Regenbogenpresse empört: Wir lügen doch gar nicht immer nur!

Zu den größeren Rätseln der Menschheit gehört die Frage, warum nicht mehr angehende Journalisten Unsinn über Prominente verbreiten wollen. Roland Hag, Chefredakteur der „Neuen Post“, hat darauf eine Antwort: Es fehlt ihnen einfach das Rückgrat. „Junge Menschen bzw. viele Menschen sind ganz oft viel zu abhängig von ihrem eigenen Image bei Freunden oder der Familie“, sagt er auf die Frage, warum junge Leute so selten für so genannte „Yellows“ arbeiten. „Das ist im Grunde ein Zeichen von Unsicherheit.“

Sein Kollege Dittmar Jurko, der im Bauer-Verlag die Abteilung „Stars & Stories“ leitet, sieht es genauso: „Das hat sicherlich auch viel mit mangelndem Selbstbewusstsein bei einigen der jungen Kolleginnen und Kollegen zu tun.“

Und natürlich mit den fiesen Gemeinheiten, die über dieses Genre verbreitet werden, dass da einfach Interviews erfunden, Fotos manipuliert, Behauptungen erlogen und private Dinge in die Öffentlichkeit gezerrt werden. Die „typischen Vorurteile“ entsprächen „nicht der Wahrheit“, sagt Petra Hansen-Blank, Chefredakteurin von „Das neue Blatt“. Dittmar Jurko kann sich die Kritik nur mit Neid erklären – Neid auf den Erfolg und die Auflagenzahlen der Klatschblätter.

Die Seite kress.de, die früher ein Branchendienst war und heute wie eine PR-Agentur für Zeitungs- und Zeitschriftenverlage wirkt, hat die drei Bauer-Chefredakteure interviewt – oder genauer: ihnen wortgleiche Fragen vorgelegt. Ihre Antworten sind Teil einer Art Themenschwerpunkt, mit dem kress.de in vielen Artikeln für den Bauer-Verlag wirbt.

Die Texte bieten einen seltenen, faszinierenden Einblick in die Welt dieser Zeitschriftenmacher. Sie wehren sich gegen die Kritik an Lügen und Verdrehungen, indem sie die Kritiker als hochnäsig und arrogant bezeichnen. Roland Hag stellt den Yellow-Journalismus als „Königsdisziplin“ des Journalismus dar, weil es „ungleich schwerer ist, Emotionen schnell und kurz rüberzubringen, als alles andere“.

kress.de-Chefredakteur Bülend Ürük macht es den Bauer-Leuten leicht, indem er sie fragt: „Was sagen Sie eigentlich Kritikern, die Yellows vorwerfen, die Welt nur kunterbunt zu sehen und Storys überspitzen und nicht richtig wiedergeben?“ Was der Regenbogenpresse tatsächlich vorgeworfen wird, kann man unter anderem hier bei uns nachlesen – dass sie die Welt „nur kunterbunt“ sehen, gehört nicht dazu. Aber so kann Jurko einfach antworten: „Die Welt ist zum Glück kunterbunt und nicht etwa nur schwarz oder nur weiß – daher sehe ich das nicht als Vorwurf, sondern eher als Bestätigung.“ Und Roland Hag sagt: „Wer sagt denn, dass die Welt nicht kunterbunt ist? Und was heißt kunterbunt überhaupt? Vielseitig, unterschiedlich und voller Überraschungen? Dann ist auch ‚Neue Post‘ kunterbunt.“

In erstaunlicher Weise sind in den Schein-Gesprächen von kress.de verlogene Fragen mit verlogenen Antworten kombiniert. Roland Hag von der „Neuen Post“ sagt:

Manchmal füttern wir die Geschichten mit Spekulationen an. Aber das sind glaubhafte Spekulationen mit einem wahren Anlass. Es ist einfach falsch und sehr arrogant, pauschal zu behaupten, dass bei uns alles nur erlogen sei.

Da hat er recht: Bei der „Neuen Post“ ist nicht alles nur erlogen.

Aber vielleicht hilft, für ein erstes, grobes Urteil über die Berichterstattung der „Neuen Post“ ein Blick auf diese Titelbilder:

So und so ähnlich sehen viele „Neue Post“-Cover in der verlagseigenen Magazinseite „Readly“ aus. Auch im Inneren immer wieder: Lückentexte mit Schwärzungen, nachdem Betroffene gegen die Berichterstattung vorgegangen ist.

Die „Neue Post“ wusste 2014 von einer „Blitzkrönung noch in diesem Jahr“ für Prinzessin Victoria von Schweden, verkündete im selben Jahr ein „Schumi-Wunder“ sowie die „Scheidung“ von Boris und Lilly Becker. 2016 titelte sie vom „Ehe-Aus“ bei Camilla und Charles („Warum er jetzt kein Wort mehr mit ihr redet“) und 2017 erweckte sie mit der Titel-Schlagzeile „Er kämpft um sein Leben“ den Eindruck, Helmut Kohl liege im Sterben. Und das sind nur ein paar spektakuläre Titelgeschichten.

