Hallo Wutbürger: Ein neues Medium für den rechten „Widerstand“

Der Bauunternehmer Peter Weber steht in seinem Büro vor einer Kamera und redet sich in Rage. „Wenn es keine Oppositionspartei wie die AfD geben würde, […] wie sähe es denn dann in dem Land aus?“, fragt er. „Ich spreche nicht von ‘nem Höcke, ich spreche nicht von ‘ner Identitären Bewegung oder vom völkischen Flügel. Nein, die Normalen.“ Würde es diese AfD nicht geben, poltert er, „dann hätten wir ‘ne Merkel, die uns dem Sozialismus preisgibt.“

Der 65-Jährige gestikuliert wild mit seiner linken Hand. In der rechten hält er ein Papier, von dem er zwischendurch abliest. Weber spricht von einer „Meinungsdiktatur dieser linken Politik“ und von „Medienzensur“. Und er ruft zum Kampf auf: „Das gewinnen wir nicht mit Abwarten, Skepsis und mit den Nörglern. Ich bitte euch, macht mit!“

Peter Weber redet sich in Rage. Screenshot: Youtube/Hallo Meinung

Peter Weber ist der Gründer der Initiative „Hallo Meinung“, die sich selbst als „Interessensvertretung Bürgerforum“ bezeichnet und auf Facebook und Youtube eine Art „Speakers Corner“ für rechte Wutbürger betreibt. Neben Videoansprachen von Weber persönlich werden dort eingesandte Texte und Videos von seinen Fans und Unterstützern veröffentlicht. Es geht darin um Geflüchtete und Migranten (kriminell!), die Antifa (SA der Linksgrünen!) oder die Meinungsfreiheit (bedroht!).

Peter Weber reicht das jedoch nicht. Er will mehr aus „Hallo Meinung“ machen, eine eigene Redaktion aufbauen. Dafür hat er bereits prominente Köpfe angeheuert. Die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld etwa, den früheren Russland-Korrespondenten des „Focus“, Boris Reitschuster, und den ehemaligen Leiter der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe.

Was ist das für eine Initiative, die sowohl „Widerstandsbewegung“ als auch journalistisches Medium sein will und in der sowohl CDU-Mitglieder als auch Rechtsextreme mitwirken?

Shitstorm im fränkischen Dorf

Seit September 2018 nimmt Peter Weber regelmäßig Videos auf. An seinem Schreibtisch sitzend oder beim Spaziergang durch den Wald beklagt er sich über die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung, über die öffentlich-rechtlichen Medien, denen er Manipulation und Zensur vorwirft, über angeblich kriminelle Migranten in Deutschland. Und immer wieder darüber, in die rechte Ecke gestellt, gar als Rechtsextremist oder Nazi beschimpft zu werden. Er veröffentlicht außerdem Interviews, mit Alexander Mitsch etwa, dem Vorsitzenden der Werteunion, oder mit dem Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt. Der sagt im Gespräch mit Weber: „In Deutschland steht man heute fast schon unter Rassismusverdacht, wenn man einen festen Wohnsitz hat und einen Anzug trägt und einer geregelten Arbeit nachgeht.“

Peter Weber lebt in der 8500-Einwohner-Gemeinde Schwarzenbruck im Nürnberger Land, betreibt dort seit mehr als 36 Jahren ein Bauunternehmen und spendet für soziale Zwecke. 2019 will er zu seinem Geburtstag den Sänger Jürgen Drews für ein Benefiz-Konzert in den Ort holen. Die Gemeinde will mit Bierbänken, Zäunen und Angestellten der Verwaltung helfen. Wegen Webers rechter Youtube- und Facebook-Karriere regt sich jedoch Protest gegen diese Zusammenarbeit. Der Gemeinderat fasst schließlich den Beschluss, das Konzert doch nicht aktiv zu unterstützen und distanziert sich einstimmig von Webers Videos.

Weber droht dem Gemeinderat daraufhin mit juristischen Schritten und aktiviert seine Follower zum Shitstorm – mit Erfolg. Nach Hasskommentaren auf Facebook und Drohungen an den Haustüren von Gemeinderatsmitgliedern distanzieren sich die Vertreter von CSU und SPD im Gemeinderat schließlich von ihrer eigenen Distanzierung. Der Bürgermeister der Gemeinde nimmt sogar ein Entschuldigungsvideo zusammen mit Peter Weber auf, das dieser dann auf Youtube veröffentlicht.

Die ganze Geschichte ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie Kommunalpolitiker vor dem Druck von rechts, vor Shitstorms und Bedrohungen einknicken.

Eine gemeinnützige GmbH als „Widerstandsbewegung“

Wenige Monate später, im Oktober 2019, geht Weber den nächsten Schritt. Er will nicht länger nur ein einzelner Polit-Influencer auf Facebook und Youtube sein. Er will eine „Widerstandsbewegung“ anführen und gründet dafür ausgerechnet eine Firma. Die „Hallo Meinung – Interessenvertretung Bürgerforum gGmbH“ ist gemeinnützig und will, so steht es im Handelsregister, „im vorpolitischen Raum tätig“ sein, „das demokratische Staatswesen in Deutschland“ und „insbesondere den offenen Diskurs der Bürger zu Fragen von allgemeinem Interesse“ fördern.

Dazu will „Hallo Meinung“ Veranstaltungen organisieren und ein „Diskussionsforum im Internet“ eröffnen, außerdem „durch Print- und digitale Medien“ informieren und „eine Bühne für den bürgerlichen Diskurs“ bieten. Peter Weber ist alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer. Im Gegensatz zu einem Verein haben seine Anhänger keinerlei formales Mitspracherecht.

Ihre Videos füllen jedoch seit Oktober die Facebook-Seiten und Youtube-Kanäle von Peter Weber und „Hallo Meinung“. Und um ihr Geld bittet Weber unter fast jedem Post. Mindestens 36 Euro im Jahr kostet eine „Fördermitgliedschaft“. Angeblich gibt es bereits mehr als 30.000 solcher Fördermitglieder. Sollte das stimmen, wäre das ein beachtliches Budget für eine noch junge rechte Initiative.

Wutbürger im WDR-Format

Mit diesem Geld will der Unternehmer nun ein „redaktionelles Netzwerk“ aufbauen. Einen eigenen Podcast betreibt „Hallo Meinung“ bereits. In den meisten Folgen geht es vor allem um Themen wie Migration und Kriminalität. Im Dezember ist ein Interview mit dem Hamburger Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel der Ausgangspunkt für die bisher erfolgreichste Aktion von „Hallo Meinung“: eine Sabotage-Kampagne gegen den Beitragsservice des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. ARD und ZDF sind Weber und seinen Anhängern ein Dorn im Auge. Steinhöfel stellt in dem Podcast seine Idee vor, die Bürokratie der Rundfunkanstalten mit massenhaften Datenschutzanfragen und unregelmäßigen Beitragszahlungen lahmzulegen. „Hallo Meinung“ macht aus dieser Idee eine Kampagne, an der sich seitdem rechte und rechtsextreme Youtuber und Publizisten ebenso beteiligen wie die Identitäre Bewegung und die AfD.

Zusammen mit Patrick Lynen, einem ehemaligen Moderator mehrerer öffentlich-rechtlicher Radiosender, organisiert Peter Weber seit Dezember 2019 die Veranstaltungsreihe „Die Runde Ecke“. Dabei stehen Menschen auf einer Bühne und erzählen Geschichten aus ihrem Leben. Ursprünglich hatte Lynen dieses Format 2015 für den WDR entwickelt, ausgerechnet einen der Sender, gegen die er heute gemeinsam mit Peter Weber ankämpft. Die meisten der erzählten Geschichten waren inspirierende Einzelschicksale: Leben mit einer schweren Krankheit, spektakuläre Reisen, bewegendes Engagement.

