rbb missbilligt Einsatz von Jörg Thadeusz im CDU-Wahlkampf

Mit der Moderation einer CDU-Wahlkampfveranstaltung hat sich Moderator Jörg Thadeusz den Unmut des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) zugezogen. Dadurch, dass er im Gespräch mit der Spitzenkandidatin der Union ausdrücklich auf seine Tätigkeit für den Sender verwies, habe er gegen die Geschäftsordnung verstoßen.

„Die politische Unabhängigkeit von Jörg Thadeusz steht für den rbb außer Frage“, heißt es in einem Statement des Senders, „trotzdem missbilligen wir diesen Vorgang und haben ihm dies in aller Deutlichkeit übermittelt. Wir haben ihn auch gebeten, auf solche oder ähnliche Engagements mindestens in der verbleibenden Zeit bis zur Wahl zu verzichten, um die Fortsetzung seiner aktuellen Sendung ‚Fahrbereitschaft‘ am Dienstagabend im rbb nicht zu gefährden.“

Thadeusz hat beim „Tag der CDU im #fedidwgugl-Haus“ am vergangenen Samstag einen Talk mit Angela Merkel zum Thema „Wirtschaft, Wohlstand, gutes Leben – heute die Weichen für morgen stellen“ moderiert.

Er stellte sich im Gespräch mit den Worten vor:

„Meine Name ist Jörg Thadeusz. Ich arbeite hauptsächlich für den Rundfunk Berlin-Brandenburg. Und fahre im Moment mit den Spitzenpolitikern der kandidierenden Parteien im Auto. ‚Fahrbereitschaft‘. Gucken Sie sich das bitte an. Das war ein kleiner Programmhinweis, Frau Bundeskanzlerin.“

In der Geschäftsordnung des Senders wird genau ein solcher Bezug zum Sender bei politischen Aktivitäten untersagt. In Paragraph 28 wird den Mitarbeitern zwar das Recht eingeräumt, „sich außerhalb der dienstlichen Tätigkeit in politischen oder sonstigen interessenorientierten Vereinigungen zu engagieren und für sie zu werben“:

Jede Mitarbeiterin bzw. jeder Mitarbeiter hat jedoch zu vermeiden, dass der rbb hierdurch unmittelbar oder mittelbar mit politischen oder sonstigen Auseinandersetzungen, insbesondere Wahlkämpfen, in Verbindung gebracht wird. Bei öffentlichen Auftritten oder Aktionen für eine politische Partei oder sonstige Gruppierungen darf weder direkt noch indirekt auf die Zugehörigkeit zum rbb hingewiesen oder ein entsprechender Hinweis veranlasst oder zugelassen werden.

Das gilt ausdrücklich auch für freie Mitarbeiter wie Thadeusz.

Thadeusz‘ Wahlkampf-Auftritt hatte am Wochenende zu kritischen Nachfragen geführt. Vor allem der Webvideo-Journalist Tilo Jung warf ihm auf Twitter vor, dass der Ruf politischer Unabhängigkeit darunter leide, wenn ein öffentlich-rechtlicher Moderator von politischen Talkshows „für Parteishows gebucht werden kann“:

Thadeusz reagierte unwirsch auf die Kritik und wollte keinerlei Interessenskonflikt erkennen.

Doch durch die Art, wie er sich als rbb-Mitarbeiter vorstellte, verstieß er, wie der rbb auf Anfrage bestätigte, gegen die Vorschrift in der Geschäftsordnung.

Eine andere Vorgabe, über die im Zusammenhang mit Thadeusz‘ Auftritt diskutiert wurde, betrifft ihn jedoch nicht. Paragraph 28 legt auch fest, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des rbb „während eines Wahlkampfs für Europa-, Bundestags-, Landtags- oder Abgeordnetenhauswahlen in den sechs Wochen vor dem Wahltermin in keiner Rundfunksendung des rbb auftreten, wenn sie sich im jeweiligen Wahlkampf aktiv betätigen.“ Das betrifft konkret zum Beispiel den Kabarettisten Serdar Somuncu, dessen Sendung „Die blaue Stunde“ im Programm des rbb-Programms Radio Eins gerade pausieren muss, weil er für die Satirepartei „Die Partei“ kandidiert. Eine Moderation wie die von Thadeusz stellt aber wohl keine solche aktive Betätigung in einem Wahlkampf dar.

