Morgen, Kinder, wird’s was geben: Aufwachsen mit YouTube

Allen, die sich Sorgen um die Gesundheit zukünftiger Generationen machen, sei gesagt: „Darf ich was Süßes?“ ist nicht mehr die meist gestellte Frage in deutschen Kinderzimmern (Quelle: eigene Erhebung). Das ist nicht zwingend eine gute Nachricht, denn abgelöst wurde sie von: „Darf ich ein Video gucken?“

Wer privat oder beruflich nicht viel mit kleinen Kindern zu tun hat, macht sich (naheliegenderweise) meist wenig Gedanken über das Unterhaltungsangebot für Drei- bis Zwölfjährige. Und sogar wer Kinder hat, aber selbst noch mit VHS-Kassetten statt mit Smartphones aufgewachsen ist, denkt erstmal in klassischen Kategorien: Bilderbuch, Kassette (na gut: CD bzw. Hörspiel-Stream), DVD (oder vielleicht: Mediathek, Netflix, Amazon Prime). „Kinderzimmer“ und „YouTube“ stehen erstmal nicht notwendig in einem direkten semantischen Zusammenhang. Denn: Bei YouTube kann ja jeder irgendwelchen Kram hochladen — und das kann ja nicht gut fürs Kind sein!


Natürlich gibt es da immer einen popkulturellen Generationenkonflikt, der sich immer weiter zuspitzt, bis Kinder in der Pubertät absichtlich das gucken, hören und machen, von dem sie wissen, dass ihre Eltern es nicht gut finden. Unsere Elterngeneration fand die Augsburger Puppenkiste und die „Sesamstraße“ auch besser als „Power Rangers“ und „Li-La-Launebär“. Aber das waren wenigstens halbwegs professionelle Fernsehproduktionen.

Mein Sohn ist völlig begeistert von „Leo Junior“, einer animierten YouTube-Serie über einen kleinen Kipplaster, der große Kulleraugen hat und am liebsten technische Geräte zusammenbaut (anders als „Tom der Abschleppwagen“, eine animierte YouTube-Serie über einen kleinen Abschleppwagen, der große Kulleraugen hat und am Liebsten andere Verkehrsmittel repariert). „Leo Junior“ besticht schon im englischen Original nicht gerade durch Spritzigkeit, aber die Erzählerin der deutschen Fassung klingt, als habe man Roboterstimme, die an deutschen Bahnhöfen die Verspätungen ansagt, lobotomisiert. Als Medienschaffender oder halbwegs geübter Medienkonsument fragt man sich: „Ihr animiert Dutzende Folgen Trickfilm am Computer, aber für professionelle Sprecher war kein Geld mehr da?“

Wobei es sowieso noch mal eine Frage wäre, an wen man diese Frage richten sollte. Die Informationen, die man zu „KidsFirstTV“ findet, dem YouTube-Kanal, der „Leo Junior“ auf Englisch zeigt, sind spärlich: Eine Profilseite, die auf eine Facebookseite mit halb chinesischem Titel und aktuell 291 Fans verlinkt, sowie auf ein Instagram-Profil, das wiederum auf Russisch gehalten ist.

Der deutschsprachige Kanal „KinderLernTV“ bringt einen auch nicht wirklich weiter: Interessierte Eltern können auch nach längerer Google-Suche nicht herausfinden, wer hinter dem Kanal mit über 190.000 Abonnenten (von denen womöglich nicht alle echt sind) steckt. Aber dank der Werbung, die oft vor den und manchmal auch während der Videos geschaltet ist, verdienen die Macher vermutlich nicht schlecht. (Und sie sparen ja noch das Geld für den professionellen Erzähler.)


Wer sich auf die Suche nach seriöseren Anbietern mit ordentlichem Impressum und nachvollziehbaren Hintergrundinformationen macht, stößt irgendwann auf Wunderstudios, ein Berliner Multi-Channel-Network speziell für kindgerechte Inhalte, das 2015 gegründet wurde und mit „25+ Top Creators“, „60 Millionen Views im Monat“ und „900 Millionen Views gesamt“ wirbt.

