misslungene Diskussionsaufforderung verstehen. Aber will man das? Ein „Bitte mal sprechen“ geht doch deutlich anders.“

    Verstehe, gar nicht also. Auch das erscheint im Kontext ihres restlichen Kommentars durchaus plausibel.

    „Ps.: Und sich so billig, zeitnah und in Penetranz einzuklinken in den Streit „Handelsblatt vs. TE“ um ein bisschen vom Fame abzuschleckern, dazu muss man nun wirklich nichts mehr sagen.“

    Stimmt, hätte er sich mehr angestrengt binnen eines Jahres so um die 200 Artikel über Flüchtlinge rausgehauen, hätte er sich mit dieser Leistung glatt als Tichy-Autor qualifizieren können.
    Pech gehabt, Herr Niggemeier, diese großartige journalistische Chance haben Sie leider vertan.

  13. Also PS.: Natürlich bedeutet es das nicht „notwendig“ – wer würde das in Abrede stellen wollen?
    Wenn ich Sie per Mail merhfach fragen würde, ob Sie mich für ein Arschloch halten und Sie nicht antworten, wäre es tatäschlich nicht automatisch so, dass ich davon ausgehen muss. ;)

  14. @Schreibkraft
    200 ? Echt? Über „Flüchtlinge“? Nicht nachgezählt, aber wohl eher über „Migranten und Flüchtlinge“, oder? Bleiben Sie bitte genau beim buchhalterischen Erbsen zählen bitte ;)

  15. @Alexander Wallasch

    „200 ? Echt? Über „Flüchtlinge“? Nicht nachgezählt, aber wohl eher über „Migranten und Flüchtlinge“, oder?“

    Bei ungefähr 200 habe ich aufgehört zu zählen. Da wurden bei der Suche aber noch weitaus mehr Seiten angezeigt und sollten die in chronologischer Reihenfolge angezeigt werden, waren die überwiegend von 2018.

    Ich bin zutiefst bedrückt, mit welcher Finesse Sie als Akademiker einen ehemaligen Hauptschüler wie mich hier rhetorisch aushebeln. Denn mal ehrlich, das sagt doch nichts Gutes über das deutsche Bildungswesen aus, oder?

  16. @Schreibkraft
    wirklich kein Grund bedrückt zu sein.
    Hauptschule ist keine Schande. War es nie.

    Also: Machen Sie es doch noch einmal gründlich – vielleicht auch sortiert nach Suchbegriffen und lassen Sie uns teilhaben. Interessiert mich tatsächlich. Noch besser: Im Vergleich mit Welt, Spiegel oder so (spartenbereinigt ohne Sport und so). Und dann selbstredend bezogen auf die Gesamtmenge.

    Herzlich Ihr Wallasch

  17. @Alexander Wallasch – #18

    „wirklich kein Grund bedrückt zu sein.“

    Doch, doch, massive intellektuelle Unterforderung kann schon ziemlich frustrierend sein.

    „Hauptschule ist keine Schande. War es nie.“

    Stimmt, aber unsere Diskussion erinnert mich dann doch daran, dass ich den leisen Verdacht nicht abschütteln kann, dass Narzissmus auf dem Bildungs- und Berufsweg bisweilen hilfreicher ist, als ein Mindesmaß an Intellektualität und auch das frustriert mich so ein bisschen.
    Deshalb mal die Frage, ob bei Tychi noch fähige Autoren gesucht werden. Nicht recherchieren kann ich nämlich außerordentlich gut.

    „Also: Machen Sie es doch noch einmal gründlich – vielleicht auch sortiert nach Suchbegriffen und lassen Sie uns teilhaben.“

    Ach nö, ich nehme mir da an Ihnen ein Beispiel und fälle einfach mal nach einem kurzen Blick ein Urteil, das da lautet, dass Tichy reihenweise rassistische Vorurteile bedient. Ich hoffe, es erfüllt Sie mit Stolz, dass Sie in diesem Fall ein leuchtendes journalistisches Vorbild für mich waren.

    „Interessiert mich tatsächlich.“

    Ja, sich mal ausführlich mit den Texten zu befassen, die jener Blog veröffentlichen, für den Sie schreiben, wäre durchaus sinnvoll. Nicht, dass sie eines Morgens ganz unvorbereitet erkennen, auf was für einem niedrigen Niveau Sie dort eigentlich arbeiten.

    „Noch besser: Im Vergleich mit Welt, Spiegel oder so (spartenbereinigt ohne Sport und so). Und dann selbstredend bezogen auf die Gesamtmenge. “

    Und noch viel besser: Wenn es Sie interessiert, machen Sie es selbst. Es reicht ja schließlich schon, dass Herr Niggemeier die Recherchearbeit Ihres Kollegen Spahn übernommen hat.

    „Herzlich Ihr Wallasch“

    Nee, nee, mein Wallasch werden Sie definitiv niemals werden.

  18. @ Alexander Wallasch:

    Nur so viel. Wenn ich eine Behauptung tätige und gleichzeitig darlege, wie ich zu dieser Behauptung komme, dann ändert das nichts daran, dass ich noch immer eine Behauptung tätige.

  19. Lieber Herr Niggemeier, ich muss Herrn Wallasch recht geben. Es fällt doch sehr auf, dass Sie innerhalb von ca.48h 2x gegen die liberal konservative Plattform TE wegen offensichtlicher Fehler keilen. Mit Verlaub, wenn Sie wahrheitsgetreuen Journalismus einfordern, was absolut o.k.ist, tun Sie es bitte bei allen Journalen inkl. d
    er Internet Meldungen der öffentlich Rechtlichen. Nur dann sind Sie wirklich glaubwürdig.

  20. #22: „Es fällt doch sehr auf, dass Sie innerhalb von ca.48h 2x gegen die liberal konservative Plattform TE wegen offensichtlicher Fehler keilen.“

    „Wegen offensichtlicher Fehler … keilen“? Nennt man das jetzt so, wenn man Fehler benennt, „keilen“? Der offensichtliche Fehler in Ihren zwei Zeilen ist übrigens „liberal konservative“ – und ich meine nicht den fehlenden Bindestrich.

    „Mit Verlaub, wenn Sie wahrheitsgetreuen Journalismus einfordern, was absolut o.k.ist, tun Sie es bitte bei allen Journalen inkl. d
    er Internet Meldungen der öffentlich Rechtlichen. Nur dann sind Sie wirklich glaubwürdig.“

    Wenn Sie sich hier ein bisschen umschauen, werden Sie bemerken, dass der Hausherr gegen alle möglichen, auch öffentlich-rechtlichen Medien „keilt“ (wobei Sie den Ausdruck da natürlich niemals verwenden würden), wenn dort Fehler verblasen werden, offensichtliche wie nicht so offensichtliche. Dieses etwas unbeholfene ‚die andern aba auch‘ funktioniert hier nicht.

  21. @ Stefan Niggemeier
    Also, wenn das schon die beiden „schlimmsten“ Artikel auf Tichys Einblick sind, dann muss der Rest einigermaßen Niveau haben. Insofern kann sich TE für die Werbung bedanken. Sie war wohl anders gemeint, ist aber gut angekommen. Prima!

    Und außerdem: „Roland Tichys lustiges Online-Magazin…“
    Ehre, wem Ehre gebührt: Ihr seid hier viel lustiger, das ist mal amtlich.

  22. Ach du liebes Lieschen, Herr Niggemeier! Dafür bekommen Sie einen Preis einer in Ungnade gefallenen Preis-Jury? Wie heißt doch gleich der Preis? (ach, kann man vergessen! Ist kein Drama)

  23. @ Blinse:

    Mir fällt hierzu ein, was ich auf einen Beitrag von Herrn Wallasch auf den Artikel „Wie ‚Tichys Einblick‘ fast einen Skandal beim ZDF-‚Politbarometer‘ aufdeckte“ geschrieben hatte, was aber auch bei Ihnen mutatis mutandis passt.

    …Das klingt ganz so, als gehe es Herrn Niggemeier einfach darum, TE irgendwie ‚anzugreifen‘, und als habe er das schon länger geplant und vielleicht sogar angekündigt, und als habe er für seine Attacke gegen TE eben ’nur‘ Spahns Texts gefunden.

    Erstens ist das eine reine Spekulation oder Unterstellung, für die uns Herr Wallasch kein einziges Indiz präsentiert. Selbst wenn Herr Niggemeiers ‚tiefere‘ Absicht aber tatsächlich darin bestünde, TE via Spahns Artikel zu attackieren, täte dies nichts zur Sache. Denn diese Absicht ist aus dem Artikel nicht erkennbar, und sie würde, selbst wenn sie bestünde, die Argumente des Artikels kein Iota schlechter machen.

    Dass Herr Niggemeier Herrn Spahn (und weit weniger Tichys Einblick im Allgemeinen) innerhalb einer kurzen Zeitspanne zwei mal kritisiert hat, könnte vielleicht auch einfach damit zu tun haben, dass Herr Spahn sich innerhalb iner kurzen Zeitspanne zwei krasse journalistische Fehler geleistet hat, oder?
    a) Das eine mal stellt er eine Falschbehauptung auf, die durch eine einfache Recherche leicht hätte vermieden werden. Dabei begibt er sich auch noch in grobe Selbstwidersprüche, indem er selbst in ein und demselben Text seiner eigenen Kernthese widerspricht.
    b) Das zweite mal stellt er eine falsche Behauptung auf, die er auf eine ganz und gar absurde Weise rechtfertigt – man wird weit gehen müssen, um ein vergleichbares Beispiel zu finden, das einen professionellen Journalisten betrifft.

    Aber es fällt auf, dass offenbar einige Leute oder Leser von TE die ganze Geschichte offenbar primär unter einem „Kampf-Aspekt“ wahrnehmen: Herr Niggemeier will angeblich durch seine Kritik an Herrn Spahn der Seite TE eines auswischen, und darum „verteidigt“ man sich, indem man ihm antwortet, dass sein „Angriff“ angeblich schwach ausfällt und TE vielleicht sogar nutzt. Der Sach-Aspekt hingegen – die Frage, ob Niggemeiers Kritik an Spahn berechtigt ist oder nicht – scheint für diese Leuten bestenfalls von zweitrangigem Interesse zu sein.

  24. Tichys Einblick ist laut eigener Darstellung ein Meinungsmagazin.
    Es ist der Meinung, es sei liberal-konservativ.
    Meinungen kann man nicht überprüfen.

  25. Hat Tichy einen Aufruf unter seinen Lesern bzgl. Übermedien gestartet oder was soll das getrolle hier?
    Kaum kommt ein kritischer Artikel zu TE können einige Leser wohl kaum noch ruhig tippen vor lautem Schaum vor dem Mund und meinen dabei Stefan mit haltlosen Unterstellungen und irrwitzigen Vergleichen diskreditieren zu müssen.

  26. @Blinse, #24

    Also, wenn das schon die beiden „schlimmsten“ Artikel auf Tichys Einblick sind, dann muss der Rest einigermaßen Niveau haben.

    Mit der selbe Masche versuchte sich schon dareinst die BILD gegenüber dem BILDBlog zu adeln. War schon damals hanebüchen und ist es jetzt erst recht noch. Und selbst wenn, ändert es an journalistischen Fehlleistungen in kurzer Zeit nicht die Bohne.

  27. @ Heinz Schnabel:

    „Tichys Einblick ist laut eigener Darstellung ein Meinungsmagazin.
    Es ist der Meinung, es sei liberal-konservativ.
    Meinungen kann man nicht überprüfen.“

    Normalerweise doch schon, wenn auch nicht immer oder nicht immer präzise, oder?

