Hexen verbrennen fürs Klima? Journalisten entstellen AfD-Rede

Die AfD will jetzt Frauen verbrennen, um das Klima zu retten.

So steht es überall.

Der AfD-Abgeordnete Rainer Podeswa hat heute im baden-württembergischen Landtag den berüchtigten „Hexenhammer“, dessen Lehren zigtausende Frauen in Europa das Leben kostete, zur Lektüre empfohlen. Wörtlich sagte er: „Damals wurden Hunderte Frauen verbrannt und damit das Klima gerettet.“

Die Empörung ist groß. Wie anders soll man diesen Satz verstehen, als als Aufforderung, Frauen zu verbrennen, um das Klima zu retten?

Ach so: Als Aufforderung, nicht im wahnhaften Kampf gegen eine vermeintliche Gefahr, irre, untaugliche Methoden zu benutzen – wie damals, zu den Zeiten der Hexenverbrennung. Um zu ahnen, dass Podeswa den Satz so gemeint hat, muss man nicht seine ganze Rede hören. Es reicht schon der Satz, der nach dem Zitat folgt.

Podeswa sagte:

„Die haben damals Hunderte von Frauen verbrannt und damit das Klima gerettet. Das sind die Ergebnisse einer öko-stalinistischen, schon wahnhaften Mission, die Sie in diesem Thema verfolgen.“

Er richtet sich damit an die Grünen. Er vergleicht deren Methoden im Kampf gegen den Klimawandel mit den Methoden aus dem Mittelalter. Es ist ein grotesker, irrer Vergleich. Aber es ist kein Vorschlag, wieder Frauen zu verbrennen.

Podeswa benutzt die Hexenverbrennung als Negativbeispiel. Er empfiehlt die Lektüre des berüchtigten Buches, das damals zum „europäischen Standardwerk“ wurde, um das Wahnhafte einer solchen Mission zu erkennen – nicht zur Nachahmung.

Podeswas Vortrag ist in Inhalt und Form problematisch. Nachdem er Zweifel daran geäußert hat, dass es wirklich einen Klimawandel gibt, und es abgelehnt hat, aufgrund von Prognosen für die Zukunft zu handeln, nimmt er einen großen, ungelenken Anlauf, um zu seiner Pointe mit der Hexenverbrennung zu kommen. Er sagt (im Video ab Minute 36):

 

 

„Ich will Ihnen aber gerne noch etwas zum Nachdenken geben und die Diskussion auch vorm historischen Hintergrund einmal reflektieren. (…) Ich bleibe in Baden-Württemberg, und ich gehe nur einige wenige hundert Jahre zurück. Auch da gab es eine extreme, eine extreme Häufung extremer Wetterereignisse, mehrere Jahre hintereinander. (…) Bis dass sich endlich, endlich eine Lösung abzeichnete und Wege aus der Krise gefunden wurden, hier in Baden-Württemberg. (…) Ich empfehle Ihnen also das Buch, in dem diese Lösungsansätze alle zusammengefasst worden sind. Es ist in Speyer erschienen, 1486, und fasst die Methoden alle zusammen, mit der damals in Ravensburg die Klimakatastrophe bekämpft worden ist. Ich empfehle Ihnen, sich dieses europäische Standardwerk in der Stuttgarter Bibliothek auszuleihen. (…) Den Populus-Titel, den kennen Sie (…), es ist der ‚Hexenhammer‘. Die haben damals Hunderte von Frauen verbrannt und damit das Klima gerettet. Das sind die Ergebnisse … [Unruhe im Saal] das sind die Ergebnisse … das sind die Ergebnisse einer öko-stalinistischen, schon wahnhaften Mission, die Sie in diesem Thema verfolgen. Wir von der AfD stehen für eine Klima-, für eine Wirtschafts- und eine Gesellschaftspolitik der Vernunft.“

Wie auch immer man zu Podeswa und seinen haarsträubenden Schein-Argumenten und Vergleichen steht: Ihm zu unterstellen, er plädiere für das Verbrennen von Frauen oder glaube ernsthaft, dass das Verbrennen von Frauen den Klimawandel vor 500 Jahren gestoppt hat, ist falsch.

Genau das tun aber zahlreiche Medien. Die größte Wirkung hat dabei vermutlich eine dpa-Meldung von heute, 12:48 Uhr:

AfD-Mann empfiehlt „Hexenhammer“ als Ratgeber gegen Klimawandel

Stuttgart (dpa) – Für Empörung hat im baden-württembergischen Landtag eine Empfehlung des AfD-Abgeordneten Rainer Podeswa gesorgt, sich im Kampf gegen den Klimawandel am „Hexenhammer“ zu orientieren. Dieses „europäische Standardwerk“ fasse alle Methoden zusammen, mit denen im 15. Jahrhundert in Ravensburg die Klimakatastrophe bekämpft worden sei, sagte Podeswa am Donnerstag in Stuttgart. „Damals wurden Hunderte Frauen verbrannt und damit das Klima gerettet.“ Seine Fraktion applaudierte ihm. Die Grünen-Abgeordnete Martina Braun sagte dazu: „Das ist wirklich unglaublich.“ (…)

Im Landesdienst Südwest hatte dpa schon eine Stunde vorher fast wörtlich dasselbe gemeldet – nur dass es da „Befremden und Abscheu“ waren, die Podeswa ausgelöst hatte.

Die unglaubliche Geschichte fand größte Verbreitung.

Anton Hofreiter, Chef der Grünen Bundestagsfraktion, schrieb auf Facebook: „Oh mei oh mei, diese AfDler! Wenn Klimaleugnung auf Frauenfeindlichkeit trifft… Bisher dachten wir, die AfD wolle „nur“ Bücher verbrennen. Ekelhaft.“ Die Landtagsfraktion der SPD in Baden-Württemberg teilte einen Videoausschnitt von Podeswas Rede, der allerdings nur neun Sekunden lang war und in dem die entscheidende folgende Einordnung fehlte. Rhetorisch fragte sie dazu: „Hat der AfD-Mann das gerade wirklich gesagt?“ Die Antwort müsste lauten: Ja, aber nicht so gemeint.

Auch „WeltN24“ zeigte ein Video, das Podeswas Rede ebenfalls sinnentstellend kürzte. Hier sagt er:

„Die haben damals Hunderte von Frauen verbrannt und damit das Klima gerettet. Das sind die Ergebnisse … das sind die Ergebnisse.“

Podeswa widersprach um 15:04 Uhr auf seiner Facebook-Seite:

Es geht um Ideologie. Die Hexenverbrennung im Mittelalter sollte die damalige Klimakatastrophe bekämpfen. „Damals wurden Hunderte Frauen verbrannt und damit das Klima gerettet.“, dachten die Menschen. Natürlich was das Unsinn. Es war Ideologie.
In der Gegenwart betreiben die linken Altparteien ebenso Ideologie, wenn sie uns Lösungen präsentieren, die in Wirklichkeit keine sind.

Er unterstellte nicht nur den Grünen, sondern auch dpa, gezielt eine Lüge verbreitet zu haben.