Wunderstudios hat „WhitePanda“ ins Leben gerufen, einen Kodex, der für einen verantwortungsvollen Umgang auf allen Seiten sorgen soll:

  • Kinder sind eine besonders schützenswerte Gruppe.
  • Es liegt in unserer Verantwortung Kinder zu schützen.
  • Dafür stehen wir mit unserem WhitePanda.

Katharina Knuth, Gründerin von Wunderstudios, schreibt mir, dass sie sich für den „Panda“ mit Landesmedienanstalten und der Kommission für Jugendschutz abgestimmt hätten, um der „besonderen Verantwortung“ gerecht zu werden, „die damit einhergeht, dass wir Inhalte für Kinder und Familien produzieren.“

Tatsächlich finden sich im Infoblatt für Creator (PDF) einige wichtige Punkte, was den zeitlichen Aufwand („20 Stunden im Monat“), die Privatsphäre und Produktplatzierungen geht.

Ja, doch: „Produktplatzierungen“:

Wenn der Schwerpunkt deines Videos aus redaktionellen Inhalten besteht, die du erzählst, bei denen es aber auch um klar erkennbare Produkte geht, handelt es sich um eine Produktplatzierung und ist verboten. Wenn du ein Video machst, in dem es sich nur um ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Marke dreht, ist das keine Produktplatzierung und gestattet. Hier kommt es darauf an, dass dein Video eine Länge von 89 Sekunden nicht überschreitet, da es sonst eine Dauerwerbesendung wäre, welche ebenfalls gegenüber Kindern verboten ist.

Okay, also keine Produktplatzierungen und keine Dauerwerbesendung. Das klingt, gerade für Eltern potentieller Zuschauer, natürlich gut.

In der Praxis bleibt trotzdem erstaunlich viel Werblichkeit übrig, wie ein paar Beispiele zeigen. Beginnen wir mit diesem Video von „Pandido“, einem der Wunderstudios-Kanäle, der Dutzende ähnlicher Clips veröffentlicht hat:

Wir haben hier also eine Rahmenhandlung, in der eine beliebte, gut laufende Playmobil-Imbissbude von einem Gangster erfolglos überfallen wird, und in der Mitte ein sechsminütiges Unboxing-Video der besagten Playmobil-Imbissbude.

Falls Sie völlig neu bei YouTube sind: Dieses „Unboxing“ ist ein eigenständiges Genre, das vor allem bei Anhängern kostspieliger Unterhaltungselektronik und Anwenderinnen von Beauty-Produkten beliebt ist, und bei „Pandido“ meist so aussieht: Im Bild sieht man einen Zusammenschnitt von Händen, die die Spielsachen auspacken und Aufbauen, während aus dem Off ein Mann Sätze vor sich hin berlinert, die ihm frühestens im Moment des Aussprechens eingefallen sind. Wer noch mit normalem Fernsehen aufgewachsen ist, fragt sich die ganze Zeit: „Warum hat er sich den Text nicht vorher aufgeschrieben oder wenigstens die schlimmsten Rede-Mäandern noch mal neu aufgenommen?“, aber das würde völlig vom Thema wegführen. Das ist YouTube, Baby, keiner klingt erwachsen.

Anders als bei Tutorials, also richtigen Anleitungen im Netz, ist der Erkenntnisgewinn bei diesem Unboxing überschaubar: Wer die Produkte kauft und zuhause auch aufbauen will, wird durch das Studium der Videos nicht zwingend schneller, aber er weiß zumindest, was die Berliner Plaudertasche alles cool findet (Spoiler: viel).

Beim Aufbau der Playmobil-Imbissbude fragt der Off-Sprecher also: „Freunde, gibt’s in Eurer Stadt auch ‘ne Pizzeria, zu der Ihr immer geht? So’n Stamm-Pizzabäcker? Das würde mich mal interessieren — und vor allem: Was holt Ihr Euch da immer für ’ne Pizza? Was sind da so Eure Vorlieben?“ Er fügt dann noch hinzu, dass er „zum Beispiel“ „scharfe Pizza sehr gerne“ esse, aber das ist den Leuten vermutlich egal, die dann kommentieren: „Ich gehen gern Imbiss“, „Bei uns gibt es eine und bestelle immer eine Magarita pizza“, „Ich esse Mais 🌽 Champions und Schinken“ oder „wir haben in unserem Dorf ein Pizzeria die heißt la bella Da Essen wir fast immer und ich hole mir immer dort eine Pizza“. Als Blogger muss man neidlos anerkennen: So einfach kann der Austausch mit der Zielgruppe sein.

