Is nicht egal

Wahrscheinlich ist es müßig, das aufzuschreiben, mindestens ist es naiv. Weil schon so oft darüber geschrieben wurde, sich aber kaum etwas ändert: Wie viele Journalisten und Medien über Suizide berichten, zumal prominenter Personen, zeigt tatsächlich auch 2017 immer noch, wie kühl und lernunfähig diese Branche oft ist. Also kurz ein paar Worte zu einem aktuellen Suizid.

Kazim Akboga (1983-2017) Screenshot: youtube.com/user/kazimakboga

Am Dienstag wurde bekannt, dass der Youtuber und Rapper Kazim Akboga gestorben ist. Akboga wurde durch seinen herzlich schiefen Hit „Is mir egal“ internetbekannt, den er Ende 2015 für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) neu einsang, als Werbeclip und umgemünzt auf das Treiben unter Tage. Von da an, spätestens, war Akboga prominent, Millionen Mal angeklickt. Er war das Gesicht der Berliner U-Bahn, der lustig-schräge „Is mir egal“-Kontrolleur, der auch mal bei „Deutschland sucht den Superstar“ (RTL) aufgetreten ist. Das zumindest war die Kunstfigur, die vielen Leuten bekannt war.

Nun lebt er nicht mehr. Und statt sich für den Menschen zu interessieren, der da gestorben ist, ihm empathisch nachzurufen, interessieren sich die meisten nur lüstern für die genauen Umstände seines Todes. Ausführliche, sachliche Porträts des Verstorbenen finden sich kaum. Stattdessen: viel Voyeurismus.

Schon früh, als eine der ersten, schrieb „Bild“, Akboga sei von einer U-Bahn überrollt worden, weil das ja so schockierend gut zu passen schien. Er, dieser Typ, der für die U-Bahn wirbt, wird von einer U-Bahn erfasst. Wenn das nicht diese Ironie des Schicksals ist. Oder eben eine Falschmeldung.

Die BVG dementierte sie bald, „Bild“ korrigierte. Doch da war die Ente ja schon in der Welt, weil „Bild“ das Dementi nicht abwarten konnte, keine Zeit. „Bild“ schrieb den Unsinn einfach ab, aus einem, ja: Münchner (!) Blog, das von einer einzigen Person betrieben wird. Wie viele arbeiten nochmal bei „Bild“? Haben die da Telefone? Und die Nummer der BVG? Ja. Aber eben keine Zeit. Der Betreiber des Blogs hatte die Info gesteckt bekommen, von „Personen, die Ihn persönlich kannten“, wie er auf Anfrage sagt. Auch er prüfte es nicht nach.

So nahm die Sache ihren lauf: Nach „Bild“ haben auch andere die falsche Erzählung übernommen. Die Münchner „Abendzeitung“ brauchte zudem einen ganzen Tag lang, um die Falschmeldung zu korrigieren; und das eben aus der Insolvenz befreite Schundportal News.de hat es bis jetzt nicht geschafft. Das alles ist, von Anfang bis Ende, bezeichnend in einer Zeit, in der Journalisten diskutieren, wie man so genannte Fake News anderer bekämpft, während sie gleichzeitig selbst welche produzieren, durch Nachlässigkeit und schädliche Eile – und dann wird auch noch schludrig berichtigt.

Bei der „Berliner Zeitung“ waren sie schnell weiter mit den Ermittlungen: Der „Kriminalreporter“ der Zeitung verbreitete auf Twitter einen Text, in dem die „Berliner Zeitung“ Ort, Uhrzeit und (offenbar tatsächliche) Tötungsmethode nannte, als wäre es von irgendeinem öffentlichen Interesse, wann sich ein Mensch wo und wie das Leben genommen hat. Die Details sind derweil, nach unserem Hinweis, aus dem Artikel entfernt worden. DuMont-Chefredakteur Thilo Knott antwortete auf Twitter, es stimme: „Keine Details.“

Aber auch diese sind natürlich nun publik.