Bei der „Neuen Post“ ist nicht alles nur erlogen. Alles nicht.

Dass die Werbe-Artikel für den Bauer-Verlag und die Yellow-Titel gerade gestern auf kress.de erschienen, ist vielleicht kein Zufall. Das Netzwerk Recherche hat den Verlagen Bauer, Burda und Funke stellvertretend für die Regenbogenpresse insgesamt heute den Negativpreis „Verschlossene Auster“ überreicht. In der Begründung kritisiert der Verein investigativer Journalisten die „sehr zweifelhafte und umstrittene Form des ‚Journalismus'“, die „offenbar das Geschäftsmodell dieser Magazine darstellt“.

Nicht nur in Zeiten, wo viele über „Fakenews“ reden und andere mit der Parole „Lügenpresse“ gegen Medien hetzen, betrachtet netzwerk recherche diese Form des Journalismus der „Regenbogenblätter“ als besonders kritikwürdig. Er untergräbt das immer wieder geforderte Vertrauen in die Glaubwürdigkeit und Seriosität von Medien.

Der Verein bemängelt aber auch die fehlende Dialogbereitschaft der Verlage. Bezeichnend ist, dass sie auf mehrere Anfragen, über die Regenbogenpresse bei der Jahrestagung zu diskutieren, nicht antworteten. Erst nachdem sie informiert wurden, dass sie diesen Negativpreis bekommen sollen – was mit öffentlicher Aufmerksamkeit verbunden ist – reagierten einige plötzlich. Teilweise erklärten sie, die vorherigen Mails (an dieselbe Adresse mit der selben Betreffzeile) seien im Spamfilter gelandet oder auf unerklärliche Weise verloren gegangen.

In einer Stellungnahme nannte der Bauer-Verlag es „anmaßend“, „sich über Abertausende von Kolleginnen und Kollegen sowie Millionen von Leserinnen und Lesern zu erheben“.

Die Funke-Mediengruppe erklärte:

Yellows sind ein wichtiger Bestandteil unserer vielfältigen Presselandschaft. (…) Es ist für uns aber auch selbstverständlich, dass dieser primär unterhaltende Journalismus geltenden rechtlichen und natürlich auch ethischen Maßstäben entsprechen muss.

Wir stellen uns gerne der sachlichen Debatte zu diesem Thema. (…)

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass das stimmt. Vor einem knappen Jahr begannen wir, uns um ein Interview mit Anne Hoffmann zu bemühen, der Chefredakteurin von „Die Aktuelle“. Das Blatt erscheint in der Funke-Mediengruppe. Es entwickelte sich eine Art Brieffreundschaft:

13.6.2016

Liebe Frau Simon,

ich bin Medienjournalist und würde gerne, wie ich am Telefon bereits sagte, ein Interview mit Frau Hoffmann führen, um mit ihr über „die aktuelle“ und Zeitschriftenjournalismus im Allgemeinen zu reden. Ich glaube, das wäre sehr spannend.

Wir müssten lediglich schauen, wie wir es machen, also am Telefon oder in München bzw. Ismaning, dann käme ich zu Ihnen. Möglicherweise ist Frau Hoffmann aber ja auch mal in Berlin, das wäre natürlich perfekt.

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie die Anfrage Frau Hoffmann weiterleiten könnten. Bei Rückfragen erreichen Sie mich natürlich auch telefonisch. Die Rufnummer finden Sie in der Signatur.

Herzlichen Dank im Voraus.

Beste Grüße
Boris Rosenkranz

17.6.2016

Liebe Frau Simon,

ich hatte Ihnen am Montag diese Anfrage (s.u.) geschickt, aber bislang nichts von Ihnen gehört. Deshalb wollte ich noch mal nachfragen. Kann ja sein, dass die Mail irgendwo hängen geblieben ist.

Beste Grüße

Boris Rosenkranz

21.6.2016

Lieber Herr Rosenkranz,

Ihre Interview-Anfrage an Anne Hoffmann ist bei mir gelandet. Frau Hoffmann steht leider nicht für ein Interview zur Verfügung. Ich bitte um Ihr Verständnis.

Mit besten Grüßen

Tobias Korenke

22.6.2016

Lieber Herr Korenke,

das ist sehr bedauerlich. Darf ich fragen, weshalb Frau Hoffmann nicht zur Verfügung steht? Und ob das eine prinzipielle Entscheidung ist?

Beste Grüße
Boris Rosenkranz

24.6.2016

Lieber Herr Korenke,

hatten Sie meine Nachfrage (s.u.) gesehen?

