Journalisten machen keine Fehler. Sie werden bloß missverstanden.

Ich sitze ja manchmal auf Podien bei irgendwelchen Medienforen. Da geht es dann um „Fake News“ oder die fehlende Glaubwürdigkeit von Journalisten, und dann wiegen die Medienvertreter immer alle ganz besorgt den Kopf und diskutieren, was man tun kann, damit die Menschen nicht auf irgendwelchen Unsinn hereinfallen, sondern den gut recherchierten Geschichten der seriösen Presse glauben.

Und dann gibt es, andererseits, Leute wie Peter Huth. Peter Huth ist nicht so einer, der dauernd den Kopf besorgt hin- und herwiegt. Peter Huth ist einer, der macht. Seit kurzem die „Welt am Sonntag“. Vorher war er Chefredakteur der Berliner Boulevardzeitung „B.Z.“

Er teilte am Donnerstagnachmittag auf Facebook die Meldung des Online-Dienstes seiner Zeitung, wonach der baden-württembergische AfD-Landtags-Abgeordnete Rainer Podeswa empfohlen habe, Frauen zu verbrennen, um das Klima zu retten.

Huth schrieb dazu: „Noch irgendwelche Fragen? Anyone? Geschmacklos? Dämlich? Zynisch?“

Mehrere Nutzer wiesen Huth dann darauf hin, dass Podeswa keineswegs empfohlen hat, Frauen zu verbrennen, um das Klima zu retten. Podeswa hat grüne Klimapolitik mit der Hexenverbrennung im Mittelalter verglichen: Beides seien wahnhafte Auswüchse.

Darauf Huth: „Auf nichts anderes als auf den Irrsinn dieses Vergleiches habe ich abgezielt. Er ist geschmacklos, er ist dämlich, er ist zynisch.“

Nachfrage: „Auf den Vergleich mit den Grünen? Ist davon die Rede in dem ‚Welt‘-Text mit der falschen Überschrift, den Sie hier verbreitet haben?“

Huth: „Nein, der absurde Vergleich von moderner Klimapolitik mit mittelalterlichem Massenmord. Bitte mal Beitrag ansehen (ist ja Autoplay). Da ist von ‚kalkulierter Provokation‘, etc. die Rede.“

Nachfrage: „Und die Überschrift ist korrekt?“

Huth: „Kann missverstanden werden, ja.“

Es wäre so einfach gewesen, mit einem schlichten „Nein“ einzuräumen, dass die Überschrift nicht korrekt ist. Er brachte es nicht über die Tastatur.

Jemand wies Huth darauf hin, dass Podeswas Vergleich „ein (maybe schlechter) Gag“ gewesen sei. „Jeder, der etwas anderes hineininterpretiert, ist ideologisch verbohrt. Ein bisschen Spaß muss sein…“

Darauf Huth: „Ich finde schon, dass man eine Partei, die im Landtag ist, ernst nehmen sollte. Aber, klar: Es haben ja nun auch alle ihren Spaß gehabt: Die AfD, die Wortklauber, die Moralisten, die Klimaleugner, Herr Flügel [ein anderer Diskussionspartner], die Superkorrekten…“

Dennoch änderte die „Welt“ ihren Artikel. In der neuen Fassung war er überschrieben: „AfD-Mann löst mit Verweis auf ‚Hexenhammer‘ Aufregung aus“.

Huth verlinkte ihn nun mit den Worten: „So, neue Überschrift. Die versteht jetzt aber jeder richtig, oder?“

Nachfrage von mir: „Sie meinen, Herr Huth, das Problem war nicht, dass die Überschrift falsch war, sondern dass Menschen sie falsch verstanden haben?“

Huth: „Das Problem, Herr Niggemeier, war nicht die Überschrift, sondern dass ein Politiker 2017 die Anstrengungen gegen den Klimawandel mit der mittelalterlichen Hexenverbrennung gleichsetzt. Das ist, meiner Meinung nach, geschmacklos, dämlich und zynisch.“

Auch auf wiederholte Nachfrage schafft es der Chefredakteur der „Welt am Sonntag“ nicht, einzuräumen, dass die von ihm verlinkte Berichterstattung aus seinem Haus falsch war. Er tut so, als liege der Fehler beim Publikum, das zu dumm war, sie richtig zu verstehen. Er macht sich lustig über die „Wortklauber“ und die „Superkorrekten“, die irgendwie absurderweise von Welt.de erwarten, dass sie in Artikel und Überschrift die Aussage eines AfD-Landtagsabgeordneten nicht in ihr Gegenteil verkehrt.

Nun sind sicher nicht alle leitenden Journalisten in Deutschland wie Peter Huth. Aber seine offenherzige Kommunikation auf Facebook demonstriert ganz anschaulich, welche Haltung es immer noch gibt in deutschen Redaktionen und warum sich viele davon immer noch so schwer tun damit, selbstverständlich ihre Fehler zu korrigieren. (Der Deutschlandfunk und dpa hingegen haben ihre Fehlleistungen der vergangenen Woche unmissverständlich eingeräumt und ausführlich erklärt.)

Wegen Leuten wie Huth werden in vielen Redaktionen immer noch nicht Fehler korrigiert, sondern Missverständnisse beklagt. Wegen einer Haltung wie der von Huth gibt es oft noch keine klaren Routinen, wie mit Korrekturen umzugehen ist, und vor allem kein Gespür für die verheerende Wirkung, die Falschmeldungen und ein ungeschickter Umgang mit ihnen haben. Es ist eine Haltung aus einer Zeit, in der es noch nicht drauf ankam. In der die Hütte noch nicht an allen Ecken brannte.

Gleichzeitig ist es, fürchte ich, eine Einstellung, die die richtige Haltung für entscheidender findet als Richtigkeit. Die meint, dass es wichtiger ist, gegen die AfD zu sein, als genau und korrekt über die AfD zu berichten. Wer es anders sieht, ist ein Superkorrekter. Für Peter Huth ist das ein Schimpfwort.

92 Kommentare

  1. Ich denke, wenn Peter Huth wirklich gegen die AfD wäre, wäre es ganz einfach, die AfD wegzuschreiben,
    Einfach deren Parteiprogramm erklären und erkennen, dass es eine Dagegen-Partei ist, die nichts Konkretes in einer Regierung oder Opposition erreichen kann und somit einer verlorene Wählerstimme ist – wenn man rational abstimmen möchte.

    Aber Peter Huth ist gar nicht gegen die AfD. Die AfD ist willkommen, um eine gespaltene Stimmung zu erzeugen, die einigen VErlagen hilft, mehr Umsatz zu machen.

  2. @ Stefan Niggemeier:

    „Gleichzeitig ist es, fürchte ich, eine Einstellung, die die richtige Haltung für entscheidender findet als Richtigkeit.“

    Und man wird das Gefühl nicht los, dass viele etablierte Medien sich vor allem darin gefallen, über Falschdarstellungen, Verkürzungen, Auslassungen und Einseitigkeiten zu klagen, die auf das Konto von „alternativen Medien“ oder politisch unliebsamen Bewegungen wie der AfD gehen, bei eigenen Mängeln – und denen anderer „etablierter“ Medien – hingegen weit unempfindlicher sind.

  3. Und die wundern sich wirklich, dass man sie Lügenpresse schimpft? Eigentlich nicht zu fassen.

  4. Da provoziert so ein Kerl mit einer bewusst schwammigen Überschrift und wird dann sogar noch mit mehr Aufmerksamkeit belohnt.

    Wie #1 schon sagt:
    Das mediale Thema AfD bringt Geld ein, weil es kontrovers ist.
    Eine „Haltung“ ist auch nur ein Mittel zum Zweck der Inszenierung / Monetarisierung. Ich als Bürger sollte eine Haltung haben, aber die WELT doch nicht. Die soll einfach nur korrekt und sachlich berichten.

    Der eigentliche Inhalt des Artikels allein ist furzlangweilig („AfD provoziert mit Grüne=Hexenverfolgung-Vergleich“ – *Gähn.).
    Daher muss anderweitig für Aufmerksamkeit gesorgt werden.
    Und die Masche funktioniert seit Jahren, ein langweiliges Thema wird mit einer Schein-Kontroverse gewürzt (hier „Falsche Überschrift, Skandal!“), die mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hat.

    Und zack, hohe Klickraten auch bei langweiligen Themen, weil andere Medien nun auch über das Thema berichten, aber halt nicht um das eigentliche Thema (Grünen-Hexen-Gähn), sondern über das nicht-Thema (Redakteur schreibt schlechte Überschrift).

    „Alter, du bist durchschaubar, wie Plexiglas“

  5. @Civichief #1
    Sooo richtig! Wie ich mir solche Artikel in der Presse mal wünschen würde!

    @Anderer Max #4
    Und wie sollte mit bewussten Verdrehungen etc umgegangen werden?

  6. Komme bei dieser ganzen Geschichte schon seit letzter Woche nicht mehr dazu, meine Handfläche von der Stirn zu nehmen.

    Der Podeswa macht einen mehr als schiefen Vergleich (Hexenverbrennung ist gleichzusetzen mit Klimaforschung – aber die AfD vertritt eine Politik der Vernunft; is klar), und die Medienlandschaft findet es kollektiv eine Superidee, sich für billige Klicks bewusst dumm zu stellen .

    Das macht doch alles keinen Spaß mehr.

    Immerhin: Die Richtigstellungen von dpa dazu und vom DLF zur Nahles-Grundeinkommen-Sache sind kleine Lichtblicke. Es fällt mir nur irgendwie schwer zu glauben, dass die ursprünglichen Sinnentstellungen wirklich nur unschuldige „Fehler“ waren und nicht bewusstes Aus-dem-Zusammenhang-Reißen-für-mehr-Reißerischkeit.