Hätte Thadeusz den Talk mit Angela Merkel moderiert, ohne in irgendeiner Weise auf seine Tätigkeit für den rbb zu verweisen, hätte der Sender seinen Auftritt wohl nicht missbilligt. Ob die Verantwortlichen darüber besonders glücklich gewesen wären, ist natürlich eine andere Frage.

Für den Sender ist es sicher nicht ideal, wenn ein programmprägendes Gesicht, das im Wahlkampf für den rbb politische Interviews mit Politikern führt, sich gleichzeitig von einer Partei dafür bezahlen lässt, bei Wahlkampf-Veranstaltungen aufzutreten. Verhindern könnte der Sender das bei einem freien Mitarbeiter wie Thadeusz aber nicht.

Bemerkenswert ist, in welchem Maß der Moderator in der Diskussion auf Twitter nicht einmal im Ansatz erkennen wollte, dass die Doppelrolle insbesondere im Wahlkampf problematisch sein könnte. Seinen Haupt-Kritiker Tilo Jung blockierte er schließlich.

[Offenlegung: Ich habe eine wöchentliche Kolumne auf Radio Eins.]

32 Kommentare

  1. Ich kann natürlich verstehen, dass rbb oder sonst ein Sender nicht mit einer bestimmten Partei assoziiert werden will, weil sich dann ja jede spätere Berichterstattung über diese Partei parteiisch „anfühlt“, aber gilt das dann nicht auch dann, wenn das ein bekanntes Gesicht ist, dass nicht nochmal extra erwähnt, bei welchem Sender es arbeitet?

    Oder ist das einfach eine Regelung, wo eine leicht erkennbare Grenze definiert wird, um spätere Haarspaltereien zu vermeiden?

  2. Ich kann da natürlich auch nur spekulieren, aber bei all solchen Regelungen spielt eine Rolle, dass man Leuten natürlich nicht untersagen darf, sich politisch zu engagieren. Das ist ein elementares Grundrecht in der Demokratie und gilt selbstverständlich auch für Prominente. Wenn man das erlauben will (muss!), und gleichzeitig Probleme für den Sender minimieren, kommt man vermutlich zu solchen Regelungen. Wobei dieser Fall nochmal besonders ist, weil sich Thadeusz – soweit man weiß – hier ja nicht persönlich für eine Partei engagiert, sondern einen bezahlten Auftrag angenommen hat. Aber auch das kann man einem freien Mitarbeiter nur in engem Rahmen untersagen.

  3. Das eigentliche Problem ist dabei für mich, dass der Eindruck entstehen kann, dass Thadeusz womöglich CDU-Kandidaten gegenüber nachsichtiger oder freundlicher ist oder bestimmte kritische Fragen womöglich nicht stellt, um derartige Aufträge nicht zu gefährden. Dabei ist es vollkommen egal, ob das so ist oder nicht – es reicht schon, dass es den Anschein gibt, dass es so sein könnte. Deshalb gilt es bei der Korruptionsprävention den Grundsatz, dass alles zu vermeiden ist, was diesen Anschein auch nur hervorrufen könnte. Das kann sich natürlich nicht auf jegliche bezahlte Tätigkeit beziehen (wobei es besser wäre, das zumindest mit größtmöglicher Transparenz zu handhaben) aber sollte jedenfalls im Wahlkampf gelten.
    Das müsste der RBB in seine Vereinbarungen mit „festen Freien“ aufnehmen, um derartige Probleme in Zukunft zu vermeiden.