Beste Grüße
Boris Rosenkranz

24.6.2016

Lieber Herr Rosenkranz,

sorry, habe ich übersehen. Das ist keine prinzipielle Entscheidung.

Beste Grüße
Tobias Korenke

24.6.2016

Lieber Herr Korenke,

heißt also, prinzipiell wäre Frau Hoffmann zu Interviews bereit? Gut! Was ist denn dann der Grund für die Absage?

Beste Grüße
Boris Rosenkranz

Kurz nach dieser Mail hat Boris Rosenkranz mit Herrn Korenke telefoniert. Er sagte, Frau Hoffmann sei gerade vielbeschäftigt, aber nach dem Sommer könnten wir dann auf das Interview zurückkommen. So verblieben sie.

Und es ward Sommer.

25.10.2016

Lieber Herr Korenke,

Sie erinnern sich bestimmt: Wir hatten vor Monaten über ein Interview mit Anne Hoffmann von „die aktuelle“ gesprochen. Sie sagten damals, dies ließe sich leider im Sommer nicht einrichten, aber danach. Und da sich der Sommer ja nun offensichtlich verabschiedet hat, käme ich auf Ihr Versprechen gerne zurück: Wann könnten wir das Interview machen?

Beste Grüße
Boris Rosenkranz

2.11.2016

Lieber Herr Korenke,

die Mail, die ich Ihnen vor einer Woche schrieb, haben Sie bestimmt bloß übersehen. Deshalb wollte ich kurz noch mal nachfragen. Über eine baldige Antwort würde ich mich freuen.

Beste Grüße
Boris Rosenkranz

2.11.2016

Lieber Herr Rosenkranz,

sorry, ich kümmere und melde mich.

Viele Grüße, Tobias Korenke

10.11.2016

Lieber Herr Korenke,

wie sieht’s aus? Wann können wir das Interview machen?

Beste Grüße
Boris Rosenkranz

18.11.2016

Lieber Herr Korenke,

Sie hatten mir vor zwei Wochen geschrieben, Sie würden sich kümmern und melden. Da ich seither leider nichts mehr von Ihnen gehört habe, wollte ich nur kurz nachfragen, wann etwa ich mit einer Antwort rechnen kann.

Beste Grüße
Boris Rosenkranz

25.11.2016

Lieber Herr Rosenkranz,

es tut mir sehr leid, wir kriegen es in absehbarer Zeit leider nicht hin. Ich melde mich, wenn wir eine andere Lage haben.

Bitte um Nachsicht und viele Grüße
Tobias Korenke

5.1.2017

Lieber Herr Korenke,

frohes neues Jahr! Ich wollte kurz nachfragen, ob sich die „Lage“, von der Sie schrieben, inzwischen geändert hat – und ob es jetzt möglich wäre, ein Interview mit Frau Hoffmann zu machen. Ich meine: Dauert ja auch nicht so lange, so ein Interview, und Sie hatten doch seinerzeit gesagt, Frau Hoffmann sei prinzipiell dazu bereit. Oder hat sich daran etwas geändert?

Beste Grüße
Boris Rosenkranz

23.1.2017

Lieber Herr Korenke,

haben Sie meine Mail bekommen, die ich Ihnen vor mehr als zwei Wochen (s.u.) geschickt hatte? Es geht um das Interview mit Frau Hoffmann.

Beste Grüße
Boris Rosenkranz

24.1.2017

Lieber Herr Rosenkranz,

bitte um Entschuldigung, dass ich mich erst jetzt melde. Frau Hoffmann steht im Moment nicht zur Verfügung für ein Interview.

Viele Grüße
Tobias Korenke

Das Verblüffende an der Regenbogenpresse in Deutschland ist, dass hinter ihr nicht nur Verlage stehen, die sich auf genau diese Art der systematischen Irreführung ihrer Leser spezialisiert haben, sondern auch solche wie die Funke-Mediengruppe, die beides tun: Sie geben seriöse Zeitungen mit hochwertigen, oft aufwändig recherchierten Inhalten heraus, und Blätter, in denen die Wahrheit nichts zählt. „Die Aktuelle“ und die „Berliner Morgenpost“ sind Schwesterblätter. Die Funke-Mediengruppe, die früher WAZ-Gruppe hieß, versucht ihren Namen als gute Marke in die Nachrichten zu bekommen. Ihr Name steht aber auch den Müll, den die „Aktuelle“ produziert.

Die deutsche Verlagsbranche scheint damit kein Problem zu haben. Die Zeitschriftenverleger wählten den Funke-Mann Stephan Holthoff-Pförtner sogar zum Präsidenten ihres Verbandes.

Und wo bleibt das Positive? Hier: Dietmar Jurko von Bauer sagt im „kress-Interview“, dass er „niemandem einen Vorwurf machen würde“, der es für sich ablehnt, für ein Yellow-Magazin zu schreiben. Das ist doch was.