  7. Damals bei der Lanz-Wagenknecht-Geschichte war auch der Rezipient unfähig zu erkennen, dass in der Diskussion eigentlich alles ganz toll lief:
    ‚Auf die Anmerkung des dwdl-Reporters, Wagenknecht habe dann sehr bedrängt gewirkt und kaum ausreden können, antwortet Lanz: „Sie haben völlig recht: Allein durch die Konstellation – also, eine Frau gegen zwei Männer – entstand zwangsläufig der Eindruck: Das ist jetzt unfair. Weil aber Frau Wagenknecht jemand ist, der sich sehr kraftvoll wehren kann und das auch tat, habe ich das in diesem Moment nicht so eingeschätzt. Mein Fehler. […]“ ‚
    Lanz‘ Fehler war also nicht sein Verhalten, sondern dass er das Publikum nicht einschätzen konnte.
    Das hatte mich damals schon immer gestört, wenn es hieß er oder das ZDF hätten sich entschuldigt. Hatten sie nicht!

  8. Wirklich (nur) gegen die AfD? In den letzten Monaten gab es meiner Erinnerung nach mehrere solcher „Missverständnisse“ für die sich entweder einen Tag später entschuldigt wurde, bei denen Artikel kommentarlos gelöscht wurden oder sich Chefredakteure bis zur Lächerlichkeit verbissen haben. Dabei ging es nicht nur um die AfD.

    Die Ursache scheint mir einmal mehr die Abschreiberitis und mangelnde Quellen- bzw. Plausibilitätsprüfung. „Kommt ja von dpa“ oder „stand heute Morgen in der Bild (selbst wenn es falsch ist, es passt so schön ins Weltbild und bringt Klicks)“.

    Aber ich gebe Niggemeier Recht: wie so die angeblich heilige Glaubwürdigkeit verteidigt werden soll bleibt fraglich.

  9. @ Civichief #1
    „Die AfD ist willkommen, um eine gespaltene Stimmung zu erzeugen“
    Gerade die WELT wirkt für mich immer wieder sehr stark so, als ob die Spaltung, das Anheizen von Konflikten, das Ziel sei. Einerseits gibt es dort viele Meldungen, die an sich schon Wasser auf die Mühlen der AfD sind, zusätzlich aber noch in dieser Richtung redaktionell aufgemotzt und besonders prominent platziert werden. Dann gibt es im Gegenzug wieder solche Artikel wie über Podeswa, in denen AfD-Äußerungen grob verzerrt und die Protagonisten regelrecht entmenscht werden. Eine sachliche Debatte über sinnvolle Maßnahmen und Programme ist tatsächlich Mangelware.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass jemand, der zu viel WELT liest, nach einiger Zeit an extremen inneren Spannungen leidet und nicht mehr weiß, was daraus werden soll. Die Leserkommentare sind oft entsprechend wütend und sarkastisch. Irgendwie wirkt das ungesund auf mich.

  10. Hahaha, es klicken noch Leute auf Welt am Sonntag oder kaufen die sogar…wusste ich auch noch nicht…

  11. Ich freue mich natürlich über jeden AfD-Politiker, der – aus welchem Grund auch immer – an den Ohren durchs Colosseum geschleift wird. Aber ein starkes Stück ist das schon.

    Erst holzt man »AfD empfiehlt Frauenverbrennung zur Klimarettung« und wenn sich die Nation wie bestellt aufregt, tritt man mit »AfD löst … Aufregung aus« nach und findet, dass sei jetzt eine Richtigstellung.

    Da weiß man doch wieder, warum man im Garten in der Sonne faulenzt und nicht in der Politik tätig ist.

  12. @Niggemeier – Ich vermute Sie sind Romantiker.
    Mit Huth über Wahrheit und Korrektur zu diskutieren ist ungefähr so erfolgversprechend wie mit einem Metzger über Lebensrecht.

  13. „Die Wortklauber, …, die Superkorrekten, …“
    Vielleicht war ich naiv zu glauben, dass Journalisten, die ihren Beruf ernst nehmen, genau das sind. Sein sollten. Und es als Auszeichnung empfinden.

  14. @ andererMax,

    echt jetzt? „AfD-Politiker empfiehlt Frauenverbrennung zur Klimarettung“ ist eine „bewußt schwammige Überschrift“? Mit einer solchen Aussage stellen Sie sich im Grunde auf die Seite Huths, der ja auch behauptet, hier wäre etwas mißverständlich formuliert gewesen. Es war weder mißverständlich noch „schwammig“. Daß so viele Menschen das nicht bemerken, spricht Bände.

    @ Michael Frey Dodillet,
    daß Sie sich „über jeden AfD-Politiker freuen, der – aus welchem Grund auch immer – an den Ohren durchs Colosseum geschleift wird“, setzt Sie auch nicht besonders von Huth ab… Daß so viele Menschen sich bei ihren AfD-Diffamierungen nicht auf Fakten und Tatsachen beschränken wollen, sondern „welche Gründe auch immer“ schon ausreichen, also etwa auch schon erfundene oder sonstwie fadenscheinige, lächerliche und absurde Gründe, ist doch bemerkenswert.

    @Überfall,

    nach der Lüge der WamS setzen Sie nun Ihre eigene persönliche Lüge dazu: „Hexenverbrennung ist gleichzusetzen mit Klimaforschung“ hat niemand behauptet, d.h. dieser Satz von Ihnen hat mit den Äußerungen des AfD-Politikers rein gar nichts zu tun, sondern ist offensichtlich dem Hirn einer Person entsprungen, die jede Behauptung für erlaubt hält, solange sie gegen die AfD geht.

    Auch die üblichen Behauptungen vieler anderer, der Vergleich wäre „schief“ gewesen, sind nur möglich, wenn man den menschengemachten Klimawandel für zweifelsfrei erwiesen hält, und somit alles, was Gegner dazu sagen, für irgendwie „schief“ hält. Für Personen hingegen, die die verbreiteten Auffassungen zum menschengemachten Klimawandel nicht teilen, ist der Vergleich höchst stimmig… in beiden Fällen (Hexenverfolgung und Klimaerwärmungspolitik) wurden bzw. werden extreme Maßnahmen ergriffen, weil ein (in den Augen der Skeptiker) hysterischer Glaube dies diktiert (Klimawandel: „öko-stalinistische, schon wahnhafte Mission“, bei der Hexenverbrennung sind wir inzwischen hingegen alle zum Skeptiker an der dahinterstehenden Theorie geworden).

    Den Zweifel am menschengemachten Klimawandel kann man ja gern kritisieren, aber die (auch medial) gebetsmühlenartig verbreitete Auffassung, daß der Vergleich an sich schief gewesen sein soll, erscheint mir wirklich ziemlich merkwürdig… ist aber natürlich durch den allgemeinen Haß auf die AfD erklärbar, der die Sinne vieler ganz offensichtlich ziemlich vernebelt. Anders sind doch allen Ernstes vorgebrachte Interpretationen wie „Hexenverbrennung ist gleichzusetzen mit Klimaforschung“ nicht mehr zu erklären.

  15. Einige Kommentatoren sind hier der Wahrheit wohl auf der Spur mit ihrer Vermutung, dass es sich bei vielen Vorfällen nicht um unschuldige Fehler handelt. Die Masse an Fehler würde an sich schon reichen, Publikationen wie die Welt nicht mehr zu „Qualitätsmedien“ zu zählen. Allerdings sieht es doch so aus, dass es bestimmte Gegebstände der Berichterstattung gibt, die gerade zu mit mit mathematischer Gewissheit Klicks/Quote/Aufmerksamkeit und damit Einnahmen steigen lassen: Sex, Verbrechen, Nazis. Am besten zum Geldmachen geeignet sind deshalb „Storys“, in denen alles zusammen vorkommt. Und wenn man halt nicht wieder den x-ten Artikel über Hitlers vermeintliches Sexualleben recyceln kann, muss eben was über die geistig-ideologischen Nachfolger Hitlers, in diesem Fall die AfD, gebracht werden. Das bringt dem Verlag Geld ein und auch die Rechtsextremen sind nicht unglücklich, denn sie erhalten Aufmerksamkeit im Gegenwert eines sechsstelligen (vielleicht sogar höheren) Werbeetats. Und richtig dolle freuen sich Rechtsextremisten natürlich, wenn nicht nur ihr eindeutig rechtsextremer Kram verbreitet wird, sondern auch Geschichten wie über die „Hexenverbrennung“, die ihnen dank Falschdarstellung helfen, sich als Opfer zu inszenieren. Und: Wenn man sich den großen Anteil an knallhart rechten und hetzerischen Beiträgen bei der „Welt“ ansieht, kann man sich natürlich fragen, ob neben Schlamperei und Geldgeilheit nicht noch der Erklärungsansätze wie „bewusste Unterstützung der AfD“ ihre Berechtigung hätten.

  16. @Max Wedell: Der AfD-Politiker vergleicht wissenschaftliche Forschung von heute mit Aberglauben von damals und die Reduzierung des CO2-Ausstoßes mit dem Verbrennen von Frauen. Wenn Sie das für einen naheliegenden, unproblematischen, berechtigten, harmlosen Vergleich halten, sind Sie der Vernebelte.

  17. Scheinbar fällt Huth das jetzt auf die Füße, oder es ist ihn zumindest im nachhinein peinlich.
    Der oben verlinkte Facebook Account ist nicht mehr lesbar.

  18. #16
    „Der AfD-Politiker vergleicht wissenschaftliche Forschung von heute mit Aberglauben von damals und die Reduzierung des CO2-Ausstoßes mit dem Verbrennen von Frauen. “

    Die klimawissenschaft wird den post-normalen wissenschaften zugerechnet. Damit ist ihre aussage leider falsch und sie sind der vernebelte ;)

    Lg

  19. Ich glaube, postnormal ist die kleine Schwester von postfuckdisch.

  20. at Michael M.