Die Nachrichtenagentur dpa korrigierte ihre Meldung um 18:52 Uhr – fast sieben Stunden nach der Ursprungsmeldung. Nun heißt es:

AfD-Mann vergleicht „Hexenhammer“ mit grüner Klimapolitik

Stuttgart (dpa/lsw) – Für Irritationen hat im Landtag eine Aussage des AfD-Abgeordneten Rainer Podeswa zum Klimawandel und ein Verweis auf das Buch „Hexenhammer“ aus dem Mittelalter gesorgt. (…) „Damals wurden Hunderte Frauen verbrannt und damit das Klima gerettet.“ Er zog damit eine Parallele zur Klimapolitik der Grünen. „Das sind die Ergebnisse einer ökostalinistischen, schon wahnhaften Mission, die Sie bei diesem Thema verfolgen.“

Der Wissenschaftsjournalist Philipp Hummel kritisierte treffend auf Twitter:

Man kann hier schön das Unheil bei der Arbeit beobachten:

1. Scheinbarer Skandal bei der AfD.

2. Große Nachrichtenseiten steigen mit sinnentstellenden Überschriften ein.

3. AfD-Mensch stellt sich (nicht mal zu Unrecht) als Opfer dar #lügenpresse.

4. Als nächstes kommen relativierende Artikel, die keiner mehr teilt, geschweige denn liest oder intransparente Updates.

5. Vielleicht kommt auch noch 1 „Weiterdreh“ („Was genau ist der ‚Hexenhammer‘?“). Dann hat man mit dem Quatsch zweimal Klicks gemacht.

6. Happy End und warten auf nächsten Skandal während das Vertrauen in die Medien immer weiter absackt.

7. Den Endpunkt dieser Entwicklung will ich lieber nicht kennen. Aber es wird nicht schön.

70 Kommentare

  1. Tut mir leid, aber bescheuerter geht es wohl nicht mehr mit der Lügen Presse, Pfui, in Zeiten wo Fake Berichte doch angezeigt werden, aber das trifft wohl nur für solche zu die diese Versager Parteien da in Berlin betreffen bzw. ins rechte Licht rücken, Lach !!!!

  2. Eigentlich ist die Rede von Podeswa nur stumpfes Grünen-Bashing.
    Er vergleicht den Kampf der Grünen gegen den Klimawandel als „stalinistischen Wahn“ und Ideologie ähnlich der Inquisition im Mittelalter. Inzwischen schon mit drei Facebook-Posts
    Sein Social Media-Team versucht gerade uns weis zu machen, es handele sich um Ironie. Dafür fehlt aber das kurz pointierte, statt dessen quatscht er langatmig vor sich hin.

  3. “ Den Endpunkt dieser Entwicklung will ich lieber nicht kennen. Aber es wird nicht schön.“
    Der Vergleich mit Jugoslawien Anfang der 90er Jahre drängt sich auf.
    Die AfD wird unter dem Vorwand der Ablehnung und der Empörung objektiv gepusht, gleichzeitig der Hass auf beiden Seiten angefacht. Das ist ein Muster, das sich immer wieder beobachten lässt und bei dem viele Akteure mitspielen, keineswegs nur, noch nicht einmal mehrheitlich Rechte.
    So müsste Zersetzung einer Gesellschaft durch Medien aussehen.

  4. Mist! Schon wieder einer dieser bedauerlicherweise immer öfter auftretenden mißverständlichen „Einzelfälle“. Billiges Futter für die Hälse jedweder VT-Frontler, die da dann auch gerne mal Methode „vermuten“.
    Macht die Verteidigung vermeintlichen Qualitätsjournalismus‘ leider nicht leichter.

  5. Sind im Moment alle etwas überdreht in diesem Land. Eine Pseudo-Debatte wegen Nullkommanix jagt die nächste.

  6. Langsam kommen übrigens auch etwas kritischere Journalisten auf den Trichter, dass diverse Medien die AfD pushen (ob nun offen oder pseudokritisch), weil man die AfD entweder politisch unterstützen will oder sich ganz profan mit den Rechtsextremen in der Schlagzeile Klicks und Auflage (und damit Geld) generieren lässt. Ist hoffentlich auch mal ein Thema für ein medienkritischen Blog wie diesen hier.

  7. Danke. Hatte das heute schon gelesen, war aber zu faul, erstmal zu suchen, was da nun wirklich gesagt wurde.

  8. @ Kritikier #5
    „diverse Medien die AfD pushen (ob nun offen oder pseudokritisch)“
    Oben im Artikel finden Sie Zeitungen, die sogar beides (offen UND pseudokritisch) nebeneinander in einem Blatt anbieten. Zwei davon gehören zum selben Verlag.

  9. Die Meldung ist die Selbstverstaendlichkeit, den Vertretern dieser Partei alles zuzutrauen. Damit duerften die Pegidasten in der selbstinszenierten Realitaet kurz mal ihr Spiegelbild erblickt haben.

  10. So ein Depp verwechselt wie viele andere das Wetter mit dem Klima.

    Ansonsten musste ich seinen Text dreimal lesen und die Erklärung von Herrn Niggemeier dazu, um überhaupt zu verstehen, was der sagen wollte.

    Deutsch geht auch einfach, aber auch hier ein Zeichen dafür, dass Online-Medien plus Facebook, Twitter & Co. nur noch mit „Clickbait“ in einer Überschrift funktionieren.

    Das hat nichts mit „Lügenpresse“ oder „Fake News“ zu tun, es ist dummes Empörungsclickbait. Traurig ist, dass hier Bundesparteien mitspielen.

    Das www ist ein Medium, das für viele wirklich Neuland ist bzw. dessen Umgang aufgrund der zum Glück nicht vorhandenen Moderation bzw Regulierung sehr schwierig ist.

    Dass auch Journalisten bzw die Online-Praktikanten ;-) damit Probleme haben ist nicht vertrauensbildend

    Wenigstens hat faz.net hier nicht mitgespielt

  11. @Kritiker
    Ich sehe das wie Sie.

    Einige Redaktionen brauchen den knallharten Konflikt in der Politik, um die Quote bzw die Klickrate zu erhöhen.
    Ebenso die Berichterstattung über mögliche Terroristen. Diese Angst, diese Ungewissheit ist für einige Redaktionen nötig, um deren Existenz zu sichern.

    Anders kann ich mir überhaupt die damalige Berichterstattung über PRof Luckes AfD nicht vorstellen.

  12. Schön, dass ÜberMedien schlechten Journalismus unparteiisch anprangert. Journalismus darf zwar pateiisch sein, aber eben nicht unfair und unseriös. Diese Gefahr besteht immer, wenn er einer bestimmten Agenda folgt und sich daher nicht mehr an die Regeln sauberer Kommunikation gebunden glaubt – wie das auch in der Anti-Trump-Berichterstattung oft der Fall ist. Es gibt wahrlich genügend gute Gründe, gegen ihn, gegen Le Pen oder die AfD zu sein, man muss da wirklich keine dazuerdichten. Sonst wird die Berichterstattung angreifbar und unglaubwürdig.

  13. Das Bewundernswerte an der AfD ist ihre Art, auf dümmlichste Art mit Polemik und Parolen um sich zu werfen, und später eingeschnappt zu sein, wenn sie es (völlig zu recht) um die Ohren gehauen bekommt.