Wie gefährlich es sein kann, so zu berichten, davor warnen Psychologen seit Jahren. Indem man den Ort nennt, die Methode, können sich Personen, die auch Suizidgedanken hegen, bestärkt fühlen. Einen guten Ort wissen sie ja nun. Die Gefahr, dass auch andere ihn dann aufsuchen oder die Methode adaptieren, und sei es aus morbidem Star-Kult, ist nicht gering.

Oft wird hierzu auf die Erfahrungen aus Wien hingewiesen, wo Suizide in der U-Bahn um 75 Prozent zurückgingen, als Zeitungen nicht mehr groß darüber schrieben. Das war in den Achtzigern, gut 30 Jahre her. In vielen Redaktionen ist das entweder nie angekommen oder, wahrscheinlicher: es wird ignoriert.

Die „Märkische Allgemeine“ hält es deshalb auch für Journalismus, nochmal bei Bundespolizei und Feuerwehr zu recherchieren und den Hergang auch aus Sicht des Lokführers zu schildern. Denn, ja: Es war ein Zug.

Weshalb die Seite „Promiflash.de“ dann tatsächlich meinte, sie müsse noch mal bei der BVG nachhaken, ob das nicht doch vielleicht einer ihrer Züge war. Wie das traurigerweise so ist, wenn jemand von „Promiflash“ auf die Idee kommt, ausgerechnet in diesem Fall Investigativ-Journalist zu spielen.

Reißerisch: Artikel bei Promiflash.de Screenshot: promiflash.de

„Promiflash“ hat nicht mal einen Hinweis unter den Text gestellt, an wen man sich wenden kann, wenn man Depressionen hat. Dieser Hinweis ist inzwischen obligatorisch, viele verwenden ihn, auch in diesem Fall. Meistens sind es Standardfloskeln, versehen mit der Nummer einer Beratungsstelle. Das ist im Prinzip gut, nur wirkt dieser Hinweis mittlerweile häufig wie ein heuchlerisches Alibi, das einem erlaubt, im Text darüber hemmungslos alles aufzuschreiben, was den so besorgten Hinweis dann wieder konterkariert.

In dieses Hinweisen erklären die Redaktionen meistens auch, dass sie normalerweise nicht über Suizide berichten, weil man das ja nicht soll. Die Berliner Verkehrsbetriebe bestätigen das: Suizide in U-Bahnen sind kein Thema, auch in anderen Städten. Eigentlich gilt das für Suizide allgemein. Aber auch hier gibt es einen Scheingrund dafür, die Regel zu brechen: die Prominenz des Verstorbenen. Auch so ein vermeintlicher Freibrief.

Aber ist Prominenz ein Grund, dass jeder alles über den Promi berichten darf, bis ins Grab hinein? Auch wenn die Familie, wie hier geschehen, um Respekt bittet und darum, Spekulationen über die Umstände zu vermeiden? Nein.

Im Gegenteil: Gerade wenn der Verstorbene prominent ist, birgt das die Gefahr, dass ihn sich andere zum Vorbild nehmen. Das bedeutet nicht gleich, dass man auch bei Prominenten einen Suizid verschweigen sollte. Aber es gäbe doch wenigstens die Möglichkeit, ihn zwar zu benennen, sich aber sehr zurückzuhalten mit Details oder ausufernder Darstellung.

Wie gesagt: Es scheint müßig, darüber zu schreiben, denn es geschieht oft. Wir haben im Jahr 2009 darüber diskutiert, als ein Fußball-Nationaltorwart starb; und vor zwei Jahren wieder, als ein Fernseh-Meteorologe ums Leben kam. Man könnte die Liste noch fortsetzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass beim nächsten prominenten Toten wieder alle spekulieren und drauf los schreiben, ist also hoch, aber kein Grund, nicht immer wieder zu sagen, wo man Tipps findet, wie man über Suizide berichten sollte, zum Beispiel hier.

Sollten Sie Probleme haben, depressiv sein oder über Suizid nachdenken, können Sie sich unter anderem unter 0800-1110111 oder 0800-1110222 an die Telefon-Seelsorge wenden. Dort erhalten Sie Hilfe.