    Im vorliegenden Fall könnte man beispielsweise im ersten Schritt eruieren, was nach einem allgemeinen oder zumindest weitreichenden Konsens als „liberal-konservativ“ gilt. (Die anerkannte Bedeutung des Terminus „liberal-konservativ“ zu etablieren ist deswegen notwendig, weil TE ja vermutlich nicht eigene Begriffe und Definitionen erfinden, sondern sich am allgemeinen Sprachgebrauch und etablierten Begrifflichkeiten orientieren will.)

    Im zweiten Schritt wäre dann anhand seiner Inhalte überprüfen, ob TE unter anerkannte, etablierte Definition von „liberal-konservativ“ fällt (ob es „liberal-konservativ“ im Sinne der allgemein anerkannten Bedeutung dieses Begriffs ist). Dabei wäre sowohl Einschluss- wie Ausschluss-Kriterien zu berücksichtigen, die für bzw. gegen eine solche Einordnung sprechen könnten.

    Je nach Sachlage wird das Ergebnis mehr oder weniger eindeutig ausfallen.

    Speziell zu TE kann ich wenig sagen, aber in manchen Fällen lässt sich leicht ein sehr hohes Maß an Einigkeit erzielen: Niemand würde beispielsweise auf die Idee kommen, zu behaupten, dass BILD entsprechend üblicher Definitionen und Maßstäbe besonders „links-liberal“ sei.

  28. Aus meiner Sicht wird hier beiderseits übertrieben. TE zieht vielleicht ein falsche Schlussforderung, ÜM interpretiert das Ganze als Falschmeldung, obwohl die Annahme als solche auch ausgeführt ist.
    Wer den Artikel liest, stellt zudem fest, dass der kritisierte Absatz nur ein Teil ist und nicht mal im Aufhänger enthalten ist.

  29. Lustig, wie hier die Verharmlosungsmaschinerie läuft… innerhalb 12 Stunden hatten wir also:
    – Niggemeier hat niedere Beweggründe
    – 2 Artikel in 48 Stunden(!), das ist böswillig
    – andersrum geht auch gut: wenns nur 2 Müll-Artikel waren, ist doch alles super auf TE
    – die anderen aber auch…
    – Ist doch alles super ausgeführt, dann ist doch so eine kleine Unfugsbehauptung kein Problem
    – steht doch bloss irgendwo im Artikel, ist doch dann nicht schlimm

  30. Zunächst einmal: Im Grundsatz hat Übermedien m. E. mit beiden Beiträgen Recht. Sprich: Man kann kritisieren. Punkt.

    Ich persönlich, man nenne mich konservativ, habe allerdings viel gegen den Tonfall („Roland Tichys lustiges Online-Magazin“ – das ist eine Klassifizierung des gesamten Auftritts, obwohl es doch nur um einzelne Beiträge/Textpassagen geht, es heißt: Man soll nichts ernst nehmen), der in meinen Augen im seriösen Journalismus nicht zu suchen hat. Oder ist in der Wortwahl der laut Eigenwerbung „unterhaltende“ Charakter der eigenen Website, neben der „Kritik von (es besser wissenden) Journalisten an Journalisten“, zu erkennen? Und natürlich fragt man sich, ob die Redaktion, die sich – klammheimlich – gewiss eher links verortet, „linke(re)“ Publikationen wie FR, taz, ZEIT, SPIEGEL mit genauso großem Eifer kritisierend und wertend beobachtet. Darüber würde wohl nur eine Inhaltsanalyse von ÜM Auskunft geben.

  31. „Und natürlich fragt man sich, ob die Redaktion, die sich – klammheimlich – gewiss eher links verortet, „linke(re)“ Publikationen wie FR, taz, ZEIT, SPIEGEL mit genauso großem Eifer kritisierend und wertend beobachtet.“
    Warum fragt man sich das? Wird durch unterschiedlichen Eifer eine Kritik weniger valide? Und wer hält Sie von einer Inhaltsanalyse von ÜM ab?

  32. @31: Ich glaube, auf IHRE SICHT ist nicht ganz soviel zu geben, wenn Sie schreiben: TE zieht VIELLEICHT eine falsche Schlussfolgerung. Ganz offensichtlich ist es eine falsche Schlussfolgerung. Noch mehr als das, es ist aus „MEINER SICHT“ eine mutwillige und kalkulierte Schlussfolgerung, um den ganzen Bums zu pfeffern. Und das hat bei TE leider Tradition. Ich begrüße es sehr, dass Herr Niggemeier da den Fokus mal etwas länger draufhält. Man liest dort soviel Blödsinn, dass man sich hin und wieder fragen muss, wie weit oder kurz es mit der Medienkompetenz der Leserschaft eigentlich reicht. Dann entdeckt man ein indisches Haarwuchsmittel (!) in Tichys Shop und weiss, dass das Problem viel größer ist, als man befürchtet hat.

  33. “ wegen offensichtlicher Fehler keilen“

    So offensichtlich, dass sie nicht korrigiert werden?

    Ach, sooo offensichtlich.

    Merke: der Kritiker ist nie Kritiker in der Sache, ihn treiben stets sinistre Motive an. Das weiss jeder schlechte Musiker seit Anbeginn der Zeit.

  34. PS: “ Es fällt doch sehr auf, dass Sie innerhalb von ca.48h 2x gegen die liberal konservative Plattform TE wegen offensichtlicher Fehler keilen.“

    Wie viele Artikel hatte TE in den letzten 48 Stunden gegen, pardon, über Flüchtlinge? Fällt das auch auf, vielleicht sogar sehr?

    Müsste man daraus folgern, dass TE etwas gegen Flüchtlinge hat? Würden Sie diesen Schluß ziehen, indem Sie Ihre eigene Logik auf TE übertragen? oder würden Sie derlei weit von sich weisen, weil das sei ja was ganz anderes und so?

    „Liberal konservativ“. Wenn ich heute nacht nicht schlafen kann, dann vor lachen.

  35. @EKH

    Es wird doch in konservativ/rechten Kreisen immer so viel Wert auf die Überwindung von „Denk- und Sprechverboten“ gelegt. Man sollte einfach Klartext reden oder wie Frau Weidel es formuliert: „Politische Korrektheit gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.“

    Auf der anderen Seite fühlen Sie sich von einer harmlosen Formulierung, wie „Roland Tichys lustiges Online-Magazin“ beleidigt? Ernsthaft?

  36. @35, GEBIMMEL:
    Die Schlussfolgerung ist nur dann falsch, wenn die Annahme falsch ist. Wenn Sie von mutwillig reden: Die Interpretation der NGO-Tätigkeiten lässt viel Spielraum offen, auch den Gesetzesbruch.
    Das indische Haarwuchsmittel habe ich leider nicht gefunden.

    Wenn das so viel Blödsinn sein sollte und die Leserschaft angeblich inkompetent ist, dann müssten Sie sich ja nicht darüber aufregen. Oder wollen Sie das Zensus-Wahlrecht einführen, bei der vorher ein Gesinnungs- und Intelligenztest abgeliefert werden muss?

  37. Meine tiefgänge und erschöpfende Analyse kommt zu dem Schluss:
    „lustig“ impliziert „nicht ganz ernst zunehmen“!
    Und nix kann einen ordentlischen deutschen Konservativen mehr auf die intellektuelle Palme bringen als sowas.
    das veraut ihm alles.
    denn seine Domäne Humor wurde tangiert,
    so wie er oder Fips Assmussen ihn definieren,weil Deutungs-
    hoheit.
    @Wallach
    Isch bihn auch Haubtschühler gehwesen unt hab mihr Bücher undas Kopfkiesehn getahn.
    Und von konservativen Seite kommt gerne das herablassend ankommende :
    „Hauptschüler sind auch Menschen.“
    das zuerkennen braucht es keine gute Ohren sondern das was zwischen den Ohren sitzt z.b Mitgefühl!.
    Aber in Anatomie war ich sowas von schlecht,nicht in Empathie …

  38. Waldemar Jacobi: Ich denke, mit emotionaler Intelligenz kommt man hier weiter. Und sollte man sich nicht gerade über Blödsinn aufregen? Ist das nicht letztlich sogar das Geschäftsmodell von TE und etwas, mit dem Sie wenigstens Teile Ihrer Freizeit – etwa hier – zubringen? Regen Sie sich gerade nicht über Blödsinn auf?

    Wie Sie übrigens die Schleife zum Wahlrecht kriegen, ist hinreißend unelegant.

  39. #33: „Ich persönlich, man nenne mich konservativ, habe allerdings viel gegen den Tonfall“

    Im Ernst? Wenn Sie „Roland Tichys lustiges Online-Magazin“ schon stört, wie sieht es dann mit

    – der ausgemusterte Grünen-Chef Cem Özdemir
    – der Dressman der FDP
    – der zum außenpolitischen Grüßaugust degradierte Heiko Maas
    – die Salonkommunistin
    – Die weibliche Grünenchefin, deren Name mir schon wieder entfallen ist und
    – der Totengräber des deutschen Rechtsstaats

    aus? Goutieren Sie diese „Klassifizierungen“? Ist das der „liberal-konservative“ Tonfall, den Sie schätzen?

    „Darüber würde wohl nur eine Inhaltsanalyse von ÜM Auskunft geben.“

    Dann legen Sie mal los, gerne auch mit „großem Eifer“.

  40. @Stefan Pannor:
    Blödsinn muss einen nicht aufregen, insbesondere dann, wenn man davon nicht tangiert ist. Wenn Sie auf emotionale Intelligenz ansprechen: Informieren Sie sich über Psychopathen. Dann werden Sie ggf. feststellen, dass Sie hier ein ganz heißes Eisen anfassen.

  41. Hier eine Sammel-Antwort:
    @DERMAX: Mir fehlt schlicht die Zeit und erst recht die Motivation. Ich pflege nicht alle Fragen, die sich mir im Leben stellen, selbst beantworten zu wollen. Sie etwa? Und es gibt auch bedeutendere Fragen, deren Beantwortung mir mehr am Herzen läge, bekenne ich unumwunden.
    @someonesdaughter: Nur weil ich einen Ausdruck nicht gut finde, da er, natürlich im Spaß, eine ganze Website klassifiziert (während ich die Einzel-Kritik für nicht grundlos hielt, Sie erinnern sich), heißt das nicht, dass ich andere (die zitierten Satzteile) toll finde, wie Sie evtl. fälschlicherweise annehmen. Nein.
    Generell glaube ich, täte verbale Abrüstung dem gesamten öffentlichen Diskurs sehr gut. Und das gilt für sämtliche politische Richtungen, wobei die eine Richtung immer meint, sie sei ja sachlicher und habe fraglos mehr Recht als die Gegenseite. Das gehört zum Geschäft.
    Die Auseinandersetzung von Kritikern mit M. Lau (ZEIT) fand ich übrigens teilweise auch wirklich unappetitlich, und die Zuordnung der Wörter Rassist und Nazi zu Personen halte ich des Öfteren für leichtfertig vorgenommen. Der Ton ist generell (zu) rau, allerorten. Und das Argument: Die Anderen tun’s auch. ist immer korrekt, hilft aber nicht unbedingt weiter.
    @GUNNAR: Würden Sie mir die Freude machen, zwischen: Ich habe etwas gegen den Tonfall. und: Ich bin persönlich „beleidigt“ („Auf der anderen Seite fühlen Sie sich von einer harmlosen Formulierung, wie „Roland Tichys lustiges Online-Magazin“ beleidigt? Ernsthaft?“) zu differenzieren. Der Sinn ist jeweils ein anderer (Meinungsäußerung versus persönliche Betroffenheit) , könnten wir uns bitte darauf verständigen? Mich hat doch niemand beleidigt, ich habe mich nur zu einem Ausdruck geäußert. Im übrigen hat die Sache hier aus meiner Sicht in diesem Kontext nichts mit dem Thema Politische Korrektheit (=Zensur und Einschränkung der Redefreiheit, indem man Dinge beschönigt) zu tun.
    @MARTIN DÄNIKEN: Ich hege die heimliche Vermutung, auch Nicht-deutsch-Konservative möchten im Grunde ihres Herzens ernst genommen werden, zumindest wenn es um politische Diskurse geht.
    Die Frage ist doch immer: Geht es um Lächerlichmachen oder den von Ihnen hoch gehaltenen „Humor“, der einen grundlegenden Respekt nicht ausschließt? Das ist ganz oft die Kernfrage.