  14. @ Civichief #13
    „Das hat nichts mit „Lügenpresse“ oder „Fake News“ zu tun“
    Wenn Sie das sagen, muss es wohl so sein.

  15. Neben groben Fake News gehören inzwischen auch Todesdrohungen gegen Dritte zum deutschen Alltag, wenn sie AfD-Vertreter nur zu Debatten einladen:
    Nachdem wir diverse Drohungen erhielten, die KIEZ UND KNEIPE Neukölln in ihrer wirtschaftlichen Existenz zu vernichten, einzelne Redaktionsmitglieder Androhungen bis hin zu körperlicher Gewalt ausgesetzt waren, und auch unsere Anzeigenkunden angehalten wurden, uns etwa durch Anzeigenboykott zur Absage der Veranstaltung zu bewegen, sehen wir uns gezwungen, die Veranstaltung abzusagen.
    Die tatsächliche, alltägliche Gewalt gegen AfD-Vertreter selbst (wie beispielsweise Guido Reil aus Essen) kommt zu solchen Drohungen noch dazu, scheint aber merkwürdigerweise Freiheit und Rechtsstaat gefühlt nicht zu bedrohen.

  16. Arme, arme, missverstandene AfD.
    Immer nur Opfer sein, das muss irgendwann doch mal schlauchen.

  17. @Anderer Max

    Tja, soviel ist sie dann also wert, die Rechtsstaatlichkeit, die Aufklärung und was sonst noch zur Selbsterhöhung gerne missverstanden wird, nicht wahr? Gegen die AFD ist dann doch wieder jedes Mittel recht, weil sie ist rechts und damit kurz vor Hitler. Wenn sie dürften würden sie ganz bestimmt auch wieder Juden industriell töten. Jetzt endlich können wir mal auf der richtigen Seite der Geschichte stehen, und das beste ist, es kostet uns nichts. Herzlichen Glückwunsch!

  18. Das Problem ist, dass wir in Zukunft noch mehr derartiger Reden bekommen da AfD-Leute nun in Landtage und den Bundestag einziehen-egal mit welcher Prozentzahl. Da wird auf Dauer nur ignorieren helfen. Viele Medien muessen endlich das tun, was sie bei jeder Sonntagsrede predigen: Einordnen heisst auch weglassen. Wenn irgendein AfDler irgendwie mit kruden Vergleichen die Gruenen angeht darf das nicht newsworthy sein. Diesen Reflex, dass auch der schwächste AfD-Redner und marginalisierte Hinterbänkler 10 Sekunden Aufmerksamkeit bekommt muss man zähmen.

  19. was ganz Wichtiges fehlt: den Frauen wurde “ Hexerei“ vorgeworfen! Sie
    wurden der “ Hexerei“ beschuldigt in dem Sinne, dass sie auf das Wetter
    Einfluß genommen hätten und dies auch unter Folter gestanden hatten.
    Also : Ernteausfälle durch lange Trockenheit, lange Regenfälle etc.
    Von globalem Klimawandel war damals nicht die Rede.

  20. @ Teekay #21
    Korrekt. In einer Zeit, in der wichtige Themen im Bundestag nicht mehr ernsthaft und kontrovers diskutiert oder erstklassige Reden draußen nicht mehr aufgenommen werden, kann man eine schlechte Podeswa-Rede im Ländletag auch einfach ignorieren.
    Die Auseinandersetzung mit den Grünen lässt sich besser sachlich führen.

  21. Och AfD-VersteherNiggemeier – Die Verknüpfung der misogynen propagierten Frauenvernichtung im „europäischen Standardwerk“(!) Hexenhammer mit erst „Krise“ dann „Klimakatastrophe und schlussendlich „ökostalinistisch“ wider die Grünen ist nun mal die orginäre „Denk“Verrichtung des AfD Mdl!
    Seine „Vernunft“ richtet sich ganz konsequent gegen Europa (das so ein „Standardwerk“kreierte), die „Ideologie“ des Klimawandels/-„katastrophe“ , die Qualifizierung von Gegenmassnahmen im „Wahn“ als „ökostalinistisch“ (en Ex-)Frauenmord (heute assoziert gleichermassen tödlich?).
    Vom misogynien Lustgewinn der empfohlenen Lektüre des damals in Speyer verlegten Hessenhammer mit allen damals bekannten „Gegenmitteln“ wohl ganz zu schweigen.
    Eine überaus peinliche AfD Rettung, Niggemeier!

  22. FakeNews Anwürfe gegen die AfD auf Extra3 und Böhmermann Niveau. Naiv wäre es anzunehmen, daß dies nicht nach der Methodik aus der klassischen Rhetorik des permanenten Anwurfs platziert wurde, angereichert mit den Mechanismen der Gesetze medialer Aufmerksamkeit. Vor der NRW Wahl geht alles. Das setzt denn schon einmal den Maßstab für FakeNews vor der BT Wahl…

    Danke für die präzise Analyse gegen die eigene Überzeugung.

  23. Ach, immer dieses Mittelalterbashing.
    Der „Hexenhammer“ wurde gleich zur Erstveröffentlichung gedruckt und gehört mithin zur Neuzeit. Ebenso die „Hoch“-Phase der Hexenverfolgung.
    Und das Klima war im mittelalterlichen Europa wirklich besser.

    Man kann diese Rede ja an so vielen Enden kritisieren, da muss man sich nicht noch was ausdenken. Die beschriebene Spirale würde evt. auch laufen, wenn da stünde „AfD vergleicht Grüne mit Inquisition“ oder so, insofern liegt es nicht nur an der falschen Wiedergabe, aber das ist ja keine Entschuldigung.

  24. Wie schön, dass sich alle empören auf die eine oder andere Weise aber niemand wirklich über Inhalte mehr diskutiert. Der Klimawandel sollte diskutiert werden – macht aber keiner. Es gibt keine verlässlichen Daten darüber, dass der von Menschen verursachte CO2-Ausstoß NACHHALTIG UND ÜBERWIEGEND ALLEINVERANTWORTLICH ist für die momentan für jedermann und von niemandem bestrittenen Temperaturerhöhungen. Natürlich hat CO2 eine Wirkung auf das Klima, das ist eindeutig belegt. Aber es fehlt schlicht am Nachweis des anthropogenen Effekts. Wenn wir diesen Effekt nachweisen könnten, könnten wir auch schon längst das Wetter berechnen und nicht nur vorhersagen.

  25. Andreas Müller @23

    Prinzipiell richtig. Oder in der NZZ vom 4.05.17 „Das falsche Vorbild Deutschland“ zu den Absurditäten der Energiewende: „Es gibt für die Schweiz mit ihrem sehr hohen Anteil an CO2-freiem Strom jedenfalls keinen Grund, dem selbst deklarierten Musterland nachzueifern. (…) Dem Klima geholfen hat das bisher wenig. Kollateralschäden gibt es zudem in den Nachbarländern.“ In D wird das kaum kontrovers debattiert, warum auch immer. Es gilt sowas wie ein Glaubensdogma. Ob die Polemik im Stuttgarter Landtag geschickt und clever aufgebaut war, ist eine andere Frage. Insbesondere wenn man den Eifer berücksichtigt, mit der Sprachdelikte und Gesinnungsdelikte „entlarvt“ und sanktioniert werden sollen.