    Der Ausdruck „post-normal“ ist sozusagen eine Visitenkarte für die Anhänger dünnster Klima-Verschwörungs-Schwurbeleien. Es ist wohl unausweichlich, daß mit jeder Kerze der journalistischen Erkenntnis, welche der Hausherr hier anzündet, auch Motten angelockt werden.

  21. @Stefan Niggemeier,

    es ist nicht so simpel, wie Sie sich das vorstellen. Die Klimawissenschaftler erzeugen zum Zwecke der Klimaprognose Rechenmodelle… in diese Rechenmodelle fließen Ergebnisse der Klimaforschung ein, aber die Klimawissenschaftler sind die allerersten, die zugeben werden, daß diese Rechenmodelle unvollständig und ungenau sind, weil sehr viele Vorgänge in der Atmosphäre, die ich hier nicht alle aufzählen will, noch ungenügend erforscht sind… sie sind nur sehr approximativ in den Modellen abgebildet, oder sie fehlen gleich ganz. Der Vorwurf seriöser Klimaskeptiker lautet, daß die Modelle zu unvollständig sind, sozusagen zu wenige Forschungsergebnisse enthalten, um seriöse Vorhersagen machen zu können… ganz einfach weil zu vielen Einzelfragen die notwendigen Forschungsergebnisse gar nicht vorliegen. Der AfD-Politiker verglich also einen Mangel an Forschung, genauer einen Glauben, der aus unvollständiger Forschung resultiert, mit Aberglauben, und nicht Forschung mit Aberglauben.

    Er vergleicht auch nicht die CO2-Reduzierung mit dem Verbrennen von Frauen, denn das wäre ja Blödsinn in höchster Potenz. Sondern er stellt eine (in seinen Augen) Hysterie bzw. hysterische Überreaktion einer anderen gegenüber. Das halte ich für harmlos, berechtigt und unproblematisch.

    Ich gebe allerdings zu, daß er auch andere Vergleiche hätte ziehen können, die jenen vielleicht etwas weniger weit hergeholt erschienen wären, die nicht schon prinzipiell alles für irgendwie blöde halten, was ein AfD-Politiker sagt… z.B. hätte er die heutige Situation mit der um das Jahr 1900 vergleichen können, in der im Bereich der Eugenik von Politik und öffentlicher Meinung bestimmte Erwartungshaltungen gegenüber der Wissenschaft bestanden, die dazu führten, daß eine Vielzahl von Wissenschaftlern genau das herausfanden, was als Ergebnis erwünscht war. Im Dritten Reich spitzte sich das dann noch zu. Wer glaubt, Wissenschaftler würden völlig im luftleeren Raum operieren und nicht durch gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen auch in ihrer Arbeit beeinflusst werden, erscheint mir schon ein wenig naiv.

    Zu den einfachen Geistern, die meinen, hier in den Kommentaren ohne Substanz aber mit viel Hohn glänzen zu müssen, will ich nichts weiter sagen.

  22. Medien berichten nicht mehr, sondern vermischen Bericht und Kommentar dergestalt, dass sie die Richtung des Denkens vorgeben wollen. Das mag bei einem Großteil der Menschen bisher möglich gewesen ein (siehe B.Z., wo Herr Huth seine Erfahrung diesbezüglich her hat). Nun aber wollen viele nicht mehr, dass man ihnen das Denken bis in die kleinste Ecke abnimmt. Noch glauben Menschen wie Huth, es ist nur ein kurzer Moment, in dem ihnen die Leser weglaufen. Ihre Arroganz lässt nichts anders zu. Sie sind so von ihrer Messiastätigkeit überzeugt, dass sie weitermachen. Aber es laufen immer mehr Leser/Zuseher den Betreuungs-Medien davon.
    Es müßte eigentlich viel schneller gehen.

  23. at Andreas

    Viele ehemalige Zeitungsleser wenden sich nun anderen, „alternativen“ Medien zu. Bei PI, Tichy, JF, RT und auch diesen „Wahrheit24h“-Seiten fühlen sie sich besser aufgehoben. Nicht, weil dort Bericht und Kommentar getrennt würden – sondern, weil sie ihre eigenen Meinungen dort bestätigt sehen. Kann man so machen, jeder ist für seinen eigenen Konsum selbst verantwortlich. Aber bitte deklarieren Sie das nicht als Gütesiegel eigenständigen Denkens.

  24. @Thomas,

    na das ist ja wunderbar, daß sich niemand Zeit, taz, SZ und FR zugewendet hat, weil er seine eigene Meinung dort bestätigt sieht. :D Oder habe ich Sie mißverstanden und Sie wollten gar nicht unbedingt den Eindruck erwecken, Meinungsmitläufertum gäbe es nur rechts der Mitte? Sie gehen ja noch einen Schritt weiter, indem Sie jedem Konsumenten etwa von Tichy unterstellen, ein Meinungsmitläufer zu sein… da gibt es in ihren Augen ja niemanden, der dort liest, um ein vollständigeres Set von Argumenten zu bestimmten Themen zu erhalten und sich darauf basierend die eigene Meinung zu bilden. Wie würden Sie mich bezeichnen, wenn ich in ähnlicher Weise JEDEM Konsumenten nichtalternativer Medien eine kritische Distanz zu „seinen“ Medien absprechen würde und ihm reines Meinungsmitläufertum unterstellen würde? Richtig, als Idioten… und Sie hätten damit recht. Nur sage ich sowas nicht, aber Sie irgendwie schon… nur halt über die Konsumenten von Tichy, JF usw., über die sie ja in diesem Punkt genau Bescheid wissen. :D

    Das Recht, seine Meinung in den Medien wiederzufinden, hat niemand. Aber das Recht, daß mit seiner Meinung fair umgegangen wird, selbst wenn dieser Umgang aus einer Widerlegung mit fairen, nachvollziehbaren und vollständigen Argumenten besteht, hat eben doch jeder. Dieses Recht wird momentan an zu vielen Stellen in zu vielen Medien mit Füßen getreten, als daß man jenen ein Gütesiegel eigenständigen Denkens ausstellen kann, denen das überhaupt nicht auffällt.

  25. @22: Der Standpunkt der ADF in Sachen Klimawandel ist allerdings leider nicht ansatzweise so seriös und differenziert, wie ihn die von ihnen genannten „Klimaskeptiker“ womöglich vertreten. Sie haben Recht, ein Klimawissenschaftler wird zustimmen, wenn es um die Genauigkeit der Rechenmodelle geht, die zur Anwendung kommen. Aber er wird eben auch darauf hinweisen, dass sich der gegenwärtige Klimawandel ohne den Einfluss des Menschen nicht erklären lässt. Wenn ein Klimamodell für die Vergangenheit funktioniert, sollte man zumindest annehmen können, dass es auch in der Lage ist, das mögliche Verhalten des Klimas für die Zukunft treffend abzubilden. Darüber kann man dann gern auf einem wissenschaftlichen Niveau trefflich streiten.

    Die fairen, nachvollziehbaren und vollständigen Argumente, die sie sich im Umgang mit Klimaskeptikern oder AFD-Politikern wünschen, erwarte ich mir eigentlich schon Wahlprogramm der ADF eben dort, wo es um die Position Klimaerwärmung geht. Wenn dort nachvollziehbarerweise Quatsch steht, stellt sich mir die Frage: Quatsch aus Unwissenheit oder Quatsch aus Kalkül. Ich unterstelle der AFD aufgrund der doch schlecht recherchierten und dürftigen Argumente hier Kalkül. Und dann frage ich mich: Wie oft genau soll wer genau diesem kalkulierten Blödsinn eigentlich widersprechen…

  26. @22 Max Wedell:
    „[…] Rechenmodelle unvollständig und ungenau […] nur sehr approximativ […] Der AfD-Politiker verglich also einen Mangel an Forschung […] mit Aberglauben“

    Aah, das gute Perfektionismus-Argument: Weil die Wissenschaft noch nicht alle Vorgänge und ihre Ursachen vollständig erklären kann, ist das ja ungefähr dasselbe, als wenn man gar nix darüber wüsste. Handeln kann man jedenfalls auf keinen Fall jetzt schon, das wäre Aberglaube! Deswegen: Mehr Forschung – vielleicht weisen Sie mich kurz auf die Stelle in Podeswas Rede hin, bei der er fordert, diesen „Mangel an (Klima-)Forschung“ zu beheben?

    Achso, nee, wenn die Forschung wieder einen Schritt weiter ist und wieder einige IPCC-Berichte veröffentlicht wurden, ist Ihnen das immer noch nicht genau genug, stimmt’s?

    Und wenn man GAR nicht mehr ohne rot zu werden am wissenschaftlichen Konsens zweifeln kann – ja dann sind die Wissenschaftler ja gar nicht neutral, sondern liefern „was als Ergebnis erwünscht“ ist.

    Mit so einer Haltung, das verstehe ich schon, fällt es natürlich leicht, Podeswas Vergleich als „faires, nachvollziehbares und vollständiges Argument“ zu betrachten, und die Ergebnisse jahrzehntelanger seriöser Wissenschaft einfach als Glaubensfrage wegzuwischen. Denn so sieht Vernunft aus!
    Einfache Geister my ass…

  27. Erneut RESPEKT für Ihren sehr treffende Journalismus-Analyse am Beispiel des Herrn Hurth. Das Verhalten des Herrn Hurth erinnert mich an Uli Hoeness als er in den 1970er-Jahren den Manager-Posten des damals hochverschuldeten FC BAYERN München übernahm. Hoeness sagte damals: „Der FC BAYERN hat keine Schulden, er hat Verbindlichkeiten“.

  28. @22
    „seriöse Klimaskeptiker“… made my day.