  42. Herr Pannor,

    es geht um die NGOs. Totschlagargumente sind außerdem nicht angebracht und diskreditieren nur Sie selbst.

  43. Das hier ist 1a-Totschlagargument, das gegen jede Kritik immunisiert:

    „Wenn das so viel Blödsinn sein sollte und die Leserschaft angeblich inkompetent ist, dann müssten Sie sich ja nicht darüber aufregen.“

    Ich finde schon, dass Sie da mit zweierlei Maß messen.

  44. Hallo, du kleiner Niggemeier! Bist schon ein lausig schlechter Schreiberling! Gemäß deines krankhaften Narzissmus löscht du Beiträge, die nicht in dein Hirn passen.
    So, jetzt kann’st wieder löschen!

  45. #46: „… wie Sie evtl. fälschlicherweise annehmen“

    Ich hatte – zu Recht – angenommen, dass Sie auf meine konkreten Fragen lieber nicht antworten werden. Danke für die Bestätigung.

    Ich nehme auch an, dass Sie sich bisher bei TE nicht mir Kritik am Ton der Texte hervorgetan haben, stimmt’s? #49 imitiert übrigens den „liberal-konservativen“ Tonfall, der dort vorherrscht. hervorragend! :)

  46. Im Bildblog war heute ein Link zum Blog „Indiskretion Ehrensache“ des Herrn Thomas Knüwer. Daraus folgendes Zitat:
    „Dies kritisierte auch Deutschlands scharfsinnigster Medienjournalist Stefan Niggemeier immer wieder.“
    Ist das eine Meinung oder eine Tatsache?

  47. @46: Hui, immerhin eine von 3 Fragen beantwortet und die mit dem üblichen „hab keine Lust, besseres zu tun, suchen Sie selber, war ja nur so dahingesagt und überhaupt“… ging ja nur ums Geraune und nicht etwa um lästiges wie Fakten oder so, gelle?

  48. @DERMAX und SOMEONESDAUGHTER: Ich ging sowieso nicht davon aus, Sie mit meiner Antwort beglücken zu können, ich bin offenkundig Ihr Feindbild. Aber gerne doch.

    Sehr geehrte SOMEONESDAUGHTER! Ich schaue, wenn ich Zeit habe, in viele Websites kursorisch/ selektiv(!) rein (mal focus, mal ARD, mal Süddeutsche, ZEIT, Welt, Handelsblatt …), ohne natürlich einen Überblick über alles Geschriebene zu haben, ich kommentiere auch selten (hab’s auch schon bei TE, kritisch, gemacht, aber, schon richtig, nicht häufig …). Ihr zweiter Absatz verrät mir allerdings, dass Sie selbst pointierte Ansichten lieben. Ich habe keinen Überblick über TE-Kommentare, auch nicht die anderer Blätter; aber Ihr Statement

    „#49 [Gemäß deines krankhaften Narzissmus löscht du Beiträge, die nicht in dein Hirn passen] imitiert übrigens den „liberal-konservativen“ Tonfall, der dort vorherrscht. hervorragend! :)“

    (da musste jetzt ein Smiley hin, klar, denn Sie haben ja Humor …) ist in meinen Augen ansatzweise Aggression. Wie kommen Sie auf die Idee, jemand fände diesen Stil toll und hielte ihn für liberal-konservativ? @DERMAX: Ihre Anmerkung verstehe ich nicht ganz. Sie müssen jetzt aber wohl mit dem Frust leben, dass ich keine Inhaltsanalyse mache, nur weil ich „Darüber würde wohl nur eine Inhaltsanalyse von ÜM Auskunft geben“ konstatiert habe. Gelle?

  49. @ Waldemar Jacobi:

    „Wenn das so viel Blödsinn sein sollte und die Leserschaft angeblich inkompetent ist, dann müssten Sie sich ja nicht darüber aufregen.“

    Ich kenne TE zu schlecht, um etwas zu ihm sagen zu wollen. Aber Ihr Argument, dass man etwas, was man für besonders kritikwürdig hält, doch eigentlich nicht kritisieren würde, geht wohl daneben.

    Im Gegenteil: Man kritisiert gewöhnlich das, was man für unvernünftig, inkompetent und qualitativ schlecht hält – und für je schlechter man etwas hält, desto schärfer kritisiert man es gewöhnlich.

    Außer vielleicht, man wäre der Meinung, dass etwas ganz und gar nicht ernst nehmen könne; oder dass man die Kritik nicht aus sachlichen Gründen, sondern anderen Motiven heraus äußert.

    (Ich habe hier „sich aufregen“ durch „kritisieren“ ersetzt, weil der zweite Begriff neutraler ist. Ob jemand sich „aufregt“ oder nicht ist auch weniger objektivierbar, als ob jemand Kritik übt oder nicht.)

  50. „@DERMAX und SOMEONESDAUGHTER: Ich ging sowieso nicht davon aus, Sie mit meiner Antwort beglücken zu können, ich bin offenkundig Ihr Feindbild.“

    Hach ja, manche Menschen haben eine natürliche Begabung, sich immer als ‚Opfer‘ zu fühlen … Sie Ärmster.

    “ aber Ihr Statement

    #49 [Gemäß deines krankhaften Narzissmus löscht du Beiträge, die nicht in dein Hirn passen] imitiert übrigens den „liberal-konservativen“ Tonfall, der dort vorherrscht. hervorragend! :)“

    „(da musste jetzt ein Smiley hin, klar, denn Sie haben ja Humor …) ist in meinen Augen ansatzweise Aggression.“

    Klar. In Ihren Augen sind hingegen die beleidigenden Äusserungen in #49 natürlich nicht aggressiv. Das stört Sie kein Jota. Hauptsache es trifft den Richtigen, gelle? M.a.W. Ihr Appell an verbale Abrüstung ist ziemlich einseitig. Wie übrigens zu erwarten war. Wissen Sie, Ihresgleichen taucht ja hier regelmäßig auf – ‚lustiges Onlinemagazin‘ finden Sie ganz ganz schlimm, Beleidigungen wie in #49 ignorieren Sie bestenfalls, vielleicht stimmen sie ihnen auch klammheimlich zu….

    „Sie müssen jetzt aber wohl mit dem Frust leben, dass ich keine Inhaltsanalyse mache“

    Warum sollte dermax frustriert darüber sein? Sie haben – erwartbar – ein paar Schlagworte rausgehauen (linke Redaktion, linke(re) Medien, großer Eifer) und dann zugegeben, dass Sie keine Ahnung haben, wie Sie das belegen sollen. Rechtes Gequatsche halt.

  51. Zitat Someone’s Daughter:

    „Goutieren Sie diese ‚Klassifizierungen‘? Ist das der ‚liberal-konservative‘ Tonfall, den Sie schätzen?“

    Antwort EKH:

    „@someonesdaughter: Nur weil ich einen Ausdruck nicht gut finde, da er, natürlich im Spaß, eine ganze Website klassifiziert (während ich die Einzel-Kritik für nicht grundlos hielt, Sie erinnern sich), heißt das nicht, dass ich andere (die zitierten Satzteile) toll finde, wie Sie evtl. fälschlicherweise annehmen. Nein.
    Generell glaube ich, täte verbale Abrüstung dem gesamten öffentlichen Diskurs sehr gut.“

    Antwort Someone’s Daughter:

    „Ich hatte – zu Recht – angenommen, dass Sie auf meine konkreten Fragen lieber nicht antworten werden. Danke für die Bestätigung.“

    EKH hat Ihre Frage doch beantwortet, oder? Er/sie goutiert die von Ihnen angeführten Formulierungen laut eigenen Angaben nicht.

  52. Etwas noch zu TE allgemein:

    Die beiden hier auf Übermedien beanstandeten Artikel, die auf Tichys Einblick erschienen sind, sind offenbar noch immer nicht korrigiert oder mit einem entsprechenden Nachtrag versehen worden. Das ist seltsam, da es unbestreitbar ist, dass sie in wesentlichen Teilen falsch sind. Das fällt dann negativ auf „Tichys Einblick“ selbst zurück.

    Immerhin will ich aber fairerweise auch ein paar positive Anmerkungen machen, nachdem ich mich jetzt seit Langen zum ersten mal auf der Seite „TE“ umgesehen habe:

    – Sie macht – jedenfalls auf den ersten Blick – einen einigermaßen seriösen Eindruck.
    – Zumindest einige sehr kritische Leser-Kommentare sind dort zu finden.
    – Es gibt differenzierte Artikel, die – was immer man im Detail von ihnen halten mag – weder „deutschtümelnd“ wirken noch den Anschein erwecken, in die rechte Ecke zu gehören. So etwa der Artikel „Das Attentat vom 20. Juli 1944“ von Alexander Wallasch.

    Es handelt sich hier – das sei betont – allein um meine oberflächlichen Eindrücke.

    Ich weiß nicht, ob jemand schon irgendwo darauf hingewiesen hat, aber TE als Portal wurde bereits von Michalis Pantelouris für Übermedien rezensiert:
    https://uebermedien.de/1552/sperrfeuer-aus-dem-schuetzengraben-der-nachdenklichkeit/

    (Auch diese Verlinkung ist „neutral“. Ich kann nicht beurteilen, inwieweit Pantelouris‘ Rezension zutrifft. Zumindest den Punkt der drohenden Bargeldabschaffung sehe ich wesentlich kritischer als Pantelouris dies dem Eindruck nach tut.)

  53. @LLL – #57

    Hmmm…, ich spreche mir jetzt nicht die journalistische Kompetenz zu, dies objektiv beurteilen zu können und mir fehlt die Motivation, mich analytisch durch jeden einzelnen Artikel zu wühlen. Aber gebe ich bei Tichy das Suchwort „Schlepper“ ein, bekomme ich unter dem hier besprochenen Artikel folgende Überschriften (in dieser Reihenfolge) angezeigt:

    „Senat und „Lifeline“: Verlängerung der Schlepperroute bis Berlin“
    (von Herrn Wallasch, der darin auf, wie ich finde, perfide Weise den Holocaustüberlebende gegen Flüchtlinge und den Berliner Senat ausspielt).

    „El Dorado der Nepper, Schlepper und Bauernfänger – Deutschland“ (geht ums „Gebervolk Deutschland“)

    „Dunja Hayali: Schlepper-TV“ (ist von Herrn Wallasch)
    (Kostproben: “ zwangsfinanzierte öffentlich-rechtliche Staatsfernsehen“; „Fake-News-Bildschirm“; „gemeinsam […]daran arbeitet, die angeschlagene Autoindustrie vollends zu vernichten“;“muslimen Dauerkundenklientel der Jobcenter“)

    „Der Schlepper“ – Magazin der Flüchtlingshilfe“ (auch von Wallasch)

    “ Der Spiegel Nr. 37: Das tödliche Geschäft der Schlepper-Mafia (darüber einleitend : Der Sonntagsvorleser ist diesmal begeistert vom SPIEGEL)

    Auffällig auch, dass bei TE in diesem Zusammenhang vielfach Artikel anderer Medien hervorgehoben werden, die die bisherige Flüchtlingspolitik kritisch hinterfragen (s. oben beim SPIEGEL), andere journalistische Perspektiven jedoch teils brachial verrissen werden.

