Noch so’n Spruch

Der Spruchbildbeantworter

 

Lorenz Meyer, Ressortleiter Spruchbild und Wortschwampf bei Übermedien, beantwortet hier als Spruchbildbeantworter Spruchbilder. (Wie der Name schon sagt, ne?) Und Sie wissen schon: Spruchbilder. Diese mit Symbolik überfrachteten, vor Wortzucker nur so tropfenden Blabla-Tafeln, die Ihnen die Facebook-Timeline vergiften. Höchste Zeit, jene, die da auf „Gefällt mir“ klicken, hier zu warnen: Spruchbilder schaden Ihrer Gesundheit!

Spruchbild-Hinweise an: spruchbild@uebermedien.de

Wird in loser Folge fortgesetzt.

Spruchbildbeantworter

 

Spruchbildbeantworter

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Spruchbildbeantworter

Spruchbildbeantworter

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Spruchbildbeantworter

Spruchbildbeantworter

Spruchbildbeantworter

Spruchbildbeantworter

Spruchbildbeantworter 2

Spruchbildbeantworter 1

18 Kommentare

  1. #1:

    Mach ich gleich, ich muss nur noch das dazu passende Spruchbild raussuchen.
    Sogar obwohl ich darum weiß, dass manche Menschen das nie verstehen werden.
    Doch als standhafter Baum muss man auch im Wald für sich selbst einstehen, sogar im Nebel.

  2. „Wer Dich will, weiss, wo er Dich findet“…
    Könnte auch in die Rubrik „Wer hat’s gesagt?“ passen…

    a) Max Mustermann, Spruchbildpoet
    b) Quentin Tarantino
    c) Gelbe Seiten

  3. Endlich nimmt sich jemand dieser Spruchbilder an. Diese Teile jagen mir den selben Schauer über den Rücken wie Lederbilder vom Rummelplatz oder kleine putzige Hummel-Porzellanfiguren… Bitte unbedingt weiter verfolgen:) Finde ich gut!

  4. Hinter der Überschrift steht in Klammern eine zwei. Warum?
    Naheliegend wäre für mich, dass es der zweite Teil zu diesen Thema ist, aber ich finde keinen ersten.

  5. @JUB 68: Alle Teile laufen in diesen Beitrag. Und oben stehen zwei beantwortete Spruchtafeln. Also: Folge 2. Vorerst.

  6. @Boris Rosenkranz
    Ach so. Na hoffentlich entwickelt sich das zu einer langen Kette.
    Danke für die Erklärung.

  7. Ich versteh euer Problem nicht… warum Pauschalisieren?
    „Spruchbilder schaden Ihrer Gesundheit“ so ein Quatsch !

    Es gibt clevere / tiefgreifende Haikus, Spruchbilder, Aphorismen, MEMEs… und es gibt weniger gute.

    „Ständiges Rumnörgeln schadet Ihrer Gesundheit“ passt wohl eher ;)

  8. @10.Knopperz (@Knopperz)

    Naja, sobald hier „clevere / tiefgreifende Haikus, Spruchbilder, Aphorismen, MEMEs“ aufgespießt werden, kann ja interveniert werden.

    Bislang war das nicht der Fall, waren alles so…hmmm…säkulare Kalendersprüche…so will ich das mal nennen.

    Die Rubrik geht so in Ordnung.

  9. Lieber Lorenz Meyer, zur Kritik an 2:

    Da steht im Spruch nicht „Suche nicht nach jemandem, …“, sondern „Warte nicht auf jemanden, …“. Insofern geht die Kritik m. E. formallogisch in die Hose – und damit auch der Gag.

    Fühle mich ansonsten aber bestens unterhalten und danke dafür sehr herzlich!

  10. Endlich mal jemand, der das macht, was ich schon die ganze Zeit machen wollte. Vielen Dank, ein herrlicher Spaß!

  11. Danke für diese erhellenden Sinnspruchgeschwafel-Erläuterungen ;)
    (Noch so’n Schrumpfsinnsspruch:
    »Der Weg ist das Ziel«, will uns Konfuzius weismachen – aber das ist natürlich Unsinn: Das Ziel ist das Ziel, doch der Weg ist im Weg.)

  12. Zu Bild 3: „kotzen“ statt „über-geben“ ist für einen guten Witz dann doch eine Ecke zu weit gedacht. Oder hat hier jemand das Offensichtliche über-sehen?

  13. Zum elften Spruchbild:
    Sie argumentieren logisch, haben den Satz aber nicht logisch verstanden. Es heißt: „Ich erwarte nichts von niemandem…“. Das lässt sich mit „nichts“= „nicht etwas“ und „niemand“= „keine Person“ interpretieren als „Ich erwarte nicht etwas von keiner Person“. Zieht man die Verneinung von „nicht etwas“ heraus, muss man auch die Verneinung des restlichen Aussagesatzes entfernen und erhält so: „Ich erwarte etwas von mindestens einer Person“. Das widerspricht aber Ihrer Behauptung, der Schreiber würde nichts erwarten.
    Mir ist klar, dass das per sprachlicher Konvention anders definiert ist und der Sinn dem ursprünglichen Verfasser entgangen sein dürfte, aber ich finde es trotzdem schön, dass die sprachliche Interpretation das Gegenteil der logischen ist. Das zeigt meiner Meinung nach, dass es eine sprachliche Verirrung ist.

    PS: Es hilft übrigens nicht gerade, grauen Text auf grauem Hintergrund in Eingabefeldern zu haben. Mir ist klar, dass unterentwickelte Betriebssysteme wie Windows und Mac OS aus ebendiesem Grund (Kompatibilität zu den 70ern) nur helle Systemfarben erlauben, aber meine Augen haben besseres zu tun, als gegen in der Summe weiße LEDs oder Energiesparlampen anzublinzeln (trotz Rotverschiebung). Es wäre daher nett, wenn Ihr Webseitenadministrator die über Gtk einstellbaren Systemfarben nicht per CSS überschreiben würde. Danke. Andere Seiten machen das zwar auch, aber irgendwo muss man halt anfangen.

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