    Ich habe zu Hause auch jemanden sitzen, der sich schon mal von den Fragen (es soll ja keine dummen Fragen geben) von Klimawandel-Skeptikern verwirren ließ. Meine darauf folgende Recherche, ob mal jemand eine nachvollziehbare These zur Erklärung der gemessenen Werte der letzten Jahrzehnte (es geht da nicht um Prognose, sondern um den Blick in den Rückspiegel) entwickelt hat, die nicht auf den Menschen zurückzuführen ist, lief komplett ins Leere, weil es das nicht gibt. Immer nur stichelnde Fragen…

    Dass es einen Klimawandel gibt, ist seit 30 Jahren Konsens. Dass er menschengemacht ist, seit 20 Jahren. Dass man dringend was tun muss, weil sich unsere Lebensbedingungen ansonsten katastrophal (bis auf kleine regionale Ausnahmen vielleicht) entwickeln, ist seit 10 Jahren Allgemeinwissen. Prognosemodelle sind nur Spielzeuge, die man in Auftrag gegeben hat, um von den drei Haupterkenntnissen (siehe eben: Ja, es gibt ihn. Ja wir sind schuld. Ja, es wird unser Untergang.) abzulenken oder weil jemand wissen will, was der Klimawandel für seine Ecke vom Planeten bedeuten wird. Und diese Detailfragen machen die Modelle so komplex.

    Politikern, die daran seriös skeptisch sein wollen, müsste man das passive Wahlrecht entziehen. Damit würde ich aber den Boden der Verfassung verlassen.

  29. #29 Alexander behauptet:

    „Meine darauf folgende Recherche, ob mal jemand eine nachvollziehbare These zur Erklärung der gemessenen Werte der letzten Jahrzehnte (es geht da nicht um Prognose, sondern um den Blick in den Rückspiegel) entwickelt hat, die nicht auf den Menschen zurückzuführen ist, lief komplett ins Leere, weil es das nicht gibt.“

    Alexander stelle dir mal vor, in deiner Siedlung wird ein Mord begangen und die Recherchen und die Behauptungen der Polizei besagen, alle in der Strasse sagen, sie waren es nicht, deshalb kann es nur Alexander gewesen sein, der drei Strassen weiter wohnt.

    Was würdest du sagen, wenn dich daraufhin ein Richter mit so einer abstrusen Argumentation/Urteilsbegründung für 20 Jahre in den Knast steckt?

    Wohl erst, wenn du wirklich mal für 20 Jahre im Knast sitzt, raffst du deine abstruse Begründung für einen angeblichen „Beweis“ eines angeblich mensch-gemachten Klimawandels.

    Nicht von ungefähr gibt es im Strafrecht die Unschuldvermutung und die Beweispflicht für die Strafverfolgungsbehörden. Eine zwingende Beweispflicht für Klima(folgen)forscher ist seit 25 Jahren längst überfällig.

  30. Die konsequente Leugnung des menschengemachten Klimawandels ist eine klassische Erste-Welt-Strategie. Wer zugibt, dass die CO2-Schleudern unter den Industrienationen seit einem Jahrhundert den Planeten erhitzen, muss auch anerkennen, dass der Dritten Welt deswegen die Ernten verrecken.

    Das aber sollte man tunlichst lassen. Sonst müsste man sich ja eingestehen, dass die Mittelmeer-Route wegen uns so überfüllt ist. Viel lieber erzählt man da die Mär vom gierigen Afrikaner, der Europen wegen 340 Euro Taschengeld überfällt.

  31. #31 Michael Frey Dodillet

    Wie es sich für seriöse Journalisten gehört, sind doch Journalisten (genauso wie seriöse Wissenschaftler) verpflichtet, angebliche Tatsachen auch mit Fakten und belastbaren Beweisen zu belegen:

    Dann komme doch mal diese notwendigen Beweisführung in deinem Wort „deswegen“ nach, die du in deinem Halb-Satz

    „…dass der Dritten Welt DESWEGEN (!) die Ernten verrecken. “

    als angebliche Tatsache hingestellt hast. Was würdest du machen, wenn dich ein Richter wegen so eines abstrusen „deswegen“ für 20 Jahre in den Knast steckt?
    Lies meinen Kommantar #30, wenn du nicht weisst, was ich damit meine.

  32. Ich würde sagen: »Danke, Herr Richter. Offensichtlich sind Sie in der Lagen, Kausalketten zu verstehen.«

    • Natürlicher Treibhauseffekt
    • Verstärkt durch den Menschen (CO2)
    • Stetige Erderwärmung
    • Aussaattemperatur steigt
    • Reifetemperatur ebenfalls zu hoch
    • Verstärkte Bewässerung notwendig
    • Wer die nicht gewährleisten kann: Ernteeinbußen
    • 20 Prozent bei Weizen, 40 bei Soja, 50 bei Mais
    • Hunger
    • Flucht

    Bitte nicht immer nach Beweisen schreien, sondern die Studien (https://www.nature.com/articles/ncomms13931, sogar Nordamerika ist mittlerweile betroffen) selber suchen und danach die Komfortzone mal ein bisschen verlassen. Also nicht so viel SUV fahren und weniger im Internet herumfurzen.

  33. @30, Frau Rennkamp, Sie liegen so meilenweit daneben, dass es fast nicht mehr messbar ist. Den Menschen als Hauptverursacher des Klimawandels zu bestimmen, ist nicht durch Ausschlussverfahren geschehen, so nach dem Motto, Affen, Elefanten und Sonne haben gesagt, sie waren es nicht, also muss der Mensch es gewesen sein. Und anstatt auf irgendwelche schlecht gewählten Analogien auszuweichen, nennen Sie doch bitte mal den konkreten Fakt oder die konkrete Aussage, auf die sie ihren Zweifel am menschengemachten Klimawandel stützen. Es muss ja etwas Konkretes geben, worauf Sie sich stützen, denn ansonsten sind sie beim „Glauben“.

    Und bevor sie mich fragen, worauf ich mich stütze… googlen Sie einfach nasa, climate, evidence… da kommen beeindruckende Diagramme.

  34. #34 Alexander

    Sie wollen „Beweise“, dass der menschgemachten Klimawandel nicht existiert? Gerne doch. Besorgen Sie sich die „kleine blaue Bibel der Klima(folgen)forschung“, nämlich das Buch „Der Klimawandel“ von Schellnhuber und Rahmstorf im C.Beck-Verlag, was seit 2006 in der 7. Auflage (Jahr 2012) existiert. Aber sowohl in der 1. Auflage (2006), als auch in der 7. Auflage des Buches steht auf den folgenden Seiten das Gleiche. Schauen und studieren Sie in „Der Klimawandel“ die Seiten 31, 37 und 49. Mit logischem Verständnis, dem Wissen, wie seit 1990 der „gefährliche Klimawandel“ von der Enquete-Kommission des deutschen Bundestages (Drucksache 11/8030 vom 24.05.1990) begründet worden ist und gesundem Menschenverstand, versteht jedes Schulkind, warum es seit über 150 Jahren KEINEN GEFÄHRLICHEN Klimawandel gibt.

    Es ist nur sehr seltsam, dass deutsche Journalisten, wie z.B. Stefan Niggemeier, diesen langjährigen und offenkundigen Schwindel des PIK in Potsdam der Herren Edenhofer, Schellnhuber, Grassl, Rahmstorf, Levermann u.a. bis heute nicht thematisiert haben.

  35. #36 Michael Frey Dodillet

    DAS sollten Sie dann den Herren Schellnhuber und Rahmstorf mitteilen, wenn Sie die drei Seiten im Buch „Der Klimawandel“ auch wirklich gesichtet haben.

  36. Schnickschnack. Bitte beachten Sie den unter #33 aufgeführten, wichtigen Hinweis zur CO2-Reduzierung im Internet.

  37. @ Martina Rennekamp
    ‚Sie wollen „Beweise“, dass der menschgemachten Klimawandel nicht existiert? Gerne doch.‘
    Sie sind ja ganz schön beratungsresistent und streiten einfach konsequent weiter um des Kaisers Bart. Gewiss doch: es ist erlaubt und legal, den Affen Zucker zu geben.

  38. #39 Andreas Müller
    Recherchieren Sie mal in meinen drei Links im Kommentar #66 in dem anderen, ersten Niggemeier-Blog-Text zum „Podeswa-Hexenhammer“, hier:

    http://uebermedien.de/15530/hexen-verbrennen-fuers-klima-journalisten-entstellen-afd-rede/#comment-26502

    Ich weiss mittlerweile, wer „beratungsresitent“ ist, nämlich eindeutig „DER SPIEGEL“. Denn „DER SPIEGEL“ will offenkundig heutzutage nix mehr davon wissen, was er ab Juli 1988, also vor knapp 30 Jahren, seinen Lesern an Informationen und Argumentationen über eine angeblich gefährliche globale Erwärmung „verkauft“ hatte.

    Diese alarmistische „Klima-Propaganda“ von damals fliegt dem SPIEGEL nun heutzutage heftig um die Ohren…

    Der informierte SPIEGEL-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer schweigt dazu seit Monaten. Ich bin gespannt, wann der informierte @niggi das thematisieren wird, wenn er nicht irgendwann seine Glaubwürdigkeit als „Medienkritiker“ verlieren will.

  39. @ Martina Rennekamp
    Um zur frühen Neuzeit zurückzukehren (die zufällig auch die Hochzeit der Hexenverfolgung war), würde ich Ihnen (und Podeswa) empfehlen, sich auf Luther zu besinnen: der hat mit Rom auch nicht über die Existenz der Sünde gestritten, sondern nur über den Ablasshandel. Das war schlau, weil er so genug Verbündete mit ähnlichen Interessen im realen Leben finden konnte. Hätte er dagegen mit der heiligen Kirche über die Existenz der Sünde gestritten, wäre er auf dem Scheiterhaufen gelandet, ohne dass ein Hahn danach gekräht hätte. Ganz ähnlich könnte es sich mit dem Klimahandel verhalten. Denken Sie darüber nach!

