Mitgefühl – und dann? Die große, aber kurze Wirkung der Bilder aus Moria

Am liebsten würde ich hier nur 13.000 Ausrufezeichen hinschreiben. Eines für jeden Geflüchteten. 13.000 Gründe, um der EU ihren bigotten Friedensnobelpreis abzuerkennen. 13.000 Belege dafür, dass die sogenannte europäische Wertegemeinschaft auf Abschreckung setzt und den Tod von Menschen in Kauf nimmt, ihre Migrationspolitik von Naturelementen wie Meer, Feuer und Krankheit mitorganisieren lässt.

Wir schauen voller Entsetzen und Wut auf die Bilder aus Moria. „Das ist jenseits von Worten“, so beschreibt die WDR-Reporterin Isabel Schayani die Lage im griechischen Flüchtlingslager.

Gleichzeitig sind weder diese Entrüstung noch ihr Grund neu; es sind Menschenrechtsverletzungen mit Ansage. Alles ist bekannt. Die illegalen Pushbacks sind ein offenes Geheimnis. Das überfüllte Lager, das wie ein Massengrab voller Lebender vor sich hinexistiert, wird ignoriert und verdrängt wie ein unangenehmes Familiengeheimnis. Die mangelnde Wasserversorgung, die hygienischen Bedingungen, die interne Gewalt sind nicht erst plötzlich in der vergangenen Woche ausgebrochen.

Und das ist auch nicht das erste Feuer: Vor einem Jahr verbrannten eine Mutter und ein Kind, vermutlich ihr eigenes, bei einem Brand in Moria; im März starb ein sechsjähriges Mädchen bei einem weiteren Feuer.

Im vergangen Jahr hätte so vieles getan werden müssen, stattdessen gibt es jetzt wieder politische Bestürzung allerorts. Am frustrierendsten ist die Erkenntnis: Nicht das Leid bedingt eine Dringlichkeit, die Fotos des Leids tun es; nicht das Feuer schafft den politischen Druck, die Bilder des Brandes erzeugen ihn. Das Camp war schon immer eine Hölle auf Erden, nur sieht es jetzt in den Videos auch wie eine aus.

Wie kommt es, dass erst diese Eindrücke, auf die wir mit rechtschaffener Heftigkeit reagieren, uns derart alarmieren, wo uns die Probleme intellektuell und nachrichtlich längst bekannt sind?

Die Abbildbarkeit schafft ein medienwissenschaftlich unordentliches Gefühl: Empathie.

Bezogen auf die Nachrichten-Bilder hat Helene Joffe, Professorin für Psychologie an der Universität London, herausgearbeitet, dass insbesondere solche Bilder, wie wir sie aus Moria sehen, in ihrer Drastik und Personalisiertheit eine starke Verbundenheit und ein besonderes Einfühlungsvermögen hervorrufen.

Aber während diese neuen Bilder neues Mitgefühl freisetzen, muss man uns vorwerfen, dass das alte diesen Brand nicht verhindert hat. Warum ist die Empathie also, die wir doch auch schon bei den vergangenen Misständen empfanden, nicht produktiver gewesen? Wird oder ist es dieses Mal durch die Unausweichlichkeit der Bilder anders?

Wir können empathisch

An der Wahrhaftigkeit der empathischen Gefühle dürfte es nicht liegen. Der amerikanische Ökonom Jeremy Rifkin bezeichnet uns als „empathische Zivilisation“, eine Analyse, die er unter anderem auf der neurologischen Entdeckung der sogenannten Spiegelneuronen begründet. Neuronen, die im Gehirn die beobachteten Handlungen anderer so verarbeiteten, als hätte man sie selbst ausgeführt und die angeblich biologisch belegen, dass unser Gehirn zum Sich-Hineinversetzen konzipiert ist.

Doch als wollten Medien verhindern, in der nachrichtlichen Einordnung von dieser Empathie zu sehr überwältigt zu werden, flüchteten sich manche in die vermeintliche Ausgewogenheit des nüchtern gemeinten False-Balance-Journalismus. Obwohl ein Pro und Contra der humanitären Katastrophe ethisch und logisch nicht gerecht wird. (Warum das so ist, habe ich hier aufgeschrieben.)

Stumpft zu viel Empathie ab?