In der Neuauflage der „Runden Ecke“ treten hingegen Menschen auf, die auf der politischen Linie von „Hallo Meinung“ sind. Vadim Derksen zum Beispiel, der Vorsitzende der „Jungen Alternative“ in Berlin, oder der Rundfunkbeitrags-Verweigerer Olaf Kretschmann. Statt um Herzzerreißendes und Bewegendes geht es nun um Clankriminalität, um „Merkel & ihre demokratiefeindliche Clique“ oder um die angeblich staatlich kontrollierten Medien. Die Veranstaltungen werden live auf Youtube übertragen; wer einen Platz vor der Bühne ergattern will, muss „Fördermitglied“ von „Hallo Meinung“ werden.

„Redaktionelles Netzwerk“ mit prominenten Köpfen

Podcast und Veranstaltungsreihe sollen jedoch nur der Auftakt sein. Ab April will „Hallo Meinung“ ein eigenes „redaktionelles Netzwerk“ starten, wie Peter Weber im Februar in einem Video erklärt. Der Journalist Klaus Kelle soll dieses Netzwerk leiten. Kelle war von 2001 bis 2007 stellvertretender Redaktionsleiter der „Bild“ in Nordrhein-Westfalen und machte sich anschließend mit der Kommunikationsagentur „KelleCom“ selbstständig. Daneben war er als Autor und Kolumnist für Zeitungen wie die „Welt“ und die „Rheinische Post“ tätig, aber auch für rechte Medien wie „Die Freie Welt“ aus dem Netzwerk der AfD-Politikerin Beatrix von Storch und ihres Mannes Sven.

Peter Weber mit der ehemaligen DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld. Screenshot: Youtube/Hallo Meinung

In diesem „redaktionellen Netzwerk“ sollen Journalistinnen und Journalisten aller Altersstrukturen zusammenarbeiten, erklärt Peter Weber. Bereits jetzt kooperiert er mit mehreren rechten Youtubern. Der rechte Nachwuchs-Influencer Niklas Lotz alias „Neverforgetniki“ dreht Videos für „Hallo Meinung“, und auch der Youtuber Thomas Grabinger, der sich „Digitaler Chronist“ nennt, und ein älteres rechtes Publikum anspricht, unterstützt Weber.

Künftig sollen auch zwei ehemalige Journalisten des Nachrichtenmagazin „Focus“ für „Hallo Meinung“ tätig sein: Der frühere Russland-Korrespondent Boris Reitschuster und der langjährige Korrespondent in der Bonner und dann Berliner Parlamentsredaktion, Olaf Opitz. Beide haben in den vergangenen Monaten regelmäßig Artikel für das rechtskonservative Magazin „Tichys Einblick“ geschrieben.

Die neurechte Publizistin Vera Lengsfeld soll eine eigene Kolumne mit dem Titel „Veras Wochenrückblick“ schreiben. Peter Weber selbst will eine politische Kochshow starten: „Deutschland kocht (über)“. Und der Historiker und passionierte Antikommunist Hubertus Knabe, der bis September 2018 die Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen geleitet hat, soll laut Peter Weber einen „Geschichtskanal“ für „Hallo Meinung“ betreiben. Knabe wurde wegen seines Umgangs mit mutmaßlichen sexuellen Übergriffen durch seinen Stellvertreter als Leiter der Stasi-Gedenkstätte entlassen. Als Autor schreibt Knabe für Medien wie die „Welt“, die „Neue Zürcher Zeitung“ und „Tichys Einblick“.

Wie die Arbeit von „Hallo Meinung“ aussehen soll, ob Texte und Videos weiterhin auf Facebook und Youtube veröffentlicht werden sollen oder die eigene Website künftig zum zentralen Element wird, ist bislang nicht bekannt. „Wir wollen Dinge aufzeigen, investigativ, das was andere nicht mehr benennen“, sagt Peter Weber. Er sagt auch: „Hallo Meinung wird bis zur nächsten Bundestagswahl einiges bewegen. Und ich sage es nochmal deutlich: Nicht nur im vorpolitischen Raum, sondern wir wollen mitgestalten.“ „Hallo Meinung“ soll offenbar gleichzeitig eine politische Bewegung und ein unabhängiges journalistisches Medium sein.

Ob da nicht ein Interessenkonflikt besteht? Peter Weber hat zwar in einem Video erklärt, „Hallo Meinung“ habe schon ab Anfang März eine eigene Agentur angeheuert, die sich um die Beantwortung von Presseanfragen kümmert. Diese und weitere Fragen von Übermedien ließ „Hallo Meinung“ jedoch unbeantwortet. Auch Klaus Kelle, Boris Reitschuster, Vera Lengsfeld und Hubertus Knabe haben nicht auf Fragen zu ihrer Tätigkeit für „Hallo Meinung“ geantwortet.

Zwischen Werteunion und Rechtsextremismus

Politisch vereint „Hallo Meinung“ bislang ein breites rechtes Spektrum. Peter Weber war eine Zeit lang Mitglied der Werteunion. Klaus Kelle ist seit mehr als vier Jahrzehnten in der CDU und bis heute ebenfalls in der Werteunion. In seinen Videos betont Weber immer wieder, dass er sich als „bürgerlich“ und Angehörigen der „Mitte“ sieht.

Screenshot: Youtube/Peter Weber

„Hallo Meinung“ bietet jedoch auch rechtsextremen Personen und Einstellungen eine Bühne. Ein Beispiel dafür ist Brigitta Gerecke aus dem niedersächsischen Hameln. Gerecke tritt im Februar bei der „Runden Ecke“ in Berlin auf, regelmäßig veröffentlichen Peter Weber und „Hallo Meinung“ ihre Videos. Im jüngsten Video vom 4. März zieht sie über Geflüchtete und Migranten an der türkisch-griechischen Grenze her und erklärt, dass sie „den ganzen Corona-Kram für ein Ablenkungsmanöver“ halte. „Mag sein, dass dieser Virus sehr gefährlich ist“, sagt sie. Jedoch würden täglich Menschen „an dem Virus, der in Berlin sitzt, im Bundestag“ sterben. Um keinen Zweifel daran zu lassen, was sie damit meint, ergänzt sie: „Frau Merkel hat gewusst, dass diese Flüchtlingswelle auf uns zukommt.“ Gerecke verbreitet die lange widerlegte Falschmeldung, täglich würde in Deutschland ein Mensch durch Asylbewerber getötet.

Brigitta Gerecke veröffentlicht ihre Videos nicht nur bei „Hallo Meinung“, sondern auch auf der Facebookseite von „Hagida“, dem Hannoverschen Ablegers der rechtsextremen und islamfeindlichen Pegida-Bewegung. Im Februar 2018 hielt Gerecke eine Rede auf einer Neonazi-Demo im Niedersächsischen Peine, zwischen Plakaten der NPD-Jugendorganisation und Reichskriegsflaggen.

Ein Erfolgsmodell?

So oft Peter Weber seine Selbstverortung in der „bürgerlichen Mitte“ auch wiederholt, so oft er sich „von jedem Extremismus“ abgrenzt: „Hallo Meinung“ ist auf dem besten Weg, zu einer neuen Heimstätte für politische Positionen vom rechten Rand des Konservatismus bis hinein in die radikale Rechte zu werden. Erfolgreich sind solche Projekte besonders dann, wenn diese Strömungen einen gemeinsamen Feind und ein gemeinsames Ziel haben. Die gemeinsame Ablehnung der Bundesregierung und ihrer Flüchtlingspolitik hat in den vergangenen Jahren immer wieder Neurechte mit knallharten Neonazis auf die Straße gehen lassen. Die Feindschaft gegen Grüne und Klimaschutz vereint Akteure aus Union und AfD. „Hallo Meinung“ hat diese Einigkeit bislang vor allem mit ihrer Kampagne gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk hergestellt: Sie wurde von Rechtskonservativen, einer ganzen Reihe neurechter Publizisten, Youtuberinnen und Influencer und von Rechtsextremen wie der Identitären Bewegung unterstützt.

Diese gesamtrechte Einigkeit hat die Kampagne erst zu einem Erfolg gemacht. Ob das auch künftig das Erfolgsmodell von „Hallo Meinung“ bleiben soll? Peter Weber hat erst Ende Februar in einem Video erklärt, „im Wort und in der Grafik etwas abrüsten“ zu wollen. Ähnliches hat auch die AfD sich kürzlich zum wiederholten Mal verordnet. Dort blieb es bei Lippenbekenntnissen. Vieles spricht dafür, dass das auch bei Webers Initiative nicht anders sein wird, die sich in einer Diktatur wähnt, Angela Merkel für eine Sozialistin hält, und von Mitarbeitern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als „Systemdienern“ spricht, die „wie die Maden im Speck“ leben.