  40. #41 Andreas Müller
    Sie haben offensichtlich immer noch nicht begriffen, dass der „Hexenhammer“-Vergleich von Podeswa satirischer Zynismus war.
    Wenn Sie das begriffen hätten, würden Sie diesen Vergleich nun nicht ernstgemeint eine neue Raketenstufe verpassen.
    Mensch, wie sind Sie peinlich !!

  41. ‚„Hexenhammer“-Vergleich von Podeswa satirischer Zynismus‘
    Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich, und es hilft auch nicht weiter, es danach zur Satire zu erklären.
    Und ja, richtig, den Klimahandel kann man tatsächlich mit dem Ablasshandel vergleichen. Er füllt ja auch auf ähnliche Weise Kassen, ohne irgendetwas an dem zu verbessern, was er (angeblich) adressiert. Er ist moralisch-religiös aufgeladen; die Sünde existiert (wie das Klima) tatsächlich und sie wandelt sich auch…..
    (Ich verzichte hiermit feierlich auf mein natürliches Recht, später doch noch auf Satire zu plädieren)

  42. #43 Andreas Müller

    Amüsant, Ihr Satz:

    „Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich, und es hilft auch nicht weiter, es danach zur Satire zu erklären.“

    Denn im Jahr 2007 hatte die „TAGESSCHAU“ von „DAS ERSTE“ beim damaligen Jahresrückblick 2007 einen aufgedeckten Fehler lapidar als „Satire“ abklassifiziert.

    Mittlerweile – fast 10 Jahre danach -macht ja reichlich mehr an Meldungen in der „TAGESSCHAU“ den Eindruck von „Satire“.

  43. Sie werden einfach mit keinem Wort konkret. Sie produzierne heisse Luft.

    Ach ja, das Beck-Buch wird vom PIK wärmstens empfohlen. Und man sollte ja immer das ganze Buch lesen, nicht nur drei aus dem Kontext gerissene Seiten. (Wenn Sie aus diesem Eintrag die richtigen Worte entfernen, bleibt der Satz übrige „Sie werden empfohlen.“. Das beweist aber nicht, dass ich das auch gesagt habe. Kontext ist Herrscher.)

  44. Interessanterweise finden sich die von Ihnen genannten Seiten alle und ausshcließlich die im Kapitel 2 jenes Buches, das vom PIK vollständig online gestellt wurde.

    http://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Book_chapters/der_klimawandel_kapitel2.pdf

    Das erweckt so ein wenig den Eindruck, dass Sie das Buch, das Sie empfehlen, gar nicht selbst besitzen, sondern nur das PDF gelesen haben.

    Aber das täuscht sicher, so ein Absolvent der YT-Uni hat sicher viele Bücher daheim.

    Und auf Seite 31 steht der Satz „Der Treibhauseffekt ist ein ganz natürlicher Vorgang.“ Nur steht drum herum, warum der aktuelle Treibhauseffekt eben kein ganz natürlicher Vorgang ist. Das steht im gleichen Absatz sogar drin, nur halt shcon auf Seite 32 – und die haben Sie ja nicht empfohlen. Welch Zufall.

    Dunning-Kruger at work, Frau Rennekamp.

    Sie beleieidgen die Intelligenz der Teilnehmer. Nachweislich.

  45. @Martina,
    warum genau geben Sie Quellen an, die die These vom menschengemachten Klimawandel stützen? Und ist Ihnen auch aufgefallen, dass sie inzwischen nicht mehr vom „Klimawandel“ sondern vom „gefährlichen Klimawandel“ sprechen? Denken sie nicht auch, dass „Gefährlichkeit“ auch etwas sehr Subjektives hat? Meinen Sie nicht, dass grad die Inselstaaten, die auf den Klimakonferenzen grad sehr viel Wirbel machen, weil sie unterzugehen drohen, die Entwicklung als gefährlicher einschätzen, als ein Tundra-Bewohner, der sich freut, dass der Permafrostboden irgendwann weg ist und er dann super Ackerbau machen kann…

    Na ja, denken sie mal darüber nach, wie groß eine Verschwörung sein muss, wenn zehntausende Wissenschaftler weltweit die These vom menschengemachten Klimawandel in die Welt setzen, um.. ja, warum? Um eigentlich was zu erreichen? Wegen Forschungsgeldern? Meinen sie nicht, die fänden auch andere klimarelevante Projekte, ohne so einen Hoax aus dem Hut zu ziehen? Meinen Sie nicht, dass das eine ganz schwache Motivation ist, viel schwächer als die derjenigen, die bei wirkungsvollen Maßnahmen gegen den Klimawandel „verlieren“ würden? Und die deswegen aus Leugnung eine Leidenschaft machen…

  46. #47 Alexander

    Ich könnte anstatt „Gefährlichen Klimawandel“ auch „verstärkten Treibhauseffekt“ sagen. Beide Ausdrücke verwendet auch „Klimapapst“ Schellnhuber.

    Wenn du die verlinkten Quellen hier:

    http://uebermedien.de/15530/hexen-verbrennen-fuers-klima-journalisten-entstellen-afd-rede/#comment-26502

    genau studiert hättest, hätte dir eigentlich auffallen müssen, dass es seit 150 Jahren keinen verstärkten Treibhauseffekt und damit auch keinen gefährlichen Klimawandel gibt, denn 14,8°C sind immer noch kleiner als die 15°C aus dem natürlichen Treibhauseffekt.
    Oder bist du oder dein Kind mit 36,7°C Körpertemperatur wegen angeblich Fieber zum Arzt gegangen??

    Es ist beschämend festzustellen, wie die hiesigen Kommentatoren die einfachten logischen Zusammenhänge über „Treibhauseffekt“ und „Klimawandel“ bis heute offensichtlich nicht verstanden haben, aber trotzdem meinen, behaupten zu können, der Permofrostboden sei irgendwann weg. Hallo? Wacht auf, Jungs !!

  47. #46 Stefan Pannor
    Du hast dir nur die Seite 31 in „DER KLIMAWANDEL“ angeschaut.
    Du musst aber auch die Seite 49 und Seite 37 im Zusammenhang sehen.

    Video ab Minute 8:15 schauen:
    https://youtu.be/YBqc6zJZDwo?t=8m15s

    Da wird der Zusammenhang der drei Seiten erklärt !!

  48. @Martina,

    wir sind wieder bei unpassenden Vergleichen anstatt Fakten gelandet. Na gut: Der Planet kann 3 Grad Erwärmung locker vertragen, aber die darauf lebenden Menschen nicht. Das ist auch der Grund, warum ihr Körper das Fieber (+3 Grad) mit Absicht herbeiführt, weil die Krankheitserreger das nicht so geil finden und daran kaputt gehen. Insofern, ihr Beispiel ist eine super-Ausgangsbasis, um gegen Sie zu wirken :-)

    Treffen sich zwei Erden, sage die eine Erde verschnupft und röchelnd zur anderen „öh, schnief, mir geht’s vielleicht dreckig, ich habe homo sapiens“… „Macht nix“, sagt die andere, „das geht vorbei“…

  49. #50 Alexander

    Alle Argumente, die ich vorgetragen habe, sind Argumente der offiziellen Klima(folgen)forschung. PUNKT.
    Du musst dich nun an die Herren in Potsdam wenden.
    Die können offenkundig ihren eigenen Schwindel nicht mehr verwalten.
    Ich bin raus. Ich habe umfangreich auf Basis der „hauseigenen Argumente“ belegt, warum die „verstärkte Treibhauseffekt“ / „gefährlicher Klimawandel“ ein Schwindel ist, und ebenfalls belegt, wie die Medien, insbesondere „DER SPIEGEL“, seit ca. 30 Jahren bei diesem Schwindel mitmachen.

    Es kann ein @niggi nicht mehr sagen, er wüsste davon nix.

  50. Als pensionierter Chemtrail-Pilot kann ich die Vermutungen von Prof. Dr. Rennekamp nur bestätigen. Selten so exzellent aufbereitetes, wissenschaftliches Material gesehen wie YBqc6zJZDwo?t=8m15s. Weiter so, Kameraden!

  51. @Martina Rennekamp: Ich kann sagen (und nicht sagen), was ich will.

    Ich weiß nicht, ob Sie es merken, aber Sie scheinen hier niemanden zu überzeugen. Selbst wenn das daran liegen sollte, dass alle anderen noch nicht aufgewacht sind, wie Sie behaupten, sind Sie offenbar im Aufwecken nicht besonders gut.

    Vielleicht sparen Sie sich die Energie?

  52. @Stefan Niggemeier
    Dann muss ich davon ausgehen, dass Sie den „Klimawandel-SPIEGEL“-Eklat ebenfalls VORSÄTZLICH (!) verschweigen, genauso wie Klaus Brinkbäumer. Gut zu wissen. Vermeiden Sie es dann in Zukunft „schlaue Kommentare“ über den Zustand des deutschen Journalismus abzusondern. Das können Sie dann auch genauso VORSÄTZLICH unterlassen. Es interessiert nämlich irgendwann niemanden mehr.

  53. #52 Michael Frey Dodillet
    Der argumentationslose Zynismus (nach Nazi- und Reichsbürger-Keule nun die Chemtrail-Keule) sagt mir: Die Video-Recherche über „DER KLIMAWANDEL“ hat ins Schwarze und einen empfindlichen Nerv getroffen. Gegenargumente = Null. DANKE für die Bestätigung.

    Es war schon seit längerem abzusehen: Der deutsche Journalismus HAT FERTIG !!

  54. »Es interessiert nämlich irgendwann niemanden mehr.«

    Doch! Mich! Mich interessiert das. Alles! Buchen auch Sie heute noch ein Ü-Abo, Frau Prof. Dr. Rennekamp, am besten vorsätzlich. Es lohnt sich. Im Gegenzug werde ich immer Ihre wertvollen Klima-Abhandlungen lesen und Ihnen den Rücken stärken, wenn der Sommer 36,7°C Fieber hat.