    Der Pleitier Frank Asbeck und seiner „Solarworld“ mit Schlössern und Jagd hat jedenfalls in der Anfangsphase bei den Grünen mitgemischt und kooperativ die ideologische Basis aufgebaut, aus der er später Millionen generierte. Nun in Konkurs ging und damit auch Millionen an Förderung in den Sand setzte, die angeblich eine neue Beschäftigungswelle auslösen sollten. Wer ein Muster erkennt, der liegt wohl nicht falsch.

    Von der bekannten Trittin Lüge mit der Eiskugel, die das jeden Bürger kosten würde, redet niemand mehr. Geschadet hat das den Grünen bis heute im Verhältnis zur angerichteten Destruktion an der gesamtwirtschaftlichen Balance kaum.

  26. Die Stuttgarter Landeskorrespondentin der dpa, Julia Giertz, die das zuerst für ihre Firma aufschrieb, hatte wahrscheinlich nicht ganz kapiert, was der AfD-Mann sagte (?) Dies zu ihrer „Verteidigung“.
    Dazu kam der allgemeine „Hass“ der Qualitätspresse auf die einzige Oppositionspartei, und schon kommt Unsinn dabei raus.
    .
    Will sagen: Dummheit & Hass erzeugten eine Lüge, die alle anderen dummen Hasser freudig (q.e.d & weil’s ins Weltbild passt) nachplapperten.
    Die Rede fiel in einer öffentliche Debatte, man konnte also den tatsächlich gesprochenen Text leicht nachprüfen. Wenn man will.

  27. Der Kollateralschaden: Wenn sich der Staub legt, bleibt hängen, dass „Klimaideologie“ nur wieder eines der vielen Anliegen der Grünen und der Klimawandel demnach reine Meinungsfrage sei. He says / she says. Dass die AfD die Wissenschaft als Hexenverfolgung angreift und ihre Ignoranz als „Vernunft“ bezeichnet, geht unter.

  28. „Wie auch immer man zu Podeswa und seinen haarsträubenden Schein-Argumenten und Vergleichen steht: Ihm zu unterstellen, er plädiere für das Verbrennen von Frauen oder glaube ernsthaft, dass das Verbrennen von Frauen den Klimawandel vor 500 Jahren gestoppt hat, ist falsch.“

    Und genauso lächerlich -scusi- dämlich wie Podeswa und sein Gerede sind die vorhersehbar genauso dämlichen Reiz-Reaktionsreflex-Berichte und -Kommentare aus dem selbsternannten Lager der rationalen Vernunft.

    So sieht Kommunikation aus, wenn eine Seite sich selbst für päpstlich unfehlbar hält und sich die andere Seite mitten im Kreuzzug gegen satanische Umtriebe wähnt.

    Menschen und Schweine und deren abnehmende Unterscheidbarkeit….
    hoffentlich wächst da bald was zur AFDP-INSW-Reformökonomie zusammen, was zusammengehört, damit das Gutsei/Bessersei-Gezänk bald aufhört. Zeit, dass die Rechten sich vereinen.

  29. Interessant erscheint mir hier dann auch, wenn der sogenannte SPD-Linke Stegner sich nicht entblödet, das widerliche Framing der AFD populistisch zu übernehmen/nutzen, wenn er von der „Pinocchio“-Kanzlerin spricht. Nach dem Motto: Vielleicht bleibt ja was hängen.

  30. Podeswa hat einfach den Jenninger gemacht, und das auch noch schlecht. Sich hinterher darüber zu beschweren, dass man dafür auf die Fresse bekommt, kann man natürlich machen – ist halt nicht so helle. (Genauso wie die Medien, die darauf reinfallen.)

    Aber schön, dass die AFD-Trolle, Fake-News-Krakeeler und Klimawandel-Leugner nun eine neue Heimat hier in den Kommentarspalten gefunden haben.

  31. at Arnulf

    Das Projekt Übermedien will schließlich auch finanziert sein, insofern empfiehlt sich eine breite Angebotspalette für Abonnenten jedweder Couleur. Und außerdem sorgen die AfDler ja für ordentlich Traffic.

  32. Was haben die Medien aus der – teils überzogenen und ungerechten – Kritik gelernt, die ihnen entgegenschlägt?

    Es gibt Ausnahmen, und ich pauschalisiere jetzt. Aber im Großen und Ganzen ergibt sich dieses Bild:

    Die Medien haben den Ausdruck „Lügenpresse“ zum Unwort erklärt, einander auf die Schulter geklopft und sich gegenseitig attestiert, was für eine gute Arbeit sie doch leisten. Und Alternativmedien ohne viel Bereitschaft zur Differenzierung angegriffen.

    Das war und ist im Wesentlichen ihre Reaktion. Ansonsten machen sie zum großen Teil weiter wie eh und je mit ihrer Verachtung für die Wahrheit und ihre Leser, Zuschauer und Hörer.

  33. @ Martina Rennekamp #36
    Die Videos muss man unbedingt sichern! Das sind Dokumente der Fröhlichen Wissenschaft:
    Fast alle Politiker im Landtag sind sich einig: der späte Frost im April kommt ohne jeden Zweifel von der menschengemachten Klimaerwärmung. Nur die irren Nazis erfrechen sich, diese Offensichtlichkeit zu leugnen. Oder so ähnlich.
    Ich relativiere alles, was ich über die schlechte Rede von Podeswa gesagt habe. Diese Videos, besonders das zweite, toppen das locker. Es ist eine Sache, wenn ein Außenseiter etwas Strittiges weitschweifig und abstrus überzogen behauptet, eine ganz andere, wenn öffentlichrechtlich behauptet wird, Urkomisches dürfe gar nicht erst bezweifelt werden.
    Also nochmals für alle zum Mitschreiben und Nachbeten: der späte Frost im April kommt ohne jeden erlaubten Zweifel von der dramatischen Klimaerwärmung, gegen die wir alle gerne einen Ablassbrief kaufen wollen. Und wer sich dagegen versündigt, bekommt einen Einlauf.

  34. Es ist überhaupt kein grotesker Vergleich.Wenn sich Grüne Vorkämpfer mal einfach um den Faktor 1000 verrechnen und keiner merkt es dann ist das Grotesk und nicht P. Rede.

    Grotesk ist es auch wenn Deutschland mit einem Anteil von 0,0004712 Prozent Co2 für einen Klimwandel vernatwortlich sein soll.Die erwartbare Reduzierung der Temperatur(selbst nach den Klimawahnsinnigen Prognosen und Modellen-ps:Bisher hat noch kein Modell gestimmt!!!)bei einer völligen Vermeidung von Co2 in Deutschland hat natürlich noch ein paar mehr Nullen.

    Co2 haben wir übrigens trotz Energiewende mehr verbraucht,dafr habenwir paar Hundeertausend Vögel und Fledermäsuse geschreddert-gerade wurde auch verkündet das es viel weniger Vögel gibt als erwartet.Na woran liegt das?Könnte das daran liegen das die Vögel auch auf den Rapsfeldern nichts mehr zu fressen finden?