85 Kommentare

  1. Ich frage mich bei solchen Systemen / Initiativen ja immer, wie sehr die Macher von den Inhalten die sie dort verbreiten überzeugt sind oder ob sie das doch eher als Chance sehen, um möglichst einfach Kohle einzusacken. (Siehe Alex Jones und Infowars.)

    Wie ‚Hallo Meinung‘ wohl mit ihnen gegenläufiger Meinung umgeht?

  2. @2
    Alex Jones verdient Millionenen indem zwischen all der Hetzer und den VTs häppchenweise Werbung für Nahrungsergänzungsmittel und Prepperausrüstung macht. Der Kopp-Verlag verdient dem Vernehmen nach auch recht gut an seinem zwischen Buchdeckeln gepressten Mist.

    Nicht auszuschließen, dass auch Herr Weber sich ein lustiges Geschäftsmodell rund um sein Wutbürgermedium ausdenkt.

  3. „Wie ‚Hallo Meinung‘ wohl mit ihnen gegenläufiger Meinung umgeht?“

    Vermutlich genauso tolerant wie alle anderen Portale auch.

  4. Zumindest diese Rechten beschweren sich, dass die anderen Rechten ihre Meinung nicht zulassen. Bzw. gar keine Meinung zulassen:

    „Seit etwa 8 Wochen dürfen Mitglieder und Bürger ihre Meinung nicht mehr unter den YouTube-Videos von Peter Weber und dem Bürgerforum „Hallo Meinung” schreiben. Unter keinem einzigen Video! Die Kommentarfunktion wurde deaktiviert.“

    http://www.googleselber.de/keine-meinung-bei-hallo-meinung-die-totale-zensur-bei-peter-weber/

    (Link aus Gründen der Netzhygiene verfremdet. Wen es wirklich interessiert, der findet das schon.)

    Das ist, wie Einervonvielen richtig anmerkt, durchaus typisch für neurechte Kommentarspalten, die zwar jederzeit Beleidigungen und Drohungen im Sinn der Meinungsfreiheit gestatten, aber keine sachliche Kritik am eigenen Tun.

  5. @9 Anderer Max
    „Langweilig“
    Ich finde es tatsächlich beängstigend, dass, so zumindest mein Eindruck, immer mehr dieser rechten Menschen, die mMn ganz klar Neonazis sind, sich selbst in der Mitte verordnen.
    Man sieht es auch hier immer wieder, woanders erst recht, dass zum Beispiel gesagt wird, der Vergleich mit Nazis verharmlost die Nazi-Zeit.
    Das ist beängstigend, weil es so tut, als ob damals jeder, der AH zugejubelt hat, auch gleichzeitig Juden umgebracht hat.
    Dem war ja aber eben gar nicht so.
    Der normale Nazi war halt einer wie Peter Weber, der eine Meinung ähnlich der von Peter Weber hatte und sich dann für AH stark gemacht hat, damit dann wer auch immer dafür sorgt, dass es zu dem kommen konnte, zu dem es gekommen ist.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Peter Weber nicht will, dass Asylanten in KZs vergast werden. Auch kein Wendt oder Maaßen.
    Aber ich glaube, damals waren es auch die wenigsten Deutschen, die das mit den KZs damals tatsächlich aktiv herbeigesehnt haben, die haben es halt hingenommen. Und teilweise für ein notwendig Übel gehalten.

    Und genau das gleiche sehen wir jetzt wieder: immer mehr Rechte glauben, sie wollen doch nichts schlimmes, obwohl sie exakt so handeln, wie es damals halt üblich war, wenn man das dritte Reich unterstützt hat. Sie sehen sich selbst nicht als Rechte und das finde ich schon beängstigend. Weil die sich damit aus meiner Sicht durch nichts von denen unterscheiden, die AH, das dritte Reich und den Holocaust möglich gemacht und mindestens mittelbar unterstützt haben.

  6. Langweilig finde ich, dass ein Publizist erkannt hat, dass man mit Rechtspopulismus Geld machen kann.

    Dass Sie (wir) Angst davor haben, ist Teil des rechten Terrors.
    Alle diese Methoden sind Teile des Terrors, von Opfergebaren über Torpfostenverschiebung bis zur Mitte-Debatte.
    Die Faschos sind so lange nicht rechts, bis sie an der Macht sind. Und selbst dann ist es noch Sozialismus ;)

  7. „Boris Reitschuster…Digitaler Chronist“
    Auf den Bildkacheln des Portals kann man links neben Webers Kopf mit schwarzem Hut, glaube ich, auch Oliver Janich erkennen.
    Bei dem Personal und dem Auftritt sollte man neben „Widerstand“ auch an „Honigtopf“ denken. Nicht dass dort irgendwann auch wieder ein „Migrantenschreck“ ganz „bürgerlich“ zum Kauf angeboten wird.
    Was soll Medienkritik an einem solchen Portal hier bringen, außer absehbar empörte Kommentare von Max, Micha & Co produzieren?
    „Wutbürger“ vertrauensselig machen, dass sie dort bestimmt gut aufgehoben sind? 😁

  8. Was soll Medienkritik an einem solchen Portal hier bringen, außer absehbar empörte Kommentare von Max, Micha & Co produzieren?

    Allein dafür hat es sich gelohnt.
    Ein weithin unbekannter Videoblogger schafft es mit leichter Hand, die rotgrünen Deppen zum Kreischen zu bringen.
    Weber muss gut sein.

    Noch schöner ist, dass Stefan Pannor das rotgrüne Geifern als „sachliche Kritik“ sieht. Herzallerliebst.

    Am besten ist Pannors Feststellung
    „Seit etwa 8 Wochen dürfen Mitglieder und Bürger ihre Meinung nicht mehr unter den YouTube-Videos von Peter Weber und dem Bürgerforum „Hallo Meinung” schreiben. Unter keinem einzigen Video!“

    Ich habe gerade in die youtube-Suchmaske „Hallo Meinung“ eingetragen. Unter dem Video von gestern sind bis jetzt 1700 (eintausendesiebenhundert) Kommentare.
    Also Null. Oder so.

  9. Ich sage ja, Beängstigend, dass die neuen Nazis glauben, irgendwie sei das schon in Ordnung, wie sie für Spaltung und Werteverfall sorgen.

  10. @ Micha #15
    „Spaltung“
    ist vielleicht nur ein anderes Wort für Dissens „aus dem Grunde, weil man weiß, dass Spaltungen an Wendepunkten von Gesellschaften auftreten und, ich sage jetzt mal, auch auftreten müssen“.
    Wenn so wie heute ganze Teile der Gesellschaft den Konsens ablehnen und sagen: Nein, damit sind wir nicht einverstanden, wir wollen andere Ideen verwirklichen. Dann hat das einen Grund, den man meistens ernst nehmen muss, und da werden wir in einen solchen Prozess hineingezogen, ob wir das wollen oder nicht.
    „Werteverfall“
    kann man auch als erzkonservative Angst interpretieren, die Linke früher einmal als autoritär eingeordnet haben. Tempi passati.

  11. Ich bleibe bei „langweilig“, auch der Kommentarstrang. Immer die gleiche Leier.
    Es geht nicht um den Inhalt, sondern darum „rotgrüne Deppen zum Kreischen zu bringen“ und sich dann kollektiv darüber zu amüsieren.
    *gähn*

  12. @ Anderer Max #18
    „Es geht nicht um den Inhalt“
    So ist es. Es geht noch nicht einmal um Inhalte gern gelobter öffentlich-rechtlicher Angebote. Oft liefern diese ja nicht die Qualität und Vielfalt, die sie versprechen, aber wenn sie es tun, dann gähnen gerade die richtigen Pappenheimer.

  13. @ Anderer Max #20
    Auf reine Bekundungen von Langeweile und „*gähn*“ würden viele gerne verzichten: #9, #18.