  55. #56 Michael Frey Dodillet
    Dann wissen jetzt alle, dass du derjenige dann bist, der ALS LETZTER das Licht ausmacht.

  56. Dummerchen, die sollen doch nicht gegen Klimawandel helfen. Wer sagt denn sowas? Ich musste sie einsetzen, weil mir DIE KLEINBUCHSTABEN ausgegangen sind.

  57. #48,49 Martina Rennekamp

    Ich habe mir das von Ihnen verlinkte Video mal angetan. Kurz gesagt wird dort einfach nur so getan, als würde die Prognose einer Erhöhung von (schlimmstenfalls) 5 Grad schon für 2010 gelten. Das hat zwar weder Latif noch jemand vom PIK behauptet (sowohl Schellnhuber bei Minute 10:40 als auch Seite 37: die im Zeitraum 1900 bis 2010 messbare Erhöhung liegt bei ca. 0,8 Grad).
    Die 5 Grad Prognose gilt als „Worst-Case“ für das Jahr 2100! Das wird von allen im Video vorkommenden Klimaforschern so gesagt (beispielhaft Minute 5:42), aber vom Sprecher und den eingeblendeten Texten konsequent auf das Jahr 2010 bezogen.
    2100 vs. 2010 — da kann man anscheinend schon mal durcheinander kommen. Dass einem sowas bei der Erstellung eines knapp 30 minütigen Videos nicht auffällt ermutigt mich nicht, die Macher ernst zu nehmen. Die scheinen sich da in etwas hineingesteigert zu haben. Wie war das noch mal mit der Hexenjagd?

  58. Die widersprechen mir = Ich habe Recht!
    Die widersprechen mir nicht = Ich habe Recht!
    Die verarschen mich = Ich habe Recht!
    Ich habe Recht = Ich habe Recht!

    Hab ich was vergessen?

    Ach ja, dass es bei Büchern genügt, nur drei Seiten zu lesen, die dann irgendwie bourroughsmäßig zusammenzuschneiden, und dann hat man raus, dass das ganze Buch sich selbst widerspricht und den Widerspruch in die drei Seiten packt… naja, das hatte ich shcon, dass das dumm ist. Nächstes Mal spiele ich es mit Handpuppen vor, damit’s jeder kapiert.

  59. #61 Joseph Tura
    Sie müssen auch schon sagen, welches Video genau Sie sich angeschaut haben, denn Ihre Ausführungen sind etwas wirr, denn DAS, was Sie beschreiben, trifft in dieser Form auf keines der von mir verlinkten Videos zu. Aber eines fällt auf: Sie haben auch noch nicht begriffen, dass eine relative Temperaturabweichung ohne die Definition einer absoluten Basistemperatur wert- und nutzlos ist Ebenso ist der Begriff „Prognose“ in Zusammenhang mit „Klimaszenarien“ definitiv FALSCH, was in den Videos mehrmals dokumentiert wird. Sie scheinen ein anderes Video geschaut zu haben.

    Wenn Sie das verlinkte Video bei Kommentar #49 meinten, ist zu berücksichtigen, dass es sich dabei um ein AddOn-Video #1 handelt, was auf ein 60-minütiges Hauptvideo aufbaut, was Sie in dieser Playlist finden: https://www.youtube.com/playlist?list=PLdpbkJ-lqRikPCy73JzPjDPtEF0rLvscu
    Wenn Sie im Video also mehr, als den Part zu „DER KLIMAWANDEL“ schauen und begreifen wollen, müssen sie zuerst das 60-minütige Hauptvideo schauen. Man schaut ja bei z.B. „GoT“ auch nicht zuerst die die 9. Episode einer Staffel, bevor man die 1. Episode der Staffel schaut.

    #62 Sfefan Pannor
    Nur noch inhaltsleeres Geschwafel, keine Argumentation auf Basis konkreter Sachargumente. Sie erscheinen argumentativ am Ende.

  60. „Selber, selber, sagen alle Kälber.“

    Absolventen der YT-Uni, die auf obiger Basis argumentieren, halte ich persönlich für verloren.

    „Sie müssen erst vier Stunden schlechtgemachter Videos mit falschen und einseitig verzerrten Fakten sehen, um dann das Video zu verstehen, das ich Ihnen verlinkt habe…“ Offenbar bringt so ein Expertenjob viel Freizeit mit sich. Warum lesen Sie nicht mal ein gutes Buch, idealerweise mehr als drei Seiten daraus?

  61. @Martina,

    was mich am meisten niedergeschmettert hat, auf ihrer Manifest-Internetseite, da gibt es tatsächlich Lehrer, die nicht mehr gegen ihr Gewissen den Schülern was vom Klimawandel erzählen wollen. Ich kann damit leben, dass Leute mit zu viel Freizeit glauben, wenn man nur lange genug recherchiert und die Welt mit Dummfug zumüllt, dann kann man die große Welt-Klima-Verschwörung mit Amateur-Halbwissen und Textunverständnis widerlegen (dann sind sie wenigstens von der Straße), aber wenn die dann auch noch beruflich mit Kindern zu tun bekommen, und ihre private Wahnsinns-Schwachsinns-Standpunkte verklickern wollen, dann ist Aufstand im Elternabend.

    Sie merken also, entgegen ihrer Gepflogenheit, unsere Argumente gar nicht zur Kenntnis zu nehmen, haben sich ihre Mitdiskutanten den Kram angesehen (und wenn ansatzweise, denn komplett ist das nicht zu ertragen). so. ohne Großbuchstaben und ohne basta. Ich gehe mir jetzt mal eine Diskussion mit Homöopathie, Impfen und Ajurveda suchen, und rege mich dort auf.

  62. Liebe Martina,

    fahren Sie mal in Urlaub, fangen Sie an zu meditieren, gehen Sie doch mal wieder durch einen Wald spazieren oder sprechen Sie mal mit einem guten Therapeuten. Aus Ihren Zeilen tropft ein fürchterlich mitleidserregendes, unglückliches Wesen, finde ich. Die Sonne scheint, lassen Sie sich doch mal daran teilhaben.

  63. Was für ein absurd zusammenkonstruiertes Skandälchen, wieder mal. 1. Die Überschrift des Welt-Artikels ist sehr wohl korrekt gewesen, sie entspricht zu hundert Prozent der Wortwahl des Herrn Podeswa. Das haben Sie selbst sogar an anderer Stelle bereits zugegeben, wenn auch nur unter dem Hinweis, dass diese Wortwahl anders gemeint gewesen sei: Das mag zwar stimmen, ändert aber nichts am Faktum der Empfehlung selbst. Mit Ironie sollte man in der Politik vorsichtig sein. 2. Aus exakt diesem Grund trifft Herr Huth den Nagel auf den Kopf, wenn er die Überschrift als missverständlich bezeichnet. Missverständlich ist sie insofern, als sie zwar sachlich zu hundert Prozent zutrifft, dabei aber unerwähnt lässt, dass dieser Empfehlung höchstwahrscheinlich eine ironische Intention zugrunde liegt. 3. Aus genau diesem Grund hat die Welt ihre Überschrift geändert, weshalb eigentlich alles in bester Ordnung ist. Nur wer sich auch damit einfach nicht zufrieden geben will, durchforstet private Facebook-Postings von Journalisten, um aus diesen durch spitzfindiges Nachfragen vermeintliche Indizien für journalistische Uneinsichtigkeit herauszukitzeln.

  64. #67 Blunt

    Oh, Mann…
    Die Empfehlung (!) von Podeswa an die GRÜNEN und die „grünen“ Altparteien war, das betreffende „Hexenhammer“-Buch zu lesen (!), um sich die Parallelen zum „Klimawahns im Mittelalter“ mit HEUTZUTAGE im Vergleich klarzumachen.

    „DIE WELT“ macht dann daraus, Podeswa hätte die Verbrennung von Frauen empfohlen.

    Die Empfehlung ein Buch zu lesen, wurde von „DIE WELT“ (und Ihnen) und auch von anderen Medien (auch vom SWR) in die „Verbrennung von Frauen“ um-interpretiert.

    Wiederholt peinlich und bezeichnend zugleich, dass dieses Detail wieder Einer (Blunt) vor lauter „Klima-Ideologie“ nicht gerafft hat.

  65. Zu den GROSSBUCHSTABEN gesellen sich nun auch die (!) in rudelartigem Ausmass. Wichtig auch, Dinge (in KLAMMERN) zu setzen, um möglichst unverständlich (zu) formulieren (!).

    Sonst versteht einen (!) ja KEINER.

  66. Aktuell schauen, wie das PIK in Potsdam der Öffentlichkeit vorgaukeln will, die Fidschi-Inseln würden vom steigenden Klimawandel bedroht sein:

    https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/pik_klima-faelscht-per-trendlinie-den-angeblichen-meeresspiegelanstieg-von-fiji/

    Es lebe die eigene Trendlinie, mit der man ALLES vorgaukeln kann !!
    Die Fidschi-Inseln sind der Ausrichter der nächsten Weltklimakonferenz, die sinniger Weise in Bonn (!) stattfindet, weil auf Fidschi „logistisch kein Platz“ ist.

  67. @Martina Rennekamp: Kleiner Tipp: Nehmen Sie eine Tabellenkalkulation Ihres Vertrauens. Geben Sie dort die Daten ein. Wählen Sie „Trendlinie anzeigen“ o.ä. Ich hab das gerade mal auf die Schnelle gemacht, nicht schön, aber hoffentlich aufschlussreich genug. Schauen Sie hier.