    Interessant hierzu ein Text von Herrn Wallasch, der sich auf seine…, nun ja…, zumindest nicht gerade objektive Art, schwer geschockt vom Moderator des Magazins „Monitor“zeigt, der irgendwas zur Unmöglichkeit eines objektiven Journalismus sinniert oder berichtet hat.
    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/wdr-monitor-georg-restle-retter-des-untergehenden-abendlandes/
    Was genau, ist zwischen dem randthematischen Gegeifere über die „Merkel’sche Flüchtlingspolitik“ und Medien gar nicht so einfach in Erfahrung zu bringen, zumal es kaum wörtliche Zitate des Moderators gibt, dafür aber jede Menge Wallasch’e Interpretationen.
    Weshalb Monitor laut Wallasch (Zitat) „in echte Konkurrenz tritt mit Polit-Sendungen totalitärer Regime wie dem Schwarzen Kanal im DDR-Fernsehen.“

    Die Frage, ob es nun seriös ist, auf sehr subjektive Weise – gern offensichtlich im Zusammenhang mit Flüchtlingsthemen – mangelde journalistische Objektivität (freundlich ausgedrückt) anzumahnen, mögen gelernte/kompetente Journalisten diskutieren.

    Ich würde mich jedoch darauf festlegen, dass TE auf der neu-rechten Welle mitreitet und gezielt diese Leserschaft bedient. Ob aus rassistischen und/oder nationalistischen Motiven heraus oder einfach nur aus ökonomischen Gründen, erscheint mir persönlich eher nebensächlich. Denn vielleicht nicht durchweg inhaltlich, aber oftmals in der Art und Form, wird damit dicht an einem gesellschaftspolitischen Pulverfass gezündelt, das das Potential hat, humanistische und demokratische Grundwerte zu sprengen.

    Das soll Ihnen gegenüber keine Moralpredigt sein. Folgendes habe ich durchaus zur Kenntnis genommen:

    „Es handelt sich hier – das sei betont – allein um meine oberflächlichen Eindrücke.“

  54. @ Scheibkraft:

    Ihre Argumentation scheint mir durchaus einleuchtend zu sein (unter dem Vorbehalt, dass ich mir die einzelnen genannten Artikel jetzt (noch) nicht angesehen habe). Mir ging es ja auch nicht darum, die Seite zu beurteilen, sondern ich wollte nur meinen Ad-hoc-Eindruck festhalten, dass sie diverser und weniger „durchgängig“ rechts rüberkommt als etwa manch andere Seite (wie z.B. PI-News).

  55. @LLL – #59

    „Mir ging es ja auch nicht darum, die Seite zu beurteilen, sondern ich wollte nur meinen Ad-hoc-Eindruck festhalten, dass sie diverser und weniger „durchgängig“ rechts rüberkommt als etwa manch andere Seite (wie z.B. PI-News).“

    Schon klar, deshalb die Anmerkung ganz zum Schluss meines vorangegangenen Kommentars.

    Angemerkt sei vielleicht noch, dass PI seit seinen Anfängen eine Art Evolution vollzogen hat, inklusive Verdrängungswettbewerb zwischen Neokonservativen, die sich teils noch scharf von Rechtsradikalen und Antisemiten abzugrenzen versuchten und der Altrechten rund um die NPD.
    Auch bei PI wurde der Widerstand im Nationalsozialismus – anders als bei den Altrechten – in ein positives Licht gerückt und der Holocaust verdammt. Macht man heute dort bisweilen auch noch, allerdings feiert man sich längst im gleichen Zuge selbst als Widerstand gegen die „links-grün versiffte Diktatur“ oder gar als Verfolgte selbiger.
    Kurzum, das ist bei PI längst ein Feigenblatt, mit dem der dort mittlerweile vorherrschende Rechtsradikalismus verdeckt werden soll und dafür ist man sich nicht einmal zu schade, das letzte (bis vor einiger Zeit) noch lebende Mitglied der Weißen Rose zu vereinnahmen und zu instrumentalisieren.

    Eine Entwicklung übrigens, die auch zeitverzögert innerhalb der AfD zu erkennen ist, die als neoliberale Euro-kritische Partei gegründet und über thematische Schnittmengen von noch weiter rechts stehenden Aktivisten gekapert wurden. Auch dabei spielte PI eine nicht gänzlich unbedeutende Rolle – aber das würde an dieser Stelle jetzt doch zu weit führen.

    Ich kann es nicht wirklich beurteilen, weil ich in der Vergangenheit zu selten bei Tichy reingeschaut habe, aber glaube ich älteren Pressestimmen und schaue auf heutige Artikel, würde ich bezüglich der Entwicklung Parallelen zwischen PI und TE zumindest nicht ausschließen.

    Hmmpfff…, irgendwie sind meine Bemühungen, mich aus diesem ganzen Scheiß rauszuhalten, gerade nicht sehr erfolgreich…

  56. @SOMEONESDAUGHTER, #55
    also gut, doch noch eine Antwort. (Nur wegen Punkt 3.)
    1. Danke. „Beleidigungen wie in #49 ignorieren Sie bestenfalls, vielleicht stimmen sie ihnen auch klammheimlich zu….“ Wer Statements anderer Leute als „rechtes Gequatsche halt“ bezeichnet („dann zugegeben, dass Sie keine Ahnung haben …“) [usw.], das ist doch bestimmt nicht als Beleidigung gemeint, sondern nur die von Ihnen erkannte abschließende Wahrheit, sagt implizit viel über sich selber aus.
    2. Ein Feindbild darstellen hat nichts mit Opfer sein nichts und gar nichts zu tun.(!) Es meint schlicht, dass Menschen oder Gruppen sich entschlossen haben, die jeweils andere Seite für den Gegenpol zur eigenen Person/Gruppe halten. Ein Feind ist kein Opfer. Ich erfreue mich bester psychischer Gesundheit und kann gut damit leben, dass es Menschen gibt, die Dinge anders als ich sehen.
    3. Der wichtigste Punkt: Sie haben meine Anmerkung zu #49 wirklich nicht verstanden. „In Ihren Augen sind hingegen die beleidigenden Äusserungen in #49 natürlich nicht aggressiv.“ Wo habe ich das denn gesagt??? Es ist doch wohl klar und muss überhaupt nicht betont werden, dass derlei „Kommentare“ nicht gehen! Ich habe nur kritisiert, dass Sie diese Unverschämtheiten offenbar Ihrer Aussage zufolge für typisch liberal-konservativ halten.

    (… „imitiert übrigens den „liberal-konservativen“ Tonfall, der dort vorherrscht. hervorragend!“)

    Dass es evtl. auch sachliche liberal-konservative Meinungen gibt, scheint für Sie unvorstellbar? Nur überzeugt-links produziert den richtigen Tonfall? Das ist mir zu einseitig.

    Ihnen einen schönen Sonntag, trotz allem.

  57. “ Seine ganze Konstruktion, mit der er aus den Seenotrettern eine „kriminelle Vereinigung“ macht, ist juristisch „substanzlos“, wie Udo Vetter sagt: Im Zweifel müssten die Helfer dafür einen wirtschaftlichen Zweck verfolgen, also Profit machen wollen. “

    Wie kommt man denn darauf? Von einem wirtschaftlichen Zweck ist in §129 nicht die Rede. Ganz im Gegenteil scheint der Gesetzgeber zum Beispiel auch kriminelle Vereinigungen mit politischen Zielen im Sinn zu haben.

  58. @Schreibkraft:
    Der Begriff „Schlepper“ ist die Verbindung der Taten und deren Intention aus Sicht von TE. Ist das nicht Teil des Journalismus?

  59. @Waldemar Jacobi – #63

    Ich kritisiere nicht, dass Journalisten über Schlepper berichten und auch nicht, dass die Flüchtlingspolitik von Journalisten kritisch hinterfragt wird. Denn kritisch zu hinterfragen ist letztlich eine wichtige Aufgabe des Journalismus – völlig unanhängig von meiner persönlichen Meinung zu einem Thema.

    Ich kritisiere die Art, wie dieses Thema bei TE behandelt wird!

    Gehören Überschriften wie „Dunja Hayali: Schlepper-TV“ für Sie denn in ein seriöses journalistisches Medium?
    Hier werden schon in der Überschrift nicht etwa NGO’s mit Schleppern gleichgesetzt (was schon unseriös genug ist), sondern die Moderatorin und Beteiligte der Sendung. Oder können Sie die Überschrift irgendwie anders interpretieren?

    Oder wie finden den Vergleich des Nachrichtenmagazin „Monitor“ mit „Der Schwarze Kanal“ journalistisch in Ordnung, was in Verbindung mit Begriffen wie Staatsfernsehen ja suggeriert, die Bundesrepublik wäre eine sozialistische Diktatur, was wiederum Teil des neu-rechten Duktus ist?

    Und wie stehen Sie dazu, dass ein Online-Magazin mangelnde journalistische Objektivität bei der Flüchtlingspolitik anmahnt, selbst jedoch zu diesem Thema bis in die (neu-rechten) Begrifflichkeiten hinein massiv und bewusst provokativ wertet?

    Ich würde mich freuen, wenn Sie mir diese Fragen beantworten, denn ich würde ja schon gern wissen, ob TE-Leser diesen Unterschied zum seriösen Journalismus bewusst verkennen oder tatsächlich nicht erkennen.

  60. @Schreibkraft:
    Zu Thema: Dunya Halali: Ich habe diese Sendung gesehen und es wurde Stimmung betrieben und ganz klar eine Position eingenommen. In wie weit ist angemessen, in einem öffentlich finanzierten Fernsehen, Politik in eine Richtung zu betreiben?
    TE definiert als privat finanziertes Medium klar seine Position. Es ist darin moralisch nichts auszusetzen.

    Bei „Monitor“ ist wie bei anderen Medien zu beobachten, dass vermehrt nicht die Staatsabläufe oder Machenschaften mit dem Staat kritisiert werden sondern Bürger, die nicht der Meinung von Monitor und der Regierenden(!) sind und einige Dinge auch ansprechen. Ist das Ihnen nicht aufgefallen?

    Die Schärfe kann ich daran nicht erkennen, wenn ich es mit den Kampagnen bezüglich Autos und Großstädte vergleiche. Oder wie sehen Sie Panikmache, die weit entfernt der Wissenschaft ist?

  61. @ Waldemar Jacobi – #65

    „Zu Thema: Dunya Halali: Ich habe diese Sendung gesehen und es wurde Stimmung betrieben und ganz klar eine Position eingenommen. In wie weit ist angemessen, in einem öffentlich finanzierten Fernsehen, Politik in eine Richtung zu betreiben?“

    Ich habe die Sendung nicht gesehen, kann also zum Inhalt und zur Stimmung nichts sagen.
    Womit wir bei einem bezeichnenden Problem sind: Der TE-Artikel hat daran nichts geändert, weil er ohne Zitate der Beteiligten arbeitet und komplett aus mit rechten politischen Kampfbegriffen gespickter Meinung besteht.

    Erkennen Sie da einen Unterschied, z.B. zu dem Text hier bei Übermedien, unter dem wir diskutieren?

    So oder so, hätte ich kein Problem damit, wenn sich Medien kritisch aber seriös mit der Sendung auseinandergesetzt hätten.
    NOCHMALS: TE stellt jedoch die Moderatorin und die Beteiligten in eine Reihe mit Schleppern. Korrigieren Sie mich, aber Schlepper sind Kriminelle und genau das versuchte ja auch der Herr Spahn mit seinem TE-Artikel ja auch bei NGO’s nachzuweisen, woran er grandios gescheitert ist.