  14. #18: „Es geht nicht um den Inhalt, sondern darum „rotgrüne Deppen zum Kreischen zu bringen“ und sich dann kollektiv darüber zu amüsieren.“

    Nicht mal das. Es geht nur darum, zu behaupten, dass „rotgrüne Deppen kreischen“– und „rotgrüne Deppen“ sind alle, die vom der eigenen, rechtsextremen Ideologie abweichen und die „Frechheit“ besitzen, nicht zu kuschen.

    #22: „Wer ist „viele“?“

    ‚Das Volk‘ [tm], die erträumte Masse – siehe „einer von vielen“: Ein wiederkehrendes Thema bei den Nazis, von „Hans Westmar“ bis zur Nazi-Combo „Nordfront“.

  15. Da wächst zusammen was zusammen gehört. Oder ist das doch nur ein weiteres Portal am rechten Rand, in dem sich die völkische Nationale gegenseitig den Ariernachweis ausstellt? Die Leute von Maaßen bis an die Memel sind eh verloren, die entscheidende Frage ist, ob ihr Einfluss soweit reicht, dass politische und gesellschaftliche Mehrheiten entstehen. Ich glaube jedenfalls nicht, dass diese Mehrheiten entstehen, indem man darüber berichtet. Deshalb: Aufklärung und Widerspruch tun Not und nicht weh, die Trolle, denen es nicht reicht, ihre „Wut“ innerhalb ihrer völkischen Gemeinschaft zu artikulieren und die sich hierhin verirren, sollte man allerdings rechts liegen lassen und der Rest kann sich ruhig mal entspannen.

  16. Dieser Peter Weber ist zwar bei weitem nicht so „rechts“ und „nazi“, wie er schon vor längerer Zeit von vielen Medien anläßlich von Gegebenheiten in seiner Wahl-Heimatgemeinde dargestellt wurde, aber die Initiative „Hallo Meinung“ habe ich trotzdem von Anfang an mit Argwohn betrachtet.
    Leider zu recht, denn inzwischen hat sich gezeigt dass es sich auch um die übliche Propaganda für AfD, für Putin, gegen „Altparteien“, gegen die EU etc. etc. handelt.
    Schade dass sich bei uns immer noch keine Initiative bilden konnte, welche eine umfassende Reform des ö.-r. Rundfunks zum Ziel hat, politisch im Grundsatz neutral ist und nicht nach rechts oder links abdriftet.

  17. @24: „Schade dass sich bei uns immer noch keine Initiative bilden konnte, welche eine umfassende Reform des ö.-r. Rundfunks zum Ziel hat, politisch im Grundsatz neutral ist und nicht nach rechts oder links abdriftet.“
    Was genau hält Sie denn davon ab?

  18. @ Anderer Max
    „Wer ist ‚viele‘?“
    Weniger als der Konsens, die 97% 😉
    Man sieht also, dass ein „Konsens“ etwas Höheres ist als eine „erträumte Masse“, so etwas wie eine Wiederbelebung von „Kirche“ als Antithese zum Volk.
    Auf der Basis dieser Scholastik sollte sich bald auch eine KiK-Monarchie gründen lassen.

  19. „Schade dass sich bei uns immer noch keine Initiative bilden konnte, welche eine umfassende Reform des ö.-r. Rundfunks zum Ziel hat, politisch im Grundsatz neutral ist und nicht nach rechts oder links abdriftet.“

    Und was soll die reformieren? Die im Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit gilt auch für den ÖR. Und eine Änderung dieses Verfassungsartikels steht nicht zur Debatte, kann nicht zur Debatte stehen.

  20. Für mich ist Weber ein ähnlich bedauernswerter Naivling wie Tichy, Broder und Lucke. Man verortet seine rechtskonservativen Ergüsse bürgerlich-mittig, initiiert eine Bewegung/Plattform/Partei und staunt dann blauäugig-dämlich in die Runde, wenn sie von den Rechten gekapert wird. Liegt das Kind im Brunnen, will man nichts geahnt haben und es nicht gewesen sein.

  21. „Ich finde es tatsächlich beängstigend, dass, so zumindest mein Eindruck, immer mehr dieser rechten Menschen, die mMn ganz klar Neonazis sind, sich selbst in der Mitte verordnen.“
    Natürlich sagt ein Faschist nicht „ich bin Faschist“. Nur die allerdümmsten Faschisten würden etwas anderes sagen als „ich bin Mitte“; und von den Faschisten, die sich selbst als Faschisten bezeichnen, werden sich die anderen quasi in Nullzeit distanzieren. Weil ihnen so viel Dummheit irgendwie peinlich ist. Und denen sind nur ganz wenige Dinge peinlich.

  22. @Mycroft

    Mir ging es darum, dass ich glaube, Leute wie Weber denken tatsächlich, sie sind keine Neonazis oder Faschisten.
    Sie sagen es nicht nur aus taktischen Gründen nicht, sie meinen, sie sind es nicht.
    Und davon gibt es immer mehr Menschen, wenn ich meinen Beobachtungen trauen kann.

  23. Man muss ja nicht gleich mit „Neonazi“ umme Ecke kommen.
    „Rechts“ tut’s vielleicht auch schon; dazu lässt sich auch leichter stehen ;)

  24. @MICHA

    Aufgrund welcher Handlungen, Aussagen etc. ist für Sie klar dass Peter Weber ein Faschist oder ein Neonazi ist? Insbesondere interessieren mich die Gründe dafür, warum er ein Neonazi ist. Verehrt er Adolf Hitler, hasst er Juden und wünscht ihnen den Tod, findet er den Holocaust gut oder verharmlost er ihn?

  25. Ok, aus Gründen der Unschuldsvermutung sollte man annehmen, dass Leute, die sich als „Mitte“ bezeichnen, sich tatsächlich für „Mitte“ halten.

    Aber das muss ja nicht dazu führen, dass man seine eigenen Ansichten an Ansichten anpasst, die als „Mitte“ gefrämt werden, wenn man a) selbst andere Ansichten hat und b) andere Vorstellungen von „Mitte“.

  26. Mann der Mitte ist man dann, wenn Leute vom linken Rand einen für rechts halten, rechte Randfiguren aber für links. Gilt freilich auch für Frauen. Diverse inklusiv.

  27. @35.:
    Ja, dann müsste man das zahlenmäßig erfassen – wenn es genau gleich viele Menschen gibt, die einen „rechts“ wie „links“ einordnen, ist man „mittig“.
    Aber das verschiebt das Problem auf eine andere Schiene, weil das voraussetzt, dass es a) ungefähr gleich viele Rechte wie Linke gibt, und b) dass diese Rechten und Linken auch ungefähr „gleich weit“ rechts bzw. links sind. Und da geht ja die nä. Diskussion los: sind bspw. Zschäpe und Meinhoff gleichweit von der „Mitte“ entfernt, oder sind beide soweit aus dem demokratischen Teil des politischen Spektrums entfernt, dass man das nicht mehr sinnvoll einordnen kann? Oder ist eine der beiden extremistischer als die andere?
    (Normalerweise gibt’s die Diskussion mit Höcke und Ramelow, aber vom Prinzip her…)

  28. @Florian Blechschmid: Die Rechnung geht nicht auf bzw. macht „die Mitte“ extrem breit – ein eingefleischter Leninist hält einen Trotzkisten für rechts, und Leute vom rechten Rand (oder gar schon ganz normale Sozialisten…) halten einen Trotzkisten für links. Ergo: Ein Trotzkist ist ein „Mann der Mitte“?

  29. @ Micha #39
    „Der normale Nazi war halt einer wie Peter Weber, der eine Meinung ähnlich der von Peter Weber hatte und sich dann für AH stark gemacht hat“
    Es ist schön, dass es noch Leute gibt, die dabei waren und ihre Erfahrungen aus erster Hand weitergeben können 😉.
    Ich Esel habe dagegen immer geglaubt, dass es 1933 ein wenig Fake-Terror (🤔🤔🤔) gebraucht hat, damit der Herr H die Opposition ausschalten konnte und dann trotzdem nur 43,9% bekommen hat.
    Dass sehr viele staatsloyale ältere Deutsche Hitler erst „vertraut“ haben, als er 1934 einen Teil seiner „populistischen“ Gefolgschaft hatte erledigen lassen. Dass der „normale“ Nazi ein junger Mann war, dass Hans Scholl zu dem Zeitpunkt noch ein überzeugter Nazi war, von Stauffenberg aber noch nicht.
    Die kommen mir zwar alle ein wenig anders vor als Peter Weber, aber trotzdem: wie dumm von mir! Gut zu wissen, dass dieser Weber so ist, wie der „normale“ Nazi damals war: ein weißhaariger ALTER Mann.

