2 Kommentare

  1. Ich weiß, dass das Thema eigentlich ein anderes ist, begrüße es aber sehr, dass ENDLICH mal jemand fragt, wer eigentlich diese „wir“ sind, von denen dauernd geredet wird.
    „Man könnte fragen: Brauchen Jugendliche Nachrichten für Jugendliche?“ Warum sollte irgendwer diese Frage anders formulieren als SO? Weil sonst gemeint ist: „Brauchen wir nicht-jugendliche Medienschaffende ein Medienformat, dass sich speziell an Jugendliche richtet, oder verdienen wir mit sowas kein Geld bzw. erfüllen unseren Bildungsauftrag nicht?“ Oder generell: wenn man das „wir“ in solchen Fragen mit „ich“ ersetzt und feststellt, dass die Frage dann irgendwie bescheuert klingt, ist man mir dem „wir“ entweder nicht mitgemeint, oder die Frage ist generell bescheuert.

    Ich weiß, dass das Leben kein Wunschkonzert auf einem Ponyhof ist, aber ich wäre mehr als glücklich, wenn das nächste Hasswort „wir“ ist.

  2. Zitat: „Bei journalistischen Nachrichten fehle jungen Menschen oft der Bezug zum persönlichen Alltag.“ – Das geht nicht nur Jugendlichen so, sondern auch mir als Erwachsenem.

    Egal wie viel Ich mit Trump, Ukraine, Putin, Israel und Gaza Nachrichten bombardiert werde, Ich muss trotzdem jeden Tag aufstehen, arbeiten gehen und die Raten für mein Auto bezahlen. All diese Nachrichten haben überhaupt nichts mit meinem Alltag zu tun, haben darauf null Komma gar keine Auswirkung und deswegen nerven Sie in dieser Massiven Häufigkeit.

    Ich kann mir vorstellen, dass Jugendliche das als noch viel schlimmer empfinden als Ich.

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