 

 

 
Medien besser kritisieren.

22 Kommentare

  1. Warum steht unter diesem Artikel eigentlich nicht der erwähnte Hinweis, wohin man sich wende kann, wenn man Depressionen hat? Im Prinzip ist das hier doch auch ein Artikel über Selbstmord…

  2. Der Beitrag ist richtig und wichtig! Ich möchte allerdings ergänzend auch ein Lob aussprechen. Der Bericht, der mir zum Thema in die Timeline gespült wurde, war äußerst vorbildlich (ich glaube RP) und hielt sich an die oben genannten Standards. Vom Rest blieb ich zum Glück verschont. Manchmal funktioniert die FilterBubble..

  3. Vielen Dank für die Berichterstattung zu der Problematik, vielleicht zeigt es ja nach all den Jahren doch irgendwann einmal Wirkung.

  4. Ein wichtiger Beitrag! Danke dafür. Aber: Wenn ich mich daran erinnere, wie Übermedien gestartet ist, hattet ihr explizit versprochen, nicht nur zu kritisieren, sondern auch zu loben. Und es gab – speziell in diesem Fall – so einige Medien, die sich durchaus rücksichtsvoll, nachdenklich oder sogar vorbildlich verhalten haben. Ich finde, das hat durchaus auch Erwähnung verdient.

    Und dass ihr den „obligatorischen“ Depressions-Hinweis selbst erst nach einem Hint anfügt, wirkt auch etwas abseits der Spur.

    Das ist jetzt alles nicht böse gemeint. Aber seit einiger Zeit wirkt Übermedien leider etwas sehr besserwisserisch und pampig : (

  5. @5 Michael: Ja, es gab auch bessere Beiträge, stimmt. Aber eben auch sehr viele, die nicht gut waren. Was so immer wieder passiert. Das ärgert mich, deshalb habe ich mich darauf konzentriert. Pampig sollte es nicht sein, ist es, glaube ich, auch nicht. Und, ja, der Hinweis. Immerhin habe ich ihn ein paar Minuten nach Veröffentlichung nachgetragen.

  6. Lieber Boris,
    ein bisschen Demut ob des eigenen Fehlers hätte dir schon bei @3 gut zu Gesicht gestanden.

  7. @2, Sabine Haas:
    Und wenn man sich jetzt überlegt, dass bei solchen Themen die Filterbubble vielleicht auch in die andere Richtung funktionieren könnte, kann einem Angst und Bange werden. Dann werden nämlich genau die Leute mit Selbstmordbeschreibungen zugebombt die selbst selbstmordgefährdet sind.

    Also ich finde in diesem Fall sollte man den Namen nennen können, ich meine es geht um eine bekannte Person, und ihr macht das auch.

    Also in diesem Fall hätte man schreiben können, dass er sich umgebracht hat und das er fremde Personen mit hinein gezogen hat finde ich auch noch (weil es Nachrichtenwert hat) der Rest gehört definitiv nicht in die Öffentlichkeit, in erster Linie weil irrelevant.

  8. @5 und 6:
    Wirkt nicht auf Jeden so!
    Ich frage mich immer wieder, warum es echt nur uebermedien drauf hat, solche Presse-Verfehlungen sachlich und korrekt aufzuschreiben, eben ohne pampig zu sein.
    Dass der Autor nach der 100sten, lechzenden und geifernden Sensations-Suizidberichterstattung ein wenig resigniert und Zweifel an einer Verbesserung äußert, ist mehr als nachvollziehbar.
    Danke für diesen wichtigen Artikel.

  9. Es gibt noch eine weitere Variante, gesehen bei der Berliner Zeitung. Man formuliert Headline und Anleser so sensationsgeil wie möglich, veröffentlicht den Artikel und korrigiert ihn danach einmal durch.