    Die angezeigte Trendlinie ist nicht von mir oder vom PIK in Potsdam oder von irgendwem ausgedacht, sondern die, die die Tabellenkalkulation aufgrund der Daten berechnet. (Es gibt verschiedene Trendlinien, diese hier ist die „lineare“.)

    Aufgrund der Daten, auf die Sie selbst sich berufen, ergibt sich: Der Meeresspiegel auf den Fidschi-Inseln steigt.

  68. @Niggemeier
    Wo steht im betreffenden Klimamanifest-Blogtext, eine Trendlinie würde den ersten und den letzten Datenpunkt in einer Zeitreihe verbindet? Herr Niggemeier, das steht dort nicht und ich habe es auch nicht behauptet. Der Blogtext weist darauf hin, dass der Startpunkt (!) einer solchen Trendlinie „kriegsentscheidend“ ist.

    Wer sagt dem Tabellenkalkulationsprogramm, wo welcher Startpunkt zu wählen ist? Ich habe mit solchen Tabellenkalkulationsprogrammen schon reichlich viel Blödsinn erlebt, und das liegt nicht daran, dass ich solche Programme nicht sehr gut bedienen könnte. Ich arbeite hier bewusst noch mit einer Version aus dem Jahr 2003. Diese „alte“ Version kennt keine „Trendlinien“-Funktion. Eine kurze Google-Recherche ergab: Es gibt keine eindeutige Definition, wie ein Trendlinie auszusehen hat oder wie eine Trendlinie nach welchen Algorithmen berechnet wird.

    Der Klimamanifest-Blogtext weist m.E. korrekter Weise daraufhin, dass eine Trendlinie auch vom Endpunkt ausgehend einen Rückwärtstrend anzeigen könnte. Demnach ist der Meeresspiegel in den letzen knapp 30 Jahren gesunken.

    Wie erwähnt: Der Startpunkt (!) eine Trendlinie ist „kriegsentscheidend“, und sich nicht „blind“ auf Trendlinien aus Tabellenkalkulationsprogrammen verlassen. Denn dabei kann man viel Geld verlieren. Es hilft immer noch am besten, selber zu denken.

  69. Großer Gott, die Tabellenkalkulationsprogramme sind Teil der Klimawandel-Verschwörung! (Aber erst die Versionen ab 2004.)

    Wo steht im betreffenden Klimamanifest-Blogtext, eine Trendlinie würde den ersten und den letzten Datenpunkt in einer Zeitreihe verbindet? Herr Niggemeier, das steht dort nicht und ich habe es auch nicht behauptet.

    Hier steht es:

    Das PIK hatte als Startpunkt den ersten Wert bei year = 1992, mth = 10 aus der Tabelle verwendet, der bei 1.225 (mean) lag, wie Sie oben in dem Screenshot der Datentabelle (Anfang) sehen können. Dieser Wert 1.225 liegt unterhalb der Mittelwertes von 1.262, wodurch eine steigende Trendlinie zustande kommt. Wenn man nun aber stattdessen als Startpunkt der Trendlinie den dritten Wert der Datentabelle (year = 1992, mth = 12) verwendet, der bei 1.283 (mean) – also oberhalb des Mittelwertes von 1.262 – liegt, wäre genausogut die folgende, rosa Linie eine glaubwürdige und dieses mal sinkende „Trendlinie“:

    Da wird der erste bzw. der dritte Wert mit einer geraden Linie verbunden und behauptet, das sei dann die Trendlinie.

    Wie erwähnt: Der Startpunkt (!) eine Trendlinie ist „kriegsentscheidend“,

    Nein, der „Startpunkt“ (!) ist nicht „kriegsentscheidend“, es sind alle Punkte einer Datenreihe entscheidend. Klar – wenn man früher oder später anfängt, ergibt sich eine andere Trendlinie. Diese, die das PIK zeigt, ergibt sich, wenn man genau die Daten eingibt, die in der Grafik gezeigt sind.

    Denken Sie gerne selbst. Aber machen Sie sich vorher mit den elementaren Grundlagen der Statistik vertraut. Das Tolle an der Wissenschaft (und an der Mathematik) ist, dass man mit ihrer Hilfe erkennt, dass die Dinge nicht immer so sind, wie sie scheinen. Bzw., dass sie Trends zum Vorschein bringt, die man mit bloßem Auge vielleicht nicht erkennen würde.

  70. Ach so, etwas später im Blogtext kommt dann auch noch die Stelle, wo steht, dass eine Trendlinie am Endpunkt enden muss:

    Und beachten Sie auch:
    Die blaue PIK-Trendlinie endet gar nicht auf dem aktuellen Schlusswert der Datentabelle.

    Sie glauben wirklich, eine Trendlinie verbinde einfach zwei Punkte einer Datenreihe. Ich komm da noch nicht ganz drüber weg. Machen Sie sich ein bisschen schlau.

    Übrigens können Sie ihren Kollegen vom lustigen Klimamanifest sagen, dass das Churchill-Zitat mit der Statistik, der man nur glauben soll, wenn man sie selbst gefälscht hat, vermutlich gefälscht ist. Von den Nazis. Wirklich wahr.

  71. Herrlich, herrlich, herrlich !! Fragen Sie sich selbst doch mal, Herr Niggemeier, warum die ganze Debatte über den angeblich menschgemachten Klimawandel ein Frage von „Trendlinien in Statistiken“ ist, anstatt von seriöser NATUR-Wissenschaft, die auf Experimenten und reproduzierbaren Beweisen basiert?

    Dann wissen Sie, was von „Klimafolgenforschung“ zu halten ist: NIX !!

    Sie haben – ohne es zu merken – mit Ihrer penetranten Statistik-Gläubigkeit die Klima(folgen)forschung so schön als Junk-Science entlarvt !! Es war herrlich !! Sie haben herrlich den Blödsinn der Klimafolgenforschung bestätigt. Wir müssen gar nicht mehr weiter diskutieren. Es reicht !!

    Und:
    Wenn Sie als „linker Journalist“ die Korrektheit von historischen Zitaten einfordern wollen, dann sollten dieses als aller Erstes mit der Abschaffung des verlogenen Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises einleiten.

    Guten Abend, Herr Niggemeier !!

  72. @76: Auf die Idee, dass „Trendlinien“ als Teil der Statistik/Mathematik auch zu seriösen Naturwissenschaften gehört, sind sie in ihrem Spielfigurenumschmeissen und „ich habe gewonnen“-Geschrei nicht gekommen?
    Da googelt man einfach mal „Regression“ und dann kriegt man schöne Lösungen, wie sich so eine Trendlinie einziehen lässt (minimale Fehlerquadrate wär noch so ein Schlagwort). Aber das gilt ja alles ned, gelle…

  73. @ 76, Frau Rennekamp

    > anstatt von seriöser NATUR-Wissenschaft, die auf Experimenten und reproduzierbaren Beweisen basiert?

    Die großen Eiszylinder, die sie in Arktis und Antarktis aus dem Boden ziehen, sind nicht (vorwiegend) für crushed ice Saudischer Prinzen, wissen Sie oder?

  74. Ich glaub die Martina hat ne Mikrowelle zuhause. Hatte ne Ex, die oftmals genauso gesprochen hat wie M. schreibt auch viele Jahre. Hab die vor Jahren dem Kopp Verlag gespendet. Drei Monate später hat sie dann ihren SUV vertickt und bringt heute den Eisbären surfen bei. Aber vermutlich nur weil sie hofft, dort Leonardo über den Weg zu laufen/schwimmen…

  75. @#78 Dermax

    Dann versuche mal mit „Statistik/Mathematik“ eine naturwissenschaftliche Ursachenforschung zu betreiben. Diese „Statistik/Mathematik“ der gesamten Klima(folgen)forschung verwendet immer ALTE (historische) Zahlenwerte und versucht dann damit eine wie auch immer geartete (besser: gewünschte) Zukunft zu konstruieren.
    Pech nur: So eine Zukunft in Form einer „Prognose“ ist bei einem chaotischen System, wie die Erde mit seiner Atmosphäre, nicht vorhersagbar. Es geht auch weder bei den Lottozahlen, noch bei der Fussballbundesliga, oder?

    @Niggemeier und alle
    Wenn Sie mal mehr der „GRÜNEN“ Linguistik-Professorin Elisabeth Wehling zugehört hätten, die in den letzten Monaten in den Medien und zig Talkshows und Vortragsveranstaltungen rumgereicht wird, dann wäre Ihnen vielleicht bewusst geworden und aufgefallen, wie Sie seit Jahren beim Thema „Klima(folgen)forschung“ und „Erderwärmung“ in einem FRAME gefangen sind. Allerdings: Frau Wehling selbst hat auch nicht begriffen, wie sie selbst auch beim Thema „Klimawandel“ in einem Frame gefangen ist. Deshalb ist das Buch „Politisches Framing“ von Elisabeth Wehling nur bedingt zu empfehlen.

    Denn dieses Framing beim Begriff „Klimawandel“ besteht darin, dass das Wort „menschgemacht“ von Politik und Medien weggelassen wird, obwohl es für „menschgemacht“ bis heute keinen wissenschaftlichen Beweis gibt.

    Der deutsche Bundestag ist bereits 1987 (!) von „vom Menschen verursachten Veränderungen in der Erdatmosphäre“ nachweislich ausgegangen,

    https://dipbt.bundestag.de/doc/btd/11/005/1100533.pdf

    und hat dadurch das perfide politische Framing eingeleitet, was aber auch eine informierte GRÜNE( !) Elisabeth Wehling heutzutage totschweigt.

  76. @Martina Rennekamp

    Die „Prognose“(wie Sie es nennen) oder die Wahrscheinlichkeit für einen Lottogewinn lässt sich übrigens ziemlich exakt berechnen. Sie liegt bei 1 : 13.983.816. Diese Wissenschaft nennt sich Stochastik. Gibts Bücher drüber (nehmen Sie am Besten keines aus dem Kopp-Verlag).