    Und weil Sie die Frage bislang nicht beantwortet haben: Finden Sie, dass es journalistisch in Ordnung ist, dass TE Journalisten und Politiker in eine Reihe mit Schleppern stellt?

    „Bei „Monitor“ ist wie bei anderen Medien zu beobachten, dass vermehrt nicht die Staatsabläufe oder Machenschaften mit dem Staat kritisiert werden sondern Bürger, die nicht der Meinung von Monitor und der Regierenden(!) sind und einige Dinge auch ansprechen. Ist das Ihnen nicht aufgefallen?“

    Das ist nicht der Aufhänger des oben von mir verlinkten Artikels. Auch hier vermengt Wallasch – ähnlich wie Sie – alles kräftig miteinander, ohne das der Leser eine Möglichkeit bekommt, sich (z.B. durch ausreichende Zitate) ein eigenes Bild zu machen. Dafür gibt es wiederum unbelegte Behautungen, Meinung pur und die üblichen rechten Kampfbegriffe.

    Wiederum die Fragen: Fällt Ihnen ein Unterschied zur hier geäußerten Medienkritik auf und finden Sie, dass der „Monitor“-Artikel Ihrer Meinung nach seriöser Journalismus ist?

    „Die Schärfe kann ich daran nicht erkennen, wenn ich es mit den Kampagnen bezüglich Autos und Großstädte vergleiche. Oder wie sehen Sie Panikmache, die weit entfernt der Wissenschaft ist?“

    Wenn Sie schon derailen um sich um meine Fragen herumzuwinden, dann verlinken Sie doch bitte Beispiele, in denen z.B. Journalisten oder Politiker in eine Reihe mit Kriminellen gestellt werden, eine Demokratie zur Diktatur verklärt wird, oder etablierte Medien pauschal verunglimpft werden (Fake-News-Bildschirm).

    Wenn Sie irgendwelche Umweltthemen diskutieren wollen, dann ist dies hier thematisch sicherlich nicht der richtige Ort. Aber auch am richtigen Ort würde es Sinn machen, in den Raum gestellte Behauptungen argumentativ zu begünden und wenn man schon mit der Wissenschaft hantiert, auch nachvollziehbare Quellen zu nennen.

    Sollten die mich überzeugen, würde ich Ihre Kritik in diesem konkreten Fall möglicherweise auch teilen – selbst wenn es sich um politisch mir näher stehende Medien als TE handeln würde.

    Und das ist eines meiner Probleme mit genannten Artikeln bei TE und mit Kommentaren wie den Ihren: Es geht nichts ums Diskutieren oder Belegen, sondern darum, politisch motivierte Behauptungen durch ständige Wiederholungen und unsachliche Diffamierungen der Gegenmeinung in der öffentlichen Meinung zu etablieren.

    „TE definiert als privat finanziertes Medium klar seine Position. Es ist darin moralisch nichts auszusetzen.“

    Es bedient ganz offensichtlich eine neu-rechte Strömung, die ein gutes Stück über das demokratische Meinungsspektrum hinausreicht.
    Offensichtlich haben wir da gänzlich unterschiedliche Auffassungen von Moral und Ethik.

    Wären Sie nun, da ich schon mehrfach Ihre Fragen beantwortet habe, so freundlich, meine Fragen zu beantworten?

  62. „In wie weit ist angemessen, in einem öffentlich finanzierten Fernsehen, Politik in eine Richtung zu betreiben?“

    Fragen Sie das doch mal Peter Hahne. Oder stört Sie dessen AfD-Werbeblock nicht?

    Ansonsten beantwortet das Grundgesetz Ihre Frage, weshalb ich nicht glaube, dass Sie die Frage ernstgemeint haben. Denn ich unterschätze Sie nicht und gehe davon aus, dass Sie das GG kennen.

  63. @ Schreibkraft:
    Was ist „das demokratische Meinungsspektrum“?
    Sollte es nicht möglichst weit gefasst sein?
    Das ist doch eines der wesentlichsten Merkmale einer Demokratie.
    Die Grenzen der Meinungsfreiheit können nicht von einem Beteiligten gesetzt werden.
    Oder wollen Sie, dass Rechte bestimmen, was Linke sagen dürfen?
    Also ist es auch umgekehrt falsch.
    Mag sein, dass Herr Niggemeier dem Herrn Tichy und ähnlich Gesinnten kritisch bis feindselig gegenüber steht.
    Wenn er aber sachliche Fehler aufdeckt, sollten diese künftig vermieden werden.

  64. @Heinz Schnabel

    „Was ist „das demokratische Meinungsspektrum“?“

    Alles was sich nicht jenseits der im Grundgesetz verankerten Ordnung bewegt.
    Zum Beispiel Rechtsradikale, die mit der AfD kooperieren oder teilweise auch in diese Partei gewechselt sind und dort auch ihre bisherigen politischen Positionen vertreten.
    Oder auch Leute, die bemüht sind, nationalsozialistisches Vokabular wieder salonfähig zu machen.

    „Oder wollen Sie, dass Rechte bestimmen, was Linke sagen dürfen?“

    Nun ja, ich meine ja, der oben verlinkte Wallasch-Artikel versucht auf brachiale Weise genau dies zu tun – wobei eigentlich nicht nur gegenüber Linken, sondern allen gegenüber, die anderer journalistischer Meinung sind als der Autor selbst sind.
    Also zumindest nach Ihrer hier selbst vorgegebenen Definition. Denn wer hat denn hier eigentlich ein Verbot gefordert? Und von was genau?

  65. Das ist ja peinlich billig!
    Da bin ich mal gespannt, ob und wie die Kollegen von Tichys Einblick Stellung dazu nehmen.

  66. @Stefan Pannor
    Ehrlich gesagt, haben Sie sich als Antidemokrat enttarnt. Ihr Kommentar ist ein Witz – ein übler, bösartiger Witz.
    Und nein – ich wünsche keinen Kommentar von Ihnen. Bei Antidemokraten verstehe ich keinen Spaß.

  67. Bundesrichter a.D. Thomas Fischer in einem Spiegel-Kommentar über den NSU-Prozess zu Thomas Spahn:

    „… Dass die Analyse auch noch tiefer fliegen kann, bewies ein Rechtsgelehrter namens Tomas Spahn, der im Aufklärungsorgan ‚Tichys Einblick‘ eine Abfolge wirrer Desinformationen veröffentlichte“.

    Der Herr Spahn scheint von profunder Ahnungslosigkeit zu sein, worüber auch immer er schreibt.

  68. @Schreibkraft:
    „mit rechten politischen Kampfbegriffen gespickter Meinung besteht.“
    Das ist Ihr persönlichen Empfinden und teilweise der Darstellung Ihrer bevorzugten Medien geschuldet.

    „Finden Sie, dass es journalistisch in Ordnung ist, dass TE Journalisten und Politiker in eine Reihe mit Schleppern stellt?“
    Ihnen ist wohl nicht bewusst, dass diese Personen sehr wohl rechtliche Gesetzgebungen seit Jahren ausblenden und andere Meinungen diffamieren, indem immer wieder die gleich dumpfe Platte abgespielt wird. Oder wollen Sie das nicht wahr haben?

    Zu Thema Stickoxid: Die Studie über die Anzahl der Toten durch Stickoxide ist unwissenschaftlich. Seriöse Wissenschaftler und auch Politiker wurden diffamiert. Oder ist das an Ihnen vorbei gegangen?

    „Es bedient ganz offensichtlich eine neu-rechte Strömung, die ein gutes Stück über das demokratische Meinungsspektrum hinausreicht. Offensichtlich haben wir da gänzlich unterschiedliche Auffassungen von Moral und Ethik.“
    Sie können nichts widerlegen, setzen einfach irgendwelche Behauptungen in die Welt und fangen mit der Nazikeule an.
    In wie weit sehen Sie Ihre eigenen Äußerungen als
    Undemokratisch, böse, unmoralisch und erbärmlich an?

  69. Mit antidemokratischen Ideologen macht es keinen Sinn zu diskutieren. Sie geben sich wenig Mühe, Ihr niveauloses und ungebildetes Verhalten zu verbergen.

  70. @Waldemar Jacobi – #73

    „Das ist Ihr persönlichen Empfinden und teilweise der Darstellung Ihrer bevorzugten Medien geschuldet. “

    Nö, meiner ethischen und politischen Grundhaltung, die insbesondere in ihrer Entstehung so gar nicht von Medien und schon gar nicht von Leitmedien geprägt wurde, sondern erst von dem Bewusstsein so [wie z.B. die Herren Wallasch, Spahn oder Sie] niemals sein zu wollen und später auch durch Bildung.

    Aber schön, dass Sie hier öffentlich demonstriern, wie das bei den Neu-Rechten ganz genau mit den oben schon genannten Unterstellungen und Wiederholungen läuft.

    „Ihnen ist wohl nicht bewusst, dass diese Personen sehr wohl rechtliche Gesetzgebungen seit Jahren ausblenden und andere Meinungen diffamieren, indem immer wieder die gleich dumpfe Platte abgespielt wird. Oder wollen Sie das nicht wahr haben?“

    Was will ich nicht wahr haben? Dass weder Dunja Hayali noch die Beteiligten Schlepper sind und die Sendung auch kein „Schlepper-TV“ war?
    Stimmt, da können Sie und andere Neu-Rechte die Extendend-LP „Alles Schlafschafe außer wir“ noch so oft runterdudeln, mit der Sie sich selbst aufwerten und mich abwerten wollen.
    Diese Nummer ist mir nicht nur seit jeher zu doof, sondern mittlerweile auch so ausgeleihert, dass sie kaum noch dazu dienen könnte, neue Mitläufer zu generieren, die willig das Tanzbein zu diesen rechten Klängen schwingen.

    „Zu Thema Stickoxid: Die Studie über die Anzahl der Toten durch Stickoxide ist unwissenschaftlich. Seriöse Wissenschaftler und auch Politiker wurden diffamiert. Oder ist das an Ihnen vorbei gegangen?“

    Wie bereits gesagt, ist Ökologie hier nicht das Thema. Wenn Sie dieses Thema als Beispiel für hier erörterte Medienkritik einbringen wollen, dann bitte mit irgendwelchen Belegen, die vergleichbare mediale Verunglimpfungen enthalten, wie die von mir angeführten TE-Beispiele.
    Die Ablenkung vom Grundthema durch leere Behauptungen sind für mich nämlich zu offensichtlich, um sie zu diskutieren.

    „Sie können nichts widerlegen, setzen einfach irgendwelche Behauptungen in die Welt und fangen mit der Nazikeule an.“

    Na dann haben Sie in mir ja zumindest einen Gesprächspartner gefunden, der mit Ihnen auf Ihrem Niveau diskutiert.

    Sie dürfen aber gern Oliver Hilburger und die sogenannte Gewerkschaft „Zentrum Automobil“ googeln, die wiederum zusammen mit AfD-Funktionären über Personalräte Einfluss bei der klassischen Arbeiterschaft gewinnen will.
    Einen kleinen Vorgeschmack gibt es z.B. hier:
    https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/sorgen-bei-daimler-wie-rechte-und-afd-anhaenger-betriebsraete-unterwandern/20955032.html?ticket=ST-8480394-bkKR9IrKJYSnqcT7ENTB-ap3

    Ich will jetzt nicht mit ewig langen Kommentaren und Links die Diskussion sprengen, aber wünschen Sie noch mehr AfD/NPD-Schnittmengen? Ich hätte da noch ein paar Namen und interessante Verbindungen für Sie parat.