    Damit hat man einen reißerischen Teaser bei Google, der geklickt wird, und einen Artikel, der den Richtlinien bezüglich der Suizid-Berichterstattung entspricht.

    https://www.google.de/search?client=safari&rls=en&q=Kazim+Akboga+suizid&ie=UTF-8&oe=UTF-8&gfe_rd=cr&ei=PrWmWM23Hu7a8AeS84OwDg

  10. “ … man [ …] immer sofort irgendetwas Neues bieten muss. Selbst wenn es eine Falschinformation ist, die man später wieder korrigieren kann.“

    “ Des reinen Klickwahns wegen muss ständig etwas auf der Nachrichtenseite passieren, denn bei den anderen passiert ja auch was, und man darf ja keine Nachrichtenseite betreiben, die nicht laufend irgendwo aktualisiert wird.“

    „Ganz anders im Internet. Dort wird gebannt darauf gestarrt, was die Leute anklicken, lesen, liken, kommentieren. Und dann wird davon mehr geliefert. “

    https://kaffeeundkapital.de/2017/02/16/warum-papier-journalismus-besser-ist/

    Hr. Rosenkranz verweist auf ein traurig-anschauliches Beispiel zur Analyse von Hrn. Oetting.

  11. Ich hatte nur über Tagesschau.de über den Tod dieser Person erfahren. Danch nie wieder etwas davon gehört.

    Erst durch Übermedien habe ich von dem Suizid erfahren. Vielleicht hätte man die Medien auch kritisieren können ohne den Namen der Person erneut zu nennen?

  12. Die geschilderte Schlampigkeit, mit der die Nachricht vom Suizid verbreitet worden ist, ist nur das eine. Eben das, was alles Gejaule um die Fake News anderer zur Hypokrasie macht.

    Die „Standards“ für eine Suizidberichterstattung indes sind etwas anderes, das mich schaudernd wie eine Aufweichung derselben im Journalismus generell anmutet.

    Soweit mir erinnerlich ist, haben wir bereits vor 25 Jahren in einem Hörfunk-Sendegebiet eines großen ör Senders in den Nachrichten generell auf entsprechendes verzichtet. Selbst, wenn wir durch die höchst offizielle Quelle der täglichen Polizeimeldungen davon Kenntnis erhielten. Aus einem einfachen Grund: der nachgewiesenen Gefahr, damit Nachahmer zu animieren. Was wir unter dem Aspekt journalistischer Verantwortung strikt ausschließen mussten. So ändern sich die Zeiten…traurig.

  13. Vor wenigen Jahren hat eine große Berliner Zeitung reißerisch über die Selbsttötung eines nicht in der Öffentlichkeit stehenden Mannes geschrieben, der sich aus einem Riesenrad stürzte – detailliert vom Überklettern des Gondel-Gitters bis zur bildlichen Beschreibung, wie der Mann beim Aufprall stirbt. Natürlich inklusive Fotos des Ortes.

    Trotz Beanstandung durch den Presserat nach meiner Beschwerde war die Chefredaktion weiterhin sinngemäß der Meinung, dass es ja „die Öffentlichkeit betroffen hätte und diese deshalb auch ein Recht darauf habe, alle Umstände zu erfahren“.

    Und da wundert sich jemand über diese Berichterstattung bei „Promis“, wenn es selbst bei Unbekannten schon so gehandhabt und deutlich gegen den Pressekodex verstoßen wird?

  14. @Boris Rosenkranz Erstmal: Danke für deine Antwort, Boris. Es gab sicherlich sehr viele Beiträge, die, sagen wir’s einfach, scheisse. Das ist klar. Ich kann da deinen Ärger vollkommen nachvollziehen. Aber sollte man nicht gerade dann das Spektrum etwas breiter ziehen, um zu zeigen, dass es eben nicht nur total finster ist? Das rückt schließlich auch das eigene Bild wieder etwas gerade.

    Denn vor allem in einer Zeit, in der Medien gerne zu Unrecht beschimpft werden, sollte doch auch gezeigt werden, dass es hier und da ein Licht gibt. Auch da möchte ich nochmal an euren selbst auferlegten Auftrag verweisen.