Die journalistische Angst vor der Empathie ist vielleicht nicht unbegründet. Folgt man dem französischen Psychiater Serge Tisseron, mündet mediatisiertes Leid in eine Selbstdistanzierung, weil man irgendwann nicht mehr prozessiert, was man sieht: Man stumpft ab. Die Bilder machen unempathisch.

Vor solch einem Abstumpfen hat auch der Filmemacher Harun Farocki bereits 1969 in seinem Kurzfilm „Nicht löschbares Feuer“ angesichts der Schrecken des Vietnamkriegs gewarnt:

„Wenn wir Ihnen Bilder von Napalmverletzungen zeigen, werden Sie die Augen verschließen. Zuerst werden Sie die Augen vor den Bildern verschließen. Dann werden Sie die Augen vor der Erinnerung daran verschließen. Dann werden Sie die Augen vor den Tatsachen verschließen. Dann werden Sie die Augen vor den Zusammenhängen verschließen.“

Laut Tisseron müssen wir uns in Anbetracht der Fülle der Bilder und der Wiederholungen solcher Begebenheiten immer wieder von Neuem in Empathie üben und uns selbst zu einer neuen Empfindsamkeit disziplinieren, wenn wir dem Leid anderer Menschen nicht emotionslos begegnen möchten.

Eine wesentliche Frage ist außerdem: Haben Nachrichtenbilder überhaupt die Aufgabe, Empathie zu erzeugen? Sie sollen doch nur abbilden, dokumentieren. In diesem Spannungsfeld befinden sich Kriegs- und Krisenreporter und -Fotografen schon immer; das wurde auch von Susan Sontag ihrem Buch „Das Leiden anderer betrachten“ schon eingehend verhandelt. Leid wird nicht gezeigt, um Mitgefühl zu erzeugen. Isabel Schayani und Anne Will veranschaulichten dies eindrucksvoll, als bei „Anne Will“ Betroffene in Moria selbst zu Wort kommen konnten. Dankbar bewunderte ich diesen vermeintlichen Ausbruch aus journalistischen Konventionen als Einbruch der Gegenwart in eine politische Talkshow.

Moria-Bilder zwischen Urlaubsfotos und Haustieren

Überhaupt: Die Bilder und Informationen über die Brände, über dieses Lager, das der „Dschungel“ genannt wird, über die Menschen auf der Straße, sie erreichen uns auf Instagram und Twitter inmitten von Schnappschüssen unserer Freunde, zwischen Urlauben und Haustieren, sie tauchen in der Timeline über Memes und unter „Sommerhaus der Stars“-Exegesen auf, sie drängen in unsere begrenzte Wirklichkeit, ohne dass wir bewusst in ein Nachrichtenmedium schauen müssen.

Vielleicht erzeugt genau diese direkte-indirekte Konfrontation im Strom anderer Dinge, dass wir ausschließlich Empathie oder zu viel Empathie empfinden. Doch beides ist nicht die richtige emotionale und kognitive Disposition, um längerfristig zu handeln. Wir helfen punktuell in diesem Moment der negativen Ergriffenheit – wir spenden, teilen, schreiben -, aber sobald die Brände gelöscht sind, verglimmt auch unser Wille, strukturell an den Problemen etwas zu ändern. War es bei Black Lives Matter nicht auch so?

Diese selbstkritische Frage stelle ich nicht, um in bequemen Zynismus zu verfallen („ja, dann machen wir halt gar nichts mehr!“) oder Spenden und jede Hilfe, jede geschenkte Aufmerksamkeit, zu bagatellisieren oder gar irgendwem das aufrichtige Bestreben nach Verbesserung abzusprechen. Ich stelle sie, um zu ergründen, warum wir nur eine kurze emotionale Aufmerksamkeitsspanne zu haben scheinen.

Rationales Mitgefühl statt Empathie

Vielleicht ist Empathie gar nicht so hilfreich, wie wir intuitiv annehmen. Das behauptet zumindest Kognitionspsychologe Paul Bloom der Universität Yale, der Einfühlungsvermögen nicht als konstruktivstes Gefühl für Handeln wahrnimmt. Er spricht sich wissenschaftlich tatsächlich gegen die Empathie aus.

Sie sei zu situativ, in ihrer Zuneigung auch selektiv, gleichzeitig geht es bei der Empathie auch um das eigene Befinden, es sei gleichermaßen ein überraschend egoistisches Gefühl. „Das könnte ich sein“, das Credo der Empathie, kanalisiert das Leid des Anderen auch in eine eigene existenzielle und egozentrische Angst. Diese durch Nachrichtenbilder getriggerte Empathie sieht also erst den Anderen, spürt dann das Ich, aber fühlt nicht das Wir.