Oder nehmen wir dieses Video aus dem Wunderstudios-Kanal „Alina spielt“:

Was dort passiert, ist nicht neu: Ein Kind soll eine bestimmte Zeit mit einer Süßigkeit allein bleiben und wenn es die Süßigkeit am Ende nicht aufgegessen hat, bekommt es eine zweite geschenkt. Das ist die Idee hinter dem rund 50 Jahre alten „Marshmallow Test“  — und hinter einem Original-Werbespot für Kinder-Überraschungseier von Ferrero. Der allerdings dauert nur rund 40 Sekunden und nicht geschlagene vier Minuten wie dieses „Alina spielt“-Video, in dem die ganze Zeit wirklich nichts anderes zu sehen ist als das Überraschungsei und die Reaktion des Mädchens darauf.

Und, weil wir alle noch so in Weihnachtsstimmung sind: Wie wäre es mit diesem Video von „Alina spielt“?

Die Eltern der kleinen Alina haben letztes Jahr die Bescherung mitgefilmt und so können alle Kinder sehen, wie sehr sich Alina freut, wenn sie ihre Geschenke auspackt: Ein Malbuch von „Arielle, die kleine Meerjungfrau“, ein Backbuch von der „Sendung mit der Maus“, ein Heft mit Stempelset von „Prinzessin Lillifee“ (das Heft hält die Mutter noch mal gesondert in die Kamera und zeigt, was da so tolles drin ist), das Partyspiel „Pie Face“ (das die Eltern noch mal in die Kamera halten, als Alina nur mittlere Begeisterung zeigt), das Brettspiel „Kakerlaloop“ (das direkt aufgebaut wird), einen Koffer der Marke „Trunki“ (Alina: „Das kenn ich vom Fernsehen!“), ein „Mia and Me“-Brettspiel (das Alina ein bisschen übergeht) und das Brettspiel „Wer war’s?“ (Alina: „Das hab ich in der Werbung gesehen!“, Alinas Vater: „Ihr dürft es bald entdecken in unseren Videos!“).

Keine Frage: Das Video hat sehr süße Momente und natürlich kann man auch sagen, da ist einfach eine Familie, die die Freude ihrer Tochter mit der Welt teilen will. Aber wenn man bedenkt, was man als Eltern mitmacht, wenn andere Kinder Geburtstag haben und ihre Geschenke auspacken, oder man einfach nur mal eben mit seinem Kind durch einen Supermarkt gehen möchte, dann fragt man sich schon, ob man diesen Effekt auch noch auslösen muss, wenn man dem Kind in der eigenen Freizeit ein unterhaltsames Video zeigen möchte. (Wem das allerdings nicht genug Produkte waren, für den gibt es noch YouTube-Werbebanner, die man aus dem Video wegklicken kann.)

Katharina Knuth von Wunderstudios schrieb mir zu diesen drei Beispielen:

Die aufgeführten Videos sind redaktionelle Inhalte, die aus reinem Eigeninteresse der Creator entstanden sind ohne jegliches Einwirken eines werbetreibenden Unternehmens. Einer der wichtigsten Grundsätze ist das Trennungsgebot von Werbung und redaktionellem Inhalt. Eltern und Kinder können werbliche Videos, die von unseren Creators erstellt wurden, durch mehrere Hinweise erkennen wie zum Beispiel einem akustischen sowie optischen Hinweis am Anfang des Werbevideos sowie einem deutlichen optischen Hinweis während des kompletten Videos.