    „In wie weit sehen Sie Ihre eigenen Äußerungen als
    Undemokratisch, böse, unmoralisch und erbärmlich an?“

    Also laut Landgericht hätte ich die AfD sogar rechtsextrem nennen dürfen, was ich übrigens nicht einmal tat:
    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/landgericht-giessen-afd-darf-rechtsextremistisch-genannt-werden-15549062.html

    Also, undemokratisch? Nein!
    Böse? Nun ja, mit Leuten wie Ihnen zu diskutieren, birgt das Risiko selbst stark im Niveau zu sinken, nicht zuletzt, weil ich dafür jenen Persönlichkeitsteil herauslassen muss, den ich gern mal „mein kleines inneres Arschloch“ nenne. Aber da mir auf Augenhöhe grundsätzlich lieber wäre als die von Ihnen hier gerade vorgegeben Höhe, würde ich es nicht als böse betrachten, Ihnen da der besseren Verständigung wegen entgegengekommen zu sein.
    Und erbärmlich? Also im eigentlichen Wortsinne auf jeden Fall, denn ein bisschen Mitleid dafür, dass ich mich immer wieder in solche sinnfreien Diskussionen verstricken lasse, würde mir ja durchaus gut tun. Und gern dürfen auch Sie sich meiner erbarmen und mich von dieser niveaulosen Diskussion mit Ihnen entbinden, indem Sie mich nicht mehr persönlich ansprechen.
    Das liegt aber ganz bei Ihnen…

  71. „Nö, meiner ethischen und politischen Grundhaltung, die insbesondere in ihrer Entstehung so gar nicht von Medien und schon gar nicht von Leitmedien geprägt wurde, sondern erst von dem Bewusstsein so [wie z.B. die Herren Wallasch, Spahn oder Sie] niemals sein zu wollen und später auch durch Bildung.“
    Sie erhöhen sich selbst. Eine Folge ist das Moralisieren. Mit welcher Rechtfertigung erhöhen Sie sich selbst? Sind Sie der Mittelpunkt der Moral?

    „Aber schön, dass Sie hier öffentlich demonstriern, wie das bei den Neu-Rechten ganz genau mit den oben schon genannten Unterstellungen und Wiederholungen läuft. “
    Neu-Rechte? Die Frage ist eher, in wie weit sich bestimmte Parteien von Ihrem Klientel abgewandt haben. Was sollen Konservative und Liberale denn wählen?

    „Schlepper-TV“
    Sie können ja gerne Vorschläge für andere Begrifflichkeiten nehmen. Es sollte nur zum Tragen kommen, dass sich die Moderatorin gemein mit rechtlich zweifelhaften Verhalten von NGOs macht und die Neutralität verletzt.

    AfD?
    Nur Sie reden überhaupt von „Neu-Rechten“ und AfD, stellen einen vermeintlichen Bezug her und laden das Thema so auf. Als einzige Rechtfertigung stellen Sie wiederum Ihre eigene Moral in den Mittelpunkt. Für die Demokratie ist Ihr Handeln kaum zuträglich.

    „aber wünschen Sie noch mehr AfD/NPD-Schnittmengen?“
    Vielleicht sollten Sie sich mal klar machen, was Sie da machen: Gute Ideen von der falschen Seite akzeptieren Sie nicht. Und wiederum: wenig demokratisch, engstirnig.

    „Und erbärmlich? Also im eigentlichen Wortsinne auf jeden Fall, denn ein bisschen Mitleid dafür, dass ich mich immer wieder in solche sinnfreien Diskussionen verstricken lasse, würde mir ja durchaus gut tun.“
    Sie sind gar nicht mehr für inhaltliche Argumente zugänglich. Sie können auch andere Positionen nicht akzeptieren , die sehr wohl begründet sind. So etwas nennt man auch intolerant. Wie schon erwähnt: Ein Demokrat im Herzen sind Sie demzufolge nicht.

  72. In dem bei #77 verlinkten Artikel heißt es, der Begriff des Rechtspopulismus zeichne sich dadurch aus, dass er schwer zu charakterisieren und erst Recht nicht abzugrenzen sei. Eine steile These, die mit einem Link auf „Wikipedia“ auch überzeugend belegt worden ist. Zwar gibt es keinen allgemein konsentierten „Populismusbegriff“, was darauf zurückzuführen sein dürfte, dass Populismus eine Form politischer Kommunikation beschreibt, die auf bestimmten politischen Vorstellungen beruht. Allerdings ist es ein typisches Kennzeichnen des Populismus, dass man die Gesellschaft als aus mindestens zwei antagonistischen Gruppen bestehend sieht: Einerseits der „herrschenden Elite“ und andererseits dem (wahlweise ausgebeuteten, geknechteten, getäuschten) Volk , dessen (wahren) Willen und Interessen der Populist gegen die (definitionsgemäß korrupten) Herrschenden zum Ausdruck bringt. Die politische Argumentation des Populisten hebt demgemäß auf diesen angeblichen Gegensatz zwischen (gutem) Volk und (böser) Elite ab (instruktiv S. T. Franzmann, MIP 2016, S. 23 [24 f.]. m.w.N.). Die Kenntnis der „wahren“ Interessen und Bedürfnisse einer bestimmten Gruppe (z. B. des Volkes), denen das herrschende „System“ nicht Rechnung trägt, mündet dann in die Ablehnung eines pluralistischen Systems.

    Insofern ist die Frage, ob man Herrn Tichy mit dem wohlfeilen Vorwurf des Rechtspopulismus gerecht wird – die Beiträge des Herrn Spahn tragen aber alle Kennzeichen der rechtspopulistischen Eliten-Paranoia.

  73. „@Stefan Pannor
    Ehrlich gesagt, haben Sie sich als Antidemokrat enttarnt. Ihr Kommentar ist ein Witz – ein übler, bösartiger Witz.
    Und nein – ich wünsche keinen Kommentar von Ihnen. Bei Antidemokraten verstehe ich keinen Spaß.“

    Sie sind ja niedlich. Der Verweis aufs GG als Ausdruck antidemokratischer Gesinnung. Das bringt dann wohl diesen gesamten Staat ins Wanken.

  74. @Waldemar Jacobi – #78

    „Sie erhöhen sich selbst. Eine Folge ist das Moralisieren. Mit welcher Rechtfertigung erhöhen Sie sich selbst? Sind Sie der Mittelpunkt der Moral?“

    Nun ja, ich gehe mal davon aus, dass Sie auch nicht wie ich sein wollen. Erhöhen Sie sich dadurch selbst?
    Aber davon mal abgesehen: Ich habe, z.B. durch den Begriff/die Überschrift „Schlepper-TV“konkret an einem realen Beispiel kritisiert.
    Sie hingegen haben klar zu verstehen gegeben, dass Sie es für gerechtfertigt halten, dass die Mitwirkenden der Sendung in eine Reihe mit Schleppern gestellt werden.
    Aus #73: „Ihnen ist wohl nicht bewusst, dass diese Personen sehr wohl rechtliche Gesetzgebungen seit Jahren ausblenden und andere Meinungen diffamieren, […]“
    Sie widersprechen mir nicht, sondern rechtfertigen den TE-Populismus.

    Dazu verwenden Sie nicht etwa konkrete Beispiele, die nun einmal nötig wären, um überhaupt ernsthaft darüber zu diskutieren, sondern verwenden phrasenhafte Allgemeinplätze, die in diesem und auch in weiteren Fällen mit der Bemerkung versehen sind, dass mir wohl entgangen sein muss, was für Sie wohl offensichtlich erscheint.
    Wer stellte sich im Laufe der Diskussion also als als erstes über wen?
    Ich neige nur dazu, mich dem Niveau anzupassen, das mir Diskussionspartner vorgeben.

    „„Schlepper-TV“
    Sie können ja gerne Vorschläge für andere Begrifflichkeiten nehmen. Es sollte nur zum Tragen kommen, dass sich die Moderatorin gemein mit rechtlich zweifelhaften Verhalten von NGOs macht und die Neutralität verletzt.“

    Warum sollte ich dies tun? Ich bin kein bezahlter Journalist und auch kein an TE oder Übermedien beteiligter Schreiberling, der sich selbst Journalist nennt. Ich bin auch kein Neu-Rechter, weshalb ich folglich auch kein Interesse daran habe, den billigen TE-Populismus in irgendeiner Form zu relativieren, zu verschleiern oder geschickter zu verpacken.
    Heißt, ich stelle die Beteiligten der genannten Sendung nicht in eine Reihe mit Schleppern, bzw. bewerte die Sachlage anders als Sie.

    Klar ist jedoch, dass man sowohl Überschriften als auch Texte bei gleicher allgemeiner inhaltlicher Kritik seriöser formulieren kann und ich gehe einfach mal davon aus, dass ein studierter (selbternannter) Journalist und Buchautor wie Herr Wallasch dies kann – weshalb ich ihm absichtlichen Rechtspopulismus unterstelle.

    „AfD?
    Nur Sie reden überhaupt von „Neu-Rechten“ und AfD, stellen einen vermeintlichen Bezug her und laden das Thema so auf. Als einzige Rechtfertigung stellen Sie wiederum Ihre eigene Moral in den Mittelpunkt. Für die Demokratie ist Ihr Handeln kaum zuträglich.“

    Ursprünglich hatte ich MIT vorangegangener Begründung (#58) geschrieben: „Ich würde mich jedoch darauf festlegen, dass TE auf der neu-rechten Welle mitreitet und gezielt diese Leserschaft bedient.“
    Darauf sind Sie dann angesprungen und haben diesen (aus meiner Sicht) Populismus erst einmal als Teil des Journalismus bezeichnet (#63).
    Daraufhin habe ich deutlich gemacht, dass ich nicht Medienkritik bei TE als solches kritisiere, sondern die Art und Weise – also den Populismus, der mit Bezeichnungen, Formulierungen und Chiffres der Neu-Rechten rund um die AfD arbeitet (#64).
    Sie bezeichnen diese Chiffres und populistischen Begriffe als gerechtfertigt, weil andere Ihrer Meinuzng nach auch nicht besser sind und anstatt dies mit konkreten Beispielen zu untermauern, legen erstmals die Nadel auf die „Alles Schlafschafe außer wir“-Platte, indem die das hier schreiben: „Ist das Ihnen nicht aufgefallen? (#65)“

    Ich begründe meinen Standpunkt noch einmal und fordere Sie auf, Ihre Behauptungen (Journalisten & Politiker der Sendung = Schlepper) nachvollziehbar zu belegen, denn wenn Sie dies nicht (wie von mir zuvor, ob richtig oder falsch, an TE-Texten getan) tun, können wir auch nicht zielgerichtet diskutieren (#66).

    In #73 erheben Sie sich dann als vermeintlich Wissender wiederum über mich als „Unwissenden“: „Oder wollen Sie das nicht wahr haben?“, „Oder ist das an Ihnen vorbei gegangen?“ und versuchen sich dann an einer gezielten Herabwürdigung: „In wie weit sehen Sie Ihre eigenen Äußerungen als Undemokratisch, böse, unmoralisch und erbärmlich an?“
    Zudem werfen Sie mir fehlende Belege vor, die ich mit Textbeispielen schon erbracht hatte und die Sie natürlich ganz anders als ich interpretieren dürfen. Nur bringen Sie trotz meiner vielfachen Aufforderung, ähnliche Fälle konkret zu benennen, wiederum keinen diskutablen Beleg.

    In #76 habe ich die Nase voll von Ihrem diffusen Diskussionsstil und vor allem auch von Ihren Herabwürdigungen und stelle mich damit über Sie, dass ich sie hier und da spöttisch auf den Arm nehme.
    Immerhin – und das halte ich Ihnen wirklich zugute – haben Sie sich für das, was Sie selbst provoziert haben, noch nicht auch noch auf den Boden geworfen und sich als unterdrücktes Opfer unserer Diskussion dargestellt.