  30. Ihr historisches Wissen ist in der Tat mangelhaft in der Darstellung der Zusammenhänge, Herr Bürger18. Sie waren übrigens ebenfalls nicht dabei, behaupten aber, Wissen zu besitzen, das andere, die nicht dabei waren, laut Ihrer Aussage gar nicht besitzen können.

    Worauf wollen Sie hinaus? Ach ja: Stuß labern, um beachtet zu werden. Das wäre hiermit beides erledigt. :-)

  31. @ Stefan Pannor #41
    Sie wissen sehr gut, dass das kein Stuss ist, Sie nimmermüder Ad-Hominem-Pöbler.
    Die Nazis waren erstens sehr jung, auch die Anführer.
    Zweitens hat sich ihre politische Basis in den 23 Jahren vom Anfang bis zum Untergang mehrmals entscheidend verändert.
    Allein die Kürze der Zeitspanne ab 1930, in der die Partei viele Mitglieder hatte, ganze 15 Jahre, davon 40% Kriegszeit, wirft schon die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Idee von einer „Normalität“ auf.
    1933 gab es Millionen Arbeitslose, kein Millionenheer von Rentnern, Pensionären und gutsituierten Mittelständlern.
    Und drittens ist deshalb die Behauptung von geringem Nährwert, dass der „normale Nazi jemand wie Peter Weber war“.
    Solche Zuschreibungen dienen dem kurzfristigsten Gegenwartsgebrauch, nicht der Erkenntnis zum Untergang der Weimarer Republik oder zum Nationalsozialismus.

  32. Wie Peter Weber ist oder nicht ist, kann man von außen ja schlecht sehen.
    Insofern sind Vergleiche mit Nazis und Naziwählern von „dammals“ gleich doppelt unpräzise. (Ich könnte mir sogar vorstellen, dass auch damals nicht alle gleich waren, aber wer bin ich schon?)

    Das generelle Dämonisieren der Andersdenkenden hat er aber gut drauf.

  33. Gott, man kann auch mal realistisch bleiben.

    Natürlich war nicht jeder Nazi damals wie jeder andere Nazi.
    Und natürlich sind solche Vergleiche auch nicht wirklich präzise.
    Aber wenn man sich fragt, wie die Leute wohl drauf waren, die AH zugejubelt haben, dann komme ich auf den Schluss, dass da eine Grundhaltung gewesen sein dürfte, wie sie von Herrn Weber gezeigt wurde.
    Es gab halt keinen Norm-Nazi, dem man entsprechen kann, um als Neonazi angesehen zu werden.
    Das bedeutet, wir können dann so tun, als ob die Zeit damals nicht wiederholbar ist und die Augen verschließen.
    Oder wir werden uns klar darüber, dass die Nazis damals eben zu einem nicht unerheblichen Teil auch „ganz normale Leute aus der Mitte“ waren, die sich selbst nicht als Schlimm, Böse, unrechtmäßig handelnd gesehen haben.
    Und natürlich gibt es auch heute Leute, die so denken. Und Weber kommt halt genau so rüber, er verortet sich selbst so.

    @A. Müller: mal rein hypothetisch: denken Sie nicht, dass die Wahrscheinlichkeit recht groß ist, dass ein Mensch wie Weber damals AH gefolgt wäre?
    Wenn nicht, wie soll heute ein Mensch handeln, damit Sie ihm zeitversetzt eine Gefolgschaft zugetraut hätten?

    Bzw., was muss man tun, um von Ihnen als Neonazi angesehen zu werden?
    Muss man dafür tatsächlich aktiv Judenermordungen leisten/fordern?

  34. Ich zumindest will auch nicht so tun, als ob das nicht wiederholbar wäre; aber wenn Weber „nur“ sehr rechtspopulistisch ist, ist das immernoch schlimm genug für mich.

    „Ganz normale Leute aus der ‚Mitte'“ heute und damals sind vllt. trotzdem nicht deckungsgleich. Bzw., Meinungen, die damals „normal“ in dem Sinne war, dass große Teile der Wählerschaft sie entweder teilten oder jedenfalls nicht als „randständig“ oder „extrem“ galten, sind es heute nicht mehr.

  35. Nachdem die Diskussion nunmehr bei Adolf Hitler gelandet ist; es wird gerne vergessen wer den Aufstieg von Adolf Hitler in Deutschland überhaupt erst ermöglicht und somit das Blut von Millionen Menschen an den Händen hat: Die SPD. Denn die SPD hat im Rahmen ihrer bekannten „kein Mensch ist illegal“ Toleranzbesoffenheit verhindert, dass Bayerns Innenminister Schweyer von der CSU Vorläuferpartei BVP Adolf Hitler ausweist und abschiebt. Nachdem ich die Erfahrung gemacht habe dass sofort einige hier „Lüge!“ und „Quellen?“ schreien, ist hier etwas Literatur zum Thema:
    Peter Christoph Düren: „Minister und Märtyrer. Der bayerische Innenminister Franz Xaver Schweyer“
    Donald C. Watt: „Die bayerischen Bemühungen um eine Ausweisung Hitlers 1924“

  36. Also, Herr Münchner, da springen sie aber zu kurz. Schuld an Millionen Toten ist Xaver P. Müller. Der war Bäcker. Wenn der damals nicht den Kuchen gebacken hätte, den Hitlers Vater seiner Frau mitbrachte zu einem romantischen Picknick, infolgedessen es dann zur Zeugung o.g. späteren Diktators kam, ja dann wäre alles anders gewesen. Obwohl, eigentlich sind dann ja die Eltern von Xaver Schuld. Aber die waren bestimmt in der SPD. Stimmt, Sie haben Recht – die SPD und ihre vermaledeite Menschenliebe sind die wahren Schuldigen! Freispruch von der historischen Schuld (außer für SPD-Mitglieder! Insbesondere Jusos!).
    Kannstedirnichtausdenkensowas.

  37. @Münchner: Bitte denken Sie noch einmal ganz scharf darüber nach, ob Sie wirklich dabei bleiben wollen, die SPD sei Schuld an der Shoa und dem WWII.

  38. @MR RE

    Nachdem Sie die glaubwürdigen Quellen für Ihre Behauptungen in 48. genannt haben, befassen Sie sich bitte mit der Bedeutung der Begriffe „die Schuld“, „Mitschuld“ und „… ermöglicht“ und deren Unterschieden.

    Zur juristischen Beurteilung weise ich auf die zuletzt vom BGH bestätigte Rechtssprechung hin, nach der sich SS-Mitglieder grundsätzlich der Beihilfe an den Nazi-Verbrechen schuldig gemacht haben, auch wenn sie sich nicht konkret daran beteiligt haben und nur ein kleines, unwichtiges Rädchen an irgendeiner Stelle in der Nazi-Maschinerie waren.

    Prophylaktisch empfehle ich allgemein noch eine Auseinandersetzung mit dem Unterschied von „Vergleich“ und „Gleichsetzung“.

  39. @ Münchner: Das Problem an Ihren Quellen ist, dass man sich erst einmal die beide Bücher kaufen müsste, um Ihre Thesen überhaupt verifizieren zu können.

    Die These ist ja „(…) es wird gerne vergessen wer den Aufstieg von Adolf Hitler in Deutschland überhaupt erst ermöglicht und somit das Blut von Millionen Menschen an den Händen hat: Die SPD (…)“

    Eine Differenzierung zwischen „Schuld“ und „Mitschuld“ nehmen Sie nicht vor.

    Mehr als superschwellige Provokation kann ich da leider nicht rauslesen.

