Sondierungsgespräche

Zur Verteidigung des Lungerjournalismus

Seit bald fünf Jahren arbeite ich für die Sender des Deutschlandradios im Hauptstadtstudio. Gefühlt habe ich ein halbes Jahr davon wartend vor Räumen verbracht, in denen Politiker beraten. Koalitionsvertrags-Arbeitsgruppen, Parteigremien, Fraktionssitzungen, nichtöffentliche oder geheime Untersuchungsausschuss-Sitzungen, im Bundestagskeller vor dem geheim tagenden Parlamentarischen Kontrollgremium für die Nachrichtendienste, vor Parteizentralen, Ministerien, dem Kanzleramt. Und bei jedem dieser Anlässe geht es nur teilweise um das, was später in die Mikrofone gesagt wird.

Falk Steiner
Falk Steiner Foto: Bettina Straub / Deutschlandradio

Es geht um den Informationsaustausch unter Kollegen, um das Abfangen und Ausquetschen von Politikern und Mitarbeitern. Es geht um Informationsbeschaffung, ums Verstehen und um die Interpretation dessen, was an diesen Orten wirklich passiert – im vollen Bewusstsein um die unterschiedlichen Färbungen der Quellen. Und es geht darum, wenn dann offiziell die Tore aufgehen und die Akteure herauskommen, die richtigen Fragen stellen zu können. Und wenn es sein muss, sind das die gleichen Fragen am Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag. Auch wenn man die Antworten bereits auswendig kann: auch das Nichtweiterkommen, das sich-an-seine-Ecke-Klammern, auch das ist Information, auch das hat Nachrichtenwert. Aktualität ist nicht das gleiche wie Action.

Denn es gibt sie, die Notwendigkeit einer Regierungsbildung – wenn es keine Neuwahlen geben soll. Es ist die Frage, wie diese vier Parteien, darunter drei, die vor allem eine lange Feindschaftshistorie miteinander verbindet, vertrauensvoll miteinander ein Land regieren können sollten. Wer von diesen wie viel seiner Programmatik dafür aufgibt, wo die neue Konstellation andere Wege einschlägt.

Konkrete Fragen

Das alles betrifft Bürger in und außerhalb dieses Landes teils direkt – teils indirekt. Über 60 Seiten haben die vier Parteien gefüllt mit ihren Vorstellungen. Haben Kompromisse erzielt, gemeinsame Vorhaben gefunden. Es sind spannende Zeiten, denn es geht um die Frage, wie dieses Land künftig regiert werden könnte. Das sind ganz konkrete Fragen: Kindergeld, Solidaritätszuschlag, Auslandseinsätze, Mietenpolitik, Wohneigentumsförderung, Migrations- und Integrationspolitik, die Frage, ob man sich vom Ansatz der anlasslosen, massenhaften Speicherung von Daten auf Vorrat wegbewegt – und was dafür konzediert wird. Fragen, die derzeit aber noch kaum eine Rolle spielen, weil noch Eckenklammern um als zentral, weil eigentlich als unverhandelbar erhobene Punkten stehen. Alles steht noch unter Finanzierungs- und Einigungsvorbehalt: „Es ist nichts verhandelt, bis alles verhandelt ist.“

Wer verbündet sich nun mit wem? Wer ist derjenige, der die Kompromisse zu organisieren versucht – und mit welchem Interesse? Wer sitzt wen aus, wer sitzt am Ende betrunken am Tisch oder disqualifiziert sich anders? Wie viel ist echter, inhaltlicher Streit, wie stark ist die Motivation der Akteure, öffentlich das Bild zu vermitteln, dass sie nur mit starken Bauchschmerzen ja sagen konnten und bittere Kompromisse schließen mussten? Brauchen sie das, um ihre Gremien, Parteimitglieder und Wähler überzeugen zu können?

Oft wissen wir es nicht und müssen uns mit Plausibilitäten und Wahrnehmungen der Akteure für die Deutungen behelfen.

