Gefälschte Bilder

Maduro-Verhaftung: Wenn Redaktionen der KI-Flut nicht gewachsen sind

Vom US-Militärschlag gegen den venezolanischen Machthaber kursieren reihenweise gefälschte Bilder. Auch etablierte Medien brachten wohl KI-generiertes Material an prominenter Stelle. Wie es dazu kam – und was das für die Branche bedeutet.

Die Meldung bestimmte sofort die Schlagzeilen weltweit: Am vergangenen Wochenende brachten US-Elitesoldaten den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro gewaltsam in die Vereinigten Staaten, wo der Diktator jetzt wegen „Drogen-Terrorismus“ vor Gericht steht. Der Militärschlag in Caracas hat unmittelbar auch KI-Kreatoren animiert. Vor allem in einem Genre tobten sie sich aus: Tanz-Videos.

Schnell waren die sozialen Medien voller solcher Clips. In einem sieht man Maduro tanzend in einer Zelle, die er sich mit dem wegen Sexhandels verurteilten Rapper Sean „Diddy“ Combs teilt. In einem anderen Video tanzt er synchron mit dem oberkörperfreien Donald Trump im Oval Office. Hier ist schnell klar, dass es sich nicht um reale Filme, sondern um KI-Schöpfungen handelt.

Faktenchecks weisen auf zahlreiche Fake-Bilder hin

Schwieriger war das be…

1 Kommentare

  1. Ich habe da schon sehr große Zweifel dass KI-Fakes mit KI entlarvt werden sollen. Bin da zwar nicht so tief im Thema drin, aber es hört sich eher nach mehr Problemen an.
    Ich habe von einer Verifizierung von echten Bildern gehört mit einer Art digitalen Fingerabdruck. Das hört sich für mich zumindest sinnvoller an.
    Man sieht ja an dem Maduro Beispiel sehen, und es sich vielleicht auch denken, die Menge der Fake Bilder wird die originale um ein Vielfaches übersteigen.

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