  40. Münchner, haben Sie außer wirren Thesen auch was zum Thema beizutragen? Ihre strukturidentische Neuauflage von „Die Juden sind schuld am Holocaust“, hier verklausuliert als „Die SPD ist schuld an Hitler“ ist Spiegelbild Ihrer eigenen Widerwärtigkeit, mit der Sie leben müssen (und wohl auch können), hat aber nichts, gar nichts mit dem Thema zu tun.

    Ich empfehle, diesen derailenden BS zu löschen.

  41. @STEFAN PANNOR

    Bitte geben Sie glaubwürdige Quellen für Ihre Behauptungen an und erläutern, warum die genannten, mehrfach wissenschaftlich erforschten Tatsachen „wirre Thesen“ sind sowie den Grund, warum sie meine Aussagen bis zur Unkenntlichkeit verdrehen.

  42. #54: „Bitte geben Sie glaubwürdige Quellen für Ihre Behauptungen an und erläutern,“

    @MÜNCHNER: Bitte verpissen Sie sich. Sie haben hier genug dummes Zeug und widerlichen Geschichtsrevisionismus abgelassen, es reicht.

  43. Die SPD (gegr. 1875), Sündenbock UND Ausrede für alle Rechts- und Linksextremisten, Extremliberalen, extremistischen Monarchisten und religiösen Extremisten sowie die Extremisten des Zentrums seit 1793.

    Fakten und Zahlen, ignoriert von den genannten Extremistengruppen seit der Erschaffung der Welt (ca. 4000 v.Chr.).

    Das wissen auch Menschen aus den umliegenden Ländern: „…das Wetter hier, wen wundert’s? Und schuld daran ist nur die SPD!“

  44. „Bitte geben Sie glaubwürdige Quellen für Ihre Behauptungen an“

    Klar, wenn Sie nachweisen, dass die SPD 1924 den Slogan „Kein Mensch ist illegal“ verwendet hat. ;-)

    Waren Sie eigentlich früher mal Sachse? Oder haben in Berlin Handys verkauft?

  45. Ok, erwischt!
    Die SPD gab sich ihren heutigen Namen erst 1890. Sorry! (Aber natürlich ist der Name der SPD von der sog. „SPD“ ausgedacht worden, und die ist natürlich keine glaubwürdige Quelle für alle, die links, rechts, anarchistisch, kaisertreu, päpstlicher als der Papst oder sonstirgendwas extremistisches sind.)

  46. Ich will den immer wieder gleichen erregten Schlagabtausch hier nicht unterbrechen, aber ich würde gerne etwas zum Artikel loswerden.

    Wenn Peter Weber ein „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ gründen will, hat er dann einfach nicht aufgepasst oder geht er willentlich auf Konfrontation mit der Madsack-Gruppe? Letztere lässt sich den Namensklau hoffentlich nicht gefallen.
    Ansonsten Danke für den Artikel. Die „Hallo Meinung“-Empörungsmaschine fiel mir schon ein paar Mal auf, gerade zu der kruden „GEZ-Boykott“-Aktion wird das Netz geradezu vollgespamt. Schön, etwas mehr über die Hintergründe zu erfahren. Dass man einfach eine politisch agierende gGmbH gründen kann, hätte ich nicht gedacht. An sich ja nachvollziehbar, der böse Staat soll möglichst wenig an Steuergeldern bekommen. Aber welches Finanzamt hat die Gemeinnützigkeit anerkannt, wie hat man sich dort präsentiert/beschrieben?
    Schauen wir mal, was draus wird. Wird auf jeden Fall langsam voll in der Anti-Mainstreammedien-Medienecke.

  47. @ Micha #44
    „denken Sie nicht, dass die Wahrscheinlichkeit recht groß ist, dass ein Mensch wie Weber damals AH gefolgt wäre?“
    Das ist pure Spekulation, aber nicht ausgeschlossen. Sebastian Haffner hat in seinem Buch von 1940 auch auf folgenden Teil der späten Anhänger hingewiesen:
    „Hitler gewann außerdem loyale Anhänger, wenn nicht gar neue Nazis, in vielen Teilen der patriotisch gesinnten und erfolgssüchtigen Bourgeoisie, welche bis zum letzten Augenblick ’nicht an die Nazis geglaubt hatten‘, aber während der Jahre ihrer Herrschaft und Erfolge zu ihnen umgeschwenkt waren“.
    Was sind aber schon irgendwelche ’späten Anhänger‘ im Vergleich zu Personen, die Hitler ‚gemacht‘ haben?
    Ein ganz großer Macher Hitlers war Ernst Hanfstaengl von 1922 bis 1937. Er hat ihn sehr früh ‚anständig ausstaffiert‘ mit Kleidung, Autos und Beziehungen zu großzügigen Finanziers und Souffleuren. Weil er rechtzeitig ausgestiegen ist und sich dabei bewundernswerterweise fast noch als Anti-Nazi inszenieren konnte, blieb er zeitlebens von Verfolgung wegen seiner Schlüssel-Nazi-Vergangenheit verschont und konnte nach dem Krieg in Deutschland und den USA sogar noch stimmungsvolle Bücher über seine Zeit mit Hitler veröffentlichen.
    Lesen Sie für einen Anfang wenigstens den Wikipedia-Eintrag über „Putzi“ Hanfstaengl.
    Ein ’normaler‘ Nazi war er jedenfalls nicht. Er liegt in München-Bogenhausen unbehelligt auf dem Friedhof. Wenn Sie das dringende Bedürfnis haben, über Nazis zu kotzen, dann schauen Sie vielleicht auch dort einmal vorbei.

    @ Anderer Max #52
    Wenn es schon eine Zumutung ist, Bücher kaufen und lesen zu ‚müssen‘ 😉

  48. Ich bin persönlich von dem Format, von Herrn Weber sehr begeistert.
    Sehr sachlich, nie ausfallend, immer ruhig und besonnen.
    So stelle ich mir konstruktive Politik vor.

    Ich freue mich schon auf die offizielle Partei Gründung 👍

  49. Auf der Suche nach Meinungen zu Herrn Weber bin ich auf diese Seite gestossen. Nachdem ich wirklich fast alle Kommentare auf dieser Seite gelesen habe, erweckte sich in mir Eindruck eine Debatte im Bundestag zu hören/lesen. Sie zeigt mir wie engstirnig der Mensch ist, wenn es die Meinung des anderen geht und wie schnell man ein Kommunist, ein Nazi oder ein Rassist ist, wenn die persönlich Meinung des anderen nur eine kleine Teilmenge der genannten Gruppen beinhaltet. Es stimmt mich bedenklich, wie ergebnislos die Diskussion auf dieser Seite ist (halt wie die meisten im Bundestag). Es sollte sich jeder mal an seine eigene Nase fassen, was er selbst konstruktives auf dieser Seite beigetragen hat, außer der direkten Einordnung in eine Gruppe von „Anders-Denkenden“ (im Sinn von „anders als ich denkend“ ) oder das Beharren auf dem eigenen Standpunkt. Es zählen nur belegbare Fakten (mindestens von zwei Quellen), alles andere ist subjektiv und gefährlich.
    Dies gilt insbesondere für die derzeitige Situation, in der wir uns gerade befinden. Wir sollten gerade jetzt besonders kritisch hinschauen und -hören und auch die Meinung des „Anderen“ wenigstens anhören (wenn derjenige diese mit Fakten belegen kann!).

  50. Zur GEZ Kritiker Kritik kann ich nur eines sagen. Wie kann ein Medium ,dass sich „Übermedien“ nennt ,sich der GEZ Kritik verwehren?
    Die Gelder für den ÖR werden vom Staat zugesichert ,durch ihn eingefordert und vom Bürger bezahlt.
    Wer versichert dem Bürger nun ,dass sich der ÖR seinem Geldgeber nicht verpflichtet fühlt ?
    Es geht mir überhaupt gar nicht darum ,von Ihnen zu verlangen die politische
    Seite zu wechseln. Ich lege einfach Wert auf Neutralität. Ist es nicht möglich Peter Weber Kritik mit Staatskritik zu einen?
    Wäre auf jeden Fall vorbildlich von Ihnen und besonders mutig.