Hintergrundrauschen

Nein, wir schreiben oder erzählen nicht alles, was wir sehen, hören, erzählt bekommen. In Zeiten wie diesen ist das Hintergrundrauschen hoch, das Ringen um die Deutungshoheit durch die Akteure. Der Vertreter von Partei Y erzählt, dass bei Partei X oder einem bestimmten Vertreter dieser Partei das Problem für eine Sachfrage liegt – und aus dessen Umfeld klingt es genau andersherum. Wem glauben? Wem vertrauen? Wer hat mich schon einmal angelogen? Was sagt ein Dritter dazu? Wo unterscheiden sich diese Erzählungen? Manches wird dennoch aufgeschrieben, auch durch die Blume erzählt oder in anderer Information untergebracht.

Natürlich ist es nicht relevant, ob Wolfgang Kubicki genug Hemden in Berlin hat. Aber vielleicht ist es doch interessant und aussagekräftig, was ein Wolfgang Kubicki so sagt, welches Rollenverständnis er hat. Zuletzt hatte eine Äußerung, dass er sich mit seiner langjährigen Ehefrau „nur in wenigen Momenten auf Augenhöhe“ habe austauschen können, einen SPD-Ministerpräsidenten so scharf charakterisiert, dass auch deshalb seine Partei heute Oppositionsführer in einem Jamaika-regierten Bundesland sein könnte… Genutzt hatte es ihm jedenfalls nicht.

Lagerkoller

Irgendwann, im Laufe der Zeit, tritt aber bei jeder Lungersituation der Lagerkoller ein. In den Räumen genauso wie drumherum, bei den Wartenden. Wir wissen, dass wir Gefahr laufen, mit unserer Wasserstandsberichterstattung die Menschen zu langweilen. Das merken viele Korrespondenten schon in ihren Absprachen mit den Redaktionen. Muss das? So umfangreich? Wie machen wir das so, dass wir nicht nur die Feinschmecker damit bedienen und den Rest damit belästigen? Sind wir wenigstens noch spannender als die Staumeldungen?

Über die aktuellen Zwischenstände einer Sondierung nicht zu berichten, das kommt für ernsthafte Politikberichterstatter nicht in Frage – und wenn wir gut sind, berichten wir darüber mit all jenen Fragezeichen, die wir selbst haben. Und die können auch begründete Genervtheit beinhalten.

Auch der journalistische Betrieb hat sich die Sondierung in dieser Form nicht ausgesucht. So wenig wie den Wahlkampf davor, der irgendwie bereits im Februar begann, um dann während dreier Landtagswahlen im Wartemodus zu sein. Kein Journalist rechnete mit Martin Schulz, der sich zu Ende des Wahlkampfes schon beschwerte, wenn er kein Kopf- sondern ein Handmikrofon bekommt, weil das besser gegen Wind zu schützen ist. Und kein Journalist mit Interesse an Inhalten wollte die Aufgeregtheiten rund um die AfD, bei der man sich monatelang fragen musste, ob eine Grenzüberschreitung nur wahlkampftaktisch aufmerksamkeitsheischend oder doch schon Pflichtstoff ist, weil auch Dinge, die mit dieser Motivation geschehen, relevant für die Wahlentscheidung von Bürgern sein können.

Was verpasst man?

Und wenn die Sondierungen vorbei sind, beginnen die eigentlichen Koalitionsverhandlungen. Es geht ja immerhin noch um Ministerien und ums Kleingedruckte, um Machtkämpfe in CSU, SPD, Linkspartei und AfD. Wenn 2017 zu Ende ist, werden viele Politikjournalisten viele Überstunden gemacht haben, ihre Familien noch weniger als befürchtet gesehen.

Eine geschätzte Kollegin eines anderen Mediums fragte mich am Freitagvormittag um die persönliche Einschätzung, ob sie am Wochenende wie geplant wegfahren sollte. Um am Sonntagabend wahrscheinlich rechtzeitig wiederzukommen. Ich sagte ihr: Dann bist du an diesem fernen Ort, liest den Ticker, Twitter, schreibst Nachrichten vom Telefon und schaust Phoenix für die Statements und die anderen Interviews. Alles was du gewinnst, wenn du fährst, ist zusätzlicher Reisestress und die Frage aus der Chefetage, wo du seist und wie schnell Du liefern kannst, wenn doch etwas Relevantes passieren sollte. Wenn du dich dabei entspannen kannst, fahr, wenn nicht, lass es. Sie blieb. Und ich habe mich seitdem dreimal gefragt, ob ich ihr den richtigen Rat gab.