Weiterlesen:

 

 
Medien besser kritisieren.

10 Kommentare

  1. Teile der Verlagsbranche haben sich nun einmal spezialisiert. Im Agrarsektor gibt es auch einen regen Handel mit Gülle. „Wenn man es nicht kann, sollte man die Finger davon lassen.“ Einige Gülle-Experten machen richtig gute Geschäfte, sind aber nicht unumstritten. „Erfolg macht eben sexy – ruft aber auch Neider auf den Plan.“

    Es geht um etwa 200 Millionen Tonnen Gülle jährlich in Deutschland. „Das heißt natürlich nicht, dass uns die Masse immer jedes Recht gibt, aber wir haben eine größere Berechtigung im Markt, als es viele der selbstgerechten Kritiker wahrhaben wollen.“

    Und Dittmar Jurko hat bei „Bild“ fürs Leben gelernt. Das glaube ich gern.

  2. Lieber Herr Rosenkranz,
    haben Sie beim Start des Mailverkehrs und während des Verlaufes wirklich erwartet, dass ein Interview mit besagter Dame zustande kommt? Oder haben Sie das letztlich mit der Absicht gemacht, um dokumentieren zu können, dass man sich nicht stellen möchte?
    Herr Korenke wird ja sicher früher oder später gewusst haben, wer da Interesse zeigt und früher oder später auch mal einen Blick auf „übermedien“ riskiert haben. Vielleicht ist er sogar auf das kultige „aktuelle bingo“ gestoßen, das Ihr Kompagnon früher immer in seinem Blog gespielt hat.
    Da kann ich auf menschlicher Ebene klar nachvollziehen, dass man Ihnen dann ausweicht, die kritischen Fragen, belegt mit zahlreichen Beispielen, was soll die Dame da noch sagen?
    Spannend und unterhaltsam wäre es aber gewesen….

  3. Wird ja auch mal dringend Zeit das man das Problem öffentlichkeitswirksam anspricht. Applaus für den Negativpreis.

    Allerdings hab ich heute früh die Kommentare auf tagesschau.de gelesen. Euphorie kommt da keine auf…

  4. @#2
    Auch wenn man die Antwort womöglich schon voraus ahnt, sollte man die Frage schon stellen. Und sei es eben nur um das erwartete Verhalten zu dokumentieren.
    Einen Grund, so rum zu Eiern hat der Herr Korenke m.M.n aber nicht. Ein klares „Nein, mit Übermüdung reden wir lieber nicht“ hätte vermutlich den Genuss beim lesen dieses Protokolls geschmälert. Denn schließlich wussten wir doch schon vorher, wie diese „Brieffreundschaft“ ausgehen würde.

  5. @2 JUB68: Natürlich habe ich das erwartet, weil Herr Korenke ja nicht prinzipiell abgesagt hat. Im Gegenteil: Er hat signalisiert, dass es ein Interview geben werde – und uns dann immer wieder vertröstet. Ich finde es ganz normal, da immer wieder nachzufragen. Und zu dem „Was soll die Dame da noch sagen?“ würde ich sagen: eine ganze Menge sollte sie mal sagen! Wir hätten jedenfalls viele Fragen zur Arbeitsweise ihres Blattes. Es ist wohl schlicht Feigheit, sich diesen nicht zu stellen. Sad.

  6. @Jub68: Naja, wo die Frau doch so viel mehr Rückrat hat als die grünschnäbeligen Jungjournalisten, die dem Druck aus der Peergroup nicht standhalten, hätte ich jetzt schon erwartet, dass sie sich souverän den Fragen stellen würde!

  7. Es ist immer wieder erstaunlich, dass sich gerade jene, die für die größten Einbrüche in die Privatsphäre verantwortlich sind (Yellowpress, Paparazzi), sofort wegducken, wenn man sie selber mal in die Öffentlichkeit zerren möchte.

  8. Nachmittags zur Kaffeestunde
    sitzen Tanten in der Runde.
    Klatschen, tratschen ohne Ende,
    und ringen die Hände.

    Was sind das für schlimme Zeiten,
    was sind das für Neuigkeiten!
    Lauter schlüpfrige Geschichten
    gibt es zu berichten.

    Mit dem Mund voll Sahnetorte
    findet man erregte Worte,
    um dabei doch im Geheimen
    vom Laster zu träumen.

    Weil sie selber nichts erleben,
    müssen sie von anderen reden.
    Und mit aufgesperrten Mündern
    hört man von den Sündern.

    Wenn man wieder was neues erfährt,
    rufen Aldi-Tanten empört:
    Ach, ist das wahr! Soso! Naja!
    Ach ja, na klar! Soso! Wie wahr!

    https://www.youtube.com/watch?v=yWbcvzP3_Q0

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