  4. Bemerkenswert ist in der Tat, dass Thadeusz die Kritik nicht mal im Ansatz verstehen kann.

    Leute deshalb einfach wegblocken spricht da für sich. Ekelhafte Type.

  5. Ich halte Jörg Thadeusz für einen professionellen und ehrlichen Journalisten. Die Vorwürfe finde ich etwas absurd, schließlich war sein Auftritt transparent. Schlimmer finde ich, wenn jemand wie Tilo Jung in seiner Sendung bereits problematischen Leuten eine Bühne verschafft. Ich erinnere mich an mehrere Auftritte von Martin LeJeune, einem mittlerweile bekannten Rassisten und Verschwörungstheoretiker. Als ich damals Tilo Jung auf darauf hingewiesen habe, hat er mich blockiert. Er war vollkommen uneinsichtig! Das fand ich auch schwierig, gerade weil auch junge Leute Zuschauer von Jung & Naiv sind. Und seinerzeit keinerlei Einordung über die interviewte Person stattgefunden hat. Kurzum: für mich ist es wichtiger, dass ein Journalist transparent und professionell arbeitet. Seine INNERE Unabhängigkeit ist mir dabei wichtig. Schlimm ist es, wenn jemand wie Tilo Jung oftmals journalistische Standards und tatsächliche innere Unabhängigkeit vernachlässigt, sich aber bei Kollegen als Besserwisser aufspielt. Das geht nicht und ist unredlich.

  6. Der Diener, den Thadeusz auf dem Screenshot macht, ist dann wohl die vielbeschworene journalistische Distanz. Ansonsten ist die Geschäftsordnung eigentlich denkbar eindeutig im Bezug auf Wahlkampf und die Erwähnung einer Zugehörigkeit zum rbb, es sei denn, die gilt für ihn als freien Mitarbeiter nicht.

  7. Ich habe Jörg Thadeusz als großartigen und klugen Kollegen kennen- und schätzen gelernt. Ob dieser Auftritt bei der CDU, so kurz vor der Wahl, besser nicht stattgefunden hätte? Vermutlich!!
    Auf der anderen Seite: Als Gesprächspartnerin ganz exklusiv die Bundeskanzlerin zu haben, das hätte mich wahrscheinlich auch gejuckt. Mehr als jede vermutliche Gage. Trotzdem, manchmal ist’s vielleicht dann doch besser,zu widerstehen. Der Vorgang: Kritikwürdig? Unabhängig von RBB Regularien, ja! Rege ich mich deshalb darüber auf? Nö.

  8. Na dann können wir ja froh sein, daß die Vorsitzende des öffentlich-rechtlichen ZDF-Verwaltungsrates sowie die Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder (Stand Sep-2017) nur die politisch selbsverständlich völlig unabhängige SPD-Ministerpräsidentin von Rheinland Pfalz ist. Das gilt natürlich auch jetzt und gerade in diesen „wilden“ Wahlkampfzeiten.

    Wer will da schon irgendwelche Interessenkonflikte ausmachen bei soviel politischen Neutralitäten in einer einzigenPerson. Das muß dann schon ein ganz mächtig-gewaltiger Verschwörungstheoretiker sein ;-)

  9. @Thomas von Klettenberg
    D’accord. Die Aufregung gründet wohl zum Teil auch darauf, wie Thadeusz mit der Kritik umgeht.

  10. Zu meiner Zeit als freier und festangestellter und Moderator beim NDR war jede sogenannte „nebenberufliche Tätigkeit“ genehmigungspflichtig. Ausgeschlossen waren von vornherein Auftritte für jegliche Parteien und Jugend gefährdete Veranstaltungen ( Werbung für Alkohol z. B. ) Und das war meiner Ansicht nach auch richtig so.

  11. @11: „mächtig-gewaltig“ muss es nicht sein, aber ja, Verschwörungstheoretiker muss man wohl sein, um der Dame a priori niedere Motive anzudichten.

  12. Wurde diese Diskussion auch schon 2013 geführt als Bettina Boettinger die SPD Talkshow mit Steinbrück moderierte (als dieser in Tränen ausbrach)?