Falk Steiner arbeitet seit 2013 für das Hauptstadtstudio der Deutschlandfunk-Sender. Dieser Gastbeitrag ist auch eine Antwort auf die Kritk von Stefan Niggemeier an vielen Berichten über die Sondierungsgespräche: „Die Verachtung der Journalisten für die Jamaika-Sondierer“.

18 Kommentare

  1. Die AfD wurde massiv diffamiert!

    Zitat: “ Und kein Journalist mit Interesse an Inhalten wollte die Aufgeregtheiten rund um die AfD, bei der man sich monatelang fragen musste, ob eine Grenzüberschreitung nur wahlkampftaktisch aufmerksamkeitsheischend oder doch schon Pflichtstoff ist, weil auch Dinge, die mit dieser Motivation geschehen, relevant für die Wahlentscheidung von Bürgern sein können.“

    Viele Aufgeregtheiten um die AfD wurden meiner Ansicht nach von Journalisten sogar bewusst erzeugt. Harmlose Aussagen wurden vorsätzlich skandalisiert, um der AfD zu schaden.

    Joachim Datko – Physiker, Philosoph

  2. Es ist, als säße bei diesen Sondierungsrunden , so wie sie journalistisch vermittelt werden, die Partei AfD mit drin:
    Es hakt letztlich an der „Flüchtlingsfrage, Zuwanderung, Quote“ – andere „konkrete Fragen“ werden nicht gestellt, geschweige denn sondiert, so jedenfalls das Ergebnis journalistischer Berichterstattung der inhaltlichen Leere – ich finds blamabel.

  3. Zu DÖHMANN-ROHWOLD 17:34 „Es hakt letztlich an der „Flüchtlingsfrage, Zuwanderung, Quote“ – andere „konkrete Fragen“ werden nicht gestellt, geschweige denn sondiert, […]“

    Für mich ist die Masseneinwanderung das wichtigste Problem. Nach dem Wahlergebnis zu urteilen, sollte es eigentlich eine bürgerliche Regierung mit CDU/CSU, AfD und FDP geben, solange die SPD kein Interesse hat.

  4. @ 4
    Whow, Sie wollen die Schlupflöcher schließen? Die
    Steuerflüchtlingsmilliadäre zu fassen kriegen, die unser Steuersystem skrupellos unterwandern?
    Hab bisher von den AfD-Symphatisanten noch nichts drüber gehört.
    Auf, Auf!

  5. Classy dlf-aktuellen-etepetete-style. „Aktualität ist nicht Action“. Und als nächstes sollte man auf jeden Fall noch mal diskutieren, ob „vorprogrammiert“ nicht doch eine Tautologie ist und dass es ja eigentlich „vergangene“ und nicht „letzte“ Woche heißen müsste. Vielleicht habt ihr Glück und die 60er kommen noch Mal zurück, sonst bleibt die Berichterstattung nicht nur altbacken sondern wird komplett plemplem. Im Übrigen erinnern die vielen Neben- und Schachtelsätze eher an eine Hausarbeit im 3. Semester Soziologie, mit der man, schaden kann es nicht, dem Professor, er selbst schreibt so, hauptsächlich über Niklas Luhmann, mal zeigen wollte, wie schlau man ist, aber leider nur nervt, echt jetzt. Von mir ein herzhaftes Thumbsdown.

    Von meinem Grundig GDM 313 gesendet.

  6. Ich finde es süß wenn man auf ein „Forum“ verlinkt in dem man selbst 100% aller Beiträge verfasst hat. AFD-Philosophie und Physik macht anscheinend einsam.

  7. Generell nervt es, nicht zum Thema zu kommentieren und den Geprächsfaden so zu manipulieren.
    Noch mehr nervt die ewige, aufgesetzte Opferrolle – Man selbst hat die eigene Situation nie verschuldet, es liegt immer nur an äußeren Faktoren.
    Oder die Werbe-Posts für eigene Websites, auf denen man ausschließlich mit sich selbst redet (eher traurig, dennoch nervig).

    Man könnte den Eindruck gewinnen, eine Versachlichung der Diskussion liegt nicht im Sinne einger Teilnehmer.