    Übrigens: Hatte ich Sie im Verlauf der Diskussion denn als undemokratisch bezeichnet, so wie Sie es bei mir versuchten? Oder die AfD? Oder doch nur jenen Teil des neu-rechten Spektrums (wenn etwas irgendwo herausragt, ist das immer ein Teil, nie das Ganze)?
    Und warum in aller Welt fühlen Sie sich dann von mir so persönlich angegriffen, dass Sie versuchen, mich persönlich anzugreifen?

    Ein Vorschlag zur Güte:

    Erst einmal bringen Sie mir konkrete, nachvollziehbare Beispiele dafür, dass andere Journalisten in vergleichbarer populistischer Weise andere Journalisten herabwürdigen oder kriminalisieren.
    So, wie ich es bei den Wallasch-Beispielen getan habe, damit wir an konkreten Beispielen Ihre These diskutieren können.
    Und dann formulieren Sie noch einmal sachlich und ohne persönliche Herabwürdigungen, was Sie an meiner Kritik zu Wallasch und TE konkret auszusetzen haben. Dann werde ich auch sachlich dazu Stellung beziehen.
    Ein kleiner Tipp diesbezüglich: Selbst wenn Sie in Ihrer Grundannahme Recht haben (was ich bezweifle), muss das ja nicht zwangsläufig heißen, dass (Rechts-)Populismus gut oder gar gerechtfertigt ist. Denn neben der Möglichkeit unseriös zu sein, weil andere ja schließlich auch unseriös sind, gibt es immerhin noch die Alternative, es bewusst seriöser zu machen, als jene die man kritisiert.
    Und noch ein Hinweis: Demokratisch zu sein, heißt nicht, dass man Ihrer Meinung oder dem von Ihnen bevorzugten Populismus folgt. Das ist bestenfalls eine von vielen demokratischen Optionen und das auch nur, sofern sich dieser Populismus innerhalb des GG und der geltenden Gesetzgebung bewegt.

    Eine weitere Option ist, dass wir die Diskussion an dieser Stelle beenden. Denn es liegt mir fern, Sie oder andere darin zu coachen, wie Sie sich künftig nicht derart selbst vorführen.
    Denn dieses sich selbst vorführen ist, wie ich finde, im Sinne des Fortbestands der bundesdeutschen Demokratie, eine der größten Stärken der Neuen Rechten, die ich denen gewiss nicht nehmen möchte.

  75. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sich besorgte Journalisten wie Tichy, Spahn oder Wallasch, und wie sich auch die rechten Trolle in den Foren darüber echauffieren, dass es tatsächlich noch Leute gibt, die ihre „Meinungen“ kritisieren. Dass sie dabei Argumente ignorieren – geschenkt. In Zeiten, in denen Fake News den Diskurs bestimmen und der „gesunde Menschenverstand“ als einzig anerkannter Maßstab dient, ist das wenig überraschend. Dennoch lohnt sich die Arbeit und sei es nur, damit sie merken, dass ihr goßer Traum, die öffentliche und veröffentlichte Meinung in ihrem Sinne gleichzuschalten, eben noch ein Traum und nicht Realität ist. Wenngleich die Auswüchse erschreckend sind. Man muss sich nur in regelmäßigen Abständen bei Medien und Blogs wie „Cicero“, „The European“, „Preußische Allgemeine“, „Freie Welt“ oder „eigentümlich frei“ umsehen. Von rechtsextremen Zeitungen und Magazinen wie „Junge Freiheit, „Blaue Narzisse“ oder „Sezession“ ganz zu schweigen.

  76. @Holger P.
    Der neutrale Leser Ihres „Kommentars“ merkt: Wie klein und winzig Ihre Demokratieverständnis ist. Ihr Argument, es gäbe keine Argumente ist geradezu absurd.

  77. @Waldemar Jacobi

    Ihr Argument, es gäbe keine Argumente ist geradezu absurd.

    Noch absurder ist es, dass sich eine solche Behauptung gar nicht im Kommentar von Holger P. findet.

  78. @Schreibkraft
    Eigentlich ist es ganz einfach: Sie müssen andere Meinungen akzeptieren. Es gibt keine „neue Rechte“. In Deutschland ist die Folge der Merkelpolitik. In Italien regieren inzwischen sogenannte „Populisten“ – der rechten und der linken Seite. Wer die Demokratie hochhält, muss das akzeptieren.

  79. @ Waldemar Jacobi – #85

    “ Es gibt keine „neue Rechte“. In Deutschland ist die Folge der Merkelpolitik. “

    Das ist schlichtweg falsch. Das Portal PI-News, das eine nicht unwichtige Rolle bei der Entstehung der Neuen Rechten als Bewegung spielte, existiert bereits seit 2004, die Identitäre Bewegung mindestens seit 2012, die AfD seit 2013.

    „In Italien regieren inzwischen sogenannte „Populisten“ – der rechten und der linken Seite.“

    Wenn es für Sie im Kontext dieser Diskussion ein Argument ist, wie die Bürger anderer Länder wählen, macht eine Diskussion tatsächlich wenig Sinn.

    „“Eigentlich ist es ganz einfach: Sie müssen andere Meinungen akzeptieren.“
    „Wer die Demokratie hochhält, muss das akzeptieren.“

    Ja und wer meint, dass das zu akzeptieren ist, sollte auch Gegenmeinungen und Kritik an der eigenen Meinung akzeptieren. Sind wir uns darin einig?

  80. „Der neutrale Leser Ihres „Kommentars“ merkt: Wie klein und winzig Ihre Demokratieverständnis ist.“

    Sie lieben diese Unterstellung, hm? Mal sehen, wen’s als nächstes trifft.

    „Eigentlich ist es ganz einfach: Sie müssen andere Meinungen akzeptieren. “

    Nö, warum? Muss keiner, Sie auch nicht. Tolerieren, ja, wenn es Meinungen sind, ja. Aber akzeptieren? Ich bitte Sie, Sie selbst zeigen ja, dass Sie das nicht können (ihr gutes Recht), warum also es von anderen fordern?

  81. @ Stefan Pannor

    „Nö, warum? Muss keiner, Sie auch nicht. Tolerieren, ja, wenn es Meinungen sind, ja. Aber akzeptieren?“

    Stimmt, das ist wesentlich besser ausgedrückt als von mir. Danke!

  82. @84: Wonko. q.e.d. Bin gespannt, wie Herr Jacobi darauf reagieren wird. Vermutlich gar nicht, was ich allerdings nicht hoffe. Aber vielleicht/vermutlich liest er ja trotzdem mit, von daher: Mein Demokratieverständnis bzw. mein Verständnis von Diskussion lautet grob skizziert, dass Argumente aus Thesen bestehen, die durch Beispiele etc. belegt werden. Werden diese widerlegt, sollte man mindestens den Rückzug antreten und seine Behauptungen hinterfragen. Und genau das findet bei Tichy und Spahn in diesem speziellen Fall und bei etlichen ähnlichen gelagerten Fällen nicht statt. Im Gegenteil: Die Argumente der Gegenseite werden ignoriert, weil nicht sein kann was nicht sein darf. Statt dessen versucht man, durch irgendwelche abstrusen Nebenkriegsschauplätze die Sache zu retten.

    Leider hat sich die Zielgruppe zu dem Zeitpunkt schon aus dem Diskurs verabschiedet, da sie eh nur darauf warten, dass ihre Meinung bestätigt wird. Das Verbreiten von fake news, Hetze und rechter Propaganda ist halt sehr wirksam: Ist eine Behauptung erst einmal in der Welt, potenziert sich ihre Wirkung um ein Vielfaches – sei sie auch noch so abstrus und realitätsfern. Die Filterblase am rechten Rand wird so immer größer. Und wenn sie irgendwann platzen sollte, bedeutet das nicht automatisch, dass der ganze Mist verschwindet, im Gegenteil…

  83. @HOLGER P.
    „Mein Demokratieverständnis bzw. mein Verständnis von Diskussion lautet grob skizziert, dass Argumente aus Thesen bestehen, die durch Beispiele etc. belegt werden.“
    Sie sollten sich erst mal klar machen, was Thesen und Argumente sind. Das ist katastrophal und spricht keineswegs für Sie.

  84. @ Waldemar Jacobi:

    Ein Kritikpunkt war, dass manche Artikel von TE sehr polemisch bis unsachlich sind und beispielsweise viel mit Kampf- anstatt analytischen Begriffen operieren. Dafür, dass andere „typische“ Medien das in einer vergleichbaren Häufigkeit in derselben (platten) Weise tun, gibt es bisher keine überzeugende Belege.

    Um nur einen bestimmten Punkt herauszugreifen: Man kann eine bestimmte Sendung zum Thema, wie Organisationen Flüchtlingen auf dem Meer helfen, ja kritisieren. Aber was soll der Ausdruck „Schlepper-TV“?

    Mit solchen Kampfbegriffen wird a priori jede sinnvolle Diskussion mit Andersdenkenden a priori unmöglich gemacht, weil eine bestimmte eigene Wertung/Meinung von VORNHEIEN in die Beschreibung eines Sachverhalts mit hereingenommen wird. Wer anderer Meinung ist, müsste – innerhalb dieser Terminologie – daher beispielsweise sagen: „Ich bin aber nicht der Meinung, dass das Schlepper-TV etwas mit Schleppern zu tun hat“. Kurzum: Der Kampfbegriff würde hier jeden, der eine andere Meinung vertritt, dazu zwingen, sich selbst zu widersprechen, weil er bereits implizit bestimmte Urteile beinhaltet.
    Es wäre etwa so, als würde jemand, der TE kritisiert, jedes mal „Tichys rechtslastiger Einblick“ statt einfach nur „Tichys Einblick“ schreiben; auf dieser terminologischen Basis wäre eine Debatte mit jemandem, der TE nicht für rechtslastig hält, bereits begrifflich ausgeschlossen.

    Eine sachlichere Herangehensweise bestünde darin, erst einmal neutrale, deskriptive Begriffe zu verwenden, um bestimmte Dinge zu bezeichnen – also Begriffe, die KEINE strittigen implizite Behauptungen enthalten. Im nächsten Schritt können diese Begriffe DANN Bestandteile von Aussagen sein, mit denen jemand seine Meinung vertritt.

    Wertende Begrifflichkeiten, Überspitzungen oder Polemik müssen nicht per se illegitim sein. Prägen sie aber (und sei es nur bei einem Thema) das „große Bild“, so dass sachliche und distanzierte Ausdrucksweisen eher rar sind sind, dann macht das keinen seriösen Eindruck. Es wirkt überhitzt und so, als könne der andere gar nicht warten, einem seine eigene Meinung kundzutun, und als habe er kein Interesse an Kritik und Widerspruch.

    Und das ist hier eher eine formale als eine inhaltliche Kritik, wohlgemerkt.