  51. Das Netzwerk von Peter Weber ist nur noch als Grafik zu verstehen.
    https://www.easel.ly/create?id=https://s3.amazonaws.com/easel.ly/all_easels/5312881/MedienInfo-Peter-Weber&key=pri

    Peter Weber gehört auch zur Werte Union über den bayerischen Ableger „Konservativer Aufbruch“ (den mit der Sonne, von Maaßen getwittert)
    https://www.facebook.com/hallomeinung/posts/242979707094118

    Kelle war schon vor der Gründung von „Hallo Meinung“ mit an Bord, es gibt ein erstes Sitzungsfoto, auf dem so illustre Teilnehmer wie Katja Schneidt, Imad Karim, Uta Ogilvie und Mareile Kirsch teilnahmen.
    Foto ganz unten https://rechtemedieninfo.blogspot.com/2019/10/peter-weber-der-unternehmer-und-grunder.html

    Derzeit wird bei Hallo Meinung von den macht- und stimmlosen Fördermitgliedern gegen die Gesellschaftsform als auch gegen Kelle gemeutert.
    https://rechtemedieninfo.blogspot.com/2019/11/hallo-meinung.html

  52. Ich finde es erschreckend wie in vielen Kommentaren jemand wie Peter Weber, der ein in jedem westlichen Land normales bürgerlich-konservatives Meinungsspektrum repräsentiert, als rechtsextremer Nazi in die Ecke gestellt wird. Leute, schaut bitte über euren deutschen Tellerrand hinaus! Sind die dänische Regierung (übrigens Sozialdemokraten), die schweizerische Regierung, die britische Regierung, die australische Regierung, die kanadische Regierung, die US-amerikanische Regierung, usw. – alle Nazis?!? Hinsichtlich der Einwanderungspolitik praktizieren diese und fast alle anderen Staaten nämlich das wofür sich ein Peter Weber einsetzt, eine kontrollierte Migrationspolitik, statt der in Deutschland de facto praktizierten „OneWorld“-Vorstellungen auf Grundlage des Asylrechts. Warum thematisiert denn keiner in den deutschen ÖR-Medien, warum die meisten Länder, auch in Europa, mit dem Thema Migration viel nüchterner umgehen, als wir Deutschen es tun? Genau diese Einseitigkeit ist die Motivation für Peter Weber und andere eine Gegenöffentlichkeit aufzubauen. Mit Nazis hat das nichts zu tun, sondern mit dem Gefühl vieler Menschen mit ihrer Meinung in den deutschen ÖR-Medien nicht mehr vertreten zu sein.

  53. Meine Respekt zu diesem Blogbeitrag. Er bestätigt das, was ich in der Zeit, seit ich auf Peter Weber aufmerksam gemacht wurde, an Erkenntnissen gewonnen habe.

    Das Problem der Demokratie ist nun mal, dass alle mitreden wollen, aber keiner will’s dann gewesen sein, wenn mal eine falsche Entscheidung getroffen wurde. Leider muss es immer einen geben, der gewissermaßen die Hosen an hat. Dafür haben wir Landtags- und Bundestagswahlen. Wer am Ende nicht wählen geht, entzieht sich einfach der eigenen Verantwortung.

    Sicher ist es um ein vielfaches einfacher aus der Ecke laut zu krakelen, ist man doch am Ende eben nie verantwortlich.
    Denkt man an die Geschichte zurückt, wird schnell deutlich, dass dies irgendwie alles schon mal da war, der Retorikkünstler hieß Goebbels. Damals wurden gegen die Juden mobil gemacht heute sind es die Kriegsflüchtlinge, die für alles herhalten müssen.
    Sicher ist die Politik gehalten, den Missbrauch des Sozialstaates besser zu kontrollieren und zu sanktionieren.

    Ich denke, unsere politische Landschaft ist stabil genug, mit nahezu allen Herausforderungen klar zu kommen.
    Wenn der wahlberechtigte Bürger sein Wahlrecht dann auch stehts wahrnimmt, ist der Druck auf die Politik groß genug.

  54. Ulrike Rösler, mit Ihrem Satz kann ich nichts anfangen. Meinen Sie das politisch, also die rosarote Brille der Berliner Landesregierung? Oder die rosarote Brille der Aktivisten, der Linkspartei und der meisten Grünen, die meinen jeder der 7 Mrd Erdenmenschen hätte ein Anrecht sich in dem Land seiner Wahl niederzulassen? Beide Brillen hatte ich vor 30 Jahren zu meinen Juso-Zeiten auf. Heute nicht mehr.
    Gehen Sie doch auf meine Argumente ein. Ich freue mich auf eine nüchtern-sachliche Diskussion zu dem Thema, wie ich sie in den von uns allen subventionierten ÖR-Medien vermisse.

  55. Michael Edward, ich meine die rosa-rote Brille auf Peter Weber/Hallo Meinung bezogen. Wenn Sie mit mir sachlich diskutieren möchten, dann können wir das tun, allerdings kann ich Ihre Meinung nicht unterstützen, was Peter Weber betrifft. Ich habe auch viele unschöne Erfahrungen mit Peter Weber Fan`s gemacht, mich selbst mit meinen Kritiken immer an Anstand gehalten, was mir jedoch von Anhängern entgegenschlug, das hätte ich von Erwachsenen nicht erwartet, auch nicht, dass seitens dieser Plattform kaum eingeschritten wird.
    Zum Thema: Peter Weber ist für mich ein Unruhestifter, ein Hetzer, der immer mehr in der rechten Ecke zu finden ist, die Politik macht alles falsch, die Virologen RKI, Drosten haben ihr Handwerk nicht gelernt, die Migranten, die ja auch an allem schuld sind, und so weiter, es sind immer die gleichen Themen. Allerdings präsentiert Peter Weber diese oft galant und er wirkt sehr seriös, das lenkt ab. Ob das vor einiger Zeit die damaligen Gemeinderäte auch so empfunden haben, das ist sehr fraglich, ohne dass ich jetzt näher auf dieses Thema eingehen möchte. Nein, Peter Weber/Hallo Meinung überzeugt mich nicht und es wäre eventuell besser gewesen, in den mit Sicherheit wohlverdienten Ruhestand zu gehen, statt unser Land, das sich beruhigen sollte, aufzuwirbeln.

  56. hallo Meinung ist superpeinlich und wie kann man nur so naiv sein und 36 euro im Jahr für so einen Unsinn ausgeben?

    Die Beiträge der prominenten dort stammen zum Großteil von neurechten Protagonisten. kennst du einen – kennst du alle. rechte Filterblasen.

    die Beiträge der nicht-promis stammen oftmals von Leuten die alles andere als bürgerlich sind. eher einfach gestrickte ältere Herren und manchmal auch Damen

    An Einseitigkeit nicht zu übertreffen -ich schaue mir die Videos vor allem die Live-Auftritte gerne an zu amusementzwecken.
    Die Leute im Publikum sind in der Regel zu 80 Prozent ältere Männer ab 55. in den live-videos, wenn die Kamera auf das Publikum schwenkt- gut zu beobachten.

    eine Gefahr ist dieses neurechte dings auf keinen Fall. lasst doch die wenigen alten Männer 36 euro im Jahr zahlen.

    die Abonnenten auf youtube zeigen, dass das kein erfolg ist. immer noch unter 50,000

  57. Thomas und Sie sind wohl der Meinung, dass „ältere“ „einfachgestrickte“ Menschen um die 5 5 nicht mehr sachlich mitdiskutieren können? Schon mal überlegt, dass Sie auch so alt werden und würde Ihnen das gefallen? Ihre Einstellung „Hallo Meinung“ gegenüber kann ich zwar auch für mich bestätigen, trotzdem lässt bei Ihnen der Anstand grüßen. Tipp: vorher überlegen, was man schreibt, viel Erfolg dabei!