  35. Ich lebe nicht im Internet und bin, ich halte dies für mein unbestreitbares Recht, nur mittelmäßig an Politik interessiert. Ich habe weder Zeit noch Lust, öden Parlamentsdebatten, die eh keine Bedeutung für die Entscheidungen haben, zu verfolgen. Ich lesen keine Parteiprogramme und Talkshow finde ich lächerlich.
    Das alles ist nicht Besonders und die meisten von uns halten es -mehr oder weniger- genau so. Es geht auch aus Gründen der Lebensökonomie nicht anders.
    In meinem Verständnis haben Medien die Aufgabe -gegen Entgelt- mich zu informieren. Und das funktioniert nicht, wenn die lügen. Verdammt noch mal, es wird mir langsam zu viel. Ob Pirincis KZ-Rede, diese “Auswertung“ , dass Petry die größte Lügnerin in Talkshows ist, die Verbreitung der Forderung der AfD nach Hexenverbrennung. Das alles sind keine Missverständnisse, das sind Lügen. Und wenn sich hier zwei Kommentatoren darin gefallen, uns, die wir das vollkommen inakzeptabel finden, als AfD-Anhang abzutun, können sie es ja machen. In meinen Augen ist dies geistige Verwirrung. Lügen für die “gute Sache“? Nee jetzt.
    Die Lügner erzählen mir, was gut ist und was schlecht?

  36. Obwohl die dpa bereits am 11.05.2017 seit dem 18Uhr52 eine Korrektur gebracht hatte, sendete der SWR auch noch um 21Uhr45 erneut den gleichen Bericht (nun zum 3. Mal), ohne korrekt zu erwähnen, wie der Redebeitrag von Rainer Podeswa korrekt zu verstehen ist, nämlich als Zynismus an der Klimschutzpolitik aller links-grün gerichteten Parteien.

    https://youtu.be/Szn3Eff-AeE

    Und jeder sollte sich auch darüber historisch im Klaren sein. In Deutschland politisch „eingefädelt“ wurde die dubiose Klimaschutz-Politik im Jahr 1987 (!) von CDU/CSU und FDP. Die GRÜNEN sind (zusammen mit der SPD) seit 1998 nur „Mitläufer“. Es hilft in den Archiven beim Deutschen Bundestag zu stöbern.

  37. Ich möchte nicht, dass solche blödsinnigen Unwahrheiten über die AfD verbreitet werden. Warum ich das nicht möchte? Weil ich die AfD hasse. Ich will nicht, dass ein Politiker, der totalen Blödsinn in einer Debatte verzapft, diese Debatte auch noch mehrfach ausschlachten kann, weil die Medienschaffenden die darüber berichten so blöd sind und dieses Spiel mitspielen. Die AfD konnte sich darüber echauffieren, dass sie falsch wiedergegeben wurden, was ihnen und ihrem Heulsusenklientel garantiert nicht schadet.
    Hätte man sich darüber aufgeregt, dass die AfD die Grünen mit der Inquisition (und Stalin) vergleicht hätte man da nicht auch was draus machen können? Und es wäre richtig gewesen. Aber unter „gefordertem Massenmord“ scheinen es einige Medien ja nicht mehr zu machen.

    @18 (Andreas Müller): In dem verlinkten Text sehe ich gar nichts von Todesdrohungen. Könnte es sein, dass Sie das absichtlich missverstanden haben, damit Sie sich besser aufregen können? Und sind Sie damit vielleicht nicht besser als die bösen Medien, die Sie angreifen wollen?
    Denn: Von der Androhung der körperlichen Gewalt mal abgesehen sehe ich dort nur legitime Dinge, die man nun mal gegen ein Wirtschaftsunternehmen vorbringen kann. Ein Boykottaufruf ist auch ein demokratisches Mittel, Demokratie beschränkt sich nicht nur auf Quatschen und Wählen.

  38. @ Daarin #42
    “ In dem verlinkten Text sehe ich gar nichts von Todesdrohungen.“
    Da haben Sie Recht. Diese Aussage der Chefredakteurin finden Sie hier:
    „Ich wurde am Telefon direkt körperlich bedroht, so in der Art: Pass auf, dass dir nicht mal was beim Radfahren passiert.“
    Auch da kann man natürlich noch streiten, ob Tod oder „nur“ eine (unkalkulierbare) Verletzung angedroht wird. Wenn es keine Lüge oder Aufschneiderei ist, eine erfahrungsgemäß notwendige Einschränkung, bleibt es aber eine maßlose Drohung mit Gewalt.

  39. @Martina Rennekamp: Ich weiß nicht, was an den SWR-Beiträgen skandalös sein soll. Sie zeigen den „Hexenhammer“-Vergleich Podeswas nicht verkürzt, sondern mitsamt dem wichtigen nächsten Satz, der (soweit es die ungelenke Rhetorik des Redners zulässt) klarmacht, worum es ihm geht: Er vergleicht Maßnahmen gegen den Klimawandel heute mit den vermeintlichen Maßnahmen damals: die Hexenverbrennung.

    Die von ihnen verlinkten Beiträge entstellen die Rede des AfD-Mannes nicht, sondern geben sie richtig wieder.

  40. @Stefan Niggemeier
    Das „Skandalöse“ an den SWR-Beiträge ist das „Verschweigen“ der Kritik, die in dem Zynismus des Vergleichs mit dem „Hexenhammer“ liegt, die Podeswa versucht hat rüberzubringen. Ich stimme mit Ihnen überein, dass die Rhethorik von Podeswa ungeschickt und unklar gewesen ist. Trotzdem: Die SWR-Beiträge und insbesondere die jeweiligen Anmoderationen – stellen sich eindeutig auf die Seite der Altparteien und stellen Behauptungen über den angeblich „menschgemachten Klimawandel“ auf, die nachweislich nicht den wissenschaftlich-anerkannten Tatsachen entsprechen.

    Und noch in der SWR-Sendung ab 19Uhr30 spricht die männliche Anmoderation eindeutig davon, dass Podeswa angeblich in seiner Rede die Lektüre des Hexenhammers EMPFOHLEN (!) hätte.

    Auch die anderen beiden Anmoderationen erzeugen zumindest beim Zuschauer eine ähnliche Suggestion, wenn auch allerdings dort das Wort „Empfehlung“ nicht wörtlich verwendet wird.

    Alle drei Anmoderationen hätten m.E. erwähnen müssen, das Podeswa einen zynischen Vergleich verwendet hat, um damit auf die ausufernde, haltlose, wissenschaftsleere Klimaschutzpolitik der links-grün-lastigen Altparteien aufmerksam zu machen. Aber das kommt weder in den Anmoderationen zum Ausdruck, noch in dem TV-Beitrag selbst.

  41. @Martina Rennekamp: Sie und die AfD stehen in Sachen Klimawandel nicht auf Seiten der Wissenschaft, aber lassen wir das mal dahin gestellt: Der SWR bringt einen Ausschnitt aus der Rede, die die entscheidenden Sätze enthält. Der SWR sagt völlig korrekt, worauf sich dieser Vergleich bezieht. Dass er zynisch ist, ist doch klar: Podeswa vergleicht die Klimapolitik mit einem Massenmord, er nennt die Klimapolitik „öko-stalinistisch“ und „wahnhaft“, was im SWR zu hören ist. Und das Wort von der „Empfehlung“ kommt von Podeswa selbst. Er empfiehlt es ausdrücklich zur Lektüre – mutmaßlich, damit man die (vermeintlichen) Parallelen zu heute erkennt.