  85. Es geschieht selten, dass die Replik vor der Aussage kommt, aber:

    „Statt dessen versucht man, durch irgendwelche abstrusen Nebenkriegsschauplätze die Sache zu retten. “

    ist klar eine präkognitive Replik auf

    „Sie sollten sich erst mal klar machen, was Thesen und Argumente sind. Das ist katastrophal und spricht keineswegs für Sie.“

  86. @LLL
    „Schlepper-TV“ war eine TV-Kritik an einer TV-Sendung. Ein Marcel Reich-Ranicki müsste sich bei Ihnen heute wohl auch wegen Wortwahl bei seinen Kritiken entschuldigen wie bei „Ein armer Mensch und schwul dazu.“ Ihre Gefühlswelt und das abgeleitete Regelwerk ist Ihr eigenes Ding. Schon die Wertung „Kampfbegriff“ ist keine Formalie sondern eine Wertung. Wenn Sie meinen, es gäbe bei der „Qualitätspresse“ keine Artikel mit fragwürdiger Wortwahl, dann irren Sie sich auch. Mir fällt auf Anhieb ein Autor des Spiegels ein, bei dem man sich eher fragt, wie oft er im Schulunterricht vor die Tür musste.
    In Ihrem Beitrag werden also entweder vorsätzlich falsche Beziehungen hergestellt oder Sie vertauschen unwissend bestimmte Kategorien.

  87. @ Waldemar Jacobi:

    „‚Schlepper-TV‘ war eine TV-Kritik an einer TV-Sendung.“

    Eine solche Ausdrucksweise stellt doch wohl eher ein polemisches Schlagwort als eine kritische Analyse dar und kann daher höchstens im weitesten Sinne als „Kritik“ verstanden werden. Eine Kritik im engeren Sinne besteht darin, dass man kritische Aussagen tätigt (und diese begründet).

    „Ihre Gefühlswelt und das abgeleitete Regelwerk ist Ihr eigenes Ding.“

    Meine „Gefühlswelt“ spielt hier keine Rolle. Und die „Regel“, dass eine Diskussion eher fruchtbar ist, wenn sie sachlich und nicht übermäßig polemisch ist, ist doch wirklich unproblematisch.

    „Schon die Wertung ‚Kampfbegriff‘ ist keine Formalie sondern eine Wertung.“

    Nein, das ist unrichtig. Ein analytischer Begriff ist ein Begriff, der eine Sache erst einmal neutral und wertfrei bezeichnet (bzw. beschreibt) und keine umstrittenen Wertungen oder Theorien transportiert, und der daher für alle Seiten akzeptabel ist. Ein Beispiel wären Begriff wie z.B. „Konservative“ oder „Linke“ oder „Theisten“ oder „Atheisten“ – sowohl die genannten Gruppen wie auch ihre jeweiligen Kritiker können sich normalerweise auf sie einigen. Deshalb taugen diese Begriffe auch für Debatten, bei denen Leute mit entgegengesetzten Meinungen und Werturteilen aufeinandertreffen (anders etwa als Begriffe wie „Gottesleugner“ oder „Religioten“),

    Der Ausdruck „Schlepper-TV“ nun informiert nicht neutral und wertfrei darüber, wovon eine bestimmte TV-Sendung handelt, sondern beinhaltet bereits meinungsstarke Behauptungen und Werturteile, welche Teil einer heftigen Auseinandersetzung sind – und er erfüllt exakt die Kriterien für einen Kampfbegriff:

    „…ein Reizwort, das die Gegner in der politischen, gesellschaftlichen oder gewerkschaftlichen Auseinandersetzung provozieren und die Zuhörer für den eigenen Standpunkt einnehmen soll…“
    https://de.wiktionary.org/wiki/Kampfbegriff

    Sie werden einen Begriff wie „Schlepper-TV“ daher niemals zum Beispiel in einer wissenschaftlichen Arbeit finden (es sei denn in Anführungszeichen vielleicht), egal, welche Meinung der Autor inhaltlich vertritt.

    Nun ist Wissenschaft nicht Journalismus, aber mit der Verwendung bestimmter Begriffe und mit übermäßiger Polemik erschwert man von vornherein eine ruhige, sachliche, respektvolle Diskussion mit Andersdenkenden, wenn man sie nicht unmöglich macht.

    Deshalb greife ich übrigens TE auch nicht mit irgendwelchen „provozierenden“ Ausdrücken an, sondern erkläre so sachlich und konkret wie möglich, wo ich etwas Kritikwürdiges sehe und wieso. Oder sind Sie der Meinung, dass ich meine Kritik (bei gleichem Inhalt) noch sachlicher formulieren könnte? Dann sagen Sie mir gerne wie; für sachliche ernstgemeinte Anregungen bin ich offen, so wie Sie umgekehrt vielleicht auch.

    „Wenn Sie meinen, es gäbe bei der ‚Qualitätspresse‘ keine Artikel mit fragwürdiger Wortwahl, dann irren Sie sich auch.“

    Nirgendwo habe ich eine solche Meinung auch nur anklingen lassen. Vielmehr hatte ich geschrieben:

    „Ein Kritikpunkt war, dass manche Artikel von TE sehr polemisch bis unsachlich sind und beispielsweise viel mit Kampf- anstatt analytischen Begriffen operieren. Dafür, dass andere ‚typische‘ Medien das in einer vergleichbaren Häufigkeit in derselben (platten) Weise tun, gibt es bisher keine überzeugende Belege.“

    Ich behaupte also nirgendwo, dass es in der „Qualitätspresse“ keine Artikel „mit fragwürdiger Wortwahl“ publiziert. Ich behaupte höchstens, dass TE in dieser Hinsicht anderen Medien etwas „voraus“ zu haben scheint. Und selbst das behaupte ich nicht wirklich. Ich sage vielmehr, dass bisher niemand überzeugende Belege dafür bringen konnte, dass die „typischen“ Medien ähnlich polemisch operieren wie TE – obwohl Entsprechendes behauptet oder zumindest suggeriert worden war.

    Tatsächlich dürften sich vermutlich sogar vergleichbar polemische Einzel-Beispiele wie bei TE in typischen Medien finden lassen. Die Frage wäre aber, ob das jeweilige Gesamt-Bild vergleichbar ist.

    „Mir fällt auf Anhieb ein Autor des Spiegels ein, bei dem man sich eher fragt, wie oft er im Schulunterricht vor die Tür musste.“

    Das wäre doch ein konkreter Ansatz – da könnte man die jeweilige Ausdrucksweise dieses Autors mit TE vergleichen, Ihr Argument also inhaltlich überprüfen, und dann eventuell auf dieser Basis weiter diskutieren.

    „In Ihrem Beitrag werden also entweder vorsätzlich falsche Beziehungen hergestellt oder Sie vertauschen unwissend bestimmte Kategorien.“

    Können Sie mir sagen, welche „falschen Beziehungen“ ich denn nun genau herstelle? Oder welche „Kategorien“ ich genau vertausche?

  88. ich habe jetzt die kommentare durch. so kompliziert es sein mag, herrn jacobi zu erklären, warum der ton und tenor bei TE kritikwürdig ist, so überflüssig ist es womöglich auch. ganz offenbar findet herr jacobi alles, was man da so lesen kann, total okay. kampfbegriffe?! aber nicht doch. hetzerei? ach iwo! das war doch bloss tv-kritik. und wenn man herrn jacobi fragen würde, ob er ein problem mit dem satz: „Seither [September 2015] fluten über zwei Millionen junge muslimische Bodybuilder das Land, die sich an den Tafeln im Nahkampf gegen die Rentnerinnen und Bedürftigen und armen Deutschen – die gibt es tatsächlich, ihr da oben – bestens bewähren.“ hätte, er würde es vermutlich ebenfalls verneinen.

  89. Gibt es Ermittlungen wegen arglistiger Täuschung gegen Roland Tichy? Immerhin hat er in Wirklichkeit gar keinen Einblick.

  90. @ Alexander Wallasch:

    Es fällt schon etwas auf, dass sie auf sachliche Argumente oftmals nur insofern reagieren, als dass Sie Ihr Amüsement zum Ausdruck bringen oder Lach-Smileys posten. (Was Sie im Einzelnen so belustigend finden, erschließt sich dem Außenstehenden dabei oftmals nicht.)

    Das können Sie natürlich so halten – es ist ja Ihre Entscheidung, ob Sie den Eindruck vermitteln wollen, dass es Ihnen um eine sachliche Diskussion und um Argumente geht. Oder einen etwas anderen Eindruck.

    Nur ist damit auch klar, dass eine sinnvolle inhaltliche Antwort an Sie auf dieser Basis kaum möglich ist. Wir könnten uns als Reaktion natürlich ebenfalls demonstrativ über Ihre Beiträge oder Ihre Kritikpunkte schlapplachen, aber das zumindest für mich ist das keine Option, da ich mich ansonsten in meine Kinder(garten)tage zurückversetzt fühlen würde.

  91. Huiui, die Kommentare hier sind ja geradezu ein Musterbeispiel dafür, wie rechte Internetaktivisten versuchen, missliebige Artikel zu diskreditieren. Besonders interessant dabei, dass hier gar nicht die falschen Kernaussagen des Spahn Artikels geleugnet werden; vielmehr wird versucht Niggemeier zu diskreditieren und Spahns Fehler kleinzureden. Da ich die entsprechenden Kommentatoren nicht als „dumm“ beleidigen möchte, kann das nur eines heißen: Sie tun das schlicht mit bösartigen Absichten.

    Man kann an den Reaktionen aber auch erkennen, dass Stefan Niggemeier einen wunden Punkt getroffen hat. Insofern: Chapeau! und weiter so.

  92. @Gebimmel, LLL

    Ich will ja echt nicht größenwahnsinnig rüber kommen, aber die Smileys bringt der Herr Wallasch hartnäckig, seitdem ich iwo hier mehr davon „forderte“. Tja. Auch Smileys gibt es solche und solche.

    … obs heuer eigentlich Extra-Kategorien oder Ehrenpreise beim „Unwort des Jahres“ geben wird? Tippe auf iwas asyltourismus-mäßiges.

  93. Vielen Dank für den Beitrag über die angeblichen Ermittlungen gegen die Seenotretter! Einen speziellen Dank an die geflissentlichen Kommentatoren! Wieviel Akkrebie man an den Tag legen muss um immer wieder zu fordern etwas zu belegen um sachlich zu bleiben… Wow
    Nichts desto trotz, nach all der Lektüre der Kommunikation mit irgendeinem Troll, es behällt seine Komik! Gerade die Pointe, der „Ober“ Wallasch gibt seinen Grins und schon ist Schluss. Chapeau!

  94. Um doch noch etwas zum Thema beizutragen:
    Ich habe mal bei Tichys Eintopf angefragt, ob es bei ihm um eine rechtsextreme Hetzpostille in trauter Gemeinheit mit solchem Mist wie jf, pi, Blöd oder Stürmer handelt, deren Geschäftsmodell es ist, mittels mit Fake News um sich werfendem Pseudojournalismus viele kleine braune Kameradenferkel heranzuzüchten, um den Zeitgeist zu bedienen und sich der dräuenden Refaschisierung des Landes als das kommende Propagandamedium zu empfehlen. Konnte die Anfrage leider nur einmal abschicken, weil sofort geblockt, aber da ich keine Antwort erhielt, kann ich wohl nach spahnerter Logik davon ausgehen, ins Braune getroffen zu haben, nicht?

    Hm, das eröffnet ganz neue Perspektiven, zu denen mir als erste Anwendungen schon spontan einfallen:
    – den Kreml fragen, ob er Wahlen beeinflusst,
    – Trump, ob das auf seinem Kopf ein Frettchen ist,
    – den römischen Papst, ob er 20 illegale Nachkommen hat,
    – Söder, ob eine Hitlerbüste auf seinem Schreibtisch steht,
    – Herrn Walla(s)ch, ob er sein Wiehern morgens vorm Spiegel übt
    – und und und

  95. Ist das von Spahn jetzt lustig gemeint, dass er in seinem Text „think-tank“ mit „Denk-Panzer“ übersetzt?

  96. Ich glaube „Denk-Panzer“ ist das Gefährt, in dem sich Spahn, Tichy und Wallasch seit langem aufhalten. Und die Luftknappheit darin fördert das Denken nicht unbedingt.

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