    Das ist nun auch nicht vorwurfsvoll oder belehrend gemeint. Ich fände das nur richtig und wichtig. Und eure Neigung alleinig zu kritisieren wirkt manchmal schon etwas sehr lustvoll und … doch, ja, doch etwas pampig, was eigentlich garnicht nötig wäre.

  15. Wenn wir hier gerade über Eindrücke reden: Ich finde auch eher nicht, dass übermedien pampiger oder sonstwie schlechter geworden ist. Für mich ist es im Gegenteil gegenüber der Anfangszeit viel besser geworden. Die nicht so gelungenen Beiträge, über die ich mich da öfter geärgert habe, gibt’s schon eine ganze Weile nicht mehr (regelmäßig), und insbesondere über die letzten Beiträge habe ich mich glaubich ausnahmslos sehr gefreut.
    Und, naja, dass die Hausherren nicht so gut mit Kritik umgehen können… ich schau ja auch nicht die Rocketbeans und beklag mich dann, dass sie sich technisch und spielerisch dappig anstellen.
    Na gut. Doch. Manchmal schon. Aber gehört halt mit dazu.

  16. @Muriel
    >>Und, naja, dass die Hausherren nicht so gut mit Kritik umgehen können<<

    Die "Hausherren" können wohl ganz gut mit Kritik umgehen, sonst wäre ja Ihr Kommentar kaum freigeschaltet worden, oder etwa nicht?

    Seien Sie doch mal abwechslungsweise so klug, dritten ihre Meinungsbildung selbst zu überlassen, anstatt den Autoren ständig Ihren Standpunkt aufdrängeln zu wollen.

    Sie glauben doch tatsächlich, etwas Gutes für die Menschheit getan zu haben, indem Sie hier im Blog immer wieder bis aufs Blut streiten.
    Und z.B. "Rassisten" "entlarven".

    Haben Sie außer Selbstgefälligkeit etwas anzubieten?

    Bescheinigend, daß Ihr Kommentar keinstes Mitgefühl zu Kazim Akboga zeigt, sondern nur die eigenen Befindlichkeiten.

    BTT.
    Ich wünsche ihm herzlich Frieden.

  17. Uiuiui…
    Tut mir leid, dass ich dich so verärgert habe.
    Wenn du drüber reden willst, gerne. Muss ja nicht hier sein.
    Aber natürlich auch okay, wenn du’s einfach nur rauslassen wolltest. Ich hoffe, es hat ein bisschen geholfen.

  18. Nach diversen Jahren im Journalismus-Studium (Onlinejournalismus im Bachelor, nun Kulturjournalismus im Master) kann ich nur sagen, dass Suizidberichterstattung besprochen wird. Gleiches gilt für den Pressekodex.
    Doch scheinbar siegt die Klickzahlen-Geilheit in den Redaktionen über jede Moral.
    Es wäre an der Zeit, technische Maßnahmen zu treffen, damit die Klicks auf solche Artikel nicht in die IVW-Zahlen einzug halten. Hilfreich wäre sicherlich auch, wenn diese Artikel sich nicht weiterverbreiten lassen, indem die Teilen / Retweet-Funktion abgeschaltet ist und nur über die Social-Media-Buttons im Artikel geteilt werden könnte.
    Da ich selbst von Depressionen betroffen bin, habe ich keine Scheu entsprechende Artikel auch an den Presserat zu melden. Das macht nicht beliebt, bringt aber auf andere Gedanken.

  19. Mir tun vor Allem die Menschen leid, denen er am Herzen lag. Auch Prominente haben (hoffentlich) solche in ihrem Umfeld und die müssen sich nun ständig damit herumschlagen, dass es Leute gibt, die möglichst mühe- und gedankenlos „Schlagzeilen“ produzieren wollen…

  20. Und zwischendurch schauten gestern 10 Millionen Menschen im Fensehen einen „Tatort“, der in aller Deutlichkeit einen Suizid zeigt (Frau springt von Brücke). Wie kann so etwas auf den Schirm kommen?

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