  42. @Stefan Niggemeier #46

    Diesen Satz von Ihnen finde ich schon sehr amüsant:

    „Sie und die AfD stehen in Sachen Klimawandel nicht auf Seiten der Wissenschaft“

    Wissen Sie, Herr Niggemeier, ich mache seit über 10 Jahren den Job, den Journalisten bei ARD, ZDF und beim SPIEGEL verweigern, und den auch Sie und Ihre linkslastigen medienkritischen Kollegen verweigern, Herr Niggemeier, nämlich, die Klima(folgen)forschung kritisch zu hinterfragen: Was erzählen uns z.B. die vornehmlich Herren in Potsdam beim PIK da eigentlich seit 25 Jahren? Ist das eigentlich seit 25 Jahren konsistent und logisch, was von dort seit 25 Jahren der Öffentlichkeit erzählt wird.

    Die Antwort ist NEIN !!

    Es lässt sich eindeutig durch einfachste Recherche in diversen Archiven nachweisen, dass durch das dubiose Institut in Potsdam die Öffentlichkeit nachweislich seit 25 Jahren über die Erderwärmung getäuscht wird.

    Aber das interessiert weder Journalisten beim ZDF, noch bei der ARD noch beim SPIEGEL. DER SPIEGEL steckt bei diesem Thema „Klimawandel“ ganz übel in der Glaubwürdigkeitssackgasse, wenn Sie in alten SPIEGEL-Heften seit den 1970er-Jahren recherchieren, Herr Niggemeier. Haben Sie das schon mal gemacht, Herr Niggemeier?

    Die Behauptungen von „damals“ mit „heute“ verglichen und prüfen, ob die Behauptungen von damals die heutigen Behauptungen ergänzen und auf einander aufbauen, oder sich doch in haarsträubender Weise widersprechen.

    Also bitte, Herr Niggemeier: Reden Sie beim Thema „Klimawandel“ bitte nicht von Wissenschaft, denn dann bekomme ich einen ganz dicken Hals.

    Wissen Sie, Herr Niggemeier, dass sogar die aktuellesten deutschen Schulbücher (!) belegen, dass es seit 150 Jahren nachweislich KEINEN GEFÄHRLICHEN KLimawandel gibt??

    Aber die angeblich „unabhängigen“ deutschen Journalisten wollen sich weiter von einer dubiosen politisierten Klimaschutz-Agenda an der Nase herumführen lassen, obwohl die Bevölkerung den Schwindel schon längst durchschaut und begriffen hat. Denn die dubiose Klima(folgen)forschung kann nach 25 Jahren offenkundig ihre eigenen Lügen nicht mehr verwalten. Die unzählbaren Widersprüche fliegen den „hohen Herren“ im Potsdam gegenwärtig heftig um die Ohren, und es ist mehr als peinlich, dass die teuer bezahlten Journalisten bei ARD und ZDF (und beim SPIEGEL) diese deutlich-sichtbaren Widersprüche bis heute nicht sehen wollen.

  43. @ Martina Rennekamp #47
    Ein Tipp: Es lohnt sich nicht, darüber zu diskutieren, ob der menschengemachte Klimawandel in dem behaupteten Ausmaß erwiesen ist. Das ist eine Debatte, die zu nichts führen kann.
    Es reicht völlig aus, die Ergebnisse der Klimaschutzpolitik ins Fadenkreuz zu nehmen. Da ist der Befund recht eindeutig: außer Spesen nichts gewesen. Der Klimagipfel von Heiligendamm ist jetzt 10 (!) Jahre her. Zahllose Politiker haben sich mit Klima-Blabla gute Images gebastelt, während sie mit fetten Limousinen oder massenhaften Flugmeilen kräftig CO2 rausgepustet haben, aber eben weniger als Nichts bewirkt. Gerade unsere Mutter Theresa 2.0, im Nebenberuf auch Chef-Klimaretterin, ist immer wieder einmal dadurch aufgefallen, dass sie die deutsche Autoindustrie vor CO2-Normen geschützt hat. Auch die deutsche Energiewende hat praktisch keine positiven Ziele erreicht. Gerade der CO2-Ausstoß ist eben nicht zurückgegangen. Warum sollte eine Politik, die in 5 Jahren nichts bewirkt hat, in den nächsten 15 Jahren positiv wirken? Das muss erst einmal einer erklären, gerade dann, wenn es für arme Schlucker richtig teuer ist. Es gibt da massenhaft Ansatzpunkte, um die Klimapriester an ihren eigenen Masstäben zu messen. Auf diesem Feld kann man richtig leicht Beute machen und muss sich dafür noch nicht einmal mit Umweltfrevlern verbünden.

  44. #48 Andreas Müller

    Zitat:
    „Es gibt da massenhaft Ansatzpunkte, um die Klimapriester an ihren eigenen Masstäben zu messen. Auf diesem Feld kann man richtig leicht Beute machen und muss sich dafür noch nicht einmal mit Umweltfrevlern verbünden.“

    Genau DAS meinte ich ja. Das müsste ja eigentlich die Aufgabe von „unab hängigen“ Journalisten sein. Aber stattdessen singen ALLE das hohe Lied der „Klimapriester“, ohne erkennen zu wollen, wie sie von Schellnhuber & Co verar…t werden.

  45. @ Martina Rennekamp #49
    Es gibt wenige unabhängige Journalisten. Stefan Niggemeier leistet sich ein erfreuliches Maß an Unabhängigkeit, was man auch einmal lobend erwähnen sollte :-). Aber man darf von niemandem Wunder erwarten.
    Es braucht gute Reden. Dafür sind Parlamentarier eigentlich da: Dinge politisch (be-)greifbar machen und auf den Punkt bringen. Nicht: pseudowissenschaftliche Vorträge halten und sich in Pfade versteigen, auf denen man dann die Bergwacht braucht oder von den Geiern gefressen wird.
    Vergleichen Sie mal diese Rede von vor fast einem Jahr mit der Podeswa-Rede. Die Rede war einfach und wirksam, praktisch immun gegen jeden Fake-News-Versuch. Bei dem Knaller habe ich auch gesagt: Toll, dass dieser Königer im Landtag sitzt und locker flockig das vorführt und rüberbringt, was viele denken. Der Mann ist cool und witzig, also eher harmlos.
    Das Gejammer über die schlechte Behandlung der AfD ist deshalb überzogen. Der Laden leidet an hausgemachten Problemen, unter anderem am zu schnellen Erfolg mit vielen neuen Leuten, die jetzt erst einmal ungeschickt herumwerkeln (wie Podeswa) oder mutmaßlich erheblich Bedenklicherem (wie Höcke). Nicht unser Bier: die sollen ihren Laden auf Vordermann bringen, wenn sie auch morgen noch Stimmen bekommen wollen.