Dem stellt Bloom eine Art rationales Mitgefühl gegenüber, von dem er glaubt, dass es produktiver ist, weil es nicht verlangt, dass wir uns in die Lage einer anderen Person versetzen, um mit ihr zu fühlen.

Susan Sontag schrieb dazu:

„Wo es um das Betrachten des Leidens anderer geht, sollte man kein ‚Wir‘ als selbstverständlich voraussetzen.“

Was wir also brauchen, könnte dieses rationale Mitgefühl, nein besser, ein rationales Wir-Gefühl sein. Jedoch nicht das ökonomische, in Hoodies gewobene Zwölf-Sterne-Wir-Gefühl einer sich abschottenden Union, deren Humanismus nur für die Mitglieder gilt, die zufällig das kontinentale Bingo gewonnen haben.

Nein, eine echte Wertegemeinschaft wäre die EU erst, wenn endlich auch die Anderen zum Wir gehören, die momentan unter der höheren Gewalt dieser bislang wertearmen Gemeinschaft leiden müssen. Solange Europas Grenzen brennen, bleibt die europäische Idee erloschen.

17 Kommentare

  1. Wichtiges Thema – vielleicht eines der wichtigsten überhaupt! Danke für den inhaltlich und sprachlich gelungenen Artikel und vor allem den Link zu Bloom.

  2. „Vielleicht ist Empathie gar nicht so hilfreich, wie wir intuitiv annehmen.“ No Shit, Sherlock.

    Ich bin es inzwischen leid, wie oft „Empathie“ als Synonym zu „Hilfsbereitschaft“ verwendet wird. Das ist es nicht. Empathie heißt „Einfühlungsvermögen“. Es ist weder hinreichende noch notwendige Voraussetzung für Hilfsbereitschaft. Man kann Empathie auch einsetzen, um andere zu verletzen.

    „Empathie“ wäre ein Kandidat für die Rubrik „Hasswort“.

    Aus den in der Kolumne genannten Gründen und noch ein paar anderen, danke dafür.

  3. Staatliches Handeln ist an Recht und Gesetz gebunden.
    Auf welcher Grundlage sollen diese Menschen hier in Deutschland angesiedelt werden?

  4. Ein weiterer Kandidat für das Hasswort wäre „Wertegemeinschaft“. Klingt nach Kirchentag und hat keinen greifbaren Sinn. Dass „die Anderen“ zum „Wir“ gehören sollten, ist einerseits eine große Utopie (die von der geeinten Menschheit), andererseits wohlfeil, solange sie sich praktisch immer nur auf die bezieht, die es bis an die Grenzen Europas geschafft haben.

    Natürlich kann Europa so etwas wie Moria moralisch nicht dauerhaft durchhalten. Da ist konkrete Hilfe nötig. Dass „die anderen“ Milliarden aber durch Migration zum „Wir“ stoßen könnten – das ist eine Illusion, die in weiten Teilen der Linken inzwischen die Grenze zum Selbstbetrug überschritten hat.

    Ich mag „No Border, no Nation!“ als Traum von einer Sache (vgl. John Lennon, Imagine). Wie man dort aber hinkommt, weiß ich nicht. Massenhafte Wanderung in die westlichen Metropolen wird als globale Lösung kaum funktionieren – so sehr ich es auch jedem einzelnen Einwanderer gönne, dass er hier Fuß fasst und sein Ding macht.

  5. Ich fände es hilfreich, wenn jenseits von linken Träumereien und rechtem Hass der harte Boden der Tatsachen mal wieder unter den Füßen gespürt würde: Weder besteht eine irgendwie geartete rechtliche Grundlage für die Aufnahme dieser Menschen hier bei uns, noch kann das die dauerhafte Perspektive sein: Menschen aus den immer mehr und immer größer werdenden Krisenherden hier bei uns aufzunehmen.

    Es gibt einen Unterschied zwischen humanitärem Anspruch und rechtlicher und politischer Machbarkeit. Menschen aus Moria hier bei uns, und dann Menschen aus dem nächsten Moria hier bei uns, und das in einer Zeit, in der unser Staat eh schon im Vorgriff auf die kommenden Generationen lebt: Das machen die Wähler*innen nicht mehr mit, fürchte ich.