    (Noch ein kleiner Tipp für den weiteren Verlauf der Diskussion: Je mehr Ausrufezeichen Sie benutzen und je häufiger Sie die Shift-Taste verwenden, desto besser werden Ihre Argumente.)

  77. #82 Gunnar
    Und eben solche „Prognosen“ erstellt die „Klimafolgenforschung“ definitiv NICHT !! Es werden so wörtlch – SZENARIENBEDINGTE PROJEKTIONEN erstellt, die eben KEINE PROGNOSEN sind, hier lesen:

    https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/wp-content/uploads/2014/12/Schoenwiese_Klimatologie_4Auflage_S362_Prognose_Projektion_Szenario_gelbmark_mitTitel.pdf

    Auch im Klimamanifest-Schulbuch-Video gibt es noch mehr einschlägige Zitate, warum „Klimaprojektionen“ eben KEINE PROGNOSEN sind, ab Minute 26:20
    https://youtu.be/rXIUC867gzo?t=26m20s

    Aber versuchen Sie mal einem SPIEGEL-Journalisten, wie Axel Bojanowski, klar zu machen, dass die „Klimaszenarien“ eben KEINE PROGNOSEN sind. Da kann man es auch eher schaffen, einen Pudding an die Wand zu nageln.

  78. @niggemeier
    Auf die Schnelle ein Video erstellt mit einer Tabellenkalkulation, die Trendlinien erstellt:

    https://youtu.be/foQ-I5Jq2so

    O.K.
    Egal wie man sich wendet: Mit den .TXT-Daten von Fiji wird mit Tabellenkalkulationenprogrammen eine steigende Trendlinie erstellt und angezeigt. Das erkenne ich an.
    Nun stellt sich aber die Frage, und da kann dann die „mathematische Statistik/Stochastik“ auch nicht mehr weiterhelfen:

    Ist das menschliche CO2 daran Schuld, dass die Meeresspiegeltrendlinie von Fiji seit 1990 gestiegen ist?

    Oder gibt es vielleicht ganz andere Ursachen, die aber aufgrund von „politischen Framing“ (E. Wehling) von Journalisten, Politikern und Klimafolgenforschern ausgeblendet werden?

    Nämlich z.B.: Plattentektonische Gründe. Denn Fiji liegt auf dem „pazifischen Feuerring“ und der SPIEGEL berichtete auch schon mal vom „Rätsel der sinkenden Inseln“, hier: http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/86403001

    Und eine Animation auf NTV stellte diese Subduktionsvorgänge auch schonmal optisch sehr gut dar, hier ab Minute 27: https://youtu.be/TKKkOh9EIUM?t=26m59s

  79. liebe frau rennekamp,
    nix für ungut, aber die Sache mit der Trendlinie sollte Ihnen zu denken geben. Und im Ergebnis sollten Sie vielleicht erkennen, dass es Dinge gibt, über die andere besser Bescheid wissen. Das ist nicht schlimm. Schlimm ist es aber, sich über andere zu erheben und zu glauben, man habe die Kenne und alle anderen seien blöd. Meiner Meinung nach ist es eine gute Arbeitshypothese, davon auszugehen, dass man eben nicht alles besser weiß. Jetzt noch die Bonusfrage: Ich habe verstanden, dass sie den Einfluss des Menschen auf den Klimawandel leugnen, weil sich dieser aus ihrer Sicht nicht wissenschaftlich nachweisen lässt. Sie werden mit mir über einstimmen, das es allerdings sehr wohl Indizien gibt, für eine Verantwortung des Menschen sprechen. Reicht nicht das allein schon als Grundlage, um tätig zu werden, wenn es letztlich um das Überleben der Menscheit geht? Was wäre denn die Alternative? Die Sache aussitzen, weil die Menscheit das schon überleben wird, oder wie?

  80. @ Gebimmel #85
    Ich bin mit meinem „Zugeständnis“, die Existenz der Trendlinie als solche anzuerkennen, weit mehr entgegen gekommen, als es ein Journalist bei ARD und ZDF (oder auch beim SPIEGEL) jemals praktizieren wird, auch wenn es immer gerne von denen in der Öffentlichkeit behauptet wird.

    Bestes Beispiel für diese Arroganz ist das grob-fehlerhafte Web-Video von Karsten Schwanke vom 01.12.2016 zum angeblich „wärmsten Jahr 2016“, was das Klimamanifest komplett „auseinandergenommen“ hat, und wovon bis heute keine Stellungnahme, keine Entschuldigung, weder von der ARD noch von Karsten Schwanke eingegangen ist. DAS als Beispiel zum Selbstverständnis von journalistischen „Klimafachleuten“.

    Sie haben recht: Ich leugne inforern den menschgemachten Klimawandel, weil ich die offiziellen Verlautbarungen der Klimafolgenforschung als haarsträubend widersprüchlich ablehne. Wer in den Behauptungen der Klima(folgen)forschung seit 30 Jahren recherchiert, schlägt die Hände über den Kopf zusammen, wie vor 30 Jahren der angeblich menschgemachte Klimawandel damals begründet worden ist. Wenn man diese damaligen Begründungen heute vorlegt und fragt, wie die damaligen Begründungen mit den heutigen Verlautbarungen zusammenpassen, erntet man nur Schweigen von offizieller Seite, wie von Schellnhuber, Rahmstorf, Latif, Grassl u.a.

    Es gibt mehrere handfeste wissenschaftliche Nachweise, dass ein Treibhauseffekt nicht existiert, weil die offizielle Begründung für den Treibhauseffekt nachweislich auf einem selbstreferenzierenden Zirkelschluss, einer Iteration, basiert. Kurz: Der Treibhauseffekt wird mit sich selbst begründet. Wissenschaftlich ist das ein NO-GO. Das ist z.B. ein wichtiger Punkt der totgeschwiegen wird und der mich entschlossen veranlasst hat, den ganzen „Trash“ und die Klimaerwärmung als „Junk-Science“ abzulehnen. Aber es gibt noch viele weitere Aspekte/Indizen/Beweise, die die Klimafolgenforschung als „Blödsinn“-Wissenschaft“ entlarven. Insofern ist auch das „Vorsichtsprinzip“, was Sie beschrieben haben, für mich ein NoGo. Hans von Storch nannte im Herbst 2013 bei einer Vortragsveranstaltung bei der ETH ZÜRICH dieses perfide Vorsorgeprinzip, so wörtlich, EINEN PLATTEN MISSBRAUCH VON WISSENSCHAFT. Recht hat er.

    Ich lege Ihnen sehr nahe sich die Schulbuch-Videos vom Klimamanifest in dieser Playlist anzuschauen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLdpbkJ-lqRikPCy73JzPjDPtEF0rLvscu

    Dort wird auch der oben erwähnte Schwindel von Karsten Schwanke entlarvt.

    Ein weiteres Video soll in den nächsten Tagen erscheinen.

  81. @86: Handelt es sich dabei um denjenigen Hans von Storch, der in einem Interview mit dem Spiegel 2016 folgendes sagte:

    „Die AfD schreibt, Klimamodelle seien falsch, weshalb der Klimawandel nicht bewiesen sei – das ist eine erschreckend ahnungslose Haltung. Einerseits haben die Modelle zwar Mängel, sie sind ja nur ein reduziertes Abbild der Realität, doch sie liefern brauchbare Ergebnisse. Zudem gibt es viele andere Indizien für einen menschengemachten Klimawandel, die von der AfD ignoriert werden.“ ?

    Nun ja, ich denke, von Ihrer Meinung wird man Sie nicht mehr abbringen können…und selbst, wenn die ersten Millionen Menschen in den Ländern sterben, die vom Klimawandel als erstes betroffen sind, kann man ja immer noch sagen: Naja…das Klima hat sich schon verändert, aber wir Menschen können da ja nix für. In diesem Sinne: Viel Spass beim Leugnen.

  82. @81: Müssen wir jetzt auch noch einen Grundkurs in Wahrscheinlichkeiten durchführen? Belassen wirs doch dabei: sie verstehens nicht, aber lehnen es ab. Viele Menschen machens so. Primär im Mittelalter…

  83. #87 Gebimmel
    Hatte ich nicht auch darum gebeten, die Schulbuch-Videos in der Playlist anzuschauen? Warum machen Sie das nicht? Dann würde solche „schlauen Kommentare“ nicht abgeben.

    Denn wir wissen sehr genau, dass Hans von Storch ein „merkwürdiger Wendehals“ (höfliche Beschreibung) ist, auch z.B. sowohl bei „Klimamodellen“ als auch beim „2-Grad-Ziel“. Die „2-Grad-Ziel“-Heuchelei von VON STORCH, hier schauen: https://youtu.be/hliMrc4wi7w?t=15m46s

  84. #88 DERMAX
    Wollen Sie jetzt noch ein „neues Fass aufmachen“ mit „Wahrscheinlichkeiten“?

    Die Journalisten sind ja noch nicht mal in der Lage zwischen „Prognosen“, „Szenarien“ und „Projektionen“ zu differenzieren. Nun kommen Sie noch mit „Wahrscheinlichkeiten“.

    Wissen Sie, was bei bei Klimafolgenforschern „Wahrscheinlichkeit“ bedeutet: Wenn 97% der Klimafolgenforscher im Konsens (!) behaupten, der Klimawandel ist menschgemacht.

    Das ist die „97%-Wahrscheinlichkeit“ (= angeblich Wissenschaft) im Sinne der Klimafolgenforschung.

    Vor 80 Jahren haben auch 97% der Deutschen im Konsens den Arm gehoben !! Jetzt wissen Sie, wieviel 97%-Konsens-Wahrscheinlichkeit wert ist, nämlich nix, und es kann böse enden, wenn man bei so einer 97%-Wahrscheinlichkeit ohne zu Denken „mitläuft“.

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.