  46. @43, Andreas Müller: Wenn Sie sich hinstellen und eine unspezifische Gewaltandrohung mit einer Todesdrohung gleich setzen sind Sie in diesem Fall auf jeden Fall eher Teil des Problems als Teil der Lösung. Ist mir schon klar, Todesdrohung klingt einfach besser… ach ja, „fordert Hexenverbrennung“ klingt auch besser.

    @Martina Rennekamp: Sie reden die ganze Zeit davon, man solle doch in dieses oder jenes Archiv rein kucken und dann sehe man schon alles. Also zu deutsch: Ich soll Ihre Argumente nachschauen um zu bemerken, dass Sie recht haben. Was für mich bedeutet: Sie haben weder Argumente noch recht, sonst könnten Sie diese Argumente ja aufschreiben. Aber ich weiß schon wie das jetzt weiter geht. Jedenfalls ein valides wissenschaftliches Argument und nicht nur bloße Behauptungen (aufgrund des Spiegels auch noch) würde mich stark überraschen.

  47. #51 Daarin
    @niggi kennt die Argumente, die ich meine !!
    Ich/wir sind es leid, die Argumente zum x-ten mal konkret zu wiederholen!! Die einschlägigen Argumente sind auch nachweislich der ARD, dem ZDF und DEM SPIEGEL bekannt. Norbert Bolz hatte sich am 01.05.2017 bei „Peter Hahne“ im ZDF sehr fundiert und korrekt zu dem Glaubwürdigkeits-Problem des deutschen Journalismus geäussert. Norbert Bolz hatte auch gesagt, dass das Wort „Lügenpresse“ der falsche Ausdruck ist, der das Problem nicht korrekt beschreibt. Dem war eigentlich bis zum 11.05. nix hinzufügen, bis der aktuelle „Fall Podeswa“ der These von Norbert Bolz eigentlich Lügen gestraft hat.

  48. Manche Postings tragen vermutlich ehreblich zum Klimawandel bei.

    Unterm Strich, ich habe keine Informationen gefunden, dass Frau Rennekamp wirklich als Wissenschaftlerin entsprechend tätig ist. Gefunden habe ich obskure Facebook-Einträge. Das ist nicht, was ich mir unter „Job“ vorstelle, das ist aber, was AfD und Pegida unter Aufklärung verstehen: das Netz mit unbelegten Aussagen vollrümpeln.

    Herr Müller steigt natürlich darauf ein, es lohne nicht, darüber zu reden.

    Man muss etwas nur lange genug leugnen, dann geht es weg. Wie Krebs.

  49. #53 Stefan Pannor
    Schön, wie Sie die Kritik am deutschen Journalismus unfreiwillig bestätigt haben. Es ist eben das Problem des Journalismus „Facebook“ u.a. als seriöse Quelle anzusehen. Ich kann Ihnen stattdessen versichern, dass ich mich bei meinem Recherchen, nur auf Quellen der offiziellen Klima(folgen)forschung berufe. Für die dadurch aufgezeigten Widersprüche bin nicht ICH verantwortlich, sondern die offizielle Klima(folgen)forschung. Ich bin nur die Journalistin, die auf diese Widersprüche hinweist, zu der ARD, ZDF und SPIEGEL nicht mehr fähig sind.

  50. @Andreas Müller, #48:
    „Gerade der CO2-Ausstoß ist eben nicht zurückgegangen.“ ist jetzt nur ein Argument gegen die Klimapolitik der Bundesregierung.
    Es ist kein Argument gegen die geplante Klimapolitik der Grünen oder ein Indiz, wie hoch der menschliche Anteil des Klimawandels ist.
    Wieso es nebenbei gefragt schlecht sein soll, energiesparende Autos zu bauen, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Arbeitsplatzverluste in Saudi-Arabien?

    @Martina Renneklamp, allg.:
    Es sind nicht nur Leute aus Potsdam, die über den Klimawandel forschen.
    Dass man inzwischen durch die Nordwestpassage fahren kann, ist ja an sich nicht schlimm, aber was soll das sein, wenn nicht der Klimawandel?

  51. @Frau Renneklamp, #54:
    Nachtrag: wer ist bitte die „offizielle“ Klima(folgen)forschung, und wer die inoffizielle?
    Dass unterschiedliche Wissenschaftler zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, ist ja nichts neues. Wenn unterschiedliche Historiker zu unterschiedlichen Daten kommen, wann eine bestimmte historische Person geboren oder gestorben ist, folgern Sie dann daraus, dass es die fragliche Person nie gegeben hat?

  52. @52 Martina Rennekamp: Schön dass Herr Niggemeier die Argumente kennt. Anzuerkennen scheint er sie nicht. Und da sie sich zu fein sind ihre Behauptungen zu untermauern kann ich nur noch sagen: ‚Wir‘ sind es leid, dauernd unbegründeten Quatsch zu lesen zu dem nicht mal Argumente kommen.

  53. @ Daarin #51
    „eine unspezifische Gewaltandrohung“
    Das ist eine schlimme Verharmlosung. Und nicht vergessen: diese spezifische Gewaltandrohung richtete sich gegen eine Kneipenmitarbeiterin / Journalistin, die eine Diskussionsplattform für alle Kandidaten im Kiez organisieren wollte. Auch echte Gewalt gegen Andersdenkende ist hierzulande inzwischen Alltag.

    @ Mycroft #55
    „ein Argument gegen die Klimapolitik der Bundesregierung…“
    Richtig.
    „Wieso es nebenbei gefragt schlecht sein soll, energiesparende Autos zu bauen…“
    Kommt nicht von mir, ich bin immer für Effizienz. Wenn die Grünen allerdings wieder anfangen, technische Lösungen (nur noch Elektroantrieb ab 2030) vorzuschreiben, gehe ich als Physiker schon wieder auf die Barrikaden. Woher wissen die, was bis 2030 das Beste ist? Wiese überlassen die das nicht dem Wettbewerb um die beste Lösung, statt wieder mit Detailvorschriften und Subventionen eine ganz bestimmte zu erzwingen? Das könnte so umweltfreundlich und wirtschaftlich werden wie die Biogasproduktion mit Mais und Biospritproduktion mit Palmöl (E10-Quatsch). Was da in den letzten Jahren mit dem Geld anderer und der Macht des Staates an Fehlentwicklungen erzwungen wurde, ist einen Streit absolut wert. Gerade auch die Grünen haben kein Patent auf technische, ökologische und ökonomische Lösungen. Die müssen schon aushalten, dass man ihre Ideen bestreitet.

  54. „Ich bin nur die Journalistin“

    Ich bin sehr beeindruckt vom Fachwissen der Frau Rennekamp. Wo darf ich mehr aus ihrer Feder lesen, für welches Medium arbeitet die Dame? Frau Rennekamp, mögen Sie mir vielleicht mehr Infos dazu geben? Danke im Voraus!