    Die blaubraunen freuen sich jetzt schon auf den Moment, wo sie das zum Wahlkampfthema machen können.

  6. Das „Wir“ irritiert mich. Zum Einen habe ich nach dem Brand nicht mehr oder weniger Bilder zu Moria gesehen als zuvor, ich benutze kein Instagram und ich hab auch keine Journalisten auf Twitter abonniert. Klar habe ich mitbekommen, dass es dort gebrannt hat und von verschiedenen Seiten, allen voran der SPD (ich war eingetreten und verfolge Diverse Newsletter), die im März noch gegen die Aufnahme gestimmt hat, Aufnahmeforderungen für Moria-Flüchtlinge gestellt werden. Aber ansonsten fühle ich mich nicht als Teil einer Gruppe von Leuten, die sich jetzt gegenseitig in Betroffenheitsbekundungen zu übertreffen versucht.

    Zweitens fühle ich mich nicht als Teil einer Gruppe, die an den Zuständen etwas ändern kann und jetzt plötzlich erkannt hat, dass sie das auch tun sollte. Bei Frau El Ouassil klingt es so, als ob die kollektive Empörung tatsächlich etwas bewirken kann und deswegen sogar wünschenswert ist. So viel Macht traue ich den Bildern und den Onlinemenschen nicht zu. Das wird jetzt ein oder zwei Wochen die Schlagzeilen beherrschen und dann kommt das nächste Thema, was ein paar Wochen lang durch Twitter gejagt wird.

    Die plötzliche Erkenntnis des menschlichen Leids klingt für mich auch etwas naiv. Ich brauche keinen Ausnahmezustand in einem Flüchtlingslager, um die Unmenschlichkeit der EU anzuerkennen. Wenn es nicht Moria ist, dann Lampedusa, Ceuta, Syrien, oder Menschen aus den ärmsten Ländern der Welt, deren Motivation hier als „Wirtschaftsflüchtlinge“ abgewertet wird. Frontex, Seebrücke, die Deals mit Libyen, Ungarn, der Türkei, alles ist doch nicht neu. Ist das im journalistischen Twitter-„wir“ so neu, dass diese Bilder jetzt die ganze Bewertung ändern?

    Das deutsche wie auch das europäische Wirtschaftssystem braucht Flüchtlinge nicht und das lässt man sie an allen Ecken spüren. Das ist keine persönlich-moralische Entscheidung, sondern objektive marktwirtschaftliche Realität. Die Frage ist nur, wie damit umgegangen wird, von Politik und Bevölkerung. Rechte Parteien tendieren dazu, die Verwertungslogik anzunehmen und Flüchtlinge abzuschrecken oder umzubringen. Linke Parteien verlieren sich in der Lüge, die moralisch gebotene Humanität wäre mit der Verwertungslogik vereinbar und es fehle nur der Wille.

    Aber eine Revolution und ein anderes System, was diese Verwertungslogik aufhebt, ist nicht in Sicht. Deshalb sind alle Aktionen wie mal ein paar besonders schutzbedürftige aufzunehmen, nur ein Tropfen auf den heißen Stein zur Beruhigung des eigenen Gewissens, damit sich gute EU-Bürger der Illusion hingeben können, dass die EU eine Wertegemeinschaft des Humanismus sei. Im Gegenteil, Humanismus muss jeden Tag aufs neue *gegen* die Spielregeln der EU erkämpft werden. Nur weil deutscher Nationalismus durch EU-Nationalismus ersetzt wurde, ist er dadurch nicht weniger menschenverachtend geworden.

    Wie ein Genosse auf facebook es treffend polemisch formuliert hat: „Wenn man es (Hallo VOLT!) für eine einleuchtende Idee hält, auf einer Demo zu den Ereignissen von Moria und den Morden im Mittelmeer eine EU-Flagge zu schwenken, hält man es wohl auch für naheliegend, mit Hakenkreuzflagge gegen NSU und Rechtsruck zu demonstrieren?“

  7. „Ich fände es hilfreich, wenn jenseits von linken Träumereien und rechtem Hass der harte Boden der Tatsachen mal wieder unter den Füßen gespürt würde: Weder besteht eine irgendwie geartete rechtliche Grundlage für die Aufnahme dieser Menschen hier bei uns, noch kann das die dauerhafte Perspektive sein: Menschen aus den immer mehr und immer größer werdenden Krisenherden hier bei uns aufzunehmen.“