  8. @Nico: don’t bash Luhmann! Der wusste schon, dass Massenmedien nur der „Heilige Geist“ des politischen Systems sind und mit Wirklichkeit nichts zu tun haben. Ihr Problem heute ist, dass sie nur ohne Resonanz der Rezipienten funkionieren. Mit der Demokratisierung des Publishings kommen nur wenige zurecht, also „Survival of the fittest“.
    Aber sonst geb ich Ihnen Recht: Schreiben üben, wär ein sinnvoller Zeitvertreib für den „Lungerjournalismus“ gewesen. Unterhaltsam und effizient mit Consti Seibts „Deadline“.

  9. Ich verstehe nicht, warum LaVey das Ding „Satanistische Bibel“ und nicht „Humanistische Bibel“ (o. Ä.) genannt hat.
    Satan ist doch straight outta Christentum, das macht doch gar keinen Sinn. Die Inhalte des Buches sind aufklärerisch-humanistisch, vielleicht etwas Skeptizismus – Klar sind das Charaktereigenschaften eines christlichen „Satan“, nur schießt man sich damit nicht ein Eigentor, wenn man die Nomenklatur der Gegenseite übernimmt?
    Naja, wer nach Geboten von jemand anderem lebt, hat eh‘ noch keine eigene Ethik entwickelt. Aus dem Grunde halte ich gerade die Gebote von LaVey für kontraproduktiv gegenüber der aufklärerischen, individualistischen Intention des Buches.

    Dennoch sagt Wiki, dass das achte Gebot so geht:
    „Satan bedeutet alle sogenannten Sünden, denn sie alle führen zu physischer, geistiger und emotionaler Erfüllung.“

  10. DAS ist der achte von den neun satanischen Grundsätzen.
    ICH meinte die achte von den elf satanischen Regeln.

    Macht insgesamt doppelt so viele Gebote wie in der Bibel – yay, wo muss ich unterschreiben?

  11. Zum Thema des Beitrags „Lungerjournalismus“ zurück. Ich finde diese „Verteidigung“ mutig, denn in meinen Augen hat dieser Pulk von Journalisten vor verschlossenen Türen nicht mit Qualitätsjournalismus zu tun. Aktualistätswahn, Spekulation und Pseudoberichterstattung nerven einfach nur.
    Dieser journalistische Irrsinn fängt bei der Wahlberichterstattung um 17.50 an und geht bei dem von Falk Steiner beschriebenen Dingen weiter. Das hat nichts mit Politik zu tun, sondern mit Wischiwaschi. Ich erwarte von gutem Journalismus Fakten und Analysen statt superaktuellen „Breaking Speculations“.

  12. Eine Rechtfertigung für den „Lungerjournalismus“ kann ich nicht sehen. Die Journalisten und Medien betreiben ihn zum Geldverdienen.
    Der Sache dienlich wäre, wenn man die Sondierungsgespräche abgewartet hätte und sich alle Klugscheißerei, Gefasel, Getue und Spekulationen gespart hätte. Man erfährt sowieso nur, was verlautbart werden soll. Hat null Informationswert. Besser: Abwarten und Fakten berichten, statt „könnte“, „müsste“, „sollte“, „Geschreibsel“, und „Geschwurbel“. Vielleicht könnte man den Kanzler (Kanzlerin gibt es laut Grundgesetz nicht) mal fragen, warum sie in bestem schlechten Deutsch auf dem Niveau eines „Volksschülers“ (um niemanden zu beleidigen) so gar nichts sagt.
    Daß sich die FDP aus dem Geschwurbel befreit hat und zu ihren Prinzipien steht sollte man anerkennen. Und eine „Schuld“- Suche gehört in die Kirche, nicht in den Journalismus. Wo bin ich hier nur hingeraten.
    J.N.

  13. @12: Ja, stimmt. Holy crap, 9 Grundsätze, 9 Totsünden und 11 Gebote … Da steht der individuellen Entfaltung fast nichts im Wege.
    Vom 3-tägigen Zivildienst-Seminar auf dem Ith vor 12 Jahren ist leider wohl nicht so viel bei mir hängen geblieben.
    Und eigentlich haben Sie ja völlig recht, bzw. der 8. Grundsatz.
    Aber ich nörgel halt gerne.