  55. @Andreas Müller, #59,
    von Ihnen kam das Argument nicht, aber da die meisten Klimaschutz-Maßnahmen tatsächlich aus „mehr Effizienz“ bestehen (sollten) und „mehr Effizienz“ selbst dann gut ist, wenn der Klimawandel völlig vom Menschen unabhängig wäre, sehe ich erstmal kein Problem in Klimaschutz-Maßnahmen. Und – und da widerspreche ich Ihnen – nur durch Wettbewerb kriegt man nicht das effektivste, sondern das am billigsten herstellbare, also ganz ohne staatliche Aufsicht geht es nicht.
    Dass nicht jede Klimaschutz-Maßnahme besonders effektiv ist, geschenkt.
    Frau Rennekamp (sorry für das l vorhin) argumentiert aber, wie ich sie verstehe, dass es Klimawandel sowieso nicht gäbe, weil sich Wissenschaftler nicht in Allem einig sind, und dass deshalb Klimaschutz-Maßnahmen falsch seien (oder so ähnlich). Worunter ja auch effektivere Autos fallen würden.

  56. #60 Thomas

    Ich bin Teil eines „Teams“.
    Sie werden von mir keine schriftliche Publikation finden.
    Wer hat denn gesagt, dass man für ein Medium immer „eine Feder“ braucht? Visuell lässt sich Vieles viel klarer und deutlicher erklären.

  57. Es ist richtig, bestimmte Medien zu kritisieren, denn sie haben über die Rede des AfD-Abgeordneten P. wahrheitswidrig berichtet. Das muss medienkritisch offengelegt werden.
    Seit Ende des 19. Jahrhunderts bzw. seit Beginn des 20. Jahrhunderts gibt es jene These, dass die Kohlenstoffverbrennung zur Erwärmung beitragen werde. A. Russel Wallace, Des Menschen Stellung im Weltall, 1903, war einer der ersten. Den weiteren Verlauf hat T. Flannery, Wir Wettermacher, 2005, dargestellt. Jede wissenschaftliche Auffassung ist fallibilistisch zu behandeln, sie kann auch falsch sein. H. Jonas hat in seinem „Prinzip Verantwortung“, 1982ff, dafür argumentiert, dass es sittlich geboten sei, so zu handeln, als ob solche als möglich erkannten Risiken eintreten würden, um ihr Eintreten zu verhindern. Manchmal sieht man schon, dass bestimmte Risiken eingetreten sind, wie die beiden GAUs in der Ukraine und in Japan belegen.
    Insofern sollte Frau Rennekamp @ 54 u. ö. ihre Argumente einmal in einem Institut für Umweltphysik z. B. hier in Heidelberg oder in Mainz vortragen. Das sind die Foren, wo Butter bei die Fische gelegt werden muss. Wie gesagt, die Wissenschaft ist fallibilistisch, aber die meisten haben das Argument von Jonas für die mögliche Erderwärmung akzeptiert, dass man/frau so handeln müsse, als ob die Erderwärmung eintreten würde, um das zu verhindern. M. W. wird nirgendwo ernsthaft behauptet, dass es anders sei – das wäre gegenüber Menschen, die auf Inseln leben, die wg. des steigenden Meeresspiegels unterzugehen drohen fahrlässig. Und zugleich soll Frau R. Forschungsprogramm initiieren, die eine andere Erklärung bieten. Wohlgemerkt, Butter bei die Fische.
    Ob nun die Frostereignisse in BaWü tatsächlich mit dem Klimawandel zusammenhängen, ist davon noch einmal zu unterscheiden. Aber sowohl der Umwelt- als auch der Landwirtschaftsminister handeln m. E. im Sinne von Jonas, was der CDU hoch anzurechnen ist, denn zu Beginn der 1980er war das nicht selbstverständlich.
    Die AfD schwimmt nur auf der Welle, dass die These von der vor allem auf Kohlenstoffverbrennung beruhenden Erderwärmung auch falsch sein kann. Aber sie schweigt dazu, wie dramatische Änderungen wie die Erhöhung des Meeresspiegels mit den tödlichen Folgen für viele Menschen behandelt werden können.
    Was der Abgeordnete P. da gesagt hat, erinnert an die Weimarer Republik. Die Politik der grünschwarzen Regierung in BaWü folgt den Überlegungen Jonas‘. Kretschmann ist ja Philosoph. Das mit dem verbrecherischen Aberglauben des „Hexenhammers“ und den Massenmorden vor allem an Frauen zu vergleichen, hat m. E. „Stürmer“-Niveau. Natürlich ist der „Welt“ das zu hoch und zu langatmig zu erklären, was wir für Abgründe in BaWü erleben. Das zu verstehen und darzustellen, wäre „Qualitäts-Journalismus“!

  58. „Visuell lässt sich Vieles viel klarer und deutlicher erklären.“

    Achso, Frau Rennekamp hat nen Reichsbürgerkanal beim Schminktiphoster Youtube.

  59. Herr Niggemeier können Sie bitte die beiden fehlenden Kommentare (66 statt 64) freigeben.

  60. Wegen der „höflichen“ Anfragen hier nun ein paar einschlägige Recherche-Hinweise:

    https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/wp-content/uploads/2014/12/Bundestag_Enquetekommission_19900524_19901002_DritterBericht_Klima_Drs11_8030_farbe_S27_u_S29_15_5Grad_Treibhauseffekt_WMO1119_20130703.pdf

    https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/wp-content/uploads/2017/01/ZDF_Morgenmagazin_20170119_Stoewe_14_8Grad_15_5Grad_20170120.pdf

    Und:
    Auch ein aktuelles deutsches Schulbuch(!) aus dem Jahr 2016 belegt den Schwindel mit der angeblich gefährlichen Erderwärmung. Wer es nicht glaubt, hier recherchieren:

    https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/sensationell-schulbuch-belegt-schwindel-mit-globaler-erwaermung/

    Empfehlung:
    Auch die beiden AddOn-Videos #1 und #2 schauen. Das Addon-Video #3 ist in Vorbereitung. Denn wir haben mittlerweile noch mehr Schulbücher recherchiert, die den Schwindel mit der globalen Erderwärmung dokumentieren.

    Und wie gesagt:
    @Niggi kennt die Recherchen und schweigt dazu !!

    Hinweis:
    Weil grün-linken Journalisten zu unseren intensiv-recherchierten Argumenten nix einfällt, kommt entweder die „Nazi“Keule“ oder neuerdings auch die „Reichsbürger“-Keule. Diese „Nummer“ ist mittlerweile so abgestanden und peinlich wie ein schales Bier.

    Also bitte, bitte, werte Klima-Journalisten, liefert Argumente zur Sache, die unseren Argumenten halbwegs das Wasser reichen können. Wir wissen allerdings: Es wird schwierig für euch !!

  61. @Martina,

    nix Nazi, nix Reichsbürger, solche Keulen braucht man da nicht. Und glauben sie mit, bei den Klimaforschern sind auch genug CDU-Wähler dabei.

    Es geht hier nur um dumm oder nicht dumm. Und Argumente oder nicht Argumente. Sie haben keine Argumente, nur Luftblasen.

  62. @66 Frau Rennekamp

    Vielen Dank, Sie haben Ihre Haltung überdacht. Nur scheinen die Experimente schon am Ende des 19. Jahrhunderts eine andere Auffassung zur klimarelevanten Rolle der Kohlenstoffverbrennung andere Schlüsse nahegelegt haben, als das Manifest zur Kenntnis nimmt.
    Das Schweigen von @niggi könnte damit zusammenhängen, dass er sich von der wissenschaftlichen Plausibilität des Heiligenrother Manifests nicht hat recht überzeugen können. Jedenfalls mich nicht …

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