  13. @Guckkasten, #11

    Jetzt müssen Sie nur erklären, was der ZDF-Verwaltungsrat mit dem RBB zu tun hat bzw. warum ein politischer, freier Journalist / Moderator mit einem Verwaltungsratmitglied gleichzusetzen ist. Übrigens:

    Zentrale Aufgabe des Verwaltungsrates ist die Überwachung der Finanzen und Investitionen des ZDF. Er beschließt über den vom Intendanten vorgelegten Haushaltsplan sowie über den Jahresabschluss und legt beides dem Fernsehrat zur Genehmigung vor. Der Verwaltungsrat muss außerdem verschiedenen Vertragsabschlüssen durch den Intendanten vorher zustimmen. […] Verträge über die Herstellung oder Lieferung von Programmen sind hiervon ausgenommen.

    (von: https://www.zdf.de/zdfunternehmen/zdf-verwaltungsrat-100.html)

    Einen Unterschied zwischen der Tätigkeit eines Journalisten / Moderators und eine Verwaltungsratsmitgliedes sehen Sie schon, oder?

  14. Gerade lese ich in der „Braunschweiger Zeitung“, dass die Herren Gottschalk und Kerner gemeinsam mit Siegmar Gabriel bei einer Wahlkampfveranstaltung in Wolfenbüttel aufgetreten sind. Werden die jetzt auch vom ZDF gerügt? Wurde Frau Böttger vom WDR getadelt?

  15. Ihre Frage wird im Text beantwortet. Überlesen?

    „Hätte Thadeusz den Talk mit Angela Merkel moderiert, ohne in irgendeiner Weise auf seine Tätigkeit für den rbb zu verweisen, hätte der Sender seinen Auftritt wohl nicht missbilligt. Ob die Verantwortlichen darüber besonders glücklich gewesen wären, ist natürlich eine andere Frage.“

  16. Das Problem für den rbb ist nicht der Auftritt an sich, sondern dass Thadeusz explizit Bezug auf den rbb und seine Sendung dort nahm. Hat Herr Niggemeier eigentlich auch klar dargestellt.

  17. @Stefan Niggemeier

    Pardon.

    @Thomas von Klettenberg

    Ob es nun so „großartig und klug“ ist, sich mit seinem Arbeitgeber anzulegen? Und für „großartig“ und klug“ halte ich auch nicht unbedingt die unwirsche Reaktion eines Mannes, dessen Kernkompetenz eigentlich die Kommunikation ist.

    Interessant wäre jetzt natürlich die Motivation von Thadeusz. War es für ihn nur ein Job, mit dem man halt Geld verdient oder wollte er mit der Moderation die CDU im Wahlkampf unterstützen? Wir werden es vermutlich nie erfahren.

    Auf jeden Fall kann er sich auf die Fahnen schreiben, dass er mit dieser Aktion das ohnehin brüchige Vertrauen einiger Zuschauer in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein kleines bisschen mehr zerstört hat. Und das ist wirklich ärgerlich.

  18. @ Gunnar#21
    Sie erkennen aber schon an, dass ich sein Engagement für kritikwürdig erachte und das auch formuliere?
    Und Sie können -wenn Sie meinen Kommentar nochmals lesen- sicherlich auch zugestehen, dass ich es mit keiner Silbe für großartig und klug halte, sich mit seinem Arbeitgeber anzulegen?
    Differenzierung, dieses lästig Ding, ich weiß…

  19. @Stefan Niggemeier: Ich finde die Reihenfolge der Tweets im Text unglücklich, insbesondere da sie auch noch verbunden sind mit dem Satz „Thadeusz reagierte unwirsch auf die Kritik …“.

    Die Reihenfolge und der Satz dazwischen hinterlassen für mich den Eindruck, als ob der zweite eine Reaktion auf den ersten Tweet ist. Tatsächlich sieht man beim Blick auf die Zeitstempel, dass die zeitliche Reihenfolge anders war.