  58. @ulrike
    danke für den Kommentar

    habe mich sehr über die Antwort gefreut. Doch haben Sie mein Kommentar verstanden ?
    wertneutrale Aussage und keine Wertung.

    ich finde das format lustig, weil das eine andere Sicht auf die Dinge zeigt, die ich nicht teile. Doch amüsieren tue ich mich da schon

    ich bin doch auch kein junger Mensch mehr .. Habe nur betont, dass die Klientel vermutlich ältere Männer sind. Was ist daran so schlimm?
    Ältere Herrschaften verdienen unseren Respekt und sind harmlos. Tun keinem mehr was.

  59. @ Thomas
    Ich danke auch für Ihre Worte. Ich habe diese teilweise falsch verstanden und möchte mich daher bei Ihnen entschuldigen. Allerdings möchte ich schon anmerken, daß Ihre Wortwahl auch zweideutig verstanden werden kann, zumindest für mich erscheint es so. Im Großen und Ganzem kann ich mich Ihrer Meinung „Hallo Meinung“ gegenüber anschließen und ich hoffe, Sie behalten recht, daß diese Plattform nicht gefährlich werden kann. Unter 50000 Abonnenten sind trotzdem zuviel und ich konnte mich leider über Peter Weber und Co. noch nicht amüsieren, viel zu traurig finde ich es, daß solche Plattformen sich doch behaupten können. Ihren Hinweis auf Klaus Kelle habe ich gelesen, dieser Typ war mir noch nie sympathisch, genauso wenig wie Peter Weber selbst. Er versucht alles mit „Smartheit“ „seriös“ zu kaschieren, bei Vielen wirkt es und er weiß das. Thomas nochmals danke für Ihre Reaktion, sehen Sie mir das eine oder andere Wort Ihnen gegenüber ein bisschen nach, es ist nicht böse gemeint und es war bisher trotzdem ein interessanter Meinungsaustausch. Viele Grüße an Sie .

  60. Leider wurde ich nach Kritik in einer PN an Hallo Meinung auf die „nicht kommentieren“ Liste gesetzt. Es kommentieren nun nur noch Gefolgsleute positiv über jeden Beitrag. Eine Diskussion findet nicht mehr statt.
    Die von mir kritisierten Beiträge waren unwahr e Schreiben von Ämtern und wurden auch entfernt. Ich finde das Herr Weber gar nicht so offen und ehrlich mit Kritik umgehen will. Er will nur Senden und zieht den rechten Mob an.

  61. Hallo Andreas,

    Ich wurde auch direkt gesperrt als ich Kritik übte. Zwischenzeitlich habe ich den Eindruck, dass die meisten Kommentare durch das Team selber geschrieben werden. Der Inhalt ist immer der gleiche, jedoch unterscheiden sich die Kommentare entgegen anderen rechten Filterblasen durch extrem korrekte Rechtschreibung, Ortografie und Grammatik. Hier werden Beitragszahler bei Laune gehalten.

  62. @Hallo Claudia Pütz,
    ich habe auch den Eindruck, dass die Beiträge selbst geschrieben oder „verbessert“ geschrieben werden. Peter Weber hat beim Bayerischen Verfassungsschutz angerufen, das Gespräch hat er sehr freundlich geführt, das muß man fairerweise dazu sagen, jedoch bezweifle ich, dass er dort tatsächlich angerufen hat. Ich möchte ihm nichts unterstellen, aber dieses Telefonat verlief fast „aalglatt“ und er verfügt über eine gepflegte Ausdrucksweise und Rhetorik. Wie so oft erwähnt er, nicht links, nicht rechts zu sein, was in keinster Weise der Wahrheit entspricht, aber durch sein höfliches Auftreten vermittelt er Glaubwürdigkeit. Wenn man nicht seiner Meinung ist, dann kann sich die Medaille wenden. Ich finde, ohne ihm nahe treten zu wollen, er sollte sich in den Ruhestand zurückziehen.

  63. Ich habe hier die Kommentare gelesen das ist wie bei den Politikern es wird alles in Grund und Boden geredet und dann kommen wieder die Nazis auf den Tisch ich bin der Meinung daß wir 1 Minister nur ernennen sollten wenn sie eine Ahnung von ihrem Posten haben 2 Das Politiker Haftbar gemacht werden wenn sie Millionen Euro des Steuerzahlers aus dem Fenster werfen 3 Das ein Politiker nach Beendigung seiner Laufbahn wie jeder andere 18 Monate Gelder beziehen kann und gut nicht bis zum Ableben 4 Einführung eines Volksentscheids bei wichtigen Angelegenheiten und das sind wichtige Punkte um vielleicht Mal einem Politiker wieder zu Glauben den das Fällt vielen schwer den fast alle sind in einem Aufsichtsratsposten tätig die ja überhaupt nichts mit ihrer Arbeit zu tun hat. Das sind Sachen über das man nachdenken sollte . Wenn man im Bundestag sitzt muss man auch bei den Sitzungen da sei , und wenn man da ist spielt man nicht am Handy rum darüber kann man sich aufregen und da sind alle gleich egal welche Partei diese Leute wurden gewählt um die Meinung zu vertreten nicht um sich Berater einzustellen und am Arbeitsplatz auf dem Handy zu spielen und hier wird sich aufgeregt ob in einem YouTube Video ein Immobilienmakler ein Blatt in der rechten oder linken Hand hält und dann wird über Hitler rumdiskutiert spielt doch lieber am Handy.

  64. Ulrike Rösler. Ich hab das nachrechersmchiert. Im bayerischen Verfassungsschutzbericht war ein Verein erwähnt bzw als rechtsradikal eingestuft. Ein Gericht hat nun entschieden dass der Verein wieder raus muss obwohl der Bericht schon gedruckt war also auf den allerletzten Drücker. Wahrscheinlich ist der Weber Vorsitzender oder ähnliches in diesem Verein und sein Einfluss als Unternehmer ist nicht zu unterschätzen. Das Gespräch kann schon echt gewesen sein er konnte ja seine Schadenfreude kaum verbergen und er wusste bereits Bescheid. Alles bla bla ihm ist aufgefallen. Der war selbst der Kläger behaupte ich mal. Der ganze Aufwand war jedenfalls umsonst seine Groupies checkten überhaupt nicht um was es ging. Irgendwas mit schwärmen dann muss der VS was zu verbergen haben. Mehr wollte er da auch nicht erreichen. Misstrauen schüren in staatliche Institutionen. Gruß Claudia Pütz.

  65. @Mathias Wüst,
    was die Politiker betrifft, da bin ich ganz bei Ihnen. Mich stört es auch, dass im Bundestag mit den Handys gespielt wird, wir dürfen uns das auch nicht erlauben.
    Was Peter Weber betrifft, da ist es mir egal in welcher Hand er sein Schreiben hat und damit rumfuchtelt, aber mir ist es nicht egal, was er in seinen Videos postet. Dieser Mann sorgt für Unruhe, die Richtung, in die er sich bewegt, ist klar zu erkennen, es werden immer die gleichen Themen/Beiträge gesendet und er präsentiert sich sehr gerne selbst. Er erwähnt seine Gesundheit, er will sich nicht ärgern. Und anstatt bei diesem Thema mal bei sich selbst zu beginnen und auch etwas „runter zu fahren“ sind natürlich wieder die Anderen schuld. Dieser Mann teilt aus und kann nicht einstecken. Vielleicht auch nicht einfach für einen Mann, der beruflich selbstständig ist/war und Anweisungen geben muß. Trotzdem sollte man hier doch etwas differenzieren, aber das ist jetzt auch nicht mein Problem.

  66. @Mathias Wüst, Nachtrag
    Nein, ich werde nicht mit dem Handy spielen und wohin sich Peter Weber mit seiner Plattform entwickelt, dafür ist er selbst verantwortlich, es gibt ihm Niemand vor, wie und was er postet. Unter seinen FB Beiträgen sind zwar gegenteilige Meinungen zu finden, es wird aber ausgesiebt und bei Beleidigungen gegenüber Andersdenkenden wird oft trotz Netiquette nicht eingegriffen bzw. nicht reagiert und er überlegt sich, die Kommentarfunktion bei YouTube einzustellen. Äh….aber sind wir denn nicht bei „Hallo Meinung, Jeder von uns will gehört werden?“Peter Weber sollte seine Plattform umbenennen, das wäre wenigstens ehrlich.

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