„Bunte“-Vize Tanja May: Da wölbt sich doch was!

Tanja May steht in einem Saal des Hamburger Landgerichts. Sie trägt ein geringeltes Shirt, das in der Bauregion luftig geschnitten ist.
Huch! Versucht Tanja May, etwas zu kaschieren? Foto: Übermedien

Nanu, was wölbt sich denn da?

Tanja May, 43, stellvertretende „Bunte“-Chefredakteurin, musste gestern in Hamburg vor Gericht aussagen. Sie kam im lockeren Freitags-Look: enge schwarze Hose, graue Stoffboots mit Fellstreifen, dazu ein Ringelshirt von Verarche und ein dunkelblauer Blazer. Was sofort ins Auge fällt: Das Shirt ist am Bauch ungewöhnlich luftig geschnitten! Wieso nur? Etwa, weil sich da etwas wölbt? Hat die fesche Färbblondine ein süßes Geheimnis?

Es ist DAS Gerücht auf den Toiletten der Medienbranche!

Zumal es weitere Indizien für eine Schwangerschaft gibt: Tanja May trägt roten Lippenstift und eine Brille. Außerdem hat sie zwei Hände.

Journalisten gegenüber wollte Tanja May gestern im Gericht nichts sagen. Sie verschwand schweigend mit Rollkoffer und Rechtsanwalt im Aufzug. Eines aber ist sicher: Diese Bilder werden die Gerüchteküche anheizen. Sollte Tanja May Fans haben, werden diese nun auf Facebook immer wieder fragen:

Ist sie oder ist sie nicht?

Warum sie es sehr wahrscheinlich ist, verraten wir im Video:

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Medien besser kritisieren.

22 Kommentare

  1. So exklusivcontent finde ich sollte für uns abonnenten only sein, vielleicht mit der Softpaywall direkt in einem vielversprechenden Satz, damit man nicht die Auflösung vorher sehen kann!

  2. Spekuliert man schon, wer der Vater ist?

    Ich meine, so intensiv, wie sie Schumacher stalkt, kann das ja kein anderer sein, aber man will ja nix falsches sagen…

  3. Danke, schöner Beitrag!
    Das Nachfragen und Nachbohren, wann es „denn bei euch so weit“ ist, natürlich alles ganz unschuldig, ist auch im nicht-prominenten Bereich eine weit verbreitete Unsitte. Ziemlich erstaunlich, wenn man bedenkt, wie privat, wie intim die Frage, ob und wann Kinder geplant, gewollt oder einfach aus biologischen Gründen (nicht) möglich sind, eigentlich ist. Danke, dass der Beitrag das auch thematisiert.
    Die Wölbungsdiagnostik wurde übrigens auch schon von einem Dozenten in einer Medizinvorlesung, vor versammeltem Auditorium an einer Studentin vorgenommen („Lieg ich richtig? Darf man gratulieren?“). Man fragt sich, was in manchen Leuten eigentlich vorgeht.

  4. Zum Schießen!
    Solltet Ihr in der Art öfter machen, als monatliche Kolumne oder so. Ggf. auch über die BILD-Leute, wenn es einen guten Anlass gibt.

  5. Ihr seid doch medienaffin – am besten fände ich, ihr würdet echte Geheimgerüchte als anscheinende FakeNews offenlegen. Wespenstiche gut verteilt.

    Also wer ist der Vater? Jogi Löw streitet es ab. Helene Fischer verweigert die Aussage.

  6. @Kasimir – #7

    „Also wer ist der Vater? Jogi Löw streitet es ab. Helene Fischer verweigert die Aussage.“

    Das ist bislang nicht bekannt, aber gut informierten Kreisen ist zu entnehmen, dass die absehbare Ehekrise bereits jetzt ein Drama ist.

  7. Da hat Frau May einen großen Löffel ihrer eigenen Medizin schlucken müssen. Vielleicht hilft es.

  8. Mich beschleicht ja langsam der Verdacht, dass Übermedien ein Problem mit Mutterschaft in sich trägt und nur mühsam verbirgt.
    Der 1. Bericht über entsprechende bunte (Fake) News war ja OK — also im Scope. Aber das hier ist ein buntes Imitat. Fake News oder Glosse?

  9. Wenn Übermedien ein Satiremagazin wäre, meinetwegen. So finde ich’s deplatziert. Das ist wie zurückpöbeln.

  10. Klarstellung: ich meinte mit „schöner Beitrag“ auch nur das Video. Der Tanja May-Text ist Satire auf Grundschulniveau. Hätte es nicht gebraucht.

  11. @stefan niggemeier: Es täte mir natürlich sehr leid, wenn die Welt durch Abwesenheit von Satiren auf Übermedien in Trauer erstarrte. Aber deren Reflexionswinkel darf dann gerne den der Retourkutsche überschreiten.

  12. @Stefan Niggemeier
    Allerdings wäre die Welt noch trauriger, wenn Satiremagazine anfangen würden, ernstgemeinte Texte zu verfassen!
    Aber ich kann Euch verstehen! Manchmal ist es hilfreich, z.B. mit Pennälerhumor gewisse Standards souverän zu unterschreiten, das schärft den Blick für die wirklich guten Sachen!

  13. Sehr gut. Mehr davon.
    Ich hatte nach einem Pfingstwochenende Sylt mal was mit einer „Bunte“ Bussi-Bussi Frau. Lang her. Die folgenden Monate, nicht nur Munich or Bärlin, hatten etwas von einem Paralleluniversum.
    Murmeltiertage. Gerüchte. Heucheln. Neid&Missgunst. Tratsch&Klatsch. Wölbung nur eine von vielen Einheiten.
    Montag, Dienstg, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag alter Senator. Der schmeckte jeden Tag.

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