  20. @Thomas von Klettenberg

    Ich habe Ihre Kritik schon zur Kenntnis genommen. Allerdings beenden Sie Ihren Beitrag mit dem persönlichen Fazit, dass es keinen Grund zur Aufregung gibt. Ich sehe das anders.

    Und im Übrigen: Differenzierung. – Ja, Sie sagen es. Hätte der Herr Thadeusz ein wenig mehr bei der Wahl seiner Moderationsengagements differenziert…

  21. Ich kritisiere das Foto zu diesem Artikel. Es suggeriert Unterwürfigkeit der Kanzlerin gegenüber. Jedoch stimmen Gestik und Mimik von Thadeusz während des gesamten Interviews mit diesem Foto nicht überein, sie sind – ich würde sagen – höflich und neutral. Das Foto zeigt die EINZIGE Verbeugung bei der Verabschiedung der Merkels nach dem Interview, auch das eine eher höfliche Geste, bei dem Größenunterschied muss er sich halt tief beugen.

  22. Na ja, eigentlich suggeriert das Foto, die Bundeskanzlerin mit dem Mikrofon in der Hand ist die Gastgeberin, die sich von ihrem Gast Jörg Thadeusz verabschiedet.

  23. @ Zet – Beitrag 16:

    Nun, in diesem Empörungstheater soll ja die staats- und vor allem die parteiferne der ÖR-Anstalten (welche nun auch immer) unterstrichen werden.
    Das das ganze eine lächerliche Farce ist und es sich beim ÖR (mittlerweile) um lupenreine Hofberichterstattung und Regierungspropaganda handelt, zumindest wenn es um Politik geht, sieht ja nicht nur der frühere Zwangskonsument der Aktuellen DDR-Kamera.
    Man solle also hier nicht so einen Wind wegen dem an sich völlig unbedeutenden Moderator machen wo doch dieses gesamte 8- Mrd-€-Universum längst zu einem einzigen Heuchelzirkus verkommen ist.
    Die sogenannte „Haushaltsabgabe“ zur Finanzierung des Apparates unterstreicht ja gerade den Gedanken der Zwangsbeglückung. Sprecht mal lieber nie mehr von oder über Nordkorea………….

  24. @Guckkasten (#27)

    Die ÖR sollen parteifern, nicht staatsfern sein, im Gegenteil. Die staatstragende Funktion besteht darin, überparteilich zu berichten und alle Meinungen innerhalb des demokratischen Spektrums zu berücksichtigen. Das ist eine Einschränkung, klar. Aber selbst wenn sich die ÖR an ihrem Auftrag blamieren und zu parteiisch für die Regierung berichten, dann ist das noch längst keine (Meinungs-)Diktatur wie in Nordkorea.

  25. Finde ich nicht dramatisch oder ein Problem, insbesondere nicht im Anbetracht der alltäglichen Konflikte des ÖRR mit politischen Positionen, die dann auch tatsächliche Auswirkungen haben.

    Die Präsentation hier im Artikel finde ich unglücklich gewichtet. Wenn man den Twitter-Thread liest, entsteht ein etwas anderer Eindruck. „Du“-Tilo ist patzig und suggestiv, da ist auch keine Basis für Diskussion gegeben. An der Stelle zu blocken ist ein gesunder Zug im heutigen Internet.

  26. An Citoyen
    Tadeusz ist kein professioneller und ehrlicher Journalist.

    Allein seine Interviews mit den nach Brandenburg zurück gekehrten Adelsfamilien lassen das gerade nicht erkennen. Diese waren sehr von Anbiederei u. ä. und nicht von Ehrlichkeit geprägt. Ich (Angehörige) habe dies stets abgelehnt.

  27. Tilo Jung war Mitglied der Bundesversammlung in 2017. Es war zwar kein bezahlter Einsatz (natürlich nicht), aber doch eine Vermischung von Journalismus und Politik, die sich eigentlich verbietet.

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