„Deutsche Handwerks-Zeitung“

Das fragwürdige Handwerk der „Ein-Quellen-Geschichte“

In der „Deutschen Handwerks-Zeitung“ erscheint ein Beitrag über private Altersvorsorge, in dem ausschließlich ein Finanzdienstleister vorkommt. Ist das Schleichwerbung? Hat die DHZ eine Gegenleistung bekommen? Nein, sagt der Chefredakteur. Aber auch, wenn nicht, ist der Text problematisch.
Titelseite der „Deutschen Handwerks-Zeitung“, Ausgabe 9/2026, und Innenseite mit einem Text, der mit „Vom Sparbuch zur Aktie“ überschrieben ist. Das Foto auf dieser Seite zeigt eine junge Frau, die mit Kopfhörern auf einem Sofa liegt und aus dem Fenster lächelt.
Ausriss: DHZ

Das ist doch praktisch. Dass man als Handwerker automatisch eine Zeitung erhält, die einem unter anderem aufdröselt, wie man sein Geld am besten anlegt. „Vom Sparbuch zur Aktie“ ist ein Artikel in der „Deutschen Handwerks-Zeitung“ (DHZ) überschrieben, der das eine Druckseite lang erklärt. Private Altersvorsorge, wichtiges Thema. Und dann verraten auch noch „Experten“ ihre „Anlagestrategie“. Perfekter Service. Jedenfalls auf den ersten Blick.

Doch dann wirft man einen z…

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