    @14:
    Merkel ist also dumm auf Hauptschulniveau, den Begriff der „Schuld“ gibt es im BGB nicht und Journalisten spekulieren, faseln und schwurbeln nur.
    Aha.
    Aber die liberale Parteil, die steht wie ein Feld in der Brandung zu ihren Prinzipien (meinen Sie Steuergeschenke an Parteispender oder die Entliberalisierung der Reisefreiheit in Europa?).
    Interessant finde ich Ihren Ansatz zur Schuld: Schuldsuche dürfen Journalisten nicht machen, weil es in „die Kirche“ gehört, Sie jedoch dürfen alle Schuldigen benennen – Journalisten generell, die Kanzler, etc.
    Auch die Aussage „Man erfährt sowieso nur, was verlautbart werden soll.“ lässt tief blicken und diskreditiert 70 Jahre freien Journalismus in (West-)Deutschland.
    Die Annahme eines „großen Bruders“ auf den man böse sein kann (darf, nein muss!), weil er alles überwacht, steuert, reguliert und bestimmt ist ein Ausdruck einer romantischen Sehnsucht nach Kontrolle, Kontinuität und Führung. Die Hoffnung, da ist jemand (die Regierung), der alles überblickt, alles überwacht und auch irgendwann einschreitet, wenn es nicht mehr weiter geht. Gibt einem ja auch Sicherheit, so eine Annahme.
    Der Gedanke, Politiker und andere Verantwortliche stochern auch nur im leicht beleuchteten Dunkel herum, scheint Viele zu erschrecken.
    Da ist es einfacher, eine unsichtbare, zentral gesteuerte Macht anzunehmen (Hierachischer Absolutismus im Hintergrund, Demokratie ist nur Schein), die den Informationsfluss steuert, Gesetze manipuliert, etc.
    Dem ganzen wohnt auch ein handlungsunfähiges Selbstbild inne, man selbst ist den Umständen hilflos ausgeliefert und betrachtet sich nur als Spielball, nicht nicht als Spieler.
    Außerdem bekommt man als Individuum in einem solchen, angenommenen System eine viel größere Bedeutung: Jemand überwacht einen, wow, cool, Aufmerksamkeit, ich bin so wichtig, dass sich sogar die Weltregierung dafür interessiert.
    Wenn alle Menschen so viel Energie in ihr persönliches Vorankommen stecken würden, wie in solche Theorien, bräuchte es solche Theorien nicht mehr, weil alle viel zu beschäftigt mit ihrem eigenen Scheiß wären.
    Dann wiedrum kommen so unangenehme Dinge wie Selbstreflektion und -kritik ins Spiel.
    Da ist dann die Annahme eines großen Bruders, der einen anzieht und füttert, aber auch mal eine Ohrfeige verpasst wenn’s ihm nicht passt einfacher und beruhigender.
    Ich denke, viele Menschen sind mit ihrer Freiheit schlicht überfordert.

  14. Wenn das alles so ist, wie es der Autor schreibt, warum wissen wir als Medienkonsumenten dann so wenig?

    Ich würde mir wünschen, dass zunächst einmal ausführlich über die Inhalte des 60 Punkte Papiers berichtet wird. Auch wenn es jetzt nicht mehr gilt, ist es doch hochinteressant bei einer Neuwahl.

    Noch besser, dass Papier wäre öffentlich zugänglich.

  15. Na, Anderer Max, da hat ja wohl einer nicht richtig „hingelesen“. Ich habe nicht geschrieben: „Merkel sei dumm auf Hauptschulniveau“. Auch nicht: „Journalisten spekulieren, faseln und schwurbeln nur“, auch nicht: „den Begriff der „Schuld“ gibt es im BGB nicht“.
    Jemand, der bewusst missversteht, wild hineininterpretiert, und diffamiert wird glaube ich „Troll“ genannt. Trolle sollte man wohl besser einfach nicht beachten.
    J.N.

  16. Genau die Antwort, die ich vermutet hatte.
    Hatter alles garnicht so gesagt.

    Immerhin noch 2 Links gedropt – Beim ersten Post vergessen?

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