EILMELDUNG

Übermedien wird 10!

Seit Januar 2016 decken wir Fehler und problematische Mechanismen in deutschen Medien auf und kritisieren sie. Inzwischen ist Übermedien eine feste Instanz in der Medienlandschaft. Wem wir das zu verdanken haben und wie alles begann, lesen Sie hier.
Die Zahl 10 als Luftballons mit Konfetti.

+++ Wir unterbrechen für eine wichtige Eilmeldung +++

Da sind wir ja endlich! Und gut, dass Sie auch da sind. Seit heute Morgen ist uebermedien.de auf Sendung. Ab jetzt werden Sie öfter von uns hören, wenn Sie wollen.

So begann das vor zehn Jahren. Mit dieser Eilmeldung und einer völlig unverfälschten Wortmeldung der „Tagesschau“ ging Übermedien am 13. Januar 2016 an den Start.

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Natürlich hatten wir auch erste Beiträge vorbereitet: Wir wunderten uns unter anderem über einen Deutschlandfunk-Moderator; wir fragten uns, wie es „Focus Online“ schafft, so viele schlechte Videos zu produzieren; und wir haben uns mit der Berichterstattung über die Kölner Silvesternacht befasst, die damals gerade zwei Wochen zurücklag. 

Ach, und ein Sack Reis war auch umgefallen.

Startseite von Übermedien.de aus dem Gründungsjahr 2016. Aufmacher ist ein Beitrag mit der Überschrift „Sack Reis umgefallen“, der parodiert, wie Medien Meldungen auf jeweils ihre Art bearbeiten.
Übermedien-Startseite von 2016Screenshot: Übermedien

Rund 3.300 Beiträge, über 350 Autor:innen

Seither ist Übermedien permanent gewachsen. Was im Kern als Projekt der Gründer Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz begann, ist längst ein etabliertes kleines Medienunternehmen mit vier festen Redakteur:innen und vielen freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Rund 3.300 Beiträge sind in zehn Jahren erschienen, verfasst von mehr als 350 Autorinnen und Autoren; mehr als 200 Menschen waren außerdem in unseren Podcasts zu Gast, um über ihre Sicht auf Medien zu sprechen.    

Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank! Ohne sie wäre Übermedien heute nicht das, was es ist: ein vielfältiges journalistisches Angebot, eine renommierte und (beinahe überall) beliebte Marke, ein Medienmagazin, das nicht nur in Medienhäusern wahrgenommen, zitiert und empfohlen wird, sondern auch über die Branche hinaus.

Das war immer unser Ziel: kein Magazin zu machen, das sich nur an Journalisten richtet, sondern an alle, die Medien nutzen und die Lust haben, mehr über deren Arbeitsweise zu erfahren. Das hat funktioniert: Übermedien ist inzwischen das führende Online-Magazin für Medienkritik in Deutschland, mit einer breiten Leserschaft.

Seit 10 Jahren unabhängig

Das verdanken wir vor allem unseren vielen Übonnent:innen, auch ihnen danken wir aus ganzem Herzen! Denn Übermedien gehört zu keinem Verlag oder Sender, Übermedien ist auch vom ersten Tag an werbefrei und erhält kein Geld von Unternehmen oder vom Staat. Es ist der Beweis, dass sich ein journalistisches Magazin unabhängig, also ausschließlich über Abonnements finanzieren lässt, und zwar nachhaltig.

Wir sind nur unseren (derzeit rund 6.900) Übonnent:innen verpflichtet, sonst niemandem. Für unabhängige Medienkritik, die klar benennt, was falsch läuft und sich ändern müsste, gibt es kaum ein besseres Fundament.

Unsere Übonnenten machen Übermedien möglich. Viele von ihnen unterstützen uns schon lange, und nicht nur, weil sie so alle Beiträge sofort lesen können und jeden Samstag unseren Abo-Newsletter „Das Thema am Wochenende“ bekommen, sondern weil sie Medienkritik, wie wir sie machen, unverzichtbar finden. Weil sie wollen, dass es Übermedien (weiterhin) gibt.

Die Übermedien-Redaktion: Boris Rosenkranz, Lisa Kräher, Annika Schneider, Alexander Graf (v.l.) Foto: Übermedien

Uns gibt das wiederum die Möglichkeit, nach jeweils einer Woche alle Beiträge frei zugänglich zu machen. So ist über die Jahre ein umfangreiches digitales Nachschlagewerk entstanden zur Entwicklung deutschsprachiger Medien: über ihre Versäumnisse und strukturellen Fehler, aber auch über gute journalistische Praxis. Wobei ausschweifendes Lob – zugegeben – nicht unsere Paradedisziplin ist.

Das Übermedien-Jubiläumsangebot 

„Wir wollen Medien besser kritisieren“, haben wir zu Beginn geschrieben. Das ist auch immer noch unser Leitsatz, im doppelten Sinne: Wir wollen Medien besser kritisieren als jene, die sie pauschal verurteilen, und in einer Qualität, wie wir sie als Leser oft vermisst haben; und wir wollen Medien mit unserer Kritik besser machen. Wir kritisieren Medien, weil wir sie lieben. Weil guter, ausgewogener Journalismus unabdingbar ist für eine demokratische Gesellschaft.

Das gilt es mehr denn je zu verteidigen. Politisch motivierte Angriffe auf die freie Presse haben in den vergangenen Jahren weltweit zugenommen. Der klassische Journalismus gerät immer mehr unter Druck. Wir haben, wenn nötig, Medien immer auch vor Angriffen und falschen Vorwürfen in Schutz genommen – und werden das weiterhin tun, gerade in dieser Zeit. Es braucht keine undifferenzierte, ideologische Medienkritik, sondern unabhängige, differenzierte – wie hier, bei Übermedien.

Für alle, die unsere Arbeit noch nicht finanziell unterstützen, haben wir anlässlich des 10. Geburtstags ein exklusives Jubiläumsangebot: Ein Übonnement gibt es für alle, die bis zum 3. Februar abonnieren, im ersten Jahr für nur 3,99 Euro pro Monat – das ist der Preis, mit dem wir vor zehn Jahren gestartet sind. Und auch, wenn wir viele treue Unterstützer haben: Jedes einzelne Abo zählt! Weil es uns eine Perspektive gibt, Sicherheit, Planbarkeit. Und die Grundlage, Übermedien weiterzuentwickeln.

Sich in der Flut medialer Angebote durchzusetzen und immer wieder neu um Aufmerksamkeit und Unterstützung zu buhlen, ist für ein Unternehmen unserer Größe nicht immer einfach. Deshalb: Machen Sie sich (und uns) ein Geschenk zu unserem Übiläum: Abonnieren Sie Übermedien! Damit wir stabil bleiben. Und damit Sie noch besser verstehen, wie Medien arbeiten – und weshalb das für uns alle entscheidend ist. Vielen Dank!

Und damit geben wir ab in die angeschlossenen Funkhäuser:

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