Das stimmt. Hier sehen wir ein „Pandido“-Werbevideo für die „Ghostbusters“-Welt von Playmobil — eine Kooperation, die Wunderstudios auf ihrer Webseite als Beispiel für eine solche Zusammenarbeit aufführt:

Kein Werbevideo ist hingegen dieses „Pandido“-Video aus der „Ghostbusters“-Welt von Playmobil, von denen es insgesamt 14 mit einer Gesamtlaufzeit von über drei Stunden gibt:

Und auch wenn hier redaktionell und kennzeichnungstechnisch alles mit rechten Dingen zugegangen sein mag: Für ein Kind ist es vermutlich völlig unbedeutend, was davon ein offizielles Werbevideo ist und was nicht (Nicht-Werbevideos werden übrigens von YouTube-eigenen Werbeclips unterbrochen). Für die Eltern allerdings auch, wenn ihr Kind am Ende jedes verdammte Teil aus der „Ghostbusters“-Produktpalette von Playmobil haben will.


Im Dezember gab die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) bekannt, ein Gutachten in Auftrag gegeben zu haben, das die Ausmaße von direkten Kaufappelle an Kinder und Jugendliche genauer erforschen soll, die laut Jugendmedienschutz-Staatsvertrags verboten sind. Es soll noch vor dem Sommer 2018 vorgestellt werden. (Wobei Kinder, wie gesagt, eh nicht zwingend direkte Kaufappelle benötigen, um ein Produkt haben zu wollen.)

Die Zeitschrift „Werben & Verkaufen“ hatte schon im vergangenen Februar mehrere deutsche „Kinder-Influencer“ vorgestellt — deren Einfluss und Umsätze freilich verblassen gegen das, was in den USA auf diesem Gebiet passiert. Im Dezember berichtete die „Washington Post“ über den sechsjährigen Ryan, dessen YouTube-Kanal mehr als 10 Millionen Abonnenten hat und zwischen Juni 2016 und Juni 2017 11 Millionen Dollar Einkommen erwirtschaftet hat.

Man kann sich das als Erwachsener vielleicht schwer vorstellen, dass es Menschen gibt, die sich 33-minütige Videos anschauen, in denen eine Krokodil-Handpuppe ein Haus aus Pappkartons baut und einrichtet, um es dann Tine-Wittler-mäßig an einen kleinen Jungen zu übergeben und anschließend noch ein U-Boot und eine Rakete zu basteln. Aber erstens gibt es ja auch Menschen, die sich den Blick aus dem Führerhaus der S-Bahn-Linie zwischen Wuppertal und Solingen ansehen, und zweitens muss man sich vielleicht nur darauf einlassen:


Doch so unwohl einem als Eltern bei lieblos zusammenanimierten Filmchen und den ganzen Produkten in YouTube-Videos sein kann: Es geht natürlich noch viel beunruhigender.

Anfang November veröffentlichte der Autor und Künstler James Briddle einen Artikel bei Medium, der größere Wellen schlug: Briddle befasste sich mit dem, was man bei YouTube angezeigt bekommt, wenn man nach Inhalten sucht, die Kinder gerne sehen wollen, oder die man dort in den Videoempfehlungen angezeigt bekommt. Und er fand Beunruhigendes: Offensichtlich gibt es eine ganze Branche die – teils manuell, teils von Algorithmen gesteuert – Hunderte und Tausende von Videos produziert, in denen beliebte Kinder-Figuren in verstörenden Szenarien zu sehen sind.

Die Traumatisierung von Kindern ist für Briddle nur ein Aspekt, der schon schlimm genug ist. Auf der anderen Seite ist er sehr deutlich in seinem Urteil, was den größeren Zusammenhang dieser Videos und ihres ungehinderten Auftauchens in Suchergebnissen angeht: Es geht ihm um technische Möglichkeiten, die das Beste, aber auch das Schlimmste aus den Menschen herausholen können; um Datenmengen, die von Menschen nicht mehr überblickt werden können; um Algorithmen, die diese Daten in irgendeinen Zusammenhang stecken, und um die Verantwortung, die Firmen wie Google dabei haben.