    Warum muss ich bei solchen Worten immer an die Irrfahrt der St. Louis denken?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Irrfahrt_der_St._Louis

  8. Ich mag „No Border, no Nation!“ als Traum von einer Sache (vgl. John Lennon, Imagine).

    Es sind wenige, doch einige nichtkorrumpierte Linke gibt es noch.
    Ein Kommentar der Roten Fahne zu No Border, no Nation!:
    https://rotefahne.eu/2013/10/no-border-no-nation-neue-marketing-imperialismus/

    … so sehr ich es auch jedem einzelnen Einwanderer gönne, dass er hier Fuß fasst und sein Ding macht.

    Man könnte sich auch mal mit der Frage beschäftigen, warum die Muslime unbedingt in den furchtbaren Ländern der islamophoben Ungläubigen „ihr Ding“ machen wollen.
    Können die es nicht mal in einem islamischen Land versuchen?

  9. Warum muss ich bei solchen Worten immer an die Irrfahrt der St. Louis denken?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Irrfahrt_der_St._Louis

    Jetzt noch ein kleiner Schritt, und wir sind endlich da, wo die Merkelgläubigen sich am wohlsten fühlen: Auschwitz.
    Logisch, zur Sache haben die nichts petto, deshalb können die nicht anders, die müssen alles auf ihr Universal-, ihr einziges „Argument“ biegen: Nazis raus!

  10. „Man könnte sich auch mal mit der Frage beschäftigen, warum die Muslime unbedingt in den furchtbaren Ländern der islamophoben Ungläubigen „ihr Ding“ machen wollen.“
    Schon mal auf die Idee gekommen, dass das 1. nicht alles Moslems sind, dass es 2. gerade unter den radikal-islamischen Staaten oder Möchtergernstaaten die Moslems, die die falsche Konfession haben, am härtesten verfolgt werden?
    Nur so als Arbeitshypothese.

  11. Sorry aber ich halte die Wortklauberei um Empathie, rationales Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, etc. für, naja, realitätsfern.
    Am Ende spielt immer die kleinste Violine der Welt.
    Hilfsorganisationen benötigen Spenden – Von SeaWatch bis zur provinziellen Flüchtlingshilfe.
    Die Spendenbereitschaft steigt mit Intensität der Berichterstattung über Leid und Not, so zynisch das auch klingt.
    Der durchschnittliche Webergriller muss regelmäßig daran erinnert werden, wie gut es ihm eigentlich geht.

  12. „Es sind wenige, doch einige nichtkorrumpierte Linke gibt es noch.
    Ein Kommentar der Roten Fahne zu No Border, no Nation!:
    https://rotefahne.eu/2013/10/no-border-no-nation-neue-marketing-imperialismus/

    Die durchaus im röhmschen Sinne sozialnationale RF mit ihrer antisemitischen Ausrichtung gefällt Rechtsextremen aus genau diesen Gründen stets gut.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/sicherheitskonferenz-unter-falscher-flagge-1.3382327

  13. „Jetzt noch ein kleiner Schritt, und wir sind endlich da, wo die Merkelgläubigen sich am wohlsten fühlen: Auschwitz.“

    Die Doppeldeutigkeit dieses Satzes wird Ihnen einen inneren Reichsparteitag beschert haben, da bin ich sicher.

    Mal sehen, ob dem moderative Konsequenzen folgen.

  14. Ach, Stefan Pannor, das mit den moderativen Konsequenzen würde ich mir an Ihrer Stelle noch mal überlegen. Ich meine, wie viel bleibt denn von Ihnen übrig, wenn alles mit Nazis und Auschwitz wegmoderiert wird?
    Sie sind doch derjenige, der alles auf diese Ebene bringt. Schon vergessen?

  15. @Schnellinger

    Schon stark, wie sie all denen, die es hier mit vernünftiger Ausdrucksweise gegen Fix und Foxi versuchen, schön von hinten die Beine wegziehen.

    Nur Dummheit, oder steckt da was anderes hinter?

  16. Der FickundFascho braucht einfach mal so 1-2 Arthur-Harris-Bomberstaffeln. Anders lernt solches Pack es nicht.

    Jawoll, mein Führer!

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