Briddle, der, wie er selbst sagt, mit dem Internet aufgewachsen ist, kommt zu der Feststellung:

Jemand oder etwas oder eine Mischung aus Menschen und Dingen nutzt YouTube, um Kinder systematisch zu erschrecken, traumatisieren und missbrauchen, automatisch und großflächig, und es zwingt mich, meine eigenen Überzeugungen zum Internet auf jeder Ebene zu hinterfragen.

Briddles These: Irgendwo da draußen gibt es Menschen, die mithilfe des Internets Zwietracht säen und für Chaos in der Welt sorgen wollen — auch, indem sie unsere Kinder verstören.

Obwohl Briddles Aufsatz nicht der erste Text dieser Art war, sorgte er für einigen Aufruhr: Die BBC berichtete auf ihrer Website darüber, ebenso wie Medien aus aller Welt. YouTube entfernte – zufällig oder nicht – in der Folge zahlreiche der im Artikel verlinkten Videos und Accounts und kündigte Veränderungen an.


Andere Artikel, die sich mit den Angeboten für Kinder auf YouTube befassen, enden gern mit dem Tipp, sein Kind nicht unbeaufsichtigt an den Computer oder das Smartphone zu lassen. Ich ahne, dass es Eltern gibt, für die dieser Hinweis keine Selbstverständlichkeit darstellt. Und weil ich zugegebenermaßen auch lieber ganz woanders wäre, wenn mein Sohn dem monotonen Vortrag der ereignisarmen „Leo Junior“-Episoden folgt, gucken wir jetzt überwiegend öffentlich-rechtliche Kinderproduktionen in den Mediatheken oder beim Streamingdienst. Und natürlich die „Augsburger Puppenkiste“. Die hab ich noch auf DVD. (Und auf VHS, aber das ist ein anderes Thema.)

Offenlegung: Ich arbeite frei auch für öffentlich-rechtliche Sender.

4 Kommentare

  1. Ich wurde auf das Thema aufmerksam über einen Kanal der sich eher mit Film und Filmschaffung beschäftigt, aber auch gelegentlich seinen Blick auf Youtube richtet. Sein Fokus lag etwas anders, aber nicht weniger verstörend.
    Weird Kids‘ Videos and Gaming the Algorithm: https://www.youtube.com/watch?v=LKp2gikIkD8

    „Das ist YouTube, Baby, keiner klingt erwachsen.“
    „Mein“ Youtube glücklicherweise nicht. Wobei ich da auch immer eine dicken Klos im Hals bekomme wenn ein Youtuber, den ich eigentlich inhaltlich mag, plötzlich ein 2 stündiges Lego-Bau-Video veröffentlicht.
    Ich versteh schon das Konzept nicht, anderen beim Bauen zugucken ist doch Höchststrafe. Das kann doch nur Produktplazierung sein!?

  2. Ich lesen gern Beitrag. Bei mir gibt es auch YouTube und ich schaue immer Clips mit Laufzeit. Mit Übertragung in Farbe. Und bunt. Und Technicolor. 🏳️‍🌈

    —-0—

    Die vielen Vorzüge der Offenheit von YouTube bringen natürlich auch das Problem mit sich, daß man zumindest Kindern, die noch nicht von sich aus im Internet rumsurfen, nicht einfach mal die Seite aufmachen und sich dann entfernen sollte. Bei allen anderen lässt es sich aber wohl eher nicht vermeiden, daß diese auf weniger geeignete Clips stoßen. Ich schätze mal, wer eigenständig YouTube aufrufen kann, wird binnen kurzer Zeit entdecken, daß man mit einer einfachen Googlesuche noch ganz anderes finden kann. Wenn es eine Lösung für dieses Problem gibt, wird sie wohl eher auf Seiten der Eltern denn bei YouTube zu suchen sein.

  3. Von dem Video aus dem Führerstand der Regionalbahn über Remscheid und Solingen (die seit einigen Jahren tatsächlich „S-Bahn“ heißt) hatte ich mehr erwartet. Sie fährt ja mittendrin über die Müngstener Brücke, mit 107 Meter Höhe die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands, aber durch den starren Blick der Kamera geradeaus merkt man davon nicht viel. Man hört nur den dumpfen Klang vom Vibrieren der Stahlkonstruktion.

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